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Höchster Stand an Neu-Infektionen seit Beginn der Pandemie

Angesichts weiter hoher Corona-Infektionszahlen gilt: Kontakte vermeiden an Weihnachten!
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Eindringliche Appelle an alle!
Kontaktvermeidung und keine Reisen an Weihnachten!

Es kommen schwere Tage und Wochen auf uns zu - vor allem für die ältere Generation - insbesondere für die über-80-Jährigen.

Ein hohes Alter ist nach Meinung von Experten nach wie vor der größte Risikofaktor für einen schweren oder gar tödlichen Krankheitsverlauf.

In deutschen Pflege- und Altenheimen habe es mehrere schwere Ausbrüche gegeben.
Dies betont Präsident Lothar Wieler bei der Pressekonferenz des Robert-Koch-Instituts (RKI)
in Berlin zwei Tage vor dem Heiligabend 2020 mit deutlichen Appellen an die Bevölkerung.

Angesichts weiter hoher Corona-Infektionszahlen gilt: Kontakte vermeiden an Weihnachten!

Wieler wörtlich: „Alle Bürger sollen die Festtage nur im kleinsten Kreis verbringen, Treffen möglichst auf dieselben Teilnehmer beschränken und dies möglichst draußen machen. Mit den nun verschärften Alltagsbeschränkungen seien die Infektionszahlen schneller herunterzubringen, wenn alle achtsam seien. Es stünden schwere Wochen bevor. „Wir sollten sie nicht noch schwerer machen.“

Derzeit verschlechtert sich die Situation weiter.
Das Virus kommt in der gesamten Bevölkerung in allen Altersgruppen und überall in Deutschland vor.
Der RKI-Präsident: „Wir befürchten, dass sich über die Feiertage das Infektionsgeschehen noch weiter anspannen könnte.“

  • Die Gesundheitsämter melden laut RKI am Dienstag (22.12.2020) 19.528 neue Fälle und
  • 731 Todesfälle binnen eines Tages.
  • Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt nun bei 197,6.
  •  Das ist der höchste Stand seit Beginn der Pandemie.

Impfstoff  kommtin wenigen Tagen

Erleichtert äußert sich RKI-Chef Wieler über den Impfstart von Sonntag (27.12.2020) an mit dem Impfstoff von Biontech und Pfizer, der in den kommenden fünf Tagen in ganz Europa ausgeliefert werden soll.

Ole Wichmann, Leiter der Fachabteilung für Impfprävention am RKI, stellte fest, bei der Entwicklung und Zulassung des Impfstoffes seien keine Abstriche gemacht worden.

„Wir haben einen Impfstoff, der nach allen uns vorliegenden Daten sicher und äußerst wirksam ist.“

Schwere Nebenwirkungen seien in der Zulassungsstudie nicht gehäuft aufgetreten, das Paul-Ehrlich-Institut werde dies aber weiterhin überwachen.

Unklar sei allerdings, ob die Impfung auch vor einer Ansteckung schütze und wie lange der Schutz anhalte.

Nachteile für den Impfstoff wegen der neuen Virusvariante aus Großbritannien fürchte er nach derzeitigem Kenntnisstand nicht, so Wieler.

Weitere Informationen und Bilder folgen!

Autor:

Roland Schönmüller aus Miltenberg

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