THW-Jugendlager Achern 2016

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Traditionell in der ersten August-Woche ging es für die THW-Jugend Miltenberg unter der Leitung von Jugendbetreuer Marco Schlackl (Großheubach) in das Sommer-Zeltlager, dieses Jahr nach Achern an die französische Grenze.

Von Samstag bis Samstag wurde den 20 Teilnehmern wieder ein umfangreiches Programm rund um das gesamte Aufgabenspektrum des THW geboten. Gleich zu Beginn des Zeltlagers wurden Themen wie Rettungsmethoden, Notstrom und Beleuchtung sowie Erster-Hilfe aufgefrischt.

Neben einem Besuch des größten Freizeitparkes in Deutschland, dem Europa-Park in Rust, stand auch eine Reise in das nahe, französische Straßburg an. Dort wurden die Jugendlichen über den Aufbau und die Funktion des Europäischen Parlaments bei einer Besichtigung des Plenarsaals informiert. Auch wurde die Innenstadt Straßburgs von den THW’lern im Zuge einer Stadtrally erkundet.

Als besonderes Highlight des diesjährigen Zeltlagers konnte eine 24-Stunden-Übung verbucht werden. Den jungen Hilfskräften wurde dabei das Szenario einer Großschadenslage vorgegeben, zu der ein Bereitstellungsraum in der Nähe eingerichtet und bezogen werden soll. Jeder sollte dafür persönliches Gepäck für rund 24 Stunden, inklusive Übernachtung, zusammen packen und zusammen mit seinem Feldbett aufladen. Danach ging es mit den Einsatzfahrzeugen zum Bereitstellungsraum, der nach kurzer Fahrt auf dem Übungsgelände erreicht und aufgebaut wurde. Nachdem die Jugendlichen ihre Führungsstelle eingerichtet und ihre Lager bezogen hatten, wurden nach und nach Einsatzaufträge durch die Betreuer eingespielt.

Vom einfachen wegräumen von Trümmerteilen auf einer Straße, über die Rettung einer verletzten Person aus einem Bahnwagon, bis hin zu der Rettung mehrerer vermisster Personen aus einem Kanalsystem und dem umliegenden Gelände bei Dunkelheit waren alle Schwierigkeitsstufen geboten. Dabei machten die Betreuer weder vor einer Alarmierung einige Stunden vor der üblichen Aufstehzeit, noch vor einem Fehlalarm während des Mittagessens halt.

Die Ausbilder lobten am Ende der Übung besonders die schnelle Einarbeitung der Jugendlichen in neue noch eher unbekannte Themengebiete sowie in die sehr gute Bearbeitung der Einsatzaufträge. Auch von den Jugendlichen kam ein klares Feedback: „Das wollen wir wieder machen!“

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