Bildergalerie und Essay.
Das Friedenslicht – Hoffnung „to go“.
- Auf dem Heimweg von der Frühmesse. Gestaltung: Roland Schönmüller
- hochgeladen von Roland Schönmüller
Licht, Liebe, Leben – Ein adventliches Miteinander in der Pfarreiengemeinschaft.
Zum vorweihnachtlichen Zusammenkommen in Eichenbühl, Erftal und Höhen.
Lichterglanz und Begegnung: Advent in seiner schönsten Form .
Es gibt Abende, an denen scheint selbst die Kälte vor den Kirchentüren in und um Eichenbühl Halt zu machen, weil drinnen etwas Wärmeres lodert als jedes Feuer: das Licht der Gemeinschaft.
Genau solche Veranstaltungen gab es bei den jüngsten vorweinachtlichen Zusammenkünften in der Pfarreiengemeinschaft St. Antonius Erftal und Höhen. Zwischen Rorate - Lichtermeeren und leisen Gebeten, zwischen Begegnung und Besinnung, bekam der Advent hier jene Bedeutung zurück, die ihm oft im Getriebe des Alltags verloren zu gehen droht.
Das Licht des Advents – Hoffnungszeichen in dunkler Zeit.
In einer Welt, die sich jedes Jahr früher in den Mantel der Dunkelheit hüllt, ist das Bedürfnis nach Hoffnung und Licht besonders groß. Schon beim Betreten der Kirche umfing die Besucher ein warmer Schimmer von Kerzen – ein stilles Versprechen, dass Licht und Zuversicht auch in schweren Zeiten bestehen.
Im zarten Flackern des Kerzenscheins begegneten sich nicht nur Blicke, sondern auch Herzen. Hier wurde das Licht zum Symbol: Es verdrängte die Schatten von Sorgen und Unsicherheiten und spendete Trost im gemeinsamen Glauben.
Bußgottesdienst und Beichtgelegenheit – Raum für Versöhnung .
Im Mittelpunkt des Abends stand der Bußgottesdienst – eine Einladung zur inneren Einkehr und zur Vorbereitung auf das große Fest. In einer Atmosphäre voller Achtsamkeit und Rücksichtnahme fanden die Teilnehmenden Zeit, zur Ruhe zu kommen und sich auf das Wesentliche zu besinnen.
Die Möglichkeit zur Beichte, und des Bußgottesdieenstes wurde von vielen Gläubigenb genutzt, um Ballast abzugeben und mit einem leichten Herzen neu zu beginnen. Es war ein Geschenk, das man sich selbst machen durfte: Versöhnung mit sich, mit Gott und den Mitmenschen.
Glorreicher Rosenkranz im Kerzenlicht – Gebet als gemeinsames Band.
Besonders eindrucksvoll geriet das gemeinsame Beten des glorreichen Rosenkranzes im sanften Kerzenlicht. Die Stimmen der Gemeinde vereinten sich im rhythmischen Wechsel von Ave Maria und Vaterunser, getragen vom leuchtenden Schein der Kerzen. In diesen Momenten verschwanden Unterschiede, und jeder fühlte sich als Teil eines großen Ganzen. Das Licht der Kerzen wurde zum sichtbaren Zeichen der Verbindung – untereinander und mit dem göttlichen Geheimnis, das im Advent seinen leisen Einzug hält.
Das Friedenslicht – Hoffnung „to go“.
Ein besonderer Höhepunkt war die Austeilung des Friedenslichtes, beispielsweise am dritten Adventsonntag -Abend in Heppdiel . Die Besucher waren eingeladen, das kleine, aber kraftvolle Licht mit nach Hause zu nehmen – als sichtbares Zeichen der Hoffnung und Gemeinschaft, das auch den Alltag erhellen soll. Kaum ein anderes Symbol ist in diesen Tagen so wertvoll wie das bewusste Weitertragen des Lichts: Es erinnert daran, was der Advent verspricht – dass wir Lichtträger für andere sein können, mitten in einer oft dunklen Welt.
Begegnung bei Glühwein und Gebäck – Gemeinschaft als Geschenk.
Nach den feierlichen Momenten in der Kirche ging es hinaus zum Pfarrheim-Gewölbekeller in die Begegnung: Bei Glühwein und Gebäck wurden Worte gewechselt, Lächeln verschenkt und neue Bekanntschaften geschlossen. Es war ein fröhliches Miteinander, bei dem die Herzen noch einmal aufgetankt wurden – mit Wärme, Offenheit und dem Gefühl, nicht allein unterwegs zu sein.Die adventliche Geselligkeit war dabei mehr als nur ein Ausklang; sie war das lebendige Zeugnis für die Kraft der Gemeinschaft.
Ein Fazit mit Lichtblick.
Der Abend in der Pfarreiengemeinschaft Eichenbühl, Erftal und Höhen hat gezeigt: Der Advent kann weit mehr sein als Einkaufsstress und Geschenketrubel. Er kann ein Raum sein, in dem Menschen Licht teilen, gemeinsam hoffen und sich auf das Fest der Liebe vorbereiten – mit Herz, Seele und einer Prise adventlicher Magie. Das Licht, das an diesem Abend von Hand zu Hand wanderte, wird noch lange in den Häusern und Herzen der Teilnehmenden weiterleuchten.
So blieb und bleibt eine Einladung nicht nur von Pfarrer Artur Fröhlich und Pfarrvikar Krzysztof Winarz an alle: „Nehmen wir das Licht, die Liebe und das Leben des Advents mit – und lassen wir daraus ein Fest werden, das weit über Weihnachten hinausstrahlt.“
Roland Schönmüller
BU: Friedenslicht – Hoffnung „to go“.
Ein besonderer Höhepunkt war und ist aktuell die Austeilung des Friedenslichtes. Die Besucher waren und sind im Advent eingeladen, das kleine, aber kraftvolle Licht mit nach Hause zu nehmen – als sichtbares Zeichen der Hoffnung und Gemeinschaft, das auch den Alltag erhellen soll. Foto(s) Roland Schönmüller
Autor:Roland Schönmüller aus Miltenberg |
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