Die Menschen können nicht mehr übersehen werden
Auch in der Berichterstattung tut sich was

Ob hier in der Region, ob in Frankfurt oder Würzburg, viele Menschen gingen und gehen auf die Straßen. Die Themen sind vielfältig. Unser Bildungssystem, Demokratie, das Gesundheits- und Pflegewesen, die freie Entscheidung, was den eigenen Körper betrifft, die hohen Preise, Energie, Frieden, Selbstbestimmung und und und.

Ich wundere mich, dass völlig klar ist, dass in den Schulen wegen Mobbing gewaltfreie Kommunikation gezeigt wird, oder für den Frieden auf der Welt gesungen wird. Der Tag des Grundgesetzes wurde gefeiert und die Kinder üben Möglichkeiten gegen Diskriminierung. Es soll auf ein ehrliches und wertschätzendes Miteinander geachtet werden und dann sieht die Wirklichkeit so anders aus.

Die Menschen spüren, dass im Großen und Ganzen etwas nicht stimmt.
Nur ein Wochenendbeispiel: in verschiedenen Ortschaften hier im Landkreis zum 1. Mai gab es Feste, Maibaumaufstellungen und es spielten Bands. Im Festzelt saßen die Menschen eng beisammen, unterhielten sich und dann....... heute sieht man in den Supermärkten wieder die gleichen Leute mit der altbekannten Masken. Ich staune. Ich muss ein bisschen schmunzeln, denn vielleicht gehen die Leute davon aus, dass der Virus übers Wochenende in den Supermärkten eingeschlossen war und auf sie wartete?

Und auch beim Arzt prangt immer noch das Schild "Zutritt nur mit FFP2-Maske" (in Bayern sagt die Arzthelferin). Dann höre ich einem Gespräch zu: "wie schön, die Kinder dürfen ja jetzt wieder in die Schule ohne Maske und seit heute, brauchen auch die Eltern keine mehr. Und ach, das ist ja sowieso in jedem Bundesland anders!" Und das kleine Mädchen im Wartezimmer schaut enttäuscht in die Spielzeugkisten: "Mama? alles weg wegen Corona?"

Die Menschen beginnen langsam zu fragen, wie weiß der Virus, wo die Grenzen zu den Ländern sind? Und verhält er sich in Bayern anders, als in Hamburg? Bleibt er eher im Süden oder mag er den Norden? Die Leute verstehen langsam, dass die "Zahlen" schon die ganze Zeit hinten und vorne nicht mehr gepasst haben und dass es gar nicht mehr um Corona geht - bis zum Herbst. Es spielt doch überhaupt keine Rolle, ob jemand geimpft ist oder nicht. Jeder kann doch frei entscheiden, was er für sich tun möchte.

Nun steht ein Krieg im Vordergrund, der unsere Aufmerksamkeit bindet. Wieder eine Angst, die uns im Alltag verunsichert. Helfen wollen und auch da hinterfragen, warum jemand, der sagt, er sei gegen den Krieg, Waffen schickt. Wie soll da Krieg aufhören?  Krieg ist niemals die Möglichkeit, Konflikte zu lösen. Dialog ist gefordert und grade von den Politikern, die doch so klug sein wollen. Frieden fängt in jedem selbst an. Wenn wir mit uns selbst im Reinen sind, mit unserem Umfeld, können wir Frieden ausstrrahlen.

Wir sind eine Gesellschaft der Angst, der Ängste, der Hoffnungslosigkeit geworden. Unsere Kinder, die samt den Erziehern in einem Bildungssystem stecken, das im Moment nicht widersprüchliche sein könnte.

Ich dachte ja immer, dass alle Menschen gegen Krieg seien, bis ich merkte, dass es auch welche gibt, die dafür sind. Vornehmlich die, die nicht hin müssen.

Gerade in den letzten zwei Jahren wurden Angst, Einschüchterungen, Ausgrenzungen Diskriminierung zum Alltag. Ob bei Kindern oder Erwachsenen. Merkt das denn keiner? Warum kommen nicht noch mehr Leute auf die Idee für ihre Werte einzustehen? Fehlt es am Mut? Glauben sie: "einer wird's schon richten?" Ich möchte jedem gerne die Hand reichen, keiner ist alleine, wir sind inzwischen sooooooo Viele und zusammenhalten ist ein uraltes Gesetz für gegenseitige Hilfe. Lasst euch und uns umarmen, wieder liebevolle Gespräche haben, zusammen sitzen und uns gegenseitig unterstützen. Wir sind eine große Menschheitsfamilie. Lasst die Lebensfreude und Liebe einfach wieder die stärkste Kraft sein, denn wer Freude hat und Liebe, kann unmöglich Kriegsgedanken hegen.

Autor:

Brigitte Miltenberger aus Mönchberg

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