Coronavirus
IHK Aschaffenburg begrüßt Lockerungen im Bayern-Plan - Endlich Perspektive für Gastronomie und Hotels

ASCHAFFENBURG. Die IHK Aschaffenburg unterstützt den Fahrplan der Staatsregierung für weitere Lockerungen. „Der Handel ist jetzt frei von Flächenbeschränkungen und endlich haben auch unsere Gastronomen und Hoteliers am Bayerischen Untermain die erforderliche Perspektive“, erklärt Dr. Andreas Freundt, Hauptgeschäftsführer der IHK Aschaffenburg. „Viel zu lange wusste die Branche nicht, wann wieder Gäste kommen dürfen. Der stufenweise Start ab 18. Mai ist ein wichtiger Schritt in Richtung Normalisierung, wenn auch unter Einschränkungen. Hauptsache ist, dass die Betriebe erstmals nach Wochen wieder Umsatz machen können.“

Von den Lockerungen profitieren am Bayerischen Untermain knapp 1600 Unternehmen im Gastgewerbe und rund 8000 Mitgliedsunternehmen im Handel.

Dr. Freundt betont, dass die Gastronomen und Hoteliers, wie bereits zuvor der Handel, die von der Staatsregierung vorgeschriebenen Abstands- und Hygieneregeln einhalten und äußerst verantwortungsvoll mit den Lockerungen umgehen werden. „Wir appellieren daher auch an die Kommunen, bei den Regeln für die Außengastronomie Kulanz zu zeigen“, sagt der IHK-Hauptgeschäftsführer.

Die bayerische Wirtschaft fordert dringend für weitere Branchen einen ähnlichen Stufen-Plan. „Im Event- und Cateringbereich, im Messe- und Veranstaltungsgeschäft sowie in der Freizeit- und Touristikwirtschaft fehlt derzeit jegliche Perspektive. Für zahlreiche Mitarbeiter und Unternehmer wird diese Krise immer existenzbedrohender“, warnt Eberhard Sasse, Präsident des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK).

Als wichtige Hilfsmaßnahme für betroffene Unternehmen begrüßt die bayerische Wirtschaft das heute startende LfA-Programm für Schnellkredite. "Die LfA-Schnellkredite für Soloselbstständige und Kleinstunternehmen bis zu 10 Mitarbeitern sind eine äußerst wichtige Ergänzung der Soforthilfe-Zuschüsse und der bundesweiten KfW-Schnellkredite, die auf Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern beschränkt sind. 80 Prozent der Unternehmen in Bayern haben weniger als zehn Mitarbeiter. Selbst nach der Öffnung müssen wir davon ausgehen, dass viele dieser Betriebe ihr altes Umsatzniveau nicht gleich wieder erreichen werden. Eine rasche und ergebnis-orientierte Umsetzung des neuen LfA-Programms ist essenziell, um möglichst vielen dieser Betriebe eine Brücke in die Nach-Corona-Zeit zu bauen", sagt BIHK-Präsident Sasse. Die LfA-Schnellkredite haben eine Haftungsfreistellung zu 100 Prozent, so dass die zuständigen Hausbanken das Darlehen ohne umfassende Kreditprüfung ausbezahlen können.

Der BIHK setzt sich auch dafür ein, bei der bayerischen Soforthilfe zügig zum Abschluss aller Antragsverfahren zu kommen. "Die heute von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger vorgestellte Zwischenbilanz von 250.000 beschiedenen Anträgen und ausbezahlten Hilfen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro stimmt hoffnungsvoll", erklärt Sasse.

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