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Sommer-Ausflug nach Guggenberg: Fast eine Erinnerung an die "gute", alte Zeit

Frau Anni Gärtner aus Guggenberg hat derzeit alle Hände voll zu tun. Vor dem Regen am Donnerstag (13. August 2020) musste sie jeweils am frühen Augustmorgen vor der Tropenhitze rechtzeitig ihre Blumen gießen.
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  • Frau Anni Gärtner aus Guggenberg hat derzeit alle Hände voll zu tun. Vor dem Regen am Donnerstag (13. August 2020) musste sie jeweils am frühen Augustmorgen vor der Tropenhitze rechtzeitig ihre Blumen gießen.
  • hochgeladen von Roland Schönmüller

Impressionen von der Augustmitte 2020.

In Eichenbühl-Guggenberg meint man, die Zeit sei still geblieben. Überall gibt es Hinweise auf vergangene Zeiten und die damit verbundene, schwere  Arbeit in der Landwirtschaft.

Auf einem der höchsten Orte im bayerischen Odenwald und im Landkreis Miltenberg gibt es viele idyllische Winkel, Plätze und Höfe.

Wer hier wohnt und lebt, hat das ganze Jahr über alle Hände voll zu tun.

Jetzt im Sommer warten die Blumen im Garten und am Haus auf Wasser auf ihre besondere Pflege. Frau  Anni Gärtner aus Guggenberg gießt schon in aller Frühe ihre Pflanzen. Überall grünt und blüht es.

Dekorativ laden weitere Utensilien zum näheren Betrachten und längerem Verweilen ein: Keramik-, Stein- und Holz-Figuren grüßen schon von weitem und auf der geräumigen Bank und neben dem rustikalen Brotzeittisch fühlt man sich fast wie zu Hause.

Nebenan plätschert ein Brunnen - das ist wohltuend und die Geräusche klingen wie Musik - das ist Wassermusik pur.

Auch Schleiereulen und Turmfalken
haben sich hier einstige Scheunen als Domizil ausgesucht. Sie haben hier einen geräumigen, übersichtlichen Aktionsradius.

Und die Freizeit-Sportler auf dem benachbarten Golfplatz sind dankbar, wenn sie nicht so viele bewohnte Mauslöcher antreffen.

Morgen ist der 15. August und der katholische Feiertag "Mariä Himmelfahrt": das älteste Marienfest im Kirchenjahr.

Wegen Corona erfolgt die Kräuterweihe in Stadt und Land diesmal mit Einschränkungen.

"Es ist für mich eines der schönsten kirchlichen Feste im Jahr“, schmunzelt eine Gartenliebhaberin in einem Nachbarort.

Den Grund hat die betagte Dame auch schon parat: „Weil jetzt ausgewählte farbenprächtige Blumen, Kräuter und andere Pflanzen gesammelt, gebündelt und geweiht werden.“

Der heilkräftige Würz- oder Weihbüschel stecke voller Symbolkraft und erhalte zuhause einen Ehrenplatz am Herrgottswinkel oder vor einem Marienbild !“ berichtet die rüstige Alt-Bäuerin.

Die Ursprünge des wohl beliebtesten Marienfestes gehen bis ins siebte Jahrhundert zurück.

„Mariä Krönung“ zeigt auch das Relief  eines imposanten Bildstocks hangaufwärts am Ortsbrunnen.

Der 15. August gilt auch als Lostag. Eine Bauernregel meint dazu:

„Hat unsere liebe Gute Frau gut’ Wetter,
wenn sie zum Himmel fährt,
sie uns viel Obst und Wein beschert.“

Weitere Bilder und Informationen folgen!

Autor:

Roland Schönmüller aus Miltenberg

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