Gelbe Mützen und Westen für mehr Sicherheit

Wenn die neuen Schulkinder schön brav ihre gelben Mützen aufsetzen, sind sie im Verkehr gut sichtbar. Matthias Dick (Sparkasse), Malte Loevenich (Kreisverkehrswacht) und Andreas Lux (Polizei) übergaben den Collenberger Schulanfängern Mützen und Westen. Diese Kleidungsstücke bekommen aber nicht nur die Collenberger, sondern alle Erstklässler*innen im Landkreis.
  • Wenn die neuen Schulkinder schön brav ihre gelben Mützen aufsetzen, sind sie im Verkehr gut sichtbar. Matthias Dick (Sparkasse), Malte Loevenich (Kreisverkehrswacht) und Andreas Lux (Polizei) übergaben den Collenberger Schulanfängern Mützen und Westen. Diese Kleidungsstücke bekommen aber nicht nur die Collenberger, sondern alle Erstklässler*innen im Landkreis.
  • hochgeladen von Landratsamt Miltenberg

Zu einem „ganz besonderen Tag in einem ganz besonderen Jahr“ hat Michael Repp, Rektor der Collenberger Grundschule, am Dienstag 19 Erstklässler mit ihren Eltern willkommen geheißen. Im Pausenhof freute er sich über die Anwesenheit aller Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften und mehrerer Ehrengäste.

Umrahmt von Lied- und Gedichtbeiträgen der Schülerinnen und Schüler, waren sich alle Grußwortredner der Einschulungsfeier der Bedeutung des Tags bewusst. „Es gibt viele besondere Tage, aber die Einschulung gibt es nur einmal“, stellte Rektor Repp fest. Bürgermeister Andreas Freiburg hoffte, dass die Eltern mit ihren Kindern im Vorfeld der Einschulung den Schulweg geübt haben. „Erwachsene müssen Rücksicht auf die Schulkinder nehmen“, mahnte er und wünschte viel Freude am Lernen.
Im Namen von Landrat Jens Marco Scherf versicherte Günther Oettinger, weiterer Stellvertreter des Landrats, dass die Schule den Kindern noch viel Spaß machen werde. „Es wird aufregend und spannend in eurem neuen Lebensabschnitt“, blickte er voraus. Die Kinder würden viele neue Kinder und Lehrkräfte kennenlernen und sich schnell einleben. Dem Landkreis Miltenberg liege sehr viel an der Sicherheit der Schüler*innen, erklärte Oettinger. Man stelle beispielsweise Schilder vor Schulen auf und veranlasse Tempo 30. An Überwegen würden Schüler- und Elternlotsen, die von Polizei und Kreisverkehrswacht geschult wurden, für Sicherheit sorgen. Auf dem Schulweg gelte es dennoch, sehr achtsam zu sein, denn „Autos sind stärker.“ Den Autofahrerinnen und Autofahrern machte Oettinger klar, dass sie im Bereich von Schulen und Kindergärten vorsichtig fahren sollen und stets mit unkonventionellen Reaktionen der Kinder rechnen müssen. Wichtig sei es deshalb, dass Eltern ihre Kinder so anziehen, dass sie für die anderen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer gut sichtbar sind.
Einen erheblichen Beitrag zur Sicherheit leistet die Kreisverkehrswacht, die dabei von Sparkasse Miltenberg-Obernburg finanziell unterstützt wird. Der Vorsitzende der Kreisverkehrswacht Miltenberg, Malte Loevenich, Matthias Dick (Sparkasse) und der Miltenberger Polizeichef Andreas Lux übergaben – stellvertretend für alle Schulen im Südlandkreis – knallgelbe Mützen und Westen an die Kinder. Loevenich riet Eltern und Kindern, morgens rechtzeitig aufzustehen, damit die Kinder mit Ruhe in die Schule gehen können, ohne sich abhetzen zu müssen. Das sei ein großer Beitrag zur Sicherheit. Auch bei schlechtem Wetter sollten die Kinder zur Schule laufen und auf das Elterntaxi verzichten, legte Loevenich den Eltern ans Herz. Die gelben Mützen seien auch deswegen so toll, weil sie im Winter die Ohren schön wärmen.
Für das Schulamt gab Schulrat Harald Frankenberger Eltern, Kindern, Lehrerinnen und Lehrern mehrere Wünsche mit auf den Weg. Er hoffte unter anderem, dass die Lehrer den Kindern viel beibringen, dass die Eltern auch in schwierigen Zeiten gelassen bleiben, dass die Kinder stets wissbegierig sein mögen und neben der Schule noch Zeit für ihre Hobbys haben. „Viele werden euch an der Schule helfen“, versicherte er den Kindern, „eure Skepsis wird bald in Freude umschlagen.“ Er wünsche sich zudem, „dass uns Corona in Ruhe lässt“, schloss Frankenberger. Von Seiten der Schule werde auf jeden Fall alles getan, um auf Nummer sicher zu gehen.
Durch ein Spalier der Kinder der zweiten, dritten und vierten Klasse gingen die Jungen und Mädchen anschließend zu ihrer ersten Stunde in die Schule.

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