Staatliche Auszeichnungen für 60 Feuerwehrleute

Für 40-jährigen aktiven Dienst bei der Feuerwehr bekamen diese Feuerwehrleute das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold aus den Händen von Kreisbrandinspektor Hauke Muders (links) sowie Landrat Jens Marco Scherf (rechts) und Kreisbrandinspektor Johannes Becker (dritter von rechts).
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  • Für 40-jährigen aktiven Dienst bei der Feuerwehr bekamen diese Feuerwehrleute das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold aus den Händen von Kreisbrandinspektor Hauke Muders (links) sowie Landrat Jens Marco Scherf (rechts) und Kreisbrandinspektor Johannes Becker (dritter von rechts).
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60 Feuerwehrleute haben beim Feuerwehr-Ehrenabend im Sommerauer Gemeinschaftshaus am Donnerstagabend staatliche Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold und Silber bekommen. Landrat Jens Marco Scherf und die Kreisbrandinspektoren Hauke Muders und Johannes Becker überreichten Urkunden und Nadeln.

Im vollbesetzten Gemeinschaftshaus bezeichnete Landrat Jens Marco Scherf es als persönliches Herzensanliegen, die wertvolle Arbeit der Feuerwehrleute in Form eines Ehrenabends zu würdigen. Dieser Abend sei ein Zeichen der hohen Wertschätzung dem einzelnen Kameraden und der Kameradin gegenüber, dass diese sich seit 25 und 40 Jahren in den Dienst des Guten stellen. Der Ehrenabend sei aber auch ein Zeichen an die Öffentlichkeit, wie hoch dieses Engagement einzuschätzen sei. „Unter der 112 helfen Sie Jedem, egal ob es um Retten, Bergen, Löschen oder Schützen vor Gefahren geht“, lobte der Landrat die Geehrten, die mit ihren Partnerinnen und Partnern sowie den jeweiligen Ortsbürgermeistern nach Sommerau gekommen waren. Ohne den Rückhalt der Partnerinnen und Partner wäre das Ehrenamt, das zudem extrem hohe Anforderungen stellt, laut Scherf aber nicht möglich.

In den vielen Jahren aktiver Dienstzeit hätten sich die Geehrten großes Wissen durch ständige Aus- und Fortbildung erarbeitet und einen großen Erfahrungsschatz gesammelt, den sie in unzähligen Einsätzen und Hilfsmaßnahmen angewendet hätten.

Der Freistaat Bayern trage einen weiteren Teil bei, indem die für 40 Jahre aktiven Dienst Geehrten einen einwöchigen Aufenthalt im Feuerwehrerholungsheim Bayerisch Gmain bekommen. Der Kreisverband des Bayerischen Gemeindetags mit seinem Vorsitzenden Günther Oettinger spendiere auch den Partnerinnen und Partnern der Geehrten einen einwöchigen Aufenthalt inklusive eines Gutscheins über 100 Euro für Fahrtkosten. Dem Kreistag dankte Scherf für die Einführung der Bayerischen Ehrenamtskarte, so dass jeder zu Ehrende auch diese Karte in der unbefristet gültigen Goldversion bekommen könne. Diese Karte sei eine zusätzliche Anerkennung, sagte Scherf und dankte in diesem Zusammenhang dem Hauptsponsor, der Sparkasse Miltenberg-Obernburg. Die Feuerwehrleute seien „dauerhaft Vorbilder in unserer Gesellschaft“, stellte der Landrat heraus, „in ihrem Engagement gingen Freiheit und Verantwortung Hand in Hand.“

Nach einem kurzen Grußwort von Eschaus Bürgermeister Michael Günther, der die Feuerwehrleute für den Dienst am Nächsten lobte, moderierten Johannes Becker und Hauke Muders die Überreichung der Ehrenzeichen in Silber und Gold. Wie bei jeder Ehrung, stellten sie die Leistungen der Geehrten heraus und zeichneten deren Weg in der Feuerwehr nach, umrahmt von einigen Anekdoten.

Geehrt wurden für 40 Jahre aktiven Dienst: Erich Weimer (Amorbach-Beuchen), Klaus Kemkemer (Amorbach-Boxbrunn), Joachim Hock (Collenberg), Udo Rüttiger (Eichenbühl-Riedern), Rudolf Bachmann (Eschau), Hartmut Zimmermann (Eschau-Hobbach), Bernd Flechsenhaar und Christian Rüttiger (beide Eschau-Wildensee), Gerhard Heist, Ulrike Seubert und Thomas Völker (alle Großwallstadt), Thomas Olt und Herbert Seitz (beide Leidersbach), Richard Kraus (Leidersbach-Volkersbrunn), Edgar Schneider (Miltenberg-Mainbullau), Giesela Büchler, Peter Heinrich, Edith Hofmann, Werner Knippel und Klemens Muth (alle Mömlingen), Jürgen Lebert (Niedernberg), Lothar Kissel (Obernburg), Martin Straub (Rüdenau), Albrecht Schneider (Schneeberg-Hambrunn), Thomas Herkert (Schneeberg), Alfons Grasmann und Karl Grasmann (beide Stadtprozelten-Neuenbuch), Rainer Breunig und Engelbert Wörner (beide Weilbach-Gönz), Josef Vornberger (Wörth).

Geehrt wurden für 25 Jahre aktiven Dienst: Thorsten Schwab (Altenbuch), Martin Lindemanns (Amorbach-Boxbrunn), Stefan Laßek (Collenberg), André Bachmann, Michael Frank, Achim Steffan und Sören Keim (alle Feuerwehr Eichenbühl), Stefan Ruff (Eichenbühl-Riedern), Matthias Zengel (Elsenfeld), Alexander Nebel (Elsenfeld-Rück-Schippach), Bernd Haas, Bernd Völker und Jörg Ziegler (alle Eschau), Michael Ackermann (Eschau-Sommerau), Patrick Franz, Thorsten Herrmann (beide Eschau-Wildensee), Stefan Rachor und Rainer Stegmann (alle Hausen), Frank Farrenkopf (Kirchzell-Ottorfszell), Christian Becker und Andreas Daum (beide Klingenberg), Florian Schüßler (Leidersbach), Ulrich Frey (Miltenberg-Monbrunn), Michael Dörr und Burkard Farrenkopf (beide Miltenberg-Wenschdorf), Markus Haas (Schneeberg-Hambrunn), Dietmar Halk (Stadtprozelten), Thomas Schüßler (Sulzbach).

Ebenfalls Tradition hat die musikalische Umrahmung der Feier: Das Kommunalgebläse unter Leitung von Bürgermeister Andreas Fath spielte mehrere Lieder, beginnend mit dem „Landkreis-Miltenberg-Marsch“. Im Ensemble spielten neben Fath die Bürgermeister Günther Winkler, Matthias Luxem, Manfred Schüßler und Rudi Schreck sowie Altbürgermeister Otto Schmedding, Wolfgang Büttner, Gerhard Rüth und Bernd Hofmann.

Für 40-jährigen aktiven Dienst bei der Feuerwehr bekamen diese Feuerwehrleute das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold aus den Händen von Kreisbrandinspektor Hauke Muders (links) sowie Landrat Jens Marco Scherf (rechts) und Kreisbrandinspektor Johannes Becker (dritter von rechts).
Diese Feuerwehrleute erhielten aus den Händen von Kreisbrandinspektor Hauke Muders, Landrat Jens Marco Scherf (von links) und Kreisbrandinspektor Johannes Becker (rechts) Ehrenzeichen für 25-jährigen aktiven Dienst.

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