Buslinie K68 eröffnet Verbindungen nach Hessen

Dass mit der Buslinie K68 von Mšmlingen aus eine gute Verkehrsverbindung nach Hessen besteht, ãerfuhrenÒ (von links) Nahverkehrsbeauftragter Karl-Heinz Betz, Landrat Jens Marco Scherf, BŸrgermeister Siegfried Scholtka (Mšmlingen) und Werner Seibert, erster Stadtrat aus Breuberg, bei einer Busfahrt.
Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2016 besteht wieder die Möglichkeit, mit der Buslinie K68 von Mömlingen nach Dieburg zu fahren. Gemeinsam mit dem federführend zuständigen Landkreis Darmstadt-Dieburg und der Stadt Breuberg hat der Landkreis Miltenberg die Einführung der drei Landkreise verbindenden Linie neu gestartet.
Landrat Jens Marco Scherf und Mömlingens Bürgermeister Siegfried Scholtka nutzten am Dienstag die Gelegenheit, gemeinsam mit dem Nahverkehrsbeauftragten der Landkreise Miltenberg und Aschaffenburg, Karl-Heinz Betz, und dem ersten Stadtrat aus dem hessischen Breuberg, Werner Seibert, die Linie abzufahren.

Die Buslinie, die zuvor ein Jahr lang nicht bedient wurde, hat große Bedeutung für die Bevölkerung von Mömlingen und des Landkreises Miltenberg. Zum einen erhält sie Landrat Jens Marco Scherf zufolge die gewachsenen Beziehungen in die Nachbargemeinden Wald-Amorbach und Dorndiel aufrecht, zum anderen öffnet sie die Region in die hessischen Nachbarstädte Groß-Umstadt und Dieburg mit Anschluss an die Bahnstrecken Richtung Darmstadt und Frankfurt, also tief hinein in die Region Rhein-Main.

Hier in Mömlingen, ergänzt Bürgermeister Siegfried Scholtka, koppeln sich die Verkehrsgesellschaft Untermain (VU), die Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) und die Darmstadt-Dieburg-Nahverkehrsorganisation (DADINA). Durch die Verknüpfung ergeben sich Scholtka zufolge zahlreiche Vorteile: Studenten erreichen ihre Hochschulorte Darmstadt und Dieburg, Schüler die Schulen in Groß-Umstadt, zahlreiche Bürgerinnen und Bürger kommen bequem zu ihren Arbeitsplätzen im Hessischen. Dank der Buslinie können auch die Krankenhäuser in Erlenbach, Aschaffenburg und Groß-Umstadt gut erreicht werden, denn von Mömlingen aus führen weitere Linien in Richtung Obernburg/Elsenfeld/Erlenbach sowie in Richtung Höchst und Aschaffenburg. Gerade für Besuche in den umliegenden Krankenhäusern würden die Busse gut genutzt, wusste Scholtka. Er führte als weiteren Vorteil an, dass auch Touristen und Gruppen, die im Königswald zelten, mit den Bussen mobil seien.

Landrat Jens Marco Scherf regte an, an den Haltestellen die Übersichtlichkeit der Fahrpläne zu verbessern und beispielsweise einen großen Übersichtsplan des Verkehrsnetzes auszuhängen sowie den Linienverlauf.

Die Finanzierung der Linie K68 ist nach einem Beschluss des Kreisausschusses für ein Jahr gesichert, zudem beteiligt sich der Landkreis Miltenberg an der Ausschreibung des Linienbündels für die nächsten zehn Jahre, die federführend von der DADINA betreut wird.
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