Main-Limes-Realschule erstrahlt in neuem Glanz

Der Abschluss der Generalsanierung der Main-Limes-Realschule und die Einführung der neuen Schulleiterin Katja Wehner-Theinert wurden am Mittwoch in Obernburg gefeiert. Architekt Wilfried Stendel (rechts) überreichte Präsente an (von links) Konrektor Johannes Hennrich, Projektleiter Roland Dittrich, Hausmeister Horst Höllerer, Altlandrat Roland Schwing, die ehemalige Schulleiterin Lieselotte Siegel, Kreisbaumeister Andreas Wosnik, die neue Schulleiterin Katja Wehner-Theinert und Landrat Jens Marco Scherf.
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  • Der Abschluss der Generalsanierung der Main-Limes-Realschule und die Einführung der neuen Schulleiterin Katja Wehner-Theinert wurden am Mittwoch in Obernburg gefeiert. Architekt Wilfried Stendel (rechts) überreichte Präsente an (von links) Konrektor Johannes Hennrich, Projektleiter Roland Dittrich, Hausmeister Horst Höllerer, Altlandrat Roland Schwing, die ehemalige Schulleiterin Lieselotte Siegel, Kreisbaumeister Andreas Wosnik, die neue Schulleiterin Katja Wehner-Theinert und Landrat Jens Marco Scherf.
  • hochgeladen von Landratsamt Miltenberg

Gleich dreifachen Grund zum Feiern hatten die zahlreichen Gäste aus Politik, Wirtschaft und Schule am Mittwochmorgen in der Obernburger Main-Limes-Realschule: Die neue Schulleiterin Katja Wehner-Theinert wurde offiziell in ihr Amt eingeführt, gleichzeitig wurde der dritte Bauabschnitt der Generalsanierung abgeschlossen und somit die komplette Generalsanierung.

Im neuen Herzstück der Schule, dem überdachten Atrium, überbrachte der Ministerialbeauftragte der Realschulen in Unterfranken, Karlheinz Lamprecht, der neuen Schulleiterin Glückwünsche aus dem Kultusministerium. Die Schulleitung sei von zentraler Bedeutung für die Qualität einer Schule, stellte er fest und wies darauf hin, dass die Verantwortung für eine Schulleiterin respekteinflößend sei. Die Schulleiterin solle Ansprechpartnerin für alle sein, alles wissen und aus dem Stegreif entscheiden können, formulierte Lamprecht die Erwartungen an Katja Wehner-Theinert, weiter müsse sie eine glänzende Verwalterin sein, die EDV beherrschen und die pädagogischen Herausforderungen meistern. Er empfahl ihr, in den ersten 100 Tagen zunächst die Stärken der Schule zu suchen und glaubte: „Sie werden Schätze finden.“ Die Schulfamilie bat er, der neuen Schulleiterin eine Schonfrist einzuräumen. Dass Wehner-Theinert die geeignete Wahl sei, steht für Lamprecht außer Frage, denn sie habe ein beeindruckendes Portfolio bei ihrer Bewerbung abgeliefert. Sie profitiere auch davon, dass ihre Vorgängerin Lieselotte Siegel ihr eine geordnete Schule übergeben habe. Lamprecht lobte zudem das klare Bekenntnis des Landkreises zur Bildung, das dieser mit der Generalsanierung unter Beweis gestellt habe.

Dass die Realschule gut aufgestellt ist, konnte Katja Wehner-Theinert eigenen Worten zufolge von ihrer vorherigen Wirkungsstätte, der Elsenfelder Realschule, wahrnehmen. Sie freute sich, nun in einem technisch modernen Gebäude mit bester Architektur unterrichten zu können. Sie kündigte an, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf Augenhöhe begegnen zu wollen, denn im Schulbetrieb komme es auf jeden Einzelnen an. „Mir ist eine offene und ehrliche Kommunikation wichtig“, sagte sie. Auch die Schülerinnen und Schüler hätten hohe Wertschätzung verdient; in der Schule dürften sie Fehler machen und daraus lernen. Sie freute sich zudem, dass das Kultusministerium der Schule mehr Lehrerstunden als im Vorjahr zur Verfügung gestellt habe. Sie habe sich vorgenommen, Ruhe zu bewahren und bedacht zu handeln, sagte sie.

Im Namen des Personalrats freute sich Personalratsvorsitzende Susanne Stenger auf eine gute Zusammenarbeit mit der Schulleiterin. In den ersten Wochen sei man vom strukturierten und zielgeführten Arbeiten Wehner-Theinerts sehr beeindruckt gewesen, schilderte sie die Eindrücke des Kollegiums. Die neue Schulleiterin möge für alle Nöte und Sorgen ein offenes Ohr haben, wünschte sie. Auch bei den Schülerinnen und Schülern sei „die Neue“ bereits gut angekommen, zitierte sie mehrere positive Aussagen. Auch Andrea Faggiano, Vorsitzender des Elternbeirats, freute sich auf gute Zusammenarbeit mit der neuen Schulleiterin. Ihr stünden zwei kompetente Konrektoren zur Seite, stellte er fest.

Für Landrat Jens Marco Scherf ist es sehr erfreulich, dass mit Katja Wehner-Theinert eine versierte Pädagogin mit großer Erfahrung an der Spitze der Realschule steht. Als langjährige erste Konrektorin der Realschule Elsenfeld sei sie mit allem, was ihr künftiges Wirkungsfeld ausmacht, bestens vertraut, meinte der Landrat – inklusive einem Landkreis, der der Bildung höchste Priorität einräumt. Die Main-Limes-Realschule zeichne sich durch ein überzeugendes Schulprofil, ein engagiertes Kollegium und einer Reihe sehr aktiver Eltern aus. „Sie werden hier viel Unterstützung finden und eine Fülle von Aufgaben“, stellte er fest. Er wünschte ihr, angelehnt an ein Zitat von Helmut Schmidt, „die notwendige Gelassenheit und bedingungslose Pflichterfüllung.“
Auf die Generalsanierung eingehend der Realschule, stellte Scherf den konsequenten Weg des Landkreises in Sachen Bildung heraus – zu sehen auch an den Generalsanierungen der Gymnasien in Miltenberg und Erlenbach, dem Hochschulstandort Miltenberg und den Berufsschulen. Vier Jahre lang habe man in Obernburg gebaut, sagte Scherf und zeichnete den Bauverlauf nach. Hunderte von Bauleuten, Planer und Fachplaner, Gutachter, Lieferanten und Prüfer seien über ein Jahr mit der Planung und drei Jahre lang mit Bauarbeiten und Abnahmen beschäftigt gewesen, blickte Scherf zurück und lobte: „Sie haben es gut gemacht.“ Entstanden sei eine topmoderne Schule in bester Architektur, sagte Scherf und freute sich, dass man im Kostenrahmen geblieben sei. Bezogen auf die Baukosten, werde der Bau zwar um 3,6 Prozent über den 2012 angegebenen Kosten liegen, aber angesichts der allgemeinen Kostensteigerung im Hochbau von rund 10,5 Prozent in dieser Zeit, sei man sogar um fast sieben Prozent günstiger als damals veranschlagt. Darüber hinaus seien in der Bausumme noch zahlreiche Extrawünsche enthalten, die man der Schule habe erfüllen können – unter anderem eine neue Möblierung, ein flächendeckendes Wlan, ein neuer Musik- und Mehrzweckbau sowie eine komplett verglaste Überdeckung der Pausenhalle. Scherf sagte allen am Bau Beteiligten Dank für ihre gute Arbeit und stellte die Beharrlichkeit heraus, mit der die ehemalige Schulleiterin Lieselotte Siegel die Wünsche der Schule vertreten habe. Auch Landrat Roland Schwing, in dessen Ägide der erste Spatenstich erfolgt war, sowie der Kreistag, der die Generalsanierung stets unterstützt habe, hätten großen Anteil. Eine Überraschung hatten Landrat und Kreisbaumeister Andreas Wosnik auch noch parat: Sie überreichten Projektleiter Roland Dittrich, gelernter Tiefbauer, für seine sehr guten Leistungen ein Ehrendiplom, das ihn vom Tiefbauer zum Hochbauer befördert.

Obernburgs Bürgermeister Dietmar Fieger gratulierte der neuen Schulleiterin zu ihrem Amt und freute sich über den Abschluss der Arbeiten an der Realschule. Die Investitionen in die Schule seien ein starkes Bekenntnis zum Schulstandort Obernburg, sagte er und wies auf die lange Tradition von Schulen in Obernburg hin. Kreisbaumeister Andreas Wosnik stellte die Generalsanierung als Drehbuch für eine spannende Fernsehserie vor. Ein „Meer von Schwierigkeiten“ sei überwunden worden, aber am Ende werde alles wie immer gut, wenn die Helden an einem Strang ziehen. Dass die Generalsanierung gelungen sei, führte er auf die Beteiligung der Schule an den Planungen zurück, aber auch auf die kompetente Bauaufsicht sowie die Arbeit der beteiligten Planer und Firmen. Im Kreisbauamt habe man auch stets den Rückhalt des Landrats gespürt, sagte Wosnik.

Architekt Wilfried Stendel stellte den Bauverlauf kurz dar und freute sich, dass man es geschafft habe, während der Bauarbeiten den Schulbetrieb weitestgehend gut zu meistern. Angelehnt an das Farbkonzept in den Farben rot, orange und gelb, überreichte er farbige Bauklötze an die wichtigsten Beteiligten des Baus; Schulleiterin Katja Wehner-Theinert bekam sogar einen überdimensionalen Schlüssel aus Hefeteig.

Den Schlusspunkt der Feier setzten die Geistlichen Stefan Meyer und Martin Höfer, die den Bau segneten. Umrahmt wurde die Feier musikalisch vom Lehrertrio Anja Metzler, Stefanie Schmidt-Grimm (beide Querflöte) und Elisabeth Luber (Cello) sowie den Schülern Giuliano Schwertfeger und Alexandra Linke (beide Gitarre) und Johannes Dölger (Geige).

Der Abschluss der Generalsanierung der Main-Limes-Realschule und die Einführung der neuen Schulleiterin Katja Wehner-Theinert wurden am Mittwoch in Obernburg gefeiert. Architekt Wilfried Stendel (rechts) überreichte Präsente an (von links) Konrektor Johannes Hennrich, Projektleiter Roland Dittrich, Hausmeister Horst Höllerer, Altlandrat Roland Schwing, die ehemalige Schulleiterin Lieselotte Siegel, Kreisbaumeister Andreas Wosnik, die neue Schulleiterin Katja Wehner-Theinert und Landrat Jens Marco Scherf.
Die Geistlichen Martin Höfer (links) und Stefan Meyer segneten die neue Schule und ein großes Holzkreuz, das in der Schule einen würdigen Platz finden wird.

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