CSU: Es ist beeindruckend was das Rote Kreuz im Landkreis alles leistet!

CSU Kreistagsfraktion und CSU Kreisvorstandschaft informieren sich in Kirchzell aus erster Hand bei Alois Klemm (4.v.r) und Edwin Pfeifer (2.v.r.) über die Arbeit des Roten Kreuzes
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  • hochgeladen von Jürgen Reinhard

Kirchzell.

Eine bessere finanzielle Unterstützung durch den Landkreis Miltenberg und eine gesetzlich geregelte Freistellung beim Einsatz der ehrenamtlichen Rettungskräfte, diese beiden Wünsche stehen ganz oben auf der Agenda des Miltenberger Kreisverbandes des Bayerischen Roten Kreuzes.

"Es ist beeindruckend was das Rote Kreuz im Landkreis alles leistet“, so das Resümee von Jürgen Reinhard, Vorsitzender der CSU-Kreistagsfraktion. Zusammen mit Mitgliedern seiner Fraktion, der CSU-Kreisvorstandschaft und MdL Berthold Rüth war er einer Einladung von Rot-Kreuz Kreisgeschäftsführer Edwin Pfeifer nach Kirchzell gefolgt. Dort gab Katastrophenschutzbeauftragter Alois Klemm einen umfangreichen Überblick über den Aufbau und die Arbeit dieser wichtigen Rettungseinrichtung. Mit dem Aufbau der Helfer vor Ort Gruppen könnten gerade in Randbereichen des Einsatzgebietes Lücken geschlossen werden und die hauptamtlichen Rettungskräfte entlastet werden. "Besonders für den Amorbacher Raum ist das eine wichtige Maßnahme gewesen“, betonte Bürgermeister und Kreisrat Peter Schmitt. Laut Bürgermeister Manfred Schüßler, war die Einführung der HvO-Gruppe in Hausen nicht nur wichtig für die Infrastruktur. Besonders den älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger gibt es ein Gefühl der Sicherheit, weil sie wissen, dass bei Bedarf sofortige Hilfe geleistet werden kann. Im Rettungsdienst, wie auch im Katastrophenschutz fallen tausende von ehrenamtliche Stunden an. Alleine bei der Unterstützung der Flüchtlingsunterbringung sind gut 7.000 ehrenamtliche Stunden, die nicht erstattet wurden, aufgewendet worden. Laut Pfeifer wird der Rettungsdienst durch die Kostenträger, wie z.B. die Krankenkassen, erstattet. Anders ist das im Katastrophenschutz. Hier bleiben im Jahr gut 200.000 Euro an ungedeckten Kosten am Kreisverband hängen, die durch Spenden und eigene Mittel aufgebracht werden müssen. Hier wäre ein Signal durch den Landkreis wünschenswert gewesen, als es darum ging, den jährlichen Zuschuss von 10.000 Euro auf 12.500 Euro zu erhöhen. "Wir werden das Thema nochmals in den Kreisausschuss einbringen“, signalisiert Bürgermeister und Kreisrat Dietmar Fieger aus Obernburg. MdL Berthold Rüth ergänzte, dass ein neues Rettungsfreistellungsgesetz für Bayern durch das Innenministerium vorbereitet werde. Hiervon sollen insbesondere solche Rettungsorganisationen profitieren, die bisher keine Freistellung bei ihrem Arbeitgeber geltend machen konnten. Damit sollen neben den Feuerwehren auch andere Rettungsdienste wesentliche Rechtssicherheit bekommen. Im Anschluss an den Gedankenaustausch gaben die Mitglieder der RK-Gemeinschaft Kirchzell einen Einblick in die Ausstattung und Fahrzeuge der „Schnellen Einsatzgruppe Süd“.

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