Bildergalerie und Essay.
Gelungene Premiere beim Bunten Abend in Külsheim-Uissigheim.
- Das Programm war üppig wie Omas Sonntagsbuffet: 17 Programmpunkte, gespickt mit kabarettistischen Kabinettstückchen, musikalischen Persiflagen und Tanzeinlagen, die selbst das Parkett ins Wanken brachten.
- hochgeladen von Roland Schönmüller
Schabernack, Show, Schampus: Sanierte Stahlberghalle spielt sich schillernd in Szene.
Doppel-Premiere des Bunten Abends in Uissigheim.
Külsheim-Uissigheim. Es gibt Abende, da fliegen nicht nur die Konfetti durch die Luft, sondern auch die Lachmuskeln ins Trainingslager – so geschehen am Freitag, den 6. Februar 2026, als die Stahlberghalle Uissigheim zur Arena für glühende Gags und glänzende Gardetänze wurde.
Bereits vor dem Start brodelte die Vorfreude in den Reihen, und selbst die Garderobe schien ein freudiges Funkeln zu zeigen – Uissigheim feierte den bunten Auftakt mit „Stile“, Schwung und Schwips.
Punkt 19:00 Uhr fiel der Vorhang, und die Premiere des Bunten Abends verwandelte die Halle für viereinhalb Stunden in eine Karnevalswundertüte. Kaum war die erste Pointe gezündet, gab es kein Halten mehr:
Wer seine Zwerchfellmuskulatur noch nicht kannte, hatte spätestens nach den ersten Programmpunkten eine intensive Begegnung mit ihr. Das Publikum – eine bunte Mischung aus Jungspunden und Silberrücken – war festlich gekleidet, mit Hüten, Schmunzeln und einer Stimmung, die sogar den stärksten Glühwein alt aussehen ließ.
Das Programm war üppig wie Omas Sonntagsbuffet: 17 Programmpunkte, gespickt mit kabarettistischen Kabinettstückchen, musikalischen Persiflagen und Tanzeinlagen, die selbst das Parkett ins Wanken brachten.
Besonders die Männerballett-Gruppen aus Nah und Fern setzten neue Maßstäbe im körperbetonten Tanz – mehr Glamour als Gelenkigkeit, aber mit vollem Einsatz der Mundwinkel, die sich vor Lachen teils krampfhaft verzogen.
Die Moderation hielt den Takt hoch und bewies, dass zwischen den Acts kein Auge trocken bleiben muss. Brandwache Külsheim und Jungsenior Joe aus Burghausen sorgten für zusätzliche Wortwitz-Gewitter, wie sie wohl nur in Uissigheim aufziehen können.
Auch kulinarisch wurde geklotzt: Eifrige Servicekräfte versorgten die rund 250 Gäste mit legendären Käse- und Schinkenstangen sowie prickelnden Getränken, die den Abend zusätzlich veredelten – ein logistisches Kabinettstück, souverän von den Helfern gemeistert.
Apropos Helfer: Ohne die vielen Hände hinter den Kulissen wäre so ein Fest nur ein Fiebertraum. Technikteam und Organisation erhielten aus gutem Grund ein Extra-Lob für ihre heldenhaften Einsätze und die Fähigkeit, selbst störrische Scheinwerfer zu zähmen.
Mitternacht bedeutete kein Ende, sondern den Start ins Uissigheimer Nachtleben. Besucher schwärmten mit leuchtenden Augen hinaus und waren sich einig: Der Bunte Abend war die beste Medizin gegen Winter-Tristesse – und die Premiere ein voller Erfolg! Am darauffolgenden Samstag, 7. Februar, legte die Halle noch einen drauf: Ausverkauft bis auf den letzten Platz, Kartenvorverkauf so heiß begehrt wie der letzte Berliner am Fasching.
Teilnehmer wie die Brunnenputzer Minis, die Kindergarde Külsheim, die Sketch-Künstler Oskar Bohnet und Leonhard Zeh, die Groasmückle Tanz Gang aus TBB-Hochhausen, die Brandwache Külsheim unter Freddy Bauch, die Präsidentengarde KKK, Büttenredner Marco Alter, die Prinzengarde Gamburg, Joe (Jungsenior aus Burghausen), das Männerballett Külsheim mit Weltrekordbesuch („In zehn Minuten quer durch Europa“), Harry Nahm und Blädder im Sketch, die Juniorengarde Külsheim, Marco Alter und Nobbi im Interview, die gemischte Schautanzgruppe KKK mit Zirkus Karnevalissimo, die Gruppe Harry mit griechischem Götter-Touch sowie vor dem Finale die Kabuckler Dreamboys und das Männerballett aus Pülfingen („Eiszeit – wir feiern bis es taut!“) sorgten für ein Programm, das so bunt wie ein Bonbonladen war.
Die Bedeutung der Doppel-Veranstaltung für den Külsheimer Höhenstadtteil war kaum zu überschätzen: Hier traf sich Jung und Alt, hier wurde Gemeinschaft gelebt und Tradition gefeiert, immer mit einem Augenzwinkern und einer Extraportion Herzlichkeit.
Der Bunte Abend war in zweifacher Ausgabe in der revitalisierten Stahlberghalle das Empathie-Doping für Uissigheim – karnevalistisch, kulinarisch, kolossal.
So lassen sich die Themen in den Büttenreden, Dialogen, Sketchen und Vorträgen zusammenfassend darstellen:
Mit leichter Hand wurde der Blick über die geführten Weinbergswanderungen gelenkt, die sich längst zu kleinen Odenwälder Genussprozessionen entwickelt haben – begleitet von Weinproben, die selbst nüchterne Wanderer in poetische Stimmung versetzen.
Der neue Aussichtsturm auf dem Stahlberg erschien als frisches Wahrzeichen, ein Ort, an dem sich Weite und Ruhe begegnen und der die Region um eine stille Attraktion bereichert.
Die sanierte Sporthalle, nun endlich wieder vollständig nutzbar, wurde als Symbol des Aufbruchs gefeiert – ein Raum, der nach langer Pause wieder Bewegung, Begegnung und Vereinsleben atmet.
Auch die jüngsten Ausflüge fanden Erwähnung: harmonisch, unaufgeregt, frei von nächtlichen Eskapaden, fast schon ein Musterbeispiel geordneter Geselligkeit.
Unsere Seniorinnen und Senioren wurden mit liebevoller Ironie gewürdigt – anpassungsfähig, humorvoll, und trotz kleiner körperlicher Veränderungen erstaunlich standfest im gesellschaftlichen Leben.
Und selbst die Entwicklungen rund um die Bundeswehr in der Region wurden mit einem wohlwollenden Unterton aufgenommen: neue Möglichkeiten, neue Aufgaben, ein leiser Hauch von Perspektive.
All diese Motive verbanden sich zu einem stimmigen Gesamtbild, das die heitere, zufriedene Grundstimmung des Abends eindrucksvoll widerspiegelte.
Und abschließend, liebe Leserinnen und Leser, sei versichert: Wer diese doppelte Premiere verpasst hat, der hat nicht nur einen Abend, sondern gleich zwei unvergessliche Narrenfeste verschlafen. Aber keine Sorge – spätestens im nächsten Jahr wird wieder aufgetischt, aufgetanzt und aufgetrumpft.
Und bis dahin gilt: Nach dem Bunten Abend ist vor dem nächsten Schinkenstangen-Run!
Fazit: Uissigheim kann Kultur – und wie! Ein Hoch auf die erneuerte Stahlberghalle, das engagierte Ensemble und alle Helfer.
Bleibt nur zu hoffen, dass die nächste Runde mindestens so schillernd, schabernackig und schampusreich wird. Denn eines ist sicher: Wer lacht, lebt länger – und in Uissigheim besonders gut!
Roland Schönmüller berichtet in Bild und Wort mit Augenzwinkern und Applaus!
Weitere Bilder und Infos folgen noch!
Kurzfassung
Schabernack, Show und starke Premiere: Stahlberghalle feiert gelungenen Doppel-Abend.
Külsheim-Uissigheim. Mit zwei gut besuchten Ausgaben des Bunten Abends hat die sanierte Stahlberghalle am 6. und 7. Februar 2026 eindrucksvoll ihre Rückkehr als kultureller Mittelpunkt des Höhenstadtteils gefeiert. Nach mehrjähriger Bauphase präsentierte sich die Halle modernisiert und zugleich vertraut – ein Ort, an dem sich Gemeinschaft und Tradition sichtbar begegnen.
Bereits am Freitagabend herrschte spürbare Vorfreude unter den rund 250 Gästen. Pünktlich um 19 Uhr begann ein abwechslungsreiches Programm aus 17 Beiträgen, das klassische Elemente des Karnevals mit regionalen Akzenten verband. Gardetänze, musikalische Einlagen, humorvolle Dialoge und Büttenreden bildeten den Kern des Abends. Mehrere Männerballett-Gruppen aus der Region sorgten mit temperamentvollen und teilweise akrobatischen Auftritten für besondere Begeisterung und erhielten den stärksten Applaus.
Zu den Mitwirkenden zählten unter anderem die Brunnenputzer Minis, die Kindergarde Külsheim, die Präsidentengarde des KKK, die Prinzengarde Gamburg, verschiedene Sketch-Gruppen sowie die Männerballette aus Külsheim und Pülfingen. Die Moderation führte strukturiert durch den Abend und sorgte für reibungslose Übergänge.
Auch organisatorisch zeigte sich die Veranstaltung bestens aufgestellt. Ein eingespieltes Technikteam sorgte für verlässliche Abläufe, während zahlreiche Helferinnen und Helfer im Servicebereich die Bewirtung übernahmen. Viele Besucher würdigten die gute Atmosphäre und die freundliche Betreuung. Am Samstag folgte eine ausverkaufte Wiederholung des Programms, die die Bedeutung des Bunten Abends für den Stadtteil eindrucksvoll bestätigte.
In mehreren Beiträgen wurden zudem aktuelle Entwicklungen aus dem örtlichen Umfeld aufgegriffen: die geführten Weinbergswanderungen mit ihren beliebten Weinproben, der neue Aussichtsturm auf dem Stahlberg sowie die abgeschlossene Sanierung der Sporthalle, die wieder uneingeschränkt für den Vereinsbetrieb zur Verfügung steht. Auch die jüngsten Ausflüge örtlicher Gruppen sowie die aktive Rolle der Seniorinnen und Senioren im Gemeindeleben fanden Erwähnung. Entwicklungen rund um die Bundeswehr in der Region wurden sachlich eingeordnet.
Insgesamt ergab sich ein stimmiges Bild eines lebendigen, engagierten Stadtteils, der seine kulturellen Traditionen pflegt und gleichzeitig offen für neue Impulse bleibt. Die Doppel-Premiere zeigte eindrucksvoll, wie sehr die Menschen die erneuerte Stahlberghalle als Ort der Begegnung schätzen.
Stimmen aus dem Publikum
„So viel Leben in der Halle – das hat mir gefehlt.“
Senior, 70, aus Külsheim.
„Ein Abend, der einfach gutgetan hat.“
Besucherin, Mitte 40, aus Uissigheim.
„Die Mischung aus Tradition und neuen Ideen hat super funktioniert.“
Besucher, Anfang 20, aus Pülfingen.
Roland Schönmüller
Autor:Roland Schönmüller aus Miltenberg |
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