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Jetzt aktuell: Interessante Lernprogramme für Schülerinnen und Schüler für zuhause

Ich wünsche unseren Kindern ... derzeit sinnvolle Freizeitbeschäftigungen zu Hause!
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  • Ich wünsche unseren Kindern ... derzeit sinnvolle Freizeitbeschäftigungen zu Hause!
  • hochgeladen von Roland Schönmüller

Deutschland macht dicht.

Seit Montag, dem 16. 03.2020, kommt es durch die Corona-Krise bayern- und deutschlandweit zu neuen, drastischen Einschränkungen im Alltag: Das betrifft den Reiseverkehr - aber auch Schulen, Kinos, Spielplätze und Schwimmbäder.

Nach der Pressekonferenz des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder am Montag-Morgen
(16. März 2020, 10 Uhr) gab es ab Dienstag weitere Einschnitte, beispielsweise im Freizeitbereich
und in der Gastronomie, wo ab sofort ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen Menschen einzuhalten ist.

Unbürokratische Soforthilfen für Betriebe

Ab Mittwoch (18.03.2020) werden sich die Ladenöffnungszeiten ausweiten.

In der Wirtschaft kommt ein 10 Milliarden-Unterstützungsprogramm zum Tragen: ein sehr großes Paket nach der Dragi-Devise "What ever it takes!" - Das  sind unbürokratische Soforthilfen für alle Betriebe.

Schutzschirm im Bereich Gesundheitswesen

Ein umfassender Schutz und Schirm ist im  Bereich des Gesundheitssystems eingeleitet.  Uni-Krankenhäuser fahren außerdem Forschungsaufträge nach unten und konzentrieren sich auf Corona und ihre Bekämpfung.

In Bayern sind momentan noch keine Ausgangssperren angesetzt.  Aber was heute Stand ist, kann sich bald ändern - äußern die Fachleute.

Kommunalwahl in Bayern 

Stichwahlen sind teilweise in Städten und Gemeinden erforderlich. Diese erfolgen ausschließlich per Briefwahl ohne Beantragung. Der Wahltermin ist in vierzehn Tagen, 29. März 2020.

Insgesamt komme viel auf uns in Bayern zu, betonen die verantwortlichen bayerischen Politikerinnen und Politiker im Krisenstab.

Solidarität und Zusammenhalt

Vielerorts wird die Bitte auf Zusammenhalt bereits in die Tat umgesetzt  -  die Solidarität untereinander ist überall schon zu spüren.

Einheitliche Strategie unter einer einheitlichen Führung

Als Reaktion auf die Ausbreitung des Coronavirus hatte  Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die Ausrufung des Katastrophenfalls im Freistaat schon am Sonntagabend (15.02.2020) angekündigt.

Man werde das tun, weil man eine einheitliche Strategie unter einer einheitlichen Führung brauche, erklärte Söder im BR - Fernsehen. "Die Herausforderung wächst täglich, also müssen wir konsequent, aber angemessen reagieren."

Ab Dienstag werde - so der Bayerische Ministerpräsident -  zudem das öffentliche Leben in Bayern noch einmal massiv eingeschränkt. Zunächst sollen dann alle Schwimmbäder, Bars, Kinos geschlossen werden, bevor ab Mittwoch auch ausgewählte Geschäfte ihre Türen schließen müssen.  Ähnliche Beschränkungen gebe es schon in Berlin.

Die Schulen und Kindertagesstätten sind geschlossen

Im Kampf gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus werden von heute, 16.03.2020, an
deutschlandweit Tausende Schulen und Kitas geschlossen.

Die beispiellosen Anordnungen gelten in nahezu allen Bundesländern bis zum Ende der Osterferien, also bis Mitte oder Ende April. Betroffen sind Millionen Menschen:

Deutschlandweit gibt es 2,8 Millionen Grundschüler, in Tageseinrichtungen und Horten werden 3,7 Millionen Kinder betreut.

"Schule daheim“: Kultusministerium und BR beginnen mit  Lernangebot für zuhause

 Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus und der Bayerische Rundfunk stellen zusammen unter dem Motto „Schule daheim“ ein besonderes Angebot zum Lernen zuhause auf ARD-alpha, in der BR Mediathek und dem Infoportal „mebis“ bereit.

Schülerinnen und Schüler können sich damit ab  Montag, 16. März, dem Beginn der Schulschließungen, zuhause mit Unterrichts-materialien beschäftigen.

Montags bis freitags zwischen 9 und 12 Uhr sendet der Bildungskanal ARD-alpha ausgesuchte Lernformate. Mit der BR Mediathek kann unter www.br.de/mediathek zeitlich unabhängig gelernt werden.

Ergänzt wird das Angebot durch das Infoportal www.mebis.bayern.de, auf dem auch der BR zahlreiche Programme bereitstellt. Von Mathematik über Geographie bis hin zu Biologie, Sozialkunde und Geschichte werden Lerninhalte breit gefächert angeboten.

Die Programmierung stellt sicher, dass für jede Jahrgangsstufe in Mittelschulen, Realschulen,
Gymnasien und anderen weiterführenden Schularten zumindest einmal täglich jede Fächergruppe (MINT, Geisteswissenschaften, Sprachen) berücksichtigt wird. Sowohl bei „mebis“ als auch im Online-Angebot sind alle Inhalte übersichtlich nach Fächern strukturiert.

Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo: „Wichtig ist, dass wir unseren Schülerinnen und Schülern verschiedene Möglichkeiten bieten, Unterrichtsinhalte von zu Hause aus zu bearbeiten. Mit den qualitativ hochwertigen Bildungsmedien des Bayerischen Rundfunks können wir sie dabei hervorragend unterstützen. Ich bedanke mich für das beispielhafte Engagement des Senders.“

BR-Fernsehdirektor Dr. Reinhard Scolik: „In dieser besonderen Situation wollen wir mit unserem Angebot ‚Schule daheim‘ den Schülerinnen und Schülern helfen, im Lernrhythmus und im Schuljahr am Ball zu bleiben.“

Pressemitteilung der KEG Bayern vom 13.03.2020:

"Unterricht trotz Schulschließungen?

Nach der Pressekonferenz der Bundeskanzlerin und des bayerischen Ministerpräsidenten ist klar: Der Corona-Virus hat einschneidende Auswirkungen auf das öffentliche Leben in Deutschland.

Dienstreisen und Veranstaltungen werden abgesagt und viele Unternehmen schicken ihre Belegschaftwenn möglich in Homeoffice undKurzarbeit.

Ab heute steht auch fest: Bayerische Schulen und Kitas werden bis zu den Osterferien geschlossen.
Notbetreuungen werden eingerichtet.

Aber wie geht es weiter?

Muss der Unterricht bis Ostern komplett ausfallen? Was können Schulen und Lehrkräfte tun, um Unterricht –zumindest reduziert –anzubieten?

„Bayerische Lehrer*Innen werden sicher alles in ihrer Macht Stehende tun, um den Unterricht nicht komplett ausfallen zu lassen. Aber sie können in dieser Ausnahmesituation nicht alleine dafür sorgen, dass der Laden weiterläuft“, erklärt die Landesvorsitzende der KEG Bayern, Walburga Krefting.

Schüler*Innen können zum Beispiel Aufgaben bekommen, die sie mit den Schulbüchernim Selbststudium bearbeiten.

Solassen sich auch Inhalte erschließen, ohne dass eine Lehrkraft im selben Raum ist. Der Versand von Aufgabenblättern via E-Mailverteiler an einzelne Klassen ist auch eine Möglichkeit, um die Schüler mit Material zu versorgen.

Weiterführende Schulen können außerdem die Lernplattform mebis nutzen, um Kurse einzurichten.

Lehrkräfte, die sich bereits mit dem Tool auskennen, sind dazu angehalten, ihre Kolleg*Innen bei der Einrichtung und Nutzung zu unterstützen. Dabei ist klar, dass nicht jeder Vorschlag für jede Schule oder Lehrkraft geeignet ist.

Grundschulen haben andere Voraussetzungen als Mittelschulen oder andere weiterführende Schulen. Aber es existierenauch über das Schulbuch hinaus grundsätzlich Möglichkeiten, um bei Schulschließungen Lerninhalte sinnvoll und nachhaltig zu vermittelnund mit den Klassen in Kontakt zu treten.

Wichtig bei alledem ist: Es dürfen nicht nur Lehrkräfte und Schulleitungen in der Verantwortung stehen, sondern auch die Schüler*Innen und Eltern müssen mitanpackenund offen sein für alternative Unterrichtsformate.

Auch wäre mehr Vorlauf wichtig gewesen, um vor allem Grundschüler auf die neue Unterrichtssituation vorzubereiten.Die KEG ruft deshalb dazu auf, gemeinsam schnelle und praktikable Lösungen zur Überbrückung zu finden. So werden wir auch die kommenden Wochen und Herausforderungen gemeinsam meistern."

Autor:

Roland Schönmüller aus Miltenberg

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