Bildergalerie und Essay
Was wäre Miltenberg ohne sein besonderes Denkmal am Main und ohne seine besondere Musikgruppe?
- Immer wieder ein besonderes Fotomotiv!
- hochgeladen von Roland Schönmüller
„Staffelbrunser am Main: Wo Bronze-Männer mehr als nur Wasser lassen!“
Wer in Miltenberg am Main entlangspaziert, stolpert garantiert über das legendäre Trio: Die drei Staffelbrunser! Drei bronzene Herren, die so entspannt nebeneinander stehen, als hätten sie gerade das Stadtfest gewonnen – und vielleicht auch einen kleinen Wettbewerb.
Das Denkmal ist nicht nur ein Magnet für Selfies und Lachanfälle, sondern auch der ultimative Treffpunkt für alle, die wissen wollen, wie viel Humor in Miltenberg steckt. Hier wird Geschichte nicht trocken erzählt, sondern mit einem Augenzwinkern und einer ordentlichen Portion Selbstironie serviert.
Ob jung, ob alt – jeder findet die Staffelbrunser einfach zum Schmunzeln. Und wer sich fragt, warum die Herren da stehen: Sie sind das bronzene Symbol für Miltenberger Lebensfreude, Gemeinschaft und die Kunst, Traditionen mit einem Lächeln weiterzugeben.
Also: Kamera raus, Lachen an – und willkommen bei den Staffelbrunsern, wo die Stadtgeschichte garantiert nicht auf dem Trockenen sitzt!
„Und wer weiß: Vielleicht hört man nachts am Main noch heute ein leises Plätschern – oder einfach nur das Lachen der Miltenberger über ihre legendären Staffelbrunser!“
Das Denkmal und Wahrzeichen am Main „Die drei Staffelbrunser“ in Miltenberg:
ein Symbol für Tradition, Gemeinschaft und Wandel .
Wer durch Miltenberg spaziert ist, dem wird das ungewöhnliche Trio-Denkmal nahe der alten Volksschule kaum entgangen sein:
Drei bronzene Figuren, nebeneinander aufgereiht, scheinbar in inniger Gemeinschaft – „die drei Staffelbrunser“.
Rasch hat sich das Kunstwerk zu einem beliebten Foto- und Treffpunkt entwickelt. Einheimische wie Touristen diskutieren, schmunzeln, posieren und fragen nach der Geschichte hinter dem außergewöhnlichen Namen und der Tradition, die das Denkmal verkörpert.
Historischer Hintergrund: Ursprung des Namens „Staffelbrunser“
Der Begriff „Staffelbrunser“ hat seinen Ursprung tief in der Miltenberger Stadtgeschichte.
Einst bezeichnete man damit – mit einem Augenzwinkern – die Männer, die nach einem feuchtfröhlichen Abend auf den steinernen Staffeln am Main ihr „Geschäft“ verrichteten.
Im Lauf der Zeit wurde daraus ein liebevoller Spitzname für die Miltenberger selbst, der ein Stück Lebensart und Humor widerspiegelt.
Aus dieser Tradition entstand schließlich die Legende, dass der Staffelbrunnen ein Treffpunkt für gesellige Runden sei, bei denen man gemeinsam lachte, musizierte – und eben auch „brunste“.
Die Legende wurde später von der Blasmusikgruppe „Miltenberger Staffelbrunser“ aufgegriffen und humorvoll gepflegt.
Das Denkmal heute: Standort, Gestaltung und Nutzung
Das Staffelbrunser-Denkmal steht an prominenter Stelle: direkt am Weg, wo Main, Hochwassermauer und Altstadt aufeinandertreffen.
Die drei Figuren aus Bronze sind lebensgroß und zeigen Männer unterschiedlichen Alters, was die generationsübergreifende Bedeutung der Tradition betont.
Künstlerisch gestaltet, wirken sie freundlich und einladend – und regen zum Schmunzeln an. Besonders beliebt ist das Denkmal bei Kindern, die die Figuren gerne bewundern und bei Besuchern, die hier Erinnerungsfotos machen. Auch Stadtführungen enden mittlerweile oft am „Staffelbrunser“-Denkmal.
Die Blasmusikgruppe „Miltenberger Staffelbrunser“: Tradition und Wandel
Die Blasmusikgruppe „Miltenberger Staffelbrunser“ wurde vor Jahren von Miltenberger Musikanten gegründet, die nach dem Weinfest zusammenkamen, um noch ein paar fröhliche Lieder zu spielen.
Schnell avancierte die Gruppe zum festen Bestandteil der Miltenberger Kulturszene. Mit ihren Auftritten bei Festen, Hochzeiten und besonderen Anlässen hielten sie die lokale Legende lebendig. Über Generationen hinweg prägten sie das Stadtbild und sorgten für viele unvergessliche Momente.
In den letzten Jahren allerdings kämpft die Gruppe mit Nachwuchssorgen und schwindender Mitgliederzahl. Viele der älteren Musiker gehen in den Ruhestand, während junge Talente selten nachkommen.
In der Stadt kursieren mittlerweile Gerüchte über eine mögliche Auflösung der traditionsreichen Blasmusikgruppe – ein Thema, das viele Miltenberger bewegt.
Stimmen aus Miltenberg: Menschen und Meinungen
Musikant: „Für mich ist unsere Staffelbrunser Blasmusik- Gruppe wie eine zweite Familie. Das Denkmal am Main erinnert an all die schönen Jahre, die wir gemeinsam in der Musikkapelle verbracht haben. Es wäre traurig, wenn unsere Spiel-Tradition enden würde.“
Städtische Mitarbeiterin: „Das Denkmal ist ein Gewinn für Miltenberg. Es verbindet Vergangenheit und Gegenwart und macht unsere Stadtgeschichte lebendig. Wir hoffen, dass es wieder junge Menschen gibt und sie inspiriert, sich für das Gemeinwohl zu engagieren.“
Frau eines Musikers: „Mein Mann ist fast seit Anfang dabei. Ich habe ihn immer zu den Auftritten begleitet. Die Stimmung, die die Staffelbrunser verbreiten, ist einzigartig. Es wäre schade, wenn das verloren ginge.“
Tourist (Herr Berger aus Dortmund): „Ich bin zum ersten Mal in Miltenberg und habe selten so ein originelles Denkmal gesehen! Die Geschichte dahinter ist witzig und macht Lust, mehr über die Stadt zu erfahren.“
Geschichtsfreund aus Kleinheubach: „Das Denkmal zeigt, wie eng Tradition und Alltag in Miltenberg verbunden sind. Es ist schön, dass unsere Stadt sich zu ihrem Humor und ihren Eigenarten bekennt.“
Fremdenführerin: „Die Gäste lieben die Anekdoten rund um die Staffelbrunser. Das Denkmal ist ein Highlight jeder Führung und sorgt immer für Lacher.“
Grundschulkind (Sophie, 8 Jahre): „Ich finde die Figuren lustig. Wir haben mit der Klasse ein Foto gemacht und die Geschichte dazu gehört.“
Mutter eines kleinen Mädchens: „Meine Tochter fragt immer, warum die Männer da stehen. Es ist schön, dass wir so spielerisch über die Stadt reden können.“
Bedeutung für die Stadt: Identität und Zusammenhalt
Das Denkmal „Die drei Staffelbrunser“ aus dem Jahr 2016 ist mehr als eine Skulptur – es ist ein lebendiges Symbol für die Miltenberger Lebensfreude, für Zusammenhalt und für die Fähigkeit, mit einem Augenzwinkern auf die eigene Geschichte zu blicken.
Die Blasmusikgruppe hat diesen Geist über Jahre getragen und geprägt. Ihr möglicher Abschied schmerzt viele, doch das Denkmal hält die Erinnerung wach und lädt ein, Traditionen weiterzugeben.
Ausblick: Die Zukunft von Denkmal und Musikgruppe
Ob die „Miltenberger Staffelbrunser“ als Musikgruppe noch eine Zukunft haben, ist ungewiss. Doch das Denkmal bleibt. Vielleicht inspiriert es eine neue Generation, in die Fußstapfen der legendären Blasmusikanten zu treten oder neue Wege zu finden, die Geschichte der Stadt lebendig zu halten.
Klar ist: Die „Staffelbrunser“ gehören zu Miltenberg – einst, jetzt und wohl auch in Zukunft.
Die Miltenberger Blasmusikgruppe „Staffelbrunser“ ist eine echte Institution in der Stadt – und aktuell steht sie unter der Leitung von Jörg Amrhein.
Bei der feierlichen Einweihung des Staffelbrunser-Brunnens spielte die Formation unter seiner Stabführung zünftig auf und sorgte für die passende musikalische Untermalung.
Die Gruppe ist eng mit der lokalen Tradition und dem Denkmal verbunden und bringt bei Festen, Veranstaltungen und besonderen Anlässen den typischen Miltenberger Humor und Gemeinschaftsgeist musikalisch auf die Bühne.
Kurz und knackig:
Leitung: Jörg Amrhein
Auftritte: Bei Stadtfesten, Denkmal-Einweihungen und lokalen Events
Stil: Fränkische Blasmusik mit viel Herz und einer ordentlichen Portion Selbstironie
Zwischen Tusch und Träne – Die Staffelbrunser im Anker
Im Anker war’s kein Frühschoppen, sondern ein Spät-Erwachen. Die Luft vibrierte nicht von Trompeten, sondern von Fragen: Bleiben sie? Gehen sie? Die Staffelbrunser – Miltenbergs musikalische Eigenart – stehen auf der Kippe.
Sie kamen einst mit Pauken und Pointen, mit Klarinetten und Klischees. Ihr Name: ein Spott, ein Stolz, ein Staffelbrunnenstrahl in Notenform. Wer sie hörte, hörte Miltenberg lachen – über sich selbst, mit sich selbst.
Doch nun: Verstimmung.
„Mehr Klamauk als Klang“, raunt Inge, die Chronistin.
„Ein Stück Seele“, haucht Gerda, die Musikliebhaberin.
„Wenn der Nachwuchs fehlt, hilft kein Tusch“, sagt Saskia, nüchtern wie ein leeres Bierglas.
Die Bühne wankt. Der letzte Marsch? Oder ein neues Lied?
Im Anker klirren Gläser, nicht Becken. Die Entscheidung fällt nicht heute. Aber eines bleibt: Die Staffelbrunser sind mehr als Musik. Sie sind Echo – von Heimat, Humor und dem Mut, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen.
Und vielleicht, ganz vielleicht, spielen sie bald wieder. Nicht perfekt. Aber echt.
Roland Schönmüller
Weitere Bilder und Infos folgen!
Autor:Roland Schönmüller aus Miltenberg |
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