Bildergalerie und Essay.
Noch Ruhe vor dem Sturm. Doch Orkantief Sabine ist im Anrücken.

Ruhe vor dem Sturm. Das aktuelle Hochwasser scheint passé.  Ein Orkan ist in wenigen Stunden  für Deutschland und auch für unsere Region prognostiziert.
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  • Ruhe vor dem Sturm. Das aktuelle Hochwasser scheint passé. Ein Orkan ist in wenigen Stunden für Deutschland und auch für unsere Region prognostiziert.
  • hochgeladen von Roland Schönmüller

Impressionen am Samstag, 08. Februar 2020 mit weiteren Ergänzungen am Sonntag, dem 09. Februar 2020.

Noch herrscht Ruhe vor dem Sturm.

Am Samstag ist nichts zu spüren von dem angekündigten Orkanwetter, das Meteorologen für den heutigen Sonntagabend auch für unsere Region angekündigt haben.

Es ist Samstag, 16 Uhr. Nur wenige Passanten sind in der Miltenberger Stadt unterwegs. Alle Geschäfte und Cafés haben schon geschlossen.

Wer unterwegs ist, schaut sich die Auslagen in den Schaufenster an, unter anderem die neue Frühlingsmode mit knalligen Farben. Sie wirken wie "Eyecatcher" auf die graue, spätwinterliche Szenerie zwischen Markt- und Engelplatz.

Eine quirlige Kinder- und Jugendgruppe bewegt sich hörbar durch die Straßen, Winkel und Plätze der Altstadt und unternimmt mit erwachsenen Betreuern eine Stadtrallye. Am alten jüdischen Friedhof rasten sie kurz und notieren eine gesuchte Jahreszahl.

Erste Frühlingsblumen sprießen in der Nähe aus einem Privatgarten. Es sind Schneeglöckchen am Burgweg.

Faszinierend und vorfrühlingsfrisch leuchten auch die von der Stadt gepflanzten Stiefmütterchen in einem Rondell in Mainnähe am Lindenplatz.

Gänseblümchen gibt es zuhauf am Main, wo lebhafte Enten im und am Wasser mainauf- und abwärts schwimmen. 

Ein Dutzend Schwäne putzt sich unter der alten Mainbrücke. Ihr Gefieder ist bewunderswert weiß wie Schnee. Immer wieder sind sie am Säubern und Putzen.

Zwei Nilgänse haben eine vorübergehende Bleibe an der Schiffsanlegestelle unweit des Schwimmbades gefunden. Das vorsichtige Männchen schaut wie ein Wächter nach allen Seiten, das Weibchen zupft Gras und Strauchwerk vom Boden.

Das Main-Hochwasser ist passé, nur die auf die Seite vom Geh- und Radweg geschobenen Absperrungen mit einem plakativen Warnschild erzählen von den regenreichen vergangenen Tagen.

Auf dem einstigen überschwemmten Wiesen-Terrain zwischen Wasser und Weg verraten Holzreste und Sandpartikel vom einstigen Hochwasser.

Es sind eher bescheidene Flut-Marken: Kein Vergleich zu den in Stein verewigten Hinweisen früherer
Wasser-Katastrophen in der Altstadt.

Zunehmend wird es kälter. Der Abend rückt an und der Fast-Vollmond steigt über dem Erfttal nachthimmelwärts.

Einige Frühblüher zeigen sich bereits auf der Odenwaldhöhe. Doch sie haben schon ihre tagsüber leicht geöffneten Blütenkörbe wieder geschlossen.

Die Februarnacht ist schneller da als erwartet. Meldungen in Funk und Fernsehen nehmen schon Bezug zum immer aktuell werdenden Sturmtief Sabine.

Autor:

Roland Schönmüller aus Miltenberg

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