Bildergalerie und Essay.
Was sind Hochzeitsbäumchen?
- Hochzeitsbäumchen gepflanzt im Schöner, dem Külsheimer Stadtwald, vorne bei Winterlinden-Pflanzung, Vater Dominik, Mutter Lisa und Marlena Pahl aus Külsheim. Foto Roland Schönmüller
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Hochzeitsbäumchen gepflanzt in Külsheim.
19 Paare pflegen einen schönen Brauch – Hintergrund und Bedeutung.
Ein fest verwurzelter Brauch: Das Hochzeitsbäumchen in Külsheim.
In Külsheim wurde kürzlich eine ganz besondere Tradition weitergeführt: 19 frisch oder länger vermählte Paare pflanzten gemeinsam ihre Hochzeitsbäumchen. Dieser Brauch ist seit zehn Jahren fester Bestandteil im Gemeindeleben und verbindet die jungen Ehepaare nicht nur miteinander, sondern auch mit ihrer Heimat und der Natur.
Der Ablauf der Pflanzaktion
Die Zeremonie fand an einem sonnigen Herbsttag statt. Die Paare versammelten sich auf einer vorbereiteten Fläche am Ortsrand von Külsheim im Waldgebiet Schönert. Nach einer kurzen Ansprache durch den Bürgermeister Thomas Schregelmann, in der er die Bedeutung des Brauchs betonte, griffen die Paare gemeinsam zu Spaten und Gießkanne.
Mit viel Freude und Engagement wurden die kleinen Bäumchen (14 Eichen und fünf Winterlinden) unter Anleitung von Revierleiter Mathias Mattmüller in die Erde gesetzt – ein Symbol für das gemeinsame Wachstum und die Hoffnung auf eine starke, beständige Beziehung. Viele Familien und Freunde kamen, um zuzusehen und diesen Moment zu feiern.
Hintergrund und Bedeutung des Brauchs.
Der Brauch des Hochzeitsbäumchens hat in Külsheim eine lange Tradition. Schon seit zehn Jahren pflanzen frisch verheiratete Paare einen Baum als Zeichen ihrer Verbundenheit. Der Baum steht für Beständigkeit, Fruchtbarkeit und die Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft, die – wie der Baum – Jahr für Jahr wächst und gedeiht.
In vielen Regionen Deutschlands gibt es ähnliche Bräuche, doch in Külsheim hat sich das Hochzeitsbäumchen zu einem festen gesellschaftlichen Ereignis entwickelt. Die gepflanzten Bäume werden von der Gemeinde gepflegt und erhalten kleine Schilder mit den Namen und dem Hochzeitsdatum der Paare. So werden die Erinnerungen an diesen besonderen Tag auf Dauer bewahrt.
Ein Zeichen der Gemeinschaft .
Die gemeinsame Pflanzaktion ist mehr als nur ein Symbol für die Ehepaare. Sie stärkt auch das Gemeinschaftsgefühl in Külsheim. Die Bäumchen wachsen zu kleinen Hainen heran, die Spaziergängern und Radfahrern Schatten und Freude spenden. Die Tradition bringt Menschen zusammen und zeigt, wie wichtig Verbundenheit und Nachhaltigkeit im modernen Leben sind.
Fazit.
Die Pflanzung der Hochzeitsbäumchen ist in Külsheim ein lebendiger und bedeutungsvoller Brauch. 19 Paare haben dieses Jahr ihr Versprechen für eine gemeinsame Zukunft mit einem Baum besiegelt – eine Wurzel für das Glück, die hoffentlich viele Jahre Bestand haben wird.
Roland Schönmüller
BU 1: Hochzeitsbäumchen gepflanzt. Thorsten und Lisa Markl mit Tilda (15 Monate alt) aus Külsheim waren mit dabei. Jetzt freut sich die kleine Eiche auf gute Wachstumsbedingungen. Revierleiter Mathias Mattmüller wird in den nächsten Wochen ein wachsames Augen darauf halten. Foto Roland Schönmüller
BU 2: Der Brauch des Hochzeitsbäumchens hat in Külsheim eine lange Tradition. Schon seit zehn Jahren pflanzen frisch verheiratete Paare einen Baum als Zeichen ihrer Verbundenheit. Foto Roland Schönmüller
BU 3 : Hochzeitsbäumchen gepflanzt im Schöner, dem Külsheimer Stadtwald, vorne bei Winterlinden-Pflanzung, Vater Dominik, Mutter Lisa und Marlena Pahl aus Külsheim. Foto Roland Schönmüller
Autor:Roland Schönmüller aus Miltenberg |
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