Schaeflerpreis für Isik, Bartosova und Shipitsin

Die jungen Künstlerinnen und Künstler, deren Werke es in die Endausscheidung des Schaeflerpreises geschafft hatten, stellten sich mit Landrat Jens Marco Scherf und Barbara Bertlwieser dem Fotografen.
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  • Die jungen Künstlerinnen und Künstler, deren Werke es in die Endausscheidung des Schaeflerpreises geschafft hatten, stellten sich mit Landrat Jens Marco Scherf und Barbara Bertlwieser dem Fotografen.
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Pelin Isik, Marie Bartosova und Nikita Shipitsin heißen die diesjährigen Schaeflerpreisträger. Landrat Jens Marco Scherf überreichte ihnen gemeinsam mit Barbara Bertlwieser vom Team der „aktiven Führungen“ jeweils eine Originalgrafik des Eschauer Expressionisten Fritz Schaefler.

Der Saal im Eschauer Kana-Haus konnte am Sonntagnachmittag die Besucherinnen und Besucher kaum fassen, so viele wollten wissen, wer die Preise gewonnen hat. Für die Gemeinde Eschau freute sich stellvertretender Bürgermeister Gerhard Rüth über das „interkommunale Gemeinschaftsprojekt“, bei dem Gemeinde Eschau und der Landkreis Miltenberg seit vielen Jahren bewährt zusammenarbeiten. Der Preis sei 2008 ins Leben gerufen worden, erinnerte sich Rüth, seitdem beteiligten sich jährlich zwischen 500 und 1500 junge Künstlerinnen und Künstler mit tollen Werken. Er lobte den integrativen Charakter des Projekts. Die Kunst sei ein wichtiger Beitrag für die Persönlichkeitsentwicklung jedes Kinds, steht für ihn fest. Am Beispiel Fritz Schaeflers, dessen hohes künstlerisches Schaffen erst spät erkannt worden sei, könne man sehen, was aus Künstlerinnen und Künstlern werden kann, sagte der stellvertretende Bürgermeister. Schaefler, der die ersten elf Lebensjahre in Eschau verbracht habe, sei von seiner Heimatgemeinde geprägt und inspiriert worden, so Rüth. Man überlege nun, wie man mit dem großen künstlerischen Erbe Schaeflers umgehen und im Bewusstsein der Bevölkerung verankern könne. Ein besonderes Lob richtete er an Dr. Ulrich Schüren für das, was er für die Darstellung der Werke des Künstlers Fritz Schaefler getan habe.

Auch Landrat Jens Marco Scherf würdigte Schürens Einsatz und riet allen Kunstinteressierten, die von Schüren initiierte Schaefler-Ausstellung in Aschaffenburg anzuschauen, die noch bis 22. April zu sehen sei. „Brauchen wir in Zeiten der Digitalisierung das Malen noch?“, fragte Scherf und gab gleich die Antwort: „Malen ist eine existenzielle Ausdrucksform.“ Fritz Schaeflers mittlerweile verstorbener Enkel Christoph sei immer sehr davon angetan gewesen, wie sich die Kinder mit den Werken Schaeflers auseinandergesetzt hätten, wusste der Landrat. Auch Christophs Frau Andrea zeige sich mit dem Schaeflerpreis sehr verbunden, freute er sich. Die „aktiven Führungen“ in der Obernburger Kochsmühle regten die Kinder an, sich künstlerisch zu betätigen, so Scherf. Er dankte Barbara Bertlwieser, die zahlreiche Termine koordiniert habe und gemeinsam mit ihrem Team (Margarethe Bernhard, Barbara Klietsch, Elke Fieger, Thea Nodes) durch die Ausstellung „Bilderbuchwelten“ von Tobias Krejtschi geführt habe. So viele Besucherinnen und Besucher wie noch nie seien nach Obernburg gekommen, freute sich der Landrat. Die Jury mit ihm, Scherf, Eschaus Bürgermeister Michael Günther, Thomas Feußner (Sparkasse Miltenberg-Obernburg), Dr. Ulrich Schüren (Kunstdozent und Sachverständiger), Cornelia König-Becker (Galerie für moderne Kunst Amorbach), Rita Stern (Galeristin) und Maurice Sam (Jugendkulturpreisträger Kunst 2014) habe sich schwer bei der Bewertung der Werke getan, blickte der Landrat zurück. Am Ende seien aus fast 1500 Bildern 150 für eine Ausstellung im Landratsamt ausgewählt worden, im Kana-Haus seien 13 besonders gute Werke zu sehen.

Barbara Bertlwieser stellte die 13 jungen Künstlerinnen und Künstler vor, die mit ihren Bildern für die Endausscheidung nominiert worden waren. In der Altersgruppe I waren dies Sophia Amrhein, Jakob Bergmann (beide Herigoyen-Grundschule Sulzbach), Pelin Isik und Jana Kleinschrodt (beide Dr.-Vits-Grundschule Erlenbach) und Henry Ludwig (Gotthard-Grundschule Weilbach). In der Altersgruppe II waren es Maria Bartosova (Grundschule Amorbach), Anastasija Chevalier (Grundschule Miltenberg) sowie Hanna Seider und Mona Strichirsch (beide Herigoyen-Grundschule Sulzbach). In der Altersgruppe III wurden Evelyn Becker und Nikita Shipitsin (beide Mittelschule Miltenberg) nach vorne gerufen sowie Lara Noak und Maria Schohe (beide Kreativer Mädchentreff). Alle bekamen als Anerkennung einen Gutschein für einen Workshop des Kunstnetzes.

Den Sieg beim Schaeflerpreis sicherten sich am Ende Pelin Isik, Maria Bartosova und Nikita Shipitsin. Barbara Bertlwieser und Jens Marco Scherf überreichten den glücklichen jungen Preisträgerinnen jeweils eine Originalgrafik von Fritz Schaefler; für den verhinderten Nikita Shipitsin nahm seine Lehrerin Vera Geis den Preis entgegen.

Musikalisch umrahmt wurde die Preisverleihung von der Eschauer Musikerin Franziska Völker (Querflöte), die zuletzt die Jury beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ in Würzburg begeisterte. Sie wurde von Eva-Maria Völker am Klavier begleitet.

Die jungen Künstlerinnen und Künstler, deren Werke es in die Endausscheidung des Schaeflerpreises geschafft hatten, stellten sich mit Landrat Jens Marco Scherf und Barbara Bertlwieser dem Fotografen.
Pelin Isik (vorne links) und Maria Bartosova (rechts) zeigten die ihre Bilder, mit denen sie in ihrer Altersstufe den Schaeflerpreis gewonnen haben. Landrat Jens Marco Scherf und Barbara Bertlwieser präsentierten das Bild des bei der Preisverleihung verhinderten Nikita Shipitsin.

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