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Von der Dunkelheit zum österlichen Licht!
- Von der Dunkelheit zum österlichen Licht.
- hochgeladen von Roland Schönmüller
Impressionen aus der Region von der Karwoche und dem beginnenden Osterfest.
Teil 1 - Spiritueller Start in die Osterzeit - Vorfreude auf St. Georg-Patrozinium und Wallfahrt „Zum Heiligen Blut 2025.
Walldürn. Gründonnerstag und Karfreitag sind bereits passé. Mit dem Karsamstag endete die Karwoche.
Schon in aller Frühe hatten sich in der Basilika vor dem Gnadenaltar mehr als ein Dutzend Gläubige mit Stadtpfarrer P. Josef Bregula OFM Conv. und Diakon Karl-Heinz Becker zum „Laudes“, auf deutsch „Lob“, versammelt.
In Form einer Morgen-Andacht wurden passende Texte aus dem Evangelium, dem Alten und Neuen Testament, sowie als Besonderheit der seit dem Spätmittelalter bekannte „Schmerzhafte biblische Rosenkranz“ vorgestellt und verinnerlicht.
In wechselnden Szenen und Gedanken wurden die im Halbrund versammelten Beterinnen und Beter durch das Handeln Jesu und seine Passion geführt.
In den USA, vor allem in Florida, ja im gesamten Südosten und der Westküste der Vereinigten Staaten, sei diese Form, den Rosenkranz zu beten bis heute sehr lebendig geblieben, betonte Diakon Becker.
Authentische, betroffen machende Wirkung hatten die vor dem Walldürner Gnadenaltar positionierten Gegenstände, die exemplarisch, gleichnishaft und symbolisch für das Leiden, das Sterben und den Tod von Jesus Christus stehen.
Am Abend des Karsamstags wurde ab 20 Uhr die die heilige Osternacht festlich gefeiert, die von der hiesigen Chorgemeinschaft musikalisch und gesanglich mitgestaltet wurde.
Zuvor wurden im Freien am Osterfeuer die Osterkerze und in der noch dunklen Kirche später die Kerzen der Gläubigen entzündet.
Würdevoll und feierlich folgten weitere Gottesdienste am Ostersonntag und Ostermontag.
Fazit:
Ostern, das frohe Fest im Frühling, weckt auch in der Gegenwart trotz vieler Krisen und globaler Kriege Hoffnung für jung und alt.
„Freut Euch in der Hoffnung!“ (Röm12,12) heißt auch das Leitwort der Wallfahrt zum Heiligen Blut in Walldürn vom 15. Juni bis zum 13. Juli 2025.
Doch zuvor gilt es am Dienstag, dem 23. April 2025, in der Oster-Oktav noch des Patrons der Basilika, des heiligen Georg und seiner Vita zu gedenken.
Teil 2: Gut besuchte Auferstehungsfeiern bei uns in der Region in der Osternacht 2025.
Faszinierender, farbenprächtiger Regenbogen am späten Nachmittag des ersten Osterfeiertages
Landkreis Miltenberg. In vielen Kirchen endete am Karsamstag-Abend die vierzigtägige Fastenzeit und es begann der eigentliche Oster-Festkreis mit eindrucksvollen Auferstehungsfeiern.
Im Mittelpunkt stand das Entzünden der neuen Osterkerze am Osterfeuer nach dem Einzug in die noch dunklen Gotteshäuser.
Mit dem Pfarrer, mit Ministrantinnen und Ministranten sowie ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern wurde das neue Osterlicht an die Kerzen der Gläubigen weitergegeben und langsam erstrahlten die Kirchenräume im Licht und im österlichen Glanz.
en Testament wie auch Fürbitten folgten, ebenso die Weihe des Osterwassers und der mitgebrachten Speisen (Eier, Gebäck usw.).
In den Predigten der Geistlichen wurde die zentrale Bedeutung der Auferstehung von Jesus Christus thematisiert. Mit dem Gloria ertönte wieder das festlich-feierliche Orgelspiel, das seit Gründonnerstagabend verstummt war.
Ratschen und Klappern der Kinder ersetzten in diesem Zeitraum am Ende der Karwoche und dem Fastenzeit-Finale den Glockenschlag als Hinweis auf den Gottesdienstbeginn und das Geläute zum Morgen, Mittag und Abend.
„Frohe Ostern!“ wünschte man sich jung und alt nach den Ostermessen.
Einige Auferstehungsfeiern fanden traditionell erst am frühen Morgen des ersten Ostersonntags statt.
Zuhause gab es im Kreis der Familie ein gemeinsames Osterfrühstück.
Spaziergänge und Ausflüge in die nähere Umgebung schlossen sich später an. Das Osterwetter gestaltete sich bis in den späten Nachmittag des ersten Feiertags als sonnig.
Mancherorts regnete es dann und vereinzelt bildete sich ein Doppel-Regenbogen über Stadt und Land.
Fazit: Ostern als Zeichen der Hoffnung und des Frühlings ist nun präsent. Es ist nicht nur eines der ältesten Feste der Christenheit dar, sondern seine frohe Botschaft führt auch ins Zentrum des Glaubens der Kirche.
Eine Fülle von Symbolen vergegenwärtigen die Botschaft vom Sieg des Lebens über den Tod: die Osterkerze, das Osterfeuer, die Osterspeisen, das Osterlamm, das Osterei, der Osterhase oder das Osterwasser.
Jetzt kommt die österliche Freudenzeit mit sieben Wochen zwischen Ostern und Pfingsten, unter anderem mit dem „Weißen Sonntag“, vielerorts der Festtag der Erstkommunion.
Der 40. Tag der österlichen Freudenzeit ist der Tag der Himmelfahrt Christi und verweist auf die Apostelgeschichte (Ap 1,3), wo Jesus nach seiner Auferstehung sich vierzig Tage lang von seinen Jüngern sehen ließ.
Roland Schönmüller
Weitere Bilder und Infos folgen!
Autor:Roland Schönmüller aus Miltenberg |
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