Naturschutzbeirat konstituiert sich neu

Bestellung des neuen Naturschutzbeirats mit (von links) Reiner Wöber, Winfried Korn, Eberhard Heider, Stefan Zeller, Regina Groll, Stefan Beyer, Gerhard Andres, Steffen Scharrer, Erwin Zöller, Sebastian Spatz und Landrat Jens Marco Scherf.
  • Bestellung des neuen Naturschutzbeirats mit (von links) Reiner Wöber, Winfried Korn, Eberhard Heider, Stefan Zeller, Regina Groll, Stefan Beyer, Gerhard Andres, Steffen Scharrer, Erwin Zöller, Sebastian Spatz und Landrat Jens Marco Scherf.
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Alle fünf Jahre konstituiert sich der Naturschutzbeirat neu. Im Sitzungssaal des Niedernberger Rathauses bestellte Landrat Jens Marco Scherf am Montag zehn Naturschutzbeiräte und verabschiedete drei altgediente Beiräte. Die Amtszeit des ehrenamtlich arbeitenden Gremiums beginnt am 1. September 2019 und endet am 31. August 2024.

Die Bildung von Naturschutzbeiräten ist im Bayerischen Naturschutzgesetz verankert. Demnach, zitierte Landrat Jens Marco Scherf aus der Verordnung über die Naturschutzbeiräte, müssten Naturschutzbehörden Beiräte aus sachverständigen Personen bilden, die aber nicht Teil der Naturschutzbehörde sind. Vielmehr beraten sie die Behörde in allen Angelegenheiten von grundsätzlicher und allgemeiner Bedeutung. Vorsitzender des Gremiums, aber ohne Stimmrecht, ist der Landrat oder – wie im Fall des Landkreises Miltenberg – die Bereichsleiterin für Naturschutz sowie Jagd und Fischereiwesen am Landratsamt, Regina Groll.

Das fünfköpfige Gremium vertritt die Belange der Landwirtschaft, der Forstwirtschaft, der Jäger und Fischer, der Naturnutzer sowie der Natur- und Landschaftsschützer. Der Beirat soll laut Landrat die Verbindung dieser Gruppen mit der Behörde sicherstellen und deren Arbeit durch Erkenntnisse und Erfahrungen bereichern. Die Beiräte sollen im Gegenzug in ihren Gruppierungen Verständnis für die Arbeit der Naturschutzbehörde schaffen. „Sie bringen unterschiedliche Perspektiven ein, und helfen uns mit ihrem speziellen Blickwinkel und ihren Erfahrungen, aber im Dialog. Das ist genau das, was wir brauchen: gemeinsam an einem Tisch sitzen und gemeinsam Verantwortung übernehmen“, betonte Scherf.

Von 13 angeschriebenen Organisationen im Landkreis seien zwölf Vorschläge für die Besetzung des Beirats eingegangen, blickte der Landrat zurück. Alle Genannten hätten die notwendige Qualifikation gehabt, aufgrund der begrenzten Plätze habe man aber eine Auswahl treffen müssen. Scherf verpflichtete daraufhin fünf Naturschutzbeiräte und fünf Stellvertreter auf ihre gewissenhafte, auf Interessensausgleich gerichtete Beratertätigkeit und Verschwiegenheit. Er überreichte Urkunden und dankte den neuen Naturschutzbeiräten für ihre Bereitschaft, das Amt zu übernehmen.

Verpflichtet wurden für den Bereich Naturschutz Dr. Steffen Scharrer (Klingenberg) und sein Stellvertreter Gerhard Andres (Kleinwallstadt), für die Bereiche Landschaftspflege/Erholung in der freien Natur Winfried Korn (Sulzbach) und sein Stellvertreter Rainer Wöber (Klingenberg-Trennfurt), für den Bereich Forst Sebastian Spatz und sein Stellvertreter Stefan Beyer (Amorbach), für die Bereiche Jagd und Fischerei Stefan Zeller (Eichenbühl) und Erwin Zöller (Dorfprozelten) sowie für den Agrarbereich Eberhard Heider (Mönchberg) und Sebastian Frey (Miltenberg-Monbrunn).

Verabschiedet wurden die Naturschutzbeiräte Walter Hoch, Josef Schiepeck und Walter Adamek. Letztgenannter übte das Amt seit 1994 aus, also seit 25 Jahren. Der Landrat dankte allen Ausgeschiedenen für ihre langjährige ehrenamtliche Arbeit zum Wohl der Allgemeinheit.

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