Miltenberg

Beiträge zum Thema Miltenberg

Kultur
Erinnerung ist kein Rückwärtsgang. Sie ist ein Kompass. Sie zeigt nicht, wohin man zurückkehren soll, sondern worauf man achten muss, wenn man nach vorn geht.
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Bildergalerie und Essay.
Vor 50 Jahren: Wald, Main, Tauber – Klang der Jugendzeit.

Zwischen Odenwald, Spessart, Taubertal und Untermain lebt manche Erinnerung. REGION ODENWALD-SPESSART-TAUBERTAL-UNTERMAIN: Diese Landschaft war Mitte der 1970er Jahre kein einzelner Ort, sondern ein weiter Resonanzraum aus Dörfern, Marktflecken, Kleinstädten, Tälern und Höhen. Der Odenwald mit seinen bewaldeten Rücken, der Spessart mit seinen dunklen Buchen- und Eichenhängen, das Taubertal mit seinen Muschelkalkflanken, Weinbergen und Mühlenorten, der Untermain mit seinen Schiffen, Schleusen,...

Kultur
Der Frankenwein war nie ein bloßes Getränk; er war destillierte Heimat und flüssiger Geist der Region.
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Bildergalerie und Essay.
Aus für die Hölle ? Von wegen !

Der Rückzug des Würzburger Juliusspitals aus der Bürgstadter Mainhölle: Wie Wirtschaftlichkeit, Weinmüdigkeit und Wehmut eine Steillage verändern. BÜRGSTADT. Der Name klingt nach ewiger Verdammnis, war aber für Genießer stets das genaue Gegenteil: Die Bürgstadter Mainhölle. Wer von den Ufern des Mains hinaufblickt auf diese steilen Terrassen aus rotem Buntsandstein, sieht ein jahrhundertealtes Kulturdenkmal. Mit bis zu 70 Prozent Neigung strecken sich die Reben der Sonne entgegen. Doch dieses...

Kultur
Die Michaelismesse ist ein Stück Miltenberger Seele – und die Kindheiten von 1950 bis 2026 sind ihre leuchtenden Kapitel.
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Bildergalerie und Essay
Die Miltenberger Michaelismesse zwischen 1950 und heute - gesehen aus der Perspektive von (ehemaligen) Kindern.

Reportage: Kindheiten auf der Miltenberger Michaelismesse 1950–2026. Ein Fest, das Generationen prägt. Zwischen 1950 und 2026 hat die Michaelismesse in Miltenberg für Kinder und Jugendliche aus der Region eine Bedeutung, die weit über die zehn Festtage hinausreicht. Sie ist ein Fixpunkt im Jahreslauf, ein seelischer Orientierungspunkt, ein sozialer Treffraum und ein inneres Leuchten, das sich schon Wochen vorher bemerkbar macht. Die Messe ist ein Ereignis, das die Stadt verwandelt – und die...

Kultur
Die Michaelismesse 2026 ist ein vielschichtiges Ereignis, das Miltenberg historisch, sozial, psychologisch und kulturell prägt. Sie ist ein Fest, das Vergangenheit bewahrt und Gegenwart verhandelt, das individuelle Erlebnisse ermöglicht und kollektive Erfahrungen verdichtet. Sie ist ein Raum, in dem Sicherheit und Freiheit, Energie und Umwelt, Gesundheit und Belastung, Neugier und Angst miteinander verwoben sind.

Ein Fest, das zeigt, wie eine Stadt lebt, wie sie sich selbst begegnet und wie sie sich jedes Jahr neu erfindet.
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Essay und Bildergalerie.
Michaelismesse Miltenberg 2026: Reflexionen über ein besonderes Volksfest.

Michaelismesse 2026. 28. August bis 6. September 2026. Ein Fest zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die Michaelismesse ist ein Ereignis, das Miltenberg nicht einfach veranstaltet, sondern jedes Jahr neu durchlebt. Zwischen dem 28. August und dem 6. September 2026 verwandelt sich die Stadt in einen Raum verdichteter Geschichte. Die Messe trägt das Echo des mittelalterlichen Michaelistags, als Handel, religiöse Feier und Begegnung untrennbar miteinander verbunden waren. Heute ist sie ein...

Gesundheit & Wellness
Endlich Regen nach tagelanger Hitze.
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Bildergalerie und Essay.
Erlösung nach der Hitze.

Eine Gewitterfront beendet  in der Nacht zum 1. Juli 2026 die bleierne Starre der Tropentage — und verwandelt Wald, Wiese und Stadt binnen Minuten in eine Bühne elementarer Erneuerung. Es war, als hätte der Sommer selbst den Atem angehalten. Tagelang flirrte die Luft über dem Asphalt wie geschmolzenes Glas, die Wälder standen in staubiger Reglosigkeit, und über den Wiesen lag jenes matte Braun, das weniger Farbe als Erschöpfungszustand ist. Dann aber, in den späten Abendstunden, riss der Himmel...

Gesundheit & Wellness

Mainfranken, der Spessart und der Odenwald erleben in diesem Frühsommer weit mehr als eine meteorologische Anomalie. Die Region erfährt den architektonischen und gesellschaftlichen Stresstest einer neuen Epoche.
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Bildergalerie und Essay
Frühsommer-Hitze: Hintergrundinformationen, praktische Tipps und aktuelle Impressionen aus der Region.

Hitze, Hochdruck, Hautschutz: Mainfranken im Glutofen der Epoche.  Das flirrende Band des Untermains.  Juni 2026. Wer in diesen Tagen von den bewaldeten Höhen des Odenwalds hinab in das Maintal blickt, sieht die Landschaft unter einer bleiernen Dunstglocke zittern. Das weite Rund zwischen Aschaffenburg, Miltenberg, Wertheim Walldürn , Tauberbischofsheim und der Barockstadt Würzburg hat sich in ein monumentales Epizentrum frühsommerlicher Extreme verwandelt. Wo sonst der fränkische Wein sanft...

Kultur
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Bildergalerie und Essay.
Auf die Sommer-Sonnenwende zu.

Sonnwend in Franken – Wie ein Dorf sein Feuer sammelt. Eine Langreportage über Licht, Landschaft und das alte Ritual des Holzholens. Es beginnt immer früher, als man denkt. Noch bevor die ersten warmen Tage den Staub von den Wegen heben, noch bevor die Wiesen ihr sattes Grün gefunden haben, sprechen die Menschen im fränkischen Dorf bereits von der Sonnwend. Nicht laut, eher beiläufig, wie von etwas, das ohnehin kommen wird. Und doch liegt in diesen Gesprächen ein Unterton von Erwartung, der...

Natur & Tiere
Vielleicht ist es gerade dieses Innehalten, das die Schafskälte so eigen macht. Sie ist kein Bruch, sondern eine Pause. Ein kurzer, kühler Zwischenraum, in dem der Sommer sich sammelt, bevor er sich endgültig entfaltet. Ein Naturmoment, der uns daran erinnert, dass Wärme kein Dauerzustand ist, sondern ein Geschenk, das sich Zeit nimmt.
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Was bedeutet Schafskälte?

Schafe, Schauer, Sommerpause: Was bedeutet Schafskälte? Schafskälte – ein Naturmoment im Rückwärtsgang des Sommers. Wenn der Juni schon nach Badetagen riecht und die Abende weich werden, kommt manchmal ein kühler Einspruch aus Nordwesten. Nicht laut, nicht dramatisch, eher wie ein Räuspern der Jahreszeit: Der Sommer hält inne, zieht die Schultern hoch und erinnert sich für ein paar Tage an den Frühling. Ein kühler Atem über warmem Land Naturkundlich betrachtet ist die Schafskälte ein...

Kultur
Im Würzburger Hofgarten
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Im fränkischen Frühsommer-(Saturday-Night-)"Fever"

Sommer, Stadt, Schlussakkord. Würzburg erlebte am Samstag, dem 6. Juni 2026, einen jener Junitage, die sich anfühlen, als hätte der Sommer selbst beschlossen, früher zu erscheinen. Ein Brückentag, sonnig, warm, leicht – und die Stadt antwortete mit belebten Plätzen, offenen Gesichtern und einer Leichtigkeit, die man eher an Küstenstädten vermuten würde. Die Menschen trugen kurze Kleider, luftige Hemden, gebräunte Haut. Arme, Beine, Rücken, Dekolletés, Tatoos – Würzburg zeigte sich sommerlich,...

Kultur
Mit Musik, Tanz und Folklore faszinierte die Weltkirche auf dem Würzburger Katholikentag.
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Katholikentag Würzburg 2026 - im Ausnahmezustand der Freundlichkeit.

Mut – Miteinander – Morgenkraft. Würzburg im Mai 2026 war eine Stadt, die sich selbst übertraf. Zwischen Dom und Mainufer lag eine Leichtigkeit, die man sonst nur aus südlichen Ländern kennt. Doch hier war es nicht die Hitze, sondern etwas anderes: eine stille, aber spürbare Bereitschaft, einander wahrzunehmen. Fremde lächelten einander zu, als hätten sie sich verabredet. Kinder jagten Seifenblasen über die Wiesen. Jugendliche diskutierten über Demokratie, digitale Zivilcourage und Klimafragen....

Kultur
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Mut, Mensch, Miteinander in der Domstadt Würzburg - der Katholikentag beginnt.

Würzburg erwacht an diesem Maitag, dem 13.05.2026, mit einem leisen, aber spürbaren Vibrieren. Zwischen Domstraße und Mainkai mischen sich Pilger, Politik und pointierte Erwartungen. Der 104. Deutsche Katholikentag startet – kompakt, dicht, aufgeladen. Bis zu 30.000 Besucher werden zu den 900 Veranstaltungen erwartet. Zur Eröffnung treten Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Ministerpräsident Markus Söder und Bischof Franz Jung auf. Bundeskanzler Friedrich Merz stellt sich am Freitag den...

Kultur
Die Bittprozession ist kein Spaziergang, sondern ein Gehen mit Bedeutung.
Sie führt zu Wegkreuzen, Bildstöcken, Kapellen – jenen kleinen Theatern des Glaubens, die überall in Odenwald, Spessart und Maintal stehen. An jeder Station verdichtet sich das Gebet: früher für Regen, Sonne, Ernte; heute für Frieden, Arbeit, Bewahrung der Schöpfung
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Bildergalerie und Essay.
Sind Bittprozessionen noch aktuell? Ideen für die Zukunft.

Zwischen Himmel und Halme – Die Bitttage im Wandel. Die drei Tage vor Christi Himmelfahrt gehören zu jenen stillen, fast überhörten Ritualen, die sich wie feine Fäden durch die Geschichte ziehen. Bittprozessionen – einst Schutzzauber gegen Frost, Hagel und Hunger – sind heute ein poetischer Kommentar zur Verletzlichkeit der Welt. Sie verbinden Landschaft, Liturgie und Lebenswirklichkeit, ohne laut zu werden. Ursprung und Entwicklung – Vom Lyoner Erdbeben zur europäischen Tradition. Im...

Kultur
Der Maibaum, als Zeichen der Fruchtbarkeit und des Gemeinsinns, wird vielerorts in den Himmel gestemmt und ist Mittelpunkt zahlreicher Dorf- und Stadtfeste.
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Was fällt Ihnen zum Thema "Mai" ein? Was bedeutet "Wonnemonat"?

Der Mai – Kulturgeschichte des Wonnemonats. Zwischen Frühlingssehnsucht, Brauchtum und Neubeginn. Kaum ein Monat wird in der europäischen Kulturgeschichte so sehr mit Hoffnung und Lebensfreude assoziiert wie der Mai. Während der Winter mit seinen dunklen Tagen endgültig weicht, feiern Menschen seit Jahrhunderten das Erwachen der Natur und das Wiedererwachen der eigenen Lebensenergie. Der Mai steht für ein Erwachen im doppelten Sinne: Blühende Wiesen, leuchtend grünes Laub und der Gesang der...

Kultur
Marienkapelle in Windischbuchen
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Ist die Marienverehrung, besonders jetzt im Mai, noch aktuell?

Maria Maienkönigin – Maiandachten und Marienverehrung: Ein Essay über Tradition, Kunst und Gemeinschaft. Betrachtung eines katholischen Frühlingsrituals. Der Mai ist ein Monat, der wie kein anderer für Blüten, Licht und Neubeginn steht. Während die Natur zu neuem Leben erwacht und die Gärten in ein Fest aus Farben und Düften taucht, richtet sich der Blick vieler Gläubiger auf Maria, die Maienkönigin. Es ist ein Monat, in dem die Verehrung der Gottesmutter in katholischen Gemeinden eine...

Kultur
Die Pusteblume ist mehr als nur eine botanische Kuriosität; sie ist ein Sinnbild für Aufbruch und Neubeginn. Wie ein Löwenzahnsame, der auf Reisen geht, trägt jeder von uns seine Hoffnungen und Sehnsüchte in die Welt hinaus.
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Bildergalerie und Essay.
Löwenzahn, Pusteblumen – Zeitreisen im Wind.

Ein feuilletonistischer Essay über Kindheit, Wünsche und die Magie des Vergänglichen.   Es gibt Momente im Leben, die sich in die Erinnerung einbrennen wie das flüchtige Licht eines Sommers. Der Löwenzahn, einst unscheinbar am Wegesrand, verwandelt sich plötzlich zur Pusteblume – und mit einem einzigen Atemzug wird aus Kinderspiel ein Symbol für das Vergehen der Zeit. Wenn wir die weißen, feinen Samen in die Luft pusten, schicken wir nicht nur Wünsche hinaus in die Welt, sondern auch kleine...

Kultur
In Miltenberg-Schippach
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Bildergalerie und Essay.
April-Finale mit Sonnenschein bei uns in Stadt und Land.

Räder, Ritzen, Riesenhunger -  mit einem Hauch Aprilstaub auf der Jacke. Das Aprilfinale zeigt sich in Stadt und Land wie ein Tag, der sich nicht entscheiden will, aber trotzdem funktioniert. Die Sonne steht kühl und klar über den Dächern, als hätte sie sich vorgenommen, wenigstens so zu tun, als sei der Mai schon in Sichtweite. In den Städten herrscht jene unaufgeregte Betriebsamkeit, die man nur an Werktagen findet: Menschen, die mit Einkaufstaschen und Terminen jonglieren, Senioren, die ihre...

Kultur
Maibaum in Großheubach
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Maibaum - noch zeitgemäß?

Maibaum‑Magie, Männer‑Mut, Mai‑Moment. Der Maibaum steht da wie ein aufgerichteter Ausruf des Dorfes: sichtbar, stolz, ein bisschen übertrieben – und gerade deshalb so unwiderstehlich. Jedes Jahr wiederholt sich dieses kleine Heimat‑Theater, halb Ritual, halb Muskelspiel, halb Gesellschaftskomödie. Und obwohl manche behaupten, der Brauch sei nicht mehr zeitgemäß, beweist er sich gerade dadurch als erstaunlich modern: Er bringt Menschen zusammen, die sonst nur aneinander vorbeiscrollen würden....

Kultur
Fest der Erstkommunion in Eichenbühl-Heppdiel 2025
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Der Weiße Sonntag - Vorfreude auf einen besonderen Tag.

Reinheit, Ritual, Rückhalt. Eine Woche vor dem Weißen Sonntag liegt über dem Ort ein leises Knistern, das sich nicht erklären lässt, sondern nur spüren. Es ist die Mischung aus Geschichte, Erwartung und der Ahnung, dass ein Fest bevorsteht, das weit mehr ist als ein Termin im Kalender. Der Weiße Sonntag trägt die Jahrhunderte in sich: den mittelalterlichen Glanz der weißen Taufgewänder, die einst acht Tage lang getragen wurden; die Entwicklung zur Erstkommunionfeier im 19. Jahrhundert; die...

Gesundheit & Wellness
Wetterumschwung mit Temperatursturz und Regenschauer im Anmarsch - Sonnenaufgang 25. März 2026, 6.20 h  bei 8,5 Grad Celsius  in Eichenbühl-Heppdiel im Bayerischen Odenwald, Landkreis Miltenberg
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Es wird kälter und Regen ist im Anmarsch. Einige Tipps!

Wenn der Frühling kurz die Nerven verliert. Es gibt Tage, an denen der Frühling wirkt wie ein junger Praktikant: voller Enthusiasmus, aber ohne jede Routine. Ende März 2026 war wieder so ein Tag. Am Vormittag schien alles auf „Neuanfang“ gestellt. Die Luft war mild, die ersten Krokusse reckten sich wie kleine Farbtupfer aus dem Boden, und die Menschen liefen mit jener Mischung aus Hoffnung und Leichtsinn herum, die nur der Vorfrühling hervorbringt. Man öffnete die Jacke, man lächelte grundlos,...

Kultur
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Bildergalerie und Essay.
Solidarisch, stark, sichtbar: Warum der Weltfrauentag auch 2026 wichtig ist.

Weltfrauentag 2026. „Gleichberechtigung bleibt kein Nostalgieprojekt“. Der Weltfrauentag 2026 erinnert uns daran, dass Fortschritt zwar möglich ist, aber selten von allein kommt. Seit jenem ersten mutigen Auftritt im Jahr 1911, als Frauen in Europa Wahlrecht, faire Arbeitsbedingungen und ein Leben jenseits der ihnen zugedachten Rollen forderten, hat sich viel bewegt. Doch während die Welt sich weiterdreht, drehen sich manche Debatten erstaunlich zuverlässig im Kreis, als hätten sie ein eigenes...

Kultur
Fasching ist mehr als ein paar bunte Wochen!
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Bildergalerie und Essay.
Fasching 2025 / 2026 - Resümee und Verbesserungsvorschläge für die Zukunft.

Frohsinn, Fokus, Fortschritt – Bilanz einer lebendigen Kampagne. Die Faschingskampagne 2026 hat gezeigt, wie viel Kraft in gemeinschaftlichem Engagement steckt. Sitzungen, Umzüge und kleinere Veranstaltungen waren gut besucht, und die Stimmung reichte von ausgelassen bis nachdenklich. Die Aktiven bewiesen, dass Tradition und moderne Impulse sich nicht ausschließen müssen, sondern einander bereichern können. Schon früh war spürbar, dass viele Beteiligte mit neuer Energie in die Saison gingen....

Kultur
Brezeln - ein wunderbares Gebäck für jung und alt
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Bildergalerie und Essay
Fasching früher und heute

Frost, Flausen, Fernweh– Fasching im Wandel der Zeiten In Franken und Nordbaden, wo der Winter früher so zuverlässig war wie der Pfarrer am Sonntag und so hartnäckig wie der Bürgermeister im Gemeinderat, hatte der Fasching stets etwas von einem kleinen Aufstand gegen die Kälte. Die Dörfer wussten, dass man dem Frost nicht entkommt, aber man konnte ihm wenigstens einmal im Jahr die Zunge herausstrecken. Und so begann der närrische Ausnahmezustand oft schon damit, dass die Schulkinder...

Gesundheit & Wellness
Encaustic zaubert - Gestaltung Roland Schönmüller
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Bildergalerie und Essay.
Frische - Farben - Februar.

Mit Elan in den Übergangsmonat – Stimmen gegen Melancholie und Müdigkeit. Der Februar ist ein Monat zwischen den Welten: Noch hängt der Winter schwer in den Ästen, doch das Licht tastet sich täglich ein Stück weiter vor. Wer genau hinhört, spürt in diesen Wochen ein leises Schwanken – zwischen Müdigkeit und Aufbruch, zwischen grauen Tagen und ersten Funken Hoffnung. Wie bleibt man stabil, heiter, zuversichtlich? Ein kleiner Chor aus Generationen antwortet. Schulkind, 3. Klasse „Ich male jeden...

Natur & Tiere
Der Schnee wirft das Licht zurück, dämpft den Laut, lädt ein zur Reflexion über das, was im Lärm des Alltags leicht überhört wird.
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Bildergalerie und Essay.
Weiß, Wind, Weite.

Ein Essay über Minimalismus im Winter. Wenn der Winter Einzug hält, wird die Welt zur Bühne des Minimalismus. Alles Überflüssige zieht sich zurück, verschwindet unter einem Mantel aus Schnee, als hätte die Natur selbst beschlossen, die Dinge auf das Wesentliche zu reduzieren. Es bleibt die stille Präsenz des Nötigen, das in seinem Sein plötzlich eine ungeahnte Tiefe erhält. Die Reduktion offenbart sich in der Schönheit der Leere. Die Landschaft scheint entkleidet, zurückgeworfen auf Linien,...

Kultur
Wahl in Bad Kissingen
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Bildergalerie und Essay.
Bürgstadts Burgunder-Brise: Boden, Bürgersinn, Begeisterung.

Ein optimistisches Fazit vorweg: Lassen wir uns überraschen. Wenn Franken die Krone sucht – und Bürgstadt leise mit dem Fuß wippt. Es gibt Momente, in denen ein ganzer Ort ein wenig aufrechter geht. Bürgstadt kennt dieses Gefühl. Wenn im März die Wahl der Fränkischen Weinkönigin ansteht, dann weht durch die Gassen zwischen Martinskapelle, Fachwerk und Häckerwirtschaften ein feiner, kaum hörbarer Stolz. Man könnte meinen, der Centgrafenberg selbst halte für einen Augenblick den Atem an. Denn...

Kultur

Jubiläum "Hofgarten" Kleinheubach
VIVA VOCE am 28.02.2026

DITO!: Kenne ich! Geht mir genauso! Ist mir auch schon passiert! Verliebtheit, Lebenslust, Lachen – aber manchmal auch Faulheit und Trübsinn oder die unvermeidbaren Fallstricke des Alltags verbinden alle Menschen. Das geht den A‐cappella Großmeistern von VIVA VOCE natürlich ganz genauso. Denn in mehr als 25 Jahren auf den Bühnen der Welt haben David Lugert, Bas Hupfer, Heiko Benjes und Andreas Kuch mit ihrem Publikum gemeinsam viel erlebt. DITO! Nach dem riesigen Erfolg der...

Kultur
Valentin lässt grüßen!
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Essay und Bildergalerie.
Valentin lässt grüßen! Tipps zur kreativen Gestaltung dieses besonderen Tages.

Valentin – Verliebt, Verbunden, Verwurzelt. Ein Heiliger zwischen Rosen und Widerstand. Der 14. Februar trägt einen Namen, der seit Jahrhunderten nachklingt: Valentin, Priester und später Märtyrer, wirkte im 3. Jahrhundert in Rom. Die Legende erzählt, er habe heimlich Liebende getraut – Soldaten, denen die Ehe verboten war, und Paare, deren Verbindung nicht in die politische Ordnung passte. Er schenkte ihnen Blumen aus seinem Garten, segnete ihre Zuneigung und stellte sich damit gegen die...

Kultur
Mit Elan ins neue Jahr
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Bildergalerie und Essay.
Was ändert sich bei uns 2026 tiefgreifend? Wie erleben das die verschiedenen Generationen?

Preise, Pflichten, Perspektiven – Deutschlands Neustart 2026.  Deutschland beginnt das Jahr 2026 mit einer Mischung aus Erleichterung und Erwartung. Nach Jahren, in denen politische Entscheidungen oft unter dem Druck akuter Krisen getroffen wurden, wirkt dieses Jahr wie ein Versuch, Ordnung in ein System zu bringen, das lange im Ausnahmezustand verharrte. Während 2025 noch von Übergangslösungen, Preisbremsen und hektischen Kompromissen geprägt war, setzt 2026 auf Stabilisierung, Struktur und...

Kultur
Pfarrvikar Winiarz und der Dreiklang der Weihnacht

Pfarrvikar Krzysztof Winiarz sprach ruhig und klar über die drei großen F, die das Evangelium durchziehen wie ein roter Faden:

Furcht, Freude und Friede.

Er erzählte von der Furcht der Hirten, die sich in Freude verwandelte, und vom Frieden, der nicht als Geschenk, sondern als Auftrag in die Herzen gelegt wird. Das bekannte Weihnachtsevangelium klang wie ein alter, guter Choral, der sich dennoch jedes Jahr ein wenig anders in die Gegenwart einschreibt.
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Bildergalerie und Essay.
Weihnachten bei uns.

Erste Impressionen aus der Region. Furcht, Freude, Friede: Weihnachten in Miltenberg - Schippach. Der erste Weihnachtsfeiertag begann in Schippach bei Miltenberg am 25. 12.2025 mit jener stillen Schönheit, die nur ein Wintermorgen hervorbringt, wenn die Kälte wie feiner Kristall in der Luft hängt. Minus 2,5 Grad Celsius, schneefrei, aber klar und sonnig – ein Tag, der die Menschen aus den warmen Häusern in die Kirche führte, als folgten sie einem vertrauten Stern. Ein Dorf versammelt sich Um...

Finanzen, Steuern & Recht
Wandel, Wert und Widerstand.
 
Der Justizumzug von Miltenberg nach Obernburg ist mehr als ein Ortswechsel. Er ist ein Spiegelbild gesellschaftlicher Dynamik, ein Streit zwischen Bewahren und Erneuern, zwischen Pragmatik und Emotion. Während die Akten in neuen Regalen ruhen, bleibt die Suche nach Identität und Bürgernähe bestehen. 
Die einstige Justizreform unter Stoiber hat den Landkreis verändert – mit Gewinnern und Verlierern, mit neuen Wegen und alten Fragen. Die Geschichte schreitet voran, doch Miltenberg wird sich noch lange an jene Tage erinnern, als Justitia ihren Standort wechselte und ein Kapitel zu Ende ging.
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Bildergalerie und Essay
Umzug der Justiz von Miltenberg nach Obernburg.

Zwischen Tradition und Transformation. Miltenberg. Es ist ein Morgen, an dem die Wintersonne nur zaghaft über den Main steigt, und doch ist alles anders als gestern: Die Justiz hat Miltenberg verlassen. Der 15. Dezember 2025 markiert das Ende einer Ära, besiegelt mit dem Schluss der Zweigstelle – ein Datum, das nicht nur in Amtsakten, sondern auch im kollektiven Gedächtnis der Region einen Einschnitt hinterlässt. Im Schatten der bayerischen Justizreform, orchestriert vom damaligen...

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