Eichenbühl im Erftal

Beiträge zum Thema Eichenbühl im Erftal

Sport
Gesamtsieger wurde zum vierten Mal in Folge Patrik Zaljelsnik im Nova Pro NP01 – eine sportliche Konstanz, bei der selbst die Stoppuhr ehrfürchtig kurz Luft holen dürfte.
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Benzin, Beifall, Bergglück.

Das Bergrennen Eichenbühl 2026 ist passé – und wer jetzt noch Benzin im Blut hatte, bekam spätestens im gut gefüllten Festzelt die passende Portion Applaus dazu. Die Sieger standen fest, die Pokale glänzten, und die besten Akteure wurden mit Anerkennung, Preisen und kräftigem Beifall gebührend gefeiert. Gesamtsieger wurde zum vierten Mal in Folge Patrik Zaljelsnik im Nova Pro NP01 – eine sportliche Konstanz, bei der selbst die Stoppuhr ehrfürchtig kurz Luft holen dürfte. Zwischen...

Sport
Christian Neft aus Rothenburg ob der Tauber und seine Würzburger Freundin Marion Haug legen noch einen kurzen Interviewstopp ein, dann zieht es sie weiter zur Lackie-Kurve.
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Wenn der Berg ruft: Eichenbühl im Rennfieber am Sonntag, 13.09.2026.

Reportage zum 57. Bergrennen Eichenbühl am 13. September 2026.  Es ist 7.45 Uhr an diesem Sonntagmorgen, eine Viertelstunde noch bis zum ersten Start. Wer jetzt nach Eichenbühl unterwegs ist, hat entweder Nerven wie ein Bergrennfahrer vor der Lackie-Kurve oder längst einen Parkplatz gefunden. An Stellflächen mangelt es jedenfalls nicht: Zwischen Pfohlbach und Eichenbühl wirkt die Landschaft, als habe jemand über Nacht aus grünen Wiesen ein provisorisches Königreich des Motorsports gestanzt....

Sport
Bemerkenswert war erneut das Verhalten der Besucher. Die Camping- und Zuschauerbereiche präsentierten sich ordentlich und sauber. Die Appelle des Veranstalters zum Schutz der Natur wurden von den Fans mit großer Disziplin umgesetzt. Damit zeigte sich einmal mehr, dass verantwortungsbewusstes Miteinander und hochklassiger Motorsport keinen Widerspruch darstellen.
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Eichenbühler Bergrennen 2026 : Testlauf am Samstag und Vorfreude auf den Wertungslauf am Sonntag.

Mut, Motoren, Meisterleistungen: Das große Bergrenn-Wochenende im Erftal.  Eichenbühl. Schon früh am Samstag-Morgen lag jenes besondere Knistern über dem Erftal, das nur wenige Veranstaltungen Jahr für Jahr zu erzeugen vermögen. Zwischen Fahrerlager, Festzelt und den bewaldeten Hängen entlang der Strecke sammelten sich Motorsportfreunde aus nah und fern, während Mechaniker letzte Handgriffe an ihren Fahrzeugen ausführten. Dann wurde es laut. Sehr laut. Das traditionsreiche Bergrennen Eichenbühl...

Kultur
Seelenbilder – Warum die Sieben Schmerzen heute berühren

In einer Zeit, in der viele Menschen mit Unsicherheit, Verlust und inneren Wunden leben, wirken die Sieben Schmerzen Mariä wie ein spiritueller Resonanzraum. Sie zeigen eine Frau, die verwundbar ist und dennoch stark bleibt, die nicht nur trauert, sondern durch den Schmerz hindurch hofft. Gesehen in Heppdiel.
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Was ist das Besondere am 15. September ?

Schmerz, Schoß, Schicksal. Schmerzenswege.  – Der 15. September als stiller Brennpunkt. Mitten im September, wenn die Felder nach Ernte riechen und die Abende früher dunkeln, tritt im Kirchenjahr ein Tag hervor, der nicht laut gefeiert wird, sondern innerlich begangen: der 15. September, das Gedächtnis der Schmerzen Mariä. Er steht bewusst direkt hinter dem Fest der Kreuzerhöhung einen Tag zuvor: dort das Kreuz als Siegeszeichen, hier das Kreuz als Ort des Mit-Leidens. Dieser Gedenktag fasst...

Kultur
Das Eichenbühler Bergrennen 2026 ist mehr als ein sportlicher Wettkampf gegen die Uhr. Es ist ein Ritual des zweiten Septemberwochenendes, ein Treffpunkt für Rennsportbegeisterte, eine Bühne für Technik und Können und zugleich eine Herausforderung für ein Dorf, das für wenige Tage Gastgeber einer großen Motorsportfamilie wird. Attraktiv ist das Rennen gerade deshalb: weil Pokale, Rekorde und Geschwindigkeit auf Nähe, Ehrenamt, Festzelt, Landschaft und lebendige Tradition treffen.
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Eichenbühler Bergrennen-Countdown: Aktuelles und Hintergrund-Informationen.

Eichenbühler Bergrennen 2026: Wenn der Berg wieder ruft. Vom 11. bis 13. September 2026 steht Eichenbühl erneut im Zeichen des Motorsports: Das 57. Bergrennen verwandelt den Ortseingang, das Fahrerlager und die Strecke hinauf nach Umpfenbach in eine Mischung aus Technik, Tempo, Festzeltstimmung und Otts-Ereignis. Schon vor dem Rennwochenende treffen die ersten Fahrerinnen und Fahrer ein – nicht mit Sack und Pack im sprichwörtlichen Sinn, sondern mit Anhängern, Rennfahrzeugen, Wohnwagen,...

Kultur
Das Eichenbühler Bergsportrennen zeigt auch 2026, warum dieser Berg seit Jahrzehnten ein Fixpunkt im süddeutschen Motorsport ist.
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Der Berg ruft, verlangt Präzision, Mut und Respekt

Vorbericht zum Eichenbühler Bergsportrennen: 12. und 13. September 2026 Eichenbühl. Am Wochenende des 12. und 13. September 2026 wird der Eichenbühler Berg erneut zum Schauplatz eines der traditionsreichsten Motorsportereignisse im süddeutschen Raum. Das Bergsportrennen, seit den 1960er‑Jahren fest im regionalen Veranstaltungskalender verankert, verbindet auch in diesem Jahr historische Wurzeln mit moderner Rennsportkultur. Die Geschichte des Rennens reicht zurück in eine Zeit, in der...

Kultur
Der 15. August ist in Bayern und im Saarland gesetzlicher Feiertag. Zwischen Glauben und Ernte schwingt die Regel: „Wenn an Maria die Sonne lacht, wird ein guter Herbst gemacht.“ Ein stiller Übergang zwischen Sommerfülle und Erntezeit.

So bleibt der Kräuterbuschen ein Sommerzeichen, das weiterwirkt, lange nachdem die Wiesen verblüht sind.
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Ein besonderer Tag, der 15. August.

Kräuter – Krone – Klang. Ein Beitrag zum Hochfest Mariä Himmelfahrt im Landkreis Miltenberg, mit regionalen Erinnerungsbildern, exemplarischen Kirchen und einem kunsthistorischen Hinweis zur Darstellung der Marienkrönung. Die Kräuterzeit. Mariä Himmelfahrt ist im Landkreis Miltenberg ein stilles Sommerfest, das sich im frühen Licht entfaltet. Die Wiesen rund um Eichenbühl liegen noch kühl, und die Kräuter geben ihren ersten Duft frei. Johanniskraut, Schafgarbe, Beifuß, Wermut, Kamille, Rainfarn...

Kultur
Ein seltener, sprudelnder Brunnen.
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Tipp: Der Sommerhitze trotzen und einen erfrischenden Morgenspaziergang machen!

Impressionen am frühen Augustmorgen. Sommerpfad, Sonnenflut, Schrittspur. Reportage über eine frühe Morgenwanderung im Erftal und auf der Odenwaldhöhe zwischen Miltenberg und Walldürn. Der Morgen im Erftal beginnt leise. Zwischen Eichenbühl und Pfohlbach liegt ein dünner Schleier über den Wiesen, der Bach murmelt noch im Halbschlummer, und der Rad- und Gehweg, dieses Geschenk für Wanderer, Radler und Naturfreunde, zieht sich wie eine helle Spur durch das Tal. Wer früh unterwegs ist, erlebt eine...

Kultur
Rummelse-Kerb in Eichenbühl. Was bedeutet eigentliche Rummelse?
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Was bedeutet eigentlich Rummelse-Kerb?

Impressionen vom 19.07.2026 . Teil II. Die Rübe rockt das Erftal: Warum die Rummelsekerb mehr ist als nur ein Volksfest.  Eichenbühl. Man nehme ein ganzes Dorf im kollektiven Ausnahmezustand, mische eine gehörige Portion fränkische Gemütlichkeit darunter und würze das Ganze mit einer verbalen Hommage an das bescheidenste Gemüse der regionalen Agrargeschichte. Das Ergebnis? Die Eichenbühler Rummelsekerb! Wenn Mitte Juli das Erftal bebt, feiert die Gemeinde nicht einfach nur irgendeine Kirchweih....

Vereine
Was dem unbedarften Spaziergänger im wildromantischen Odenwaldtal zunächst wie eine hitzeerprobte, kollektive Bachüberquerung im Dienste der Abkühlung erschien, entpuppte sich bei näherem Hinsehen als strategisches Manöver von erfrischender Professionalität. Ein dickes, unüberhörbares Lob gebührt hierbei vor allem den aktiven jungen Feuerwehrfrauen.
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Wie Eichenbühls Feuerwehrjugend den Kaltenbach bändigte.

Die große Flutung von Pfohlbach. Pfohlbach/Eichenbühl. Wenn im hochsommerlichen Juli des Jahres 2026  die Idylle des Erftals von martialischem Motorengeheul und dem süßlichen Duft von frischem Nadelholz durchbrochen wird, brennt meistens nichts – es wird geübt. Unweit des örtlichen Epizentrums der Holzverarbeitung, dem Traditionsbetrieb Gustav Konrad Holztechnik, versammelte sich die florierende ländliche Avantgarde: Die Jugendfeuerwehren aus sämtlichen Gemeindeteilen Eichenbühls probten den...

Kultur
Wolfgang Fischer an der Orgel bei der neuen Lied-Vorstellung. 
Foto Roland Schönmüller
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Vom Wüstenvater zum Ohrwurm.

Wie Eichenbühl den heiligen Antonius in die Charts des Gotteslobs katapultierte. Eichenbühl. Wer sagt eigentlich, dass Kirchenfeste immer bierernst sein müssen? Der Patronatsgottesdienst am 21. Juni 2026 in der vollbesetzten Pfarrkirche St. Cäcilia bewies das glatte Gegenteil: Es war eine furiose Mischung aus spirituellem Tiefgang, einem echten Hit-Debüt und einem schattigen Pfarrgarten, der zeitweise zur kulinarischen Brücken-Party avancierte. Im Zentrum des Geschehens: Ein sichtlich gut...

Gesundheit & Wellness
Stefan Klein , ein begeisterter Radsportler aus der Odenwaldregion ist sieben Tage per Rad unterwegs - als Pendler zur Arbeit und zurück sowie in der Freizeit.
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Warum sollte man Radfahren ? Ergebnisse, Erlebnisse, Eindrücke.

Radsport: Der einfachste Tritt zu mehr Lebensqualität. Das Fahrrad ist weit mehr als ein reines Fortbewegungsmittel. Es ist eines der effektivsten Rezepte für ein gesundes, vitales Leben. Wer regelmäßig in die Pedale tritt, aktiviert den gesamten Körper und investiert direkt in das eigene Wohlbefinden. Das Schöne daran ist, dass Radsport keine Altersgrenzen kennt und jede Generation gleichermaßen begeistert. Ein zentraler Gewinn liegt im Schutz des Herz-Kreislauf-Systems. Durch die gleichmäßige...

Kultur
 Erzbischof em Prof. Dr. Ludwig Schick aus Bamberg mit Wallfahrtsleiter P. Josef Bregula OFMConv. in Walldürn mit Ministrantinnen. Foto Roland Schönmüller
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Aufbruch, Augenhöhe, Alltagsnähe: Wenn die Basilika zum Wohnzimmer wird.

WALLDÜRN. Es gibt diese Sonntage, an denen die schwere barocke Luft einer Basilika plötzlich leicht wird. Am dritten Sonntag der Hauptwallfahrtszeit passierte in Walldürn genau das. Unter den Augen von Hunderten Gläubigen und Pilgergruppen aus Viernheim, Miltenberg und Eichenbühl verwandelte sich das ehrwürdige Gotteshaus in einen Ort ohne museale Erstarrung. Mittendrin: Erzbischof em. Prof. Dr. Ludwig Schick, ein Mann, der Theologie nicht von oben herab doziert, sondern auf Augenhöhe lebt....

Kultur
Ein besonderer Dank gilt den beteiligten Musikerinnen und Musikern aus Miltenberg, Schippach, Wenschdorf, Monbrunn, Eichenbühl und Neunkirchen. Mit ihren Blasinstrumenten begleiteten sie die Pilgergruppen verlässlich auf den anstrengenden Kilometern und sorgten an den Stationen für den passenden, würdevollen musikalischen Rahmen.
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Auf nach Walldürn!

Gemeinsam auf dem Gnadenweg: Pilger aus Miltenberg und Eichenbühl zogen nach Walldürn. Am Sonntag, den 14. Juni 2026, stand die Region im Zeichen der traditionellen Walldürn-Wallfahrt, an der sich die Pfarreiengemeinschaft (PG) Sankt Martin Miltenberg-Bürgstadt sowie die PG St. Antonius Erftal und Höhen (Eichenbühl) mit einer Vielzahl gläubiger Fußpilger beteiligten. Die Wallfahrt stand in diesem Jahr unter dem besonderen Leitwort „Die Liebe hört niemals auf“. Zugleich feierte die...

Kultur
Die Faszination der mittelalterlichen Minnelyrik liegt in dieser Verbindung von Innerlichkeit und Welt. Sie ist kunstvoll und zugleich unmittelbar, höfisch und zugleich menschlich. Walther sprengt die höfische Form immer wieder, indem er nicht nur von unerreichbarer Liebe singt, sondern auch von politischer Verantwortung, von Gerechtigkeit, von der Suche nach Wahrheit. Seine Lieder sind keine höfischen Dekorationen, sondern lebendige Texte, die die Welt betrachten und befragen.
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Bildergalerie und Essay.
Main, Mildenburg, Minnesang.

Walther, Wege, Weite. Zwischen Miltenberg und dem Erftal beginnt jene Landschaft, die sich wie ein stiller Auftakt zu Walther von der Vogelweide lesen lässt. Der rote Sandstein der Altstadt, die Mildenburg über dem Fluss, die Rebenhänge von Bürgstadt, die Wälder zwischen Rippberg, Schneeberg und Amorbach – all das trägt eine mittelalterliche Spannung in sich, die an den wandernden Minnesänger erinnert. Wer von hier nach Würzburg fährt, nimmt diese Stimmung mit, als würde die Region selbst ein...

Natur & Tiere
Das Wiesenvögelchen sucht die Wärme, die der Tag noch hinterlassen hat, und findet im dichten Gefüge der Wiese einen Lebensraum, der zugleich Schutzraum und Bühne ist. Zwischen Halmen und Blüten, im ruhigen Übergang vom Tag zum Abend, wird aus einer beiläufigen Beobachtung ein genauer Blick auf die feine Abstimmung von Art, Jahreszeit und Landschaft.
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Wiese, Wärme, Wiesenvögelchen.

Das Wiesenvögelchen, auch als Kleiner Heufalter bekannt, zählt nicht zu den spektakulären Faltern der Sommerwiese. Gerade deshalb eignet es sich so gut als Figur eines späten Juniabends, wenn das Licht weicher wird, die Wärme noch im Gras steht und die Margeriten mit ihren offenen Blütenflächen das Bild der Wiese prägen. In solcher Umgebung tritt der Falter nicht hervor, sondern fügt sich ein — unauffällig, aber präzise. Seine Anwesenheit erzählt von jener stillen Ökologie des Sommers, in der...

Kultur
Carmen und Stefan aus Heppdiel genießen in ihrer Freizeit den Radsport.
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Kennen Sie Stadtradeln?

Pedale, Pioniere, Perspektiven – Stadtradeln startet im Landkreis Miltenberg. Der Landkreis Miltenberg macht sich bereit für drei Wochen, in denen das leise Surren der Räder zum Klang einer ganzen Region wird. Am 8. Juni 2026 beginnt das Stadtradeln – ein gemeinsamer Aufbruch, der frühmorgens sichtbar wird, wenn beispielsweise die ersten Pendlerinnen und Pendler durch Klingenberg‑Trennfurt rollen und der Main zwischen Bürgstadt und Freudenberg im ersten Licht glitzert. Viele nutzen ihre...

Kultur
Am frühen Fronleichnams-Abend, als vielerorts die zweiten Messen beginnen sollten, kippte das Wetter. Der Regen kam nicht plötzlich, aber entschieden. In Eichenbühl etwa wurde rasch klar, dass kein Weg mehr hinausführte: Die Prozession fiel ins Wasser, der Abschlusssegen musste in der Kirche gesprochen werden.
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Fronleichnam am Abend.

Fronleichnam – Regen, Ritual, Rückhalt. Am Vormittag schien alles wie aus dem liturgischen Bilderbuch geschnitten. Der Festgottesdienst füllte die Kirchenbänke, die Monstranz glitt wie ein goldener Atemzug durch den Raum. Draußen warteten bereits die Stationen: Hausaltäre mit weißen Tüchern, Blumenaltäre in kräftigen Farben, flankiert von jungem Birkengrün, das im Wind raschelte wie eine leise Zustimmung. Die Prozession setzte sich in Bewegung, getragen von Gesang, Schritten, Erwartung. Ein...

Kultur
Auffällig ist in diesem Jahr die Präsenz der Jugend. Gruppen junger Erwachsener, die lachend ankommen und plötzlich still werden, wenn sie den Blutschrein betreten. Jugendliche, die den Weg als Herausforderung sehen und zugleich als Möglichkeit, sich selbst zu begegnen. Man spürt, dass das Pilgern für viele von ihnen eine neue Bedeutung bekommt. Nicht als Pflicht, sondern als Freiheit. Nicht als Tradition, die man erfüllt, sondern als Erfahrung, die man sucht. Es ist eine Bewegung, die weit über Walldürn hinausreicht, sichtbar in Frankreich, in den USA, überall dort, wo junge Menschen wieder nach spirituellen Wegen greifen, die ihnen Halt geben.
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Auf nach Walldürn!

Die Wallfahrtszeit im Jahr 2026 hat begonnen. Walldürn. Der Tag erwacht in einem weichen Licht, das sich über die Dächer von Walldürn legt, als wolle es die Ankommenden behutsam empfangen. Die Straßen wirken wie frisch geöffnet für jene, die sich auf den Weg gemacht haben, und die Schritte der Pilger mischen sich mit dem leisen Murmeln der Stadt. Es ist Wallfahrtszeit, und man spürt sofort, dass dieser Ort in diesen Wochen anders atmet. Die Luft trägt Geschichten, alte wie neue, und jeder, der...

Kultur
Blick auf Würzburg (Foto: Roland Schönmüller)   - Katholikentag Würzburg 2026: Dialog, Mut und neue Wege.
Ein Großereignis zwischen Tradition und Aufbruch.
Vom 13. bis 17. Mai 2026 steht Würzburg im Zeichen des 104. Deutschen Katholikentags. Die traditionsreiche Veranstaltung, die erstmals 1848 stattfand, bringt erneut zehntausende Besucherinnen und Besucher in die Stadt am Main. Unter dem Leitwort „Hab Mut, steh auf!“ lädt das Treffen zu offenen Diskussionen, Gebet und Begegnung ein – und stellt sich bewusst den zentralen Herausforderungen von Kirche und Gesellschaft.
Der Katholikentag versteht sich als lebendiges Forum für Dialog und Erneuerung. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Glaubwürdigkeit, Jugendbeteiligung, sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Verantwortung. Junge Menschen erwarten Räume für echte Spiritualität und konsequente Aufarbeitung der Missbrauchskrise. Ebenso werden gesellschaftspolitische Themen wie Demokratie, Zusammenhalt und Migration intensiv diskutiert. Kritische Stimmen bemängeln, dass klassische kirchliche Themen weniger präsent sind, während andere die mangelnde Klarheit bei Reformfragen betonen.
Die Organisatoren setzen auf Transparenz und Teilhabe, doch die steigenden Kosten für Unterkunft und Teilnahme werfen Fragen nach sozialer Gerechtigkeit auf. Nachhaltigkeit, regionale Versorgung und eine nachvollziehbare CO₂-Bilanz sollen die Glaubwürdigkeit kirchlicher Schöpfungsverantwortung stärken. Neben dem vielfältigen Programm werden Orte der Stille geschaffen, um spirituelle Tiefe und Begegnung zu ermöglichen – Würzburg zeigt sich dabei nicht nur als Kulisse, sondern als aktiver Partner des Katholikentags.
Der Katholikentag 2026 bietet die Chance, Mut zu zeigen: in gesellschaftlichen Debatten, im Blick auf die eigenen Strukturen und blinden Flecken. Er lädt dazu ein, Kirche neu zu denken – zwischen Anspruch und Wirklichkeit, Tradition und Aufbruch. Die Stadt Würzburg und ihre Menschen tragen diese besondere Atmosphäre mit, die den Alltag übersteigt und zum gemeinsamen Gestalten einlädt.
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Bildergalerie und Essay.
Wenn Würzburg Kirche wird … mit Interviews aus der Region.

Katholikentag 2026: Stadt für fünf Tage im Ausnahmezustand.  Würzburg. Noch bevor der erste Gottesdienst gefeiert und die erste Bühne bespielt ist, hat der Katholikentag die Stadt bereits erreicht. Umfragen und Gespräche, die im Vorfeld der Großveranstaltung geführt wurden, zeigen ein vielschichtiges Stimmungsbild: Vorfreude mischt sich mit Skepsis, Hoffnung auf Aufbruch mit der Frage, wie viel Wandel Kirche tatsächlich zulässt. Vom 13. bis 17. Mai 2026 wird Würzburg zur Gastgeberin des 104....

Kultur
Marienkapelle in Windischbuchen
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Bildergalerie und Essay.
Ist die Marienverehrung, besonders jetzt im Mai, noch aktuell?

Maria Maienkönigin – Maiandachten und Marienverehrung: Ein Essay über Tradition, Kunst und Gemeinschaft. Betrachtung eines katholischen Frühlingsrituals. Der Mai ist ein Monat, der wie kein anderer für Blüten, Licht und Neubeginn steht. Während die Natur zu neuem Leben erwacht und die Gärten in ein Fest aus Farben und Düften taucht, richtet sich der Blick vieler Gläubiger auf Maria, die Maienkönigin. Es ist ein Monat, in dem die Verehrung der Gottesmutter in katholischen Gemeinden eine...

Kultur
Festliche Stimmung am Eichenbühler Dorfplatz
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Bildergalerie und Essay.
Brunnen, Baum, Blasmusik, Bedeutungsvielfalt.

Brunnen, Fichte, Feierklang – Fast ein Mai-Märchen aus Eichenbühl. Man hätte meinen können, der Dorfplatz selbst halte für einen Moment den Atem an, als der alte-neue Brunnen wieder zu sprudeln begann. Ein leises Raunen, ein kurzes Zucken in den Gesichtern, dann dieses helle Auflachen, das nur entsteht, wenn etwas Vertrautes heimkehrt, das man fast schon verloren glaubte. Pfarrer Artur Fröhlich hob die Hand zum Segen, und es war, als segne er nicht nur Stein und Wasser, sondern ein Stück...

Kultur
Nach der Arbeit die Entspannung: gesehen in Miltenberg-Schippach
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Bildergalerie und Essay.
Bier, Bratwurst, Blasmusik – Maibaum, Menschen, Miteinander.

Feuilletonistischer Essay zur Maibaum-Ausstellung am 30. April 2026. Wenn der April sich verabschiedet und die ersten milden Maiwinde durch die Straßen wehen, erwacht die Region zu einem ganz besonderen Schauspiel: Die Maibaum-Ausstellung ist nicht nur ein altes Ritual, sondern ein Fest für alle Sinne und Generationen. In Dörfern, Marktgemeinden und Städten versammeln sich Jung und Alt, die Blicke erwartungsvoll auf das emporragende Symbol gerichtet, das den Frühling willkommen heißt und die...

Kultur
So bleibt der Weiße Sonntag 2026 in Eichenbühl ein strahlender Tag voller Hoffnung, Freude und Zusammenhalt – geprägt von Musik, Gemeinschaft und dem Glauben, der verbindet: „Ihr seid meine Freunde“ ist nicht nur Motto, sondern gelebte Wirklichkeit.
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Bildergalerie und Essay.
Weißer Sonntag: Erstkommunionfeier in Sankt Cäcilia.

Ein Fest der Freundschaft und Gemeinschaft in Eichenbühl. Wenn die Sonne am Weißen Sonntag die Fenster der katholischen Pfarrkirche Sankt Cäcilia in Eichenbühl erhellt, liegt Festtagsstimmung in der Luft. Am 12. April 2026 versammelten sich Familien, Freunde und Gemeinde, um gemeinsam mit Pfarrer Artur Fröhlich und acht Kommunionkindern ein besonderes Ereignis zu feiern: die Erstkommunion unter dem Motto „Ihr seid meine Freunde“. Der Gottesdienst zeichnete sich durch eine herzliche Atmosphäre...

Kultur
Karfreitag in Riedern
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Bildergalerie und Essay.
Johannes und seine besondere Geschichte.

Passion, Predigt, Perspektive: Drei Stimmen am Karfreitag. Im Mittelpunkt des Karfreitagsgottesdienstes steht in vielen Gemeinden die Leidensgeschichte Jesu nach dem Evangelisten Johannes. Sie wird traditionell nicht von einer einzelnen Person gelesen, sondern im Wechsel von drei Sprecherrollen vorgetragen. Diese Form hat eine lange Wirkungsgeschichte und verleiht der Liturgie eine besondere Tiefe. Das Johannesevangelium eignet sich für diese Darbietung in besonderer Weise. Seine klare,...

Natur & Tiere
Das Kaltenbachtal ist mehr als nur eine Landschaft – es ist ein kollektiver Sehnsuchtsraum. Hier weben sich Erinnerungen, Gegenwart und Zukunft ineinander wie das Licht, das am Morgen zwischen den Ästen tanzt.
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Bildergalerie und Essay.
Im Frühling im Kaltenbachtal zwischen Miltenberg und Walldürn.

Wohin das Herz sich zieht, wo leise Sehnsucht blüht, ins Tal das Leben glüht.  „Auf ins Freie“.  Der Frühling legt seine leichten Hände über das Kaltenbachtal zwischen Eichenbühl-Pfohlbach und Walldürn-Reinhardsachsen. Abseits der Hauptverkehrsstraßen, geschützt von sanften Hängen und alten Wäldern, erwacht hier ein Odenwaldtal mit drei Mühlen, das der Lärm der Welt nur aus der Ferne streift. Es ist ein Tal, in dem das Leben langsamer pulsiert, wo die Stimmen der Generationen mit dem Wind...

Kultur
Die Flammen steigen, knistern, tanzen.

Sie verzehren nicht nur Stroh und Stoff, sondern auch das, was man loslassen möchte: Übermut, Ärger, Müdigkeit, Winterlast.

Und in diesem kurzen, warmen Licht liegt etwas Tröstliches:
Ein Neubeginn, der sich nicht aufdrängt, sondern einfach geschieht.
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Bildergalerie und Essay.
Fulminanter Faschings-Abschied.

Puppe – Prozess – Pyro: Der letzte Akt des Faschings.  Wenn der Winter noch einmal tief durchatmet und die Straßen zwischen Odenwald und Main ein wenig leerer wirken, dann beginnt jener Abend, an dem das Lachen ein letztes Mal aufglimmt, bevor es sich in Rauch verwandelt.  Die Faschingspuppe – aus Stroh, Stoff und einem Hauch Übermut – steht im Mittelpunkt eines Rituals, das seit Generationen zwischen Satire und Sentiment pendelt. Ein Dorf im Ausnahmezustand der Heiterkeit. Schon beim Einbruch...

Kultur
Valentin lässt grüßen!
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Essay und Bildergalerie.
Valentin lässt grüßen! Tipps zur kreativen Gestaltung dieses besonderen Tages.

Valentin – Verliebt, Verbunden, Verwurzelt. Ein Heiliger zwischen Rosen und Widerstand. Der 14. Februar trägt einen Namen, der seit Jahrhunderten nachklingt: Valentin, Priester und später Märtyrer, wirkte im 3. Jahrhundert in Rom. Die Legende erzählt, er habe heimlich Liebende getraut – Soldaten, denen die Ehe verboten war, und Paare, deren Verbindung nicht in die politische Ordnung passte. Er schenkte ihnen Blumen aus seinem Garten, segnete ihre Zuneigung und stellte sich damit gegen die...

Kultur
Weihnachtskrippe in Heppdiel
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Weihnachts-Krippen in und um Eichenbühl

Die Magie der Weihnachtskrippen – Ein Streifzug durch Eichenbühl und seine Ortsteile. Von Advent bis Mariä Lichtmess: Generationen erzählen von gelebter Krippentraditio. Wenn in Eichenbühl, Umpfenbach, Neunkirchen, Richelbach, Guggenberg, Riedern, Heppdiel, Windischbuchen, Miltenberg-Schippach und Pfohlbach die Tage kürzer werden und der Duft von Tannengrün durch die Straßen zieht, beginnt eine ganz besondere Zeit: Die Krippenzeit. In Kirchen und Privathäusern entstehen kleine Wunderwelten, die...

Kultur
Auf dem Heimweg von der Frühmesse. Gestaltung: Roland Schönmüller
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Bildergalerie und Essay.
Das Friedenslicht – Hoffnung „to go“.

Licht, Liebe, Leben – Ein adventliches Miteinander in der Pfarreiengemeinschaft.  Zum vorweihnachtlichen Zusammenkommen in Eichenbühl, Erftal und Höhen.   Lichterglanz und Begegnung: Advent in seiner schönsten Form . Es gibt Abende, an denen scheint selbst die Kälte vor den Kirchentüren in und um Eichenbühl Halt zu machen, weil drinnen etwas Wärmeres lodert als jedes Feuer: das Licht der Gemeinschaft. Genau solche Veranstaltungen gab es bei den jüngsten vorweinachtlichen Zusammenkünften in der...

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