Spuren hinterlassen - Biodiversität steigern

Haustechniker Simon Meisenzahl freut sich mit seinen beiden ehemaligen Schützlingen Larissa Fecher (links) und Maren Rudolf (rechts) über die Abschlussaktion
Zum Abschied pflanzen die Bufdis Bäume und hängen Nistkästen auf

Am vergangenen Freitag haben die ehemaligen Bundesfreiwilligendienstleistenden (kurz: Bufdis) des Jugendhauses Sankt Kilian, Maren Rudolf (Bürgstadt) und Larissa Fecher (Niedernberg), zum Abschluss ihrer Dienstzeit im Garten zwei Obstbäume eingepflanzt und drei Nistkästen aufgehängt.

Im Jugendhaus ist es seit einigen Jahren schöne Tradtion, dass die jungen Erwachsenen zum Abschied aus ihrem Bundesfreiwilligendienst im Garten einen Baum einpflanzen dürfen, um über ihre Zeit hinaus eine Spur zu hinterlassen. So wurden seit 2012 neun Bäume und Sträucher gepflanzt, zuletzt am Freitag ein Kirsch- und ein Zwetschgenbaum. Nebenbei wird mit dieser Aktion nicht nur eine lebende Erinnerung an die ehemaligen Bufdis geschaffen, sondern das Jugendhaus steigert kontinuierlich die Biodiversität im Garten, in dem mit jedem neuen Baum das Blühangebot für Insekten und potentieller Wohnraum für Vögel steigt. Nachdem aber irgendwann auch der Platz im weitläufigen Garten begrenzt ist und Aufforstungsmöglichkeiten faktisch nicht mehr vorhanden sind, haben die Verantwortlichen des Jugendhauses eine weitere Möglichkeit gefunden, einen Beitrag für den Umweltschutz zu leisten. Ausscheidende Bufdis übernehmen nun die Patenschaft für Nistkästen und dürfen diese am Ende ihrer Zeit in den hochgewachsenen Bäumen des Jugendhausgartens aufhängen und somit Wohnraum für heimische Vögel schaffen. Maren Rudolf und Larissa Fecher hängten zwei Nistkästen für Meisen auf und einen für Stare. Den Erfolg der Maßnahmen werden wir allerdings erst im Frühjahr 2019 sehen.

Lukas Hartmann
Hausleiter
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