Spessart

Beiträge zum Thema Spessart

Natur & Tiere
Das Wiesenvögelchen sucht die Wärme, die der Tag noch hinterlassen hat, und findet im dichten Gefüge der Wiese einen Lebensraum, der zugleich Schutzraum und Bühne ist. Zwischen Halmen und Blüten, im ruhigen Übergang vom Tag zum Abend, wird aus einer beiläufigen Beobachtung ein genauer Blick auf die feine Abstimmung von Art, Jahreszeit und Landschaft.
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Wiese, Wärme, Wiesenvögelchen.

Das Wiesenvögelchen, auch als Kleiner Heufalter bekannt, zählt nicht zu den spektakulären Faltern der Sommerwiese. Gerade deshalb eignet es sich so gut als Figur eines späten Juniabends, wenn das Licht weicher wird, die Wärme noch im Gras steht und die Margeriten mit ihren offenen Blütenflächen das Bild der Wiese prägen. In solcher Umgebung tritt der Falter nicht hervor, sondern fügt sich ein — unauffällig, aber präzise. Seine Anwesenheit erzählt von jener stillen Ökologie des Sommers, in der...

Kultur
Am frühen Fronleichnams-Abend, als vielerorts die zweiten Messen beginnen sollten, kippte das Wetter. Der Regen kam nicht plötzlich, aber entschieden. In Eichenbühl etwa wurde rasch klar, dass kein Weg mehr hinausführte: Die Prozession fiel ins Wasser, der Abschlusssegen musste in der Kirche gesprochen werden.
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Fronleichnam am Abend.

Fronleichnam – Regen, Ritual, Rückhalt. Am Vormittag schien alles wie aus dem liturgischen Bilderbuch geschnitten. Der Festgottesdienst füllte die Kirchenbänke, die Monstranz glitt wie ein goldener Atemzug durch den Raum. Draußen warteten bereits die Stationen: Hausaltäre mit weißen Tüchern, Blumenaltäre in kräftigen Farben, flankiert von jungem Birkengrün, das im Wind raschelte wie eine leise Zustimmung. Die Prozession setzte sich in Bewegung, getragen von Gesang, Schritten, Erwartung. Ein...

Kultur
Jugendliche begleiten die Fronleichnamsprozession – Glauben im Aufbruch, Tradition im Dialog mit der Zukunft. Fotogestaltung Roland Schönmüller
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Mit jugendlicher Frühlings-Frische auf das Fronleichnams-Fest zu.

Fronleichnam – Monstranz, Morgenmut, Millennials - Jugendfokussierter Vorbericht. Fronleichnam dürfte in diesem Jahr wie ein Fest wirken, das die Jugend nicht mehr nur am Rand begleitet, sondern selbstbewusst in die Mitte tritt. Während die Monstranz im Licht schimmert, als hätte sie ein eigenes Herz, stehen neben den vertrauten Gesichtern  wohl immer mehr junge Menschen, die das alte Ritual mit neuen Fragen, neuer Energie, neuer Sprache füllen. Sie kommen nicht, weil man es „immer so gemacht...

Kultur
Im Rahmen des Wallfahrtstages wurde außerdem Erika Ullrich aus Mömbris besonders geehrt. Sie gehört seit 50 Jahren dem dortigen Wallfahrerverein an, engagiert sich seit 40 Jahren aktiv im Wallfahrtswesen und war von 2006 bis 2016 als Wallfahrtsführerin tätig. Darüber hinaus wirkte sie als Pilgerführerin und ist seit 2017 geistlicher Beistand im Wallfahrtsressort. Die Ehrung nahmen Weihbischof Paul Reder sowie der Walldürner Wallfahrtsleiter Pater Josef Bregula OFMConv. vor.
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Würzburger Weihbischof in Walldürn zu Gast - Besondere Ehrung einer Wallfahrtsführerin aus unserer Region

Wallfahrtstag für Mömbris und Baulandgemeinden in Walldürn.  Die Wallfahrt zum Heiligen Blut in Walldürn steht im Jahr 2026 unter dem Leitwort „Die Liebe hört niemals auf“ aus dem ersten Korintherbrief (1 Kor 13,8). Am Montag, 1. Juni 2026, wurde in Walldürn der Wallfahrtstag für die Pilgerinnen und Pilger aus Mömbris sowie aus den Bauland-Orten rund um Külsheim begangen. Von 10.00 bis 11.30 Uhr feierten die Gläubigen in der Wallfahrtsbasilika ein festliches Pontifikalamt. Hauptzelebrant war...

Kultur
Auffällig ist in diesem Jahr die Präsenz der Jugend. Gruppen junger Erwachsener, die lachend ankommen und plötzlich still werden, wenn sie den Blutschrein betreten. Jugendliche, die den Weg als Herausforderung sehen und zugleich als Möglichkeit, sich selbst zu begegnen. Man spürt, dass das Pilgern für viele von ihnen eine neue Bedeutung bekommt. Nicht als Pflicht, sondern als Freiheit. Nicht als Tradition, die man erfüllt, sondern als Erfahrung, die man sucht. Es ist eine Bewegung, die weit über Walldürn hinausreicht, sichtbar in Frankreich, in den USA, überall dort, wo junge Menschen wieder nach spirituellen Wegen greifen, die ihnen Halt geben.
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Auf nach Walldürn!

Die Wallfahrtszeit im Jahr 2026 hat begonnen. Walldürn. Der Tag erwacht in einem weichen Licht, das sich über die Dächer von Walldürn legt, als wolle es die Ankommenden behutsam empfangen. Die Straßen wirken wie frisch geöffnet für jene, die sich auf den Weg gemacht haben, und die Schritte der Pilger mischen sich mit dem leisen Murmeln der Stadt. Es ist Wallfahrtszeit, und man spürt sofort, dass dieser Ort in diesen Wochen anders atmet. Die Luft trägt Geschichten, alte wie neue, und jeder, der...

Kultur
Die Besucher bewegen sich langsamer als sonst. Vielleicht, weil die Natur in dieser Übergangsphase eine eigene Sprache spricht. Die Hecken stehen dicht, aber noch nicht schwer. Der Lavendel beginnt zu duften, aber noch nicht zu dominieren. Die Amseln singen, als wollten sie den Mai verabschieden und den Juni zugleich begrüßen. Es ist ein Moment, in dem der Friedhof wie ein Kalenderblatt wirkt, das sich gerade umblättert.
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Warum sind Friedhöfe im Frühsommer einen Besuch wert?

Der Friedhof steht in diesen Tagen zwischen Mai und Juni in einer besonderen Schwebe. Es ist die Zeit, in der der Frühling noch nicht ganz gegangen und der Sommer noch nicht ganz gekommen ist. Die Luft trägt beides: das letzte Zarte und das erste Reife. Auf den Wegen liegt ein Licht, das sich jeden Morgen neu erfindet, als wüsste es selbst nicht genau, ob es noch Frühling oder schon Sommer sein möchte. Die Rosen öffnen sich zögerlich, die Taglilien dagegen mit einer Selbstverständlichkeit, die...

Kultur

Ein Reh äst ungestört in der weiten, grünen Frühlingsflur. Es steht darin nicht als Sensation, sondern als stilles Maß der Dinge: als Zeichen dafür, dass die Welt, wenn man sie lässt, noch ihre eigene Ordnung besitzt.
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Mai-Finale und Juni-Start.

Mai, Müdigkeit, Morgenweite. Der Sommerabend Ende Mai kennt keine Eile mehr. Die Hitze des Tages ist längst passé, als hätte sie sich lautlos hinter die Hügel zurückgezogen. Über den Feldern liegt eine Ruhe, die nicht leer ist, sondern erfüllt: von Atem, von Ausklang, von jenem milden Schweigen, das nur die Landschaft sprechen lässt. Es wird spürbar kälter, und eben darin liegt der Reiz dieses Abends – im zarten Umschlag der Luft, im Wechsel von Wärme und Kühlung, im Versprechen, dass auch ein...

Kultur
Am Blutaltar in Walldürn.
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Was ist das Besondere am Dreifaltigkeitsfest ?

Trinitatis – Tiefe, Trost, Tradition. Das Dreifaltigkeitsfest gehört zu jenen stillen, aber kraftvollen Höhepunkten des Kirchenjahres, die sich nicht laut aufdrängen, sondern sich wie ein feiner Faden durch die Geschichte des Glaubens ziehen. Es ist ein Fest, das nicht ein Ereignis feiert, sondern ein Geheimnis: die Beziehung Gottes zu sich selbst und zu den Menschen. Schon im Mittelalter suchten Theologen nach einer liturgischen Form, die das Ineinander von Vater, Sohn und Heiligem Geist...

Kultur
Vor rund 235 Millionen Jahren lag das Gebiet um Miltenberg in einer weiten, heißen Senkenlandschaft aus rotem Sand und flachen Wasserläufen. Flussarme durchzogen das Wüstenbecken, in dem frühe Reptilien und Koniferen lebten – eine Urlandschaft des Buntsandsteins, deren Farben und Formen bis heute im Gestein der Haagsaussicht fortleben. Fotogestaltung Roland Schönmüller
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Warum ist die Miltenberger Haagsaussicht so faszinierend?

Höhenblick, Haagsand, Heimatweite. Die Haagsaussicht zwischen Miltenberg und Wenschdorf ist ein Ort, der sich nicht mit einem einzigen Blick begreifen lässt. Sie ist Aussichtsbalkon, Geschichtsbuch und Geotop zugleich, ein stiller Balkon über dem Main, aufgeschichtet aus Millionen Jahren Erdgeschichte und überformt von Menschenhand. Der rote Mainsandstein, der hier offen zutage tritt, stammt aus der Zeit des Buntsandsteins, als vor rund 243 Millionen Jahren ein trockenes Becken von Flussläufen...

Kultur
Pfingstausflug am Main entlang.
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Pfingsten 2026 - erste Impressionen.

Pfingsten – Pfingstrosen – Pfingstfreuden. Pfingsten 2026 zeigt sich als ein Wochenende, das nach Aufbruch, Aufatmen und Aufblühen klingt. Der Himmel spannt sich weit über den Odenwald, die Luft trägt den Duft von Sommeranfang, und die Pfingstrosen öffnen ihre schweren Blüten, als wollten sie das Fest selbst kommentieren. In den Kirchen steht die Botschaft des Heiligen Geistes im Mittelpunkt – ein Fest der Inspiration, der Begeisterung, des inneren Funkens, der Menschen in Bewegung setzt....

Natur & Tiere

Workshop
Biodiversität in vielen Facetten diskutiert

Mehrere kompakte Vorträge und Workshops, in denen Ideen für mehr Biodiversität im Naturpark Spessart entwickelt wurden, haben den Runden Tisch Biodiversität am Montag, 4. Mai, im Landratsamt Miltenberg geprägt. Im großen Sitzungssaal stellte sich zu Beginn der Zusammenkunft auch Miltenbergs neuer Landrat Björn Bartels vor. Biodiversität sei ein allgegenwärtiges Thema, das ein Anliegen aller Menschen sein sollte, stellte Bartels klar und freute sich auf mehrere spannende Themen. Sabrina Jochum,...

Kultur
Rekonstruktion Roland Schönmüller
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Bildergalerie und Essay.
Kelten bei uns - neue Erkenntnisse.

„Am Main, wo die Zeit zweimal fließt“. Miltenberg / Aschaffenburg. Es gibt Momente, in denen eine Stadt innehält, weil der Boden unter ihr zu sprechen beginnt. Aschaffenburg erlebte einen solchen Moment, als Arbeiter im Frühjahr 2026 am Regenüberlaufbecken nördlich der Willigisbrücke auf eine Konstruktion stießen, die nicht in diese Zeit gehörte – und doch genau hierher. In acht Metern Tiefe lag eine Anlage aus Eichenholz und Trockenstein, so sorgfältig gefügt, als hätten die Hände, die sie...

Mann, Frau & Familie
Die Region rund um Miltenberg bietet zu Pfingsten viele schöne Möglichkeiten für naturnahe, erholsame und abwechslungsreiche Ausflüge. Besonders attraktiv sind Ziele, die Landschaft, Bewegung, Kultur und bewussten Umgang mit der Umwelt miteinander verbinden.
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Tipps für einen Pfingstausflug bei uns in der Region.

Empfehlungen für einen Pfingstausflug im Raum Miltenberg, Eichenbühl, Bürgstadt, Monbrunn und Wenschdorf. Die Region rund um Miltenberg bietet zu Pfingsten viele schöne Möglichkeiten für naturnahe, erholsame und abwechslungsreiche Ausflüge. Besonders attraktiv sind Ziele, die Landschaft, Bewegung, Kultur und bewussten Umgang mit der Umwelt miteinander verbinden. Hier einige passende Empfehlungen mit Vorteilen, Besonderheiten sowie gesundheitlichen und umweltfreundlichen Aspekten. 1. Miltenberg:...

Kultur
Mit Musik, Tanz und Folklore faszinierte die Weltkirche auf dem Würzburger Katholikentag.
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Katholikentag Würzburg 2026 - im Ausnahmezustand der Freundlichkeit.

Mut – Miteinander – Morgenkraft. Würzburg im Mai 2026 war eine Stadt, die sich selbst übertraf. Zwischen Dom und Mainufer lag eine Leichtigkeit, die man sonst nur aus südlichen Ländern kennt. Doch hier war es nicht die Hitze, sondern etwas anderes: eine stille, aber spürbare Bereitschaft, einander wahrzunehmen. Fremde lächelten einander zu, als hätten sie sich verabredet. Kinder jagten Seifenblasen über die Wiesen. Jugendliche diskutierten über Demokratie, digitale Zivilcourage und Klimafragen....

Kultur
Kalt erwischt
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Die Begegnung mit den Eisheiligen: kalter Atem und heiße Nerven.

Frost-Fünfer im Frühsommer – ein Erfahrungsbericht zu den fünf widerspenstigen Kalendertagen. Die Eisheiligen sind jene fünf Kalendertage, die sich im Odenwald, im Spessart und im Maintal aufführen wie eine schlecht gelaunte Boyband auf Abschiedstournee: Sie kommen zu spät, sie sind zu laut, und sie bringen garantiert schlechte Stimmung mit. Man könnte meinen, der Mai sei längst ein freundlicher Monat – aber kaum hat man die Gartenmöbel rausgestellt, stolpern Mamertus und seine Kumpane herein...

Garten
Impressionen vom Sonntagnachmittag in Gottersdorf. Foto Roland Schönmüller
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Gottersdorf zwischen Himmel und Erde.

Gottersdorfer Pflanzentage: Wo selbst die Gießkanne Haltung zeigt. Walldürn. Man hätte meinen können, in Gottersdorf sei an diesem Wochenende nicht einfach Markt gewesen, sondern eine Art friedlicher Aufstand des Chlorophylls. Im Odenwälder Freilandmuseum öffneten die Garten- und Pflanzentage am 9. und 10. Mai ihre grünen Tore, und rund 40 Aussteller boten von 10 bis 18 Uhr, alles an, was wächst, rankt, blüht, duftet oder dem heimischen Beet ein neues Selbstbewusstsein verleihen kann: Rosen,...

Kultur
Vielleicht ist das die wahre Magie des Mai:
dass er uns für einen Moment glauben lässt, die Welt sei nicht nur erklärbar, sondern auch verzauberbar.
Dass jeder Schritt ein leises Klingen auslöst.
Dass jeder Atemzug ein Versprechen trägt.
Dass jeder Morgen ein Märchen sein könnte, wenn wir ihn nur lange genug anschauen.
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Vom Zauber eines alltäglichen Anfangs.

Mai-Morgen-Magie – ein Essay. Der Mai betritt den Tag nicht, er schwebt hinein. Noch ehe ein Vogel sich räuspert, liegt über den Wiesen eine Traumhaut, dünn wie Atem, silbrig wie ein vergessenes Märchen. Es ist diese Stunde, in der die Welt so tut, als sei sie noch nicht ganz wach – und gerade deshalb am wahrhaftigsten. Man meint, die Landschaft habe über Nacht ein geheimes Abkommen mit der Fantasie geschlossen. Die Gräser stehen wie kleine Hofdamen Spalier, jede Tautropfenperle ein winziger...

Kultur
Gleichzeitig ist sie ein Bild für Vergänglichkeit. Ein Windstoß, ein Kinderlachen, ein unachtsamer Schritt – und die Kugel löst sich auf, als wäre sie nie gewesen. Doch gerade diese Flüchtigkeit macht sie zu einem Symbol der Gegenwart: Wer eine Pusteblume betrachtet, spürt, wie kostbar der Moment ist, bevor er sich in Luft auflöst.
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Außer Puste.

Pustepoesie – Provinzpfade – Paradiespartikel Im Odenwald beginnt die Geschichte der Pusteblume nie einfach als botanische Verwandlung, sondern als ein Stück Kindheit, das im Gras liegen geblieben ist. Bevor sie zur schwebenden Sphäre wird, war sie ein Löwenzahn – dieses freche, sonnengelbe Straßenkind der Wiesen, das sich zwischen Hornbach-Hochfläche, Maintalwind und den roten Sandsteinrändern des Spessarts breitmacht, als gehöre ihm die Welt. Und irgendwie tut sie das auch. Wer hier groß...

Kultur
Magischer Mai-Morgen
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Mairegen bringt Segen.

Der Spruch „Mairegen bringt Segen“ stammt aus dem deutschen Volksmund und bezieht sich auf den Regen im Monat Mai. Die Bedeutung liegt darin, dass der Mairegen als besonders günstig für das Wachstum der Pflanzen und die Landwirtschaft angesehen wird. Im Mai beginnt die Natur zu sprießen, und der Regen sorgt dafür, dass Felder, Gärten und Wiesen ausreichend mit Wasser versorgt werden, was zu einer reichen Ernte führen kann. Die Symbolik des Mairegens steht für Fruchtbarkeit, Erneuerung und...

Kultur
Der Maikäfer ist mehr als ein Insekt – er ist der Frühlings-Flügelflitzer, der mit Charme, Chanson und Chitin den Mai zum Erlebnis macht.
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Wer ist der Gentleman im Garten?

Der Maikäfer – Mopsiger Musterknabe mit Musik im Marsch.   Wenn im Mai die Sonne schmunzelt und die Blätter brummen, wackelt der Maikäfer mit den Flügeln – ein fröhlicher Frühlings-Frechdachs, der als „mopsiger Musterknabe mit Musik im Marsch“ die Herzen höherschlagen lässt. Kein Wesen vereint mehr Witz, Wunder und Wandel als unser brauner Brummer, der zwischen Blatt und Blüte stets auf Abenteuer aus ist. Sein Aussehen? Ein glänzender Panzer, puschelige Beine, prächtige Antennen – ein echter...

Kultur
Mai-Szenerie  - Aquarellskizzen Roland Schönmüller
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Bildergalerie und Essay.
Blüten, Blick, Begegnung.

Der Freudenberger Parksee zeigt Anfang Mai jene stille, aber eindringliche Form des Frühlings, die sich nicht aufdrängt und doch überall spürbar ist. Der Weg, weich wie ein Teppich aus Moos und feinem Gras, führt dicht am Wasser entlang und wirkt, als hätte er den Winter unbeschadet überstanden. Jeder Schritt ist gedämpft, und doch erzählt die Landschaft bereits von Aufbruch. Eine Bachstelze eröffnet den Tag. Sie trippelt über den Kies, leichtfüßig, aufmerksam, als würde sie den See persönlich...

Kultur
Der Maibaum, als Zeichen der Fruchtbarkeit und des Gemeinsinns, wird vielerorts in den Himmel gestemmt und ist Mittelpunkt zahlreicher Dorf- und Stadtfeste.
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Bildergalerie und Essay.
Was fällt Ihnen zum Thema "Mai" ein? Was bedeutet "Wonnemonat"?

Der Mai – Kulturgeschichte des Wonnemonats. Zwischen Frühlingssehnsucht, Brauchtum und Neubeginn. Kaum ein Monat wird in der europäischen Kulturgeschichte so sehr mit Hoffnung und Lebensfreude assoziiert wie der Mai. Während der Winter mit seinen dunklen Tagen endgültig weicht, feiern Menschen seit Jahrhunderten das Erwachen der Natur und das Wiedererwachen der eigenen Lebensenergie. Der Mai steht für ein Erwachen im doppelten Sinne: Blühende Wiesen, leuchtend grünes Laub und der Gesang der...

Kultur
Nach der Sanierung und Segnung des neuen Brunnens in Eichenbühl sprudelt das frische, kühle Nass wieder im Ortszentrum  (Siehe auch eigener Bericht ) !
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Bildergalerie und Essay.
Welche Rolle spielen Wasser, Quelle, Brunnen sowie Gewässer im Frühling, insbesondere im Mai?

Bedeutung von Wasser, Quelle und Brunnen im Frühling. Der Mai, der Monat der Erneuerung und des Erwachens, ist wie ein Fest des Lebens, das sich auf geheimnisvolle Weise in der Landschaft und in den Herzen der Menschen widerspiegelt. Im Zentrum dieses Frühlingszaubers stehen Wasser, Quelle und Brunnen – Symbole des Lebendigen, des Fließens, des immerwährenden Kreislaufs. Ob inmitten der lärmenden Stadt oder auf dem stillen Land: Der Brunnen wird zum Treffpunkt, zum Ort der Begegnung und der...

Kultur
Marienkapelle in Windischbuchen
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Ist die Marienverehrung, besonders jetzt im Mai, noch aktuell?

Maria Maienkönigin – Maiandachten und Marienverehrung: Ein Essay über Tradition, Kunst und Gemeinschaft. Betrachtung eines katholischen Frühlingsrituals. Der Mai ist ein Monat, der wie kein anderer für Blüten, Licht und Neubeginn steht. Während die Natur zu neuem Leben erwacht und die Gärten in ein Fest aus Farben und Düften taucht, richtet sich der Blick vieler Gläubiger auf Maria, die Maienkönigin. Es ist ein Monat, in dem die Verehrung der Gottesmutter in katholischen Gemeinden eine...

Kultur
Zwischen 18 und 22 Uhr öffnen zwanzig Geschäfte ihre Türen ein Stück weiter als sonst, bereit für jene besondere Mischung aus Bummellust, Frühlingslaune und kleinen Verwöhnmomenten, die die Ladies Night seit Jahren prägt. Sektgläser klirren, Rabattaktionen locken, und die Stadt verwandelt sich in ein flanierendes Mosaik aus Farben, Stimmen und neugierigen Blicken. Wer durch die Altstadt geht, wird nicht nur einkaufen, sondern eintauchen – in ein Lebensgefühl, das irgendwo zwischen Wertheim und Via Veneto schwebt.
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Bildergalerie und Essay.
Am 8. Mai 2026 verwandelt sich Wertheim in eine Nacht der Frauen.

Dolce‑Dämmerung – Damen‑Dynamik – Innenstadt‑Inspiration Ein feuilletonistischer Vorbericht zur Ladies Night in Wertheim Wertheim, 30. April 2026 – Es gibt Abende, die schon im Voraus ein leises Leuchten verheißen. Die Ladies Night am Freitag, 8. Mai, gehört zu jenen Terminen, an denen die Wertheimer Altstadt spürbar aufblüht, als würde sie sich für ein paar Stunden in eine italienische Piazza verwandeln. „La Dolce Vita“ lautet das Motto – und man darf davon ausgehen, dass es nicht nur auf...

Kultur
Volkslieder sind im Mai mehr als bloß musikalische Begleiter; sie sind die Klangfarbe des Frühlings selbst. Mit „Alle Vögel sind schon da“ oder „Der Mai ist gekommen“ wird das, was draußen blüht, gleich noch ein bisschen blühender – zumindest im Gemüt.
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Bildergalerie und Essay.
Im Wonnemonat Mai: Über Volkslieder, Frühlingsstimmung und Lebensfreude.

Charmant und leichtfüßig – warum im Mai die Musik nicht nur in den Ohren, sondern auch im Herzen klingt. Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus – und mit ihnen auch das Herz zahlreicher Musikliebhaber. Es ist, als würde Mutter Natur ihren Dirigentenstab schwingen und das große Frühlingsorchester eröffnen. Der Mai, dieser Wonnemonat voller Versprechen und zarter Sonnenstrahlen, lockt nicht nur Spaziergänger aus dem Winterschlaf, sondern auch Melodien aus den Tiefen der Volksseele....

Kultur
Die Pusteblume ist mehr als nur eine botanische Kuriosität; sie ist ein Sinnbild für Aufbruch und Neubeginn. Wie ein Löwenzahnsame, der auf Reisen geht, trägt jeder von uns seine Hoffnungen und Sehnsüchte in die Welt hinaus.
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Bildergalerie und Essay.
Löwenzahn, Pusteblumen – Zeitreisen im Wind.

Ein feuilletonistischer Essay über Kindheit, Wünsche und die Magie des Vergänglichen.   Es gibt Momente im Leben, die sich in die Erinnerung einbrennen wie das flüchtige Licht eines Sommers. Der Löwenzahn, einst unscheinbar am Wegesrand, verwandelt sich plötzlich zur Pusteblume – und mit einem einzigen Atemzug wird aus Kinderspiel ein Symbol für das Vergehen der Zeit. Wenn wir die weißen, feinen Samen in die Luft pusten, schicken wir nicht nur Wünsche hinaus in die Welt, sondern auch kleine...

Kultur
Farbenprächtiger Übergang
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Bildergalerie und Essay.
Rot - Feuer - Fulminanter Wechsel : Walpurgisnacht mal anders gestalten, fern von Spuk und Streichen.

Die Walpurgisnacht vom 30. April zum 1. Mai legt sich wie ein flimmernder Schleier über den Odenwald, den Spessart und das Maintal, als würde die Landschaft selbst für einen Moment den Atem anhalten. Zwischen den letzten kühlen Aprilnächten und dem ersten warmen Maiabend entsteht jener schmale Spalt im Jahr, in dem die Menschen seit Jahrhunderten das Dunkle verabschieden und das Helle begrüßen. Man spürt es auf den Höhenzügen des Odenwaldes, wo der Wind noch einmal scharf durch die Buchen...

Kultur
Bewegung, Dynamik, Fortschritt.
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Bildergalerie und Essay.
Markusprozession leitet alljährliche Wallfahrtstradition sowie vorpfingstliche Bittgänge ein.

Hinaus ins Freie!  Rund um den 25. April, wenn der April sein finales Kapitel öffnet und die Landschaft zwischen zartem Frühling und letzten Wetterlaunen schwankt, entfaltet sich im Odenwald ein Ritual, das seit Jahrhunderten Bestand hat: die Markusprozession. Sie ist kein lautes Fest, kein spektakuläres Ereignis, sondern ein stiller, aber kraftvoller Gang durch Felder und Fluren – ein Übergangsritus, der den Menschen mit der Landschaft verbindet und den Kalender mit Bedeutung auflädt. Am Hang...

Kultur
Blindschleiche an einem warmen Apriltag im Erftal
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Bildergalerie und Essay.
Eichenbühl ist - nicht nur jetzt im Frühling - ein lohnenswertes Wander- und Ausflugsziel.

Frühlingsfreude, Fichtenflüstern, Feldfarben.   Ein poetischer Pressebericht zum Frühlingsbeginn in Eichenbühl im Erftal.   Wenn zarte Sonnenstrahlen über das Erftal tanzen und die Felder rund um Eichenbühl sich in ein leuchtendes Farbenmeer verwandeln, dann hält der Frühling mit leisen Schritten Einzug. Zwischen rauschenden Fichten und blühenden Wiesen erwacht der Ort an der Erf zu neuem Leben – ein Naturschauspiel, das in seiner Schönheit Herz und Sinne berührt. Eichenbühl blickt auf eine...

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