Fripa Papierfabrik Albert Friedrich KG
Neues hochmodernes und innovatives Technikgebäude eingeweiht
- Neues Technikgebäude FRIPA Papierfabrik Albert Friedrich KG
- Foto: Andrea Kaller-Fichtmüller
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Es war ein sehr besonderer Moment: Fast genau zwei Jahre nach der Grundsteinlegung am 11. April 2024 konnte das neue Technikgebäude der Fripa Papierfabrik Albert Friedrich KG in Miltenberg am 22. April 2026 mit der offiziellen Einweihungsfeier für den Betrieb freigegeben werden.
Marco Heising, geschäftsführender Gesellschafter der LEANTIMA GbR, die Bauherr des neuen Gebäudes ist, begrüßte die Gäste im neuen Technikgebäude. Er freute sich, dass viele Gäste der Einladung zur Einweihungsfeier gefolgt waren. Für die LEANTIMA, die eng mit der Fripa verbunden ist und Immobilienprojekte und Gewerbeimmobilien entwickelt und verwaltet, ist das neue Technikgebäude das bisher größte Bauprojekt. Die LEANTIMA-Gesellschafter sind als Urenkel-Generation des Fripa-Gründers Albert Friedrich Teil der Unternehmerfamilie. Umso größer war die Freude, dieses Gebäude nun einweihen zu können.
Klares Bekenntnis zum Standort Miltenberg
„Das neue Technikgebäude ist ein klares Bekenntnis zum Standort Miltenberg und zu der Region“, führte Marco Heising weiter aus. „Es wird der FRIPA viele Möglichkeiten zur Entwicklung geben und auch in Zukunft Innovation und Wettbewerbsfähigkeit sicherstellen.“ Weiter sagte Marco Heising, dass das neue Gebäude der erste Baustein einer Reihe von Folgeinvestitionen hier am Standort sei. „Ein solches Projekt gelingt nur gemeinsam!“ Daher dankte Marco Heising zum Abschluss seiner Ausführungen allen Beteiligten, darunter der Stadt Miltenberg mit Bürgermeister Bernd Kahlert, dem Landratsamt Miltenberg, den Mitgliedern des Bauausschusses, der Firma Dressler Bau als Generalunternehmer, dem Architekturbüro Wolf für den Entwurf, den Finanzierungspartnern, den Nachbarfirmen Bauer und Oswald, die Verständnis und Geduld für die Maßnahme zeigten, und allen Kolleginnen und Kollegen der FRIPA, die das Projekt mit Energie und Sachverstand vorangetrieben haben.
Nutzfläche von 5.600 Quadratmetern
Jan Wohlbold, Geschäftsführer der FRIPA, gab anschließend Informationen zur Entstehungsgeschichte des neuen Technikgebäudes. An dem zukunftsweisenden Gebäude mit einer Nutzfläche von insgesamt 5.600 Quadratmetern wurde seit dem Spatenstich am 11. April 2024 zwei Jahre lang gebaut. Es sind 70 technische Arbeitsplätze und 80 Büroarbeitsplätze entstanden. Die Werkstattarbeitsplätze wie Schlosserei, Schweißerei und Staplerwerkstatt sind hochmodern und ergonomisch nach den neuesten Richtlinien angelegt. Hallenkräne ermöglichen das sichere Handling schwerer Bauteile. Auch in eine Ausbildungswerkstatt wurde investiert. „Die Ausbildung unseres eigenen Nachwuchses ist ein ganz wichtiger Faktor, um die Zukunftsfähigkeit sicherzustellen. In letzter Konsequenz ist der Mensch entscheidend für unseren wirtschaftlichen Erfolg“, sagte Jan Wohlbold.
Moderne Büro- und Konferenzetage
Die moderne Büro- und Konferenzetage verfügt über Besprechungsräume, Silent Rooms sowie Umkleide- und Sozialräume für mehr als 100 Personen. Begegnungsbereiche ermöglichen den Austausch zwischen den Kolleginnen und Kollegen. Ein großer Mehrzweckbereich kann sowohl für Pausen, als auch für große Zusammenkünfte auf Abteilungs- oder Werksebene genutzt werden.
Schwerpunkt Nachhaltigkeit
Ein besonderer Schwerpunkt wurde auf die Nachhaltigkeit des Gebäudebetriebs gelegt. Zur Ressourcenschonung wurde eine Zisterne gebaut, die das Regenwasser der versiegelten Flächen bündelt. Dieses kann als Produktions- bzw. Löschwasser genutzt werden und trägt damit zu einer geschlossenen Kreislaufwirtschaft bei. Des Weiteren ist das neue Technikgebäude über eine neu geschaffene Verbindung nahtlos an das FRIPA-Werksareal angebunden. Dies optimiert den Verkehr innerhalb des Werksgeländes und stellt sicher, dass keine öffentlichen Verkehrsflächen notwendig sind.
Blick in die Zukunft
Die Fripa Papierfabrik Albert Friedrich KG hat klare Pläne für ihre weitere Entwicklung. So wird demnächst eine neue Papierverarbeitungslinie in Betrieb genommen und die Logistikhalle im Auweg steht kurz vor der Fertigstellung. Der Bau der neuen Halle für die Papiermaschine PM8 schreitet ebenfalls zügig voran und wird hinsichtlich der Verantwortung des Unternehmens bezüglich der energetischen Transformation für den energieintensiven Papierherstellungsprozess ein besonderer Meilenstein werden.
Beim anschließenden Rundgang zeigten Projektverantwortlicher Jochen Giegerich und Robert Simonis, Meister Instandhaltung, den Gästen die neuen Räumlichkeiten.
Autor:Andrea Kaller-Fichtmüller aus Miltenberg |
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