Bildergalerie und Essay.
Ein poetisch-feuilletonistischer Essay über die Kraft des Innehaltens.
Frost, Feder, Flur: Eine Wintertags-Wanderung An einem jener graublauen Februartage, an denen das Licht nicht wärmt, sondern wie ein hauchdünnes Tuch über die Landschaft gebreitet scheint, streife ich auf Mittag hinaus. Die Luft ist frisch und riecht nach feuchter Erde, die Temperaturen wagen sich zögerlich über die Frostgrenze. Die Hauptstraße hier in einem Dorf unweit von Miltenberg glänzt feucht und ist frei, doch die Flurwege erstarren noch immer in winterlicher Halbherzigkeit: Matsch,...