Hochinteressanter heimatkundlicher Vortrag in Miltenberg
Dreißig Jahre Not und Schrecken im Odenwald sind auch ein Appell für die Zukunft

Menschen müssten aus Kriegen und  Katastrophen lernen sowie Hoffnungen auf die Bewältigung gegenwärtiger Krisen nie aufgeben - so lautete das Fazit des sehr kurzweiligen, exzellenten  Vortrages.
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  • Menschen müssten aus Kriegen und Katastrophen lernen sowie Hoffnungen auf die Bewältigung gegenwärtiger Krisen nie aufgeben - so lautete das Fazit des sehr kurzweiligen, exzellenten Vortrages.
  • hochgeladen von Roland Schönmüller

Antje Vollmer aus Erbach begeisterte mit viel Lokalkolorit und unbekannten Details.

Mehr als hundert Besucher erlebten im Alten Rathaus in Miltenber einen Illustrierten, faktenreichen Vortrag über den „Dreißigjährigen Krieg im Odenwald“ von Antje Vollmer am Mittwoch, dem 8. Mai 2019.

Die 50-jährige Archivarin aus Erbach ist auch eine bekannte und engagierte Miltenberger Stadtführerin. Sie studierte Geschichte, Geowissenschaften und Informatik. 

In ihrem Vortrag präsentierte sie eindrucksvoll aus der Region viele unbekannte Zusammenhänge und  Einzelheiten der Schreckenszeit im 17. Jahrhundert.

So erfuhren die interessierten Zuhörerinnen und Zuhörer beispielsweise, dass Miltenberg zwischen 1618 und 1648 rund zwei Drittel seiner Einwohner verlor.

Schlimmer erging es den Bewohnern des Odenwaldes in und um Erbach und Michelstadt. Kleinere Orte waren vollkommen entvölkert.

Hauptgrund für diese missliche, perspektivenlose Lage und des flächendeckenden Bevölkerungsverlustes war die Tatsache, dass der Odenwald als Durchgangsgebiet der Kriegsparteien und Söldner genutzt wurde.

Neben den Kriegswirren kam außerdem erschwerend die Pestseuche hinzu.

Menschen müssten aus solchen Katastrophen lernen und Hoffnungen auf die Bewältigung gegenwärtiger Krisen nie aufgeben - so lautete das Fazit des sehr kurzweiligen, exzellenten  Vortrages und der fachkundigen Referentin.

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