Keßler wieder Generalvikar - Bischof Dr. Franz Jung gibt Entscheidung bei Amtseinführung bekannt

Bischof Dr. Franz Jung hat Domkapitular Thomas Keßler zu seinem Generalvikar ernannt.
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  • Foto: Markus Hauck (POW)
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Würzburg (POW) Bischof Dr. Franz Jung hat Domkapitular Thomas Keßler (62), zuletzt Ständiger Vertreter des Diözesanadministrators, zum Generalvikar der Diözese Würzburg ernannt. Die Entscheidung gab er am Schluss seiner Bischofsweihe und Amtseinführung am Sonntag, 10. Juni, im Kiliansdom bekannt. Keßler hatte dieses Amt bereits unter Bischof Dr. Friedhelm Hofmann von 2015 bis 2017 inne. Bestätigt wurde Domkapitular Dr. Stefan Rambacher (57) als Offizial.

Der Generalvikar steht nach dem Kirchenrecht dem Bischof bei der Leitung der ganzen Diözese zur Seite. Er ist sein „alter ego“, seine rechte Hand. Sein Amt kann nur im engen Zusammenhang mit dem Dienst des Bischofs ausgeübt werden. Er ist der rechtmäßige Vertreter des Bischofs in der ganzen Diözese und gleichzeitig Leiter des Bischöflichen Ordinariats mit allen seinen Hauptabteilungen. Der Bischof ernennt seinen Generalvikar frei. Bei der Neubesetzung eines Bischofsstuhls wird auch der Generalvikar neu bestimmt.

Keßler wurde am 9. August 1955 in Bad Neustadt geboren. Nach dem Abitur am Gymnasium in Bad Neustadt studierte er in Würzburg und Innsbruck Theologie. Am 25. Februar 1984 weihte ihn Bischof Dr. Paul-Werner Scheele in Würzburg zum Priester. Danach war Keßler als Kaplan zunächst in Kleinwallstadt, dann in Mainaschaff für Stockstadt und von 1985 bis 1987 in Bad Kissingen eingesetzt. In Bad Kissingen war er auch Dekanatsjugendseelsorger. Ab 1987 wirkte Keßler zunächst kurz als Pfarrverweser, dann noch im gleichen Jahr als Pfarrer von Mürsbach und Gereuth im Landkreis Bamberg mit den dazugehörigen Filialen. 1994 wurde er zusätzlich Leiter des Pfarrverbandes Ebern. 1997 übernahm er auch die Pfarreien Baunach und Lauter und wurde damit Pfarrer der neuen Pfarreiengemeinschaft „Baunach, Lauter, Mürsbach und Gereuth“. 2001 wurde er darüber hinaus Präses des Ortsverbands Baunach der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) sowie 2002 auch des KAB-Ortsverbands Lauter. 2004 wechselte Keßler als Pfarrer von Mürsbach nach Bad Kissingen. 2005 wurde er zum Dekan des Dekanats Bad Kissingen gewählt. 2006 übernahm er auch die Pfarrei Arnshausen. 2009 war er zeitweise auch Pfarradministrator von Bad Bocklet, Aschach, Steinach und Windheim. Zusätzlich wurde er 2009 zum Pfarrer der Pfarrei Hausen mit Filiale Kleinbrach ernannt und wurde damit Pfarrer und Leiter der neuen Pfarreiengemeinschaft „Jesus – Quelle des Lebens, Bad Kissingen“. 2011 war er vorübergehend auch Pfarradministrator der Pfarreiengemeinschaft Saalethal (Euerdorf) und wenig später auch Pfarradministrator der Pfarreiengemeinschaft „Der Gute Hirte im Markt Burkardroth“ sowie der Pfarreiengemeinschaft „Immanuel Oerlenbach“. Im April 2015 wurde Keßler Generalvikar der Diözese Würzburg, die Mitglieder des Würzburger Domkapitels wählten ihn zum Domkapitular. Ebenfalls seit 2015 ist er zudem Rektor der Würzburger Marienkapelle. 2016 stellte er das diözesane Projekt „Miteinander Kirche sein – Pastoral der Zukunft“ erstmals vor. Sein Amt als Generalvikar erlosch mit der Annahme des Rücktritts von Bischof Dr. Friedhelm Hofmann. Diözesanadministrator Weihbischof Ulrich Boom bestellte Keßler im September 2017 zum Ständigen Vertreter des Diözesanadministrators.

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