Corona-NEWSticker | Update 01.07.2020 15:14 Uhr
RKI: 466 Neuinfektionen und zwölf Todesfälle +++ Einzelhandel meldet nach Lockerungen kräftiges Umsatzplus +++ Kostenlose Corona-Tests in Bayern

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+++Meldungen 1. Juli+++

Weltweit

15:07 Uhr: Grenze zwischen Spanien und Portugal wieder offen
Angesichts stark zurückgehender Corona-Zahlen haben Spanien und Portugal ihre gemeinsame Landgrenze wieder geöffnet. Spaniens König Felipe VI. und Portugals Präsident Marcelo Rebelo de Sousa sowie die Regierungschefs beider Länder, Pedro Sánchez und Antònio Costa, trafen sich zu einem Festakt in der spanischen Grenzstadt Badajoz. Anschließend fuhren sie ins 20 Kilometer entfernte Elvas auf der portugiesischen Seite der Grenze.
Portugal hatte darauf bestanden, die Grenze erst jetzt und nicht - wie von Spanien zunächst vorgeschlagen - schon am 21. Juni zu öffnen. Für Portugals Tourismusbranche ist die Öffnung besonders wichtig, damit spanische Touristen wieder an die Strände des Landes reisen können. Der grenzüberschreitende Verkehr für Arbeitnehmer war schon zuvor möglich. (Quelle: ARD) 

13:22 Uhr: Viele Lockerungen in den Niederlanden
Die Niederlande haben mit zahlreichen Lockerungen einen großen Schritt zu einem normalen Alltag gemacht. Sportstudios, Saunas und Sexclubs dürfen seit heute wieder Kunden empfangen. Für Restaurants, Kneipen sowie Kinos und Theater entfällt das bisher geltende Maximum von 30 Besuchern.
Allerdings gilt im öffentlichen Leben die Bedingung, dass Erwachsene einen Sicherheitsabstand von 1,5 Metern einhalten müssen. Nach dem Prinzip des "intelligenten Lockdown" der ersten mehr als drei Monate nennt die Regierung die jetzige Phase "Raum mit Regeln". Um Mitternacht öffneten die ersten Fitnessstudios und auch Sexclubs die Türen.
Auch im berühmten Amsterdamer Rotlichtviertel gingen die Lichter wieder an. Die 1,5-Meter-Regeln gilt bei Sexarbeitern wie auch bei Friseuren und Physiotherapeuten nicht. Auch schreibt die Regierung keine "sicheren Positionen" vor. Es gibt auch keine Maskenpflicht. Die Branche hatte selbst ein Hygieneprotokoll erstellt. Danach müssen sich Freier die Hände desinfizieren. Alles, was im Raum angefasst wird, soll hinterher desinfiziert werden.
Theoretisch dürfen nun auch wieder Fußballspiele in Stadien vor Publikum stattfinden - allerdings dürfen die Fans weder jubeln noch singen. Die Profiliga im Fußball beginnt allerdings erst am 12. September wieder. Busse, Straßenbahnen und Züge fahren wieder nach normalem Plan und alle Plätze dürfen genutzt werden. Nur im öffentlichen Nahverkehr gilt eine Maskenpflicht. (Quelle: ARD) 

12:47 Uhr: Streit über Verteilung von Remdesivir
Zwischen den USA und der EU ist ein Streit um das Mittel Remdisivir ausgebrochen. Während das US-Gesundheitsministerium mitteilte, einen Großteil der bis September anvisierten Produktionsmenge des Mittels Remdesivir gesichert zu haben, erwartet das Bundesgesundheitsministerium "noch in dieser Woche" die Zulassung des Medikaments Remdesivir für die Behandlung von Covid-19-Patienten in der EU. "Mit der Zulassung ist die Verpflichtung verbunden, auch in angemessenem Umfang liefern zu können. Wir gehen davon aus, dass Gilead dieser Verpflichtung auch nachkommt", sagte ein Sprecher des Ministeriums.
"Der Bund hat sich frühzeitig Remdesivir für die Therapie von Corona-Patienten gesichert", fügte der Sprecher hinzu. "Momentan gibt es noch genug Reserven. Laut dem US-Gesundheitsministerium wurde allerdings bereits eine Vereinbarung zwischen den Vereinigten Staaten und dem Biotech-Unternehmen Gilead Sciences über den Erwerb von Wirkstoff-Dosen für mehr als 500.000 Behandlungen abgeschlossen. Das entspreche 100 Prozent der geplanten Produktionsmenge für Juli sowie jeweils 90 Prozent für August und September.
Zu der Frage, ob durch die Vereinbarung die Versorgung mit dem Wirkstoff in Europa gefährdet sei, wollte sich ein Gilead-Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa nicht äußern. Pharma-Experte Andrew Hill von der britischen Universität Liverpool sagte laut "Guardian": "Sie (die USA) haben Zugriff auf einen Großteil des Medikaments, also bleibt nichts für Europa."
Remdesivir gilt als eines der aussichtsreichsten Medikamente bei schweren Corona-Symptomen. Es kann Studien zufolge den Krankenhausaufenthalt bei Covid-19 verkürzen. Gilead vereinbarte nach eigenen Angaben mit der US-Regierung, dass nicht zugeteilte Teile der Produktion "für andere Verwendungszwecke, auch für Länder außerhalb der Vereinigten Staaten, bereitgestellt werden können". Dazu werde man die Bedarfsmeldungen der Krankenhäuser engmaschig beobachten und alle zwei Wochen evaluieren, hieß es weiter.
Erst vergangene Woche hatte die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA eine Zulassung für das Mittel mit dem Handelsnamen Veklury unter Auflagen in Europa empfohlen. Eine Entscheidung durch die EU-Kommission wird noch diese Woche erwartet. Remdesivir wurde ursprünglich zur Behandlung von Ebola entwickelt, zeigte aber eine zu geringe Wirkung. Es ist bislang in keinem Land der Welt uneingeschränkt als Medikament zugelassen. (Quelle: ARD) 

10:58 Uhr: Kabinett lockert Einreisebeschränkung für elf Länder außerhalb der EU
Das Bundeskabinett hat grünes Licht für die erleichterte Einreise von Bürgern aus elf Drittstaaten gegeben. Das sind vier weniger als die EU am Dienstag beschlossen hatte. Nach Informationen aus Regierungskreisen billigte das Kabinett wieder erleichterte Einreisen aus Australien, Georgien, Kanada, Montenegro, Neuseeland, Thailand, Tunesien und Uruguay nach Deutschland.
Auch Reisende aus China, Japan und Südkorea erhalten grundsätzlich grünes Licht. Allerdings werden sie erst auf die deutsche Liste genommen, wenn sie selbst deutsche Bürger nach denselben Regeln ins Land lassen, wie Innenminister Horst Seehofer im Kabinett nach Teilnehmerangaben sagte. Teilweise existieren dort noch Quarantäne-Bestimmungen.
Anders als auf der EU-Liste der sicheren Staaten fehlen auf der deutschen Liste die vier Länder Serbien, Marokko, Ruanda und Algerien. Für diese werden die Einreisebestimmungen vorerst nicht gelockert, weil das Robert-Koch-Institut diese Länder noch als Risikogebiete einstuft. Die am Dienstag mit Mehrheitsbeschluss verabschiedete EU-Liste ist nur eine Empfehlung für die EU-Mitgliedsstaaten.
Keine Freigabe gibt es zudem für die USA, die Türkei, Russland und Brasilien, die schon auf der EU-Liste fehlten. Die dortige Ausbreitung des Virus wird als schwerwiegender eingeschätzt als im EU-Durchschnitt. Für Reisende aus Risikogebieten gilt weiterhin eine 14-tägige Quarantänepflicht, falls sie kein negatives Testergebnis für das Coronavirus vorweisen können. (Quelle: ARD) 

10:08 Uhr: Ifo-Institut erwartet "Aufstieg aus dem Corona-Tal"
Nach der schweren Corona-Rezession erwartet das Ifo-Institut für die zweite Jahreshälfte einen kräftigen Aufschwung der deutschen Wirtschaft. Die Münchner Ökonomen rechnen für das dritte Quartal mit einem Wirtschaftswachstum von 6,9 Prozent, für das vierte von 3,8 Prozent, wie das Institut mitteilte. "Von nun an geht es schrittweise wieder aufwärts", sagte Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser.
Die Wirtschaftsforscher stellten ihre Prognose unter Vorbehalt: Bei den Annahmen über den weiteren Verlauf der Epidemie und die politischen Reaktionen bestehe hohe Unsicherheit. Auch die erwartete Erholung wird nach Ifo-Einschätzung aber den Einbruch in der ersten Jahreshälfte nicht ausgleichen.
Insgesamt könnte die deutsche Wirtschaftsleistung demnach im Vergleich zu 2019 um 6,7 Prozent schrumpfen. Für 2021 erwartet das Ifo-Institut ein Wachstum von 6,4 Prozent. Somit könnte die deutsche Wirtschaft bis Ende 2021 wieder ihre Leistung von Ende 2019 erreicht haben. (Quelle: ARD) 

10:06 Uhr: Bulgarien halbiert Mehrwertsteuer für Gastronomie
Für Bulgariens Gastronomie gilt seit 1. Juli ein halbierter Mehrwertsteuersatz von neun Prozent. Die Neuregelung ist als eine Unterstützung der wegen Corona angeschlagenen Branche gedacht. Die Hauptsteuerbehörde in Sofia geht davon aus, dass die Herabsetzung des bisherigen Satzes von 20 Prozent die Kundenpreise kaum verringern werde, wie ein Sprecher im Staatsradio erläuterte.
Auch für Babynahrung und -windeln sowie für Bücher gilt ab heute ein ebenso auf neun Prozent gesenkter Satz. Supermärkte kündigten bereits niedrigere Preise für diese Waren an. Die Krisen-Maßnahme soll bis Ende 2021 in Kraft bleiben. Für Speisen und Getränke zum Mitnehmen und für Lieferservice gibt es aber keinen niedrigeren Steuersatz. Auch für Spirituosen, Bier und Wein, die in Restaurants serviert werden, soll der Satz unverändert bei 20 Prozent bleiben. (Quelle: ARD) 

10:04 Uhr: Arbeitslosenzahl steigt weiter
Die Folgen der Coronavirus-Pandemie haben auch im Juni die Arbeitslosenzahl in Deutschland in die Höhe getrieben. Sie stieg von Mai auf Juni um 40.000 auf 2,853 Millionen, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) mitteilte. Das seien 637.000 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote legte von Mai auf Juni um 0,1 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent zu.
Kurzarbeit verhinderte einen noch stärkeren Anstieg der Arbeitslosigkeit. Nach vorläufigen hochgerechneten Daten hätten im April 6,83 Millionen Arbeitnehmer konjunkturelles Kurzarbeitergeld erhalten. Das war etwa jeder fünfte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Deutschland.
"Der Arbeitsmarkt ist wegen der Corona-Pandemie weiterhin unter Druck", sagte BA-Chef Detlef Scheele. "Der massive Einsatz von Kurzarbeit stabilisiert aber den Arbeitsmarkt." Für die Jahreszeit üblich ist im Juni ein Rückgang der Arbeitslosenzahl. Unter Herausrechnung der jahreszeitlichen Schwankungen stieg die Arbeitslosenzahl um 69.000. (Quelle: ARD) 

09:01 Uhr: Weniger Erwerbstätige in Deutschland
Die Coronakrise verschärft den Abbau der Beschäftigung in Deutschland. Im Mai waren rund 44,6 Millionen Personen mit Wohnort in der Bundesrepublik in Lohn und Brot und damit 483.000 oder 1,1 Prozent weniger als vor Jahresfrist, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. "Damit hat sich der Rückgang der Erwerbstätigenzahl im Vorjahresvergleich verstärkt fortgesetzt." Im April gab es noch ein Minus von 0,5 Prozent. "Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ab der zweiten Märzhälfte haben sich auch im Mai deutlich auf den Arbeitsmarkt ausgewirkt." Die Statistiker wiesen darauf hin, dass auch Kurzarbeiter zu den Erwerbstätigen zählen. (Quelle: ARD) 

08:25 Uhr: Einzelhandel meldet nach Lockerungen kräftiges Umsatzplus
Die Lockerungen in der Coronakrise haben den deutschen Einzelhändlern im Mai den stärksten Umsatzanstieg seit mindestens 26 Jahren beschert. Die Erlöse kletterten zum Vormonat um 13,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Preisbereinigt (real) fiel das Plus mit 13,9 Prozent noch stärker aus und war zugleich der größte Umsatzanstieg seit Beginn der Datenerhebung 1994.
"Damit konnte der Einzelhandel die Corona-bedingten Umsatzeinbußen der Vormonate wieder ausgleichen", erklärten die Statistiker. Im April hatte es wegen Geschäftsschließungen aufgrund der Virus-Pandemie noch ein reales Minus von 6,5 Prozent zum Vormonat gegeben. In den ersten fünf Monaten liegen die Umsätze nun nominal (real: 1,2) 2,4 Prozent über dem Niveau vor einem Jahr.
Der Anstieg war aber höchst unterschiedlich verteilt. Das größte Umsatzplus zum Vorjahresmonat mit knapp 29 Prozent erzielte im Mai der Internet- und Versandhandel. Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren schaffte real ein Plus von knapp fünf Prozent. Der gerade für die Innenstädte relevante Handel mit Textilien, Schuhen und Lederwaren musste hingegen starke Einbußen hinnehmen. Die Sparte verzeichnete im Mai einen um 22,6 Prozent verringerten Real-Umsatz. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres fehlen diesen Händlern 32,6 Prozent der Erlöse. (Quelle: ARD) 

08:02 Uhr: Ausbruch bei Caterer: Behörden in Oberbayern wollen Ausbreitung eindämmen
Nach einem Corona-Ausbruch bei einem Cateringunternehmen in Bayern versuchen die Behörden mit Hochdruck, eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Helfen sollen weitere Tests und die Suche nach Kontaktpersonen der Infizierten in einem Betrieb des Caterers im oberbayerischen Gilching. Bis Dienstagabend ergab die Reihentestung der Mitarbeiter 45 Fälle. Beteiligt sind die Gesundheitsbehörden von einem halben Dutzend umliegender Landkreise, aus denen Beschäftigte des Unternehmens stammen. Die Gesundheitsbehörden testen auch Bewohner von Flüchtlingsunterkünften, in denen Mitarbeiter leben. Neben einer Unterkunft in Hechendorf, in der zehn der Infizierten wohnen, wurden mittlerweile auch weitere Wohnstätten für 14 Tage unter Quarantäne gestellt - von dort stamme je einer der Infizierten. (Quelle: ARD) 

06:21 Uhr: RKI: 466 Neuinfektionen und zwölf Todesfälle
Die Zahl der bestätigten Infektionen in Deutschland ist um 466 auf 194.725 gestiegen, wie aus Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Die Zahl der Todesfälle stieg demnach um zwölf auf 8985. (Quelle: ARD) 

05:20 Uhr: 47.000 Neuinfektionen in den USA - So viele wie noch nie
In den USA ist die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten so stark gestiegen wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Innerhalb eines Tages gab es mehr als 47.000 neue Infektionen. Kalifornien, Texas und Arizona haben sich zu neuen Epizentren entwickelt. Es sei eindeutig, dass es momentan keine wirkliche Kontrolle gebe, sagt US-Seuchenexperte Anthony Fauci vor einem Senatsausschuss. Er befürchtet, dass die tägliche Zahl an Neuinfektionen bis zu 100.000 betragen könnte, sollte nicht gegengesteuert werden. (Quelle: ARD) 

05:20 Uhr: Söder lobt Merkel für Ratschläge
Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder schätzt nach eigenen Worten in der Corona-Krise die Ratschläge von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). "Sie hat mir am Anfang gesagt, ich solle etwas beherzigen, was ich anscheinend noch nicht so oft in meinem Leben gemacht hätte, nämlich das Zitat anzuwenden: 'In der Ruhe liegt die Kraft'", sagte der CSU-Vorsitzende der "Augsburger Allgemeinen". "Das habe ich beherzigt." Er sei Merkel auch für ihre Warnungen dankbar, dass das Coronavirus "jederzeit mit Macht zurückkehren kann", sagte Söder. Merkel gebe "mit ihrer Krisenerfahrung wichtigen Rat", urteilte er. "Man kann sehr viel von ihr lernen." (Quelle: ARD) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Eine Neuinfektion im Raum Würzburg
Dem Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg wurde in den letzten 24 Stunden (Stand: 01.07.20, 07.30 Uhr) eine weitere positiv auf das Coronavirus getestete Person gemeldet. Damit steigt die Zahl der insgesamt auf das Corona-Virus positiv getesteten Personen in Stadt und Landkreis Würzburg auf 902. Derzeit sind 15 Personen in Stadt und Landkreis corona-positiv. Als gesund entlassen wurden bisher insgesamt 828 Patienten. Aktuell sind 52 Personen in häuslicher Quarantäne. 59 Personen sind an COVID-19 gestorben. (Quelle: BR) 

3.533 Corona-Fälle in Unterfranken
Die unterfränkischen Gesundheitsbehörden melden am Dienstag (30.06.20) 3533 bestätigte Corona-Fälle in der Region. Im Regierungsbezirk sind 189 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. In Stadt und Landkreis Würzburg sind es 901 Corona-Fälle. 59 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Schweinfurt sind es 702 Corona-Fälle. 42 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind es 657 Corona-Fälle. 42 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Bad Kissingen sind es 257 Corona-Fälle. 18 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Haßberge sind es 165 Corona-Fälle. Sechs Menschen sind gestorben. Im Landkreis Kitzingen sind es 192 Corona-Fälle. Drei Menschen sind gestorben. Im Landkreis Main-Spessart sind es 157 Corona-Fälle. Sechs Menschen sind gestorben. Im Landkreis Miltenberg sind es 306 Corona-Fälle. Fünf Menschen sind gestorben. Im Landkreis Rhön-Grabfeld sind es 196 Corona-Fälle. Acht Menschen sind gestorben. (Quelle: BR)

Meldungen aus Hessen

+++ Jugendherbergen rechnen mit zehntausenden Stornierungen +++
Nach dem Verbot mehrtägiger Klassenfahrten im ersten Schulhalbjahr 2020/2021 rechnen die hessischen Jugendherbergen mit Stornierungen von rund 60.000 bis 80.000 Übernachtungen. Es werde den Herbergen die letzte Hoffnung auf ein wenig Normalität nach den Herbstferien genommen, teilte der Landesverband des Deutschen Jugendherbergswerks am Mittwoch mit. Nachdem durch die Lockerungen nun 21 der 30 Herbergen im Land wieder geöffnet seien, habe man direkt den nächsten Dämpfer aus der Landespolitik in Kauf nehmen müssen. Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hatte am Dienstag die Rückkehr zum regulären Schulbetrieb nach den Sommerferien angekündigt, mehrtägige Klassenfahrten aber bis einschließlich Januar ausgeschlossen. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Gericht bestätigt Corona-Bußgelder +++
Zwei Teilnehmerinnen einer Demonstration auf dem Frankfurter Paulsplatz sind aus Sicht des Amtsgerichts zu Recht wegen Verstoßes gegen die Corona-Verordnung mit jeweils 200 Euro Bußgeld belegt worden. Am Mittwoch bestätigte das Gericht die entsprechenden Bescheide gegen die 28 und 36 Jahre alten Frauen.
Sie hatten sich im April im Anschluss an die Kundgebung in einer Gruppe von fünf Personen auf dem Platz aufgehalten. Die Leute stammten aus mehreren Haushalten, was für die Polizei Anlass war, die Personalien aufzunehmen und ein Verfahren einzuleiten. Vor Gericht vertraten die Frauen den Standpunkt, sie hätten die Abstandsregeln eingehalten und seien deshalb zu Unrecht mit den Bußgeldern belegt worden. Laut Gerichtsentscheidung reichte jedoch der bloße Aufenthalt auf einem öffentlichen Platz mit mehr als einer Person aus verschiedenen Haushalten aus, um ein Bußgeld zu verhängen. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Arbeitslosigkeit im Juni weiter gestiegen +++
Trotz massiver Kurzarbeit ist die Zahl der Arbeitslosen in Hessen infolge der Corona-Beschränkungen weiter gestiegen. Insgesamt 197.000 Menschen waren im Juni arbeitslos gemeldet, wie die Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch mitteilte. Das sind rund 5.000 mehr als im Mai, was einen leichten Anstieg der Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte auf 5,7 Prozent bedeutet.
Besonders betroffen sei das Rhein-Main-Gebiet, sagte der Geschäftsführer der Regionaldirektion Hessen, Frank Martin - darunter insbesondere Bad Homburg, Frankfurt, Offenbach und Hanau.
(Quelle: Hessenschau) 

+++ KV schließt Testcenter in Alsfeld +++
Im Streit um falsche Corona-Testergebnisse hat die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Hessen ihr Testcenter in Alsfeld geschlossen. "Wie in anderen Regionen Hessens hätten wir den Menschen im Vogelsbergkreis gerne weiterhin die Möglichkeit gegeben, sich - trotz eines bisher ohnehin schon hochdefizitären Betriebs - in unserem Koordinierungscenter auf das Coronavirus testen zu lassen", teilte die KV bereits am Montag mit. Man sei "jedoch leider zu diesem aus unserer Sicht bedauerlichen Schritt" gezwungen.
Der Vogelsbergkreis hatte in der vergangenen Woche nach mehreren falschen Corona-Testergebnissen die KV aufgefordert, ihr Untersuchungslabor zu wechseln. Seit gestern werden die Patienten nun in den Krankenhäusern Alsfeld und Lauterbach getestet. Landrat Manfred Göhrig (SPD) begrüßte den Schritt. Er hatte zuvor befürchtet, dass die falschen Testergebnisse einen zweiten Lockdown auslösen könnten. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Mehrwertsteuer sinkt auf 16 Prozent +++
8.20 Uhr: Ab dem heutigen Mittwoch gilt die im Corona-Konjunkturpaket verankerte Mehrwertsteuersenkung. Statt 19 zahlen die Händler nur noch 16 Prozent, bei der ermäßigten Mehrwertsteuer sind es fünf statt sieben Prozent. Bananen sollen dann beispielsweise nur noch 1,65 statt 1,69 Euro kosten, eine Waschmaschine 389 statt 399 Euro. Auf diese Weise will die Bundesregierung mehr Menschen zum Kauf anregen. (Quelle: Hessenschau) 

+++ 16 Neuinfektionen, ein Todesfall weniger +++
6.57 Uhr: Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 16 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Mittwoch, 0 Uhr. Die Zahl der Todesfälle wurde aus nicht genannten Gründen um einen nach unten korrigiert, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen nun bei 507 liegt.
Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.811 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 10.000 Fälle als genesen.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiter deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Den höchsten Wert weist die Stadt Offenbach mit rund 9,3 Fällen auf. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Corona-Infektionssaldo sinkt auf zwei
Der aktuelle Infektionssaldo für den Odenwaldkreis ist aktuell (Stand 01.07., 12:15 Uhr) auf zwei gesunken. Die Zahl der positiv auf das Corona-Virus Getesteten liegt weiter bei 410, auch die Zahl der Verstorbenen ist unverändert (63). Es gibt einen Genesenen mehr, deren Gesamtzahl beträgt nunmehr 345.
Derzeit wird noch ein Patient aus dem Odenwaldkreis in einem Krankenhaus außerhalb des Kreises behandelt. Im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis steht noch ein Testergebnis aus.
Die vom Land Hessen für den Odenwaldkreis errechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt (Stand 01.07., 00:00 Uhr) bei eins.

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

+++ 26 bestätigte Neuinfektionen in Rheinland-Pfalz +++
Das Sozialministerium meldet für Rheinland-Pfalz am Mittwoch 26 bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Zum Vergleich: Der bisherige Tageshöchstwert seit Ausbruch der Epidemie lag bei 256 Infizierten. Es kam kein weiterer Todesfall hinzu und die Zahl der Genesenen beträgt 6.603. 189 Menschen gelten aktuell als infiziert. Innerhalb der vergangenen sieben Tage verzeichnet das Land insgesamt 2,33 Neuinfektionen pro Hunderttausend Einwohner und ist damit weit unter der Marke von 50 Neuinfektionen, ab der es zu neuen Einschränkungen kommt. Die meisten Neuinfektionen gab es laut Sozialministerium in diesen Landkreisen: Germersheim (+9); Ahrweiler (+5); Kusel (+4); Rhein-Pfalz-Kreis (+3); Ludwigshafen am Rhein (+2). (Quelle: SWR) 

Zahl der Arbeitslosen weiter gestiegen
Die Corona-Krise lässt die Zahl der Arbeitslosen weiter steigen - allerdings nicht mehr so stark. Im Juni waren in Baden-Württemberg 276.492 Menschen ohne Job, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Vormittag mitteilte. Das waren 2,3 Prozent mehr als im Vormonat. Zuvor hatte es deutlich stärkere Anstiege gegeben: ein Plus von 8 Prozent im Mai und gar 17 Prozent im April. Die Arbeitslosenquote stieg auf 4,4 Prozent. Wie sehr Corona den Arbeitsmarkt im Griff hat, zeigt sich beim Blick auf das Vorjahr. Verglichen mit dem Juni 2019 stieg die Zahl der Arbeitslosen um 45,5 Prozent. Besonders stark seien junge Leute betroffen, von denen gerade viele eine Ausbildung oder ein Studium beenden. (Quelle: SWR) 

Baden-Württembergische Literaturtage finden trotz Corona statt
Die Städte Isny im Allgäu, Wangen im Allgäu und Leutkirch (Kreis Ravensburg) wollen die 37. Baden- Württembergischen Literaturtage trotz der Corona-Krise im Herbst durchführen. Man werde das vierwöchige Landes-Lesefestival ab Mitte Oktober an die neue Normalität von Kulturveranstaltungen anpassen, teilte das Landratsamt Ravensburg mit. Die Städte planen zahlreiche Lesungen, Theatergastspiele und Ausstellungen. Der Vorverkauf beginnt im September. (Quelle: SWR) 

Experten gehen von weiter wachsender Arbeitslosigkeit aus
Die Corona-Krise dürfte die Zahl der Arbeitslosen in Baden-Württemberg noch weiter nach oben getrieben haben. Experten gehen davon aus, dass im Juni noch einmal mehr Menschen ohne Job waren als im Mai. Damals waren in Baden-Württemberg mehr als 270.000 Arbeitslose registriert, die Quote lag bei 4,3 Prozent. Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen werden am Vormittag veröffentlicht. (Quelle: SWR) 

Pflegeheime besorgt wegen Lockerungen
Ab heute werden in Baden-Württemberg die Besucherregeln für Pflegeheime gelockert. In den Heimen im Raum Karlsruhe betrachtet man die neuen Regeln mit Sorge. Zwar bleibt die Besucheranzahl mit zwei Gästen pro Tag und Bewohner weiter gleich, bei den Besuchszeiten gibt es dafür jetzt keine Beschränkungen mehr. Für die Pflegeheime steige damit das Risiko einer Corona-Infektion, so Martin Michel, Vorsitzender der Evangelischen Stadtmission Karlsruhe. Er ist für mehrere Heime in der Region verantwortlich. (Quelle: SWR) 

+++ Philologenverband fordert Abstandsregel beizubehalten +++
Der Philologenverband Rheinland-Pfalz fordert von der Landesregierung, die Abstandsregel von 1,5 Metern auch nach den Sommerferien beizubehalten. Die Landesvorsitzende Cornelia Schwartz sagte, bei einer Aufhebung der Abstandsregel in der Schule sei zu befürchten, dass dann auch außerhalb der Schule die Bereitschaft nachlasse, sich daran zu halten. Bei Wiederaufnahme des vollen Regelbetriebs gebe es in einer Klasse mit 30 Jugendlichen kaum eine Chance, Abstand zu halten. Als Alternative fordert der Verband kleinere Klassen und mehr Lehrkräfte. (Quelle: SWR) 

+++Meldungen 30. Juni+++

Weltweit 

17:51 Uhr: Dirigenten kritisieren Corona-Beschränkungen
Chefdirigenten und Generalmusikdirektoren aus ganz Deutschland drängen auf eine baldige Öffnung der Konzert- und Opernhäuser. Trotz der vorliegenden Schutzkonzepte werde weiterhin eine wirtschaftlich sinnvolle Belegung der Säle verweigert, wie sie in Nachbarländern praktiziert werde, erklärte die Generalmusikdirektoren- und Chefdirigentenkonferenz e.V. In einer Erklärung unter der Überschrift "Bordell ja, Bohème nein?" heißt es, der Blick in die Corona-Verordnungslage sei "ein täglicher Schlag ins Gesicht aller Kulturschaffenden".
Die Existenz vieler freischaffender Künstler liege in Scherben. Viel zu viele Soloselbständige seien auf Arbeitslosengeld angewiesen. Vielerorts werde die Krise genutzt, um Vertragsbedingungen für Gastkünstler zu verschlechtern. Absurd sei der Zwang vieler Theater und Orchester, lieber Kurzarbeit zu beantragen als zu spielen. Das Spielen müsse Vorrang haben, erklärten die Vereinigung, der 65 Dirigenten und Dirigentinnen aus den Bundesländern angehören.
Konzert- und Opernhäuser hatten in den vergangenen Wochen angekündigt, in der kommenden Spielzeit mit einem reduzierten Platzangebot zu starten, um die Abstands- und Hygieneregeln zu bewahren.
(Quelle: ARD) 

17:00 Uhr: Airlines weiten Angebot ab deutschen Flughäfen deutlich aus
ie Fluggesellschaften planen nach Angaben des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) im Juli nochmals eine deutliche Ausweitung ihres Reiseangebots ab den deutschen Flughäfen. Während die deutschen und internationalen Airlines im Juni rund 30 Prozent ihres ursprünglichen Streckennetzes wieder bedienten, werden es im Juli 60 Prozent sein, wie der BDL mitteilte.
Die Passagiere können demnach von deutschen Flughäfen im Juli wieder 239 Ziele in 69 Ländern mit dem Flugzeug erreichen. Dabei würden viele dieser Verbindungen mit reduzierter Frequenz wieder angeflogen, weshalb das gesamte Flugangebot deutlich unter jenem vor der Corona-Krise liege, erklärte der BDL. Insgesamt werde die Kapazität ab deutschen Flughäfen im Juli bei rund 27 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat liegen. Im Juni waren es noch 14 Prozent. Der Schwerpunkt des wieder aufgenommenen Verkehrs liegt den Angaben zufolge auf Zielen innerhalb Europas, vor allem in den klassischen Urlaubsgebieten. (Quelle: ARD) 

16:33 Uhr: VW beendet Kurzarbeit
Rund drei Monate nach dem Beginn der starken Corona-Einschränkungen in der Produktion hat die Kurzarbeit in den deutschen Volkswagen-Werken ein Ende. Ab morgen sollen die Schichtpläne wieder vollständig besetzt werden, teilte das Unternehmen mit. An einigen Standorten und in manchen Bereichen waren die Beschäftigten schon seit längerem zurück im Einsatz. Nun werde das volle Arbeitsvolumen für die Kernmarke VW, leichten Nutzfahrzeuge und interne Zuliefersparte wiederhergestellt.
Es geht dabei um den Stammsitz Wolfsburg sowie die Werke Braunschweig, Chemnitz, Emden, Hannover, Kassel, Osnabrück und Salzgitter. In Dresden und Zwickau wurde bereits wieder voll gearbeitet.
In Deutschland seien die Produktionskapazitäten mittlerweile zu 75 bis 95 Prozent ausgelastet. Zuletzt habe sich die schwache Nachfrage - neben gekappten Lieferketten ein Hauptproblem der Autoindustrie in der Pandemie - wieder besser entwickelt, hieß es. Das liege auch an der Öffnung der Händler-Niederlassungen und am eigenen Absatzprogramm. (Quelle: ARD) 

15:14 Uhr: Sachsen-Anhalt hebt Kontaktverbot auf
Sachsen-Anhalt ersetzt am kommenden Donnerstag das seit über drei Monaten geltende Kontaktverbot durch eine Empfehlung. Diese beinhaltet, sich mit nicht mit mehr als zehn Personen aufzuhalten. Die Landesregierung empfiehlt zudem, den Personenkreis, zu dem ein physisch-sozialer Kontakt besteht, möglichst konstant zu halten.
Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) betonte, dass es sich um eine dringende Empfehlung handele. Der Wechsel vom Verbot zur Empfehlung sei auch ein Vertrauensvorschuss an die Bevölkerung. In einem Monat will die Regierung die neue Verordnung, die bis zum 16. September gelten soll, bewerten und gegebenenfalls nachschärfen. (Quelle: ARD) 

14:54 Uhr: Mieten-Aufschub wird nicht verlängert
Mieter müssen ab dem 1. Juli auf die Sonderregelung zum Kündigungsschutz in der Corona-Pandemie verzichten. Das seit Anfang April geltende Moratorium regelte, dass Vermieter nicht kündigen dürfen, wenn Mieter wegen der Corona-Krise ihre Miete nicht bezahlen können.
"Die Bundesregierung plant nicht, die Regelungen zum Schutz der Mieterinnen und Mieter zu verlängern", sagte ein Sprecher des Bundesjustizministeriums der Nachrichtenagentur AFP. Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) wollte das Moratorium per Verordnung bis Ende September verlängern. Medienberichten zufolge sperrten sich die unionsgeführten Ministerien jedoch gegen diesen Schritt. Mieterbund und Paritätischer Gesamtverband kritisierten die Entscheidung scharf. (Quelle: ARD) 

13:55 Uhr: Kostenlose Corona-Tests in Bayern
Die bayerische Staatsregierung hat Corona-Tests für die gesamte Bevölkerung beschlossen. Das Testkonzept laute "schneller, kostenlos und für jedermann", sagte Ministerpräsident Markus Söder.
Söder kündigte an, dazu die Kapazitäten von aktuell 20.000 auf 30.000 Tests pro Tag zu erhöhen. Der Freistaat übernimmt die Kosten in all den Fällen, in denen nicht ohnehin Krankenkassen in der Pflicht sind. Man stelle dafür aufs Jahr gerechnet 200 Millionen Euro bereit, sagte er.
Kritik an der bayerischen Strategie wies Söder erneut zurück. Die Kosten könnten kein Argument sein. "Testen ist auch Vorbeugung", betonte er. (Quelle: ARD) 

13:04 Uhr: Neue Lockerungen in Hamburg
In Hamburg sind ab morgen wieder unter Auflagen Veranstaltungen mit bis zu 1000 Teilnehmern im Freien und 650 Teilnehmern in geschlossenen Räumen zulässig. Das sieht eine vom Senat beschlossene neue Corona-Eindämmungsverordnung vor. Voraussetzung seien entsprechende Schutzkonzepte etwa für das Rein- und Rauskommen, feste Sitzplätze und die Möglichkeit der Kontaktverfolgung.
Im Freien sind ohne feste Platzvergabe maximal 200 und in geschlossenen Räumen 100 Personen zulässig. Wird Alkohol ausgeschenkt, muss die Teilnehmerzahl jeweils halbiert werden.
Im privaten Rahmen könnten künftig wieder bis zu 25 Personen zu Feiern zusammenkommen, egal aus wie vielen Haushalten, sagte Gesundheitsstaatsrätin Melanie Schlotzhauer. Treffen in der Öffentlichkeit seien auf zehn Personen aus beliebig vielen Haushalten begrenzt. Bislang galt eine Beschränkung auf zwei Haushalte.
Musikclubs, Diskotheken, Bordelle, Saunas und andere Betriebe, in denen es zu besonderer körperlicher Nähe komme, müssten auch weiterhin geschlossen bleiben. Die Masken-Pflicht im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel bleibt bestehen.
Eine Verschärfung gibt es für Touristen aus deutschen Corona-Hotspots wie dem Kreis Gütersloh. Für sie gilt in Hamburg ab morgen ein Beherbergungsverbot. (Quelle: ARD) 

12:56 Uhr: Chinesische Wissenschaftler haben neues Virus entdeckt
Wissenschaftler aus China haben vor einem neuen Grippevirus bei Schweinen gewarnt. Dieses habe Potenzial für eine Pandemie, hieß es in dem amerikanischen Wissenschaftsmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS) veröffentlicht wurde.
Das neue Virus, das bei Schweinen in China entdeckt worden sei, sei für Menschen zunehmend ansteckend geworden, es bestehe aber keine unmittelbare Gefahr. "China verfolgt die Entwicklungen in dieser Angelegenheit genau. Wir werden alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die Ausbreitung eines jeglichen Virus zu verhindern", erklärte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Zhao Lijian.
Der Studie zufolge untersuchten chinesische Wissenschaftler Influenzaviren, die von 2011 bis 2018 bei Schweinen gefunden wurden. Sie fanden dabei einen "G4"-Stamm des als Schweinegrippe bekannten H1N1-Virus, der "alle wesentlichen Merkmale eines Kandidaten für ein Pandemievirus" besitze.
Mitarbeiter von Schweinefarmen wiesen erhöhte Werte des Virus in ihrem Blut auf, eine genaue Überwachung bei Menschen, insbesondere bei Arbeitern in Schweinefabriken, sei dringend nötig. Es bestehe das Risiko, dass sich das Virus auf Menschen in dicht besiedelten Regionen übertrage, in denen Millionen in unmittelbarer Nähe von landwirtschaftlichen Betrieben, Zuchtanlagen, Schlachthöfen und Märkten leben.
Obwohl das neue Virus in der Lage sei, Menschen zu infizieren, bestehe kein unmittelbares Risiko einer neuen Pandemie, sagte Carl Bergstrom, Biologe an der Universität von Washington. "Es gibt keine Hinweise darauf, dass G4 trotz fünfjähriger intensiver Exposition beim Menschen zirkuliert", erklärte er auf Twitter. (Quelle: ARD) 

11:53 Uhr: Massentestung im Tönnies-Schlachtbetrieb in Weißenfels
Im Schlachtbetrieb Tönnies im sachsen-anhaltischen Weißenfels müssen alle Mitarbeiter auf das Coronavirus getestet werden. Das hat der Burgenlandkreis angeordnet. Ein Werkvertragsarbeiter sei zwar vor seinem Arbeitsbeginn im Schlachthof positiv getestet worden, aber die Infektionskette habe nicht zweifelsfrei geklärt werden können, hieß es.
Landrat Götz Ulrich sagte: "Die Ursache der Infektion konnte ebenso wenig ermittelt werden wie die Frage, ob es nicht weitere Kontaktpersonen gab." Ein Infektionsgeschehen innerhalb des Schlachtbetriebes könne somit nicht zweifelsfrei ausgeschlossen werden. Getestet werden sollen alle im Schlachthof in abhängiger oder selbständiger Tätigkeit beschäftigten Arbeitskräfte.
Tönnies ist auch aufgefordert, weiterhin regelmäßige Tests in der gesamten Belegschaft durchzuführen. Ende Mai waren auf freiwilliger Basis 1186 Mitarbeiter des Schlachtbetriebes negativ auf Corona getestet worden. In einem Schlachtbetrieb von Tönnies in Rheda-Wiedenbrück waren mehr als 1550 Beschäftigte positiv auf das Virus getestet worden. (Quelle: ARD) 

11:44 Uhr Flixtrain will im Juli wieder Betrieb aufnehmen
Nach einer mehr als vier Monate dauernden Corona-Zwangspause wird der Zuganbieter Flixtrain am 23. Juli wieder den Betrieb aufnehmen. Von diesem Tag an würden die eigenen Züge wieder zehn Mal pro Woche zwischen Berlin und Köln fahren, teilte das Unternehmen Flixmobility mit. Flixmobility betreibt auch die Flixbus-Flotte.
Für den Neustart sei ein "umfassendes Hygienekonzept" gemäß der behördlichen Vorgaben und Empfehlungen erstellt worden, teilte der Betreiber mit. Dazu gehörten Reinigung und Desinfektion vor und während der Fahrt sowie ein kontaktloser Check-In für Reisende. Darüber hinaus sei jeder Fahrkartenkauf an einen festen Sitzplatz gekoppelt. Auch das Tragen von Mund-Nasen-Masken sei verpflichtend. (Quelle: ARD) 

11:06 Uhr: Laschet: Länder müssen sich auf neue Corona-Wellen vorbereiten
Die Bundesländer müssen sich dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet zufolge auf neue Corona-Wellen vorbereiten. Die Länder müssten sich im Falle einer neuen Situation im Oktober, November oder Dezember abstimmen, um gezielter agieren zu können, sagt Laschet. Die Außengrenzen Deutschlands müssten etwa offen bleiben. Pauschale Abriegelungen solle es möglichst nicht geben. Deutschland werde mit der Pandemie leben müssen, bis ein Impfstoff oder ein Medikament gefunden sei. (Quelle: ARD) 

10:37 Uhr: Cirque du Soleil kündigt Entlassung von fast 3500 Mitarbeitern an
Der Cirque du Soleil beantragt Insolvenzschutz und die Streichung von vorerst etwa 3480 Mitarbeitern angekündigt. Der Schritt sei eine Folge der "immensen Störungen und aufgezwungenen Einstellungen von Shows" in der Folge der Corona-Pandemie, teilte der Zirkus mit.
Ein Gericht im kanadischen Québec werde über das Ersuchen entscheiden. Sollte der Antrag durchkommen, will das mit insgesamt gut einer Milliarde Dollar (892 Millionen Euro) verschuldete Zirkusunternehmen auch in den USA Insolvenzschutz beantragen. Durch den Insolvenzschutz will das Unternehmen Zeit gewinnen, um sich neu aufzustellen. Der Cirque du Soleil erklärte, er habe eine Kaufvereinbarung mit seinen derzeitigen Aktionären geschlossen. Unter diesen sind Investoren aus den USA, Kanada und China. Diese hätten bereits einen Vorschlag vorgelegt, den Cirque du Soleil mit Unterstützung des Staats zu übernehmen.
Weltweit hatte der Cirque du Soleil im Zuge der Pandemie den Betrieb von mehreren Dutzend Shows einstellen müssen. Auch zwei Produktionen in Deutschland waren betroffen. (Quelle: ARD) 

10:22 Uhr: Pandemie laut WHO bei weitem nicht vorbei
Sechs Monate nach ersten Meldungen über das Coronavirus im chinesischen Wuhan - und weltweit inzwischen mehr als zehn Millionen Infektionen - ist die Pandemie nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch lange nicht beendet. "Wir alle wollen, dass dies vorbei ist, wir alle wollen mit unserem Leben weitermachen. Aber die harte Realität ist: Es ist noch nicht einmal annähernd vorbei", sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus auf einer Pressekonferenz.
Mit Blick auf das Ausmaß der Pandemie mit inzwischen mehr als 500.000 Todesfällen sagte Tedros: "Dies hätte mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln verhindert werden können." Der WHO-Chef forderte die Länder auf zu testen, soziale Kontakte zurückzuverfolgen und Quarantäneregeln zu verhängen.
Verantwortlich für das Ausmaß der Corona-Pandemie sind nach seiner Einschätzung Versäumnisse bei der Umsetzung grundlegender Gegenmaßnahmen sowie eine mangelnde Einheit innerhalb und zwischen Ländern. "Das schlimmste wird noch kommen", sofern dieses politische Problem nicht angegangen wird, sagte Tedros. "Deshalb müssen wir unsere Kräfte bündeln und dieses gefährliche Virus gemeinsam bekämpfen." (Quelle: ARD) 

10:18 Uhr: Bayern will Massentests beschließen
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) erwartet bald Nachahmer in anderen Bundesländern bei den freiwilligen Corona-Tests für alle Bürger. "Ich glaube schon, dass das eine Wirkung hat weit über Bayern hinaus", sagte Söder der "Augsburger Allgemeinen". Sein Kabinett will die Testoffensive heute beschließen.
Die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml hatte angekündigt, dass im Rahmen der Massentests alle Bürger des Bundeslandes sich bei einem niedergelassenen Vertragsarzt auch ohne Symptome testen lassen können. Die Kosten wolle der Freistaat übernehmen, soweit sie nicht von Krankenkassen getragen werden.
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet will hingegen an gezielten Corona-Tests festhalten. "Da, wo es brennt, soll verpflichtend getestet werden", sagte Laschet. Zuvor hatte sich auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) gegen das bayerische Vorhaben ausgesprochen. Spahn nannte umfangreiches Testen ohne systematisches Vorgehen nicht zielführend. (Quelle: ARD) 

08:46 Uhr: Ifo: Zahl der Kurzarbeiter sinkt
In Deutschland ist die Zahl der Kurzarbeiter nach Berechnungen des Ifo-Instituts im Juni gesunken. Nach 7,3 Millionen Kurzarbeitern im Mai seien es im Juni noch 6,7 Millionen gewesen, hieß es in einer Mitteilung. Der Anteil an den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten sei damit von zuvor 22 Prozent auf nur noch 20 Prozent geschrumpft. Die Berechnung basiert auf den Ergebnissen von Unternehmensbefragungen des Münchener Forschungsinstituts.
Der Anteil der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten ging damit von 22 auf 20 Prozent zurück. "Der Rückgang ist recht zögerlich, und in einigen Branchen nimmt die Kurzarbeit sogar noch zu", erklärte Ifo-Arbeitsmarkt-Experte Sebastian Link. In der Industrie habe sich nach Ifo-Schätzung die Zahl der Kurzarbeiter von 2,2 Millionen auf 2,3 Millionen erhöht und damit von 31 auf 33 Prozent der Beschäftigten in den Industriebetrieben.
Eine Verbesserung der Lage zeigte sich hingegen im Gastgewerbe. Hier sank die Zahl der Kurzarbeiter laut Ifo-Berechnungen von 796.000 auf 672.000. Allerdings liegt der Anteil der Kurzarbeiter im Gastgewerbe immer noch bei 61 Prozent sind nach 72 Prozent im Mai. (Quelle: ARD) 

08:15 Uhr: Kreis Gütersloh meldet weniger Neuinfektionen
m Kreis Gütersloh ist die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen Tage deutlich zurückgegangen. Nach den jüngst veröffentlichten Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) beträgt die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz den Wert 86. Damit ist der Wert erstmals seit den hohen Infektionszahlen durch den massiven Corona-Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies in Rheda-Wiedenbrück nicht mehr dreistellig. Der Wert liegt aber noch weiter deutlich über dem Grenzwert von 50, der bundesweit in der Diskussion um zusätzliche Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Pandemie eine Rolle spielt.
Die Sieben-Tage-Inzidenz hatte am Dienstag vergangener Woche im Kreis Gütersloh noch bei 270,2 gelegen.
Der regionale Lockdown im Kreis Gütersloh wurde aus Vorsicht um eine Woche verlängert. Das hatte die Landesregierung gestern nach einem Treffen mit den Landräten der Kreise Gütersloh und Warendorf bekanntgegeben. (Quelle: ARD) 

04:43 Uhr: IW-Umfrage: Viele Branchen erwarten Aufschwung 2021
Nach der tiefen Rezession infolge der Corona-Pandemie erwarten viele Wirtschaftsverbände im kommenden Jahr kräftiges Wachstum. Allerdings werden nach Einschätzung des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW/Köln) die Zuwächse nicht allen Branchen ausreichen, um auf Vorkrisenniveau zurückzukehren. "Das Produktionspotenzial dürfte in der Industrie und auch im Dienstleistungsbereich wohl auch in 2021 vielfach deutlich unterausgelastet bleiben", schreibt das IW auf Grundlage einer heute veröffentlichten Umfrage unter Wirtschaftsverbänden. In einigen Bereichen werde die Wirtschaftsleistung erst im Jahr 2022 wieder das Niveau von vor der Corona-Krise erreichen. (Quelle: ARD) 

04:23 Uhr: 498 registrierte Neuinfektionen in Deutschland
Die lokalen Behörden haben dem Robert Koch-Institut 498 Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 194.259 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. 8973 mit dem Virus infizierte Menschen starben nach RKI-Angaben in Deutschland - das bedeutet ein Plus von zwölf im Vergleich zum Vortag. Etwa 179.100 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Das sind etwa 1000 mehr als noch einen Tag zuvor.
Die Reproduktionszahl - kurz R-Wert - lag nach jüngsten RKI-Schätzungen, bei 0,74 (Vortag: 0,71). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.
Seit Mitte Mai gibt das RKI zudem ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen sank dieser Wert jüngst auf 0,63 (Vortag: 0,71). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor acht bis 16 Tagen. (Quelle: ARD) 

04:12 Uhr: Bericht: Schalke soll Bürgschaft von NRW-Landesregierung erhalten
Der FC Schalke 04 soll nach Informationen des "Handelsblatts" öffentliche Hilfe erhalten. Wie die Zeitung berichtet, plant das Land Nordrhein-Westfalen eine Bürgschaft für den finanziell angeschlagenen Fußball-Bundesligisten in Höhe von 40 Millionen Euro. Demnach soll die Millionen-Hilfe am Mittwoch offiziell bekannt gemacht werden. Das Landesfinanzministerium wollte mit Verweis auf das Bürgschaftsgeheimnis dazu nicht Stellung nehmen. Der Bundesliga-Zwölfte hatte für das Geschäftsjahr 2019 Verbindlichkeiten in Höhe von 197 Millionen Euro vermeldet. Die durch die Coronakrise verursachten Einnahmenverluste bereiteten zusätzliche finanzielle Probleme. (Quelle: ARD) 

02:59 Uhr: Weitere US-Staaten und -Firmen setzen Lockerungen aus
Angesichts steigender Infektionszahlen setzen weitere US-Bundesstaaten und -Unternehmen geplante Lockerungsmaßnahmen aus. In New Jersey werden ab Donnerstag doch keine Restaurantbesuche wieder erlaubt sein, erklärt Gouverneur Phil Murphy. Zwei weitere Landkreise in Florida kündigen an, ihre Strände doch über das kommende Wochenende - und damit zum Nationalfeiertag am 4. Juli - geschlossen zu lassen. Der größte US-Kinobetreiber AMC lässt seine Spielhäuser bis zum 30. Juli zu statt wie bislang geplant bis zum 15. Juli.
In Arizona müssen Bars, Fitnesszentren und Kinos wieder schließen. Angesichts einer rasanten Zunahme der Neuinfektionen hat der südwestliche US-Bundesstaat eine Lockerung seiner Corona-Auflagen wieder rückgängig gemacht. Gouverneur Douglas Doucey erklärte, auch Veranstaltungen mit über 50 Teilnehmern seien nun wieder verboten - und das nur eine Woche nach einem großen Auftritt von US-Präsident Donald Trump in Arizona. Douceys Anordnung gilt zunächst bis Ende Juli.
Am kommenden Feiertagswochenende bleiben in Südkalifornien aufgrund der hohen Zahl an Neuinfektionen im Bezirk Los Angeles die Strände geschlossen. Auch Fahrradwege, Parkplätze und Piers sind von Freitag bis Montag nicht zugänglich, teilte der Bezirk mit. Allein im Bezirk Los Angeles County wurden gestern knapp 3000 neue Coronavirus-Infektionen verzeichnet - die höchste Zahl an einem einzelnen Tag seit Beginn der Pandemie. (Quelle: ARD) 

02:59 Uhr: Weber: EU vergibt Corona-Hilfen nur an reformbereite Länder
Der Fraktionschef der Europäischen Volkspartei (EVP) im EU-Parlament, Manfred Weber, hat betont, dass die Corona-Hilfen der Europäischen Union an klare Bedingungen geknüpft sind. Es gebe Richtlinien für die Verteilung des Hilfspakets im Umfang von 750 Milliarden Euro. "Wir werden die Gelder nur freigeben, wenn die Mitgliedstaaten im Inneren reformbereit sind und das Geld für Zukunftsinvestitionen ausgeben", sagte Weber der "Rheinischen Post". "Wir wollen den Steuerzahlern versichern, dass Länder nur Geld bekommen, wenn sie eine unabhängige Justiz und unabhängige Medien haben." (Quelle: ARD) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Besenstiel als Abstandhalter: Tanzen in Zeiten von Corona
In Zeiten von Corona ist das Tanzen schwierig geworden, insbesondere Paartänze stellen eine Herausforderung dar. Auch beim Improvisationspaartanz "Lindy Hop", ist das Einhalten der Regelungen schwierig. Durch die Erfindung von Kreativpädagogen Thomas Müller-Schöll ist diese Tanzrichtung, in der sich zu Swing Musik gemeinsam bewegt wird, jetzt wieder möglich. In Esselbach im Landkreis Main-Spessart wurde am Freitag der "Broom Style", eine Weltneuheit, vorgestellt. Dabei tanzen die Partner mit einem Besenstiel als Abstandshalter zwischen sich. (Quelle: BR) 

Eine Neuinfektion in Würzburg
Seit den vergangenen 24 Stunden wurde in Stadt und Landkreis Würzburg eine Corona-Neuinfektion gemeldet. Damit wurden bislang insgesamt 901 Menschen positiv auf Covid-19 gestest (Stand: 30.06.2020, 7.30 Uhr). Davon sind 828 bereits wieder gesund. Unverändert 59 Menschen in Stadt und Landkreis sind nach einer Corona-Infektion gestorben. (Quelle: BR) 

Großes Ferienangebot für Kinder in Unterfranken trotz Corona
In Unterfranken bieten die großen Städte wieder Betreuungs- und Freizeitprogramme für Kinder an. In diesem Jahr ist aufgrund der Corona-Pandemie Einiges anders. So ist die Größe der Gruppen geringer. Außerdem wird penibel auf die Einhaltung der Hygienevorschriften geachtet. In Würzburg bietet die Abteilung Kinder-, Jugend- und Familienarbeit in Kooperation mit bewährten freien Anbietern in den Sommerferien 22 Programmpunkte an. Insgesamt können so 700 Kinder in sieben Stadtteilen betreut werden. Wo sich die vergangenen Jahre teilweise 200 Kinder auf einmal an einem Ort aufhielten, musste jetzt umgeplant werden: Maximal 15 Kinder bilden jetzt eine Gruppe. Diese Vorgabe gehört mit zum Hygienekonzept des Ferienprogramms. Für die Veranstaltungen vor Ort sind dafür extra Hygienebeauftragte eingeplant worden, die sich einzig um die Einhaltung des an die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort angepassten Konzepts kümmern. (Quelle: BR) 

3.532 bestätigte Corona-Fälle in Unterfranken
Die unterfränkischen Gesundheitsbehörden melden am Montag (29.06.20) 3.532 bestätigte Corona-Fälle im Regierungsbezirk. In der Region sind 189 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. In Stadt und Landkreis Würzburg sind es 900 Corona-Fälle. 59 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Schweinfurt sind es 696 Corona-Fälle. 42 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind es 662 Corona-Fälle. 42 Tote Menschen sind gestorben. Im Landkreis Bad Kissingen sind es 258 Corona-Fälle. 18 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Haßberge sind es 165 Corona-Fälle. Sechs Menschen sind gestorben. Im Landkreis Kitzingen sind es 192 Corona-Fälle. Drei Menschen sind gestorben. Im Landkreis Main-Spessart sind es 157 Corona-Fälle. Sechs Menschen sind gestorben. Im Landkreis Miltenberg sind es 306 Corona-Fälle. Fünf Menschen sind gestorben. Im Landkreis Rhön-Grabfeld sind es 196 Corona-Fälle. Acht Menschen sind gestorben. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Im Landkreis Miltenberg hat sich bei den Fallzahlen im Vergleich zu Montag keine Änderung ergeben. Nach wie vor wird niemand stationär behandelt, die Zahl der Todesfälle liegt bei fünf Personen und 299 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Landkreis Aschaffenburg

Mehr Badegäste im Aschaffenburger Freibad erlaubt
Seit der Eröffnung des Freibads am 18. Juni hat die Aschaffenburger Bäder und Eissporthallen GmbH Erfahrungen mit der Auslastung der Schwimmbecken bei hohen Besucherzahlen sammeln können. Dabei war die Zahl der zeitgleichen Badegäste im Becken entscheidend, da auf den Liegewiesen immer genug Raum blieb. Ab 1. Juli wird die Zahl der Besucher nun pro Zeitfenster von 500 auf 700 erhöht. Die Badegäste werden dabei um ein diszipliniertes Verhalten unter Einhaltung aller Hygiene- und Abstandsregeln gebeten. (Quelle: BR) 

662 Corona-Fälle im Raum Aschaffenburg
Das Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Aschaffenburg meldet (Stand: 29.06.20, 14.00 Uhr) 662 bestätigte Corona-Fälle im Raum Aschaffenburg. Derzeit sind zwei Personen am Coronavirus erkrankt. 618 Personen sind wieder gesund. Im Raum Aschaffenburg sind 42 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

+++ Wieder gemeinsamer Schulunterrricht nach Sommerferien +++
Die Schulen in Hessen kehren nach Ende der Sommerferien Mitte August zum gemeinsamen Präsenzunterricht für alle Kinder und Jugendlichen zurück. Das Abstandsgebot wegen der Corona-Pandemie gelte dann nicht mehr im Unterricht, kündigte Kultusminister Alexander Lorz (CDU) am Dienstag in Wiesbaden an. "Wir gehen diesen Schritt aus Überzeugung - wohlwissend, dass es ein Nullrisiko nicht geben kann und dass im Bedarfsfall lokal oder auch flächendeckend erneut Einschränkungen erforderlich werden können", erklärte der Minister. Er berief sich auf medizinische Empfehlungen und die Ergebnisse einer Konzeptgruppe, in der Vertreter von Schülern, Eltern, Lehrern, Ministerium und Schulämtern mitgearbeitet hätten. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Arbeitsamt warnt vor Jobs unterhalb der eigenen Qualifikation +++
Ein Job unterhalb der eigenen beruflichen Qualifikation kann nach Auffassung der Arbeitsagentur Hessen in der Corona-Krise zum Karrierekiller werden. Direktionschef Frank Martin wies am Dienstag darauf hin, dass sich gerade bei steigender Arbeitslosigkeit und wirtschaftlichen Krisen mehr Menschen unfreiwillig für eine unterwertige Beschäftigung entscheiden. Angesichts von Fachkräftemangel und demografischen Veränderungen sollten die Potenziale der Menschen besser genutzt werden. (Quelle: Hessenschau) 

+++ 33 Neuinfektionen, zwei weitere Todesfälle +++
Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 33 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Dienstag, 0 Uhr. Es gab zwei weitere Todesfälle, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen nun bei 508 liegt.
Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.795 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 9.900 Fälle als genesen.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiter deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Den höchsten Wert weist die Stadt Offenbach mit rund 11,7 Fällen auf.  (Quelle: Hessenschau) 

+++ Hütter freut sich auf Zuschauer im Stadion +++
Den wegen der Corona-Pandemie ohne Zuschauern ausgetragenen Bundesliga-Partien kann Adi Hütter, Trainer von Eintracht Frankfurt, nur wenig abgewinnen - auch wenn die Profis sich nach Meinung des Österreichers schnell an die Umstände gewöhnt haben. "Es waren richtig gute Spiele dabei, das Niveau hat sich gut entwickelt", sagte Hütter im Vereins-Interview. "Auf Dauer machen diese Verhältnisse aber keinen Spaß. Ich freue mich heute schon auf den Tag, wenn wir wieder vor Publikum auflaufen dürfen." (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland Pfalz 

Landesregierung erweitert Teststrategie
Zur Pressemeldung 

Corona-Studie in Heidelberg
Die Stadt Heidelberg erstellt eine Studie, die die Auswirkungen der Corona- Pandemie für die Wirtschaft und das Leben in Heidelberg aufzeigen soll. Sie soll voraussichtlich im kommenden Jahr veröffentlicht werden. Ziel der Studie sei es, Heidelberg in künftigen Krisen widerstandsfähiger zu machen. (Quelle: SWR) 

Starker Anstieg der Infektionen in Karlsruhe
In den vergangenen Tagen ist die Zahl der Corona-Infektionen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe stark angestiegen. Laut Gesundheitsamt Karlsruhe soll unter anderem ein Gottesdienst mit anschließender Familienfeier Auslöser für den Anstieg von 40 Neu-Infizierten binnen einer Woche sein. Insgesamt 22 Neuinfektionen sollen auf den Gottesdienst und die Familienfeier zurückzuführen sein. Aktuell würden die Infektionswege verfolgt, da auch Gäste aus anderen Bundesländern auf der Feier waren. Die Anzahl der Neuinfektionen sei zwar noch weit vom Schwellenwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern entfernt, allerdings müsse man die Situation genau analysieren, so Peter Friebel vom Gesundheitsamt Karlsruhe. (Quelle: SWR)

Studie: Vitamin D-Mangel ist Risikofaktor
Ein niedriger Vitamin-D-Spiegel könnte eine Rolle bei schweren Verläufen von Corona-Infektionen spielen. Darauf weist der Ernährungsmediziner der Uni Hohenheim, Hans-Konrad Biesalski, hin. Er wertete insgesamt 30 Studien über Covid-19 Patienten aus. Dabei zeige sich, dass ein Mangel an Vitamin-D ein Merkmal für einen schweren Verlauf der Krankheit sei, schreibt Biesalski in seiner Veröffentlichung. Er empfiehlt daher, im Falle einer Corona-Infektion den Vitamin-D-Spiegel zu beachten. Vitamin D reguliert unter anderem im Körper das Immunsystem. Es wird vor allem über das Sonnenlicht aufgenommen. (Quelle: SWR) 

Gymnasium im Enzkreis geschlossen
Das Evangelische Seminar Maulbronn im Enzkreis ist wegen Corona-Infektionen geschlossen worden. Es handele sich um einen Schüler sowie um einen Fall im Umfeld des Internats, teilte die Leitung mit. Das Gymnasium und das dazugehörige Internat sollen vorsorglich bis zum 10. Juli geschlossen bleiben. In der Einrichtung lernen ungefähr 100 Schülerinnen und Schüler aus vielen Regionen Deutschlands von der 9. Klasse bis zur 12. Klasse. (Quelle: SWR) 

Mehr Corona-Tests in Kliniken und Schlachthöfen
Die grün-schwarze Landesregierung hat eine neue Teststrategie im Kampf gegen das Coronavirus beschlossen. Beschäftigte in Krankenhäusern und Pflegeheimen sollen künftig regelmäßig stichprobenartig getestet werden, auch wenn sie keine Symptome haben. In allen Schlachthöfen in Baden-Württemberg soll es einen einmaligen Massentest geben. Über regelmäßige Tests für Erzieher und Lehrer gibt es noch keine Einigung. (Quelle: SWR) 

Land beschließt weitere Corona-Soforthilfen in Millionenhöhe
Die Landesregierung hat sich auf weitere Corona-Soforthilfen in Höhe von mehr als 200 Millionen Euro verständigt. Damit soll die Überbrückungshilfe des Bundes ergänzt werden. Solo-Selbstständigen soll mit einem fiktiven Unternehmerlohn in Höhe von 1.180 Euro unter die Arme gegriffen werden. Start-up-Unternehmen sollen Beteiligungskapitel des Landes erhalten können. Die Corona-Pandemie dürfe nicht dazu führen, dass unsere im Prinzip kerngesunden mittelständischen Unternehmen, Soloselbstständigen oder Start-ups ausgebremst werden, so die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU). (Quelle: SWR) 

Neue Corona-Verordnung ab 1. Juli
Ab morgen gilt die neue Corona-Verordnung der baden-württembergischen Landesregierung. Danach dürfen sich bis zu 20 Personen aus unterschiedlichen Haushalten auch im öffentlichen Raum treffen. Tanzen auf privaten Feiern mit bis zu 100 Personen ist wieder erlaubt, Tanzveranstaltungen bleiben aber verboten. Auch Clubs und Diskotheken bleiben geschlossen. Ab dem 1. Juli sind öffentliche Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen unter bestimmten Auflagen wieder möglich. Für den Sport wurden die Regelungen ebenfalls gelockert. (Quelle: SWR) 

+++ Kein Prinzenpaar, kaum Party an Karneval in Koblenz +++
Keine Party auf dem Münzplatz und kein Prinzenpaar - wegen der Corona-Pandemie können die Koblenzer in diesem Jahr nur eingeschränkt Karneval feiern. Der Start der Karnevalssession findet nicht auf dem Münzplatz statt. Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Koblenzer Karneval (AKK) wird er möglicherweise entweder an den Schängelbrunnen oder das Deutsche Eck verlegt werden. Dort könnten dann maximal 300 geladene Gäste zusammenkommen - am Schängelbrunnen wären es 100. Auch ein Prinzenpaar wird es in dieser Session nicht geben. Ein auf maximal 15 Personen reduzierter Hofstaat ergebe keinen Sinn, sagte AKK Präsident Christian Johann. Zudem sei es nicht verantwortungsvoll, die Tollitäten in der aktuellen Situation durch Säle und Menschenmengen zu schicken. (Quelle: SWR) 

+++ Behinderten-Werkstätten öffnen wieder für alle +++
In Behinderten-Werkstätten in Rheinland-Pfalz können ab Mittwoch auch wieder Menschen arbeiten, die etwa wegen Vorerkrankungen oder ihres Alters zu einer Risikogruppe gehören. Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) sagte, die Rückkehr zum Arbeitsplatz sei allerdings freiwillig. Die Werkstätten waren im März komplett geschlossen worden, seit Anfang Mai konnten sie unter Auflagen mit einem Teil der Beschäftigten wieder ihre Arbeit aufnehmen. Auch in anderen Einrichtungen für Behinderte werden die Corona-Einschränkungen ab Mittwoch gelockert. (Quelle: SWR) 

+++ RP im Mai mit den wenigsten Kurzarbeitern bundesweit +++
Nach Angaben des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung waren im Mai 17 Prozent der in Rheinland-Pfalz sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Kurzarbeit. Damit ist Rheinland-Pfalz das am wenigsten von Kurzarbeit betroffene Bundesland. Bundesweit lag der Wert bei 20 Prozent, was einer Zahl von mehr als sechs Millionen Menschen entspricht. Am stärksten waren mit rund 25 Prozent die Regionen Baden-Württemberg und Niedersachsen-Bremen betroffen. (Quelle: SWR) 

+++ 14 Neuinfektionen am Dienstag +++
Das Sozialministerium meldet für Rheinland-Pfalz heute 14 nachgewiesene Corona-Neuinfektionen mit positivem Labortest. Zum Vergleich: Der bisherige Tageshöchstwert seit Ausbruch der Epidemie lag bei 256 Neuinfektionen. Innerhalb der vergangenen sieben Tage verzeichnet das Land damit insgesamt 2,13 Neuinfektionen pro Hunderttausend Einwohner.
Seit Ausbruch der Epidemie sind damit insgesamt 7.001 Coronavirus-Infektionen in Rheinland-Pfalz bestätigt. 6.597 Menschen sind wieder genesen, als aktuell infiziert gelten 169 Personen im Land. Die Zahl der Verstorbenen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung liegt unverändert bei 235. (Quelle: SWR) 

+++ Corona-Tests bei Sutter in Gau-Bickelheim negativ +++
Bei den Corona-Tests in der Gau-Bickelheimer Großmetzgerei Sutter (Kreis Alzey-Worms) gab es bislang keine positiven Ergebnisse. Das hat eine Sprecherin der Kreisverwaltung mitgeteilt. Man habe bei etwa 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Abstriche gemacht. Bei etwa 200, die aktuell krank geschrieben seien oder sich im Urlaub befänden, werde man die Tests vor Arbeitsbeginn machen. Drei Fälle müssen nach Angaben der Kreisverwaltung aus technischen Gründen wiederholt werden. (Quelle: SWR) 

+++Meldungen 29. Juni+++


Weltweit 

17:10 Uhr: QR-Code als Eintrittskarte für Griechenland-Urlauber
Griechenland-Touristen müssen sich ab Mittwoch auf ein kompliziertes Einreiseverfahren einstellen: Wie die Regierung in Athen mitteilte, müssen alle Touristen 48 Stunden vor ihrer Einreise online ein Anmeldeformular mit einem Fragebogen ausfüllen und erhalten dann einen persönlichen QR-Code, über den nach Ankunft mitgeteilt wird, ob sie auf das Coronavirus getestet werden.
Das neue Verfahren der Zivilschutzbehörde solle dafür sorgen, dass "die Mehrheit der importierten Corona-Fälle entdeckt" werde, sagte der Regierungsberater Dimitrios Paraskevis dem Sender Skai TV. Das Verfahren gilt demnach bis Ende August. (Quelle: ARD) 

16:32 Uhr: EU: Einreisebeschränkungen für die meisten Ausländer sollen bleiben
Die EU-Länder wollen nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa die wegen der Corona-Pandemie verhängten Einreisebeschränkungen für Menschen aus den USA und zahlreichen anderen Drittstaaten vorerst aufrechterhalten. Lediglich Menschen aus 14 Ländern sollen vom 1. Juli an wieder normal in die EU einreisen dürfen, wie die dpa nach Einleitung eines entsprechenden Beschlussverfahrens von EU-Diplomaten erfuhr.
Konkret seien das Algerien, Australien, Georgien, Japan, Kanada, Marokko, Montenegro, Neuseeland, Ruanda, Serbien, Südkorea, Thailand, Tunesien und Uruguay. China solle nur dann berücksichtigt werden, wenn es im Gegenzug auch Einreisebeschränkungen für Europäer aufhebt. Mit einer offiziellen Bekanntgabe des Beschlusses wird am Dienstag gerechnet. (Quelle: ARD) 

15:30 Uhr: Einschränkungen im Kreis Gütersloh eine Woche verlängert
Nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies bleibt das öffentliche Leben im Kreis Gütersloh für eine weitere Woche eingeschränkt. Für den Nachbarkreis Warendorf dagegen laufen Einschränkungen um 0 Uhr in der Nacht zu Mittwoch aus, wie NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) in Düsseldorf sagte.
Seiner Einschätzung nach ist das Coronavirus kaum auf die Bevölkerung übergesprungen. Wenn man die Tönnies-Beschäftigten herausrechne, habe die wichtige Kennziffer der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage im Kreis Gütersloh bei 22,5 gelegen. Im Nachbarkreis Warendorf lag sie - ebenfalls die Tönnies-Beschäftigten herausgerechnet - bei 5,4. "Die Ergebnisse stimmen zuversichtlich", sagte Laschet. Die offizielle 7-Tage-Inzidenz inklusive der Tönnies-Beschäftigten liegt aber deutlich höher: Im Kreis Gütersloh bei 112,6 - also deutlich über der wichtigen Marke von 50. Im Kreis Warendorf liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 22,0. (Quelle: ARD) 

14:06 Uhr: Gericht bestätigt Einschränkungen im Kreis Gütersloh
Die derzeit geltenden Beschränkungen im Kreis Gütersloh sind rechtmäßig. Das entschied das Oberverwaltungsgericht des Landes Nordrhein-Westfalen in Münster. Ein Bewohner der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock hatte die Überprüfung einer Landesverordnung verlangt. Er kritisiert, dass auch Städte wie sein Wohnort und Versmold, Borgholz oder Halle in Westfalen betroffen sind, obwohl es dort keine oder kaum Infizierte gibt.
Diese Ansicht teilt das OVG nicht. Wegen der Vielzahl der positiven Corona-Tests unter Mitarbeitern im Schlachtbetrieb bei Tönnies bestehe eine hinreichend konkrete Gefahr des Überspringens auf die übrige Bevölkerung. Das Land habe daher seinen Ermessensspielraum mit Schutzmaßnahmen für den gesamten Kreis nicht überschritten. Die Regionalverordnung ist nach dem Corona-Ausbruch in einem Schlachtbetrieb der Firma Tönnies in Rheda-Wiedenbrück in Kraft getreten und gilt im ganzen Kreisgebiet bis zum 30. Juni (Az.: 13 B 911/20.NE). (Quelle: ARD) 

13:23 Uhr: Steinmeier: Demokratie hat sich in Corona-Krise bewährt
In der Corona-Pandemie hat sich nach Einschätzung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Stärke der Demokratie und die Schwäche autoritärer Systeme bewiesen. "Die vergangenen Wochen haben gezeigt: Unsere Demokratie kann auf existenzielle Bedrohungen reagieren, und zwar schnell, entschieden und kraftvoll", sagte Steinmeier. "Wir sind gemeinsam in der Lage, in kürzester Zeit umzusteuern, gewohnte Pfade zu verlassen und auch unter Ungewissheitsbedingungen zu entscheiden, notfalls Irrtümer einzuräumen und zu korrigieren." Bei einem Forum zum Thema "Testfall Corona - Wie geht es unserer Demokratie?" erinnerte Steinmeier daran, dass es zuletzt in vielen Teilen der Welt, auch in Europa, eine "Faszination des Autoritären" gegeben habe. Diese Gefahr sei nicht gebannt, aber in der Corona-Krise habe das Autoritäre an Faszination verloren. "Im Kampf gegen das Virus hilft es nicht, wenn Zahlen gefälscht oder gar nicht erst erhoben werden, um das eigene Regime besser aussehen zu lassen. Und es ist skrupellos, wenn gewählte Regierungen den Kampf gegen das Virus missbrauchen, um Freiheitsrechte weiter abzubauen und eigene Macht zu zementieren suchen", so der Bundespräsident. (Quelle: ARD) 

12:15 Uhr: Tschechien: Höchste Zahl an Neuinfektionen seit Anfang April
Tschechien hat die höchste tägliche Zahl an Coronavirus-Neuinfektionen seit Anfang April registriert. Gestern wurden 305 bestätigte Erkrankungsfälle gemeldet, während es am Samstag noch 260 gewesen waren. Nach Einschätzung von Gesundheitsminister Adam Vojtech handelt es sich nicht um eine zweite Welle. Grund für den sprunghaften Anstieg sei ein lokaler Infektionsherd in der Industrieregion Mährisch-Schlesien, so der Minister. Dort finden derzeit Reihenuntersuchungen unter Bergleuten des staatlichen Steinkohleförderers OKD statt. Während die Corona-Maßnahmen im Rest des Landes weiter gelockert werden, kommt es in der östlichen Region zu Verschärfungen. Als stabil schätzt das Gesundheitsministerium die Entwicklung in der Hauptstadt Prag ein. (Quelle: ARD) 

10:41 Uhr: Brasilien: Infektionen im Landesinneren steigen rasant
In Brasilien breiten sich die Corona-Infektionen von den Metropolen immer mehr ins Landesinnere mit oftmals schlechter Gesundheitsversorgung aus. Mit den Lockerungen von Quarantänemaßnahmen sei die Zahl der Todesfälle im Bundesstaat São Paulo überproportional angestiegen, berichtete die Zeitung "Folha de São Paulo". Eine ähnliche Entwicklung gibt es in den Bundesstaaten Rio de Janeiro, Minas Gerais und Pará im Amazonasgebiet. Da viele Orte über keine Hospitäler verfügen, gehen Gesundheitsexperten zudem von einer hohen Dunkelziffer aus. Bestätigt wurden in Brasilien bislang an die 60.000 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona und mehr als 1,3 Millionen Infektionen. Trotz der dramatischen Situation verharmlost Präsident Jair Bolsonaro weiter Covid-19 und fordert die Regionalregierungen auf, alle Ausgangsbeschränkungen und Quarantänemaßnahmen zu beenden. (Quelle: ARD) 

08:52 Uhr: Söder: Sicherheit ist wichtiger Konjunkturimpuls
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder warnt vor zu viel Lässigkeit im Umgang mit dem Coronavirus. "Testen ist das eine, weiter Abstand halten das andere", sagte er im Morgenmagazin von ARD und ZDF. Man dürfe nicht glauben, dass alles wieder normal sei. Söder verteidigte den Plan Bayerns, Tests für alle einzuführen - auch für Menschen ohne Symptome und ohne besonders hohes Infektionsrisiko. Nicht jeder werde es sofort annehmen, so Söder, aber das Angebot sei ein "sehr, sehr gutes".
Beim Konjunkturpaket, das heute im Bundestag beraten wird, lobte Söder die Fülle der Maßnahmen. Die zeitweise Senkung der Mehrwertsteuer sei ein Instrument, um die Konjunktur wieder anzukurbeln. "Ich glaube allerdings, dass der wichtigste Konjunkturimpuls am Ende mehr Sicherheit ist." Das Plenum des Bundestags soll heute in einer Sondersitzung über die ersten Teile des Konjunkturpakets abstimmen, im Anschluss soll dann auch der Bundesrat in einer Sondersitzung abstimmen. Einer der Kernpunkte ist die befristete Senkung der Mehrwertsteuer, die am Mittwoch in Kraft treten und bis Jahresende gelten soll. (Quelle: ARD) 

07:53 Uhr: Infektionen ohne Tönnies-Bezug im Kreis Gütersloh weiter gestiegen
Im Kreis Gütersloh wächst die Zahl nachgewiesener Corona-Infektionen von Menschen ohne direkten Bezug zu den Beschäftigten der Fleischfirma Tönnies. Binnen sieben Tagen einschließlich Samstag (21. bis 27. Juni) habe sich die Zahl dieser Fälle auf 107 erhöht, teilte der Kreis mit. Das sind 32 mehr als für den Vergleichszeitraum am Vortag (20. bis 26. Juni). Weiterhin zeige aber die Mehrzahl der Betroffenen keine Krankheitssymptome und es sei auch nach wie vor kein Anstieg der Zahl von Erkrankungen zu verzeichnen, erklärte der Kreis in Abstimmung mit dem Robert Koch-Institut (RKI). Die Zunahme bestätigter Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 liege vermutlich an der starken Ausweitung der Tests von Menschen ohne Symptome: Viele lassen sich derzeit testen, weil sie hoffen, mit einem negativen Corona-Test in ihrem Urlaubsdomizil nicht abgewiesen zu werden. (Quelle: ARD) 

07:40 Uhr: Streiks bei Amazon - auch wegen Corona
Mitarbeiter des Online-Händlers Amazon haben mit Beginn der Nachtschicht zu Montag nach Angaben der Gewerkschaft ver.di an mehreren Standorten die Arbeit niedergelegt. Ein 48-stündiger Streik sei unter anderem in Bad Hersfeld und Koblenz sowie in Rheinberg und Werne gestartet worden, teilte die Gewerkschaft mit. Über die Beteiligung insgesamt lagen zunächst keine Angaben vor. Im Logistikzentrum in Rheinberg haben laut ver.di etwa 400 bis 450 Beschäftigte ihre Arbeit niedergelegt. Angesichts der jüngsten Coronavirus-Ausbrüche an mehreren Amazon-Standorten fordert ver.di den Abschluss eines Tarifvertrags, um den Gesundheitsschutz und die Sicherheit der Beschäftigten abzusichern. Außerdem verlangt die Gewerkschaft die Anerkennung der regionalen Flächentarifverträge des Einzel- und Versandhandels. Amazon hatte sich bei früheren Aktionen und Streikaufrufen der Gewerkschaft gelassen gezeigt. Ein Sprecher hatte in der Vergangenheit betont, Amazon sei auch ohne Tarifvertrag ein fairer und verantwortungsbewusster Arbeitgeber. (Quelle: ARD) 

06:51 Uhr: Studie: Große regionale Unterschiede bei Kurzarbeit
Kurzarbeit durch die Corona-Krise hat vor allem Regionen mit einem hohen Anteil von Unternehmen aus der Metall- und Elektroindustrie sowie Urlaubsgebiete getroffen. Das hat eine Analyse für die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung ergeben. Insbesondere deutschen Städte und Kreise mit starker Autobranche wiesen hohe Kurzarbeitsquoten auf, heißt es in der Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Böckler-Stiftung. So seien im März und April an den VW-Standorten Emden (56,0 Prozent) und Wolfsburg (52,2 Prozent) für mehr als die Hälfte aller dort sozialversicherungspflichtig Beschäftigten Kurzarbeit angezeigt worden. Der bundesweite Durchschnitt habe im April gut 31 Prozent betragen. Überdurchschnittlich viel Kurzarbeit sei auch in Fremdenverkehrsregionen angemeldet worden. Insgesamt seien vor allem Regionen mit unterdurchschnittlichen Beschäftigungsanteilen von Großbetrieben stark betroffen.
Die Forscher hatten Regionaldaten der Bundesagentur für Arbeit zur angemeldeten Kurzarbeit ausgewertet. Diese Zahlen dürften deutlich höher sein als die der tatsächlich kurzarbeitenden Beschäftigten. Die Unternehmen hätten oft vorsorglich für größere Gruppen Kurzarbeit angemeldet. Regionale Daten zur tatsächlich realisierten Kurzarbeit würden erst in einigen Monaten vorliegen. (Quelle: ARD) 

04:34 Uhr: 262 registrierte Neuinfektionen in Deutschland
Die lokalen Behörden haben dem Robert Koch-Institut 262 Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 193.761 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie das RKI meldete. 8961 mit dem Virus infizierte Menschen starben nach RKI-Angaben in Deutschland - das bedeutet ein Plus von 4 im Vergleich zum Vortag. Etwa 178.100 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Das sind etwa 400 mehr als noch einen Tag zuvor. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen bei 0,71 (Vortag: 0,62). (Quelle: ARD) 

Meldungen aus Bayern 

Huml: Seit heute neue Besuchsregeln in bayerischen Alten- und Pflegeheimen sowie in Krankenhäusern – Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin besuchte Pflegeheim in Lauf an der Pegnitz
Zur Pressemeldung 

Unterfranken

900 bestätigte Corona-Fälle im Raum Würzburg
Dem Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg wurden (Stand: 29.06.20, 7.30 Uhr) seit der letzten Meldung vom 24. Juni zwölf weitere positiv auf das Corona-Virus getestete Personen gemeldet. Damit steigt die Zahl der insgesamt auf das Corona-Virus positiv getesteten Personen in Stadt und Landkreis Würzburg auf 900. Aktuell sind 53 Personen in häuslicher Quarantäne. Als gesund entlassen wurden bisher insgesamt 827 Patienten. Derzeit sind 14 Personen in Stadt und Landkreis Corona-positiv. 59 Personen sind an Covid-19 verstorben. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt bei 306 Personen. Nach wie vor wird niemand stationär behandelt, die Zahl der Todesfälle liegt bei fünf Personen und 296 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Meldungen aus Hessen

+++ Biebergemünd: Restaurant-Schließung wegen Corona-Fall +++
Nachdem in der vergangenen Woche mehrere Einwohner der Biebergemünder Ortsteile Wirtheim und Lanzingen positiv auf das Coronavirus getestet worden waren, wurde am Freitag ein Restaurant im Ort geschlossen. Ausgangspunkt der Infektionskette sind offenbar drei Personen, die kürzlich aus Indien zurückgekehrt waren und in Verbindung zu dem Restaurant stehen. Das Ordnungsamt überprüft die Einhaltung entsprechender Auflagen.
Diese Nachricht hatte auch Auswirkungen auf einen ebenfalls aus Indien stammenden Betreiber zweier Restaurants in den Ortsteilen Wirtheim und Lanzingen. Viele Kunden mieden nun seine Lokale, wie er dem hr berichtete. Er legt Wert auf die Feststellung, dass seine Betriebe nicht mit den positiven Coronabefunden der vergangenen Woche in Verbindung stehen. Nach hr Informationen ist die Darstellung des Betreibers der beiden Lokale richtig. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Grundschülerin in Idstein positiv getestet +++
Eine Schülerin der Grundschule Auf der Au im südhessischen Idstein (Rheingau-Taunus) hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Wie der Rheingau-Tanus-Kreis am Montag mitteilte, sei das Mädchen im Rahmen der Kontaktverfolgung getestet worden, nachdem sich ihr Vater bereits mit dem Virus angesteckt hatte. Die Schulleitung sowie alle Eltern der betroffenen Klasse seien nach dem positiven Testergebnis informiert worden.
"Alle Kinder der Klasse und auch ihre Lehrkraft werden nun unverzüglich getestet", teilte Landrat Frank Kilian (parteilos) am Montag mit. Die Nachmittagsbetreuung der Schule habe das Kind nicht besucht. Die Mitschüler und die Lehrkraft der betroffenen Klasse müssten sich nun in eine zweiwöchige Quarantäne begeben. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Wetzlarer Gallusmarkt fällt aus +++
Wetzlars größtes Volksfest, der Gallusmarkt, fällt wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr aus. Die Stadt Wetzlar und das Stadt-Marketing haben sich laut Mitteilung vom Montag entschlossen, das vom 15. bis 18. Oktober geplante Volksfest abzusagen. "Unter den derzeitigen Bedingungen mit dem Großveranstaltungsverbot bis mindestens 31. Oktober und den Abstands- und Hygieneregeln ist eine Veranstaltung wie der Gallusmarkt nicht vorstellbar", erklärten die Veranstalter.
Das Fest lockt jährlich bis zu 100.000 Besucher in die Stadt. Bei Tausenden von Besuchern sei es unmöglich, die Abstandsregeln einzuhalten und zu kontrollieren. "Nach Lage der Dinge blieb uns bei der Absage leider keine andere Wahl", bedauerten Oberbürgermeister Manfred Wagner (SPD) und Stadt-Marketing-Chef Jan Freidank. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Gastronomen klagen über Folgen des Lockdown +++
Gastronomen im Frankfurter Bahnhofsviertel haben mit den Folgen des Lockdown zu kämpfen. Sie kritisieren, dass sich die Situation mit den Drogenabhängigen und Bettlern in dem Stadtteil seitdem drastisch verschlechert habe, und fürchten deshalb um ihr Geschäft. Mitte Juni hatten sich 38 Gastronomen und Gewerbetreibende mit einer Petition an die Stadt gewandt. Am Montag sollte es ein erstes Gespräch mit Vertretern beider Seiten geben. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Mehr Insolvenzen von Unternehmen im April +++
Im April sind mehr Unternehmen in Hessen in Insolvenz gegangen als noch im März: 131 Betriebe haben Insolvenz beantragt, in 84 Fällen ist daraufhin ein Insolvenzverfahren eröffnet worden. Das entspricht einem Anstieg gegenüber März um 6,5 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um fast 34 Prozent, wie das Statistische Landesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte.
Allerdings sei das kein außergewöhnlich hohes Niveau, so die Statistiker: Im August 2019 haben zum Beispiel mehr als 140 Unternehmen Insolvenzanträge eingereicht. Wie das Statistische Landesamt erklärte, sei trotz der Corona-Krise aber eher mit einer Abnahme der Insolvenzen zu rechnen gewesen, da die Pflicht zur Antragsstellung für corona-geschädigte Unternehmen bis Ende September ausgesetzt sei.
(Quelle: Hessenschau) 

+++ Hessen von Corona-Kurzarbeit weniger stark getroffen +++
Der Arbeitsmarkt in Hessen hat unter der Corona-Krise weniger stark gelitten als andere Regionen in Deutschland. Darmstadt, Wiesbaden oder auch der Hochtaunuskreis gehören laut einer Auswertung der gewerkschaftlichen Böckler-Stiftung bundesweit zu den Regionen mit den geringsten Anmeldungen von Kurzarbeit.
Auch der direkte Anstieg der Arbeitslosigkeit erreichte in Hessen keine Spitzenwerte. Insbesondere Städte und Kreise mit starker Autobranche wiesen hohe Quoten bei der angezeigten Kurzarbeit auf, heißt es in der Analyse des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Böckler-Stiftung. Kassel hatte demnach im März und April mit 43,2 Prozent den höchsten Wert in Hessen. Der bundesweite Durchschnitt betrug im April gut 31 Prozent.
Die Forscher hatten Regionaldaten der Bundesagentur für Arbeit zur angemeldeten Kurzarbeit ausgewertet. Diese Zahlen dürften deutlich höher sein als die der tatsächlich kurzarbeitenden Beschäftigten. Die Unternehmen hätten oft vorsorglich für größere Gruppen Kurzarbeit angemeldet. Regionale Daten zur tatsächlich realisierten Kurzarbeit würden erst in einigen Monaten vorliegen. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Corona-Klagen fluten Verwaltungsgerichte +++
Die Corona-Krise beschert den Verwaltungsgerichten in Hessen reichlich Arbeit. Besonders Hessens oberste Verwaltungsrichter sehen sich einer Flut an Fällen ausgesetzt. "Auf uns ist eine hohe Welle von Verfahrenseingängen zugekommen, insbesondere bei den zügig zu bearbeitenden Eilverfahren", sagte ein Sprecher des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) in Kassel. Mehr als 100 Corona-Verfahren seien bei den verschiedenen Senaten eingegangen. Mehr als die Hälfte davon seien noch nicht entschieden worden. 55 der Fälle seien sogenannte Eilverfahren gewesen, die einer besonders schnellen Bearbeitung bedürfen.
Den Angaben zufolge dürfte der Höhepunkt der Eingänge erreicht sein. Die Zahlen seien zuletzt deutlich zurückgegangen. Die meisten Verfahren betrafen bislang den Mund- und Nasen-Schutz. Weitere Schwerpunkte waren die Nutzung von Freizeitanlagen (Golf, Kart, Tennis, Fitnessstudio), Ladenöffnungen (Möbelmarkt, Warenhaus), Gastronomie und Bordelle. (Quelle: Hessenschau) 

+++ 1 Neuinfektion, kein weiterer Todesfall +++
Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um eins gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Montag, 0 Uhr. Es gab keinen weiteren Todesfall, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen weiter bei 506 liegt.
Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.762 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 9.900 Fälle als genesen.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiter deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Den höchsten Wert weist die Stadt Offenbach mit rund 10,9 Fällen auf. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis 

Kaum Anstieg bei Corona-Fallzahlen
Die Zahl der positiv auf das Corona-Virus Getesteten im Odenwaldkreis ist heute (Stand 29.06., 11:00 Uhr) um eins auf 410 gestiegen. Ein weiterer Odenwälder ist wieder gesund; die Gesamtzahl der Genesenen liegt nun bei 344. Es gibt einen Verstorbenen mehr, so dass die Zahl auf 63 steigt. Der Mann gehört zur Altersgruppe der 60- bis 69-Jährigen, hatte Vorerkrankungen und nicht in einem Pflegeheim gelebt. Der Infektionssaldo liegt bei drei.
Im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis wird derzeit kein Covid-19-Patient behandelt, in einer Klinik außerhalb des Kreises gibt es noch einen Patienten.
Bei der monatlichen Übersicht mit Fällen aus den einzelnen Städten und Gemeinden ist zu beachten, dass zu den „Heimbetroffenen“ sowohl Pflegeheimbewohner als auch das Personal gehören. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind nach ihren Wohnorten erfasst und nicht nach dem Standort des Heims, in dem sie tätig sind.
Die vom Land Hessen gemeldete Sieben-Tage-Inzidenz liegt (Stand 29.06, 00:00 Uhr) liegt bei null. 

Südhessen

Corona-Fall in Kita: Einrichtung bleibt offen
In einer Kita in Weiterstadt ist ein Kind positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Nach Angaben des Gesundheitsamts seien in der betroffenen Gruppe jetzt 12 Kinder und vier Betreuer in Quarantäne. Im Kindergarten Wirbelwind werden derzeit knapp 100 Kinder in vier Gruppen betreut. Weil hier die Gruppentrennung konsequent eingehalten werde, bestehe derzeit kein Grund, die gesamte Einrichtung zu schließen. „Die Maßnahmen, die getroffen wurden, sind absolut richtig und angemessen“, so Landrat Klaus Peter Schellhaas. “Wir haben auch hier schnell gehandelt und sind zuversichtlich, dass wir eine Ausbreitung minimieren können.“ (Quelle: FFH) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

+++ Einschränkungen für Menschen mit Behinderungen werden gelockert +++
Coronabedingte Einschränkungen für Menschen mit Behinderungen in Rheinland-Pfalz werden ab Mittwoch gelockert. So können in Behindertenwerkstätten auch Menschen wieder mitarbeiten, die etwa wegen ihres Alters zu einer Risikogruppe gehören. Weiter geöffnet werden auch die Angebote von Sozialpädiatrischen Zentren und den angeschlossenen Frühförderstellen. "Wichtig bleibt aber, dass wir uns alle an die geltenden Hygieneregeln halten, ob außerhalb oder innerhalb der Einrichtungen", erklärte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD). (Quelle: SWR) 

Neu-Ulm: Fast 100 Menschen in Quarantäne
Im bayerischen Landkreis Neu-Ulm am Rande der Schwäbischen Alb sind drei Schulkinder und ein Kindergartenkind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Landratsamt Neu-Ulm informierte am Montagnachmittag über die Fälle. Insgesamt hat das Landratsamt 98 Kontaktpersonen der vier infizierten Kinder in Quarantäne geschickt. (Quelle: SWR) 

Gymnasium in Bretten wegen mehreren Coronafällen geschlossen
Am Edith-Stein-Gymnasium in Bretten (Kreis Karlsruhe) sind drei Schüler und eine Lehrerin positiv auf das Coronavirus getestet worden. Laut Stadtverwaltung gibt es deshalb bis Mittwoch kein Präsenzunterricht an der Schule. "Stattdessen wird der bisher praktizierte, digitale Fernlernunterricht wieder aufgenommen", erklärte Schulleiter Daniel Krüger in einer Mitteilung. Bereits in der vergangenen Woche seien die Schüler des betroffenen Kurses und weitere Schüler getestet worden. Die Ergebnisse weiterer Tests sollen am Dienstag vorliegen. Das Gesundheitsamt will jetzt untersuchen, wo der Ursprung der Infektionen liegt. (Quelle: SWR)

Wieder Regelbetrieb in Kitas und Grundschulen
Heute öffnen Kitas und Grundschulen in Baden-Württemberg wieder vollständig - allerdings mit Einschränkungen. Demnach sollen an den Kitas die Betreuungsgruppen getrennt bleiben. Dazu werden Kita-Beginn, Essenszeiten und Aufenthalte im Freien versetzt geregelt. Abstandsregeln für Kinder gibt es nicht, Erwachsene sollen diesen untereinander einhalten. In den Grundschulen beginnt der Unterricht zeitversetzt. Unterrichtsschwerpunkte sollen Deutsch, Mathematik und Sachkunde sein, Sport und Musik gibt es in diesem Schuljahr nicht mehr. Kinder, die aus gesundheitlichen Gründen nicht in die Schule kommen möchten, sollen weiter zu Hause unterrichtet werden. Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) sieht dies als weiteren Schritt Richtung Normalität, die Lehrergewerkschaft GEW äußerte Kritik.
(Quelle: SWR) 

Anträge auf Corona-Hilfe für Hotels und Gastro ab Mittwoch möglich
Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut und Tourismusminister Guido Wolf (beide CDU) informieren am Nachmittag über die "Stabilisierungshilfe" für die Tourismus- und Gastronomiebetriebe im Land. Ab Mittwoch soll die Antragsstellung dafür möglich sein. Baden-Württemberg plant mit einem Budget von 330 Millionen Euro. Das Hilfspaket sieht vor, dass betroffene Betriebe im Anschluss an die bisherige Corona-Soforthilfe einmalig weitere 3.000 Euro sowie 2.000 Euro für jeden in Vollzeit beschäftigten Mitarbeiter beantragen können. (Quelle: SWR) 

Baden-Württemberg besonders von Kurzarbeit betroffen
Kurzarbeit durch die Corona-Krise hat vor allem Regionen mit einem hohen Anteil von Unternehmen aus der Autoindustrie, der Metall- und Elektroindustrie sowie Urlaubsgebiete getroffen. Viele Regionen in Baden-Württemberg liegen beim Anteil der Kurzarbeit daher über dem bundesweiten Durchschnitt. Das zeigt eine Analyse für die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung. Im Kreis Böblingen (mit dem Daimler-Standort Sindelfingen) waren im April zum Beispiel fast 46 Prozent der Beschäftigten in Kurzarbeit. In der Tourismusregion Breisgau-Hochschwarzwald lag der Anteil bei über 41 Prozent. Zum Vergleich: In Freiburg war im April weniger als jeder vierte Beschäftigte in Kurzarbeit, bundesweit lag der Durchschnitt bei 31 Prozent. (Quelle: SWR) 

Polizei löst mehrere illegale Partys auf
Die Polizei hat am Wochenende in mehreren Städten in Baden-Württemberg illegale Partys in Discos aufgelöst. In Meßkirch (Kreis Sigmaringen) räumten die Beamten einen Club mit 200 Gästen. Nach Polizeiangaben trugen weder sie noch das Personal einen Mund-Nasen-Schutz. In Breisach (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) beendete die Polizei in der Nacht zum Samstag eine Party mit 80 Partygästen. Die Feiernden behaupteten laut Polizei, Gäste einer privaten Geburtstagsveranstaltung zu sein. Die Ermittlungen ergaben allerdings, dass sie Eintritt für den Discobesuch gezahlt hatten. Auch in Pforzheim löste die Polizei zwei illegale Partys in einem Club und in einer Gaststätte auf. Alle Betreiber müssen nun mit einer Anzeige rechnen. (Quelle SWR)

Keine Corona-Tests für alle in Baden-Württemberg
Baden-Württembergs Landesregierung plant derzeit keine flächendeckenden Corona-Tests, wie sie Bayern angekündigt hat. Das teilte das Gesundheitsministerium dem SWR mit. Es beruft sich nach eigenen Angaben auf eine Mehrheit von Experten. Diese seien weiterhin für eine gezielte Testung etwa für bestimmte Berufsgruppen oder im Umfeld von lokalen oder regionalen Ausbrüchen. Bayern hatte angekündigt, als erstes Bundesland Corona-Tests für alle einzuführen - auch für Menschen ohne Symptome und ohne besonders hohes Infektionsrisiko. Dafür übernimmt das Land die Kosten, die nicht von der Krankenkasse getragen werden. (Quelle: SWR) 

+++ 8 neue Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz +++
Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Rheinland-Pfalz ist um 8 auf 6.987 gestiegen, wie das Gesundheitsministerium am Montag mitteilte (Stand 11 Uhr). Innerhalb der vergangenen sieben Tage verzeichnet das Land damit insgesamt 1,86 Neuinfektionen pro Hunderttausend Einwohner. Die Zahl der Todesfälle liegt weiterhin unverändert bei 235. 6.590 Personen sind bereits wieder genesen, 162 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. (Quelle: SWR) 

+++ Corona-Tests in Fleischbranche starten +++
In Rheinland-Pfalz beginnen heute gezielte Corona-Tests bei Mitarbeitern der Fleischbranche. Wie das Gesundheitsministerium dem SWR mitteilte, geht es um insgesamt sechs Unternehmen. Hintergrund sind die massenhaften Corona-Fälle beim Fleischverarbeiter Tönnies in Nordrhein-Westfalen. (Quelle: SWR) 

Main-Tauber-Kreis

Keine neue Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 29. Juni) - Land lockert Vorgaben zu Ferienprogrammen
Im Main-Tauber-Kreis wurde auch am Montag, 29. Juni, kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen weiter bei 399. Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 388 wieder genesen. Derzeit ist noch eine Person aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen.
Nach einer langen Zeit zu Hause, ohne Schule und Freunde gibt es für Kinder und Jugendliche nun eine Perspektive für Freizeitprogramme in den Sommerferien. Die entsprechende Verordnung für Angebote der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Jugendsozialarbeit wurde am 26. Juni verkündet. Sie soll den Gesundheitsschutz für alle Beteiligten sicherstellen, ohne dass Spiel und Spaß auf der Strecke bleiben.
Ferienprogramme und Zeltlager sind ab dem 1. Juli 2020 mit bis zu 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und ab dem 1. August 2020 mit bis zu 500 Personen möglich. Ab dem 1. August werden die Betreuenden bei der maximal zulässigen Personenzahl mit eingerechnet.
Bei Angeboten, an denen mehr als 100 Personen teilnehmen, sind aus den Teilnehmerinnen und Teilnehmern feste Gruppen von bis zu 30 Personen zu bilden, in denen innerhalb der Gruppe die Abstandsempfehlung von 1,5 Meter nicht eingehalten werden muss. Zwischen den Gruppen wird der Mindestabstand empfohlen.
Bei Übernachtungen in Zelten kann für die Schlafenszeit von der Abstandsempfehlung abgewichen werden. Durch geeignete Vorkehrungen wie beispielsweise den Einsatz eigener Zelte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer oder die Bereitstellung von zusätzlichen Zelten soll eine massenhafte Belegung möglichst reduziert werden.
Eine Selbstversorgung ist bei Angeboten mit Übernachtung in Zelten möglich. Die allgemeinen Hygienevorschriften bei der Zubereitung und der Ausgabe von Speisen und Getränken sind zu beachten. Für die gemeinsame An- und Abreise sowie für Ausflüge als Teil der Ferienprogramme und Zeltlager gilt die Pflicht zum Tragen einer nicht-medizinischen Alltagsmas-ke oder einer vergleichbaren Mund-Nasenbedeckung.
Zum Infektionsschutz gehört die Erstellung eines Hygienekonzeptes sowie ein Präventions- und Ausbruchsmanagement durch die Veranstalter.

+++Meldungen 28. Juni+++

Weltweit 

17:18 Uhr: 8530 Neuinfektionen in Florida - weniger als am Vortag
Der US-Bundesstaat Florida hat 8530 bestätigte Neuinfektionen gemeldet. Dies sind etwa tausend Ansteckungen weniger als beim Rekordanstieg am Samstag von 9585 Fällen.
In den südlichen Bundesstaaten Florida, Texas, Kalifornien und Arizona hatte sich das Virus zuletzt rasant ausgebreitet. In den vergangenen beiden Tagen wurden dort insgesamt 88.000 Neufälle gemeldet. (Quelle: ARD) 

15:25 Uhr: Erstmals keine neuen Corona-Toten in Madrid
Im spanischen Corona-Hotspot Madrid hat es erstmals seit dem Ausbruch der Pandemie binnen eines Tages keinen einzigen neuen Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus gegeben. "Großartige Nachricht: Gestern war der erste Tag, an dem Madrid keine Toten wegen Covid-19 registriert hat", schrieb Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso auf Twitter. Gemeinsam könne man es schaffen, "dass sich dieser Albtraum nicht wiederholt", so die konservative Politikerin.
Madrid ist mit bisher mehr als 8400 Toten und knapp 72.000 nachgewiesenen Infektionen die von Corona am schwersten getroffene Region des Landes. (Quelle: ARD) 

13:12 Uhr: Forderung nach Reihentests in allen Pflegeheimen
Die Deutsche Stiftung Patientenschutz fordert Corona-Tests in allen Pflegeheimen. "Es ist jetzt überfällig, dass alle Bundesländer für die 11.200 Pflegeheime verbindliche vorbeugende Reihentests festschreiben", erklärte Vorstand Eugen Brysch. Mit den über 800.000 Pflegebedürftigen lebe "genau hier die Hochrisikogruppe auf engsten Raum zusammen", ergänzte er: "So kann auch das Infektionsgeschehen der hunderttausenden Altenpflegekräfte schnell in den Blick genommen werden. Covid-19 rasch erkennen, heißt die Gefahr zu minimieren." (Quelle: ARD) 

13:12 Uhr: Mehr als zehn Millionen Infektionen
Die Zahl der weltweit registrierten Infektionen mit dem Coronavirus hat die Marke von zehn Millionen überschritten. Das geht aus den Zahlen der Johns-Hopkins-Universität hervor. Auch eine Zählung der Nachrichtenagentur AFP kommt zu diesem Ergebnis.
Die Zahl der Todesfälle liegt demnach bei mehr als 499.000. Am stärksten von der Pandemie betroffen sind weiterhin die USA, gefolgt von Brasilien, Russland und Indien.
Während die Zahl der Neuinfektionen in Europa zuletzt stark zurückgegangen ist, verschlimmert sich die Situation derzeit in vielen Teilen der Erde. Eine Million Neuinfektionen wurden allein in den vergangenen sechs Tagen gemeldet. (Quelle: ARD) 

09:24 Uhr: NRW: Zwei Tests pro Woche in Fleischbetrieben
Die Beschäftigten der Fleischindustrie in Nordrhein-Westfalen müssen künftig mindestens zweimal pro Woche auf das Coronavirus getestet werden. Das schreibt eine am Samstag veröffentlichte Allgemeinverfügung des Landesarbeitsministeriums vor. Die neuen Vorgaben gelten vom 1. Juli an für Schlachthöfe, Zerlegebetriebe und überwiegend fleischverarbeitende Betriebe mit mehr als 100 Beschäftigten.
Dabei spielt es keine Rolle, ob die Mitarbeiter direkt bei dem Unternehmen angestellt oder über Werkverträge beschäftigt sind. Die Betriebe werden nach Angaben des Ministeriums zudem verpflichtet, die Namen und Wohn- oder Aufenthaltsadressen sämtlicher auf dem Betriebsgelände anwesenden Personen zu erheben und für vier Wochen aufzubewahren, um sie gegebenenfalls den Behörden vorlegen zu können. (Quelle: ARD) 

08:25 Uhr: Spanien: Demos für "gesellschaftlichen Neustart"
In Spanien sind am Samstag Tausende Menschen auf die Straße gegangen, um für einen "gesellschaftlichen Neustart" nach der Corona-Krise zu demonstrieren. Zu den Protesten in rund 60 Städten hatten mehrere Gewerkschaften aufgerufen. "Wir wollen, dass das Land wiederaufgebaut wird. Wir brauchen eine nationale Verständigung darauf, dass die Pandemie nicht politisch ausgeschlachtet wird", sagte der Chef der Gewerkschaft UGT, Pepe Álvarez.
Öffentliche Dienstleistungen müssten verbessert werden, forderte Álvarez. Zwar habe die Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez etwa durch die Einführung eines Mindestlohns mehr für soziale Gerechtigkeit getan "als all ihre Vorgänger". Trotzdem gebe es in Spanien nach wie vor sehr viele "schwer leidende" Menschen, beklagte der Gewerkschaftschef. (Quelle: ARD) 

06:45 Uhr: Handwerk: "Tendenzen für eine Aufwärtsbewegung"
Das Handwerk erholt sich laut einer Umfrage langsam von den Pandemie-Folgen. Laut dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) seien "Tendenzen für eine Aufwärtsbewegung" erkennbar. Allerdings meldeten Betriebe weiter hohe Umsatzeinbußen. Das führt der ZDH darauf zurück, dass es weiter eine Konsum- und Kaufzurückhaltung gebe. Dies sei "auch bei Produkten und Dienstleistungen im Handwerk spürbar", sagte ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer.
An der Befragung vom 18. bis zum 23. Juni beteiligten sich nach Angaben des ZDH 1538 Betriebe. Demnach melden mit 42 Prozent für den Monat Mai deutlich weniger Betriebe einen geringeren Umsatz als im Vergleich zur Situation vor dem Corona-Lockdown. 41 Prozent berichteten, dass die Umsätze auf dem für die Jahreszeit typischen Niveau liegen. Bei 17 Prozent seien die Umsätze im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit sogar gestiegen. Die Mehrzahl der Betriebe rechne nicht damit, dass die pandemiebedingten Umsatzausfälle bis zum Jahresende aufgeholt werden können. (Quelle: ARD) 

05:34 Uhr: RKI: 256 neue Infektionen in Deutschland
Die Zahl der bestätigten Infektionen in Deutschland ist binnen 24 Stunden um 256 auf 193.499 gestiegen. Das geht aus den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Die Zahl der Todesfälle steigt demnach um drei auf 8957.
Als einziger Landkreis übersteigt weiterhin Gütersloh den Grenzwert für Neuinfektionen, den Bund und Länder vereinbart hatten. Er liegt bei 50 neuen Fällen pro 100.000 Einwohner im Zeitraum von einer Woche. Gütersloh liegt aktuell bei 133 Fällen - gestern waren es noch 164. (Quelle: ARD) 

01:08 Uhr: Inzwischen mehr als 2,5 Millionen Fälle in den USA
In den USA hat die Zahl der registrierten Corona-Infektionen die Schwelle von 2,5 Millionen überschritten. Am Samstagnachmittag (Ortszeit, 22.30 Uhr MESZ) lag die Zahl bei 2.500.419 Infektionsfällen, wie aus der Zählung der Johns Hopkins University hervorging. Mehr als 125.000 Menschen starben in den Vereinigten Staaten an Covid-19, das ist fast ein Viertel der weltweit mehr als 495.000. (Quelle: ARD) 

00:20 Uhr: 300 Gäste eines Clubs in in Zürich müssen in Corona-Quarantäne
In der Schweiz müssen 300 Menschen nach dem Besuch eines Clubs vorsorglich in eine zehntägige Quarantäne. Mehrere Gäste des Betriebs in Zürichs waren zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden.
Der Clubbetreiber konnte den Behörden eine Liste mit den Kontaktdaten der Besucher des Clubs vom Abend des 21. Juni aushändigen. Dank dieser Liste habe das Contact-Tracing-Team die Gäste am Samstag über die notwendige Quarantäne informieren können, hieß es.
Zuletzt hat die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in der Schweiz wieder zugenommen. Binnen eines Tages wurden 69 neue Fälle bekannt, etwa drei Mal mehr als zu Wochenbeginn. (Quelle: ARD) 

Meldungen aus Bayern

Ensemble des Staatstheaters Nürnberg muss in Quarantäne
Seit dem 15. Juni erst können Theater in Bayern wieder vorsichtig den Spielbetrieb aufnehmen. Nun schickt das Staatstheater Nürnberg sein gesammeltes Schauspiel-Ensemble in Quarantäne. Der Grund: In der Familie eines Ensemble-Mitgliedes ist es zu einer Corona-Infektion gekommen. Das teilte das Staatstheater am Wochenende mit. Auch wenn es keine offizielle Anordnung des Gesundheitsamtes gebe, sei ein Großteil des Ensembles gebeten worden, "sich präventiv in häusliche Quarantäne zu begeben und die Räume des Staatstheaters vorerst nicht mehr zu betreten". Eine für diesen Montag geplante Premiere fällt aus.
(Quelle: BR)

Bayern will Corona-Tests "massiv ausweiten"
Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) hat eine "Corona-Testoffensive" angekündigt: Jeder im Freistaat solle sich auch unabhängig von Symptomen auf das Virus prüfen lassen können. So hofft die Ministerin, sowohl eine weitere Ausbreitung zu verhindern als auch den Bürgern neue Corona-Maßnahmen zu ersparen. "Allen Bürgerinnen und Bürgern Bayerns wird deshalb zeitnah angeboten, sich bei einem niedergelassenen Vertragsarzt auch ohne Symptome testen zu lassen", so Huml. Tests von Personen mit entsprechenden Symptomen würden allerdings vorrangig behandelt. Der Freistaat will laut Nachrichtenagentur dpa die Kosten für die Tests übernehmen, sofern niemand anders dafür aufkomme. Ein weiterer Schwerpunkt der Testoffensive: 33 ausgewählte Fleischbetriebe, darunter neun Schlachthöfe, zwölf Zerlegebetriebe und zwölf Betriebe, die Fleisch- oder Wurstwaren herstellen. "Dabei wollen wir auch herausfinden, ob die hohe körperliche Belastung oder die Arbeit bei ungünstigen Klimabedingungen mögliche weitere Risikofaktoren für eine Corona-Infektion darstellen", so Huml. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen 

+++ Erstes Flughafen-Corona-Testzentrum öffnet in Frankfurt +++
Auch wenn Reisebeschränkungen bereits gefallen sind, muss gerade auf internationalen Strecken in Drittländer häufig ein negativer Coronatest kurz vor dem geplanten Abflug nachgewiesen werden. Am Frankfurter Flughafen öffnet nun das erste Corona-Testzentrum an einem Flughafen in Deutschland. Das Biotechnologie-Unternehmen Centogene startet das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Flughafenbetreiber Fraport und Lufthansa. Das Testzentrum wird am Montag vorgestellt. Dabei wird erläutert, wie die "Walk-through-Tests" funktionieren, die zur "neuen Normalität" bei Flugreisen in Zeiten der Corona-Pandemie beitragen sollen. (Quelle: Hessenschau) 

+++ 30 Neuinfektionen, kein weiterer Todesfall +++
Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 30 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Sonntag, 0 Uhr. Es gab keinen weiteren Todesfall, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen weiter bei 506 liegt.
Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.761 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 9.900 als genesen.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiter deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Den höchsten Wert weist die Stadt Offenbach mit rund 10,9 Fällen auf. (Quelle: Hessenschau)

+++ Doppelt so viele Heimbesucher +++
Seit einer Woche dürfen Bewohner von Alten- und Pflegeheimen wieder mehr Besuch bekommen. Für viele Bewohner ist das ein Segen, doch die Heimleitungen haben zwiespältige Gefühle, wie der Paritätische und die Liga der Freien Wohlfahrtspflege berichteten. Schon in der ersten Woche seien etwa doppelt so viele Besucher gekommen, sagt Michael Schmidt, Vorsitzender des Arbeitskreises Gesundheit, Pflege, Senioren in der Liga der Freien Wohlfahrtspflege. "Wir gehen davon aus, dass das in den nächsten Wochen so weitergeht."
Für die Einrichtungen bedeute das "eine massive Mehrbelastung der Mitarbeiter", sagte Walter Berle, Sprecher der Altenhilfeeinrichtungen des Paritätischen in Hessen. "Pro Besucher ist das rund eine halbe Stunde Aufwand. Das entzieht Personal der Pflege." Zudem fordern die Verbände mehr Corona-Tests in Altenheimen. "Bevor die nächste Lockerung bei den Besuchsregeln kommt, müssen die Tests verbindlich geregelt werden", sagt Schmidt. (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

VfB Stuttgart-Fans feiern trotz Corona-Beschränkungen vor dem Stadion
Nach dem Bundesliga-Aufstieg des VfB Stuttgart haben sich zahlreiche Fans der Schwaben vor dem Stadion versammelt. Mehrere Hundert Anhänger feierten die Mannschaft am Sonntag mit Sprechchören und Gesängen. Aufgrund der Corona-Beschränkungen wurden sie kurz darauf per Stadiondurchsage um die Auflösung der Versammlung gebeten. "Bitte seid vernünftig und löst die Ansammlung vor den Stadiontoren auf", hieß es. VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo äußerte dagegen Verständnis für die Anhänger. "Wenn Emotionen im Spiel sind, hat man einen Tick weit weniger Kontrolle über sich selbst", sagte der 42-Jährige.
(Quelle: SWR)

Kreis Göppingen: Schüler an fünf Schulen mit Coronavirus infiziert
Im Kreis Göppingen sind an insgesamt fünf Schulen je ein Schüler positiv auf das Coronavirus getestet worden. "Das Gesundheitsamt hat mit den jeweiligen Schulen Kontakt aufgenommen und die Schüler und Lehrkräfte der betroffenen Klassen in Quarantäne versetzt", hieß es einer Mitteilung. Auch weitere Kontaktpersonen sollen getestet werden. Eine Grundschule soll bis einschließlich Mittwoch geschlossen bleiben. (Quelle: SWR)

Verstoß gegen Auflagen: 200 Menschen feiern in Meßkircher Disko
Trotz der Auflagen zur Bekämpfung des Coronavirus haben in Meßkirch (Kreis Sigmaringen) etwa 200 Menschen in einer Disko gefeiert. Nach Polizeiangaben trugen weder die Gäste noch das Personal einen Mund-Nasen-Schutz. Auch der Mindestabstand von 1,50 Meter sei wegen der Enge nicht eingehalten worden. Daher sei die Disko in der Nacht zum Sonntag geräumt worden. Der Betreiber muss mit einer Anzeige rechnen. (Quelle: SWR) 

+++ 13 neue Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz +++
Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Rheinland-Pfalz ist um 13 auf 6.979 gestiegen, wie das Gesundheitsministerium am Sonntag mitteilte. Innerhalb der vergangenen sieben Tage verzeichnet das Land damit insgesamt 1,71 Neuinfektionen pro Hunderttausend Einwohner. Die Zahl der Todesfälle liegt unverändert bei 235. 6.588 Personen sind bereits wieder genesen, 156 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. (Quelle: SWR) 

+++ Hunderte Jugendliche feiern in Lambsheim +++
Bis zu 400 Jugendliche haben am Samstagabend mit einer gemeinsamen Abschlussfeier am Lambsheimer Weiher gegen die bestehende Coronaverordnung verstoßen. Aufgefallen war das Fest einem Spaziergänger, der sich bei der Polizei meldete. Als die Beamten eintrafen, versuchten mehrere Partygäste zu flüchten. Laut Polizei konnten einige jedoch kontrolliert werden. Diese wurden noch angehalten, das Gelände von der "erheblichen Vermüllung" zu befreien. Im Anschluss sprachen die Polizisten einen Platzverweis aus. (Quelle:) SWR

+++Meldungen 27. Juni+++


Weltweit 

18:52 Uhr: Rekordzunahme der Infektionen in Florida und Arizona
Der US-Bundesstaat Florida verzeichnet eine Zunahme der Corona-Infektionen um 9585 Fälle. Dies sei der stärkste Anstieg binnen einem Tag seit Beginn der Pandemie, erklären die Gesundheitsbehörden.
Aus dem ebenfalls stark betroffenen Bundesstaat Arizona werden 3591 Neuinfektionen gemeldet. Dies sind genauso viele wie am 23. Juni, als ein Rekord bei der Anzahl der neuen Fälle binnen einem Tag verzeichnet wurde. (Quelle: ARD) 

16:27 Uhr: Alle Beschäftigte in NRW-Fleischbetrieben werden getestet
Die Fleischindustrie in Nordrhein-Westfalen muss Beschäftigte auf ihre Kosten künftig mindestens zwei Mal pro Woche auf das Coronavirus testen lassen. Die neue Vorgabe gelte ab 1. Juli für Schlachthöfe, Zerlegebetriebe und vorrangig fleischverarbeitende Betriebe mit mehr als 100 Beschäftigten und unabhängig davon, ob es sich um eigene Beschäftigte oder Werkvertragsnehmer handele, teilte das NRW-Ministerium für Arbeit und Gesundheit mit.
Die Kosten müssen die Betriebsinhaber tragen. Nur Mitarbeiter mit negativem Testergebnis dürfen weiter eingesetzt werden, die Betrieb müssen entsprechende Nachweise auf Verlangen vorzeigen. Zudem sind sie verpflichtet, die Namen und Wohn- beziehungsweise Aufenthaltsadressen sämtlicher auf dem Betriebsgelände anwesender Personen zu erheben und für vier Wochen aufzubewahren. "Es kann nicht sein, dass bei einem Ausbruchsgeschehen die Behörden vor Ort tagelang diesen Daten hinterherlaufen müssen", erklärte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) dazu. (Quelle: ARD) 

15:33 Uhr: Mast fordert flächendeckende Tests in Fleischindustrie
Angesichts der Corona-Ausbrüche in großen Schlachtbetrieben hat sich SPD-Vizefraktionschefin Katja Mast für bundesweite Tests in der Branche ausgesprochen. "Ich bin dafür, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Fleischindustrie auf das Corona-Virus getestet werden", sagte sie der Nachrichtenagentur AFP. "Falls notwendig auch mehrfach", fügte sie hinzu. "Arbeitsschutz ist immer auch Gesundheitsschutz."
Nachdem sich die deutsche Fleischindustrie am Freitag nun doch für das von der Bundesregierung geplante Verbot von Werkverträgen ausgesprochen hatte, betonte Mast zudem, es gehe nicht nur um Werkverträge. "Es geht auch um das Verbot von Leiharbeit im Kernbereich der Produktion, Subunternehmertum und Unterbringung der Beschäftigten", sagte sie. "Die Fleischindustrie hat uns doch jahrelang vorgemacht, dass sie jedes Schlupfloch findet", kritisierte die SPD-Politikerin. Sie hoffe nun "auf einen breiten politischen Konsens", sagte Mast. "Die Bevölkerung gibt uns Rückhalt. Niemand versteht, wenn das jetzt im politischen Klein-Klein endet. Damit wäre vor allem den Betroffenen nicht geholfen."
Die Bundesregierung will Werkverträge in Schlachthöfen nach einer Häufung von Corona-Infektionen verbieten lassen. Nur noch Angestellte des eigenen Betriebs sollen Tiere schlachten und zerlegen dürfen. Ein Kabinettsbeschluss sieht vor, die Werkverträge ab 1. Januar 2021 zu untersagen. (Quelle: ARD) 

10:38 Uhr: Kanzlerin: Corona-Schutzauflagen weiter ernst nehmen
Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert angesichts aktueller Corona-Ausbrüche an alle Menschen in Deutschland, weiter vorsichtig zu sein. "Nehmen Sie es ernst, denn es ist ernst - und die vom Virus ausgehende Gefahr ist weiterhin ernst", sagte sie in ihrem wöchentlichen Video-Podcast. Sie forderte zur Nutzung der Corona-Warn-App auf und rief dazu auf, die Vorsichtsmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie - Mindestabstand, Mund-Nasen-Schutz und Händewaschen - weiter einzuhalten.
Zugleich betonte Merkel, sie sehe die Überwindung der Corona-Pandemie und ihrer Folgen als zentrale Aufgabe während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft, die am 1. Juli beginnt. Die Pandemie habe bereits mehr als hunderttausend Menschen in Europa das Leben gekostet. "Und auch zentrale europäische Errungenschaften wie die Freizügigkeit und die offenen Grenzen waren und sind zum Teil noch eingeschränkt", erwähnte sie. Sie werde EU-Ratspräsident Charles Michel nach Kräften dabei unterstützen, so rasch wie möglich einen neuen EU-Haushalt aufzustellen und Aufbaumaßnahmen zu verabschieden, damit die europäische Wirtschaft wieder wachse und der soziale Zusammenhalt gesichert werde. (Quelle: ARD)

08:17 Uhr: TK: Wenige Krankmeldungen im Mai
Bei der Techniker Krankenkasse (TK) haben sich im Mai so wenige Arbeitnehmer krank gemeldet, wie in keinem Mai der vergangenen zehn Jahre. Demnach lag der Anteil krankgeschriebener Beschäftigter bei 3,35 Prozent, wie eine Auswertung der Kasse zeigt, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegt. 2010 lag der Anteil im Monat Mai bei 3,39 Prozent. Der niedrigste Mai-Krankenstand seit Beginn der Auswertungen wurde nach Angaben der TK 2006 mit 2,92 Prozent gemessen.
TK-Chef Jens Baas führt den seit April währenden Rückgang unter anderem auf das Ende der Erkältungssaison zurück, die jedes Jahr für hohe Fehlzeiten verantwortlich sei. "Zum anderen kommen da aber sicher auch eine Reihe von Faktoren hinzu: allgemein verbesserte Hygienemaßnahmen, mehr Homeoffice, weniger Sport-, Schul- und Wegeunfälle, aber auch Faktoren wie eine unsicherere Arbeitsmarktsituation", wird Baas zitiert.
Die Diagnose Covid-19 komme im Krankenstand vergleichsweise selten vor. Demnach waren im Monat Mai nur 0,35 Prozent der krankgemeldeten Beschäftigten davon betroffen. Im Vormonat waren es 0,64 Prozent. (Quelle: ARD) 

06:38 Uhr: Volkswirte: Arbeitslosigkeit steigt wegen Corona weiter
Volkswirte führender deutscher Finanzinstitute erwarten eine weiter wachsende Arbeitslosigkeit in Deutschland im Zuge der Corona-Krise. "Die Zahl der Arbeitslosen dürfte in den nächsten Monaten weiter steigen, denn es wird weitere Entlassungen geben und die Unternehmen stellen weniger ein", sagte Fritzi Köhler-Geib, Chefvolkswirtin der staatliche Förderbank KfW.
Auch Katharina Utermöhl, Volkswirtin bei der Allianz-Gruppe, geht von steigender Arbeitslosigkeit aus. "Viele Firmen werden schlussendlich doch nicht um Kapazitätsanpassungen, sprich Jobstreichungen oder gar eine Insolvenz, herumkommen", sagte sie. «"Daher besteht für rund jeden fünften Kurzarbeiter in Deutschland weiterhin ein erhöhtes Risiko, in die Arbeitslosigkeit zu rutschen." (Quelle: ARD) 

05:12 Uhr: Nur Kreis Gütersloh noch über Corona-Grenzwert
Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Deutschland ist um 687 auf 193.243 gestiegen. Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Die Zahl der Todesfälle steigt um sechs auf 8954.
Aktuell liegt nur noch der Kreis Gütersloh über dem Corona-Grenzwert von 50 neuen Fällen binnen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner. Laut RKI liegt der Wert für den Kreis in Nordrhein-Westfalen jetzt bei 164. Der benachbarte Kreis Warendorf, der zuletzt ebenfalls über der kritischen Marke gelegen hatte, liegt mit knapp 20 Fällen pro 100.000 Einwohner wieder deutlich darunter. Grund waren in beiden Kreisen die vielen Infektionen bei Mitarbeitern eines Tönnies-Fleischwerks. (Quelle: ARD) 

02:50 Uhr: Brasilien, Russland und USA wohl nicht auf EU-Liste für Einreisen
Die EU konnte sich noch nicht auf eine Liste von Staaten einigen, für die die Corona-Einreisebeschränkungen zum 1. Juli gelockert werden sollen. Nach übereinstimmenden Berichten mehrerer Nachrichtenagenturen zeichnet sich aber schon ab, dass die USA, Russland und Brasilien nicht auf der Liste stehen werden. Reisende aus diesen drei Ländern, in denen es derzeit viele Neuinfektionen gibt, sollen demnach auch weiterhin nur in Ausnahmefällen in die EU einreisen dürfen.
Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie hatten sich Mitte März alle EU-Staaten außer Irland sowie die Nicht-EU-Staaten Schweiz, Norwegen, Liechtenstein und Island darauf geeinigt, nicht zwingend notwendige Reisen in die EU zunächst zu verbieten. Der Einreisestopp war mehrfach verlängert worden und gilt derzeit bis Ende Juni. (Quelle: ARD) 

Meldungen aus Bayern

Huml: Neue Besuchsregeln in bayerischen Alten- und Pflegeheimen sowie in Krankenhäusern ab dem 29. Juni – Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin: Die bisherigen Besuchsbeschränkungen werden durch individuelle Schutz- und Hygienekonzepte ersetzt
Zur Pressemeldung 

Unterfranken 
3.537 bestätigte Corona-Fälle in Unterfranken
Die unterfränkischen Gesundheitsbehörden melden am Freitag (26.06.20) 3.537 bestätigte Corona-Fälle im Regierungsbezirk. In der Region sind 189 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. In Stadt und Landkreis Würzburg sind es 896 Corona-Fälle. 59 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Schweinfurt sind es 696 Corona-Fälle. 42 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind es 662 Corona-Fälle. 42 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Bad Kissingen sind es 270 Corona-Fälle. 19 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Haßberge sind es 165 Corona-Fälle. Sechs Menschen sind gestorben. Im Landkreis Kitzingen sind es 191 Corona-Fälle. Drei Menschen sind gestorben. Im Landkreis Main-Spessart sind es 157 Corona-Fälle. Sechs Menschen sind gestorben. Im Landkreis Miltenberg sind es 305 Corona-Fälle. Fünf Menschen sind gestorben. Im Landkreis Rhön-Grabfeld sind es 195 Corona-Fälle. Sieben. Menschen sind gestorben.

Meldungen aus Hessen 

+++ Übernachtungsverbot für Gütersloher gilt seit heute +++
Seit dem heutigen Samstag gilt für Gäste aus Corona-Risikogebieten ein Übernachtungsverbot. Das Corona-Kabinett der Landesregierung hatte am Freitag eine entsprechende Verordnung geändert. Demnach dürfen Reisende aus Gebieten, in denen die Infektionsrate der vergangenen sieben Tage bei mehr als 50 Fällen je 100.000 Einwohnern liegt, nicht mehr in hessischen Hotels, Pensionen oder auf Campingplätzen übernachten. Derzeit betrifft das aus Deutschland lediglich den Kreis Gütersloh. Wer einen negativen Corona-Test vorweisen kann, der maximal zwei Tage alt ist, oder einen triftigen - beispielsweise beruflichen - Grund angeben kann, darf trotzdem einchecken. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Schwalm-Eder-Kreis bietet Schlachthöfen Coronatests an +++
Aufgrund der in Schlachthöfen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen gehäuft aufgetretenen Corona-Infektionen hat der Schwalm-Eder-Kreis Fleischbetrieben kostenlose Corona-Tests für ihre Mitarbeiter angeboten. Darüber berichtete die HNA. Demnach gilt das Angebot für Schlachtbetriebe in Gudensberg, Schwalmstadt und Melsungen sowie die fleischverarbeitenden Betriebe des Kreises.
Dabei handele es sich lediglich um eine Vorsichtsmaßnahme, sagte Landrat Winfried Becker (SPD) der Zeitung. Mit den Tests wolle sich der Kreis einen Überblick verschaffen und sofern notwendig, weitere Maßnahmen veranlassen. Laut dem Bericht reagierten die Betriebe bisher jedoch verhalten: Der Geflügelschlachthof Plukon verwies auf eigene Corona-Testungen, weitere Reaktionen stünden noch aus. (Quelle: Hessenschau) 

+++ 24 Neuinfektionen, ein weiterer Todesfall +++
Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen innerhalb der vergangenen 24 Stunden um 24 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Samstag, 0 Uhr. Es gab einen weiteren Todesfall, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen bei 506 liegt.
Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.731 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 9.900 als genesen.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiter deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Den höchsten Wert weist der Landkreise Hersfeld-Rotenburg mit rund 9,9 Fällen auf. (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

+++ Behörden kontrollieren Quarantäne bei Reisenden +++
Die Einhaltung der Quarantänepflicht bei Reisenden aus Corona-Risikogebieten wird in Rheinland-Pfalz von den Gesundheits- und Ordnungsämtern kontrolliert. "Wenn sie nicht antreffbar sind, ist das ein Verstoß gegen die behördliche Anordnung der Quarantäne", sagte der Chef vom Dienst des Corona-Kommunikationsstabes der Staatskanzlei in Mainz am Samstag. Bei Verstößen drohen nach dem Infektionsschutzgesetz bis zu zwei Jahre Freiheitsstrafe oder Geldstrafen. (Quelle: SWR) 

Facebook-Seite von Kretschmann vorübergehend geschlossen
Die Facebook-Seite des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) musste am Samstag vorübergehend vom Netz genommen werden. Das teilte das Staatsministerium in einer Pressemitteilung mit. Grund seien Postings von Falschaussagen, Verschwörungstheorien und Drohungen, die Nutzerinnen und Nutzer im Sekundentakt unter dem jüngsten Podcast von Kretschmann vorgenommen hätten, so das Ministerium weiter. Insgesamt seien in 20 Stunden über 4.000 Kommentare eingegangen, die einen normalen Betrieb der Seite unmöglich gemacht hätten. Vergangene Woche war Kretschmann am Flughafen Tegel im Gatebereich ohne Mund-Nasen-Schutz gesichtet worden, was für eine große Diskussion gesorgt hatte. Den Podcast hatte er auch für eine Entschuldigung genutzt. (Quelle: SWR) 

+++ Keine Maske - Anzeige wegen Hausfriedensbruch +++
Eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch kommt auf eine 51-jährige Frau zu, nachdem sie sich in einem Oppenheimer Geschäft ohne Mund- und Nasenbedeckung aufhielt. Zunächst bestritt sie laut Polizei die Existenz von Corona beziehungsweise die Notwendigkeit des Tragens eines Mundschutzes. Durch den Geschäftsführer sei der Frau daraufhin ein Hausverbot ausgesprochen worden, welchem sie jedoch nicht nachkam. Die hinzugezogene Polizei sprach dann einen Platzverweis aus. (Quelle: SWR) 

+++ Zwölf neue Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz +++
Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, gibt es aktuell in Rheinland-Pfalz insgesamt 6.966 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle, das sind zwölf mehr als am Vortag. Zum Vergleich: Der bisherige Tageshöchstwert seit Ausbruch der Epidemie lag bei 256 Neuinfektionen. Innerhalb der vergangenen sieben Tage verzeichnet das Land damit insgesamt 1,64 Neuinfektionen pro Hunderttausend Einwohner. Insgesamt sind 6.582 genesene Fälle bekannt. 149 Menschen im Land sind demnach aktuell mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Todesfälle liegt weiterhin bei 235. (Quelle: SWR) 

Audiwerk in Neckarsulm verlängert Kurzarbeit
Im Audiwerk Neckarsulm (Kreis Heilbronn) wird bis Ende Juli in verschiedenen Bereichen weiter kurzgearbeitet. Das teilte das Unternehmen mit. Damit verlängert der Automobilhersteller die Kurzarbeit um einen weiteren Monat. Als Gründe nannte Audi auch Nachfragerückgänge und Lieferengpässe in den kommenden Wochen. Die Entscheidung sei in Abstimmung mit dem Betriebsrat getroffen worden.
(Quelle: SWR)

Göppinger Grundschule wegen Coronavirus geschlossen
Eine Grundschule in Göppingen ist wegen des Coronavirus geschlossen worden. Bei einem Kind, das die Schule besuche, habe man eine Infektion mit dem Virus festgestellt, teilte ein Sprecher der Stadt Göppingen mit. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt bleibe die Grundschule daher bis einschließlich Mittwoch geschlossen. An diesem Samstag sollten Schüler und Lehrer auf das Coronavirus getestet werden. An der Schule werden rund 250 Schüler in zwölf Klassen unterrichtet. (Quelle: SWR)

Main-Tauber-Kreis 

Keine neue Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 27. Juni) - Land halbiert Zahl der Verordnungen
Im Main-Tauber-Kreis wurde auch am Samstag, 27. Juni, kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen weiter bei 399. Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 387 wieder genesen. Derzeit sind noch zwei Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen.
Die neue Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg gilt ab Mittwoch, 1. Juli. Sie ist nicht nur komplett neu gestaltet und übersichtlicher als zuvor, sondern es entfallen damit auch viele Beschränkungen. Sie regelt viele Dinge allgemein, die bisher in Einzelverordnungen der unterschiedlichen Ministerien festgelegt waren. Dazu gehören zum Beispiel die Maskenpflicht für bestimmte Branchen oder Hygieneanforderungen. Diese Bestimmungen wurden nun vereinheitlich.
In diesem Zug entfallen viele der bisherigen Einzelverordnungen. Einige bleiben inhaltlich unverändert, werden aber formal angepasst. Andere werden auch inhaltlich überarbeitet oder ganz neu geschaffen. Damit sinkt die Zahl der gültigen Einzelverordnungen ab 1. Juli um die Hälfte von 28 auf nur noch 14.
Im Bereich Bildung gibt es künftig noch drei Verordnungen: die Verordnung Schule zum eigentlichen Schulbetrieb in der Fassung ab 29. Juni, eine angekündigte Neufassung der Pandemie-Prüfungsverordnung zu Besonderheiten bei Leistungsfeststellung, Abschlussprüfungen und Versetzungsentscheidungen sowie die Verordnung Musikschulen und Jugendkunstschulen in der neuen Fassung ab 1. Juli.
Den Bereich des Gesundheits- und Sozialwesens werden künftig noch vier Corona-Verordnungen regeln. Die Verordnung zu Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen und die Verordnung zu Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit wurden inhaltlich überarbeitet in neuen Fassungen ab dem 1. Juli. Nur formal angepasst wird die Verordnung Werkstätten für behinderte Menschen. Sie tritt dann am 22. Juli außer Kraft. Ferner wird der Betrieb der Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes für Flüchtlinge künftig durch eine neue Schutzverordnung geregelt. Eine solche Einrichtung gibt es im Main-Tauber-Kreis jedoch nicht mehr.
Im Bereich Reise und Freizeit sinkt die Zahl der Verordnungen künftig ebenfalls auf vier. Hier wird die Einreise-Quarantäne-Verordnung nur noch formal angepasst und tritt dann bereits am 14. Juli außer Kraft. Inhaltlich überarbeitet wurde die Corona-Verordnung Reisebusse in der neuen Fassung ab 1. Juli. Für den Besuch von Bädern und Saunen gilt künftig eine gemeinsame Verordnung. Neu hinzu kommt eine Verordnung zum Beherbergungsverbot. Künftig ist demnach die Beherbergung von Gästen untersagt, wenn sie aus einem Stadt- oder Landkreis mit erhöhtem Infektionsgeschehen kommen. Das Beherbergungsverbot bezieht sich auf Hotels, Gasthöfe und Pensionen, Ferienwohnungen, Campingplätze und Wohnmobilstellplätze sowie auf vergleichbare Einrichtungen.
Die Regelungen für den Bereich Sport wurden nun in einer statt bisher drei Verordnungen zusammengeführt.
Nur für die interne Arbeit der Behörden von Bedeutung sind ferner die Verordnungen Datenverarbeitung und Auftragsverarbeitung. Diese werden lediglich formal angepasst und treten dann am 31. August außer Kraft.
Alle öffentlich relevanten, derzeit und ab 1. Juli geltenden Verordnungen stehen unter www.main-tauber-kreis.de/coronavirus zum Abruf zur Verfügung.

+++Meldungen 26. Juni+++

Weltweit 

20:12 Uhr: Britischer Gesundheitsminister droht mit Schließung von Stränden
Der britische Gesundheitsminister Matt Hanckock hat angesichts der Missachtung von Corona-Vorschriften mit der Schließung von Stränden gedroht. "Das Letzte, was die Leute wollen, ist, dass das Virus wiederkommt", sagte Hancock dem Sender TalkRadio. Die Vorschriften zur sozialen Distanz müssten eingehalten und eine zweite Pandemie-Welle verhindert werden. Sollten die Fallzahlen wieder steigen, dann werde die Regierung handeln. "Wir dürfen nicht rückwärts gehen. (...) Wir müssen diese Krankheit stoppen."
Gestern hatte es große Menschenansammlungen an der Südküste gegeben. Besonders betroffen war der Badeort Bournemouth, der wegen seines breiten Strandes und der viktorianischen Architektur beliebt ist. Dort lösten die Behörden einen "ernsten Zwischenfall" aus, weil die Lage nicht mehr zu beherrschen war. Das gibt den Einsatzkräften mehr Rechte und Abstimmungsmöglichkeiten.
Großbritannien ist am schlimmsten in Europa von der Corona-Krise betroffen. Jeder Landesteil hat eigene Vorschriften im Kampf gegen die Pandemie. Premier Boris Johnson hatte schon vor Wochen Tagesausflüge in England erlaubt und war damit auf Kritik gestoßen. (Quelle: ARD) 

18:24 Uhr: Ärztliches Zeugnis wird für Reisende aus Corona-Hotspots notwendig
Reisende aus einem Landkreis mit hohem Corona-Infektionsgeschehen dürfen nur dann in einem Hotel untergebracht werden, wenn ihnen ein ärztliches Zeugnis bestätigt, dass sie keine Infektion haben. Das geht aus einem Beschluss des Chefs des Bundeskanzleramtes und der Leiter der Staats- und Senatskanzleien der Länder hervor. Dieser liegt der Deutschen Presse-Agentur vor.
Das benötigte ärztliche Zeugnis "muss sich auf eine molekularbiologische Testung stützen, die höchstens 48 Stunden vor der Anreise vorgenommen worden ist", heißt es darin.
Zuvor hatten einige Bundesländer - darunter Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt oder Bayern ein entsprechendes Beherbergungsverbot für Einreisende aus Landkreisen mit einem hohen Corona-Infektionsgeschehen erlassen. (Quelle: ARD) 

18:00 Uhr: Schweden nennt Einstufung als Corona-Risikoland "Fehler"
Schweden sieht die Einstufung als Risikoland durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kritisch. Der Chefberater der Regierung in Stockholm, Anders Tegnell, sprach von einer "totalen Fehlinterpretation" der schwedischen Daten.
Der Regionaldirektor der WHO für Europa hatte Schweden am Vortag unter elf Ländern aufgelistet, die mit einem gefährlichen Wiederaufflammen der Infektionen konfrontiert seien. Geschähe nichts, könnte der Anstieg die Gesundheitssysteme "erneut an den Rand ihrer Belastungsgrenze führen", warnte die WHO. Die anderen Länder auf der Liste sind hauptsächlich ärmere Nationen in Osteuropa und Zentralasien, die von der WHO zu Europa gezählt werden.
Chef-Epidemiologe Tegnell warf der WHO vor, einen großen Fehler gemacht zu haben. "Wir haben einen Anstieg der Fälle, weil wir in Schweden in der letzten Woche begonnen haben, viel mehr zu testen", sagte er. Alle weiteren Parameter aber deuteten darauf hin, dass die Zahl der schweren Fälle sinke. "Die Zahl der Einweisungen auf die Intensivstation ist auf einem sehr niedrigen Niveau", sagte Tegnell.
Schweden war in der Pandemie einen anderen Weg gegangen als die anderen europäischen Staaten und hatte auf strikte Corona-Beschränkungen verzichtet. Bezogen auf seine Bevölkerungszahl hat das Land die fünfthöchste Covid-19-Sterberate weltweit. Daraufhin verdoppelten die Behörden im vergangenen Monat die Zahl der Tests, doch erst in der vergangenen Woche begannen sie, der Öffentlichkeit Massentests anzubieten. Diese Verzögerungen stießen auf heftige Kritik. (Quelle: ARD) 

17:06 Uhr: WHO-Chef: USA haben Zusammenarbeit formal noch nicht beendet
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat nach eigenen Angaben bisher von den USA kein offizielles Schreiben zur Beendigung der Zusammenarbeit erhalten. Das sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus bei einer Videositzung mit einem Gremium des Europarats. Er nannte den geplanten Schritt Washingtons bedauerlich. Tedros sagte, es wäre - wenn überhaupt - besser, wenn die USA eine unabhängige Evaluierung der WHO-Reaktion auf die Coronavirus-Pandemie abwarteten. So könnte Washington in der Bewertung seine Meinung zur Arbeit der Organisation abgeben und sich an Reformen beteiligen.
Aus dem Weißen Haus hieß es auf Anfrage lediglich, dass die USA nicht vorhätten, ihre Entscheidung zu überdenken. Man ermuntere die Organisation und die Mitgliedsstaaten, auf "dringend nötige Reformen" hinzuarbeiten, sagte ein hoher Regierungsbeamter.
Die WHO war in der Coronakrise unter starken Druck vonseiten der USA geraten. US-Präsident Donald Trump hatte ihr vorgeworfen, zu spät über die Gefahr informiert zu haben und von China beeinflusst zu werden. Ende Mai hatten die USA die Finanzierung und Kooperation mit der WHO für beendet erklärt. Die WHO habe die geforderten Reformen nicht eingeleitet, begründete Trump den Schritt. (Quelle: ARD) 

16:17 Uhr: Schlachthof-Mitarbeiter unter Quarantäne
Nach einem größeren Corona-Ausbruch in einem Schlachthof im niedersächsischen Wildeshausen hat der Landkreis Oldenburg eine Schließung des Betriebs angeordnet. Zudem stehen die etwa 1100 Mitarbeiter des Betriebs für 14 Tage unter Quarantäne. Sie wurden inzwischen alle getestet - bei 46 Mitarbeitern fiel der Corona-Test positiv aus.
Die Behörden gehen von weiteren Infektionsfällen aus. Die Schlachthof-Mitarbeiter könnten weitere Menschen in ihrem Umfeld angesteckt haben. Die Entwicklung berge ein "unkalkulierbares Risiko", so Landrat Carsten Harings. Der Betrieb werde deshalb "faktisch eingestellt".
Es sei eine "harte Entscheidung", die nach ausführlichen Abwägungen zum Schutz der Gesundheit der Menschen in der Region getroffen worden sei, sagte Harings. Die Entscheidung zur Schließung des kompletten Standorts sei mit der Landesregierung besprochen worden und werde von dieser mitgetragen, betonte der Landrat.
Die ersten Corona-Fälle in dem Schlachthof der PHW-Unternehmensgruppe waren Anfang der Woche bekannt geworden. (Quelle: ARD) 

13:29 Uhr: Arminia Bielefeld beendet Tönnies-Partnerschaft
Bundesliga-Aufsteiger Arminia Bielefeld wird die Partnerschaft mit dem Fleischkonzern Tönnies nach dem dortigen großen Corona-Ausbruch beenden. Das bestätigte der Fußball-Club auf Anfrage. "Der Werbevertrag mit dem Unternehmen Tönnies wird zum Ende dieser Spielzeit auslaufen", hatte die Arminia zuvor der "Neuen Westfälischen" erklärt: "Aufgrund der aktuellen Ereignisse wird der DSC Arminia Bielefeld die werbliche Partnerschaft mit dem Unternehmen Tönnies nicht fortsetzen."
Tönnies ist seit Juli 2019 offiziell Partner des Zweitliga-Meisters. Über das genaue Engagement des Unternehmens ist nichts bekannt. Es gehört allerdings nicht zum "Bündnis Ostwestfalen", dem Zusammenschluss von Unternehmen, das Arminia aus einer prekären finanziellen Lage geholfen hat. In einem Schlachtbetrieb der Firma Tönnies wurden in den vergangenen Tagen mehr als 1500 Menschen positiv auf das Virus getestet. (Quelle: ARD) 

12:38 Uhr: Bundesregierung warnt vor Stigmatisierung
Die Bundesregierung fordert zur Umsicht im Umgang mit Menschen aus Corona-Krisengebieten auf. Beleidigungen oder das Zerkratzen von Autos seien völlig inakzeptabel, sagt Regierungssprecher Steffen Seibert. Es gebe in Deutschland weiterhin ein großes Ansteckungsrisiko. Das könne alle Teile des Landes treffen.
Wichtig sei deswegen noch immer, die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, um die Ausbreitung der Pandemie zu begrenzen, so Seibert. Bundeskanzlerin Angela Merkel danke den Menschen in betroffenen Landkreisen wie Gütersloh, die jetzt wieder mit Einschränkungen zurechtkommen müssten. (Quelle: ARD)

11:22 Uhr: Neuinfektionsziffer im Kreis Warendorf knapp unter 50
Im nordrhein-westfälischen Kreis Warendorf ist die wichtige Kennziffer der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage laut Zahl des RKI unter die entscheidende Marke von 50 gefallen.
Demnach sind es im Kreis Warendorf nun 47,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Zuvor hatte der Wert bei 50,4 gelegen. Auch im Kreis Gütersloh, in dem ebenfalls nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischproduzenten Tönnies ein regionaler Lockdown gilt, sinkt die Kennziffer nach extrem hohen Werten weiter. Mit 177,7 Fällen in je 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen (zuvor 192,8) liegt der Wert aber weiter deutlich über der Marke von 50. Am Dienstag betrug der Wert laut NRW-Gesundheitsministerium noch 270,2. (Quelle: ARD) 

10:38 Uhr: Erstmals seit Ende April weniger als 7000 Neuinfektionen in Russland
Russland meldet erstmals seit Ende April weniger als 7000 Neuinfektionen. Binnen 24 Stunden sei die Zahl der nachgewiesenen Ansteckungen mit dem Coronavirus um 6800 auf 620.794 gestiegen, teilen die Gesundheitsbehörden mit. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich um 176 auf 8781. Russland weist nach den USA und Brasilien die drittmeisten Infektionen weltweit auf. (Quelle: ARD) 

09:51 Uhr: Lagarde sieht Tiefpunkt der Krise in Euro-Zone wohl überwunden
Die Euro-Zone hat den Tiefpunkt der Coronakrise laut EZB-Chefin Christine Lagarde wohl hinter sich. Allerdings gebe es weiter die Gefahr des Ausbruchs einer zweiten "schweren Welle" der Pandemie, sagte sie per Videoschalte anlässlich einer Wirtschaftskonferenz.
Währungshüter seien weiterhin gefordert, alle "Hebel in Bewegung zu setzen", um die Folgen der Pandemie abzufedern. Die Coronakrise habe sich in gewisser Weise als gravierender als die Finanzkrise erwiesen. "Doch ich glaube nicht, dass sich Geschichte wiederholt", sagte sie auf die Frage, ob sie nun ähnlich wie der einstige EZB-Chef Mario Draghi gefordert sei, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um den Euro zu bewahren. (Quelle: ARD) 

08:43 Uhr: Saarland: Beherbergungsverbot für Gäste aus Corona-Gebieten
Das Saarland hat ein Beherbergungsverbot für Reisende aus Corona-Risikogebieten beschlossen. Ab Montag dürften landesweit keine Gäste mehr untergebracht werden, die aus einem Landkreis mit mehr als 50 Infizierten pro 100.000 Einwohner kämen, teilte der Regierungssprecher mit. Der Beschluss sei bei einer Sondersitzung des saarländischen Ministerrates gefallen. Die neue Regelung tritt am 29. Juni in Kraft.
Mehrere andere Bundesländer hatten in den vergangenen Tagen Beschränkungen für Reisende aus Corona-Hotspots erlassen, Hintergrund der Debatte war der jüngste Corona-Ausbruch im Raum Gütersloh. (Quelle: ARD) 

07:52 Uhr: Große Corona-Antikörper-Studie im Kreis Reutlingen
Eine große bundesweite Corona-Antikörperstudie will das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) im Kreis Reutlingen starten. Von Mittwoch an sollen innerhalb eines Monats 2500 Einwohner nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und zu Tests eingeladen werden.
"Wir wollen sehen, wie schnell sich die sogenannte Durchseuchung der Gesellschaft entwickelt", sagte Studienleiter Gérard Krause. Antikörper im Blut gelten als Nachweis für eine durchgemachte Infektion.
Eine zweite Testreihe soll im Herbst oder Winter erfolgen. Genauso wie im Kreis Reutlingen will das HZI in rund acht weiteren deutschen Kommunen vorgehen. Die unterschiedlichen Testorte und Testzeitpunkte sollen eine verlässliche Übertragung der Ergebnisse auf die gesamte Bundesbevölkerung ermöglichen. Neben Alter und Geschlecht sollen beispielsweise auch Berufsgruppen abgefragt werden. (Quelle: ARD) 

06:33 Uhr: Laschet: Haftbarkeit des Fleischproduzenten Tönnies wird geprüft
Nach dem großen Corona-Ausbruch beim Fleischproduzenten Tönnies lässt Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet die Haftbarkeit des Unternehmens prüfen. Zur Frage, ob das Unternehmen haftbar zu machen sei, sagte Laschet dem Redaktionsnetzwerk Deutschland: "Es wird derzeit sehr genau geprüft, ob und gegen welche Regeln das Unternehmen verstoßen hat und wo es in Haftung genommen werden kann." Laschet betonte, er sehe Tönnies in der Verantwortung.
Der Ministerpräsident verteidigte seine Regierung gegen die Kritik, zu spät gegen die Arbeitsweise der Fleischfirma vorgegangen zu sein. "Die Arbeitsbedingungen in den Schlachthöfen waren bekannt", sagte Laschet dem RND. "Rot-Grün hat die Werkverträge eingeführt, die zum Problem geworden sind. Unser Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat sich hier als einziger mit wirklichem Nachdruck für eine Änderung eingesetzt." Für eine gesetzliche Änderung habe es jedoch keine Mehrheit gegeben, sagte Laschet. "Das muss man nüchtern einräumen." (Quelle: ARD) 

05:52 Uhr: Kliniken rechnen noch für Monate mit Corona-Krisenbetrieb
Die Kliniken rechnen trotz erster Schritte zu einer Normalisierung noch für mehrere Monate mit einem Betrieb im Krisenmodus. "Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei", sagte der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Georg Baum, der Deutschen Presse-Agentur. "Frei gehaltene Personal- und Intensivkapazitäten sind weiter erforderlich - auch für eine mögliche zweite Welle im Herbst." Eine Rückkehr zur Regelversorgung wie vor Corona sei bis weit ins nächste Jahr hinein sicherlich nicht möglich. (Quelle: ARD) 

05:16 Uhr: 477 registrierte Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland
Die lokalen Behörden haben dem Robert Koch-Institut 477 Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 192.556 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. 8948 infizierte Menschen starben nach RKI-Angaben in Deutschland - das bedeutet ein Plus von 21 im Vergleich zum Vortag. Etwa 177.100 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Das sind 300 mehr als noch einen Tag zuvor. (Quelle: ARD) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

IHK: Mainfränkische Wirtschaft sieht "Licht am Ende des Tunnels"
Der IHK Würzburg-Schweinfurt zufolge scheint sich die mainfränkische Wirtschaft von ihrem Einbruch der vergangenen Monate zu erholen. Nach Auswertung einer Blitzumfrage, an der 143 mainfränkische Unternehmen teilgenommen haben, erklärte Dr. Sascha Genders, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer am Freitag: "Die Unternehmen in Mainfranken können das Licht am Ende des Tunnels erkennen". (Quelle: BR) 

Hoffnung auf Weinparade in Würzburg trotz Corona
Zwar gibt es noch keine Zusage, doch es besteht die Chance, dass die traditionelle Weinparade am unteren Markt und das Festival Wein am Stein in Würzburg doch noch stattfinden können. Dazu liegt dem Stadtrat eine Anfrage der Wirte vor: Die Weinparade ist für den 3. bis 13. September angedacht, Wein am Stein in einer "unplugged Version" für den 2. bis 6. und den 9. bis 13. September - natürlich mit einem jeweiligen Hygienekonzept. Die Weinparade war ursprünglich für Ende August geplant, muss allerdings wegen des coronabedingten Verbots von Großveranstaltungen bis zum 31. Oktober ausfallen. Ob die beiden Veranstaltungen unter den beantragten Bedingungen genehmigt werden, ist noch offen. (Quelle: BR) 

Frühwarnsystem im Klärwerk
Der Schweinfurter Molekulargenetiker Thomas Benkert hat ein Verfahren entwickelt, wie sich Coronaviren selbst in kleinsten Konzentrationen im Abwasser nachweisen lassen. Sein startup beschäftigt sich seit Jahren damit, lebende Bakterien in Kläranlagen zu bestimmen. Kurz vor der Marktreife seiner Methode, kam der shutdown.
Doch statt untätig abzuwarten, entwickelte Benkert auf der Grundlage der sogenannten Echtzeit-PCR-Analyse seinen Coronatest. Mit dessen Hilfe lässt sich ein Coronaausbruch vorhersagen und sogar sein Ausmaß. Denn das Virus lässt sich bereits im Abwasser nachweisen, Tage bevor der Mensch sich krank fühlt. In Zusammenarbeit mit dem Klärwerk in Schweinfurt gelang der Nachweis einer Testsubstanz bereits in winziger Konzentration. Thomas Benkert ist daher zuversichtlich, dass sein Verfahren in Kürze zur Anwendung kommt. Sein ehrgeiziges Ziel ist es, weltweit zur Eindämmung der Pandemie beizutragen.

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Im Landkreis Miltenberg haben sich weiterhin keine Änderungen bei den Fallzahlen ergeben. Nach wie vor wird niemand stationär behandelt, die Zahl der Todesfälle liegt bei fünf Personen und 296 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Landkreis Aschaffenburg

Ein neuer Corona-Fall im Raum Aschaffenburg
Im Zusammenhang mit dem Coronavirus meldet das Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Aschaffenburg (Stand: 26.06.20, 13:45 Uhr) eine bestätigte Neuinfektion. Damit gibt es nun 662 bestätigte Cornona-Fälle im Raum Aschaffenburg. Aktuell sind zwei Personen mit dem Coronavirus infiziert. 618 Personen sind wieder gesund. Im Raum Aschaffenburg sind 42 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. (Quelle: BR) 

Landkreis Main-Spessart

Keine Neuinfektion im Landkreis Main-Spessart
Im Landkreis Main-Spessart gibt es aktuell (Stand: 26. Juni, 09.00 Uhr) keine positiv auf Covid-19 getestete Personen. Es befindet sich keine Person in häuslicher Quarantäne. Laut Landratsamt in Karlstadt gab es im Landkreis Main-Spessart bislang 157 positiv auf Covid-19 getestete Personen. davon sind 151 Personen genesen. Sechs Landkreisbewohner sind an den Folgen des Coronavirus gestorben. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

+++ Wie das Coronavirus die hessische Wirtschaft trifft +++
Die Coronakrise hat Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft Hessens. Nach Einschätzung der Landesbank Hessen-Thüringen wird das Land überdurchschnittlich von den wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise betroffen sein. Aufs gesamte Jahr gerechnet, prognostiziert die Bank dem Land einen Rückgang der Wirtschaftskraft um rund fünf Prozentpunkte. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Klose erklärt Beherbergungsverbots-Ausnahmen +++
Sozialminister Kai Klose (Grüne) hat darauf hingewiesen, dass das Beherbergungsverbot für Personen aus Risikogebieten in bestimmten Fällen aufgehoben werden kann. "Bei besonders driftigen Gründen gibt es Ausnahmen", sagte Klose am Freitagnachmittag. Bei dringenden beruflichen oder persönlichen Terminen, wie dem Besuch eines erkrankten Familienmitglieds, werde die Regel außer Kraft gesetzt. Bei allen anderen gelte: "Übernachtungen sind nicht gestattet." (Quelle: Hessenschau) 

+++ Kaum Risikogebiet-Gefahr in Hessen +++
Hessens Landkreise sind derzeit von einer Verschärfung der Corona-Beschränkungen weit entfernt. Den Schwellenwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen erreicht kein Kreis und keine Stadt auch nur annähernd. Den höchsten Wert hat laut des Sozialministeriums derzeit Hersfeld-Rotenburg mit 14, gefolgt von Offenbach mit zwölf. Im Lahn-Dill-Kreis, dem Kreis Limburg-Weilburg und dem Vogelsbergkreis gab es in der vergangenen Woche nicht einen neuen Corona-Fall. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Schul-Schließung bestätigt +++
Der Main-Kinzig-Kreis hat bestätigt, dass die Grundschule in Biebergemünd-Wirtheim vorsorglich geschlossen wird. Grund seien weitere positive Test-Ergebnisse in der Gemeinde, darunter auch bei einer Person aus der Schule, hieß es in einer Mitteilung. 70 Kinder und sechs Lehrer und Lehrerinnen müssen nun vorerst zu Hause bleiben, insgesamt 40 Personen müssen in eine 14-tägige Isolierung. Die Infektionskette ist laut Angaben eines Sprechers klar definiert und bezieht sich auf einen familiären Kreis. Weitere Hintergründe wurden nicht bekanntgegeben. Wann die Schule wieder öffnet, ist noch nicht bekannt.
(Quelle: Hessenschau) 

+++ Beherbergungsverbot für Menschen aus Risikogebieten +++
Das Corona-Kabinett hat am Freitag beschlossen, dass Personen aus Gebieten mit einer erhöhten Anzahl an Corona-Fällen nicht mehr in Hessen übernachten dürfen. "Um weitere Ansteckungsgefahren zu verhindern, haben wir uns für ein Beherbergungsverbot für Personen aus Gebieten mit erhöhten Infektionsgefahren entschieden", teilten Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) mit. Konkret heißt das, dass in diesen Gebieten innerhalb von sieben Tagen mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner aufgetreten sein müssen. Momentan ist dies nach Angaben des Robert-Koch-Instituts in den Kreisen Gütersloh, Göttingen und Warendorf der Fall, Hessen hat derzeit aber nur Gütersloh auf die Verbotsliste gesetzt. (Quelle: Hessenschau) 

+++ 41 Neuinfektionen, kein weiterer Todesfall +++
Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen innerhalb der vergangenen 24 Stunden um 41 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Freitag, 0 Uhr. Es gab keinen weiteren Todesfall, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen weiter bei 505 liegt.
Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.707 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 9.800 als genesen.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiter deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Den höchsten Wert weist die Stadt Kassel mit rund 8,4 Fällen auf. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Keine Zwischenfälle seit Öffnung der Grundschulen +++
Die erste Woche seit der Rückkehr der Grundschüler geht ohne große Zwischenfälle zu Ende. Nach Angaben des Kultusministeriums gab es seit Montag keine Infektionsfälle an einer der 1159 hessischen Grundschulen. Kein Grund für Entwarnung, findet die Landesvorsitzende der Gewerkschaft GEW, Birgit Koch. Dass sich in der ersten Woche niemand infiziert habe, "das kann man nicht seriös sagen, das zeigt sich erst später." Seit Wochenbeginn wird der überwiegende Teil der 216.000 hessischen Grundschüler wieder gemeinsam im Klassenverband unterrichtet. Auch in der nächsten Woche gehen die Grundschüler noch zur Schule - dann beginnen die Ferien.
Für die beiden Abschlusswochen wurde die Schulbesuchspflicht in Hessen aufgehoben, die Schüler dürfen auch zu Hause lernen, wenn die Eltern das wollen. Landesweit seien rund 90 Prozent der Schüler zurückgekehrt, schätzt das hessische Kultusministerium. Allerdings gebe es starke Unterschiede zwischen den Schulen. Mit Verspätung war die Königstorschule in Kassel in die Woche gestartet. Nach einem positiven Test bei einem Kind kurz vor der Schulöffnung blieben Schule und Kita bis einschließlich Donnerstag geschlossen, am diesem Freitag darf sie wieder öffnen. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Kultursommer statt Theater-Festspiele in Bad Hersfeld +++
Eigentlich wären an diesem Freitagabend die 70. Bad Hersfelder Festspiele eröffnet worden. Nach der coronabedingten Absage und der Suche nach einem zumindest kleinen Trostpflaster-Programm für die Jubiläumssaison des Theater-Festivals hat die Stadt die Ausrichtung eines Kultursommers bekanntgeben. Das Programm dafür soll am 2. Juli vorgestellt werden, wie die Festspiele auf Anfrage mitteilten. Das Programm stammt von der Stadt und wird von den Festspielen kuratiert, wie eine Sprecherin erklärte. Der Kultursommer findet an fünf Wochenenden - jeweils von Freitag bis Sonntag - in der Zeit vom 17. Juli bis 16. August statt. An den 15 Veranstaltungstagen gibt es eine Reihe von Einzelverstaltungen, die im Stiftsbezirk und in der Innenstadt stattfinden sollen. Auf dem Programm stehen werden kleine Theaterstücke, Musik, Vorträge, Lesungen und zum Beispiel Kunstinstallationen. Das Motto lautet: "Ein anderer Sommer. Hersfeld - Stadt der Geschichten. Gestern - heute - morgen." "Es werden aber keine Ersatzfestspiele", sagte Stadtsprecher Meik Ebert, um die Erwartungshaltung zu begrenzen. (Quelle: Hessenschau) 

+++ So entspannen Hessens Promis +++
9.32 Uhr: Der Sommerurlaub ist natürlich auch bei Hessens Prominenten ein großes Thema. Da Corona auch vor den Hotspots der Reichen und Schönen keinen Halt macht, müssen viele ihre Pläne überdenken. Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) tauscht Portugal mit der Nordsee. Autorin Nele Neuhaus würde zwar gerne nach Frankreich, könnte sich aber auch Pedelec-Touren im Taunus vorstellen. TV-Moderator Holger Weinert will fortan auf Billigflüge verzichten und zieht stattdessen einen Aufenthalt auf seinem Boot in hessischen Gewässern vor. TV-Koch Mirko Reeh ist ohnehin ein Deutschland-Urlauber. Einzig bei den Amigos ändert sich erst einmal nichts: Sommerurlaub ist in der durchgetakteten Jahresplanung ohnehin nicht vorgesehen: "Der Urlaubsmonat der Amigos ist der Januar", sagte eine Sprecherin. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Majer und Gottschalke werben für Corona-App +++
11.06 Uhr: Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne) und der Frankfurter Gesundheitsamts-Leiter René Gottschalk haben im Interview mit hessenschau.de noch einmal für die Installierung der Corona-Warn-App geworben. Die Software werde zwar zu erhöhtem Arbeitsaufkommen in den Gesundheitsämtern führen. Wichtig sei aber vor allem, dass die Bürger und Bürgerinnen bei einer roten Meldung die Berechtigung auf einen Arztbesuch und einen Corona-Test haben. Außerdem erinnere die App daran, dass die Pandemie noch lange nicht besiegt sei. Das Thema Corona ist nicht rum, ich muss Abstand halten, ich muss Hygieneregeln einhalten und ich muss die Maske tragen“, so Majer. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Corona-Lage im Odenwaldkreis stabil
Die Zahlen in Zusammenhang mit dem Corona-Virus bleiben im Odenwaldkreis unverändert (Stand 26.06., 13:00 Uhr). Insgesamt wurden 409 Personen positiv getestet, davon sind 343 bereits genesen und 62 verstorben. Damit liegt der Infektionssaldo weiter bei vier.
Zwei Patienten werden in Krankenhäusern außerhalb des Kreises behandelt. Im Gesundheitszentrum in Erbach befinden sich keine Personen, die an Corona erkrankt sind.
Die 7-Tage-Inzidenz, die das Land Hessen errechnet, sinkt auf null (Stand 26.06., 00:00 Uhr).

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 35.541
Zur Pressemeldung
+++ Massentests in Fleischindustrie in Rheinland-Pfalz beginnen +++
Im größten Schlachthof in Rheinland-Pfalz, Simon in Wittlich, werden in der kommenden Woche 700 Mitarbeiter auf das Coronavirus getestet. Das hat die Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich mitgeteilt. Die im Schlachthof eingesetzten Mitarbeiter seien am Dienstag und Donnerstag dran. An den übrigen Tagen werden die Beschäftigten des Fleischhygieneamtes, die Fleischklassifizierer, die Fahrer sowie das Reinigungspersonal getestet. Die Landesregierung hatte am Mittwoch nach den Vorfällen in der Fleischfabrik Tönnies Reihentests angeordnet. Simon schlachtet zwar 90 Prozent der Schweine im Land, ist aber zehn Mal kleiner als das betroffene Werk von Tönnies. (Quelle: SWR)

+++ Offizielle Absage des Dürkheimer Wurstmarktes 2020 steht kurz bevor +++
Die Absage des beliebten Dürkheimer Wurstmarktes 2020 ist nur noch eine Formalie: Die Stadtspitze um Bürgermeister Christoph Glogger (SPD) hat das in einer Beschlussvorlage dem Stadtrat vorgeschlagen. Demnach heißt es in der Beschlussvorlage, man sei aufgrund der Corona-Pandemie nicht zu einer zufriedenstellenden Alternative gekommen. Daher wäre eine Absage die einzig richtige Entscheidung. Beispielsweise könne nicht gewährleistet werden, dass die Abstandsregel eingehalten würde. Auch die Infektionsketten könne man im Zweifel nicht nachverfolgen. Mit der offiziellen Entscheidung sei am Dienstag zu rechnen. Der Wurstmarkt gilt als größtes Weinfest der Welt mit jährlich 600.000 Besuchern.
(Quelle: SWR)

+++ 14 neue Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz +++
In Rheinland-Pfalz sind 14 Corona-Neuinfektionen nach positivem Labortest gemeldet worden. Das gab das Gesundheitsministerium bekannt. Innerhalb der vergangenen sieben Tage verzeichnet das Land damit insgesamt 1,59 Neuinfektionen pro hunderttausend Einwohner. Seit Ausbruch der Epidemie sind insgesamt 6.954 Coronavirus-Infektionen in Rheinland-Pfalz nachgewiesen worden. Neue Todesfälle wurden nicht gemeldet. Die Gesamtzahl der gemeldeten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt bei 235.
(Quelle: SWR) 

Vorgaben für Ferienprogramme gelockert
Das Land hat Lockerungen für Sommerferienprogramme für Kinder und Jugendliche beschlossen. Wie das Landessozialministerium am Nachmittag mitteilte, werden sich die in vielen Lebensbereichen verkündeten Lockerungen auch auf Ferien- und Freizeitaktivitäten auswirken. Demnach sind Ferienprogramme und Zeltlager ab dem 1. Juli mit bis zu 100 Teilnehmern und ab dem 1. August mit bis zu 500 Personen möglich. Bei Angeboten mit mehr als 100 Teilnehmern müssen feste Gruppen von bis zu 30 Personen gebildet werden, innerhalb denen die Abstandsempfehlung von 1,5 Metern nicht eingehalten werden muss. Zwischen den Gruppen werde der Mindestabstand aber empfohlen, heißt es weiter. "Mit der Verordnung haben wir einen guten Kompromiss gefunden, um den Gesundheitsschutz für alle Beteiligten sicherzustellen, ohne dass Spiel und Spaß dabei auf der Strecke bleiben", so Sozialminister Manfred Lucha (Grüne). (Quelle: SWR) 

Weitere Lockerungen für Alten- und Pflegeheime ab 1. Juli
Für Bewohner von Pflegeeinrichtungen und deren Angehörige gibt es ab 1. Juli weitere Lockerungen, wie das Gesundheitsministerium am Freitag mitteilte. Demnach fallen die Beschränkung der Besuchszeiten weg, die Besuche pro Anwohner sollen auf zwei Besucher pro Tag eingeschränkt werden. Besuche sollen künftig wieder im Bewohnerzimmer ermöglicht werden. Durch die Einrichtungen darf auf ein Besuchsmanagement verzichtet werden. Außerdem soll die Pflicht für Anwohner wegfallen, nach Verlassen der Einrichtungen - beispielsweise für Spaziergänge - für 14 Tage einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Die neuen Regelungen der Corona-Verordnung für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, die am Mittwoch von der Landesregierung beschlossen wurde, sollen die Besuchs- und Lebensqualität für die Betroffenen erhöhen, mehr und einfacher Besuche ermöglichen und den administrativen Aufwand der Einrichtungen reduzieren.
(Quelle: SWR) 

Nach Quarantäne: Bad Wimpfener Gesundheitszentrum nimmt Patienten auf
Das SRH Gesundheitszentrum Bad Wimpfen (Kreis Heilbronn) plant ab Montag wieder Rehapatienten aufzunehmen, da die seit Mitte April bestehende Quarantäne aufgehoben wurde. Gemeinsam mit den Gesundheitsbehörden des Landkreises Heilbronn habe das Gesundheitszentrum ein umfangreiches Hygiene- und Sicherheitskonzept erarbeitet, heißt es in einer Mitteilung. Neue Patienten werden zunächst gesondert untergebracht, um eine Corona-Infektion auszuschließen. Auch Mitarbeiter sollen immer wieder getestet werden. (Quelle: SWR) 

Zweite Phase der RKI-Corona-Studie in Kupferzell angelaufen
In Kupferzell (Hohenlohekreis) läuft derzeit die zweite Phase der Corona-Studie des Robert-Koch-Instituts (RKI). Noch ist die erforderliche Zahl an Teilnehmern aber nicht erreicht. Rund 1.300 Kupferzeller Bürger hätten bisher einen Fragebogen ausgefüllt, mindestens 2.000 sollten es sein, heißt es in einer Mitteilung des Hohenlohekreises. Durch die Studie soll geklärt werden, wie sich das Coronavirus vor Ort verbreitet hat - Kupferzell war ein früher Hotspot der Pandemie. (Quelle: SWR) 

Regelstudienzeit wegen Corona um ein Semester verlängert
Wegen der Corona-Pandemie wird die Regelstudienzeit für Studenten in Baden-Württemberg um ein Semester verlängert. Dies gelte für alle Studenten, die im Sommersemester 2020 eingeschrieben seien, teilte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) am Freitag in Stuttgart mit. Wichtig sei das vor allem für Bafög-Empfänger, weil diese wegen möglicher Verzögerungen im Studium ansonsten ihren Anspruch auf die staatliche Unterstützung verlieren könnten. «Niemand soll sich wegen der Corona-Pandemie um seine Bafög-Förderung Sorgen machen müssen», sagte Bauer. Viele Studienangebote sind wegen des Coronavirus auf digitale Formate umgestellt worden. Zudem sei häufig das Angebot der Bibliotheken eingeschränkt - ebenso wie die Möglichkeit, Labore zu nutzen und an Exkursionen und Praxiseinheiten teilzunehmen, hieß es. (Quelle: SWR) 

+++ Wormser Grundschule ohne weitere Corona-Fälle +++
Nach einem Corona-Fall an einer Wormser Grundschule wurden elf Kinder und eine Lehrkraft negativ auf das Coronavirus getestet. Das hat die Kreisverwaltung Alzey-Worms mitgeteilt. Am Montag war an der Westend Grundschule ein Corona-Fall bei einem Erstklässler bekannt geworden. Daraufhin wurden die Klassenkameraden und ihr Lehrer getestet und vorsorglich in Quarantäne geschickt. Der Erstklässler hatte sich außerhalb der Schule mit dem Coronavirus infiziert. (Quelle: SWR) 

+++ ISB: Seit April Kredite über 36 Millionen Euro bewilligt +++
Das Corona-Kredit-Programm des Landes ist bislang 1.925 Mal in Anspruch genommen worden. Wie die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) dem SWR mitteilte, wurden seit Anfang April Kredite über insgesamt 36,8 Millionen Euro bewilligt. Das Programm gilt für Soloselbständige, Freiberufler und Unternehmen mit bis zu 30 Beschäftigten. (Quelle: SWR) 

Neckar-Odenwald-Kreis

+++CORONAVIRUS: AKTUELLE INFORMATIONEN UND FALLZAHLEN VOM 26. JUNI 2020 +++
Zur Pressemeldung 

Main-Tauber-Kreis

Keine neue Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 26. Juni) - Vorsicht vor Fake-Shops im Internet

Im Main-Tauber-Kreis wurde auch am Freitag, 26. Juni, kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen weiter bei 399. Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 387 wieder genesen. Derzeit sind noch zwei Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen.
Der Onlinehandel hat aufgrund der Corona-Krise stark zugelegt. Gleichzeitig tummeln sich immer häufiger täuschend echt aussehende Fake-Shops auf eigenen Seiten im Internet oder auf etablierten Verkaufsplattformen wie Amazon oder Ebay. Die Verbraucherzentralen verzeichnen einen dramatischen Anstieg der Anzahl solcher Schwindel-Seiten sowie damit verbundener Betrugsfälle.
Bei Fake-Shops geht es den vermeintlichen Onlinehändlern nicht nur darum, Geld zu kassieren, sie wollen auch die persönlichen Daten und die Zahlungsdaten der Käufer sammeln. Mit diesen Daten können die Betrüger dann weitere Straftaten im Namen der Käufer begehen.
In der Regel wirbt ein Fake-Shop mit Schnäppchen zu teuren Markenuhren, Designerkleidung, Schuhen oder Smartphones. Nach Zahlung per Vorkasse kommt die bestellte Ware dann entweder nie an oder besitzt eine deutlich schlechtere Qualität als versprochen. Verbraucher sollten deshalb auf keinen Fall per Vorkasse bezahlen. Bei Bezahlung per Lastschrift oder Kreditkarte kann der Betrag zurückgeholt oder der Kreditkartenbuchung widersprochen werden.
Fake-Shops lassen sich leicht an einem fehlenden Impressum erkennen. Auch fehlende oder unvollständige Kontaktinformationen zum Verkäufer oder falsche Adress- und Handelsregisterangaben, die sich über eine Suchmaschine verifizieren lassen, sollten stutzig machen. Was die dubiosen Fake-Shops eint, ist oft ein Domainname, der zuvor bereits von einer anderen Firma oder Institution genutzt wurde. Wenn beispielsweise ein Klempner plötzlich Gesichtsmasken zum Schnäppchenpreis anbietet, sollten Verbraucher misstrauisch werden.
Ein gefälschtes Gütesiegel auf einer professionell gemachten Fake-Shop-Seite lässt sich leider nur auf der Seite des Siegelanbieters herausfinden. Dort sind alle Firmen gelistet, die tatsächlich über das Zertifikat verfügen. Ein fehlendes Gütesiegel ist aber kein Hinweis, dass es sich um einen unseriösen Shop handelt. Keine oder ausschließlich auffallend gute Bewertungen sind dagegen ein Indiz, dass etwas nicht stimmt. Wem das Überprüfen von Internet-shops zu aufwendig ist, der kann auch beim lokalen Einzelhändler nachfragen. Viele Geschäfte liefern ihre Produkte zu den Kunden nach Hause.

Anlaufstellen für Verbraucher

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg bietet Beratungen in der Beratungsstelle, online über die E-Mail-Adresse info@vz-bw.deoder telefonisch an. Zu Analysezwecken bittet auch der Marktwächter Digitale Welt um die Mitteilung von Betrugsfällen über die Internetseite www.marktwaechter.de/digitalewelt. Betrugsopfer sollten auf jeden Fall bei der Polizei Anzeige erstatten. Dies geht auch online auf www.polizei-bw.de/internetwache_formular. Wichtig für eine Anzeige bei der Polizei ist, dass alle Beweise für den Online-Kauf gesichert wurden. Kaufvertrag, Bestellbestätigung oder E-Mails sollten aufbewahrt und ausgedruckt werden

+++Meldungen 25. Juni+++

Weltweit

18:28 Uhr: Tests in Wiesenhof-Schlachthof abgeschlossen: 45 Corona-Fälle
Die Reihentests in einem Putenschlachthof im niedersächsischen Wildeshausen haben 45 Corona-Infektionen zutage gefördert. Das teilten der Landkreis Oldenburg und die betroffene Firma Geestland Putenspezialitäten (GPS) mit, die zur Wiesenhof-Gruppe gehört.
Mit 1115 Tests sei die gesamte Belegschaft bis auf wenige Ausnahmen erfasst worden. Seit Mittwoch kamen noch einmal zehn bestätigte Infektionen dazu. Betroffen seien fünf Festangestellte und 40 Werkvertragsarbeiter, teilte Geestland mit. Nur einer dieser 45 Mitarbeiter wohne in einer Gemeinschaftsunterkunft, alle anderen in Privatunterkünften. (Quelle: ARD) 

17:52 Uhr: Zusammenhang zwischen Ausbruch bei Tönnies und Gottesdienst?
Der Corona-Ausbruch bei der Firma Tönnies in Rheda-Wiedenbrück steht offenbar auch im Zusammenhang mit einem Gottesdienst. Im Rahmen der Recherche bei Infizierten sei ein Ausbruchsgeschehen auf den Besuch einer Kirche in Herzebrock-Clarholz zurückzuführen gewesen, teilte der Kreis Gütersloh mit. Danach besuchten mehrere Infizierte, die einen direkten Bezug zum Unternehmen Tönnies hätten, einen Gottesdienst am 17. Mai.
Eine genaue Ursache für den Eintrag des Coronavirus in die Firma Tönnies lasse sich aber nicht exakt und zweifelsfrei benennen, betonte der Kreis. Die Gemeinde habe ein sehr großes Einzugsgebiet und es sei nicht klar, von welchem Patienten die Ausbreitung der Krankheit ihren Ausgang genommen habe. Einen Bericht des Portals "t-online.de", wonach der Gottesdienst "ein entscheidender Moment" für das Infektionsgeschehen im Schlachthof gewesen sein könnte, bestätigte der Kreis Gütersloh nicht. Auch das NRW-Gesundheitsministerium wies entsprechende Darstellungen auf Anfrage der Nachrichtenagentur KNA zurück. (Quelle: ARD) 

15:37 Uhr: 58.000 Studierende beantragen staatliche Corona-Nothilfe
Zehntausende Studierende haben bislang in der Corona-Krise Nothilfen beantragt. Nach Angaben des Deutschen Studentenwerks gingen 58.000 Anträge ein. Würden alle bewilligt, käme eine Summe von 24,5 Millionen Euro zusammen. Insgesamt stehen für die Monate Juni, Juli und August 100 Millionen Euro Überbrückungshilfe vom Bund zur Verfügung. Zuerst hatte der "Tagesspiegel" über die Zahlen berichtet.
"Wir gehen nicht von einem progressiven, linearen weiteren Verlauf der Antragsstellung aus", sagte der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, Achim Meyer auf der Heyde, der Nachrichtenagentur dpa. Durch die Lockerungen der Pandemiemaßnahmen könnten Studierende möglicherweise wieder klassische Sommersemester-Nebenjobs finden.
Insgesamt sind an Hochschulen nach Angaben des Deutschen Studentenwerks 2,7 Millionen Studierende eingeschrieben, die theoretisch Anspruch auf die staatliche Nothilfen hätten. Betroffene können je nach Kontostand 100 bis 500 Euro pro Monat bekommen. Das Geld müssen sie nicht zurückzahlen. Gezahlt wird die Hilfe für maximal drei Monate (Juni, Juli, August). (Quelle: ARD) 

12:48 Uhr: UNO rechnet mit Zunahme des weltweiten Drogenkonsums
Die Vereinten Nationen rechnen wegen der Corona-Krise mit einer Zunahme des weltweiten Drogenkonsums. Gründe dafür seien steigende Arbeitslosenzahlen, Einsparungen bei Präventionsprogrammen und weniger Drogenrazzien, prognostiziert das UN-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung im Weltdrogenbericht 2020.
"Die Covid-19-Krise und der wirtschaftliche Abschwung drohen, die Drogen-Gefahren noch weiter zunehmen zu lassen", warnte UNODC-Chefin Ghada Waly. Schließlich habe die Corona-Pandemie die Gesundheits- und Sozialsysteme "an den Rand" ihrer Belastbarkeit gebracht. Alle Regierungen müssten daher nun "größere Solidarität zeigen und Unterstützung leisten, insbesondere Entwicklungsländern, um illegalen Drogenhandel zu bekämpfen". (Quelle: ARD) 

11:32 Uhr: Antikörper-Studie: Viele Bürger Ischgls waren infiziert
m österreichischen Ischgl war ein großer Teil der Bevölkerung mit dem Coronavirus infiziert. Nach Angaben der Medizinischen Universität Innsbruck haben 42,4 Prozent der in einer umfassenden Studie untersuchten Bürger Antikörper auf das Coronavirus entwickelt. Das sei der weltweit höchste bisher publizierte Wert, sagte die Direktorin des Instituts für Virologie, Dorothee von Laer, in Innsbruck.
Antikörper im Blut gelten als Nachweis für eine durchgemachte Infektion. Ischgl mit seinen Après-Skibars gilt als Brennpunkt für die Ausbreitung des Coronavirus in Österreich und Teilen Europas. Nach Angaben österreichischer Behörden waren zeitweise 40 Prozent aller Fälle im Inland auf Ischgl zurückzuführen. Auch viele deutsche Touristen haben sich nach ihrer Überzeugung in Ischgl angesteckt. Eine Kommission im Bundesland Tirol soll nun das stark kritisierte Krisenmanagement untersuchen.
Auffällig sei, dass von den positiv auf Antikörper getesteten Personen zuvor nur 15 Prozent die Diagnose erhalten hatten, infiziert zu sein, sagte von Laer. "85 Prozent derjenigen, die die Infektion durchgemacht haben, haben das unbemerkt durchgemacht." Trotz des hohen Antikörper-Werts sei auch in Ischgl keine Herden-Immunität erreicht. Entscheidend für den Rückgang der Fälle seien die Quarantäne und die soziale Distanz gewesen, hieß es. (Quelle: ARD) 

10:35 Uhr: Nur ein Test von 2000 positiv
Von 2000 aktuell durchgeführten Corona-Tests im Kreis Gütersloh ist nur einer positiv ausgefallen. Das sagte der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann in einer Sondersitzung des Gesundheitsausschusses. (Quelle: ARD) 

09:48 Uhr: Baden-Württemberg beschließt Beherbergungsverbot
Auch Baden-Württemberg will Reisende aus dem nordrhein-westfälischen Corona-Risikogebiet nicht mehr im Land übernachten lassen. Das Beherbergungsverbot für Besucher aus einem Kreis mit erhöhtem Infektionsgeschehen soll schnell in Kraft treten. Es gelte, sobald die Verordnung vom Sozial- und vom Wirtschaftsministerium notverkündet werde, teilte das Staatsministerium in Stuttgart mit.
Hintergrund ist der Corona-Ausbruch im Kreis Gütersloh. In dessen Folge hatten Bayern und Niedersachsen bereits Beherbergungsverbote beschlossen, Schleswig-Holstein erließ eine Quarantäneregelung. Maßgeblich sei, ob die Zahl der Neuinfektionen in dem Heimatkreis der Betreffenden in den vergangenen sieben Tagen vor der Anreise pro 100.000 Einwohner höher als 50 war, teilte die Corona-Lenkungsgruppe des Landes mit.
Das Verbot beziehe sich dann auf Hotels, Gasthöfe und Pensionen, Ferienwohnungen, Campingplätze, Wohnmobilstellplätze und vergleichbare Einrichtungen. Ausnahmen gelten laut Lenkungsgruppe für Personen, die mit einem ärztlichem Attest belegen können, nicht infiziert zu sein. Ebenso sollen Ausnahmen möglich sein, wenn der Infektionsausbruch in einem Landkreis räumlich klar eingegrenzt werden kann. (Quelle: ARD) 

08:57 Uhr: Weil verteidigt Beschränkungen für Urlauber
Nach dem Corona-Ausbruch im Bereich Gütersloh in Nordrhein-Westfalen hat der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil die beschlossenen Beschränkungen für Urlauber aus dieser Region verteidigt.
"Das sind schon Zahlen, die sprengen die sonstigen Verhältnisse deutlich", sagte er über die hohen Infektionszahlen in den nordrhein-westfälischen Kreisen Gütersloh und Warendorf.
In Niedersachsen dürfen Touristen aus diesen Kreisen bald nur noch mit ärztlichem Attest in Hotels, Ferienwohnungen oder auf Campingplätzen übernachten. Sowohl in Gütersloh als auch in Warendorf wird der von Bund und Ländern vereinbarte Grenzwert von 50 Neuinfektionen binnen einer Woche je 100.000 Einwohner klar überschritten. (Quelle: ARD) 

08:40 Uhr: GFK: Verbraucher kaufen wieder mehr
Die Verbraucher in Deutschland erwachen zunehmend aus der Corona-Schockstarre. Wie das Marktforschungsinstitut GfK in Nürnberg mitteilte, legten sowohl Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung spürbar zu.
Für Juli prognostizierten die Forscher beim Konsumklima einen Wert von minus 9,6 Punkten - neun Punkte mehr als im Juni. Allerdings bleibe die Lage fragil. Wegen der Pandemie war das Konsumklima für Mai auf einen historischen Tiefpunkt abgestürzt, zuletzt hatten die GfK-Forscher aber schon für Juni wieder einen Aufwärtstrend verzeichnet.
Die Marktforscher werteten für die aktuelle Erhebung die Angaben von rund 2000 Verbrauchern in Deutschland aus, die vom 3. bis 15. Juni zu Konjunktur, Einkommen und Anschaffungsneigung befragt wurden. (Quelle: ARD) 

06:29 Uhr: Neuinfektionen in den USA nahe Rekordhoch
Die Corona-Krise in den USA verschärft sich erneut dramatisch. Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität wurden binnen 24 Stunden 34.700 neue Infektionsfälle verzeichnet - fast so viele wie zum bisherigen Höhepunkt der Krise im April. Besonders deutlich ist der Anstieg der Zahlen im Süden des Landes.
Die Bundesstaaten New York, New Jersey und Connecticut ordneten deshalb an, dass aus mehreren Südstaaten kommende Reisende in Quarantäne müssen. Die Gesamtzahl der registrierten Infektionen in den USA liegt nach Angaben der Universität bei knapp 2,4 Millionen. Die Zahl der verzeichneten Todesopfer stieg um weitere 756 Fälle auf mehr als 120.000. Die Vereinigten Staaten sind das mit Abstand am härtesten von der Pandemie betroffene Land der Welt. Seit zwei Wochen verzeichnen sie in rund der Hälfte ihrer 50 Bundesstaaten deutlich steigende Ansteckungsraten. (Quelle: ARD) 

05:16 Uhr: 630 registrierte Neuinfektionen in Deutschland
Die lokalen Behörden haben dem Robert Koch-Institut 630 Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 192.079 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. 8927 mit dem Virus infizierte Menschen starben nach RKI-Angaben in Deutschland - das bedeutet ein Plus von 13 im Vergleich zum Vortag. Etwa 176.800 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Das sind 500 mehr als noch einen Tag zuvor. (Quelle: ARD) 

04:37 Uhr: China meldet 19 Neuinfektionen - 13 davon in Peking
Die chinesische Gesundheitsbehörde meldet binnen 24 Stunden 19 neue Coronavirus-Fälle, gegenüber zwölf tags zuvor. Von den Neuinfektionen sind 13 in Peking, erklärt die nationale Gesundheitskommission, verglichen mit sieben Fällen am Vortag. Insgesamt sind in China nach offiziellen Angaben 83.449 Fälle bestätigt. (Quelle: ARD) 

03:29 Uhr: Dobrindt will Kurzarbeiter-Regelung über 2020 hinaus verlängern
Wegen der düsteren Aussichten auf dem deutschen Arbeitsmarkt schlägt der Chef der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Alexander Dobrindt, eine Verlängerung der aktuellen Regelung für das Kurzarbeitergeld über das Jahr 2020 hinaus vor. Gegenüber der "Bild"-Zeitung sagte Dobrindt: "Die Prognose der Bundesagentur für Arbeit zeigt die Gefahr der Corona-Krise für den Arbeitsmarkt. Wenn die Arbeitslosigkeit steigt, ist das ein deutliches Zeichen, dass die Konjunktur langsamer anspringt als erhofft. Hält das an, brauchen wir eine Verlängerung für das Kurzarbeitergeld, um dem Anstieg der Arbeitslosigkeit entgegenzuwirken." In der jüngsten Prognose der Bundesagentur wurde für den Sommer 2020 ein Anstieg der Arbeitslosigkeit auf drei Millionen Arbeitslose erwartet. (Quelle: ARD) 

Meldungen aus Bayern

Kinderbetreuung: Bayern setzt Kurs der Umsicht und Vorsicht fort – Sozialministerin Trautner: „Der behutsame, schrittweise Weg in der Kinderbetreuung hat sich bewährt“ – Gesundheitsministerin Huml: „Vorsorgeuntersuchungen sollten trotz Corona-Pandemie wahrgenommen werden“
Zur Pressemeldung 

Pläne zum kommenden Schuljahr lassen die Schulfamilie aufatmen
Das Kultusministerium greift die Vorschläge der abl auf und legt die Zeiten intensiver Förderung in die ersten Wochen des kommenden Schuljahres.

Kultusminister Piazolo bestätigte in der heutigen Pressekonferenz die Wünsche der Arbeitsgemeinschaft bayerischer Lehrerverbände (abl) für die Schulfamilie: Schülerinnen und Schüler können dieses Schuljahr gemeinsam mit Ihren Lehrkräften im bereits begonnenen Modus zu Ende führen. Für das kommende Schuljahr legte Piazolo einen Fahrplan in vier Szenarien vor, der seitens der abl ebenfalls begrüßt wird.
Aller Voraussicht nach wird das Schuljahr 2020/21 im Regelbetrieb und mit Hygieneauflagen starten. Für die abl wunschgemäß ohne Maskenpflicht im Unterricht und mit begleitenden Testungen.
Auch die angekündigte Organisation der Fördermaßnahmen entspricht weitgehend den Vorschlägen, die die Vorsitzenden der abl-Verbände, Jürgen Böhm (brlv), Walburga Krefting (KEG), Pankraz Männlein (VLB) und Michael Schwägerl (bpv), in mehreren Gesprächen eingebracht hatten: Schülerinnen und Schüler, die sich mit dem Distanz-Unterricht schwer taten, können in den ersten Monaten des neuen Schuljahres passgenaue Fördermaßnahmen in ihren Schulen in Anspruch nehmen. Ziel ist es, diese Kinder und Jugendliche insbesondere im Falle des Vorrückens auf Probe bestmöglich zu begleiten.
Für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte bleibt also vor dem neuen Schuljahr die nötige Zeit zum Durchatmen. „Das derzeitige Infektionsgeschehen und der heute bekanntgegebene Fahrplan lassen hoffen, dass wir das Schuljahr 2020/21 unter annähernd normalen Umständen beginnen können“, so Krefting, die Präsidentin der abl. (Quelle: Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Lehrerverbände) 

Unterfranken 

Keine Übernachtungen für Urlauber aus NRW-Hotspots
Urlauber aus Corona-Hotspots wie den Landkreisen Gütersloh oder Warendorf in Nordrhein-Westfalen dürfen in Bayern nicht beherbergt werden. Das hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder Anfang der Woche verkündet.  (Quelle: BR) 

Aktion "Stumme Künstler" auch in Würzburg
In Dresden ist die Aktion gestartet, jetzt gibt es sie auch in Würzburg. Die Aktion "Stumme Künstler" will bundesweit auf die existenzielle Bedrohung von Kulturschaffenden durch die Coronakrise aufmerksam machen. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Im Vergleich zu Mittwoch haben sich im Landkreis Miltenberg keine Änderungen bei den Fallzahlen ergeben. Nach wie vor wird niemand stationär behandelt, die Zahl der Todesfälle liegt bei fünf Personen und 296 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Landkreis Aschaffenburg

Eine Neuinfektion in Aschaffenburg
In Stadt und Landkreis Aschaffenburg ist seit dem 22. Juni eine Corona-Neuinfektion aufgetreten. Damit wurden nun insgesamt 662 Menschen positiv auf Covid-19 getestet (25.06.20, Stand: 13.45 Uhr). Eine Person wird aktuell im Krankenhaus behandelt, allerdings nicht auf der Intensivstation. Die sogenannte 7-Tages-Indizenz für Stadt und Landkreis liegt bei 0,4. Insgesamt 618 Personen sind nach ihrer Corona-Infektion wieder gesund, 42 Menschen sind verstorben. (Quelle: BR) 

Kultur-Start unter freiem Himmel in Aschaffenburg
Mehrere Wochen lang saßen Kulturschaffende, die Stadtverwaltung und der Oberbürgermeister zusammen, um ein Konzept für die Wiederbelebung der Aschaffenburger Kultur-Szene auf die Beine zu stellen. Am Abend (25.06.) findet nun im Nilkheimer Park die Premiere der Veranstaltungsreihe "Sommerbühne im Park" statt. Bis zum 2. August stehen 35 Veranstaltungen auf dem Programm, das Kabarett, Comedy, Theater und Konzerte umfasst.
Den Anfang macht am Abend das Hofgarten Kabarett mit der "Comedy-Walküre" Daphne de Luxe, die ein Konzept aus Comedy, Kabarett und Live-Gesang präsentiert. Einlass am Eingang des Nilkheimer Parks in der Großostheimer Straße ist um 18:30 Uhr. Das Programm startet um 19:30 Uhr. Von Seiten des Hofgartens heißt es: "Selbstverständlich werden alle Hygieneauflagen zum Schutz vor der Weiterverbreitung von Covid-19 eingehalten. Alle Gastspiele im Rahmen der Sommerbühne im Park sind bestuhlt. Der Ticketverkauf läuft über das System PrintYourTicket an allen bekannten Vorverkaufsstellen der Region."
Die Zahl der Besucher ist auf 100 begrenzt. Neben Kabarett mit Urban Priol oder Johannes Scherer sind an den kommenden Wochenenden Bands wie Onomototolo, Frank Kellers Acoustic Lounge oder Boppin’B im Nilkheimer Park zu Gast. Für Kinder steht neben dem Zaubertheater Zappalott das Storystage Märchentheater auf dem Programm.. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen 

+++ Kita im Rheingau-Taunus-Kreis wegen Corona-Falls geschlossen +++
Eine Erzieherin einer Kita in Hünstetten-Görsroth ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der Rheingau-Taunus-Kreis am Donnerstag mit. Die betroffenen 32 Kinder und ihre Eltern würden noch im Laufe des Tages getestet. Beide betroffenen Kita-Gruppen müssten nun zwei Wochen in Quarantäne. Die Einrichtung bleibe geschlossen, bis die Testergebnisse vorliegen. Die Erzieherin, die keine Symptome gezeigt habe, war im Rahmen der "Safe Kids" Studie des Sozialministeriums und der Uniklinik Frankfurt getestet worden. Ziel der Studie ist es unter anderem herauszufinden, wie wahrscheinlich eine Ansteckung bei Kindern ist. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Beschäftigungszahlen trotz Corona-Krise stabil +++
Die Corona-Krise hat sich zu Jahresbeginn kaum auf die Beschäftigungszahlen in Hessen ausgewirkt. Wie das statistische Landesamt am Donnerstag mitteilte, stieg die Zahl der Erwerbstätigen im ersten Quartal leicht auf 3,53 Millionen. Das sei zwar der niedrigste Zuwachs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum seit 2013, aber immer noch ein Plus von 0,5 Prozent. Besonders viele zusätzliche Stellen wurden demnach im Dienstleistungsbereich und im Baugewerbe besetzt. Rückgänge gab es hingegen im produzierenden Gewerbe, der Land- und Forstwirtschaft sowie der Fischerei. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Vogelsbergkreis verschärft Kritik an KV +++
Im Streit um falsche Coronatest-Ergebnisse hat der Vogelsbergkreis erneut reagiert. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Hessen wisse seit Wochen, dass es in einigen Laboren zu nicht nachvollziehbaren Testergebnissen gekommen sei, teilte der Kreis am Mittwochabend in Lauterbach mit. Der Vogelsbergkreis hatte die KV am Dienstag aufgefordert, nach mehreren falschen Coronatest-Ergebnissen das Untersuchungslabor zu wechseln. Dem Kreis liege ein Schriftverkehr vom 20. Mai zwischen einem Fachreferenten und dem stellvertretenden Vorsitzenden der KV vor. Darin erkläre der Referent, dass es Hinweise gebe, dass ein Mainzer Labor "je nach Verfügbarkeit nur das E-Gen nachweist, was tatsächlich nicht ausreichend wäre".
Im Vogelsbergkreis gab es nach eigenen Angaben mittlerweile 14 Corona-Tests in Folge, deren zunächst positives Ergebnis sich im Nachhinein als falsch herausstellte. Die KV hatte argumentiert, dass es "keineswegs ungewöhnlich" sei, dass ein Test auf das Coronavirus einige Tage später anders ausfalle. Es handele sich bei einer Virusinfektion um einen "biologischen Prozess, der sich stetig verändert". Der Kreis wies auf die Folgen unvollständiger Tests für die Betroffenen und - durch einen möglichen Lockdown - für die ganze Region hin. Man wolle an diesem Donnerstag bekanntgeben, wo man künftig Tests machen lassen könne. (Quelle: Hessenschau) 

+++ 21 Neuinfektionen, zwei weitere Todesfälle +++
Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen innerhalb der vergangenen 24 Stunden um 21 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Donnerstag, 0 Uhr. Es gab zwei weitere Todesfälle, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen bei 505 liegt.
Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.666 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 9.800 als genesen.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiter deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Den höchsten Wert weist die Stadt Kassel mit rund 14,9 Fällen auf. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Corona-Fall in Mühlheimer Gymnasium +++
Ein Schüler einer achten Klasse des Friedrich-Ebert-Gymnasiums in Mühlheim am Main (Offenbach) ist laut Mitteilung der Schule positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Mögliche Kontaktpersonen seien bereits vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt worden. Durch die Aufteilung in Lerngruppen und das Einhalten der Abstandsregeln seien die anderen Schüler nach Angaben des Gesundheitsamtes keinem größeren Risiko ausgesetzt gewesen. Für den weiteren Unterrichtsbetrieb hat der Corona-Fall demnach keine weiteren Auswirkungen. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Lehrerverband fordert Schutzausrüstung +++
Der Lehrerverband VDL Hessen fordert vom Kultusministerium, alle Lehrkräfte vor Beginn des kommenden Schuljahres mit Schutzausrüstung zu versorgen. Wenn wieder viele oder sogar alle Schülerinnen und Schüler regulär unterrichtet würden, hätten sich Schulträger und Ministerium um Schutzausrüstung zu kümmern - daran führe kein Weg vorbei, so der Landesvorsitzende Jörg Leinberger. Konkret fordert der VDL, dass alle Lehrer eine Maske des Typs FFP2 oder FFP3 sowie Gesichtsvisiere erhalten, jedes Pult mit einer Plexiglasscheibe ausgestattet wird und Desinfektionsmittel in jedem Klassenzimmer bereitstehen. Gleichzeitig sprach sich der Verband gegen eine Maskenpflicht an Schulen aus. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Freibadsaison in Hanau beginnt am 6. Juli +++
Pünktlich zum Beginn der Sommerferien will die Stadt Hanau erste Schwimmbäder wieder öffnen. Spätestens am 6. Juli können Schwimmer im Lindenau-Freibad wieder ihre Bahnen ziehen, eine Woche später soll das Heinrich-Fischer-Bad folgen. Zur Einhaltung der Hygieneauflagen setzt die Stadt auf einen Zwei-Schicht-Betrieb: Zwischen 13 und 14 Uhr werden die Bäder geschlossen, damit die Mitarbeiter Umkleiden und Duschen reinigen können. Tickets für den Vor- oder Nachmittag können sowohl an der Tageskasse, als auch im Internet gekauft werden. (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

+++ Acht neue Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz +++
In Rheinland-Pfalz sind acht Corona-Neuinfektionen nach positivem Labortest gemeldet worden. Das gab das Gesundheitsministerium bekannt. Damit sind 152 Menschen aktuell mit dem Virus infiziert. Insgesamt haben sich seit Ausbruch der Pandemie 6.940 Menschen mit dem Coronavirus in Rheinland-Pfalz angesteckt. Von der Krankheit genesen sind offiziell 6.553 Menschen. Neue Todesfälle wurden nicht gemeldet. Die Gesamtzahl der gemeldeten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt bei 235. Am Dienstag war ein weiterer Todesfall bestätigt worden. Innerhalb der vergangenen sieben Tage verzeichnet das Land damit insgesamt 0,02 Todesfälle pro Hunderttausend Einwohner. (Quelle: SWR) 

Aktualisierte Corona-Verordnung erlaubt Sport ohne Abstandsregeln
Ab 1. Juli darf in Baden-Württemberg Fußball, Handball, Basketball oder Volleyball wieder ohne die bisherigen Abstandsregeln gespielt werden. Dann ist grundsätzlich der Trainings- und Wettkampfbetrieb in Mannschafts- und Kontaktsportarten wie Ringen oder Judo wieder möglich. "Dies ist ein weitreichender Schritt, der gerade unseren Mannschafts- und Kampfsportarten in Baden-Württemberg eine tolle Perspektive bietet", sagte Sportministerin Susanne Eisenmann (CDU) der Deutschen Presse-Agentur. Der Corona-Verordnung Sport zufolge, die zum 1. Juli in Kraft tritt, "darf von der Abstandsregel abgewichen werden, sofern das die für die Sportart üblichen Sport-, Spiel- und Übungssituationen erfordern". Die Trainingsgruppen sollen möglichst nicht durchgemischt werden und maximal 20 Personen umfassen. (Quelle: SWR) 

Knapp 29.000 Verstöße gegen Corona-Verordnung im Land
Seit gut drei Monaten, genauer seit dem 17. März, schränkt die Corona-Verordnung das öffentliche Leben in Baden-Württemberg ein. Überall im Land wurden Verstöße dagegen kontrolliert. Die Landesregierung teilte auf SWR-Anfrage mit, dass es bis Mitte Juni knapp 29.000 Verstöße gab. Bei den meisten Beanstandungen ging es um zu viele Menschen, die sich auf einmal in der Öffentlichkeit getroffen haben. Ein Großteil der Anzeigen betraf offenbar Jugendliche und junge Erwachsene. (Quelle: SWR) 

+++ Weilerbacher Fleiscbetrieb begrüßt Reihentests +++
Aus dem Zerlegebetrieb Zemo in Weilerbach, Landkreis Kaiserslautern, kam eine erste positive Reaktion auf die angekündigten Reihentests in Fleischbetrieben. Zemo-Geschäftsführerin Eva Moser findet es gut, dass ihre etwa 80 Mitarbeiter künftig regelmäßig getestet werden sollen. Sie ärgere sich, dass ihr Unternehmen immer wieder mit den schwarzen Schafen der Branche in einen Topf geworfen werde. (Quelle: SWR) 

Coronafall: Schwäbisch Gmünd schließt zwei Kindergärten
In Schwäbisch Gmünd sind zwei Kindergärten geschlossen worden, weil ein dreijähriges Kind positiv auf Corona getestet wurde. Laut Medienberichten steht in der Kita nicht ausreichend Personal zur Verfügung, daher müsse vorerst die ganze Kindertagesstätte geschlossen werden. Da die Mutter des Kindes in einem anderen Kindergarten als Erzieherin arbeitet, wurde auch diese Einrichtung erst einmal geschlossen. Das Testergebnis der Mutter und der Geschwister ist noch nicht bekannt. (Quelle: SWR) 

Neckar-Odenwald-Kreis

+++CORONAVIRUS: AKTUELLE INFORMATIONEN UND FALLZAHLEN VOM 25. JUNI 2020 +++
Zur Pressemeldung 

Main-Tauber-Kreis

Keine neue Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 25. Juni) - Lockerungen bei Gefangenenbesuchen
Im Main-Tauber-Kreis wurde auch am Donnerstag, 25. Juni, kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen weiter bei 399. Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 387 wieder genesen. Derzeit sind noch zwei Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen.
Die Einschränkungen bei Gefangenenbesuchen im Land werden schrittweise gelockert. Ab 29. Juni erhält jeweils eine Person die Möglichkeit, einen Gefangenen unter Einhaltung der gebotenen Hygienestandards zu besuchen.
Aufgrund der Corona-Pandemie und im Zuge der effektiven Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung des Covid-19-Virus waren mit Erlass vom 3. März 2020 Gefangenenbesuche zunächst auf das gesetzlich geregelte Mindestmaß reduziert worden. Dieses beträgt bei erwachsenen Strafgefangenen eine Stunde pro Monat. Am 15. März 2020 mussten zum Schutz der Gefangenen und der Bediensteten Gefangenenbesuche, abgesehen von Gesprächen mit Verteidigern sowie dringenden Ausnahmefällen, vollständig ausgesetzt werden. Als Ausgleich für die entfallenden Besuchszeiten waren die Telefonzeiten ausgedehnt worden. Zudem hat das Justizministerium Videotelefonie zugelassen. Diese Möglichkeit soll zunächst aufrechterhalten werden.
Die Besuche sind ab dem 29. Juni 2020 lediglich möglich, wenn eine Trennvorrichtung zwischen Besuchern und Gefangenen angebracht ist. Die entsprechenden baulichen Maßnahmen wurden in den Anstalten des Landes in den vergangenen Tagen getroffen. Zudem ist die Einhaltung des Mindestabstandes von zwei Metern zu sämtlichen in den Besuchsräumlichkeiten anwesenden Personen zu beachten. Körperliche Kontakte sowie die Übergabe von Nahrungs- und Genussmitteln sind verboten. Verteidigerbesuche sind weiterhin nach den allgemeinen Bestimmungen möglich. 

+++Meldungen 24. Juni+++


Weltweit 

20:02 Uhr: Moers: 17 infizierte Mitarbeiter in Dönerfleischproduktion
In einer Dönerfleischproduktion in Moers bei Duisburg sind 17 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das berichtete der Kreis Wesel. Die Infizierten seien in Quarantäne - vorsorglich wurden weitere 43 Menschen ebenfalls isoliert. In dem Betrieb in Nordrhein-Westfalen arbeiten insgesamt 275 Mitarbeiter. Alle Anwesenden seien den Behörden zufolge getestet worden. Die Ergebnisse liegen noch nicht vor.
Der Betrieb wurde vorsorglich geschlossen. Einige wenige Mitarbeiter dürften aber in den kommenden Tagen noch unter Auflagen "bereits angelieferte Frischware weiterverarbeiten, um zu vermeiden, dass diese verdirbt", so der Kreis. Der Betrieb habe ein "hervorragendes Hygienekonzept". Es gebe keine Werkverträge oder Mitarbeiter, die in Sammelunterkünften lebten.
Die 17 infizierten Mitarbeiter waren nachträglich untersucht worden, nachdem das NRW-Gesundheitsministerium im Mai eine Reihentestung bei allen Schlachtbetrieben im Bundesland angeordnet hatte. Nun seien nochmals die Mitarbeiter getestet worden, die damals unter anderem wegen Urlaub oder Kurzarbeit nicht konnten. (Quelle: ARD) 

19:16 Uhr: USA: Neuinfektionen erreichen erneut Tageshöchstwert
Die USA haben einen neuen Höchststand an Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet. Gestern wurden etwa 34.700 neue Infektionen nachgewiesen - der höchste Stand seit Ende April und der dritthöchste Tageswert seit Beginn der Pandemie, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore hervorgeht. Die bisher höchste Zahl (36.400) wurde am 24. April verzeichnet.
Die USA führen mittlerweile deutlich mehr Tests durch als noch vor wenigen Monaten. Dies führte US-Präsident Donald Trump wiederholt als Erklärung für die hohen Fallzahlen an. Allerdings zeigt die steigende Zahl der Krankenhauseinweisungen, dass sich die Lage in einigen Bundesstaaten wieder zuspitzt. Sorgen bereitet Experten wie dem führenden US-Immunologen Anthony Fauci insbesondere die Entwicklung in Florida, Texas und Arizona. Einem Bericht des Senders CNBC zufolge will die US-Regierung Corona-Teststationen nur noch bis Ende Juni mit Bundesgeldern finanziell unterstützen.
Die USA haben mit mehr als 2,3 Millionen bekannten Corona-Infektionen mehr nachgewiesene Fälle als jedes andere Land der Welt. Mehr als 121.000 Menschen starben bereits infolge einer Covid-19-Erkrankung. (Quelle: ARD) 

18:33 Uhr: Bund schickt Schutzausrüstung nach Gütersloh
Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus hat das Lagezentrum im Kreis Gütersloh den Bund bei der Versorgung mit Schutzausrüstung um Hilfe gebeten. Nun sollen 20.000 Masken, 10.000 Kittel, 10.000 Handschuhe, 1000 Schutzbrillen und 200 Liter Desinfektionsmittel in die Region geliefert werden, berichtete die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf das Bundesgesundheitsministerium.
Das Material soll demnach noch im Laufe des Tages verschickt werden. Es reiche aus, um 90 Einsatzkräfte für drei Wochen auszustatten. (Quelle: ARD) 

17:04 Uhr: Schwedischer Epidemiologe bedauert hohe Senioren-Todesrate
Schwedens Staatsepidemiologe Anders Tegnell bereut einen Teil seiner Strategie im Umgang mit dem Coronavirus. Der Schutz vor einer Ansteckung der Älteren in schwedischen Senioreneinrichtungen sei gescheitert und die Todesrate "schrecklich", sagte Tegnell im schwedischen Radio. "Wir dachten vermutlich, dass unsere alters-segregierte Gesellschaft uns erlauben würde, eine Situation zu vermeiden wie in Italien, wo verschiedene Generationen viel häufiger zusammenleben. Aber das erwies sich als falsch."
An Schwedens lockerer Corona-Strategie, für die Tegnell federführend verantwortlich war, mehrt sich die Kritik. Denn die Infektions- und Todeszahlen pro Einwohner sind im Vergleich zum restlichen Skandinavien und auch zu Deutschland sehr hoch. Im Land mit seinen etwas mehr als zehn Millionen Einwohnern wurden laut der staatlichen Gesundheitsbehörde bislang etwa 62.300 Menschen positiv auf das Virus getestet. Mehr als 5200 Menschen sind im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben.
Zu Schwedens Sonderweg mit lediglich moderaten Einschränkungen für die Bevölkerung sagte der 64-Jährige, an sich habe das Gesundheitssystem die Pandemie bewältigen können. Aber vor allem die vielen Toten unter den Senioren hätten vermieden werden müssen. Der Epidemiologe hatte erstmals Anfang Juni Selbstkritik an der Strategie geübt und bedauert, dass das Land zu wenig Maßnahmen im Kampf gegen das Virus ergriffen habe. (Quelle: ARD) 

16:50 Uhr: New York Marathon im November abgesagt
Der für den 1. November geplante Marathonlauf in New York fällt aufgrund der Corona-Pandemie aus. Die Absage erfolge dem Veranstalter zufolge in Absprache mit dem Büro des Bürgermeisters Bill de Blasio. Mit Blick auf die Virus-Ausbreitung habe es Bedenken hinsichtlich der Gesundheit und der Sicherheit der Läufer, Zuschauer, freiwilliger Helfer und Mitarbeiter gegeben. (Quelle: ARD) 

16:02 Uhr: Belgien lockert Maßnahmen weiter
Belgien will mit Blick auf die seit Wochen sinkenden Corona-Fallzahlen weiter die Pandemie-Maßnahmen lockern: Ab Juli dürfen sich die Menschen in dem Land wöchentlich mit bis zu 15 Personen treffen, wie Premierministerin Sophie Wilmès nach einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrat sagte. Bislang waren nur zehn Personen erlaubt.
Freizeitstätten wie Schwimmbäder, Theater und Wellnesscenter dürfen zudem wieder öffnen - bis zu 50 Besucher dürfen sich in diesen gleichzeitig aufhalten. Abstands- und Hygieneregeln müssen weiterhin eingehalten werden, wie belgische Medien berichteten.
Auch Veranstaltungen mit bis zu 200 Personen im Inneren sowie bis zu 400 Personen an der frischen Luft dürfen unter bestimmten Voraussetzungen von kommendem Mittwoch an wieder stattfinden. (Quelle: ARD) 

14:39 Uhr: Laumann: Bis Sonntag Ergebnisse über Corona-Verbreitung in Gütersloh
Die Landesregierung will mit Massentests in den Kreisen Gütersloh und Warendorf bis Ende der Woche Erkenntnisse über die Verbreitung des Coronavirus erhalten. Bis Ende der Woche wolle man wissen, "ob das Virus in andere Teile der Bevölkerung übergesprungen ist", sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Anlass dafür ist der Corona-Ausbruch in der Tönnies-Fleischfabrik in Rheda-Wiedenbrück.
Bis zu 900 Polizisten in beiden Kreisen unterstützen nach Angaben des Ministers die Behörden bei der Durchsetzung der Quarantäne der bis zu 7000 betroffenen Tönnies-Beschäftigten.
Laumann kündigte erneut einen scharfen Kurs gegen die Zustände in der Fleischindustrie an. "Das hat mit einer humanen Arbeitswelt nichts mehr zu tun", sagte er. Der CDU-Politiker wies Vorwürfe zurück, die Behörden hätten Schlachthöfe nicht gut genug kontrolliert. In 30 Schlachthöfen seien bei Kontrollen erhebliche Mängel festgestellt worden, sagte Laumann. Dazu gehörten auch Tönnies-Betriebe. "Der Arbeitsschutz war pausenlos unterwegs, gerade in den Hotspots in NRW." Das derzeitige "System der industriellen Schlachtung" habe keine Zukunft mehr, meinte Laumann. (Quelle: ARD) 

14:26 Uhr: Soforthilfeprogramm für Ehrenamtsinitiativen
Das Bundesagrarministerium hat ein Soforthilfeporgramm für durch die Corona-Krise gefährdete Ehrenamtsprojekte gestartet. Mit fünf Millionen Euro sollen die Projekte etwa bei den Kosten für Schutzausrüstung, digitale Ausstattung und pandemiebedingte Transportleistungen unterstützt werden.
"Viele ehrenamtliche Initiativen sind durch die Pandemie in Schieflage geraten", erklärte Ministerin Julia Klöckner in Berlin. Besonders ländliche Regionen sollen unterstützt werden - Klöckner zufolge sollen sich nur solche Initiativen um Fördermittel bewerben, die überwiegend in kreisangehörigen Städten und Gemeinden mit maximal 50.000 Einwohnern wirken. Je Projekt soll es bis zu 8000 Euro Unterstützung geben. Die Förderung solle im August oder September starten und bis höchstens Ende November laufen.
(Quelle: ARD) 

12:41 Uhr: Testzentrum in Gütersloh schon am Morgen ausgelastet
Im Kreis Gütersloh ist der Andrang auf das Corona-Testzentrum so groß, dass schon am Mittwochmorgen die Kapazitäten ausgelastet gewesen sind. "Jetzt wollen sich viele testen lassen", sagte eine Sprecherin des Kreises. Es mache keinen Sinn mehr, sich anzustellen, Menschen würden auf Donnerstag vertröstet.
Die Anzahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage ist im Kreis Gütersloh am Mittwoch auf 270,2 gestiegen. Am Dienstag lag der Wert laut NRW-Gesundheitsministerium noch bei 257,4. Im benachbarten Kreis Warendorf stieg derselbe Wert auf 66,2. Am Tag zuvor hatte der Wert bei 61,2 gelegen. (Quelle: ARD) 

12:38 Uhr: Studie: Corona-Lockerung geht 36 Prozent der Deutschen zu schnell
Laut einer Studie der Universität Hamburg empfinden 36 Prozent der Deutschen die Lockerungen der Corona-Maßnahmen im Juni als zu schnell. Für 14 Prozent der Deutschen geht es dagegen zu langsam in die Normalität zurück. 40 Prozent finden die Lockerungen angemessen. Vier Prozent sind aktuell der Meinung, dass die Einschränkungen gar nicht nötig waren. (Quelle: ARD) 

11:27 Uhr: Corona-Prämie für Ausbildungsbetriebe in Not
Kleine und mittelständische Firmen, die trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten in Corona-Zeiten ihre Ausbildungsplätze erhalten oder sogar ausbauen, sollen staatliche Prämien bekommen. Das hat das Bundeskabinett beschlossen. Vorgesehen sind außerdem Zahlungen für Unternehmen, die Azubis von anderen Firmen übernehmen, wenn diese pandemiebedingt Insolvenz anmelden müssen. Die Prämie soll helfen, Ausbildungsplätze in der Krise zu erhalten. Die Kosten werden auf 500 Millionen Euro geschätzt.
Mit dem Programm sollen konkret Unternehmen mit bis zu 249 Mitarbeitern angesprochen werden, so stand es in einem Mitte des Monats bekanntgewordenen Eckpunktepapier. Wer wegen der Pandemie große Umsatzeinbrüche hat oder seine Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken musste, aber weiterhin in einem Umfang ausbildet wie in den vergangenen drei Jahren, soll für jeden für das Ausbildungsjahr 2020 abgeschlossenen Ausbildungsvertrag einmalig 2000 Euro bekommen. Für Firmen, die in dieser Lage ihre Plätze sogar aufstocken, ist eine Prämie von 3000 Euro für jeden zusätzlichen Ausbildungsplatz geplant. (Quelle: ARD) 

10:56 Uhr: Ifo-Geschäftsklima verbessert sich deutlich
Die Stimmung deutscher Unternehmen hat sich im Juni kräftig von ihrem drastischen Einbruch in der Corona-Krise erholt. Das Ifo-Geschäftsklima stieg im Vergleich zum Vormonat um 6,5 Punkte auf 86,2 Zähler, wie das Ifo-Institut mitteilte. Dies sei der stärkste jemals gemessene Anstieg, erklärte das Institut. Analysten hatten zwar mit einem Zuwachs gerechnet, diesen allerdings mit 85,0 Punkten im Durchschnitt etwas schwächer erwartet. (Quelle: ARD) 

10:44 Uhr: Münchner Tropeninstitut sucht Freiwillige für Studie von Corona-Impfstoff
Das Münchner Tropeninstitut sucht Freiwillige für eine klinische Studie zur Testung des vom Unternehmen Curevac entwickelten Impfstoffs gegen Covid-19. Es können gesunde Menschen aus München und Umgebung im Alter zwischen 18 bis 60 Jahren teilnehmen, die bereits eine nachgewiesene Covid-19-Erkrankung durchmachten, wie das Tropeninstitut mitteilte.
Die zu einer ganzen Studienreihe zählende Studie soll die Verträglichkeit und Immunantwort des neuen Impfstoffs untersuchen und dabei helfen, die Dosis zu finden, die wichtig für die Wirksamkeit ist. Um dies mit ausreichender Sicherheit zu bestimmen, bekommt ein Teil der Probanden nicht den Impfstoff, sondern ein Placebo. Zur Studie zählen ein Screeningtermin, zwei Impftermine und zehn Kontrolltermine binnen 13 Monaten. Teilnehmer bekommen eine Aufwandsentschädigung. (Quelle: ARD) 

08:41 Uhr: Spahn: Erneuter Lockdown dient dem Schutz der Bürger
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn stellt sich hinter die Wiedereinführung von Beschränkungen in Teilen Nordrhein-Westfalens. Man habe von Beginn an gesagt, dass dies erforderlich werde, sollte es erneut regionale Virus-Ausbrüche geben, sagte der CDU-Politiker im Morgenmagazin. Damit solle eine weitere Corona-Ausbreitung verhindert werden. Das seien jetzt zwar harte ein bis zwei Wochen für die Menschen in den betroffenen Regionen. Es diene aber dem Schutz aller Menschen in Deutschland. "Wir sehen ja, wenn man es diesem Virus zu leicht macht, dann breitet es sich ganz, ganz schnell wieder aus." Zwar seien die Infektionszahlen über viele Wochen niedrig gewesen, "aber dieses Virus ist noch da". (Quelle: ARD) 

06:03 Uhr: 587 registrierte Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland
Die lokalen Behörden haben dem Robert Koch-Institut 587 Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 191.449 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. 8914 mit dem Virus infizierte Menschen starben nach RKI-Angaben in Deutschland - das bedeutet ein Plus von 19 im Vergleich zum Vortag. Etwa 176.300 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Das sind 600 mehr als noch einen Tag zuvor. (Quelle: ARD) 

04:57 Uhr: Fast 40.000 Fälle in Brasilien in 24 Stunden
Brasilien verzeichnet nach Angaben des Gesundheitsministeriums binnen 24 Stunden 39.436 neue bestätigte Coronavirus-Fälle sowie mit 1374 weiteren Toten eine Verdopplung der Todesfälle innerhalb eines Tages. Seit Beginn der Pandemie sind in dem lateinamerikanischen Land mehr 1,1 Millionen Infektionen registriert, die weltweit zweithöchste Zahl nach den USA. Die Gesamtzahl der Todesfälle steigt dem Ministerium zufolge auf 52.645. (Quelle: ARD) 

04:57 Uhr: Bericht: EU könnte US-Bürgern weiterhin Einreise verweigern
Die Europäische Union erwägt einem Medienbericht zufolge, US-Bürgern nach einer schrittweisen Öffnung der EU-Außengrenzen ab dem 1. Juli wegen der Coronavirus-Krise weiterhin die Einreise zu verwehren. Die "New York Times" berichtete, auf einer vorläufigen Liste mit Ländern, für die ab Anfang Juli weiter Einreiseverbote gelten sollten, stünden unter anderem die USA, Russland und Brasilien. Grund für die Überlegungen ist demnach die anhaltende Ausbreitung des Coronavirus in den USA. (Quelle: ARD) 

Meldungen aus Bayern 

Huml vereinbart wichtigen Schritt für Bayerisches Corona-Testkonzept – Bayerns Gesundheitsministerin unterzeichnet Vertrag mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns zur Abrechnung von zusätzlichen Corona-Testungen
Zur Pressemeldung 

Unterfranken 

Aktuelle Corona-Fallzahlen für Stadt und Landkreis Würzburg
Dem Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg wurden in den letzten 24 Stunden keine weiteren auf das Corona-Virus positiv getestete Personen gemeldet. Damit stagniert die Zahl der insgesamt auf das Corona-Virus positiv getesteten Personen in Stadt und Landkreis Würzburg bei 888. Als gesund entlassen wurden bisher insgesamt 825 Patienten. Derzeit sind 4 Personen in Stadt und Landkreis Corona-positiv. 59 Personen sind an Covid-19 verstorben. Aktuell sind 21 Personen in häuslicher Quarantäne oder Isolation unter Beobachtung des Gesundheitsamtes. Aus der Quarantäne oder Isolation entlassen werden konnten insgesamt bereits 2.584 Personen. (Quelle: BR) 

Corona-Fallzahlen in Unterfranken
Für die einzelnen Landkreise melden die Gesundheitsbehörden am Dienstag (23. Juni) folgende Corona-Fall-Zahlen: In Stadt und Landkreis Würzburg sind es 888 Corona-Fälle. Genesen sind bisher 825 Menschen. 59 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind es 661 Corona-Fälle. 613 Menschen sind mittlerweile wieder gesund. 42 Menschen sind gestorben. 270 Coronafälle sind im Landkreis Bad Kissingen bisher bestätigt worden. Als gesund aus der Quarantäne entlassen wurden bisher 249 Menschen. 19 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Main-Spessart gibt es 157 Corona-Fälle. Weitere Angaben macht das Landratsamt nicht. Im Landkreis Haßberge gibt es aktuell 165 Corona-Fälle. 155 Menschen sind mittlerweile wieder gesund. Sechs Menschen sind gestorben. Im Landkreis Miltenberg sind es 304 Corona-Fälle. 296 Menschen wurden als gesund aus der Überwachung entlassen. Fünf Menschen sind gestorben. Alle anderen Landkreise haben heute keine Zahlen veröffentlicht. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg 

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Im Vergleich zu Dienstag haben sich im Landkreis Miltenberg keine Änderungen bei den Fallzahlen ergeben. Nach wie vor wird niemand stationär behandelt, die Zahl der Todesfälle liegt bei fünf Personen und 296 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Meldungen aus Hessen 

+++ Großaktionär will für Lufthansa-Rettungspaket stimmen +++
Der Lufthansa-Großaktionär Heinz Hermann Thiele will bei der außerordentlichen Hauptversammlung am Donnerstag dem Rettungspaket für die angeschlagene Airline zustimmen. Damit stünde dem Einstieg des Staates bei der Fluggesellschaft nichts im Weg. "Ich werde für die Beschlussvorlage stimmen", sagte Thiele der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am Mittwoch.
Thiele könnte mit einem Aktienanteil von 15,5 Prozent den Staatseinstieg verhindern und zeigte sich bisher skeptisch darüber. Bei der Hauptversammlung werden weniger als 38 Prozent der Stimmrechte vertreten sein. Er stimme gegen die Insolvenz, sagte Thiele: "Es liegt im Interesse aller Lufthansa-Mitarbeiter, dass das Management zügige Verhandlungen mit den Gewerkschaften über die nötige Restrukturierung führen kann." (Quelle: Hessenschau) 

+++ Fleischer protestieren gegen Fleischindustrie +++
Nach dem Corona-Ausbruch in dem Fleischbetrieb Tönnies haben sich Metzger aus Nordhessen in einem gemeinsamen Protest gegen die Fleischindustrie abgegrenzt. "Wir schlachten selbst aus kleinbäuerlicher Tierhaltung, wir haben kurze Transportwege und wir zahlen die Mitarbeitern adäquat", sagt der Obermeister der Fleischerinnung, Uwe Köhler. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Umfrage: Viele Betriebe in Hessen wollen weiter ausbilden +++
Viele Unternehmen in Hessen wollen trotz der Corona-Pandemie weiterhin ausbilden. 92 Prozent der ursprünglich geplanten Ausbildungsplätze blieben erhalten, ergab eine Umfrage des Hessischen Industrie- und Handelskammertags (HIHK) unter 1285 Firmen. Nur zwei Prozent der Betriebe hätten Verträge wieder aufgelöst, die bereits unterschrieben waren. "61 Prozent der IHK-Ausbildungsbetriebe wollen in diesem Krisenjahr alle Azubis übernehmen", sagte Dr. Brigitte Scheuerle, Sprecherin Berufliche Bildung beim HIHK.
Neue Verträge für das Ausbildungsjahr ab September kommen allerdings deutlich später zustande als sonst. Zum 1. Juni haben die hessischen Industrie- und Handelskammern gemessen am Vorjahr einen Rückgang von fast 23 Prozent auf gut 9.100 Verträge gezählt. Das hängt nach Einschätzung des HIHK auch mit der massiven Verunsicherung vieler Firmen in der Corona-Krise zusammen. Zudem hätten 12 Prozent der Ausbildungsbetriebe Bewerbungsgespräche verschoben. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Corona wirbelt Spielplan der Oper Frankfurt durcheinander +++
Die Einschränkungen in der Corona-Pandemie bringen den Spielplan der Oper Frankfurt durcheinander: Stücke mit großer Besetzung wie Dmitri Schostakowitschs "Lady Macbeth von Mzensk" müssen verschoben werden. Wegen der begrenzten Zuschauerzahl soll es außerdem zwei Vorstellungen pro Spieltag geben.
Intendant Bernd Loebe hofft, dass bis zum Spätsommer wieder mehr Plätze angeboten werden können. "Für uns kommt auf keinen Fall in Frage, auch in der kommenden Saison nur vor 250 Menschen zu spielen, zumal es den momentan geltenden Abstandsregeln zufolge in der Realität nur knapp über 140 Plätze sind", teilte er am Mittwoch mit. Wegen der Unwägbarkeiten kann auch der Vorverkauf, der am 6. Juli starten sollte, vorerst nicht beginnen. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Baubranche trotz Corona mit mehr Umsatz und Aufträgen +++
Die Baubranche in Hessen hat im April gegen den allgemeinen Trend in der Corona-Krise ein Umsatz- und Auftragsplus verzeichnet. Die Umsätze stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um sechs Prozent auf 458 Millionen Euro, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch mitteilte. Dabei stiegen die Erlöse im gewerblichen und industriellen Bau sowie im Verkehrsbau. Einen Umsatzrückgang gab es demnach lediglich im Wohnungsbau - und zwar um fünf Prozent.
Viele Betriebe in der Branche haben weiterhin gut gefüllte Auftragsbücher. Mit 23 Prozent war das Plus bei den Bestellungen im April besonders hoch. Positive Impulse kamen vor allem aus dem Hochbau, wo die Nachfrage zum Vorjahresmonat um 48 Prozent zulegte. Auch die Zahl der Beschäftigten wuchs: Die Branche zählt demnach knapp 35.400 Beschäftigte und damit fast vier Prozent mehr als im April 2019. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Nach strittigen Test-Ergebnissen: KV kritisiert Vogelsbergkreis scharf +++
Am Dienstag meldete der Vogelsbergkreis vierzehn falsch-positive Corona-Tests in Folge und forderte die Kassenärztlichen Vereinigung Hessen in einer Pressemitteilung auf, das beauftragte Testlabor zu wechseln. Nun hat die KV die Kritik des Landrats und des Gesundheitsdezernenten zurückgewiesen und das Verhalten als "unverantwortlich" bezeichnet. Man arbeite nur mit Laboren zusammen, in denen die Vorgaben des Robert-Koch-Instituts und die vorgeschriebenen Maßnahmen zur Qualitätssicherung streng eingehalten würden. Dazu gehört demnach auch ein zweiter Bestätigungstest.
"Kritisch sehen wir die Äußerungen der Kreisspitze aber auch vor allem deshalb, weil sie ein hohes Maß an medizinischer Inkompetenz und Verantwortungslosigkeit offenbaren", heißt es in der Mitteilung des KV-Vorstandes. Dass ein Test einige Tage später anders ausfalle, sei keineswegs ungewöhnlich. "Auch fallen nicht alle Tests zu 100 Prozent positiv oder negativ aus, sondern beispielsweise nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 Prozent." Einen solchen Fall nicht als positiv zu werten, sei infektiologisch unverantwortlich. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Bislang kein Beherbergungsverbot für Touristen aus Gütersloh +++
Nach dem massenhaften Corona-Ausbruch im Kreis Gütersloh in Nordrhein-Westfalen hat Hessen anders als andere Länder kein Beherbergungsverbot für Touristen aus der Region erlassen. Das teilte der Sprecher der Landesregierung, Michael Bußer, am Mittwoch in Wiesbaden mit. "Allerdings beobachtet die Landesregierung aufmerksam das Infektionsgeschehen und berät auf dieser Grundlage fortlaufend über mögliche Schritte und Notwendigkeiten, die sich daraus ergeben." Das gelte auch für das derzeit stark erhöhte Infektionsgeschehen einzelner Landkreise und kreisfreier Städte.
In Bayern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen gilt bereits ein Beherbergungsverbot für Menschen aus dem Kreis Gütersloh. Ausnahmen gibt es teilweise für Reisende, die einen negativen Corona-Test vorweisen können. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Deutliche Umsatzeinbrüche in der Industrie +++
Die Corona-Krise hat der hessischen Industrie im April stark zugesetzt: Im Vergleich zum April 2019 ist der Umsatz um 24 Prozent eingebrochen auf 7,4 Milliarden Euro. Das teilte das Statistische Landesamt am Mittwoch mit. Besonders deutlich war der Umsatzrückgang demnach mit fast 85 Prozent bei der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen. Auch die Auftragslage verschlechterte sich: Aus dem In- und Ausland gingen im April rund 23 Prozent weniger Aufträge ein. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Wissenschaftsministerin Dorn verlängert Regelstudienzeit +++
Wegen der coronabedingten Einschränkungen an den Hochschulen wird die Regelstudienzeit für alle aktuell eingeschriebenen Studierenden um ein Semester verlängert. Das kündigte Wissenschaftsministerin Angela Dorn (Grüne) am Mittwoch an. "Leider weigert sich Bundesbildungsministerin Anja Karliczek bisher, den Studierenden durch eine pauschale Verlängerung der Förderhöchstdauer beim BAföG um ein Semester Planungssicherheit zu geben. Deshalb greifen wir zu dieser hessischen Lösung."
Auch wissenschaftliche Mitarbeiter und angehende Professoren sollen von der Verordnung profitieren: Sind ihre Verträge zeitlich befristet, werden sie um ein halbes Jahr verlängert. Abhängig vom Verlauf der Pandemie stellte Dorn eine weitere Verlängerung in Aussicht. Grundlage für die Verordnung ist ein Gesetzentwurf, den der Landtag am Dienstagabend beschlossen hatte. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Spargelbauern trotz Corona-Krise mit Ernte zufrieden +++
Die hessischen Spargelbauern haben trotz der zunächst befürchteten tiefen Einschnitte durch die Corona-Krise doch noch eine positive Erntebilanz gezogen. "Wir werden keine großen Gewinne machen, aber wir machen auch kein Minus", sagte der Vorsitzende des Arbeitskreises Spargel Südhessen, Rolf Meinhardt. Man sei mit einem blauen Auge davongekommen. Der Sprecher des Hessischen Bauernverbands, Bernd Weber, sagte: "Die Spargelbauern sind durchweg zufrieden mit dem Ende." Es sei besser gelaufen als gedacht.
Gründe für das positive Fazit sind Meinhardt zufolge, dass schließlich doch Saisonarbeitskräfte nach Deutschland kommen konnten und die sehr gute Direktvermarktung: "Der Standverkauf lief sehr, sehr gut. Da haben wir zugelegt und die Verluste bei der Gastronomie teils ausgeglichen." Auch der durchschnittlich 20 bis 30 Cent höhere Kilopreis habe zu dem Abschluss beigetragen. Die Spargelernte läuft in dieser Woche aus. (Quelle: Hessenschau) 

+++ 32 Neuinfektionen, zwei weitere Todesfälle +++
Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen innerhalb der vergangenen 24 Stunden um 32 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Mittwoch, 0 Uhr. Es gab zwei weitere Todesfälle, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen bei 503 liegt.
Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.645 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 9.700 (91 Prozent) als genesen.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiter deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Den höchsten Wert weist der Kreis Hersfeld-Rotenburg mit rund 20,7 Fällen auf. (Quelle: Hessenschau) 

Südhessen

+++ Maislabyrinth in Groß-Umstadt abgesagt+++
Da gerade an heißen Sommertagen so viele Menschenmassen zum Maislabyrinth von Erdbeerbauer Münch in Groß-Umstadt kommen würden, verzichtet der Bauer dieses Jahr auf den Irrgarten. Die Sicherheitsabstände könnten nicht eingehalten werden. Besonders die Strohkletterburg sei bei den Besuchern so beliebt, dass die Sicherheit der Gäste nicht gewähleistet werden könne. Ein Online Buchungssystem mit vorgebuchten Besuchszeiträumen wolle man dieses Jahr nicht einführen. Der Hofladen bleibe dieses Jahr aber geöffnet. Dort würden Beeren,Äpfel, Kürbisse, Blumen oder auch Eis angeboten. (Quelle: FFH) 

+++ Waldschwimmbad in Bürstadt öffnet wieder +++
In Bürstadt öffnet nach der Corona-Zwangspause heute wieder das Waldschwimmbad. Allerdings auch hier mit einigen Einschränkungen. So dürfen je nach Zeitraum höchstens 200 Besucher gleichzeitig ins Bad, für maximal vier Stunden, und die Tickets dafür sollten vorher online gebucht werden. Kinder unter 10 Jahren dürfen nur mit einem Erwachsenen rein.

Odenwaldkreis

Kein neuer positiver Test aber ein Toter durch Langzeitfolgen
Im Odenwaldkreis gibt es keine neuen positiven Testergebnisse auf das Corona-Virus (Stand 24.06., 12:00 Uhr). Es bleibt bei 409 positive Tests.
Ein Heimbewohner ist an den Langzeitfolgen seiner Corona-Infektion verstorben. Da er bereits nicht mehr infektiös war wurde er statistisch bei den genesenen Personen geführt. Der Mann war 88 Jahre alt und hatte Vorerkrankungen.
Dadurch erhöht sich Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Corona-Virus auf 62 – 41 davon waren Bewohner*innen von Pflegeheimen. Die Zahl der genesenen Personen sinkt um eins auf 343. Der Infektionssaldo liegt weiter bei vier.
In Krankenhäusern außerhalb des Kreises werden zwei Personen stationär behandelt. Im Gesundheitszentrum in Erbach befinden sich keine Patienten, die an Corona erkrankt sind.
Das Land Hessen errechnet für den Odenwaldkreis eine 7-Tage-Inzidenz von eins (Stand 24.06., 00:00 Uhr).

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

+++ Land kündigt umfangreiche Tests in der Fleischbranche an +++
In Rheinland-Pfalz soll es umfangreiche Corona-Tests in der Fleischbranche geben. Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) sagte im Landtag, ab der kommenden Woche werde es Reihentestungen in sechs Schlacht- und fleischverarbeitenden Betrieben mit Sammelunterkünften geben. Man sei hier schon in Kontakt mit den Gesundheitsämtern und den Landräten. (Quelle: SWR) 

+++ 18 neue Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz +++
Die Zahl der bestätigten Fälle von Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz ist am Mittwoch um 18 auf 6932 gestiegen, wie das Gesundheitsministerium in Mainz mitteilte. Die Zahl der Todesfälle von infizierten Menschen blieb bei 235 (Stand 10.30 Uhr). Aktuell sind 154 Menschen im Bundesland mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die meisten Neuinfektionen gibt es in der Stadt Zweibrücken mit 18 neuen Fälle pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Danach folgt jetzt der Kreis Bitburg-Prüm mit 12 Fällen. In 14 der 36 Kreise und kreisfreien Städte gab es in den vergangenen sieben Tagen keine einzige Neuinfektion. Darunter sind auch die Stadt Mainz und der Kreis Mainz-Bingen. Mehr als neun von zehn Menschen, bei denen eine Infektion mit dem Virus bestätigt wurde, sind bisher nach Angaben des Gesundheitsministeriums wieder genesen - 6543 oder 94,4 Prozent der bestätigten Infizierten. (Quelle: SWR) 

R-Wert steigt auf 1,38
Am Mittwoch wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium insgesamt weitere 37 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Innerhalb der vergangenen sieben Tage verzeichnet das Land damit insgesamt 2,10 Neuinfektionen pro Hunderttausend Einwohner. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.456 an. Davon sind ungefähr 33.191 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 438 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert. Dem Landesgesundheitsamt wurde aus dem Landkreis Schwäbisch Hall ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 1.827. Die geglättete Reproduktionszahl wird vom Robert-Koch-Institut für Baden-Württemberg mit 1,38 angegeben. Sie bezeichnet die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. (Quelle: SWR) 

Probanden vertragen Curevac-Impfstoff bisher problemlos
Alle Probanden vertragen den Impfstoff des Tübinger Biotechunternehmens Curevac bisher ohne Probleme. In der kommenden Woche soll daher die Dosis auf vier, eine Woche später auf acht Mikrogramm erhöht werden. Das sagte Peter Kremsner, der Direktor des Tübinger Tropeninstituts. Bereits im Sommer könnte man in die zweite von drei Phasen der klinischen Studie starten. Bis der Impfstoff allerdings eine Zulassung erhält und auf den Markt kommt, kann es noch etwa ein Jahr dauern. (Quelle: SWR) 

Beherbergungsverbot für Gäste aus Gütersloh
Wer aus Corona-Hotspots wie Gütersloh (Nordrhein-Westfalen) in Baden-Württemberg Urlaub machen will, muss einen negativen Corona-Test vorweisen. Dieser darf nicht älter als 48 Stunden sein. Ansonsten darf die Person nicht in Beherbergungsbetrieben, wie Hotels oder Campingplätzen, übernachten. Das hat Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) im SWR erklärt. Dazu werde gemeinsam mit dem Wirtschaftministerium eine Verordnung erlassen. Darin steht: "Es ist untersagt, Personen zu beherbergen, die aus einem Land- oder Stadtkreis anreisen, in dem in den letzten sieben Tagen vor der Anreise die Zahl der Neuinfektionen laut der Veröffentlichung des Robert-Koch-Instituts pro 100.000 Einwohner höher als 50 ist." Dies ist derzeit im Kreis Gütersloh der Fall. (Quelle: SWR) 

+++ Gesundheitsminister beraten nach Lockdown in zwei NRW-Kreisen +++
Die Gesundheitsminister der Länder beraten heute über das weitere Vorgehen nach dem massenhaften Corona-Ausbruch in einer Tönnies-Fleischfabrik. Dabei geht es auch um den Umgang mit Reisenden aus den betroffenen nordrhein-westfälischen Landkreisen Gütersloh und Warendorf. In Schleswig-Holstein etwa müssen Reisende aus den Corona-Risikogebieten nach ihrer Einreise für 14 Tage in Quarantäne. Der rheinland-pfälzische Dehoga-Chef Gereon Haumann empfiehlt, keine Gäste aus den betroffenen Kreisen aufzunehmen. Gesundheit gehe vor Umsatz. (Quelle: SWR) 

+++ Sport, Feiern, Gottesdienste - Weitere Lockerungen treten in Kraft +++
Heute werden eine Reihe von Corona-Auflagen in Rheinland-Pfalz gelockert. So kann etwa in Außenbereichen von Restaurants und bei geschlossenen, privaten Feiern auf eine Maske verzichtet werden. Bei geschlossenen Gesellschaften mit bis zu 75 Teilnehmern entfallen auch das Abstandsgebot und die Sperrstunde von 24 Uhr. An Konzerten unter freiem Himmel dürfen wieder 350 Menschen teilnehmen, bei Veranstaltungen in Innenräumen 150 Personen. Lockerungen gibt es auch bei den sogenannten Kontaktsportarten wie Judo oder Ringen. (Quelle: SWR) 

Pflegedienst spendet Atemschutzmasken an Klinik in Peru
Ein Pflegedienst aus dem Neckar-Odenwald-Kreis spendet eigenen Angaben zufolge 60.000 Schutzmasken für eine Klinik in Peru. Die Masken sollen am Mittag in Buchen an das Missionswerk Diospi Syana e.V. übergeben werden. Die Leitung des Pflegedienstes "Hand in Hand" hatte sich zu Beginn der Corona-Krise rasch um Schutzkleidung für die Mitarbeiter gekümmert und mehr als 350.000 Masken aus China importiert. Damit habe man auch andere Gesundheitseinrichtungen, Pflegeheime und einige Feuerwehren im Landkreis versorgt. Über einen Arzt aus Mosbach, der seit Januar mit seiner Familie in Peru lebt, wurde der Pflegedienst jetzt auf die Notlage in Peru aufmerksam und entschloss sich, dem Krankenhaus 60.000 Masken zu überlassen. (Quelle: SWR) 

Neckar-Odenwald-Kreis 

+++CORONAVIRUS: AKTUELLE INFORMATIONEN UND FALLZAHLEN VOM 24. JUNI 2020 +++
Zur Pressemeldung 

Main-Tauber-Kreis 

Keine neue Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 24. Juni) 
Im Main-Tauber-Kreis wurde auch am Mittwoch, 24. Juni, kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen weiter bei 399. Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 387 wieder genesen. Derzeit sind noch zwei Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen.

+++Meldungen 23. Juni+++


Weltweit 

20:59 Uhr: Söder: "Coronavirus bleibt Herausforderung"
Bayerns Landeschef Markus Söder hat im ARD extra-Interview das Vorgehen Nordrhein-Westfalens mit dem Corona-Ausbruch im Schlachtbetrieb Tönnies gelobt. Die Rückkehr zu strengeren Auflagen sei der "sicherste und seriöseste Weg".
Trotzdem sei er etwas verwundert, so Söder weiter, dass für die Bewohner der betroffenen Kreise Gütersloh und Warendorf keine Ausreisesperre verhängt worden sei. Bayerns Landeskabinett hatte heute beschlossen, Einwohnern aus Risikogebieten, die keinen negativen Corona-Test vorweisen können, die Einreise zu untersagen.
Das sei keine Strafe, betonte Söder: "Dadurch können wir die Sicherheit für alle Beteiligten erhöhen." Auch die der potenziellen Gäste aus Gütersloh, die mit einem negativen Befund "ihren Urlaub in Ruhe und Entspannung antreten können".
Das Beispiel Gütersloh zeige, "wie zerbrechlich die neue Normalität ist" und dass das "Coronavirus eine Herausforderung bleibt", sagte der CSU-Politiker. An Beispielen wie Heinsberg und Ischgl habe man erlebt, wie schnell sich das Virus ausbreiten könne. "Wir bleiben vorsichtig". (Quelle: ARD) 

18:36 Uhr: Virologe Kekulé: Einwöchiger Lockdown zu kurz
Der wegen des massenhaften Corona-Ausbruchs beim Fleischkonzern Tönnies verhängte einwöchige Lockdown ist aus Sicht des Virologen Alexander Kekulé zu kurz angesetzt. Es dauere in der Regel zwei Wochen, bis bei allen Infizierten Symptome aufgetreten seien, sagte Kekulé im Podcast von MDR Aktuell. Im schlimmsten Fall würden die Einschränkungen am 30. Juni wieder aufgehoben, und erst danach werde klar, wie viele Menschen sich tatsächlich angesteckt hätten. Er gehe nicht davon aus, "dass man den Lockdown nach einer Woche wieder beenden können wird", betonte Kekulé auch mit Blick auf die Zeit, welche die Behörden für Testungen und Auswertungen benötigten. (Quelle: ARD) 

17:24 Uhr: Maas lobt Spaniens Schutzkonzept
Als erstes Mitglied einer ausländischen Regierung hat Bundesaußenminister Heiko Maas Spanien einen Kurzbesuch abgestattet. In Valencia kam er mit seiner spanischen Amtskollegin Arancha González Laya zusammen.
Maas äußerte sich lobend über die Maßnahmen, die Spanien ergriffen habe, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern. Er sei sicher, dass ein Urlaub in dem Land "unter den bestmöglichen Rahmenbedingungen" stattfinden könne - vorausgesetzt, die Touristen und Einheimischen würden sich an die Regeln halten.
Spanien hatte erst am Sonntag nach 14 Wochen den Notstand für beendet erklärt. Damit wurden auch die Landesgrenzen wieder für Touristen geöffnet. Im selben Zuge hob das Auswärtige Amt in Berlin die Reisewarnung für das EU-Land auf. (Quelle: ARD) 

17:05 Uhr: Drosten warnt vor zweiter Welle
Noch am Morgen hatte sich der Leiter des Robert Koch-Institutes, Lothar Wieler, optimistisch gezeigt, dass eine zweite Welle der Corona-Pandemie in Deutschland vermieden werden könnte. Deutlich skeptischer äußerte sich nun Virologe Christina Drosten.
Er befürchte nach Corona-Ausbrüchen wie bei Tönnies in Nordrhein-Westfalen eine unbemerkte Ausbreitung des Virus in der Bevölkerung. Das Entscheidende sei nun, zu verhindern, dass sich der Erreger über die betroffenen Kreise hinaus verbreite.
Generell gebe es aktuell in mehreren Orten, darunter auch in Berlin, eindeutige Anzeichen, dass das Virus wiederkomme. "In zwei Monaten, denke ich, werden wir ein Problem haben, wenn wir nicht jetzt wieder alle Alarmsensoren anschalten", warnte Drosten. (Quelle: ARD) 

15:45 Uhr: Sachsen-Anhalt will Einschränkungen ab Anfang Juli weiter lockern
Die Landesregierung in Sachsen-Anhalt will die Schutzmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie ab dem 2. Juli weiter lockern. Ab dann sollen wieder größere Veranstaltungen und Sportwettkämpfe erlaubt sein. Pünktlich zu den Sommerferien sollen dann auch Ferienlager wieder Gäste empfangen dürfen. (Quelle: ARD) 

12:55 Uhr: Auch Berlin schafft Kontakbeschränkungen ab
Nach Thüringen und Brandenburg fallen auch in Berlin die Kontaktbeschränkungen ganz weg. Das hat der Senat nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa beschlossen. Bisher gilt, dass sich in der Hauptstadt wegen der Corona-Pandemie maximal fünf Personen aus mehreren oder nur Mitglieder zweier Haushalte in der Öffentlichkeit treffen dürfen. In den meisten anderen Bundesländern sind Kontakte noch auf zwei Haushalte oder auf bis zu zehn Personen beschränkt. (Quelle: ARD) 

12:05 Uhr: Wirtschaftsweise erwarten 2020 Konjunktureinbruch um 6,5 Prozent
Der Absturz der deutschen Wirtschaft im Corona-Jahr 2020 dürfte heftiger ausfallen als von den "Wirtschaftsweisen" Ende März erwartet. Die Berater der Bundesregierung rechnen nun damit, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in diesem Jahr um 6,5 Prozent schrumpfen wird. "Die Corona-Pandemie wird voraussichtlich den stärksten Einbruch der deutschen Wirtschaft seit Bestehen der Bundesrepublik verursachen", erklärte der Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Lars P. Feld. Wie andere Experten auch gehen die "Wirtschaftsweisen" davon aus, dass Europas größte Volkswirtschaft nach der schweren Rezession bereits im nächsten Jahr wieder wachsen wird. Für 2021 prognostiziert der Sachverständigenrat 4,9 Prozent Wachstum. (Quelle: ARD) 

11:46 Uhr: Usedom schickt Urlauber aus Risiko-Gebieten zurück
Auf der Urlaubsinsel Usedom sind mittlerweile 14 Menschen aus Corona-Risiko-Gebieten aufgefordert worden, vorzeitig abzureisen. Sie müssen sich unverzüglich bei ihrem heimischen Gesundheitsamt melden, sagte Achim Froitzheim, Sprecher des Kreises Vorpommern-Greifswald der Nachrichtenagentur dpa. Beim Zahlen der Kurtaxe sei das Problem auffällig geworden. (Quelle: ARD) 

10:42 Uhr: RKI-Chef führt gestiegenen R-Wert auf lokale Ausbrüche zurück
Die Ansteckungsrate in Deutschland ist dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge wegen der einzelnen örtlichen Ausbrüche stark gestiegen. Dies sei der Grund, warum der sogenannte R-Wert zuletzt auf über zwei gestiegen sei, sagte RKI-Chef Lothar Wieler. Das bedeutet, dass ein Infizierter im Schnitt mehr als zwei weitere ansteckt. Da aber insgesamt die Zahl der Neuinfektionen weiter relativ gering sei, dürfe dies nicht überbewertet werden. Aus 137 Kreisen sei in den vergangenen Wochen überhaupt kein neuer Fall gemeldet worden. (Quelle: ARD) 

08:17 Uhr: Sanofi kommt mit Impfstoff schneller voran als erwartet
Der französische Arzneimittelhersteller kommt bei dem gemeinsam mit dem britischen Konzern GlaxoSmithKline entwickelten potenziellen Covid-19-Impfstoff schneller voran als erwartet. Die Zulassung könnte bereits in der ersten Hälfte 2021 erteilt werden statt wie zunächst avisiert in der zweiten Jahreshälfte, teilte Sanofi mit. Das sei den Gesprächen mit den Behörden zu entnehmen. Die Erfolgswahrscheinlichkeit für Sanofi sei "höher als für alle anderen", sagte Konzernchef Paul Hudson. (Quelle: ARD) 

06:30 Uhr: Männer sterben häufiger als Frauen an Covid-19
Männer erkranken oft schwerer an Covid-19 und sterben häufiger als Frauen. Nach Daten der Forschungsinitiative Global Health 50/50 aus mehr als 20 Ländern wie auch nach Zahlen des des Robert Koch-Instituts (RKI) für Deutschland infizieren sich Frauen ähnlich häufig wie Männer. Bei den Sterberaten liegt die Verteilung jedoch etwa bei einem Drittel zu zwei Dritteln. Nach dem Situationsbericht des RKI vom 21. Juni starben in fast allen Altersgruppen mindestens doppelt so viele Männer wie Frauen: Bei den 20- bis 29-Jährigen waren von den neun Todesopfern sechs Männer. Bei den 60- bis 69-Jährigen waren von 845 Toten 624 Männer und bei den 70- bis 79-Jährigen waren von 1998 Toten 1343 männlich. (Quelle: ARD) 

05:44 Uhr: 503 registrierte Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland
Die lokalen Behörden haben dem Robert Koch-Institut 503 Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 190.862 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. 8895 mit dem Virus infizierte Menschen starben nach RKI-Angaben in Deutschland - das bedeutet ein Plus von 10 im Vergleich zum Vortag. Etwa 175.700 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Das sind 400 mehr als noch einen Tag zuvor. (Quelle: ARD) 

05:16 Uhr: China: Von 22 Neuinfektionen sind 13 in Peking gemeldet
Die nationale Gesundheitskommission in China meldet binnen 24 Stunden 22 neue bestätigte Coronavirus-Fälle, 13 davon in Peking. Tags zuvor waren auf dem chinesischen Festland 18 Fälle aufgetreten, darunter 9 in der Hauptstadt. Die Stadt mit mehr als 20 Millionen Einwohnern meldete den ersten Fall einer neuen Virus-Welle am 11. Juni. Der erneute Ausbruch wird mit einem Lebensmittelgroßhandel im Südwesten Pekings in Verbindung gebracht. Dabei haben sich bisher nach offiziellen Angaben 249 Menschen in der Stadt angesteckt. Die chinesische Gesundheitskommission meldet sieben weitere asymptomatische Fälle, die in China nicht zu den bestätigten Fällen zählen, da die Infizierten keinerlei Symptome zeigen.
(Quelle: ARD) 

04:08 Uhr: Zwei weitere Mitarbeiter von Trump-Wahlteam positiv auf Coronavirus getestet
Zwei weitere Mitglieder des Wahlkampfteams von US-Präsident Donald Trump, die seinen Auftritt am Samstag in Tulsa im Bundesstaat Oklahoma vor Ort organisiert hatten, sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies teilte der Kommunikationschef der Trump-Wiederwahlkampagne, Tim Murtaugh, mit. Die Gesamtzahl der positiv auf das neuartige Virus getesteten Wahlkampfmitarbeiter, die in Tulsa im Einsatz waren, stieg damit auf acht.
Die Infektion der anderen sechs Mitarbeiter war schon vor der Kundgebung festgestellt worden, so dass sie bei der Veranstaltung dann nicht dabei waren. Sie wurden laut Murtaugh sofort in Quarantäne geschickt. Die jetzt positiv getesteten Mitarbeiter waren hingegen bei der Kundgebung anwesend. Sie hätten aber während der ganzen Zeit Atemschutzmasken getragen, betonte Murtaugh. Nach den positiven Tests seien auch sie umgehend unter Quarantäne gestellt worden. (Quelle: ARD) 

Meldungen aus Bayern
Huml: Kur- und Heilbäder leisten wertvolle Arbeit bei der Behandlung von Corona-Folgen – Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin besuchte Franken-Therme in Bad Windsheim
Zur Pressemeldung 

Unterfranken

Zwei Neuinfektionen in Würzburg
Das Gesundheitsamt Würzburg meldet zwei Neuinfektionen seit den vergangenen 24 Stunden (23.06.20, Stand: 7.30 Uhr). Damit sind in Stadt und Landkreis Würzburg insgesamt 888 Menschen positiv auf Covid-19 getestet worden. 825 Corona-Infizierte sind bereits wieder gesund. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Im Vergleich zu Montag haben sich im Landkreis Miltenberg keine Änderungen bei den Fallzahlen ergeben. Nach wie vor wird niemand stationär behandelt, die Zahl der die Zahl der Todesfälle liegt bei fünf Personen und 296 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Landkreis Main-Spessart 

Berufsinformationstage Main-Spessart erstmals ab 1. Juli online
Die Berufsinformationstage Main-Spessart werden dieses Jahr zum ersten Mal online laufen. Erwartet wird eine Rekordbeteiligung von rund 90 Ausstellern. Die BIT MSP an zwei Tagen in und an der Scherenberghalle in Gemünden musste der Arbeitskreis BIT-MSP (AK) coronabedingt im März absagen. Aufgrund der aktuellen Situation hat sich der Arbeitskreis für die Online- Lösung entschieden, denn die Nachwuchswerbung ist für die Ausbildungsbetriebe auch im Landkreis Main-Spessart in diesen schwierigen Zeiten wichtiger denn je. Dabei will der AK unter gemeinsamer Führung des Landratsamtes und der AOK Bayern die teilnehmenden Ausbildungsbetriebe mit den "BIT Online" unterstützen. Dazu werden ab dem 1. Juli spezielle Inhalte der teilnehmenden Aussteller auf der Internetseite veröffentlicht, um die Lehrstellensuche in der Region zu erleichtern. Potentiellen Bewerber können sich medial über Videos und ausführliche Firmenpräsentationen über die Unternehmen in der Region informieren. Die Suche nach Auszubildenden ist in vielen Branchen ungebrochen. Deshalb wollen immer mehr Unternehmen, Betriebe und Fachschulen bei der BIT-MSP dabei sein. (Quelle: BR) 

Schulsporthallen in MSP bleiben vorerst zu
Im Zuge der Corona-Pandemie mussten Turnhallen und Schulsporthallen geschlossen werden. Im Landkreis Main-Spessart bleiben die Schulsporthallen auch erstmal bis zum 7. September für die Öffentlichkeit geschlossen. Derzeit dürfen ausschließlich Schulen die Hallen nutzen, zum Beispiel für Abschlussprüfungen oder Lehrerkonferenzen. Die Vereine dürfen aber die Freisportflächen nutzen, wenn die vorgegebenen Hygienemaßnahmen eingehalten werden. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen 

+++ Reihenweise falsche Ergebnisse bei Corona-Tests im Vogelsbergkreis +++
Vierzehnmal in Folge fielen die Tests auf das Coronavirus bei Menschen aus dem Vogelsbergkreis positiv aus – vierzehnmal stellte sich dieses Ergebnis bei einer zweiten Untersuchung durch ein anderes Labor als falsch heraus. Wie der Landkreis am Dienstag mitteilte, hatten alle Betroffenen einen Abstrich im Testcenter der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) in Alsfeld nehmen lassen. Landrat Manfred Görig und Gesundheitsdezernent Jens Mischak forderten die KV deshalb auf, das Testlabor zu wechseln.
Die falschen Ergebnisse führen sie darauf zurück, dass in dem beauftragten Labor in Mainz nur auf ein Gen des Virus getestet werde und nicht auf mindestens zwei. "Positive Test-Ergebnisse ziehen ganz erhebliche Konsequenzen in beruflicher, betreuungs-technischer und nicht zuletzt auch finanzieller Hinsicht für die Betroffenen nach sich", so Mischak . Es könne kein Dauerzustand sein, dass sich Betroffene doppelt testen lassen müssten. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Einzelhandel leidet, Online-Geschäft boomt +++
Der hessische Einzelhandel hat im April stark unter der Corona-Krise gelitten: Die Umsätze fielen um 5,3 Prozent gemessen am Vorjahresmonat, wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Rückgänge gab es in fast allen Bereichen, besonders kräftig aber bei Elektrogeräten mit einem Minus von fast 40 Prozent. Auch Bekleidung und Schuhe waren viel weniger gefragt als vor einem Jahr. Der Online-Handel verzeichnete dagegen einen Umsatzsprung von mehr als 42 Prozent. Supermärkte und Kaufhäuser konnten mit knapp sechs Prozent mehr Umsatz ebenfalls zulegen.
Wegen der Corona-Krise mussten zahlreiche Geschäfte in Hessen schließen und konnten erst Mitte April unter strengen Auflagen wie begrenzten Kundenzahlen wieder öffnen. Deshalb und aus Furcht vor einer Infektion bestellten viele Menschen in Zeiten der Pandemie online. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Chemie-Arbeitgeber wollen trotz Krise weiter ausbilden +++
Die hessischen Chemie-Arbeitgeber wollen trotz der Corona-Krise weiter junge Menschen ausbilden. Das zeigt eine Umfrage des Arbeitgeberverbands HessenChemie unter 37 Branchenunternehmen, die mehr als die Hälfte des Lehrstellenangebots stellen. Demnach wollen 67 Prozent der Firmen die Zahl ihrer Ausbildungsplätze in diesem Jahr beibehalten. Knapp ein Viertel (23 Prozent) wollen das Angebot erhöhen und nur 10 Prozent der Firmen weniger junge Leute ausbilden. Hintergrund sei, dass die meisten Lehrverträge vor der Corona-Krise abgeschlossen wurden.
Die Umfrage zeige auch, dass noch etwa 15 Prozent der Lehrstellen unbesetzt seien, erklärte Dirk Meyer, Hauptgeschäftsführer von HessenChemie. Besonders gefragt seien Auszubildende für Elektroniker, Industriemechaniker, Mechatroniker, Chemikanten und Pharmakanten. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Messe Frankfurt will schnell wieder übliches Niveau erreichen +++
Die Frankfurter Messegesellschaft rechnet mit einer schnellen wirtschaftlichen Erholung nach der Corona-Krise. "Wir wollen 2023 wieder das Umsatzniveau des Geschäftsjahres 2019 erreichen", erklärte Messe-Chef Wolfgang Marzin am Dienstag. Bereits in der zweiten Jahreshälfte 2020 werde man den Betrieb in Frankfurt sowie bei den Auslandsveranstaltungen strukturiert wieder hochfahren. Für Oktober ist die Buchmesse geplant, die mit einem besonderen Schutz- und Hygiene-Konzept stattfinden soll.
Bis zu 300.000 Besucher kamen in den vergangenen Jahren zur Buchmesse nach Frankfurt. 
Das laufende Geschäftsjahr werde die Gesellschaft trotz massiver Mittelabflüsse meistern, sagte Marzin. In der Krise habe man unter anderem das Veranstaltungs-Portfolio erweitert. Unter anderem wurde die Modemesse Fashion Week an den Main geholt, die im kommenden Jahr erstmals stattfinden soll. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Wieder Linienflüge nach China +++
Nach der Zwangspause wegen des Coronavirus-Ausbruchs nimmt der Lufthansa-Konzern wieder Linienflüge auf das chinesische Festland auf. Wie die Fluggesellschaft mitteilte, soll es ab Mittwoch jeweils einmal pro Woche eine Verbindung von Frankfurt nach Shanghai geben. Ein weiterer Flug ist jeden Freitag von Shanghai nach Frankfurt angesetzt. Laut Lufthansa sind es die ersten regulären Flüge der Gruppe nach Festlandchina seit Ende Januar.
Unterdessen hat das Ende der Reisewarnung für viele Länder den Passagierverkehr am Frankfurter Flughafen vergangene Woche etwas belebt. Vom 15. bis 21. Juni zählte der Flughafenbetreiber Fraport an Deutschlands größtem Airport 161.482 Fluggäste und damit 89,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie der MDax-Konzern mitteilte. Das waren fast anderthalb Mal so viele Fluggäste wie in der Vorwoche, als der Rückgang im Jahresvergleich 92,8 Prozent betragen hatte. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Mehr als 11,8 Millionen Warn-App-Nutzer bundesweit +++
Fast 15 Prozent der Menschen in Deutschland haben inzwischen die Corona-Warn-App installiert. Wie das Robert-Koch-Institut berichtete, luden sich mehr als 11,8 Millionen Nutzer die App in der ersten Woche nach ihrer Veröffentlichung herunter.
Die im Auftrag des Bundes entwickelte Warn-App steht seit vergangenem Dienstag zum Download bereit. Sie kann messen, ob sich App-Nutzer mit ihren Smartphones über eine längere Zeit näher als etwa zwei Meter gekommen sind. Ist ein Nutzer positiv getestet worden und hat dies in der App geteilt, meldet sie anderen Anwendern, dass sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben. Dann kann man sich auf Kassenkosten testen lassen. (Quelle: Hessenschau) 

+++ 35 Neuinfektionen, kein weiterer Todesfall +++
Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen innerhalb der vergangenen 24 Stunden um 35 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Dienstag, 0 Uhr. Es gab keinen weiteren Todesfall, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen bei 501 liegt.
Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.613 Ansteckungen gezählt.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiter deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Den höchsten Wert weist der Kreis Hersfeld-Rotenburg mit rund 22,3 Fällen auf. (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg

+++ Dehoga-Chef Haumann: Gäste aus Gütersloh abweisen +++
Hotels und Gaststätten in Rheinland-Pfalz sollten vorerst keine Gäste aus den Lockdown-Kreisen Gütersloh und Warendorf aufnehmen. Das hat der rheinland-pfälzische Dehoga-Chef Gereon Haumann gefordert. Dem SWR-Fernsehen sagte Haumann, der Gesundheitsschutz in den Betrieben wiege schwerer als der Umsatzverlust, wenn Gäste abgewiesen würden. Kritisch sieht Haumann die Empfehlung von NRW-Ministerpräsident Laschet, wonach sich die Menschen aus den betroffenen Kreisen testen lassen sollten, um tags darauf zu verreisen. Der Test sei eine Momentaufnahme, ein erster negativer Test sage nichts über das mögliche Ansteckungsrisiko aus. Die Gesundheitsminister der Länder wollen sich nach SWR-Informationen am Mittwochmorgen in einer Videokonferenz abstimmen, wie sie mit den Menschen aus den Kreisen Gütersloh und Warendorf umgehen. Laut Staatskanzlei ist es oberstes Ziel, gemeinsame Regeln aufzustellen. Am Montag beginnen in Nordrhein-Westfalen die Sommerferien. (Quelle: SWR) 

Heute kein weiterer Coronavirus-Todesfall in Baden-Württemberg
Am Dienstag wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium insgesamt weitere 44 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.419 an. Davon sind ungefähr 33.147 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 446 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert. Dem Landesgesundheitsamt wurde am Dienstag kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach bleibt die Zahl der Todesfälle unverändert bei insgesamt 1.826. Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit 0,87 angegeben. Sie bezeichnet die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. (Quelle: SWR) 

+++ Drei Neuinfektionen mit Coronavirus - ein weiterer Todesfall +++
Das Gesundheitsministerium hat für Rheinland-Pfalz drei bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Diese wurden für den Landkreis Cochem-Zell (+1), Kaiserslautern (+1) und Worms (+1) registriert. Innerhalb der vergangenen sieben Tage verzeichnet das Land damit insgesamt 1,66 Neuinfektionen pro Hunderttausend Einwohner. Außerdem ist ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden. Seit Ausbruch der Epidemie sind damit insgesamt 6.914 Coronavirus-Infektionen in Rheinland-Pfalz nachgewiesen worden und es sind mindestens 235 Menschen im Land mit einer nachgewiesenen Corona-Infektion gestorben. (Quelle: SWR) 

Land gibt 50 Millionen Euro für Kunst und Kultur
Mit 50 Millionen Euro unterstützt Baden-Württemberg Kunst und Kultur im Land. Hilfen müssten dorthin, wo wegen der Corona-Pandemie die "einzigartige und vielfältige Kulturlandschaft existenziell und dauerhaft bedroht" sei, so Kunstministerin Theresia Bauer (Grüne) am Dienstag nach der Kabinettssitzung in Stuttgart. Das Geld geht in einen Hilfefonds für pandemiebedingt in Not geratene Kunst- und Kultureinrichtungen, in das Impulsprogramm "Kunst trotz Abstand" für neue Formate und ein Soforthilfeprogramm für die Vereine der Breitenkultur. Zudem wurden mehr als 75 Millionen Euro Soforthilfe an notleidende Künstler ausgezahlt, wie Bauer sagte. (Quelle SWR) 

+++ Corona-Testzentrum in Heidelberg ruht vorerst +++
Aufgrund der aktuell geringen Fallzahlen ruht der Betrieb des von der Stadt Heidelberg betriebenen Corona-Testzentrums auf dem Kirchheimer Messplatz ab nächste Woche Mittwoch (1.) bis auf Weiteres. Die aktuell durchschnittlich 21 Testungen pro Tag werden vom Testzentrum in Schwetzingen übernommen. Insbesondere gegenüber der Anfangszeit der Coronavirus-Pandemie ist die Anzahl der Testungen deutlich gesunken. Heidelbergs Fieberambulanz auf dem Kirchheimer Messplatz – ein Projekt der kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg – wird vorerst weiterbetrieben. (Quelle: FFH) 

RKI: Menschen müssen länger mit Einschränkungen leben
Die Menschen in Deutschland müssen noch länger mit Corona- Einschränkungen leben, so die Einschätzung des Robert-Koch-Instituts (RKI). Örtliche Ausbrüche werde es wohl immer wieder geben, sagte RKI-Chef Lothar Wieler. Dass es gar keine Fälle mehr gebe, könne er sich nicht vorstellen. Wenn die Abstands- und Hygieneregeln weiter eingehalten würden, könne man aber möglicherweise eine zweite Welle verhindern. (Quelle: SWR) 

Bald dürfen sich in Baden-Württemberg mehr Leute treffen
Baden-Württemberg hat weitere Lockerungen von Corona-Maßnahmen beschlossen. Künftig dürfen sich 20 statt bislang 10 Personen öffentlich treffen, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) in Stuttgart. Dies habe das Kabinett beschlossen. Nach Angaben eines Regierungssprechers gilt die neue Regelung ab dem 1. Juli. Kretschmann erklärte, Großveranstaltungen wie Volksfeste, auf denen kaum Hygienemaßnahmen durchsetzbar sind, blieben aber bis Ende Oktober verboten. (Quelle: SWR) 

Messen in Baden-Württemberg dürfen bald wieder stattfinden
Größere Messen in Baden-Württemberg sind ab dem 1. September wieder möglich. Das hat die Landesregierung mit einem Kabinettsbeschluss entschieden. Voraussetzung sei ein entsprechendes Hygienekonzept. Dieses soll den Messebesuchern ausreichend Sicherheitsabstand garantieren. Zehn Quadratmeter pro Person sind vorgesehen. Außerdem sollen Besuchern an Messeständen feste Sitz- oder Stehplätze zugewiesen werden. In den Hallen soll auch eine Maskenpflicht gelten. Durch die Abstands- und Hygieneregeln sei aber auch klar, dass nicht alle Formate stattfinden können, sagte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU). Trotzdem brauche die Messebranche dringend diese Öffnungsperspektive, speziell für das anstehende Herbstgeschäft. Kleinere Messen bis 100 Personen sollen bereits ab dem 1. Juli wieder möglich sein. Ab dem 1. August sind dann Messen mit bis zu 500 Besuchern erlaubt. (Quelle: SWR) 

Weniger Respekt vor Polizei durch Corona-Krise
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) beklagt in der Corona-Krise eine wachsende Respektlosigkeit gegenüber den Beamten. Diese halte gegenüber Polizei und Rettungskräften schon einige Jahre an, sagte der stellvertretende GdP-Vorsitzende Jörg Radek im ARD-Morgenmagazin. "Und wir erleben jetzt offensichtlich durch die Pandemie, wie durch ein Brennglas, dass es sich hier noch weiter zuspitzt.“ Zu Anfang der Pandemie seien die polizeilichen Maßnahmen akzeptiert worden, aber je länger die Pandemie mit ihren Auflagen andauere, desto weniger Verständnis gebe es. "Das schlägt auch zum Teil um in Aggression." Die GdP wünsche sich daher mehr Rückhalt: "Die Politik müsste polizeiliches Handeln transparenter darstellen." Der fehlende Respekt gegenüber der Polizei hatte sich am Wochenende auch bei den Krawallen in Stuttgart gezeigt. (Quelle: SWR) 

"Night of Light" macht auf Veranstaltungsbranche aufmerksam
Die Veranstaltungsbranche hat am Montagabend mit einer Licht-Aktion auf ihre prekäre Lage aufgrund der Corona-Verordnungen hingewiesen. Zahlreiche Gebäude in ganz Baden-Württemberg wurden rot angestrahlt, darunter in Ulm, Friedrichshafen, Stuttgart, Karlsruhe oder Mannheim. Grund für die Aktion ist die schwierige Lage der Veranstaltungsbranche, die besonders stark mit den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie zu kämpfen hat. Bereits seit März sind Großveranstaltungen verboten und kleinere Veranstaltungen nur unter strengen Auflagen möglich. So entgehen unter anderem Eventagenturen, Veranstaltungstechnikern, Caterern und Künstlern viele Aufträge. (Quelle: SWR)

Freizeitparkbetreiber trotz Corona zufrieden
Nach langer Corona-Zwangspause und verspätetem Start sind die Betreiber des Erlebnisparks Tripsdrill in Cleebronn (Kreis Heilbronn) mit den ersten Wochen der Saison zurückhaltend zufrieden. "Die Besucher haben Nachholbedarf", sagte der Sprecher des ältesten deutschen Freizeitparks, Birger Meierjohann. Allerdings sei wegen der strengen Corona-Auflagen nur eine begrenzte Zahl von Menschen in dem Vergnügungspark erlaubt. "Wir sind deshalb auch weit weg vom Optimalzustand", sagte der Sprecher. Die Einschränkungen wirkten sich natürlich auch auf die Bilanz aus. Zahlen nannte Meierjohann aber nicht. (Quelle: SWR) 

Koalition einigt sich auf Hilfen für Gastronomie
Die baden-württembergische Landesregierung will am Vormittag weitere Hilfen für Hotels und Gaststätten beschließen. Bis zu 330 Millionen Euro sollen in den nächsten Monaten als Soforthilfe in die Branche fließen. Das hat eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums dem SWR bestätigt. Restaurants und Hotels, die besonders von den Schließungen während der Corona-Pandemie betroffen sind, sollen das Geld beantragen können. Berechtigt seien nur Betriebe, die mehr als 80 Prozent Ausfälle haben. Betriebe können demnach bis zu 3.000 Euro vom Land bekommen sowie nochmals 2.000 Euro für jeden Mitarbeiter, den sie beschäftigen. Angelegt ist das Programm für einen Zeitraum von höchstens drei Monaten. (Quelle: SWR) 

+++ Landessportbund kritisiert Corona-Lockerungen +++
Der Landessportbund Rheinland-Pfalz hat die weiteren Corona-Lockerungen für sportliche Wettkämpfe und Trainings als unzureichend kritisiert. Ein Sprecher sagte auf SWR-Anfrage, es gehe vor allem um die geplante Personengrenze. Ab Mittwoch dürfen bis zu zehn Personen gemeinsam drinnen oder draußen trainieren und an Wettkämpfen teilnehmen. Der Landessportbund kritisiert diese Grenze von bis zu zehn Sportlern als willkürlich gesetzt. Würde die Grenze auf 14 angehoben, wären auch wieder reguläre Spiele im Handball, Volleyball oder Hockey möglich. Auf der anderen Seite seien die Lockerungen ein wichtiger Schritt hin zu einer neuen Normalität. Erlaubt sind nach den neuen Corona-Regeln auch wieder Sportarten mit direktem Körperkontakt wie Judo, Ringen oder Tanzsport. (Quelle: SWR) 

+++ Landesversorgungsamt hat Millionen von Gesichtsmasken verteilt +++
Das rheinland-pfälzische Landesversorgungsamt hat in der Corona-Krise bisher mehr als zehn Millionen Gesichtsmasken verteilt: In drei großen Verteilaktionen seien 8,3 Millionen Mund-Nasen-Schutzmasken, 1,8 Millionen FFP2- und rund 71.000 Masken mit dem medizinischen FFP3-Standard an Krankenhäuser, Pflegeheime, Gesundheitsämter und andere Einrichtungen gegangen, teilte der Präsident des Landesamts für Soziales, Jugend und Versorgung (LSJV), Detlef Placzek, mit. Eine weitere Verteilaktion sei gleich nach den Sommerferien geplant. (Quelle: SWR) 

+++ Fieberambulanz in Altenkirchen schließt +++
Die Fieberambulanz am DRK-Krankenhaus in Altenkirchen wird am kommenden Freitag geschlossen. Es habe seit mehr als einem Monat nur noch wenige Neuinfektionen im Kreis gegeben, so die Kreisverwaltung. Die Fieberambulanz in Kirchen hatte schon am 14. Mai ihren Betrieb eingestellt. Für Fragen rund um Corona stünden jetzt die Hausärzte oder das Kreisgesundheitsamt zur Verfügung, heißt es vom Kreis. (Quelle: SWR) 

Neckar-Odenwald-Kreis

+++CORONAVIRUS: AKTUELLE INFORMATIONEN UND FALLZAHLEN VOM 23. JUNI 2020 +++
Zur Pressemeldung 

Main-Tauber-Kreis

Keine neue Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 23. Juni) - Auflagen für öffentliche Veranstaltungen

Im Main-Tauber-Kreis wurde auch am Dienstag, 23. Juni, kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen weiter bei 399. Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 387 wieder genesen. Derzeit sind noch zwei Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen.
Öffentliche Veranstaltungen sind unter Corona-Auflagen mittlerweile zulässig, wenn an ihnen weniger als 100 Personen teilnehmen. Bei der Bemessung der Teilnehmerzahl bleiben die Beschäftigten und sonstigen Mitwirkenden an der Veranstaltung, insbesondere das technische und künstlerische Personal, außer Betracht. Teilnehmer, Beschäftigte oder sonstige Mitwirkende durften allerdings in den letzten 14 Tagen keinen engen Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person haben. Auch Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur machen eine Teilnahme an der Veranstaltung unmöglich.
Veranstalter müssen ein veranstaltungsspezifisches Hygienekonzept vorweisen, das die örtlichen Gegebenheiten berücksichtigt. Wo immer möglich, ist ein Abstand zu allen Anwesenden, die nicht einer Personengruppe aus maximal zwei Haushalten angehören, von mindestens 1,5 Metern einzuhalten. Der Veranstalter hat die Anzahl der anwesenden Personen so zu begrenzen, dass die Abstandsregelungen eingehalten werden können. Der Veranstalter hat darauf hinzuwirken, dass im Rahmen der örtlichen Gegebenheiten und des Notwendigen der Zutritt gesteuert wird und Warteschlangen vermieden werden. Gleiches gilt für die Steuerung des Verlassens der Veranstaltung in den Pausen und nach der Veranstaltung.
Kann ein Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden, müssen Personen ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr eine nicht-medizinische Alltagsmaske oder eine vergleichbare Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) tragen, wenn dies nicht aus medizinischen oder aus sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist oder wenn nicht ein anderweitiger mindestens gleichwertiger baulicher Schutz besteht.

Teilnehmern ist ein Sitzplatz zuzuweisen. Sitzplätze sind so anzuordnen, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Teilnehmern sicher eingehalten werden kann. Der Veranstalter muss zum Zweck der Auskunftserteilung gegenüber dem Gesundheitsamt oder der Ortspolizeibehörde Kontaktdaten der Teilnehmer erheben und speichern. Nur wer seine Daten zur Verfügung stellt, darf die Veranstaltung besuchen.
Allgemeine Hygieneregeln sind in besonderem Maße zu beachten. Vor Betreten der Veranstaltung sind die Teilnehmer über Reinigungsmöglichkeiten der Hände zu informieren. Geschlossene Räume, die dem Aufenthalt von Teilnehmern, Beschäftigten oder sonstigen Mitwirkenden dienen, sind regelmäßig und ausreichend zu lüften. Aktivitäten der Teilnehmer, bei denen eine erhöhte Anzahl an Tröpfchen freigesetzt werden können, insbesondere Singen oder Tanzen, müssen unterbleiben. Soweit auf der Veranstaltung eine Bezahlung erfolgt, soll diese nach Möglichkeit ohne Bargeld erfolgen.
Durch Aushang sind die die Teilnehmer betreffenden Vorgaben prägnant und übersichtlich darzustellen. Flächen und Gegenstände, insbesondere Tischflächen, Armlehnen, Türgriffe und Lichtschalter, sowie Sanitär- und Pausenräume sind nach Verschmutzung unverzüglich, ansonsten mindestens einmal täglich, angemessen zu reinigen.

+++ Meldungen 22. Juni+++


Weltweit 

17:10 Uhr: Einigung auf Konzept für Straßenläufe
Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) und die German Road Races (GRR) haben sich auf ein Konzept geeinigt, das Straßenlauf-Wettbewerbe in der Corona-Krise wieder möglich machen soll. "Sicherlich wird das Konzept für die Veranstalter von großen Marathon-Events mit vielen tausend Zuschauern wenig zielführend sein. Für die Vielzahl der Breitensport- und Volkslaufveranstaltungen, die weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, dürfte mit dem Konzept aber der Knoten geplatzt und deren Durchführung damit auch möglich sein", sagte GRR-Vorstandsmitglied Michael Brinkmann.
Das Durchführungs- und Hygienekonzept soll eine Vorlage für die Genehmigungen von örtlichen Gesundheitsbehörden sein. Veranstalter sollen unter anderem einen Zonenplan für das Renngelände erstellen, Laufwege zum Start-Ziel-Bereich festlegen und auf Umkleiden, Duschen und Massagen verzichten. Die Läufer sollen mit Wellenstarts entzerrt werden und im Ziel die Mindestabstände einhalten. (Quelle: ARD) 

16:56 Uhr: Corona-Ausbruch: RKI schickt Epidemiologen
Nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies ist die Lage nach Angaben der Bundesregierung sehr ernst. Regierungssprecher Steffen Seibert sprach von einem hohen Infektionsrisiko. Das Robert Koch-Institut schickt drei Epidemiologen nach Gütersloh. (Quelle: ARD) 

16:16 Uhr: Bundesliga-Saisonstart mit Zuschauern?
Die Fußball-Bundesliga hofft auf einen Start der nächsten Saison mit Fans in den Stadien. "Es ist nun mal der Wunsch, die Saison mit Zuschauern beginnen zu können. Wir versuchen, dafür die Rahmenbedingungen zu schaffen", sagte Christian Seifert, Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga. Einen konkreten Termin für den Beginn der neuen Spielzeit gibt es noch nicht.
Die aktuelle Saison in der Bundesliga und 2. Liga wird nach einer Zwangspause wegen der Coronavirus-Pandemie derzeit mit Geisterspielen ohne Zuschauer zu Ende geführt. Großveranstaltungen mit vielen Zuschauern sind nach den Vorgaben der Politik bis Ende Oktober verboten, Ausnahmen sind aber möglich. (Quelle: ARD) 

15:00 Uhr: Bulgarien führt wieder Maskenpflicht ein
Wegen rasant gestiegener Coronavirus-Fallzahlen soll in Bulgarien der Mund-Nasen-Schutz in geschlossenen gemeinschaftlichen Räumen wieder Pflicht werden. Ab dem 23. Juni müssen in Shoppingmalls, Läden, Kinos und Theatern wieder Schutzmasken getragen werden. Das kündigte Gesundheitsminister Kiril Ananiew an.
Die Maskenpflicht war Mitte Juni entfallen. Das Sieben-Millionen-Einwohner-Land konnte dank frühzeitig eingeführter Corona-Schutzmaßnahmen die Fallzahlen bis Ende April unter 1500 halten. Nach mehreren Lockerungen im Mai und Juni stiegen die nachgewiesenen Coronavirus-Fälle insbesondere in der vergangenen Woche auf nun 3905. (Quelle: ARD) 

13:51 Uhr: WHO-Chef befürchtet jahrzehntelange Folgen der Pandemie
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) befürchtet jahrzehntelange Auswirkungen der Corona-Krise. Die Pandemie beschleunige sich weiter, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus bei einer Online-Konferenz. Die größte Gefahr sei dabei nicht das Virus selbst, "sondern der Mangel an globaler Solidarität und globaler Führung".
Die Corona-Pandemie sei nicht nur eine Gesundheitskrise, sondern auch eine wirtschaftliche und soziale sowie in vielen Ländern auch eine politische Krise. "Ihre Auswirkungen werden noch in kommenden Jahrzehnten zu spüren sein. Weltweit wurden bislang fast neun Millionen Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus gemeldet, mehr als 465.000 Menschen starben. (Quelle: ARD) 

10:37 Uhr: Reeperbahn-Festival in Hamburg soll live stattfinden
Das Hamburger Reeperbahn-Festival vom 16. bis 19. September soll trotz Corona-Pandemie live stattfinden - allerdings in verkleinerter Form. In jedem Club werde es im Schnitt nur drei Konzerte pro Abend geben, kündigte Festival-Veranstalter Alexander Schulz im "Zeit"-Newsletter "Elbvertiefung" an. "Nach den Shows müssen alle den Laden verlassen, dann werden in einer 90-minütigen Umbaupause Innenraum und Bühne desinfiziert." Das Reeperbahn-Festival sei keine Großveranstaltung, sondern eine Vielzahl kleiner Konzerte mit jeweils weit unter 1.000 Gästen. Geplant seien 30 Spielorte, sagte Schulz. Er rechne mit knapp einem Drittel der sonst üblichen Besucher. Das viertägige Reeperbahn Festival gilt als Europas größtes Clubfestival. (Quelle: ARD) 

08:11 Uhr: Ifo-Institut: Bayern hat die meisten Kurzarbeiter
In Bayern gibt es dem Ifo-Institut zufolge deutschlandweit die meisten Kurzarbeiter während der Corona-Krise. Dort waren im Mai 1,469 Millionen Menschen in Kurzarbeit, was 26 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten entspreche, teilte das Münchner Forschungsinstitut mit. Im einwohnerstärksten Bundesland Nordrhein-Westfalen waren es demnach 1,466 Millionen oder 21 Prozent, in Baden-Württemberg 1,09 Millionen oder 23 Prozent. Es folgen Niedersachsen und Bremen mit zusammen 767.000 oder 23 Prozent. "Gerade in den Ländern mit bedeutender Automobil- und Zuliefererindustrie wird besonders viel Kurzarbeit gefahren", erläuterte Ifo-Arbeitsmarkt-Experte Sebastian Link. Insgesamt schätzt das Institut die Zahl der Kurzarbeiter im Mai auf etwa 7,3 Millionen. Die Bundesagentur für Arbeit rechnet für 2020 im Jahresschnitt mit 2,2 Millionen Kurzarbeitern und in der Spitze mit 7,5 Millionen. (Quelle: ARD) 

04:36 Uhr: 537 registrierte Neuinfektionen in Deutschland
Die lokalen Behörden haben dem Robert Koch-Institut 537 Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 190 359 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie das RKI am frühen Montagmorgen meldete. 8885 mit dem Virus infizierte Menschen starben nach RKI-Angaben in Deutschland - das bedeutet ein Plus von 3 im Vergleich zum Vortag. Etwa 175 300 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Das sind 400 mehr als noch einen Tag zuvor. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, stieg nach RKI-Schätzungen mit Datenstand 21.6., 0.00 Uhr, auf 2,88 (Vortag: 1,79). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel zwischen zwei und drei weitere Menschen ansteckt. (Quelle: ARD) 

01:27 Uhr: WHO meldet Rekordanstieg bei Coronavirus-Fällen
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) meldet einen Rekordanstieg bei den weltweiten Coronavirus-Fällen. Die Gesamtzahl der Neuinfektionen steigt nach offiziellen Daten innerhalb eines Tages um 183.020. Laut dem täglichen Bericht der WHO meldet Nord- und Südamerika mit über 116.000 den größten Teil der Neuinfektionen. Weltweit sind nach Angaben der WHO mehr als 8,7 Millionen Menschen an dem Virus erkrankt und mehr als 461.000 an den Folgen von Covid-19 gestorben. Bislang war am 18. Juni mit 181.232 Fällen der größte Anstieg seit dem Ausbruch des Virus verzeichnet worden. (Quelle: ARD) 

01:19 Uhr: Paritätischer Wohlfahrtsverband: Corona trifft Arme am stärksten
Sozial benachteiligte Bevölkerungsschichten in Deutschland leiden nach Beobachtung des Paritätischen Wohlfahrtsverbands in besonderem Maße unter der Corona-Pandemie. Ärmere müssten häufiger zusammenrücken, "weil sie wenig Platz haben und auch nirgendwohin können" oder weil sie unter schlechten Bedingungen "wie in der Fleischindustrie" arbeiteten, sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands, Ulrich Schneider, den Zeitungen der Funke Mediengruppe.
Schneider betonte, es seien vor allem jene Menschen betroffen, die auf zu engem Raum in Kontakt seien oder lebten, "ohne dass hygienische Mindeststandards eingehalten werden können". Dies betreffe etwa Sammelunterkünfte für Flüchtlinge, Notquartiere für Obdachlose oder auch Frauenhäuser. Mit Blick auf die Corona-Ausbrüche unter Schlachthofmitarbeitern aus Osteuropa ergänzte er, das Virus verbreite sich dort am besten, "wo viele Menschen zusammenkommen. Mit ihrer Herkunft hat das überhaupt nichts zu tun".
Der Verband fordert "dringend bezahlbare Wohnungen, besonders für Familien mit geringem Einkommen und bessere Arbeitsbedingungen in den Betrieben". Außerdem bräuchten Bezieher von Grundversorgung schnelle Hilfe, um Mehrausgaben beim Essen und der Hygiene zu kompensieren: "Deshalb fordern wir 100 Euro mehr monatlich für Hartz IV- und Asylleistungs-Bezieher und Rentner in Grundsicherung."
(Quelle: ARD)

Meldungen aus Bayern

Huml will Chancen auf erfolgreiche Nierentransplantation erhöhen – Bayerns Gesundheitsministerin: Förderung innovativer Projekte ist gerade in Corona-Zeiten wichtig
Zur Pressemeldung 

Unterfranken 

"Night Of Light" für Probleme der Veranstaltungsbranche
Die Würzburger Kulturszene will in der kommenden Nacht erneut auf ihre Probleme in Zeiten der Corona-Krise aufmerksam machen. Die Posthalle und das Theater Chambinzky werden deshalb rot beleuchtet, teilt die Posthalle mit. (Quelle: BR) 

Studentenwerk Würzburg leidet unter Corona-Pandemie
Im Studentenwerk Würzburg sind die Folgen der Corona-Pandemie deutlich zu spüren: Nur wenige Studenten gehen zurzeit in den Mensen essen und in den Wohnheimen stehen Zimmer leer. Das hat erhebliche Folgen. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt bei 305 Personen. Nach wie vor wird niemand stationär behandelt, die Zahl der Todesfälle liegt bei fünf Personen und 296 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Landkreis Aschaffenburg

Corona-Fallzahlen in Aschaffenburg unverändert
Die Fall der auf das Corona-Virus getesteten Patienten in der Stadt und im Landkreis Aschaffenburg hat sich seit dem vergangenen Freitag nicht verändert. Nach wie vor geht das Gesundheitsamt am Montag von 661 gemeldeten Fällen aus. Das berichtet am Montag das zuständige Landratsamt. Vier Patienten sind demnach erkrankt oder in Quarantäne, zwei weniger als noch am Freitag. An dem Virus sind insgesamt 42 Menschen vestorben. Derzeit wird niemand im Krankenhaus stationär behandelt. Das Landratsamt kündigt außerdem an, dass es wegen dem Rückgang der Fälle künftig nur noch zweimal die Woche am Montag und Donnerstag aktuelle Zahlen herausgeben wird. (Quelle: BR) 

Landkreis Main-Spessart

Meldungen aus Hessen 

+++ Frankfurter Forscher untersuchen Lockdown-Folgen für Tierwelt +++
Delfine im italienischen Hafen, Pumas in der Innenstadt von Santiago: Als die Menschen wegen der Corona-Pandemie zu Hause bleiben mussten, häuften sich die weltweiten Berichte über außergewöhnliche Tiersichtungen. Gemeinsam mit einem internationalen Forscherteam untersuchen Wissenschaftler der Senckenberg Gesellschaft in Frankfurt, wie sich der Lockdown auf die Tierwelt ausgewirkt hat.
Wie die Forscher am Montag mitteilten, nutzen sie dazu Daten von kleinen Sendern, mit denen die Tiere ausgestattet wurden. So wollen sie ihre Routen, ihr Verhalten und ihr Stressniveau auswerten - und herausfinden, ob Tiere in der heutigen Landschaft vor allem durch bauliche Eingriffe wie Straßen und Häuser beeinträchtigt werden oder durch die Anwesenheit von Menschen. Die Ergebnisse könnten, so hoffen die Forscher, Ideen für ein besseres Miteinander von Mensch und Tier liefern. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Nur wenige Grundschüler bleiben zu Hause +++
Am ersten Tag der Wiedereröffnung von Hessens Grundschulen haben nach Regierungsangaben nur wenige Eltern ihr Kind aus Angst vor einer Corona-Infektion nicht in den Unterricht geschickt. Die Zahl bewege sich hessenweit im "mittleren einstelligen Prozentbereich", sagte ein Sprecher des Kultusministeriums am Montag in Wiesbaden. Auffällig seien die regionalen Unterschiede. Dort, wo es Infektionsfälle gebe, sei die Verunsicherung wohl größer. "In diesen Regionen ließen mehr Eltern die Kinder zuhause als anderswo." Die Schulbesuchspflicht in Hessen ist derzeit aufgehoben. Kinder dürfen auch von zu Hause aus lernen.
Die Lehrerversorgung an den Grundschulen sei hessenweit sichergestellt. Teilweise gebe es Abordnungen von anderen Schulen oder es würden angestellte Lehrer eingesetzt. Kritik an der Öffnung der Grundschulen kam unter anderem von vielen Eltern und vom Vorsitzenden des Interessenverbandes hessischer Schulleitungen. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Studie: Hessen liegt bei Kurzarbeit im Mittelfeld +++
Hessen liegt bei der Kurzarbeit in der Corona-Krise bundesweit etwa im Mittelfeld. Im Mai waren im Land gut 552.000 Menschen in Kurzarbeit, wie das Münchner Ifo-Institut errechnet hat. Das entspricht 21 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. An der Spitze des Bundesländer-Rankings, das am Montag veröffentlicht wurde, steht Bayern mit rund 1,47 Millionen Männern und Frauen in Kurzarbeit (26 Prozent).
Ökonomen der Frankfurter Goethe-Universität betonten zuletzt, dass Kurzarbeit in Hessen ungleich verteilt sei und stark von der regionalen Verankerung von Branchen abhänge. Während Kurzarbeit im Frühjahr im Gastgewerbe, der Logistik und Industrie stark verbreitet war, seien Verwaltung sowie Finanz- und Versicherungsdienstleister kaum betroffen gewesen, stellte das Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) der Goethe-Universität fest. Im Rhein-Main-Gebiet setzen unter anderen die großen Arbeitgeber Lufthansa und Fraport stark auf Kurzarbeit. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Corona-Fälle an zwei Frankfurter Schulen +++
Zwei Schüler der Otto-Hahn-Schule in Frankfurt-Nieder-Eschbach haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Heute sollen deshalb alle übrigen Schüler der betroffenen Klassen sowie die Lehrer getestet werden, wie auf der Hompage der kooperativen Gesamtschule zu lesen ist. Für die übrigen Klassen läuft der Schulbetrieb weiter. Im Stadtteil Bonames dagegen wurde die August-Jaspert-Schule wegen eines Corona-Falls geschlossen - zunächst für diesen Montag. Alle Schüler und Lehrer würden in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt auf das Virus getestet, teilte die Leitung der Grundschule mit. Wann die Schule wieder öffnet, ist noch nicht geklärt. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Drei Neuinfektionen, ein weiterer Todesfall +++
Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen innerhalb der vergangenen 24 Stunden um drei gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Montag, 0 Uhr. Es gab einen weiteren Todesfall, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen bei 501 liegt.
Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.578 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 9.700 (92 Prozent) als genesen.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiter deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Den höchsten Wert weist der Kreis Hersfeld-Rotenburg mit rund 22,3 Fällen auf. In Kassel-Stadt liegt der Wert bei 13,4, in den Kreisen Lahn-Dill, Limburg-Weilburg und Vogelsberg sowie in Gießen und Darmstadt dagegen bei 0.
(Quelle: Hessenschau) 

+++ Weitere Corona-Lockerungen in Kraft +++
Angesichts niedriger Infektionszahlen lockert Hessen seine Corona-Regeln weiter. Vom Montag an soll der reguläre Unterricht an den Grundschulen für alle Kinder an fünf Tagen die Woche wieder starten. Bewohner von hessischen Alten- und Pflegeheimen können künftig drei Mal in der Woche besucht werden. Menschen mit Behinderung, die stationär betreut werden, sollen jeden Tag eine Person empfangen dürfen.
Auch beim Einzelhandel werden die Corona-Zügel gelockert: Künftig darf ein Kunde pro 10 Quadratmeter Verkaufsfläche in die Geschäfte - statt wie bisher ein Kunde pro 20 Quadratmeter. Es müssen aber weiterhin eine Alltagsmaske getragen und ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden.
Außerdem müssen Veranstaltungen wie Theatervorstellungen, Konzerte und Feste mit bis zu 250 Teilnehmern nicht mehr extra genehmigt und überwacht werden. Voraussetzung bleibt ein Hygienekonzept. Bislang galt eine Obergrenze von 100 Teilnehmern. (Quelle: Hessenschau) 
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Odenwaldkreis 

Erneut keine neuen positiven Testergebnisse
Auch heute zeigt die Corona-Statistik für den Odenwaldkreis keine Veränderungen (Stand 22.06., 12:00 Uhr). Es bleibt bei insgesamt 409 positiven Testergebnissen, 344 genesenen Personen und 61 Todesfällen. Der Infektionssaldo liegt damit weiterhin bei vier.
In Krankenhäusern außerhalb des Kreises werden zwei Patienten stationär betreut. Im Gesundheitszentrum in Erbach befinden sich derzeit keine Personen, die an Corona erkrankt sind.
Die 7-Tage-Inzindez liegt nach den Berechnungen des Landes Hessen weiter bei zwei (Stand 22.06., 00:00 Uhr).
Da sich die Corona-Lage im Odenwaldkreis entspannt hat, werden in Zukunft nur noch dreimal pro Woche die aktuellen Zahlen bekannt gegeben: montags, mittwochs und freitags. Sollte es zu einer großen Zunahme von Infektionsfällen oder anderen Ereignissen kommen, die kurzfristige Meldungen erfordern, wird natürlich wieder tagesaktuell berichtet.

Meldungen aus Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg

SPD-Fraktionschef: Gezerre wegen Schulöffnungen "kaum zu ertragen"
SPD-Fraktionschef Andreas Stoch kritisiert die widersprüchlichen Aussagen von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und Susanne Eisenmann (CDU) zu den Schulöffnungen. "Das Gezerre von CDU und Grünen auf dem Rücken der Schüler, Lehrer und Eltern ist kaum mehr zu ertragen", teilte Stoch am Montag mit. Die Schulen bräuchten einen verbindlichen Rahmen für die Planung des neuen Schuljahres. "Es müssen alle Beteiligten einbezogen werden, damit nach den Sommerferien der Schulbetrieb wieder so normal wie möglich stattfinden kann." (Quelle: SWR) 

"Night of Light" in Baden-Württemberg
Mit der "Night of Light" will die Veranstaltungsbranche am Montagabend bundesweit auf ihre schwierige Lage in der Corona-Krise aufmerksam machen. Viele Gebäude und Bauwerke, die eine Verbindung zu Kulturveranstaltungen haben, werden dabei rot angestrahlt. In Baden-Württemberg machen bei der Aktion unter anderem das Badische Staatstheater in Karlsruhe, die Liederhalle in Stuttgart und die Burgruine Hohennagold mit. Auch in der Region Bodensee-Oberschwaben leuchten einige Gebäude am Montagabend rot. (Quelle: SWR) 

Mehr Verstöße gegen Corona-Verordnungen am Bodensee
Die Corona-Verordnungen werden im Raum Bodensee-Oberschwaben immer weniger eingehalten. Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Ravensburg bestätigte diese Beobachtungen auf SWR-Anfrage. In Ravensburg habe es am Wochenende zahlreiche Verstöße gegeben. In den Lokalen sei der vorgeschriebene Abstand von 1,5 Meter nicht eingehalten worden. Gäste hätten beim Eintreten keinen Mund-Nasen-Schutz getragen, Angestellte ohne Maske bedient. Auch Ruhestörungen gab es. Die Polizei habe versucht, wenigstens die Störungen zu beseitigen, Strafen seien nicht verhängt worden. Bei vielen Menschen fehle mittlerweile das Verständnis für die Corona-Auflagen, so der Sprecher. (Quelle: SWR) 

Kriminologe sieht Corona-Beschränkungen als Ursache für Krawalle in Stuttgart
Der Kriminologe und frühere SPD-Justizminister Niedersachsens, Christian Pfeiffer, sieht in den Coronavirus-Beschränkungen eine Ursache für die Krawalle in Stuttgart. "Da ist viel aufgestauter Ärger vorhanden", sagte er der "Augsburger Allgemeinen". "Wir haben viele Verlierer durch Corona." Hinzu komme, dass die Leute mehrere Wochen wie eingesperrt gewesen seien, wenn man es mit dem uns sonst vertrauten Leben vergleiche. "Menschen, die eingesperrt waren, sind aggressiver", sagte er. Die Einordnung der Straftäter in eine "Partyszene" durch die Polizei hält Pfeiffer für problematisch. Das Wort sei für die Beschreibung der Randalierer ein sehr unglücklicher Ausdruck, meinte er. In der Nacht zum Sonntag hat es in Stuttgart schwere Ausschreitungen gegeben. Laut Polizei beteiligten sich bis zu 500 Personen an den Krawallen. (Quelle: SWR) 

+++ Wegen Corona-Panne 3.000 Schmetterlinge statt 1.000 im Tropenpark +++
Wegen einer coronabedingten Panne flattern im Garten der Schmetterlinge in Bendorf-Sayn bei Koblenz vorübergehend dreimal so viele Falter wie sonst. "Derzeit sind es 3.000 statt 1.001 Schmetterlinge", sagt die Eigentümerin Gabriela Fürstin zu Sayn-Wittgenstein-Sayn der Deutschen Presse-Agentur. "Das habe ich in 33 Jahren noch nie erlebt."
In der Saison kommen per Luftpost ständig neue Päckchen mit Puppen aus Lateinamerika, Afrika und Asien an. "Weil es aber jetzt keine Direktflüge von Costa Rica gibt, ist ein Karton von dortigen Züchtern für europäische Schmetterlingsgärten über die USA geschickt worden und auch noch drei Tage verloren gegangen", erklärt Sayn-Wittgenstein-Sayn. (Quelle: SWR) 

+++ Zwei Neuinfektionen in Rheinland-Pfalz +++
Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist laut Gesundheitsministerium nur minimal um zwei gestiegen. Der bisherige Tageshöchstwert seit Ausbruch der Epidemie lag bei 256 Neuinfektionen. Insgesamt haben sich 6.911 Menschen mit dem Coronavirus in Rheinland-Pfalz nachweislich infiziert. An der Zahl der Todesfälle hat sich nichts verändert. 234 Menschen sind mit einer nachgewiesenen Corona-Infektion gestorben. (Quelle: SWR) 

Neckar-Odenwald-Kreis

+++CORONAVIRUS: AKTUELLE INFORMATIONEN UND FALLZAHLEN VOM 22. JUNI 2020 +++
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Main-Tauber-Kreis 

+++Meldungen 21. Juni+++


Weltweit 

15:38 Uhr: Laschet nimmt Unternehmer Clemens Tönnies in die Pflicht
Nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies nimmt NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) Unternehmer Clemens Tönnies in die Pflicht. "Wir werden auch Herrn Tönnies beim Wort nehmen, dass er gesagt hat, es kann keinen Zustand geben wie zuvor. Wir brauchen neue Regeln, neue Bedingungen - und das ist auch das, was wir vom Unternehmen erwarten", sagte Laschet in Gütersloh.
Zu einer Aussage von Clemens Tönnies, das Unternehmen habe aus datenschutzrechtlichen Gründen den Behörden nicht die Wohnadressen aller Mitarbeiter nennen können, sagte Laschet: "Wir müssen einen Zustand herstellen - gerade als Lehre aus der Pandemie -, dass zu jeder Zeit feststellbar ist: welcher Mitarbeiter arbeitet im Unternehmen und wo wohnt er", sagte Laschet. In dieser Frage gebe es im Moment verschiedene Rechtsauffassungen. Gegebenenfalls müssten Gesetze entsprechend geändert werden.
Auch Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann mahnte einen härteren Kurs der Politik gegenüber der Fleischindustrie an. Mit der Branche könne es "keine freiwilligen Vereinbarungen geben, sondern nur klare gesetzliche Vorgaben".
Laumann forderte mehr Transparenz der Unternehmen, vor allem bei Meldepflichten und der Arbeitszeiterfassung. Konzernchef Tönnies habe bis zuletzt eine digitale Arbeitszeiterfassung angelehnt, kritisierte er. (Quelle: ARD) 

05:29 Uhr: RKI: 687 neue Corona-Fälle in Deutschland
Die lokalen Behörden haben dem Robert Koch-Institut 687 Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 189.822 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt, bislang starben 8882 nachweislich mit dem Virus Infizierte.
Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen bei 1,79 (Vortag: 1,06). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. (Quelle: ARD) 

04:54 Uhr: Infiziertenzahl in Chinas Hauptstadt steigt weiter
Nach dem neuen Coronavirus-Ausbruch in Peking ist die Zahl der Infizierten weiter gestiegen. Nach Angaben der staatlichen Gesundheitskommission wurden in der Hauptstadt 22 weitere Ansteckungen nachgewiesen. Landesweit wurden insgesamt 26 Infizierte neu gemeldet.
Als Reaktion auf den neuen Ausbruch, der vergangene Woche auf dem Xinfadi-Großmarkt der Stadt begann, hatten die Behörden am Dienstag die zweithöchste Sicherheitsstufe ausgerufen, womit Peking teilweise abgeriegelt wurde. Flüge aus und in die Hauptstadt wurden drastisch reduziert. Auch der Busverkehr in andere Provinzen wurde inzwischen eingestellt. Menschen sollen die Stadt nicht mehr verlassen. Wenn doch Reisen notwendig sind, muss ein negativer Coronatest vorliegen. (Quelle: ARD) 

04:54 Uhr: Spanien beendet Alarmzustand
Spanien befindet sich seit Mitternacht nicht mehr im Corona-Notstand. Sonntag ist damit der erste Tag nach 14 Wochen, an dem sich die 47 Millionen Bürger wieder im ganzen Land frei bewegen können. Auch die Grenzen für Urlauber aus Schengenstaaten sind seit Mitternacht wieder offen. Nur die Grenze zu Portugal bleibt auf Wunsch der Regierung in Lissabon noch bis zum 1. Juli für die meisten Reisenden geschlossen. (Quelle: ARD) 

Meldungen aus Bayern

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml und Innenminister Joachim Herrmann informieren über weitere Corona-Erleichterungen ab 22. Juni
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Huml: Mehr als eine Million Corona-Tests in Bayern – Bayerns Gesundheitsministerin: Der massive Ausbau von Testkapazitäten ist ein großer Erfolg
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Meldungen aus Hessen

+++ Live-Mahnwache für Musikbranche in der Paulskirche +++
Abgesagte Festivals und Konzerte, geschlossene Bühnen und Opernhäuser - von den Folgen der Corona-Pandemie ist die Musikbranche besonders betroffen. Um auf die schwierige Lage der Musiker aufmerksam zu machen, hat der Frankfurter Verein Pro Musica die "Mahnwache Musikkultur live" ins Leben gerufen. Am Samstag fand das erste Konzert der Reihe statt, ab sofort wird es jeden Donnerstag um 16.15 Uhr eine kostenlose Veranstaltung in der Frankfurter Paulskirche geben. Auf dem Programm stehen verschiedene Musiker mit unterschiedlichen Instrumenten, darunter freischaffende Künstler, die von der Krise besonders hart getroffen wurden. Für sie sammelt Pro Musica während der Konzerte Spenden. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Corona-Archiv wächst und wird international +++
Das Corona-Archiv der Universitäten Bochum, Hamburg und Gießen wächst weiter. Kommende Woche wollen es die Forschungseinrichtungen in New York als deutsche Initiative präsentieren und mit Interessierten diskutieren, sagte Benjamin Roers, wissenschaftlicher Mitarbeiter am kulturwissenschaftlichen Graduiertenzentrum der Universität Gießen, dem Evangelischen Pressedienst (epd). Eine englischsprachige Internetseite existiere bereits seit einigen Wochen. In das offene Onlineportal kann jeder seine Fotos, Texte, Fundstücke, Gedanken und Videos zur Corona-Pandemie einstellen. Die vielfältigen Dokumente aus der Krisenzeit sollen langfristig dokumentiert werden und später auch Forschern eine Rückschau auf das Jahr 2020 ermöglichen. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Hotels und Gaststätten vor ungewisser Zukunft +++
Drei Monate nach Verhängung der Corona-Maßnahmen blicken Hotels und Gaststätten in Hessen in eine ungewisse Zukunft. "Die Bilanz ist ernüchternd bis prekär", sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) Hessen, Julius Wagner, der Nachrichtenagentur dpa. Seit 1. März mussten die Hotels und Gaststätten in Hessen einer Umfrage zufolge Umsatzeinbußen von 73 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verkraften, sagte Wagner. Für das gesamte Jahr werde das Minus auf 58 Prozent geschätzt. Ein Großteil der Gaststätten habe inzwischen wieder geöffnet.
Da Clubs und Diskotheken weiter geschlossen bleiben müssten, stehe hier "das dickste rote Fragezeichen", sagte Wagner. Die Überbrückungshilfen seien sehr wichtig, um Insolvenzen zu vermeiden, ebenso das Kurzarbeitergeld und die abgesenkte Mehrwertsteuer. Es gebe keine Messen, keine Kongresse, und bei Familienfeiern und Hochzeiten noch viel Unklarheit, wie sich diese organisieren ließen. (Quelle: Hessenschau) 

+++ 19 Neuinfektionen, kein weiterer Todesfall +++
Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen innerhalb der vergangenen 24 Stunden um 19 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Sonntag, 0 Uhr. Es gab keinen weiteren Todesfall, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen bei 500 liegt.
Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.575 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 9.700 (92 Prozent) als genesen.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiter deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Den höchsten Wert weist der Kreis Hersfeld-Rotenburg mit rund 22,3 Fällen auf. In Kassel-Stadt liegt der Wert bei 13,4, in den Kreisen Lahn-Dill, Limburg-Weilburg und Vogelsberg sowie in Gießen und Darmstadt dagegen bei 0. (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg 

Amateurfußball beendet Saison vorzeitig
Der Spielbetrieb im Amateurfußball in Baden-Württemberg wird aufgrund der Coronavirus-Krise vorzeitig abgebrochen. Auf außerordentlichen Verbandstagen wurde beschlossen, die Spielzeiten nicht über das reguläre Saisonende am 30. Juni zu verlängern. Das teilten der Württembergische Fußballverband, der Südbadische Fußballverband und der Badische Fußballverband am Samstag mit. Mitte Mai hatten die Verbandsgremien bereits eine Empfehlung dazu ausgesprochen, am Wochenende wurde darüber abgestimmt. (Quelle: SWR) 

+++Meldungen 20. Juni+++

Weltweit 

21:11 Uhr: Sechs Mitarbeiter von Trump-Team in Tulsa positiv auf Coronavirus getestet
Sechs Mitglieder des Wahlkampfteams von US-Präsident Donald Trump, die seinen in wenigen Stunden geplanten Auftritt in Tulsa vor Ort organisiert haben, sind positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Dies teilte das Wahlkampfteam mit.
Bei Hunderten von Tests seien sechs Mitglieder des Voraus-Teams positiv getestet und sofort in Quarantäne geschickt worden, erklärte der Kommunikationschef für die Wiederwahlkampagne des US-Präsidenten, Tim Murtaugh. Keiner der positiv getesteten Mitarbeiter "oder jemand, der in direktem Kontakt mit ihnen stand" werde an der Veranstaltung teilnehmen.
Der Auftritt Trumps (19.00 Uhr Ortszeit; Sonntag 02.00 Uhr MESZ) vor Zehntausenden Anhängern in einer Halle in Tulsa im Bundesstaat Oklahoma ist aus mehreren Gründen umstritten: Die Gesundheitsbehörden befürchten eine Vielzahl neuer Coronavirus-Infektionen, wenn so viele Menschen zusammenkommen. Tulsa war zudem vor knapp 100 Jahren der Ort eines der schlimmsten Massaker an Schwarzen in der jüngeren US-Geschichte. (Quelle: ARD) 

20:25: Uhr: R-Wert steigt - Zusammenhang mit lokalen Ausbrüchen
In Deutschland ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, gestiegen. Den Schätzungen zufolge lag sie mit Datenstand 20. Juni, 0.00 Uhr, bei 1,79 (Vortag: 1,06). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa von eineinhalb Wochen zuvor ab.
Seit Mitte Mai gibt das RKI zudem ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen stieg dieser Wert auf 1,55 (Vortag: 1,17). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor acht bis 16 Tagen.
Dass die geschätzten Reproduktionszahlen (R-Wert und Sieben-Tage-R-Wert) über 1 liegen, zeige, dass die Anzahl der Neuerkrankungen momentan nicht weiter zurückgehe, hieß es vom RKI. Dies hänge mit den lokalen Häufungen zusammen. "Da die Fallzahlen in Deutschland insgesamt auf niedrigem Niveau liegen, beeinflussen diese Ausbrüche den Wert der Reproduktionszahl relativ stark." Ein genereller Anstieg sei daraus bisher nicht abzuleiten. (Quelle: ARD) 

19:31 Uhr: Verl richtet Corona-Quarantänezone ein
Nach positiven Corona-Tests bei zahlreichen Tönnies-Mitarbeitern hat die Stadt Verl (Landkreis Gütersloh) im Stadtteil Sürenheide eine Quarantänezone eingerichtet. Mehrere Mehrfamilienhäuser, in denen Werkvertragsarbeiter der Firma Tönnies untergebracht sind, wurden unter Quarantäne gestellt.
Am Nachmittag wurde der gesamte Bereich abgeriegelt, wie die Stadt mitteilte. In den betroffenen Häusern leben in drei Straßenzügen insgesamt knapp 670 Menschen. "Uns ist bewusst, dass wir mit der generellen Quarantäne tief in das Leben der dort lebenden Menschen eingreifen, auch wenn sie ganz woanders arbeiten und außer der Nachbarschaft keine Berührungspunkte mit der Firma Tönnies haben", erklärte Bürgermeister Michael Esken.
"Aber wir müssen alles tun, um die weitere Verbreitung des Virus so weit wie möglich zu reduzieren. Dazu ist die strikte Einhaltung der Quarantäne unerlässlich", betonte er. Nach Angaben der Polizei Bielefeld wurde der Bereich zunächst durch Einsatzkräfte abgeriegelt. Gleichzeitig hätten Mitarbeiter der Stadt damit begonnen, Bauzäune aufzustellen. (Quelle: ARD) 

17:26 Uhr: Lauterbach fordert wegen Corona-Ausbruch bei Tönnies regionalen Lockdown
Wegen des Virus-Ausbruchs beim Fleischproduzenten Tönnies fordert der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach die umgehende Verhängung eines regionalen Lockdowns durch den Landkreis Gütersloh. "Bund und Länder haben Kontakt- und Ausgehbeschränkungen für den Fall von mehr als 50 Neuinfektionen pro Woche bei 100.000 Einwohnern vereinbart. Wann soll diese Regelung zur Anwendung kommen wenn nicht jetzt im Landkreis Gütersloh?", sagt Lauterbach dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.
Die Quarantäne der Beschäftigten könne nicht sauber überwacht werden, es fehlten Adressen Betroffener und das Unternehmen zeige sich wenig kooperativ. "Ich halte die Situation für brandgefährlich, die Eindämmung des Virus wird verschleppt." (Quelle: ARD) 

17:20 Uhr: Corona-App: Mehr als zehn Millionen Downloads
Kanzlerin Angela Merkel hat alle Bürger zum freiwilligen Nutzen der neuen Corona-App aufgerufen, die inzwischen mehr als zehn Millionen Mal heruntergeladen wurde. Die Anwendung sei "ein wichtiger Helfer, wenn es darum geht, Infektionsketten zu erkennen und zu unterbrechen", sagte Merkel in ihrer wöchentlichen Videobotschaft.
"Je mehr mitmachen, desto größer ist dieser Nutzen." Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Samstagnachmittag auf Twitter mitteilte, wurde die am vergangenen Dienstag gestartete App inzwischen 10,6 Millionen Mal auf Smartphones heruntergeladen. (Quelle: ARD) 

16:28 Uhr: Nach-Testungen in Göttingen haben begonnen
Göttingen hat mit den Nach-Testungen von Bewohnern eines unter Quarantäne stehenden Gebäudekomplexes begonnen. Wie ein Sprecher der Stadt sagte, sollten diejenigen erneut auf eine Corona-Infektion getestet werden, die bei der ersten Testreihe ein negatives Ergebnis hatten. Mit einem Ergebnis sei Anfang der Woche zu rechnen.
Die Stadt hatte ungefähr 700 Bewohner eines Gebäudekomplexes unter Quarantäne gestellt. Seit Donnerstag wurden knapp 120 Corona-Infektionen festgestellt. In der Wohnanlage leben nach Angaben der Stadt mehr als 200 Kinder und Jugendliche in prekären Wohnverhältnissen.
Erst im Mai war es im nur wenige hundert Meter entfernten 18-geschossigen Iduna-Zentrum zu einem Corona-Ausbruch gekommen. Nach Darstellung der Stadtverwaltung hatten dort zuvor Mitglieder mehrerer Familien bei privaten Feiern die Hygiene- und Abstandsregeln verletzt. (Quelle: ARD) 

13:39 Uhr: Protest vor dem Tönnies-Werk
Rund 60 Menschen haben sich vor dem Werk des Schlachtereibetriebs Tönnies in Rheda-Wiedenbrück getroffen, um gegen den Konzern zu protestieren. "Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr den Menschen die Rechte klaut", rief ein Sprachchor. Zahlreiche Menschen hielten Plakate hoch, auf denen etwa stand: "Stoppt das System Tönnies" und "Tiere sind keine Ware". Ein Sprecher der Polizei vor Ort sagte, die angemeldete Demonstration verlaufe bislang friedlich.
Organisiert wurde der Protest von mehreren Umwelt- und Tierschutzorganisationen, unter anderem Fridays for Future. "Wir verstehen uns als Gerechtigkeitsbewegung", so Stefan Schneidt von Fridays For Future Gütersloh. Tönnies verstoße klar gegen Arbeitsrecht und Tierwohl. (Quelle: ARD) 

10:02 Uhr: RKI meldet wieder höhere Infektionszahlen
Innerhalb von 24 Stunden haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem Robert Koch-Institut (RKI) 601 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Bereits am Vortag hatte die Zahl mit 770 Fällen merklich höher gelegen als an den Vortagen. Inzwischen haben sich seit Beginn der Corona-Krise 189.135 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie das RKI meldete.
Die Zunahme der Fallzahlen sei insbesondere auf größere Ausbrüche in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Berlin zurückzuführen, hieß es vom RKI. 8883 nachweislich mit dem Virus infizierte Menschen starben demnach bisher in Deutschland - das bedeutet ein Plus von 11 im Vergleich zum Vortag. Etwa 174.400 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Quelle: ARD) 

06:59 Uhr: Heil will schärfere Kontrollen in der Fleischindustrie
Nach dem massiven Corona-Ausbruch beim Fleischkonzern Tönnies fordert Arbeitsminister Hubertus Heil schnellere Schritte zum Schutz der Fleischarbeiter. "Wir wollen die Kontrollen weiter verschärfen, noch bevor das neue Gesetz zur Arbeitssicherheit in der Fleischindustrie da ist", sagte Heil dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.
Er wolle mit dem "Verbot von Werkverträgen im Kernbereich der Fleischindustrie auf jeden Fall ernst" machen. "Wir arbeiten mit mehreren Ministerien daran, das Verbot rechtssicher zu machen", sagte der SPD-Politiker. Er sei auch in "sehr produktiven Gesprächen mit den Ländern". Im Sommer solle der Gesetzentwurf vorliegen. Spätestens im kommenden Jahr sei "mit dem Missbrauch von Werkverträgen in der Fleischindustrie endgültig Schluss", versprach der Minister. (Quelle: ARD) 

05:16 Uhr: Zahl der Corona-Infektionen in Peking steigt
Nach dem neuen Coronavirus-Ausbruch in Peking ist die Zahl der Infizierten weiter gestiegen. Wie die staatliche Gesundheitskommission mitteilte, wurden in der chinesischen Hauptstadt 21 weitere Ansteckungen nachgewiesen. Landesweit wurden insgesamt 27 Infizierte gemeldet. Seit der neue Ausbruch auf dem Xinfadi-Großmarkt vergangene Woche bekannt wurde, ist die Zahl der Infizierten damit auf über 299 gewachsen.
Als Reaktion auf den neuen Ausbruch riefen die Behörden am Dienstag die zweithöchste Sicherheitsstufe aus, womit Peking teilweise abgeriegelt wurde. Flüge aus und in die Hauptstadt wurden drastisch reduziert. Auch der Busverkehr in andere Provinzen wurde inzwischen eingestellt. Menschen sollen die Stadt nicht mehr verlassen. Wenn doch Reisen notwendig sind, muss ein negativer Coronatest vorliegen. (Quelle: ARD) 

05:16 Uhr: Bald Fahrten nach Sylt und Helgoland möglich
Der Tourismus an der Küste nimmt weiter Fahrt auf: Urlauber können bald wieder von Niedersachsen mit dem Katamaran nach Sylt reisen. Ab 4. Juli soll er dreimal wöchentlich von Cuxhaven starten und die Insel in knapp zweieinhalb Stunden erreichen, wie Sylt Marketing mitteilte. Helgoland sollen in den kommenden Wochen mehrere Schiffe täglich von Cuxhaven aus ansteuern. Die Verbindung ab Bremerhaven zur Insel wird erst zum 1. Juli aufgenommen.
Tagestouristen dürfen seit diesem Montag auch wieder auf Ostfriesische Inseln reisen. Juist und Baltrum machen den Anfang, am Dienstag sollen nach bisherigem Stand Spiekeroog und Wangerooge folgen. Bislang war wegen der Corona-Pandemie mindestens eine gebuchte Übernachtung Voraussetzung. Auf Wangerooge wird allerdings wegen des Sommerferienstarts in mehreren Bundesländern vom 25. bis 29. Juni sowie am 4. und 5. Juli wieder eine Beschränkung gelten. Langeoog lässt ab Dienstag zunächst nur jeweils 200 Tagesgäste auf die Insel - an Wochenenden gar keine. Norderney, das an manchen Tagen nach Angaben des Landkreises Aurich bis zu 4500 Tagesgäste zählt, soll für diese bis zunächst 30. Juni gesperrt bleiben. (Quelle: ARD) 

04:59 Uhr: Büdenbender: Frauen trugen Hauptlast der Coronakrise
Frauen haben in der Corona-Zeit nach Ansicht von Elke Büdenbender, der Frau des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, bei der Vereinbarung von Beruf und Familie stärker zurückgesteckt als Männer. "Ganz offensichtlich haben die Frauen in den Familien die Hauptlast getragen", sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe: "Was mir auffällt, ist, dass Frauen in der Corona-Zeit stärker in tradierte Rollenbilder zurückgefallen sind, als dass sich Männer bereit erklärt hätten, sich im Beruf zurückzunehmen."
Die These der Soziologin Jutta Allmendinger, die Emanzipation sei durch Corona um 30 Jahre zurückgeworfen worden, teilt sie aber nicht: "Denn wir Frauen haben einen Mund, und den machen wir auch auf." Büdenbender machte sich für eine bessere Bezahlung von Frauen in Einzelhandel und sozialen Diensten stark. "Es sind vor allem Frauen gewesen, die den Laden am Laufen gehalten haben - zuhause, in Kliniken, Pflegeheimen, Schulen, Kitas und Geschäften. Und sie müssen auch endlich angemessen bezahlt werden." Außerdem, so die 58 Jahre alte Richterin weiter, solle man "ganz intensiv über andere Formen der Arbeit nachdenken - weg vom ewigen Präsenzprinzip". (Quelle: ARD) 

04:59 Uhr: Frankreich will Stadien ab 11. Juli öffnen
Frankreich will ab 11. Juli seine Stadien wieder für Zuschauer öffnen. Maximal 5000 Menschen dürften dann auf den Rängen Platz nehmen, erklärte die französische Regierung. Bereits ab Montag dürfen Kinos und Kasinos in dem Land wieder öffnen. Die Verbesserung der Lage in der Corona-Pandemie erlaube es, "bestimmte Verbote aufzuheben, vorausgesetzt, dass alle wachsam bleiben", hieß es in der Erklärung.
Die Zahl von 5000 Zuschauern in Stadien und auf Rennbahnen könne bereits Mitte August angepasst werden, wenn sich die Situation weiter verbessert. Die Regierugn stellte auch die Aussicht auf die Wiedereröffnung von Clubs, Messen und Ausstellungen ab September in Aussicht. Auch die Wiederaufnahme internationaler Kreuzfahrten steht dann demnach im Raum. (Quelle: ARD) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken 

Wirt aus Unterfranken kippt Corona-Sperrstunde
Gute Nachrichten für Bayerns Gastronomen und Nachtschwärmer: Ab sofort ist die wegen der Corona-Pandemie von der Bayerischen Staatsregierung erlassene vorgezogene Sperrstunde gekippt. Restaurants und Biergärten in Bayern dürfen wegen der Corona-Pandemie derzeit nur bis 22.00 Uhr öffnen, von Montag an bis 23.00 Uhr. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof gab der Klage eines unterfränkischen Gastronomen statt. Der Beschluss bewirke, dass ab sofort alle Gaststätten und Biergärten wieder zu ihren normalen Öffnungszeiten zurückkehren können. Vor Gericht gezogen war Stefan Morhard, der Inhaber des alteingesessene Gasthofs "Zum Bären" in Randersacker bei Würzburg. (Quelle: BR) 

Corona-Fallzahlen in Unterfranken
Für die einzelnen Landkreise melden die Gesundheitsbehörden folgende Corona-Fall-Zahlen am Freitag (19.06.20): In Stadt und Landkreis Würzburg sind es 886 Corona-Fälle. Genesen sind bisher 822 Menschen. 59 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Schweinfurt sind es 704 Corona-Fälle. 649 Menschen gelten als geheilt. 42 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind es 661 Corona-Fälle. 613 Menschen sind mittlerweile wieder gesund. 43 Menschen sind gestorben. 270 Coronafälle sind im Landkreis Bad Kissingen bisher bestätigt worden. Als gesund aus der Quarantäne entlassen wurden bisher 248 Menschen. 19 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Haßberge sind es 164 Corona-Fälle. 153 Menschen sind mittlerweile wieder gesund. Sechs Menschen sind gestorben. Im Landkreis Kitzingen sind bisher 191 Corona-Fälle bestätigt worden. Es gibt 188 Genesene. Drei Menschen sind gestorben. Im Landkreis Main-Spessart sind es 157 Corona-Fälle. Genesen sind 148 Menschen. Sechs Menschen sind gestorben. Im Landkreis Miltenberg sind es 304 Corona-Fälle. 294 Menschen wurden als gesund aus der Überwachung entlassen. Fünf Menschen sind gestorben. Im Landkreis Rhön-Grabfeld sind es 195 Corona-Fälle. Genesen sind 183 Menschen. Sechs Menschen sind gestorben. Da die Zahlen einen unterschiedlichen Uhrzeitstand haben kann es zu Abweichungen kommen. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen 

+++ Demonstration gegen hohe Mieten in Frankfurt +++
Mehrere hundert Menschen haben sich am Samstag in Frankfurt am bundesweiten "Aktionstag gegen Mietenwahnsinn" beteiligt. Mit einer Fahrraddemo und Aktionen an verschiedenen Orten protestierten sie auch gegen Rassismus und Klimawandel. "Die Coronakrise macht zentrale Probleme der Frankfurter Stadtpolitik wie im Brennglas sichtbar", hieß es in einer Mitteilung der Initiative "Stadt für alle". Dazu gehörten aus Sicht der Initiatoren etwa das Fehlen von bezahlbarem Wohnraum, Obdachlosigkeit, die Unterbringung von Geflüchteten sowie zu viel Autoverkehr. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Psychiater: Stressfreier leben dank Corona +++
Nach Auffassung des Psychiaters Jan Kalbitzer ist die Corona-Zeit eine Chance für einen Neuanfang. Der auf Stressmedizin spezialisierte Facharzt sagte dem Evangelischen Pressedienst, derzeit lernten die Menschen, mit einer großen Ungewissheit zu leben: "Diese Prägung lässt sich kaum mehr rückgängig machen, ebenso wenig wie die Prägung der Nachkriegszeit für die davon betroffenen Generationen einfach zu tilgen ist."
Menschen hielten sich im öffentlichen Raum bereits mehr zurück, beobachtet Kalbitzer, wodurch sich Öffentlichkeit als solche verändere. Das gelte auch für die Menschen. "Zu meiner Überraschung haben zahlreiche meiner Patienten berichtet, dass es ihnen gerade wegen der Corona-Einschränkungen besser ging. Sie fühlten sich erleichtert, weil damit auch soziale Verpflichtungen wegfielen und die Hektik und der Stress in ihrem Alltag sanken", sagte der Psychiater.
Zwar könnten Eltern, die im Homeoffice arbeiten, vielleicht mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen. Doch die Menschen seien ohne Diskotheken, Musikkonzerte und Kinobesuche zu einem anderen Freizeitverhalten gezwungen, sagte Kalbitzer. Außerdem verschärfe die Corona-Krise die soziale Kluft, viele nicht-digitale Angebote für die Öffentlichkeit wegfielen. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Saisonabbruch im Amateurfußball +++
13.44 Uhr: Der Hessische Fußballverband (HFV) hat den vorzeitigen Abbruch der Saison in allen Amateurspielklassen zum 30. Juni beschlossen. Das teilte der HFV am Samstag nach einem außerordentlichen Verbandstag mit. Die Wertung der Tabelle in allen Ligen wird mit Hilfe der Quotienten-Regelung vorgenommen. Es wird keine Absteiger geben. Wer aufsteigt und wer an Relegationsspielen teilnimmt, errechnet sich ebenfalls per Quotient.
Die Entscheidung sei "auf unserer höchsten demokratischen Ebene gefallen", sagte HFV-Präsident Stefan Reuß. 287 Delegierte hatten sich virtuell an der Veranstaltung beteiligt. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Mehr Beschwerden über Bahn und Airlines +++
Beschwerden von Verbrauchern über Fluggesellschaften und die Deutsche Bahn haben in der Corona-Zeit deutlich zugenommen. Derzeit erhalte die Schlichtungsstelle öffentlicher Personenverkehr (SÖP) jede Woche zwei- bis dreimal so viele Schlichtungsanträge wie in den vergleichbaren Zeiträumen der Vorjahre, sagte SÖP-Geschäftsführer Heinz Klewe dem Handelsblatt. In den ersten beiden Juni-Wochen stieg die Zahl der Anträge demnach von 810 auf knapp 1.900.
Die meisten Beschwerden betreffen Fluggesellschaften. "Kunden der Airlines wollen die Ticketkosten für nicht stattgefundene Flüge endlich erstattet bekommen", sagte Klewe. Viele Bahnkunden seien verärgert, dass sie für nicht nutzbare Sparpreis-Tickets einen bis Ende Oktober befristeten und nur für die gebuchte Fahrtstrecke gültigen Gutschein erhalten. Die Corona-Krise brachte den Luftverkehr über Wochen fast zum Erliegen. Die Bahn hatte bis zu 90 Prozent weniger Fahrgäste als sonst. (Quelle: Hessenschau) 

+++ 53 Neuinfektionen, ein weiterer Todesfall +++
7.25 Uhr: Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen innerhalb der vergangenen 24 Stunden um 53 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Samstag, 0 Uhr. Es gab einen weiteren Todesfall, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen bei 500 liegt.
Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.556 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 9.710 (92 Prozent) als genesen.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Den höchsten Wert weist der Kreis Hersfeld-Rotenburg mit rund 22,3 Fällen auf. In Kassel-Stadt liegt der Wert bei 11,4, in den Kreisen Lahn-Dill, Limburg-Weilburg und Vogesberg sowie in Darmstadt dagegen bei 0. (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg 

+++Meldungen 19. Juni+++

Weltweit 

12:01 Uhr: Corona-Warn-App 9,6 Millionen Mal heruntergeladen
Die Corona-Warn-App ist bislang 9,6 Millionen Mal heruntergeladen worden. Das teilte die Vizesprecherin der Bundesregierung, Ulrike Demmer, mit. Die Bundesregierung freue sich sehr über das rege Interesse. Die App war am Dienstag von der Regierung und dem Robert Koch-Institut vorgestellt worden. Sie soll helfen, Covid-19-Infektionsketten schneller zu erkennen und effektiv zu unterbrechen. (Quelle: ARD) 

10:59 Uhr: Heil macht Druck auf Fleischindustrie
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat die Zustände im größten deutschen Schlachtbetrieb von Tönnies in Rheda-Wiedenbrück hart kritisiert. Das Werk musste schließen, da sich 730 Fleischarbeiter mit Corona infiziert hatten. Dort sei zu erleben, was passiere, "wenn mit Arbeitnehmern aus Mittel- und Osteuropa bei uns nicht fair umgegangen wird", sagt er in der ARD. Die Branche müsse Verantwortung übernehmen "für anständige und menschenwürdige Arbeitsbedingungen". (Quelle: ARD) 

09:40 Uhr: Laumann will Ausbrüche in Fleischindustrie untersuchen lassen
Nach dem Corona-Ausbruch in einer Tönnies-Fleischfabrik mit inzwischen 730 registrierten Neuinfektionen will NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) die Branche wissenschaftlich untersuchen lassen. "Wir müssen untersuchen, wie die Corona-Ausbrüche in der Fleischindustrie entstehen", erklärte Laumann. "Mein Ministerium wird eine wissenschaftliche Expertise auf den Weg bringen, die den Ursachen des Ausbruchs in Gütersloh epidemiologisch auf den Grund geht." Auf der Basis der Ergebnisse müssten dann "gegebenenfalls weitere Maßnahmen ergriffen werden", kündigte Laumann an. Zuvor hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" darüber berichtet. (Quelle: ARD) 

07:44 Uhr: KfW: Mittelstand erwarten Geschäftsnormalisierung erst 2021
Deutschlands mittelständische Unternehmen rechnen einer Umfrage zufolge mit einem langen Weg aus der Corona-Krise. Trotz Lockerungen der Beschränkungen gehen 60 Prozent der etwa 3,8 Millionen Firmen davon aus, dass sie die Krisenfolgen noch lange spüren werden. Das geht aus einer zweiten repräsentativen KfW-Sonderbefragung zu dem Thema hervor. Im Schnitt erwarten diese Unternehmen eine Normalisierung ihrer Geschäftslage erst in gut acht Monaten – also ungefähr im März 2021. "Der Weg aus dem Corona-Tal wird ein langer, mühsamer sein", sagte KfW-Chefvolkswirtin Fritzi Köhler-Geib voraus. (Quelle: ARD) 

06:43 Uhr: Verband: Ferienhaus-Buchungen teils wieder auf Vor-Krisen-Niveau
Ferienhäuser und Ferienwohnungen sind bei Urlaubern nach Branchenangaben in der Corona-Krise gefragt. In den Ferienorten an Nord- und Ostsee seien die Unterkünfte für die Sommerferien zu 90 Prozent ausgelastet, teilte der Deutsche Ferienhaus-Verband der Nachrichtenagentur dpa mit. Hoch im Kurs stünden auch beliebte Regionen in Süddeutschland wie das Allgäu und die Bodenseeregion. Dort gebe es kaum Abweichungen zum Buchungsgeschehen des Vorjahres. Wer noch etwas buchen möchte, müsse flexibel sein, empfahl der Verband. (Quelle: ARD) 

05:25 Uhr: 770 registrierte Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland
nnerhalb von 24 Stunden haben die deutschen Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut 770 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 188.534 Menschen in Deutschland mit Sars-CoV-2 angesteckt. 8872 mit dem Virus infizierte Menschen starben nach RKI-Angaben in Deutschland - das bedeutet ein Plus von 16 im Vergleich zum Vortag. Etwa 174.400 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Das sind 400 mehr als noch einen Tag zuvor. (Quelle: ARD) 

03:46 Uhr: Fast eine Millionen Infektionen in Brasilien
Das Coronavirus breitet sich in Brasilien weiter rasant aus. Das Gesundheitsministerium meldet 22.765 Neuinfektionen. Damit steigt die Gesamtzahl der Ansteckungen auf 978.142. Die Zahl der Todesfälle legte binnen 24 Stunden um 1238 auf 47.748 zu. Brasilien weist in der Coronavirus-Pandemie nach den USA weltweit die meisten Infektionen und Todesfälle aus. (Quelle: ARD) 

Unterfranken 

Keine neuen Infektionen in Würzburg
In den letzten 24 Stunden gab es in Stadt und Landkreis Würzburg keine neue Corona-Infektion. Wie das Landratsamt mitteilt, stagniert die Zahl der insgesamt auf das Corona-Virus positiv getesteten Personen damit bei 886. (Quelle: BR) 

Corona-Fallzahlen in Unterfranken
Für die einzelnen Landkreise melden die Gesundheitsbehörden Donnerstag (18. Juni) folgende Corona-Fall-Zahlen: In Stadt und Landkreis Würzburg sind es 886 Corona-Fälle. Genesen sind bisher 821 Menschen. 59 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Schweinfurt sind es 704 Corona-Fälle. 649 Menschen gelten als geheilt. 42 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind es 661 Corona-Fälle. 613 Menschen sind mittlerweile wieder gesund. 42 Menschen sind gestorben. 270 Coronafälle sind im Landkreis Bad Kissingen bisher bestätigt worden. Als gesund aus der Quarantäne entlassen wurden bisher 248 Menschen. 19 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Haßberge sind es 163 Corona-Fälle. 153 Menschen sind mittlerweile wieder gesund. Sechs Menschen sind gestorben. Im Landkreis Kitzingen sind bisher 191 Corona-Fälle bestätigt worden. Es gibt 188 Genesene. Drei Menschen sind gestorben. Im Landkreis Main-Spessart sind es 157 Corona-Fälle. Genesen sind 148 Menschen. Sechs Menschen sind gestorben. Im Landkreis Miltenberg sind es 304 Corona-Fälle. 294 Menschen wurden als gesund aus der Überwachung entlassen. Fünf Menschen sind gestorben. Im Landkreis Rhön-Grabfeld sind es 195 Corona-Fälle. Genesen sind 183 Menschen. Sechs Menschen sind gestorben. Da die Zahlen einen unterschiedlichen Uhrzeitstand haben kann es zu Abweichungen kommen.

Landkreis Miltenberg 

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt weiterhin bei 304 Personen. Nach wie vor wird niemand stationär behandelt, die Zahl der Todesfälle liegt bei fünf Personen und 294 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.
Das Robert-Koch-Institut weist darauf hin, dass Bürgerinnen und Bürger sich bei allen technischen Fragen zu Corona-Warn-App direkt an die Hotline des RKI wenden können.

Jugendliche sollen Corona-Situation künstlerisch ausdrücken
Mit der Kreativaktion "Wir bleiben verbunden" sind Jugendliche im Raum Miltenberg dazu aufgerufen, sich selbst auf künstlerische Weise zu ihrer Situation während der Corona-Einschränkungen auszudrücken. Fragen, wie beispielsweise "Wie erlebst du die Corona-Krise?", "Wie verbringst du deine Zeit?", "Was wünschst du dir?" oder "Wovor hast du Angst?" sollen die Jugendlichen künstlerisch beantworten. Das kann in Form von gemalten Bildern, Fotos, Filmen, Texten oder auf andere Weise geschehen. Die eingeschickten Beiträge werden nach Möglichkeit digitalisiert und dann über verschiedene Kanäle veröffentlicht, beispielsweise über Facebook, Instagram oder Homepages. Einen Einsendeschluss gibt es nicht. Die Initiatoren denken auch darüber nach, einen digitalen "Ausstellungsraum" zu schaffen.
"In Zeiten der Corona-Pandemie geht die Tatsache oft unter, dass Kinder und Jugendliche besonders betroffen sind.", heißt es vom Landratsamt Miltenberg. Schulen würden nur langsam in die Normalität zurückkehren, Jugendarbeit stehe still und Treffen mit Freunden seien nur eingeschränkt möglich. Daher sollen sich die Jugendlichen durch die Aktion ausdrücken und sich Gehör verschaffen.
Die Kreativaktion wurde vom Kreisjugendring Miltenberg, vom Landratsamt Miltenberg und von der Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises Miltenberg nach einer Anregung in der jüngsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses ins Leben gerufen. Die kreativen Beiträge können per Post an KJR Miltenberg, Mainstr. 51, 63897 Miltenberg, oder per Mail an info@kjr-miltenberg.de geschickt werden. Auf der Homepage des KJR Miltenberg und des Landratsamts können die eingereichten Beiträge angesehen werden. (Quelle: BR) 

Landkreis Aschaffenburg

Gleichbleibende Zahlen in Aschaffenburg
In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind nach wie vor 661 Menschen positiv auf Covid-19 getestet (19.06., Stand: 12.45 Uhr). Wie das Gesundheitsamt mitteilt, liegt die sogenannte 7-Tages-Inzidenz für Aschaffenburg bei 0,4. Keiner der Corona-Infizierten wird momentan im Krankenhaus behandelt. Unverändert sind 42 Menschen nach einer Corona-Infektion verstorben. 613 der insgesamt Infizierten sind mittlerweile gesund. (Quelle: BR) 

Landkreis Main-Spessart 

Schnupperstunden in der Sing- und Musikschule Lohr
Die Anmeldezeit der Sing- und Musikschule Lohr läuft coronabedingt anders als sonst. Der für den 27. Juni geplante "Tag der offenen Tür" fällt coronabedingt aus. Dennoch bietet die Schule einen besonderen Service an. Interessierte Neueinsteiger können sich in der Geschäftsstelle melden und einen Schnupperstunde oder ein Beratungsgespräch vereinbaren. Selbstverständlich gelten die üblichen Hygienevorschriften.
(Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen 

+++Pilot-Studie in Alten- und Pflegeheimen geplant +++
In 50 hessischen Alten- und Pflegeheimen soll im Rahmen einer Pilotstudie regelmäßig auf das Coronavirus getestet werden. Das haben Sozialminister Kai Klose (Grüne) und die Frankfurter Virologin Sandra Ciesek am Freitag bei einer Pressekonferenz angekündigt. In Alten- und Pflegeheimen sei das Risiko für schwere Erkrankungen besonders hoch, sagte Klose. Anders als beispielsweise in den Kitas gehe die Gefahr jedoch insbesondere von Personen aus, die von außen in die Einrichtungen kommen. Das seien neben neu aufgenommenen Bewohnern insbesondere die Mitarbeiter. Sie sollen im Rahmen der Studie deshalb wöchentlich getestet werden - auch wenn sie keine Symptome zeigen.
Dabei sollen auch neue Testverfahren zum Einsatz kommen, die die Heim-Mitarbeiter selbst anwenden können. Die Studie soll auch Strategien liefern, um massenweise Corona-Ausbrüche im Winter zu verhindern. "Die aktuellen Zahlen lassen weitere Lockerungen zu, aber niemand weiß, was uns die kalte Jahreszeit bringt", sagte Ciesek. Mit dem Beginn der Studie rechnet Ciesek erst in einigen Wochen. Die Details würden derzeit noch vorbereitet. Die Studie soll zunächst zwei bis drei Monate laufen.
(Quelle: Hessenschau) 

+++ Langzeitfolgen nach mildem Krankheitsverlauf +++
Rund 92 Prozent aller Corona-Infizierten in Hessen gelten laut einer Schätzung des Robert-Koch-Instituts als genesen. Doch auch nach einem milden Krankheitsverlauf leiden viele Patienten unter Langzeitfolgen - etwa Atemnot schon bei kleinen Anstrengungen und Erschöpfung. Timo Wolf hat eine Corona-Isolierstation am Frankfurter Uniklinikum geleitet: "Am häufigsten berichten Patienten, dass sie noch lange geschwächt sind, dass die Leistungsfähigkeit noch nicht zurück ist. Es gibt auch Patienten, die sagen, dass sie über längere Zeit beispielsweise beim Treppensteigen Probleme hatten, dass sie das Gefühl hatten, die Luft wurde knapp." (Quelle: Hessenschau) 

+++ Corona-Fälle an mehreren Schulen in Hersfeld-Rotenburg +++
Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg ist die Zahl der Neuinfektionen seit mehreren Tagen besonders hoch. In den vergangenen sieben Tagen gab es auf 100.000 Einwohner umgerechnet rund 21 Neuinfektionen. Wie der Landkreis am Donnerstagabend mitteilte, sind von dem Ausbruch auch drei Schulen betroffen: Zwei Klassen der Lingg-Schule sowie eine Gruppe der Ernst-von-Harnack-Schule in Bad Hersfeld stehen demnach unter Quarantäne, außerdem 21 Schülerinnen und Schüler der Kirchheimer Grundschule Aulatal.
Nach Aussage des Landrats Michael Koch (CDU) haben sich nicht alle Kontaktpersonen von Infizierten an die Quarantäne gehalten, einige Kinder seien trotzdem in die Schule geschickt worden. "Wir erleben hier ganz deutlich, wie das Fehlverhalten einzelner Personen im privaten Umfeld sich auf ganze Klassenverbände an unseren Schulen auswirkt", sagte Koch. Von Eltern oder anderen Erziehungsberechtigten sei zu erwarten, dass sie die Tragweite der aktuellen Situation erkennen und entsprechend handeln. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Zoo- und Haustiere sind coronafrei +++
Positive Corona-Tests bei Haustieren sollen bald bei den Behörden meldepflichtig werden, in Hessen sind aber keine Haus- und Zootiere mit dem Virus bekannt. Im Hessischen Landeslabor seien bislang erst drei Proben von Katzen vorgelegt worden, sagte ein Sprecher des Landwirtschaftsministeriums. Alle Tests seien negativ gewesen. "Weitere Proben von Haustieren wurden nicht eingereicht."
Die letzten Untersuchungen waren bei Gorillas und Menschenaffen aus dem Frankfurter Zoo, die aber alle mit negativem Befund abgeschlossen wurden, berichtete das Ministerium. Die Tests würden vom Tierarzt mit entsprechender Schutzausrüstung vorgenommen und an das Landeslabor weitergeleitet. Dafür müsse ein begründeter Verdacht vorliegen, etwa dass der Tierbesitzer positiv auf das Virus getestet wurde. Die Meldepflicht für positive Corona-Tests bei Haustieren hatte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) am Dienstag in Berlin angekündigt. (Quelle: Hessenschau) 

+++ 63 Neuinfektionen, ein Todesfall +++
Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen innerhalb der vergangenen 24 Stunden um 63 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Freitag, 0 Uhr. Es gab einen weiteren Todesfall, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen bei 499 liegt.
Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.503 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 9.700 (92 Prozent) als genesen.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Den höchsten Wert weist der Kreis Hersfeld-Rotenburg mit rund 17,38 Fällen auf. In Frankfurt liegt die Zahl bei 4,91.
(Quelle: Hessenschau)

Odenwaldkreis

Keine Veränderungen bei den Corona-Zahlen
Im Vergleich zu gestern bleiben die Corona-Zahlen heute konstant (Stand 19.06., 12:45 Uhr). Es gibt keine neuen positiven Tests auf das Virus, die Gesamtzahl liegt weiter bei 409. Davon sind 344 Personen bereits genesen und 61 verstorben. Es ergibt sich ein Infektionssaldo von vier.
Zwei Odenwälderinnen und Odenwälder werden stationär in Kliniken außerhalb des Kreises behandelt. Im Gesundheitszentrum in Erbach warten zwei Personen, bei denen der Verdacht auf eine Corona-Erkrankung besteht, auf ihr Testergebnis.
Das Land Hessen errechnet für den Odenwaldkreis eine 7-Tage-Inzidenz von zwei (Stand 19.06., 00:00 Uhr).

Meldungen aus Baden-Württemberg 

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 35.282
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Neckar-Odenwald-Kreis

+++CORONAVIRUS: AKTUELLE INFORMATIONEN UND FALLZAHLEN VOM 19. JUNI 2020 +++
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Main-Tauber-Kreis

Keine neue Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 19. Juni) - Die richtige Maske zum richtigen Zweck

Im Main-Tauber-Kreis wurde auch am Freitag, 19. Juni, kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen weiter bei 399. Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 387 wieder genesen. Derzeit sind noch zwei Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen.
Masken gehören in der Corona-Pandemie mittlerweile zum Alltag und spielen in den Corona-Verordnungen des Landes eine zentrale Rolle beim Infektionsschutz. Jede und Jeder sollte sich der Schutzwirkung der einzelnen Maskentypen bewusst sein und möglichst die der Situation angemessene Maske tragen.
Alltagsmasken sind Behelfs-Mund-Nasenmasken, die auch als „Community-Masken“ und Bürgermasken bezeichnet werden. Sie dienen vor allem dem Schutz des Gegenübers durch Verringerung des Atemstroms und des Tröpfchen-Auswurfs insbesondere bei Husten oder Niesen. Teilweise bieten sie auch Eigenschutz vor Tröpfchen bei Kontakten im öffentlichen Raum. Unter den Begriff „Alltagsmasken“ fallen sowohl nichtzertifizierte Masken für den einmaligen Gebrauch, etwa Papiermasken, wie auch teils selbst hergestellte waschbare Masken. Verwendet werden sie zur Teilnahme am öffentlichen Leben, im öffentlichen Personenverkehr, in Verkaufsräumen sowie beispielsweise an Bahn- und Bussteigen oder in Flughafengebäuden.
Der Medizinische Mund-Nasen-Schutz (MNS), auch „Operations-Maske“ genannt, dient sowohl dem Fremdschutz als auch dem Schutz der Mund- und Nasenpartie des Trägers vor einem direkten Auftreffen größerer Tröpfchen. MNS sind getestet, DIN-zertifiziert und gelten als Medizinprodukt. Sie besitzen hohe Flüssigkeitsresistenz und gute Atmungsaktivität. Verwendet werden sie beispielsweise im medizinischen und pflegerischen Kernbereich, bei Feuerwehr und Rettungsdienst oder im Polizeivollzug. Die maximale Nutzungsdauer liegt bei einem Tag in Abhängigkeit der Durchfeuchtung.
FFP2- und FFP3-Masken dienen zum Schutz des Trägers vor Partikeln und Aerosolen. Sie sind DIN-zertifiziert und gehören zur Persönlichen Schutzausrüstung gemäß der europäischen PSA-Verordnung. Es gibt Ausführungen mit und ohne Ausatemventil, wobei Fremdschutz durch Verringerung der Virenkonzentration nur bei Masken ohne Ausatemventil besteht. Die schwer entflammbaren Masken finden Verwendung in Medizin und Pflege, bei Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizeivollzug vor allem im Kontakt mit an Covid-19-Erkrankten oder Personen mit Krankheitssymptomen. Abhängig von der Durchfeuchtung der Maske werden sie in der Regel bis zu vier Stunden im medizinischen Bereich getragen, müssen jedoch mindestens zweimal täglich gewechselt werden.

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+++Meldungen 18. Juni+++

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Weltweit 

19:12 Uhr: Länder wollen nach den Ferien zurück zum Regelbetrieb an Schulen
Die Kultusministerkonferenz hat eine Rückkehr zum Regelbetrieb an den Schulen nach den Ferien beschlossen. "Zur Gewährleistung des Rechts auf Bildung von Kindern und Jugendlichen streben die Länder an, dass alle Schülerinnen und Schüler spätestens nach den Sommerferien wieder in einem regulären Schulbetrieb nach geltender Stundentafel in den Schulen vor Ort und in ihrem Klassenverband oder in einer festen Lerngruppe unterrichtet werden", teilte die Konferenz mit. Die Länder stimmten dabei überein, dass hierfür die Abstandsregelung von 1,5 Metern entfallen müsse, sofern es das Infektionsgeschehen zulässt.
Weiterhin seien aber Hygienemaßnahmen und deren "situationsadäquate Anpassung vor Ort" notwendig. Die KMK werde "rechtzeitig" einen gemeinsamen Rahmen für aktualisierte Schutz- und Hygienemaßnahmen beschließen. "Die Länder stellen sicher, dass Schülerinnen und Schüler ihre angestrebten Abschlüsse im Schuljahr 2020/2021 erreichen können", heißt es in dem Beschluss weiter. Außerdem würden "geeignete Maßnahmen" ergriffen, um während der Pandemie entstandene "mögliche Lernrückstände zu überwinden". (Quelle: ARD) 

17:57 Uhr: EU fordert besseren Schutz von Saisonarbeitern
EU-Sozialkommissar Nicolas Schmit hat prekäre Arbeitsverhältnisse für temporäre und ausländische Arbeitskräfte angesichts der Corona-Gesundheitskrise kritisiert. Den Arbeitern müssten Schutzausrüstung und Hygieneprodukten bereitgestellt werden, sagte Schmit im Europaparlament. Besonders wichtig sei das in Sektoren, in denen Arbeiter einem besonderen Risiko für eine Infektion ausgesetzt seien. Die EU-Länder seien dafür verantwortlich, dass Schutzvorgaben umgesetzt würden, so Schmit.
Saisonarbeiter und sogenannte Grenzgänger würden häufig ausgebeutet und hätten einen schlechten Zugang zu öffentlichen sozialen Leistungen, sagte Schmit. Die Covid-19-Pandemie habe das besonders gezeigt. Bei Unterkünften und dem Zugang zu medizinischer Versorgung müssten ausländische Arbeiter die gleichen Rechte haben wie heimische Angestellte, sagte die kroatische Staatssekretärin Nikolina Brnjac als Vertreterin des Rats.
EU-Parlamentarier kritisierten bei der Debatte vor allem die Unterbringung der Arbeiter. In den Unterkünften herrschten oft miserable Zustände, sagte der liberale Fraktionschef Dacian Ciolos. Der Corona-Ausbruch bei Deutschlands größtem Schlachtbetrieb Tönnies habe gezeigt, dass aus der Krise nichts gelernt worden sei, meinte SPD-Europa-Politikerin Gabriele Bischoff. Diese Situation müsse beendet werden.
Das Europaparlament stimmte über eine entsprechende Resolution ab. Darin wurden die EU-Kommission und die Mitgliedsstaaten aufgefordert, Grenzgänger und Saisonarbeitnehmer vor dem Coronavirus und den Folgen zu schützen. Dazu gehöre auch ein leichter Zugang zu Tests und zu Informationen in einer Sprache, die die Menschen verstünden, hieß es im Entwurf der Entschließung. (Quelle: Hessenschau) 

15:33 Uhr: Söder will bis Herbst neues Konzept für Corona-Autohilfen vorlegen
Nach der politischen Sommerpause will CSU-Chef Markus Söder neue Vorschläge zur Unterstützung der Autoindustrie und ihrer Zulieferer in der Corona-Krise vorlegen. "Es muss im Herbst eine Wiedervorlage zum Thema Auto geben", sagte der bayerische Ministerpräsident. Ohne eine dauerhafte Verbesserung der Entwicklung im internationalen Export werde es nicht so leicht sein, die deutsche Wirtschaft wieder zum Anspringen zu bewegen.
Söder betonte, dass er dazu nicht nur mit den Bundesländern Niedersachsen und Baden-Württemberg als Länder der Autohersteller, sondern auch mit der Industriegewerkschaft Metall und Ländern, in denen viele Zuliefererbetriebe beheimatet seien, das Gespräch suchen werde. Im Ergebnis könne er sich auch andere Konzepte als reine Kaufprämien vorstellen. Entscheidend sei, dass in der Industrie ein Transformationsprozess in Gang komme.
Zudem gehe er davon aus, dass in Deutschland die bisher noch bis zum Jahresende befristete Kurzarbeit noch verlängert werden müsse, sagte Söder. Das Land werde wohl Anfang des neuen Jahres "noch nicht so über den Berg sein, wie wir es wünschen". Die wirtschaftlichen Herausforderungen würden Deutschland noch länger erhalten bleiben als die pandemische Entwicklung. Gerade für ein Exportland wie Deutschland sei es schwierig, bei der unsicheren internationalen Infektionslage wieder durchzustarten. (Quelle: ARD) 

15:14 Uhr: Niedersachsen warnt vor Personalverlegungen aus Schlachthof
Niedersachsen warnt vor Personalverlegungen aus einem Schlachthof der Tönnies-Gruppe im Landkreis Gütersloh, in dem sich zahlreiche Beschäftigte mit dem Coronavirus infiziert haben. Das Bundesland habe bereits im Mai nach dem Auftreten erster Infektionen in Schlachthöfen per Erlass das Durchwechseln von Personal in diesem Bereich untersagt, sagte Gesundheitsministerin Carola Reimann: "Diesem Erlass ist weiter unbedingt Folge zu leisten."
Corona lege die "strukturellen Probleme in der Fleischbranche schonungslos offen", betonte sie. Für Werkvertragsbeschäftigte gebe es etwa keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall: "Dies kann dazu führen, dass Betroffene aus finanzieller Not auch mit Symptomen weiterarbeiten." (Quelle: ARD) 

14:04 Uhr: Corona-Warnapp: Rund acht Millionen Downloads
Rund acht Millionen Menschen in Deutschland haben die Corona-Warnapp heruntergeladen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Downloads mit 7,9 Millionen an. "Jede Nutzerin und jeder Nutzer der Corona-Warn-App leistet einen wichtigen Beitrag zur weiteren Eindämmung der Pandemie", schrieb das RKI weiter auf Twitter.
Laut einer Umfrage des Instituts Civey für das Portal "t-online.de" hält die Mehrheit der Bürger das Konzept der App für richtig. 55 Prozent der Befragten äußerten sich demnach positiv dazu, nur etwa ein Viertel negativ. 20 Prozent waren noch unschlüssig. In Regionen mit hoher Bevölkerungsdichte ist der Zuspruch dabei höher als in dünner besiedelten Regionen. Nach Alter ausgewertet, sind den Angaben zufolge vor allem die 18 bis 29-Jährigen gegenüber dem Konzept aufgeschlossen. Die größte Skepsis komme von Befragten in der Altersgruppe von 30 bis 39 Jahren. (Quelle: ARD) 

12:48 Uhr: Weiterer Fall in Göttingen: Hochhaus mit 700 Leuten unter Quarantäne
Angesichts von etwa 100 neuen Coronavirus-Infektionen in einem Göttinger Hochhaus ist der Gebäudekomplex vollständig unter Quarantäne gestellt worden. Von der Entscheidung sind knapp 700 Bewohner betroffen, wie die niedersächsische Stadt am Donnerstag mitteilte. Mit der Maßnahme sollen die Übertragungswege des Virus unterbrochen werden, weil die Behörden davon ausgehen, dass es eine hohe Zahl an Kontaktpersonen ersten Grades in dem Wohnkomplex gibt.
Ob der neue Fall die Rücknahme weiterer Lockerungen in Göttingen nach sich zieht, wurde zunächst nicht bekannt. Die Zahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tage pro 100 000 Einwohner stieg für Stadt und Landkreis Göttingen auf 44,86. (Quelle: ARD) 

12:15 Uhr: Tschechien verkündet Lockerungen
Ab 1. Juli gilt in Tschechien keine grundsätzliche Maskenpflicht mehr - die Hauptstadt Prag ausgenommen. Das teilte Gesundheitsminister Adam Vojtech mit. In Läden und öffentlichen Verkehrsmitteln in Prag müssten allerdings weiterhin Masken getragen werden. In Prag war wegen eines positiv getesteten Vize-Bürgermeisters die Arbeit des Rathauses lahmgelegt worden. Auch im nordöstlichen Bezirk Karvina sollen vorsichtshalber weiter Masken getragen werden. Dort waren kürzlich fast 500 Menschen mit Verbindungen zur Kohlemine Darkov positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden.
Als weitere Lockerung wird in Tschechien am 22. Juni die Obergrenze für Teilnehmer an öffentlichen Veranstaltungen von 500 auf 1000 angehoben. Bei Fußballspielen und ähnlichen Veranstaltungen dürfen bis zu 5000 Menschen zuschauen. Ab kommenden Montag gelten auch die Abstandsregeln in Museen, Galerien und Schlössern nicht mehr. Ab dem 1. Juli dürfen Nachtclubs in Tschechien wieder öffnen und Bars und Restaurants länger als bis 23:00 Uhr offen haben. (Quelle: ARD)

09:48 Uhr: Generelle Maskenpflicht nun auch in Ankara und Istanbul
Angesichts steigender Corona-Fallzahlen hat die Türkei die Maskenpflicht ausgeweitet. In den Metropolen Istanbul, Ankara und in Bursa müssen die Einwohner nach offiziellen Angaben in der Öffentlichkeit, also auch im Freien, Masken tragen. Damit gilt eine generelle Maskenpflicht in 45 von 81 Provinzen. Allerdings müssen die Türken schon seit April Masken an belebten Orten wie Supermärkten tragen. Bei Verstoß muss ein Bußgeld gezahlt werden.
Die Türkei hatte die Corona-Pandemie im Land zunächst mit strikten Maßnahmen eingedämmt. Am 1. Juni hatte Ankara dann zahlreiche Corona-Restriktionen gelockert. Seit dem Wochenende steigt die Zahl der in 24 Stunden registrierten Fälle wieder. Sie liegt momentan bei etwa 1500 Neuinfektionen täglich, Anfang Juni hatte die Zahl noch bei rund 800 gelegen. (Quelle: ARD)

05:02 Uhr: 580 registrierte Neuinfektionen in Deutschland
Innerhalb von 24 Stunden haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem Robert Koch-Institut 580 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Gestern waren es noch 345. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 187.764 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt.
8856 mit dem Virus infizierte Menschen starben nach RKI-Angaben in Deutschland - das bedeutet ein Plus von 26 im Vergleich zum Vortag. Etwa 174.100 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Das sind 400 mehr als noch einen Tag zuvor. (Quelle: ARD) 

05:02 Uhr: "Todesstoß": Schausteller wollen gegen Veranstaltungsverbot vorgehen
Das Schaustellergewerbe will sich gegen die geplante Verlängerung eines Verbots für Großveranstaltungen bis Ende Oktober wehren. Ein solches Verbot sei ein "Todesstoß" für die Branche, sagte der Präsident des Deutschen Schaustellerbunds, Albert Ritter, der Deutschen Presse-Agentur. Derzeit sei eine Klage im Eilverfahren vor dem Bayerischen Verfassungsgericht wegen Ungleichbehandlung in der Vorbereitung. Ritter betonte, dass auch Klagen in anderen Regionen denkbar seien. (Quelle: ARD) 

Meldungen aus Bayern

Huml: Jetzt 48 Landkreise und kreisfreie Städte in Bayern ohne neue Coronavirus-Infektionen – Bayerns Gesundheitsministerin: Testmöglichkeiten werden massiv ausgeweitet
Zur Pressemeldung 
Unterfranken

Corona-Bürgertelefon in Kitzingen wird eingestellt
Das Landratsamt Kitzingen teilt mit, dass das Corona-Bürgertelefon zum 22. Juni eingestellt wird. Über drei Monate lang waren Mitarbeiter des Landratsamts, unterstützt von Ehrenamtlichen, wichtige Ansprechpartner für alle Fragen rund um Corona, heißt es. Am Freitag, 19. Juni, ist das Bürgertelefon zum letzten Mal von 10 bis 12 Uhr besetzt. Insgesamt gingen über 4.500 Anrufe rund um das Thema Corona über die Hotline ein. (Quelle: BR) 

Landkreis Haßberge stellt Bürgertelefon ein
Auf Grund der immer weiter sinkenden Nachfrage stellt der Landkreis Haßberge das seit Anfang März geschaltete Bürgertelefon für Fragen rund Covid-19 bis auf Weiteres ein. Im Landkreis Haßberge sind die Zahlen in den vergangenen Wochen kaum mehr gestiegen. Bislang gab es 163 bestätigte Coronavirus-Fälle, davon sind 153 Bürgerinnen und Bürger mittlerweile wieder gesund. Vier Personen sind infiziert und noch nicht genesen. Insgesamt 30 Personen befinden sich aktuell in häuslicher Isolation.
Das Landratsamt bittet darum, bei wichtigen Fragen zukünftig die Corona-Hotline der Bayerischen Staatsregierung anzurufen, unter der 089/122-220. Wichtige Informationen zum Coronavirus hat das Landratsamt auf seiner Website zusammengefasst. (Quelle: BR)

Naturpark Spessart bietet wieder Führungen an
Natur-, Kultur- und Stadtführungen sind in Bayern seit dem 30. Mai unter Auflagen wieder zugelassen. Auch die Naturparkführer, Ranger und Gebietsbetreuer des Naturparks Spessart können wieder Veranstaltungen aus dem Jahresprogramm anbieten, aufgrund der Auflagen allerdings nicht alle. Die Teilnehmerzahl ist aktuell auf 15 Teilnehmer pro Veranstaltung limitiert, die jeweiligen Führer bitten um eine schriftliche Anmeldung. Das Besucherzentrum des Naturparks im Huttenschloss in Gemünden bleibt weiterhin geschlossen. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt weiterhin bei 304 Personen. Nach wie vor wird niemand stationär behandelt, die Zahl der Todesfälle liegt bei fünf Personen und 294 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Landkreis Aschaffenburg

Aschaffenburg schließt Fieberambulanz
Mit Ende des Katastrophenfalls in Bayern schließt die Stadt Aschaffenburg ihre Fieberambulanz für Covid-19-Patienten. Seit dem 20. April 2020 wurden dort Patienten auf das neuartige Coronavirus getestet und behandelt, um die Arztpraxen im Stadtgebiet zu entlasten. Ziel war es dadurch die Durchmischung von Verdachtsfällen und positiv Getesteten mit sonstigen Patienten zu vermeiden. Wie die Stadt mitteilt, sind bis zum 17. Juni 820 Menschen behandelt worden. Bei 18 war bereits eine COVID-19-Erkrankung bekannt. Fünf Patienten mussten direkt in eine klinische Behandlung eingewiesen werden. Es erfolgten 749 Rachenabstriche auf Sars-CoV-2, 19 davon waren positiv. Die letzte neue Coronavirus-Infektion wurde in der Fieberambulanz am 22. Mai festgestellt. (Quelle: BR) 

Landkreis Main-Spessart 

Im Landkreis Main-Spessart gibt es aktuell (Stand: 18. Juni, 9 Uhr) drei positiv auf Covid-19 getestete Personen. Insgesamt gibt es im Landkreis Main-Spessart bislang 157 positiv auf Covid-19 getestete Personen. Genesen sind davon 148 Personen. Die Zahl der an bzw. mit Sars-CoV-19 Verstorbenen liegt unverändert bei sechs. Vier Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Meldungen aus Hessen 

+++ 20 Bewohner eines Hauses in Kassel an Covid-19 erkrankt +++
Ein einem Haus im Kasseler Stadtteil Bettenhausen sind 20 Bewohnerinnen und Bewohner an Covid-19 erkrankt. Das teilte die Stadt Kassel am Donnerstagabend mit. Die Erkrankten seien ebenso wie identifizierte, direkte Kontaktpersonen unter Quarantäne gestellt worden. Es würden weitere Menschen getestet, Ergebnisse stehen noch aus.
Unter den Erkrankten seien auch zwei Grundschulkinder. Die Losseschule und der Hort blieben daher am Freitag geschlossen. Weitere Angaben machte die Stadt zunächst nicht und verwies auf eine Pressekonferenz mit Oberbürgermeister Christian Geselle (SPD), Gesundheitsdezernentin Ulrike Gote (Grüne) und dem Gesundheitsamt am Freitag um 11 Uhr. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Krebsmedikament hat Corona-Patientin geholfen +++
Ein Krebsmedikament könnte nach Angaben des Marburger Uniklinikums bei schweren Corona-Erkrankungen helfen. Ärzte des Uniklinikums haben das Krebsmedikament Ruxolitinib erstmals erfolgreich zur Heilung einer Patientin eingesetzt, die nach einer Infektion mit dem Coronavirus an akutem Lungenversagen litt. Das berichtete die Uni Marburg auf ihrer Webseite.
Bei der Patientin handelt es sich demnach um eine 65-jährige Frau ohne Vorerkrankungen, die wegen fortschreitender Atemnot und Fieber eingeliefert wurde. Sie mussten künstlich beatmet werden. Nachdem ihr die Mediziner das Krebsmedikament gegeben hatten, verbesserte sich ihr Zustand schnell, so die Uni Marburg. In einer klinischen Studie soll nun weiter untersucht werden, ob das Medikament bei schweren Krankheitsverläufen Heilung bringen kann. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte genehmigte die Studie bereits. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Umfrage: Corona-Pandemie sorgt für höhere Scheidungsrate +++
Die Zahl der Scheidungen wird sich in Deutschland einer Umfrage zufolge wegen der Corona-Pandemie möglicherweise deutlich erhöhen. Eine am Donnerstag veröffentlichte Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey geht von einer Verfünffachung aus. 2,2 Prozent von 2.500 verheirateten Menschen gaben demnach an, während der Corona-Einschränkungen von Ende März bis Ende Mai die Entscheidung getroffen zu haben, sich scheiden zu lassen.
Betroffen sind demnach vor allem Paare im Alter zwischen 18 und 29 Jahren und Paare ohne Kinder. Nach Angaben von Civey handelt es sich um eine repräsentative Umfrage, die am 9. und 10. Juni online durchgeführt wurde. Spezielle Zahlen für Hessen liegen nicht vor. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Maskenpflicht und Abstandsregeln gelten weiter +++
Das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben wird allmählich wieder hochgefahren, bei der Maskenpflicht und weiteren Hygienevorgaben bleibt Hessen allerdings hart. Ministerpräsident Bouffier warnte bei der Video-Pressekonferenz am Donnerstag davor, zu früh die Hygiene- und Abstandsregeln in der Corona-Krise zu lockern.
Es gebe keinen Anlass, die Grundlinie nicht weiter zu verfolgen, betonte der Regierungschef. Es bleibe beim hessischen Weg, besonnen vorzugehen. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Lockerungen auch für Einzelhandel und Veranstaltungen +++
Ministerpräsident Volker Bouffier kündigte bei der Pressekonferenz weitere Lockerungen an: So sollen die coronabedingten Beschränkungen für den Einzelhandel und Veranstaltungen gelockert werden. Ab Montag darf ein Kunde pro 10 statt wie bisher pro 20 Quadratmeter Verkaufsfläche eingelassen werden. Es müssten aber weiterhin eine Alltagsmaske getragen und ein Mindestabstand von 1,5 Metern gehalten werden. Die bisherige Möglichkeit für Geschäfte, sonntags zwischen 13 und 18 Uhr zu öffnen, entfällt ab nächster Woche, wie Bouffier weiter ankündigte.
Außerdem müssen Veranstaltungen mit bis zu 250 Teilnehmern nicht mehr extra genehmigt und überwacht werden, Voraussetzung bleibt aber ein Hygienekonzept. Bislang galt dafür eine Obergrenze von 100 Teilnehmern. Die neuen Regelungen gelten nach Angaben der Landesregierung zunächst bis zum 16. August. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Buchmesse soll stattfinden, Volksfeste nicht +++
Die Frankfurter Buchmesse soll auch nach dem Willen der Landesregierung im Oktober stattfinden. "Wir wollen die Buchmesse machen - mit einem intensiven Hygienekonzept", sagte Ministerpräsident Volker Bouffier. Liege ein gutes und schlüssiges Hygienekonzept vor, dürfe man Veranstaltungen durchführen. Es sei wichtig, dass man die Infektionsketten nachvollziehen könne.
Für Großveranstaltungen wie Stadt-, Straßen-, Wein- und Schützenfeste sowie Kirmes-Veranstaltungen gilt dies nicht. Solche Events sollen mindestens bis Ende Oktober verboten bleiben. Das hatten Bund und Länder bereits am Mitwoch beschlossen. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Mehr Besuch in Alten- und Pflegeheimen ab Montag erlaubt +++
Das Besuchsrecht in Altenheimen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen soll gelockert werden. Das teilte Silvia Brünnel, Sprecherin der Grünen-Fraktion für Senioren und Menschen mit Behinderung, mit. "Die erfreulich niedrigen Infektionszahlen für Hessen lassen Lockerungen des Besuchsrechts in Altenheimen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen zu", sagte sie. Dieser Schritt sei von vielen lange herbeigesehnt worden. Konkret bedeutet das laut Brünnel:
Ab Montag, den 22. Juni, können Bewohner von Alten- und Pflegeheimen drei Mal in der Woche besucht werden.
Menschen mit Behinderung, die stationär betreut werden, können jeden Tag eine Person empfangen. (Quelle: Hessenschau) 

+++ AquaMar in Marburg öffnet Ende Juni +++
Im Freibad AquaMar in Marburg darf voraussichtlich ab Ende Juni wieder geplanscht werden. Die Stadt hat nach eigenen Angaben ein umfangreiches Hygiene- und Zugangskonzept erstellt. Die wichtigste Änderung für Besucher: Ein Freibad-Besuch ist künftig nur über eine vorherige Online-Reservierung und Registrierung möglich.
"Das Team um Bäder-Chef Rolf Klinge arbeitet aktuell mit Hochdruck daran, den Betrieb möglichst schnell wieder aufnehmen zu können", sagte Stadträtin Kirsten Dinnebier. Aktuell werde das Online-Reservierungssystem aufgebaut, worüber Gäste einen Badbesuch buchen können. "Diese Reservierung ermöglicht es uns, die Anzahl der Besucher zu begrenzen und die vom Land Hessen vorgeschriebene Registrierung der Gäste zur Kontaktverfolgung zu sichern", sagte Dinnebier weiter. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Umfrage: Mehrheit geht von zweiter Corona-Welle aus +++
Die Mehrheit der Hessen rechnet einer Umfrage zufolge mit einer zweiten Welle der Corona-Pandemie in Deutschland. Das sagten 63 Prozent der Befragten, wie aus der von der Krankenkasse AOK Hessen in Auftrag gegebenen repräsentativen Erhebung hervorgeht. 18 Prozent waren der Ansicht, dass es bei der ersten Welle bleiben wird.
Die erste Welle ist laut Umfrage für einen großen Teil der Menschen bereits so gut wie vorbei: Auf die Frage, ob sie das aktuelle Infektionsgeschehen für weitestgehend überstanden halten, antwortete mit 51 Prozent gut die Hälfte mit "Ja", 33 Prozent glaubten das dagegen nicht, wie die AOK am Donnerstag in Bad Homburg weiter berichtete. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Bouffier: Regulärer Schulbetrieb nach den Sommerferien geplant +++
In Hessen sollen die Schulen nach den Sommerferien Mitte August wieder regulären Unterricht anbieten. Eine Garantie dafür könne es aber nicht geben, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Donnerstag beim Besuch der Martin-Niemöller-Schule in Riedstadt. Schüler werden derzeit nur wechselweise in Gruppen und nicht in der ganzen Klasse unterrichtet.
"Wir sind sehr bemüht, nach den Sommerferien in den normalen Unterricht zurück zu kommen", sagte Bouffier. Dies stehe allerdings unter Vorbehalt der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie.
Die Grundschulen in Hessen bieten bereits ab Montag (22.6.) wieder regulären Unterricht an, wie vor Beginn der Corona-Pandemie an. Für die Kinder gilt dann kein Abstandsgebot mehr. Allerdings können die Eltern entscheiden, ob ihr Kind zur Schule geht oder den Unterrichtsstoff zuhause lernt. Die Sommerferien in Hessen beginnen am 6. Juli, der erste Schultag im neuen Schuljahr ist der 17. August. (Quelle: Hessenschau)

+++ Bouffier spricht vor Ort über Corona-Krise +++
Wie kommen die Menschen in Hessen mit den Auswirkungen der Corona-Krise klar, welche Perspektiven sehen sie? Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) will in den kommenden Wochen Einrichtungen und Organisationen besuchen, um zu sehen, wie diese durch die Corona-Krise gekommen sind. Auftakt seiner "EinBlick"-Tour ist an diesem Donnerstag um 9.30 Uhr die Martin-Niemöller-Schule in Riedstadt (Groß-Gerau). Der Regierungschef will mit der Schulleitung, Lehrerinnen und Lehrern, Eltern und Schülern über die Unterrichtssituation, das Lernen mit Distanz und das Home-Schooling sprechen. (Quelle: Hessenschau) 

+++ 54 Neuinfektionen, zwei weitere Todesfälle +++
Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen innerhalb der vergangenen 24 Stunden um 54 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Donnerstag, 0 Uhr. Es gab zwei weitere Todesfälle, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen bei 498 liegt.
Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.440 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 9.600 (92 Prozent) als genesen.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Den höchsten Wert weist der Kreis Hersfeld-Rotenburg mit rund 10,8 Fällen auf. In Frankfurt liegt die Zahl bei 4,5. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Eine weitere Person genesen, aber auch ein neues positives Testergebnis
Auch heute gibt es im Odenwaldkreis ein weiteres positives Testergebnis auf das Corona-Virus (Stand 18.06., 12:45 Uhr). Damit steigt die Gesamtzahl auf 409. Nach über einer Woche ohne Neuinfektionen zeigt sich so auch im Odenwaldkreis die Entwicklung, die in Hessen und auch ganz Deutschlang zu erkennen ist: Die Zahl der Corona-Infektionen nimmt wieder leicht zu. Umso wichtiger ist es, weiterhin Umsichtig zu sein und Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten – zum Schutz für sich selbst und andere.
Positiv bei den Zahlen für den Odenwaldkreis ist, dass eine weitere Person, die in einem Krankenhaus außerhalb des Kreises behandelt worden ist, als gesund entlassen werden konnte. Somit steigt die Zahl der Genesenen auf 344. Da kein weiterer Todesfall zu vermelden ist, liegt der Infektionssaldo bei vier.
Zwei Personen werden noch stationär in Klinken außerhalb des Kreises behandelt. Im Gesundheitszentrum in Erbach wartet eine Person, bei der der Verdacht auch eine Corona-Erkrankung besteht, auf ihr Testergebnis.
Das Land Hessen errechnet für den Odenwaldkreis eine 7-Tage-Inzidenz von eins (Stand 18.06., 00:00 Uhr).

Südhessen

+++ Kreis Bergstraße ermöglicht digitalen Besuch der Grundschulen +++
Die Corona-Pandemie hat auch Auswirkungen auf die Vorschülerinnen und Vorschüler im Kreis: Unter anderem können die Mädchen und Jungen in diesem Jahr nicht ihre Grundschulen zu so genannten Kennenlerntagen besuchen. Daher kam aus der Elternschaft die Idee, die Schulen via Video vorzustellen. Die Videos aller Grundschulen, die an dieser Aktion teilgenommen haben, befinden sich auf der Webseite des Kreises Bergstraße. (Quelle: FFH) 

Meldungen aus Baden-Württemberg

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 35.243
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Neckar-Odenwald-Kreis

+++CORONAVIRUS: AKTUELLE INFORMATIONEN UND FALLZAHLEN VOM 18. JUNI 2020 +++
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Main-Tauber-Kreis 

Keine neue Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 18. Juni) 
Im Main-Tauber-Kreis wurde auch am Donnerstag, 18. Juni, kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen weiter bei 399. Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 387 wieder genesen. Derzeit sind noch zwei Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen.

Quarantäne in MCC Seniorenresidenz aufgehoben
Das Gesundheitsamt hat die vorsorglich verhängte Quarantäne für die MCC Seniorenresidenz Wertheim aufgehoben. Dort war bei einer Person im Rahmen der flächendeckenden Testung von Pflegeheimen eine Coronavirus-Infektion bestätigt worden. Sie befindet sich in Isolation. Bei allen weiteren Bewohnern und Patienten der Seniorenresidenz konnte im Rahmen der Testungen erfreulicherweise keine Corona-Infektion bestätigt werden.

Corona-Verordnung für Saunen
Saunabetriebe und Saunabereiche in anderen Einrichtungen dürfen seit 6. Juni wieder betrieben werden. Dies umfasst auch Nebenanlagen, die für den Betrieb notwendig sind, insbesondere Sekretariat und Toiletten. Ein gastronomisches Angebot von Getränken und Waren zum sofortigen Verzehr darf insbesondere nach der Corona-Verordnung für Gaststätten gemacht werden.
Ein einrichtungsspezifisches Hygienekonzept, das die örtlichen Gegebenheiten berücksichtigt, muss für den Sauna-Betrieb vorgewiesen werden. Anlagen mit Aerosolbildung, insbesondere Dampfbäder oder Dampfsaunen, sind untersagt. Die Sitz- oder Liegefläche jeder Nutzerin und jedes Nutzers muss vollständig durch Handtücher so abgedeckt sein, dass kein direkter Hautkontakt entsteht. Die Sitz- und Liegeflächen sind zudem regelmäßig zu reinigen oder zu desinfizieren.
Bei der Nutzung der Saunen ist die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern in jede Richtung zwischen den Nutzerinnen und Nutzern, etwa durch versetztes Sitzen, zu gewährleisten. Im Rahmen der örtlichen Gegebenheiten müssen der Zutritt zu den Saunen gesteuert und Warteschlangen vermieden werden, insbesondere durch vorherige Reservierung oder Ticketbuchung. Besucher müssen ihre Kontaktdaten bereitstellen. Diese Daten sind vom Betreiber vier Wochen nach Erhebung zu löschen.
Außerhalb der Saunen ist, wo immer möglich, ein Abstand zu allen Anwesenden von mindestens 1,5 Metern einzuhalten, wenn nicht ein anderweitiger mindestens gleichwertiger baulicher Schutz besteht. Ausschließlich für die Nutzung der Saunen sind gesonderte Duschen vorzuhalten. Zur Einhaltung des Sicherheitsabstands ist die Anzahl der Personen, die diese gleichzeitig benutzen dürfen, entsprechend zu beschränken.
Für die Nutzung von Tauch- und Abkühlbecken errechnet sich die maximale Anzahl an Personen, die sich gleichzeitig darin aufhalten dürfen, aus der Wasserfläche mit zehn Quadratmetern pro Person. Zu- und Ausstiege aus den Becken sind nach Möglichkeit räumlich voneinander zu trennen.
Alle Angebote, bei denen Oberflächen oder Objekte durch unterschiedliche Personen berührt werden, insbesondere Eisbrunnen oder Salzpeelings, sind untersagt. Die Benutzung von Wasserspendern ist nur bei Verwendung von Trinkgefäßen zulässig, die nicht von mehreren Personen benutzt werden.
Die Infektionsgefährdung der Beschäftigten ist unter Berücksichtigung der Bedingungen am Arbeitsplatz zu minimieren, gegebenenfalls durch Schichtbetrieb mit festen Teams. Beschäftigte sind vom Arbeitgeber zudem umfassend zu informieren und zu schulen. Die persönliche Hygiene der Beschäftigten ist sicherzustellen.

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+++Meldungen 17. Juni+++

Weltweit [/b]

16:41 Uhr: Razzia wegen Subventionsbetrugs in Region Hannover
Rund um Hannover sind Ermittler zu einer großangelegten Razzia wegen mutmaßlicher Betrugsfälle bei der staatlichen Corona-Soforthilfe ausgerückt. In der niedersächsischen Hauptstadt und Umgebung seien 22 Objekte durchsucht und neben Beweismitteln auch 30.000 Euro sowie ein Auto beschlagnahmt worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft gemeinsam mit. Es gehe dabei um mehrere Fälle von Subventionsbetrug.
Den Angaben zufolge kamen die Behörden den Verdächtigen durch einen "Daten- und Kontenabgleich" auf die Spur. Bei der Polizei in Hannover konzentriert sich demnach eine eigene Ermittlungsgruppe mit dem Namen "Antrag" auf Fälle von Betrug im Zusammenhang mit staatlichen Soforthilfen für Gewerbetreibende in der Corona-Krise. In Niedersachsen waren nach Angaben des Landesjustizministeriums Anfang Juni bereits fast 360 entsprechende Ermittlungsverfahren anhängig.
Die Schadenssumme in allen Fällen belaufe sich auf rund 2,9 Millionen Euro, teilte das Ministerium mit. Viele Verdachtsmeldungen stammten von der landeseigenen Förderbank, die "frühzeitig" Prüfmechanismen geschaffen habe. Justizministerin Barbara Havliza (CDU) nannte Betrügereien mit staatlicher Hilfe "schamlos". Diese müssten "deutliche Konsequenzen" haben. (Quelle: ARD) 

16:03 Uhr: Kabinett verlängert vereinfachten Zugang zu Hartz IV
Der Zugang zu Hartz-IV-Leistungen soll wegen der Corona-Krise auch weiterhin leichter möglich sein. Das Bundeskabinett hat entsprechende Fristen verlängert. Wegen der Krise war die Vermögensprüfung bei Anträgen auf Hartz IV und die Prüfung der Höhe der Wohnungsmiete für die Zeit bis Ende Juni ausgesetzt worden. Die Regelung wird nun bis Ende September verlängert.
Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie seien weiterhin erheblich, begründete das Bundessozialministerium den Schritt. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sagte: "Nach wie vor sind viele Menschen durch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise in ihrer Existenz bedroht. Der Sozialstaat ist an der Seite der Menschen, wenn sie ihn brauchen." (Quelle: ARD) 

15:09 Uhr: Benzin erstmals wieder so teuer wie Mitte März
Die Preise für Benzin haben durch die steigende Nachfrage nach den Lockerungen der Corona-Beschränkungen wieder deutlich zugelegt. Ein Liter Super E10 kostet aktuell im Bundesdurchschnitt 1,237 Euro und ist damit wieder so teuer wie Mitte März, wie der ADAC mitteilte. Im Vergleich zur Vorwoche stieg der Benzinpreis damit um einen Cent.
Auch der Dieselpreis stieg im Vergleich zur Vorwoche - der Liter kostet im Mittel nun 1,088 Euro und ist damit 0,7 Cent teurer. Das ist der höchste Wert seit zwei Monaten.
Seit den Tiefstwerten Ende April ist der Preis für den Liter Super E10 damit um rund zehn Cent gestiegen. Im gleichen Zeitraum wurde Diesel durchschnittlich etwa fünf Cent teurer. Grund dafür ist laut ADAC eine Verdoppelung der Rohöl-Preise von rund 20 Dollar je Barrel auf aktuell gut 40 Dollar. (Quelle: ARD) 

12:46 Uhr: Corona-Ausbruch mit 400 Neuinfizierten in Fleischfabrik
Beim Schlachtereibetrieb Tönnies in Rheda-Wiedenbrück sind seit Anfang der Woche 400 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das sagte eine Sprecherin des Kreises Gütersloh in Ostwestfalen. Zuvor hatten die Zeitungen "Westfalen-Blatt" und "Neue Westfälische" berichtet. Am Dienstag hatte das Unternehmen von 128 positiv auf das Virus getesteten Mitarbeitern gesprochen und Maßnahmen zugesagt, die Ausbreitung einzudämmen.
Bei einem großangelegten Corona-Reihentest durch die Gesundheitsbehörden nach einem Ausbruch in einer Fleischfabrik im Kreis Coesfeld im Mai waren bei Tönnies zunächst nur wenige Fälle festgestellt worden. Nach Unternehmensangaben wurde allerdings bei späteren Tests ein Infektionsherd identifiziert. Obwohl alle Kontaktpersonen vorsorglich in Quarantäne geschickt worden seien, habe es weitere Infektionen in dem Schweinefleisch-Zerlegebetrieb gegeben. (Quelle: ARD) 

11:38 Uhr: Institut erwartet für Sommer Konjunkturerholung in Deutschland
Das RWI-Institut hält den Höhepunkt der Corona-Krise in Deutschland für überwunden. "Schon für den Sommer erwarten wir dank der schrittweisen Lockerungen und der massiven finanzpolitischen Impulse eine konjunkturelle Erholung", sagte der Konjunkturchef des in Essen ansässigen Instituts für Wirtschaftsforschung, Torsten Schmidt. "Die Stärke der Erholung wird aber maßgeblich von der weiteren Entwicklung der Pandemie in Deutschland und dem Rest der Welt abhängen."
Für das laufende Jahr rechnet das RWI mit einem Rückgang des Bruttoinlandsproduktes von 5,8 Prozent, da der Shutdown im März und April zu einem massiven Rückgang der Produktion führte. (Quelle: ARD) 

10:10 Uhr: Corona-App wurde knapp 6,5 Millionen Mal heruntergeladen
Die Corona-Warn-App ist inzwischen knapp 6,5 Millionen Mal heruntergeladen worden. Es seien 6.453.606 Downloads gezählt worden, teilte das Bundesgesundheitsministerium mit. "Das sind weit über sechs Millionen Gründe, warum das Coronavirus künftig weniger Chancen hat", erklärte Ressortchef Jens Spahn.
Die Anwendung ist seit Dienstagmorgen in den App-Stores von Apple und Google verfügbar. Sie wird zunächst auf Deutsch und Englisch angeboten. Die Warn-App, mit der die Kontakte Infizierter verfolgt werden können, soll eine zweite Covid-19-Welle verhindern. (Quelle: ARD) 

09:54 Uhr: Auftragsbestand der Industrie sinkt- keine Stornierungswelle 
Die erwartete Stornierungswelle als Folge der Corona-Rezession ist der deutschen Industrie bislang erspart geblieben. Ihr Auftragsbestand fiel im April saison- und kalenderbereinigt um 1,1 Prozent zum Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Dabei schmolz der Bestand aus dem Inland um 1,2 Prozent, der aus dem Ausland um 1,0 Prozent.
"Die starken Rückgänge der Auftragseingänge im April 2020 in Folge der Corona-Pandemie hatten damit nur moderate Auswirkungen", fassten die Statistiker zusammen. Im April sammelte die deutsche Industrie 25,8 Prozent weniger Bestellungen ein als im Vormonat - einen so starken Einbruch hatte es seit Beginn dieser Statistik im Jahr 1991 noch nicht gegeben. (Quelle: ARD) 

08:37 Uhr: Mehr Bedürftige versorgen sich bei Tafeln
Die bundesweit rund 830 geöffneten Tafeln müssen wegen der Corona-Krise immer mehr Menschen versorgen. "Wir haben in den letzten Wochen bei den Tafeln eine neue Form der Not erlebt", sagte der Vorsitzende des Tafel Deutschland e.V., Jochen Brühl. Es kämen vermehrt jüngere Menschen, die bis vor kurzem überhaupt nicht auf die Tafeln angewiesen waren. Die Menschen suchten Unterstützung, weil sie selbstständig sind, in Kurzarbeit sind oder ihren Job oder Nebenjob aufgrund der Corona-Pandemie verloren haben.
Gleichzeitig zeigte sich der Tafel-Vorsitzende besorgt um Menschen, die aus Angst vor Ansteckung nicht mehr zur Tafel kämen. "Es gelingt uns momentan nicht, alle Menschen zu erreichen, die eigentlich unsere Unterstützung benötigen." (Quelle: ARD) 

06:27 Uhr: Bund will Ländern offenbar finanziell entgegenkommen
Der Bund will den Ländern in der Corona-Krise finanziell offenbar weiter entgegenkommen als bisher. Das geht aus einem Beschlusspapier für das heutige Treffen der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel hervor, das der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt. In dem 15 Punkte umfassenden Papier wird demnach betont, dass der Bund auch den Länderanteil an den Ausfällen aus der halbjährigen Senkung der Mehrwertsteuer übernimmt. Bei der Einmalzahlung von 300 Euro pro Kind soll der Steuerausfall bei der Abrechnung über den Kinderfreibetrag ebenfalls vom Bund übernommen werden.
Damit die Überbrückungshilfen für kleine und mittlere Unternehmen schnell abfließen können, strebten Bund und Länder eine Verwaltungsvereinbarung an. Bund und Länder wollen zudem gemeinnützige Organisationen stabilisieren, heißt es in dem Papier. (Quelle: ARD) 

06:12 Uhr: Mehr als 1200 Flüge in Peking wegen Corona-Ausbruch gestrichen
Wegen des neuen Coronavirus-Ausbruchs sind in Peking die Schutzmaßnahmen weiter verschärft worden. Mindestens 1250 Flüge wurden in der chinesischen Hauptstadt gestrichen, wie die staatliche "Volkszeitung" berichtete. Damit entfielen rund 70 Prozent aller geplanten Flüge. Auch die Schulen bleiben geschlossen. Zuvor hatten die Behörden bereits ein Reiseverbot gegen alle Bewohner von Pekinger Stadtvierteln mit "mittlerem" oder "hohem" Coronavirus-Risiko verhängt. Alle anderen Einwohner wurden aufgerufen, die Stadt nach Möglichkeit nicht zu verlassen. Wenn sie dies dennoch wollen, müssen sie sich vorher einem Coronavirus-Test unterzogen haben.
Fast 30 Wohnviertel in der 21-Millionen-Einwohner-Stadt waren in den vergangenen Tagen unter Quarantäne gestellt worden. Zehntausende Menschen werden auf das Virus getestet. Den neuen Ausbruch des Erregers führen die Behörden auf den Xinfadi-Großmarkt zurück. In anderen chinesischen Städten wurde bereits eine Quarantäne-Pflicht für aus Peking kommende Reisende verhängt. (Quelle: ARD) 

04:43 Uhr: 345 registrierte Neuinfektionen in Deutschland
Innerhalb von 24 Stunden haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem Robert Koch-Institut (RKI) 345 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 187.184 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. 8830 mit dem Virus infizierte Menschen starben nach RKI-Angaben in Deutschland - das bedeutet ein Plus von 30 im Vergleich zum Vortag. Etwa 173.600 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Das sind 500 mehr als noch einen Tag zuvor. (Quelle: ARD) 

04:25 Uhr: WHO feiert Studienergebnisse zu Covid-19-Medikament als "Durchbruch"
Die Weltgesundheitsorganisation hat die vorläufigen Ergebnisse einer britischen Studie zu einem Medikament gegen die Lungenkrankheit Covid-19 als Durchbruch begrüßt. Bei dem Entzündungshemmer Dexamethason handle es sich um das erste Mittel, das die Sterblichkeit von Covid-19-Patienten verringere, die auf Sauerstoff oder Beatmungsgeräte angewiesen seien, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. "Das sind großartige Neuigkeiten", sagte Tedros demnach weiter. "Ich gratuliere der Regierung des Vereinigten Königreichs, der Universität Oxford sowie den vielen Krankenhäusern und Patienten im Vereinigten Königreich, die zu diesem lebensrettenden wissenschaftlichen Durchbruch beigetragen haben." (Quelle: ARD) 

04:25 Uhr: Bundesregierung stuft Türkei als Corona-Risikogebiet ein
Die Bundesregierung hat die Türkei zusammen mit 130 weiteren Ländern als Corona-Risikogebiet eingestuft. Auf der Liste, die bereits am Montag zum ersten Mal vom Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlicht wurde und nun regelmäßig aktualisiert wird, stehen auch andere beliebte Urlaubsländer der Deutschen wie Ägypten, Thailand und Marokko. Einreisende aus einem Risikogebiet müssen damit rechnen, dass sie 14 Tage in Quarantäne müssen. Für diese Länder ist unter anderem deswegen eine Aufhebung der immer noch für mehr als 160 Länder außerhalb der Europäischen Union geltende Reisewarnung nach jetzigem Stand kaum möglich. (Quelle: ARD) 

Meldungen aus Bayern 

Huml erwartet positiven Effekt durch Corona-Warn-App des Bundes – Bayerns Gesundheitsministerin: Mit jedem Nutzer wächst der Schutz vor neuen Infektionsketten
Zur Pressemeldung

Unterfranken

Corona-Fallzahlen in Unterfranken
Die Regierung von Unterfranken meldet am Dienstag (16.06.20) 3.525 bestätigte Corona-Fälle im Regierungsbezirk. Seit Ausbruch der Pandemie sind in der Region insgesamt 188 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. Derzeit befinden sich 148 Menschen in Quarantäne. Für die einzelnen Landkreise melden die Gesundheitsbehörden folgende Corona-Fall-Zahlen: In Stadt und Landkreis Würzburg sind es 885 Corona-Fälle. Genesen sind bisher 805 Menschen. 59 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Schweinfurt sind es 703 Corona-Fälle. 649 Menschen gelten als geheilt. 42 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind es 660 Corona-Fälle. 610 Menschen sind mittlerweile wieder gesund. 42 Menschen sind gestorben. 270 Coronafälle sind im Landkreis Bad Kissingen bisher bestätigt worden. Als gesund aus der Quarantäne entlassen wurden bisher 247Menschen. 19 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Haßberge sind es 162 Corona-Fälle. 151 Menschen sind mittlerweile wieder gesund. Sechs Menschen sind gestorben. Im Landkreis Kitzingen sind bisher 191 Corona-Fälle bestätigt worden. Es gibt 188 Genesene. Drei Menschen sind gestorben. Im Landkreis Main-Spessart sind es 157 Corona-Fälle. Genesen sind 147 Menschen. Sechs Menschen sind gestorben. Im Landkreis Miltenberg sind es 302 Corona-Fälle. 293 Menschen wurden als gesund aus der Überwachung entlassen. Fünf Menschen sind gestorben. Im Landkreis Rhön-Grabfeld sind es 195 Corona-Fälle. Genesen sind 182 Menschen. Sechs Menschen sind gestorben. Da die Zahlen einen unterschiedlichen Uhrzeitstand haben kann es zu Abweichungen kommen. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Im Vergleich zu Dienstag haben sich im Landkreis Miltenberg keine Änderungen bei den Fallzahlen ergeben. Nach wie vor wird niemand stationär behandelt, die Zahl der Todesfälle liegt bei fünf Personen und 293 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Landkreis Aschaffenburg 

"KirchnerHaus Museum" in Aschaffenburg kann wieder besucht werden
Erstmals seit drei Monaten öffnet das KirchnerHaus Museum" am Aschaffenburger Hauptbahnhof wieder. Auch dort gelten neue Vorschriften: Der Einlass ist auf fünf Personen begrenzt und nur mit Mund-Nase-Bedeckung möglich. Die Öffnungszeiten beschränken sich auf Mittwoch bis einschließlich Sonntag von 14 Uhr bis 17 Uhr.
Anlässlich des 140. Geburtstags von Ernst Ludwig Kirchner im vergangenen Mai, zeigt das Museum im Geburtshaus mit zwei Ausstellungen wesentliche Lebensorte und das Werk des bedeutenden Expressionisten. Mit der Präsentation "KirchnersHÄUSER in Davos 360°" werden die Besucher die Möglichkeit erhalten, das Davoser Künstlerhaus Ernst Ludwig Kirchner virtuell zu besuchen. (Quelle: BR) 

Landkreis Main-Spessart 

Im Landkreis Main-Spessart gibt es aktuell (Stand: 17. Juni, 9 Uhr) vier positiv auf Covid-19 getestete Personen. Insgesamt gibt es im Landkreis Main-Spessart bislang 157 positiv auf Covid-19 getestete Personen. Genesen sind davon 147 Personen. Die Zahl der an bzw. mit Sars-CoV-19 Verstorbenen liegt unverändert bei sechs. Vier Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Meldungen aus Hessen

+++ 281 Corona-Patienten im Krankenhaus +++
16.22 Uhr: Nach Angaben des Sozialministeriums vom Mittwoch befinden sich derzeit insgesamt 281 Covid-19-Patienten und - Patientinnen in Hessens Krankenhäusern. 39 davon sind beatmungs- und intensivüberwachungspflichtig. Freie Betten gibt es derweil noch 8.737, 810 davon sind Beatmungsbetten. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Stellenabbau bei Fraport +++
Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport rechnet wegen der Corona-Krise mit dem Abbau tausender Arbeitsplätze. "So hart es auch ist, wir werden etwa 3.000 bis 4.000 Menschen weniger beschäftigen können", sagte Vorstandschef Stefan Schulte in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg. Dies seien die Perspektiven für die Jahre 2023 und 2024. Die Verhandlungen mit der Arbeitnehmerseite sollten bald beginnen, sagte Schulte. Ende vergangenen Jahres hatte Fraport rund 22.500 Mitarbeiter beschäftigt. Schulte hofft, dass sich ein Großteil der Stellenstreichungen so regeln lässt, dass Mitarbeiter in den Ruhestand gehen und nicht ersetzt werden. Andere könnten ihre Arbeitszeit vorübergehend reduzieren. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Neue Corona-Regeln am Donnerstag +++
Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Sozialminister Kai Klose (Grüne) werden am Donnerstag über neue Regelungen bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie informieren. Wie die Landesregierung am Mittwoch mitteilte, werden beide um 13.30 Uhr ein Statement abgeben.  (Quelle: Hessenschau) 

+++ Kessler: Gesundheitssystem in öffentliche Hand +++
Der hessische Bundestagsabgeordnete Achim Kessler (Linke) fordert eine Rücknahme der Privatisierung des Gesundheitssystems. Die Corona-Krise habe gezeigt, dass die Zeit reif sei für einen Systemwechsel. Das Gesundheitswesen müsse wieder den Menschen über Profite stellen, teilte Kessler am Mittwoch mit. Er forderte zudem eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen, dauerhaft 500 Euro mehr für alle Pflege-Beschäftigte und einen angemessenen Personalschlüssel. "Krankenhäuser gehören in die öffentliche Hand."(Quelle: Hessenschau)

+++ Frankfurter Oktoberfest abgesagt +++
Nach dem Münchner Original fällt nun auch die Frankfurter Version des Oktoberfests aus. Wie die Organisatoren am Mittwoch mitteilten, wurde die ursprünglich für die Tage zwischen dem 17. September und dem 11. Oktober geplante Gaudi aufgrund der Corona-Krise abgesagt. Noch ist zwar nicht endgültig über die Verlängerung des Verbots von Großveranstaltungen entschieden, die Abstands- und Hygieneregeln lassen sich mit fröhlichem Schunkeln aber wohl nicht vereinbaren. "Unser Fest lebt von Nähe und Geselligkeit. Das ist in diesem Jahr einfach nicht möglich", erklärte der Veranstalter. Lederhosen und Dirndl müssen also im Schrank bleiben. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Zulassung für zweite Impfstoff-Studie +++
Das Tübinger Unternehmen CureVac darf mit der klinischen Prüfung seines Impfstoffkandidaten gegen Corona beginnen. Das zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in Langen (Offenbach) erteilte dem Unternehmen die Zulassung, den Wirkstoff an gesunden Freiwilligen zu testen, wie das Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel am Mittwoch mitteilte. Ende April hatte bereits das Mainzer Unternehmen Biontech die Genehmigung erhalten, seinen Wirkstoff an gesunden Freiwilligen zu testen. (Quelle: Hessenschau) 

+++ 15 Neuinfektionen, ein weiterer Todesfall +++
 Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen innerhalb der vergangenen 24 Stunden um 15 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Mittwoch, 0 Uhr. Es gab einen weiteren Todesfall, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen bei 496 liegt.
Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.386 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 9.600 (93 Prozent) als genesen.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Den mit Abstand höchsten Wert weist der Kreis Hersfeld-Rotenburg mit rund 10,8 Fällen auf. In Frankfurt liegt die Zahl bei 3,7.
(Quelle: Hessenschau)

+++ Überfall mit Corona-Maske +++
Dafür sind die Corona-Masken nicht gedacht: Zwei mit einem Mund-Nasen-Schutz maskierte Täter haben in der Nacht zum Mittwoch einen Lebensmittelmarkt in Kassel überfallen. Wie die Polizei mitteilte, erbeutete das kriminelle Duo, das mit einer Schusswaffe und einem Elektroschocker bewaffnet war, Geld in unbekannter Höhe. Eine Spur gibt es bislang noch nicht. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Ein neues positives Corona-Testergebnis
Seit gestern wurde im Odenwaldkreis eine weitere Person positiv auf das Corona-Virus getestet (Stand 17.06., 12:45 Uhr). Es ist die erste Neuinfektion im Kreis seit über einer Woche. Somit gibt es insgesamt 408 positive Testergebnisse. Die Zahl der Genesenen und der Todesfälle bleibt konstant (343 / 61). Dadurch ergibt sich ein Infektionssaldo von vier.
Drei Personen werden stationär in Krankenhäusern außerhalb des Kreises behandelt. Im Gesundheitszentrum in Erbach befindet sich derzeit kein Patient, der an Corona erkrankt ist.
Die Berechnung des Landes Hessen für die aktuelle 7-Tage-Inzidenz lag bis zur Erstellung dieser Meldung nicht vor. 

Südhessen 

+++ Kultursommer Südhessen in Corona-Form +++
15.58 Uhr: Unter erschwerten Bedingungen startet an diesem Samstag der 27. Kultursommer Südhessen. Trotz der Corona-Krise und der allseits bekannten Verhaltens-Regeln soll es zwar auch in diesem Jahr Kleinkunst, Theater, Zirkus, Musik und Lesungen geben. Vieles davon findet jedoch online oder vor deutlich begrenzter Zuschauerzahl statt. Statt der sonst üblichen 120 bis 150 Veranstaltungen sind es dieses Mal maximal 80. Der genaue Plan soll Anfang Juli feststehen, sagte Kultursommer-Geschäftsführerin Ulrike Schadeberg. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Immer mehr Zeiten für Schwimmbad-Neustart stehen fest +++
Die Rüsselsheimer Schwimmbäder machen im Juli wieder auf. Den Anfang macht das Freibad „An der Lache“, das am 1. Juli öffnet. Am 6. Juli folgt dann auch das Waldschwimmbad. Neu ist, dass man die Eintrittskarten vorher online kaufen muss, um längere Warteschlangen an den Kassen zu vermeiden. Die Webseite soll in den nächsten Tagen freigeschaltet werden. Das Waldschwimmbad Lorsch wird am 23. Juni öffnen. Das Freibad des Bensheimer Basinus Bads und der Badesee Bensheim öffnen am 26. Juni ihre Tore. (Quelle: FFH) 

+++ Turn- und Sportkongress in Darmstadt fällt aus +++
Der Hessische Turnverband und der Landessportbund Hessen haben den 6. Hessischen Turn- und Sportkongress, der vom 27. Bis zum 29. November 2020 in Darmstadt stattfinden sollte, abgesagt. „Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Aber obwohl der Kongress erst für Ende November geplant war, erscheint es uns nach jetziger Lage unwahrscheinlich, dass eine solche Großveranstaltung im gewohnten Maße stattfinden kann. Daneben können wir aktuell nicht absehen, wie sich die Pandemie weiterentwickelt und sich die Lage im Herbst darstellt,“ begründet HTV-Vizepräsident für Aus- und Fortbildung Rainer Schremb den Schritt. (Quelle: FFH) 

+++ Lindenfels: Bürgermeister will Corona-Lockerungen für Schwimmbäder +++
Auch wenn Freibäder wieder öffnen dürfen, bleibt das Lindenfelser Schwimmbad weiterhin geschlossen. Eine Öffnung sei frühestens Anfang Juli möglich, teilte Bürgermeister Michael Helbig mit. Verbunden sei alles mit erheblichem Aufwand, etwa um die Hygiene- und Einlassregeln umzusetzen. Der Bürgermeister wünscht sich Lockerungen bei den Maßnahmen für Schwimmbäder: "Wenn ich sehe, dass unsere Nachbarn in Thüringen von Verboten weggehen, hin zu Geboten, sollten wir das auch tun können." (Quelle: FFH) 

+++ Faschingsvereine müssen wegen Corona umplanen +++
Fischbachtal hat bereits jetzt die Kampagne für das kommende Jahr komplett gestrichen. Niemand wisse, wie sich die Situation um das Virus entwickle und deshalb sei es der logische Schluss, die Sitzungen abzusagen. "Alles auf Abstand - das wäre nicht das Fasching, wie wir es uns wünschen", sagte Stefan Braune, Leiter der Abteilung Karneval. Man befürchte, dass die Abstandsregeln bis zur Fastnacht nicht aufgehoben werden können. (Quelle: FFH) 

Meldungen aus Baden-Württemberg

Neckar-Odenwald-Kreis

+++CORONAVIRUS: AKTUELLE INFORMATIONEN UND FALLZAHLEN VOM 17. JUNI 2020 +++
Zur Pressemeldung 

Main-Tauber-Kreis 

Keine neue Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 17. Juni) - Keine pauschale Einreise-Quarantäne mehr
Im Main-Tauber-Kreis wurde auch am Mittwoch, 17. Juni, kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen weiter bei 399. Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 387 wieder genesen. Derzeit sind noch zwei Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen.
Für Ein- oder Rückreisende gibt es keine pauschale Einreise-Quarantäne mehr. Quarantänepflicht besteht nur noch dann, wenn die Person aus einem Land einreist, die durch das Sozialministerium Baden-Württemberg als Risikogebiet ausgewiesen ist. Innerhalb der EU und des Schengen-Raums trifft dies aktuell nur auf Schweden zu. Eine regelmäßig aktualisierte Liste dieser Gebiete finden Reisende auf der Website des Sozialministeriums.
Reisende, die aus einem als Risikogebiet ausgewiesenen Staat zurückkehren, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern. Dies gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind. Betroffene müssen darüber hinaus direkt nach ihrer Rückkehr Kontakt mit dem örtlichen Gesundheitsamt aufnehmen. Bei einem Verstoß gegen die Quarantäne-Auflagen drohen nach dem Infektionsschutzgesetz Bußgelder.
Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt durch das Sozialministerium Baden-Württemberg. Dabei berücksichtigt es die Informationen, die das Robert-Koch-Institut veröffentlicht hat.
Die Verordnung sieht bestimmte Ausnahmen von der Quarantänepflicht vor, beispielsweise für Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren und Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren.

+++Meldungen 16. Juni+++

Weltweit 

15:23 Uhr: Erste Ergebnisse: Entzündungshemmer hilft bei schwerem Covid-19
Der Entzündungshemmer Dexamethason könnte die Sterberate bei schweren Covid-19-Verläufen senken. Darauf weisen vorläufige Ergebnisse einer klinischen Studie hin, die noch nicht veröffentlicht sind und bisher nicht von anderen Experten begutachtet wurden. Bei Patienten, die künstlich beatmet wurden und das Medikament bekamen, sank die Sterberate um ein Drittel, wie die federführenden Wissenschaftler von der Universität Oxford berichten. "Dexamethason ist das erste Medikament, von dem gezeigt wurde, dass es das Überleben bei Covid-19 verbessert", erklärte Peter Horby, einer der Leiter der "Recovery"-Studie. Dexamethason sei kostengünstig, verfügbar und könne sofort eingesetzt werden, um weltweit Leben zu retten. Martin Landray, ein weiterer Studienleiter, erklärte, die vorläufigen Ergebnisse seien eindeutig. "Dexamethason reduziert das Sterberisiko bei Patienten mit schweren Atemkomplikationen."
Gesundheitsminister Matt Hancock teilte daraufhin mit, Großbritannien werde den Wirkstoff ab sofort zur Behandlung von Covid-19-Patienten einsetzen. Das Steroid-Medikament solle noch am Nachmittag auf die Liste der Standardverfahren des Nationalen Gesundheitsdienstes gegen Covid-19 gesetzt werden.
In der Studie untersuchen Wissenschaftler die Eignung verschiedener bereits zugelassener Medikamente als Mittel gegen Covid-19. Der Dexamethason-Teil der Studie umfasste demnach insgesamt 2104 Patienten, 4321 Patienten dienten als Kontrollgruppe. Dexamethason wird üblicherweise als Entzündungshemmer eingesetzt, etwa bei Entzündungen von Haut und Gelenken. (Quelle: ARD) 

15:07 Uhr: Studie: Kinder sind wohl keine Treiber der Ausbreitung
Kinder stecken sich einer Studie aus Baden-Württemberg zufolge wohl seltener mit dem Coronavirus an als ihre Eltern. Sie seien daher nicht als Treiber der Infektionswelle anzusehen, sagte Klaus-Michael Debatin, Ärztlicher Direktor der Kinderklinik am Universitätsklinikum Ulm, zum Ergebnis der Untersuchung. Für die Studie waren etwa 5000 Menschen ohne Corona-Symptome auf das Virus und auf Antikörper dagegen getestet worden: rund 2500 Kinder unter zehn Jahren und je ein Elternteil.
Die Studie wurde bisher noch nicht in einem Fachjournal veröffentlicht. Im Untersuchungszeitraum von 22. April bis 15. Mai war aktuell nur ein Elternteil-Kind-Paar infiziert. 64 Getestete hatten Antikörper gebildet und weitgehend unbemerkt eine Corona-Infektion durchlaufen, was einer Häufigkeit von 1,3 Prozent entspricht. Darunter befanden sich 45 Erwachsene und 19 Kinder. Kinder in Notbetreuung waren den Ergebnissen zufolge nicht häufiger infiziert als andere.
Man habe mit der Studie aber nicht gezielt untersucht, wie infektiös Kinder sind, sagte Hans-Georg Kräusslich, Sprecher des Zentrums für Infektiologie am Universitätsklinikum Heidelberg. Man könne bei den positiv getesteten Eltern-Kind-Paaren keine grundsätzliche Aussage darüber treffen, wer wen angesteckt hat. Die Rolle von Kindern bei der Verbreitung des Virus spielt eine entscheidende Rolle bei der Wiedereröffnung von Kitas und Grundschulen. (Quelle: ARD) 

14:24 Uhr: Weitere Lockerungen in Bayern für Gottesdienste und Kultur
In Bayern wird es ab 22. Juni weitere Lockerungen für Gottesdienstbesuche geben. In Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie für die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften gilt dann ein Mindestabstand zwischen den Teilnehmern von 1,5 Metern und nicht mehr von zwei Metern, wie das bayerische Kabinett entschied. Damit stünden für Gläubige wieder mehr Plätze im Kirchenraum zur Verfügung, hieß es.
Auch für Kunst und Kultur wurden Lockerungen angekündigt. So sollen gleichfalls ab 22. Juni Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen mit bis zu 100 Besuchern in Innenräumen und mit bis zu 200 Besuchern im Freien möglich sein. Die Maskenpflicht gelte unverändert.
Chorgesang soll laut Mitteilung unter strengen Auflagen ebenfalls wieder zugelassen werden. Das Wissenschaftsministerium werde in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium ein entsprechendes Hygienekonzept entwickeln. (Quelle: ARD) 

12:06 Uhr: Forscher: Wirtschaft schrumpft 2020 weniger als in Finanzkrise 2009
Die deutsche Wirtschaft wird nach Prognose des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in diesem Jahr nicht so stark schrumpfen wie während der Finanzkrise 2009. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte um 5,1 Prozent fallen, heißt es in der am Dienstag veröffentlichten Vorhersage des Instituts für IWH. 2009 war es mit 5,7 Prozent so stark eingebrochen wie noch nie seit Bestehen der Bundesrepublik.
Die Hallenser Forscher sind damit deutlich optimistischer als etwa ihre Berliner Kollegen vom DIW. Diese erwarten für das laufende Jahr einen Einbruch von mehr als acht Prozent. Für 2021 sagt das IWH 3,2 Prozent Wachstum voraus. (Quelle: ARD) 

08:27 Uhr: Statistisches Bundesamt: Inflation schwächt sich ab
Sinkende Energiepreise in der Coronakrise haben die Inflation in Deutschland im Mai auf den niedrigsten Stand seit über dreieinhalb Jahren gedrückt. Die Jahresteuerungsrate lag bei 0,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die Behörde bestätigte damit eine erste Schätzung. Die Rate schwächte sich den dritten Monat in Folge ab. Es war der niedrigste Wert seit September 2016.
Energie verbilligte sich im Mai um 8,5 Prozent. Der Rohölpreis ist seit Monaten unter Druck. Mit dem weitgehenden Stillstand der Wirtschaft in vielen Ländern in der Corona-Pandemie sank die Nachfrage und der Trend verschärfte sich. Heizöl wurde gegenüber dem Vorjahresmonat 30,5 Prozent billiger, Kraftstoffe um 20,7 Prozent. Nahrungsmittel verteuerten sich hingegen überdurchschnittlich um 4,5 Prozent. Gegenüber dem Vormonat sanken die Verbraucherpreise im Mai insgesamt um 0,1 Prozent.
Nach Einschätzung der Notenbank wird die Konjunktur im Euroraum infolge der Virus-Pandemie drastisch einbrechen. Erwartet wird ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 8,7 Prozent. (Quelle: ARD) 

08:08 Uhr: Freiberufler-Verband: 400.000 Jobs in Gefahr
Der Bundesverband der Freien Berufe (BFB) rechnet mit einem deutlichen Stellenabbau in diesem und im kommenden Jahr. Trotz des Rettungspakets der Bundesregierung sei die Lage im Zuge der Corona-Krise für viele Freiberufler ausgesprochen schwer, sagte BFB-Präsident Wolfgang Ewer dem "Handelsblatt". "Nachdem bereits erste Stellen abgebaut werden mussten, sind mindestens 400 000 weitere Stellen in Gefahr." Vor allem junge Unternehmen bräuchten Hilfe, damit die Gründerkultur nicht nachhaltig geschädigt werde.
Eine repräsentative Umfrage unter 2600 Freiberuflern in den Mitgliedsverbänden ergab demnach, dass für fast jeden dritten Freiberufler der bereits entstandene wirtschaftliche Schaden existenzbedrohend sei. Das spiegele sich auch im deutlichen Auftragsrückgang von mehr als 50 Prozent wider, den jeder dritte Freiberufler verzeichne.
Auch für kommendes Jahr erwarten viele Freiberufler demnach noch keine Aufhellung und rechnen mit einem Personalabbau vor allem bei Firmen zwischen zehn und 49 Mitarbeitern. Die Umfrage wurde dem Bericht zufolge zwischen Mitte Mai und Mitte Juni erhoben und ausgewertet - also zu einer Zeit, zu der Lockerungen bei den Corona-Maßnahmen bereits in Sicht waren. (Quelle: ARD)

07:06 Uhr: Studierende können ab heute Zuschüsse beantragen
Studierende in Notlage können ab heute Zuschüsse des Bundes von bis zu 500 Euro online beantragen. Die Anträge werden vom jeweils vor Ort zuständigen Studenten- oder Studierendenwerk bearbeitet.
Die Hilfe steht Studentinnen und Studenten aus dem In- und Ausland zu, unabhängig von Alter und Semesterzahl. Wer sich in einer nachgewiesenen, pandemiebedingten Notlage befinde, habe Anspruch auf die neue Überbrückungshilfe, so Bundesforschungsministerin Anja Karliczek. Zunächst könnte die Hilfe für die Monate Juni, Juli und August beantragt werden. (Quelle: ARD)

06:42 Uhr: Johns-Hopkins-Universität: Acht Millionen Fälle weltweit
Mehr als acht Millionen Menschen haben sich nach jüngsten Zahlen der Johns-Hopkins-Universität mittlerweile weltweit mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 angesteckt. Mehr als 436.400 Menschen starben bisher im Zusammenhang mit dem Erreger, wie aus der Webseite des US-Instituts hervorging.
Die meisten Infizierten gab es demnach in den USA mit 2,1 Millionen bestätigten Fällen und auch die meisten Toten - mehr als 116.000 Menschen starben dort bisher. Brasilien folgt mit mehr als 888.270 Infizierten, auf Platz drei liegt Russland mit mehr als 536.480 bestätigten Fällen. Die Zahlen der US-Universität können allerdings variieren, da neue Fälle zum Teil zeitverzögert gemeldet werden. (Quelle: ARD) 

06:00 Uhr: Neue Corona-Fälle in Peking: Zehntausende isoliert
Infolge des Coronavirus-Ausbruchs auf einem Pekinger Großmarkt ist die Zahl der Infizierten in der chinesischen Hauptstadt weiter gestiegen. Wie die Pekinger Gesundheitskommission mitteilte, wurden in der Stadt 40 neue Infektionen nachgewiesen.
Vier Infizierte meldete Pekings Nachbarprovinz Hebei, eine weitere lokale Erkrankung gab es offiziellen Angaben zufolge in der südwestchinesischen Provinz Sichuan. Zudem wurden landesweit acht "importierte Fälle" gemeldet, die bei Reisenden aus dem Ausland erkannt wurden.
Die Behörden reagierten unmittelbar mit Maßnahmen: Rund 90.000 Bewohner von Vierteln rund um den Xinfadi-Großmarkt sowie an einem anderen Markt wurden isoliert. (Quelle: ARD)

05:09 Uhr: RKI: 378 Neuinfektionen in Deutschland
Innerhalb von 24 Stunden haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem Robert Koch-Institut (RKI) 378 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 186.839 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt.
8800 mit dem Virus infizierte Menschen starben nach RKI-Angaben in Deutschland - das bedeutet ein Plus von neun im Vergleich zum Vortag. Etwa 173.100 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Das sind 500 mehr als noch einen Tag zuvor. (Quelle: ARD) 

05:09 Uhr: Kreise: Koalition will Kontaktbeschränkungen lockern
Die Anti-Corona-Maßnahmen in Bayern sollen weiter gelockert werden: Künftig sollen sich im öffentlichen Raum wieder bis zu zehn Personen treffen dürfen - bislang sind solche Treffen auf Angehörige zweier Haushalte beschränkt. Darauf und auf eine ganze Reihe weiterer Lockerungen verständigte sich der Koalitionsausschuss von CSU und Freien Wählern am späten Abend in München, wie die Deutsche Presse-Agentur anschließend aus Teilnehmerkreisen erfuhr. (Quelle: ARD) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Malteser Würzburg bieten wieder Erste Hilfe-Kurse an
Nach mehreren Wochen Corona-bedingter Pause bieten die Malteser in Würzburg jetzt wieder Erste Hilfe-Kurse an. "Auch die klassischen Führerschein-Kurse haben wir wieder im Programm", erklärte Christian Oeding, Ausbildungsleiter bei den Maltesern. Voraussetzung dafür war ein Hygienekonzept: An einem Kurs dürfen höchstens 14 Menschen teilnehmen. So kann der nötige Abstand eingehalten werden. Die Teilnehmer müssen außerdem einen Mund-Nasen-Schutz tragen.
Außerdem werden die Räume und Übungsmaterialien desinfiziert und regelmäßig gelüftet. Das Kurskonzept wurde nicht verändert. "In den Kursen ist es nun mal wichtig, eine stabile Seitenlage, eine Herz-Lungen-Wiederbelebung oder der Einsatz eines Defibril-lators zu üben", so Oeding. Kritische Übungen werden deshalb eher an Puppen gemacht. Anmelden kann man sich bei den Maltesern unter der Telefonnummer 0931/4505-211 oder online unter www.malteser-kurse.de. (Quelle: BR) 

Zwei neue Infektionen in Würzburg
Dem Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg wurden in den letzten 24 Stunden zwei weitere auf das Corona-Virus positiv getestete Personen gemeldet. Wie das Landratsamt mitteilt, steigt die Zahl der insgesamt auf das Corona-Virus positiv getesteten Personen in Stadt und Landkreis Würzburg auf 885. (Quelle: BR) 

Corona-Fallzahlen für Unterfranken
Die Regierung von Unterfranken meldet am Montag (15.06.20) 3.523 bestätigte Corona-Fälle im Regierungsbezirk. Seit Ausbruch der Pandemie sind in der Region insgesamt 188 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. Derzeit befinden sich 155 Menschen in Quarantäne. Für die einzelnen Landkreise melden die Gesundheitsbehörden folgende Corona-Fall-Zahlen: In Stadt und Landkreis Würzburg sind es 883 Corona-Fälle. Genesen sind bisher 805 Menschen. 59 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Schweinfurt sind es 703 Corona-Fälle. 649 Menschen gelten als geheilt. 42 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind es 660 Corona-Fälle. 611 Menschen sind mittlerweile wieder gesund. 42 Menschen sind gestorben. 270 Coronafälle sind im Landkreis Bad Kissingen bisher bestätigt worden. Als gesund aus der Quarantäne entlassen wurden bisher 247Menschen. 19 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Haßberge sind es 162 Corona-Fälle. 151 Menschen sind mittlerweile wieder gesund. Sechs Menschen sind gestorben. Im Landkreis Kitzingen sind bisher 191 Corona-Fälle bestätigt worden. Es gibt 188 Genesene. Drei Menschen sind gestorben. Im Landkreis Main-Spessart sind es 157 Corona-Fälle. Genesen sind 147 Menschen. Sechs Menschen sind gestorben. Im Landkreis Miltenberg sind es 302 Corona-Fälle. 292 Menschen wurden als gesund aus der Überwachung entlassen. Fünf Menschen sind gestorben. Im Landkreis Rhön-Grabfeld sind es 195 Corona-Fälle. Genesen sind 182 Menschen. Sechs Menschen sind gestorben. Da die Zahlen einen unterschiedlichen Uhrzeitstand haben kann es zu Abweichungen kommen. (Quelle: BR) 

Jugendzentren in Karlstadt und Würzburg öffnen wieder
Die ersten Jugendzentren in Unterfranken öffnen wieder. Das Team des Karlstadter Jugendhauses ist sehr erleichtert, dass ab diesem Dienstag (16.06.2020) das "Piranha“ Jugendliche empfangen darf. "Wir freuen uns, dass wir dies jetzt wieder anbieten könne", sagt Stadtjugendpflegerin Sakine Azodanlou. In den letzten Wochen hat das Team vor allem über soziale Medien Kontakt mit den Jugendlichen gehalten.
Um Ansteckung mit dem Coronavirus vorzubeugen, wurde ein Hygienekonzept erstellt. Die unter 18-Jährigen müssen unbedingt eine Einverständniserklärung ihrer Erziehungsberechtigten vorweisen; das notwendige Formular gibt es über die Internetseite des Jugendhauses oder vor Ort erhältlich. Die Besucherzahl im Piranha ist begrenzt und funktioniert nach Terminvereinbarung.
Auch in den Würzburger B-Hof dürfen nun wieder zehn Jugendliche gleichzeitig kommen. Dessen Team hat die wichtigsten Regeln noch einmal in einem Facebook-Post zusammengefasst. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen ist nicht angestiegen und liegt weiterhin bei 302 Personen. Nach wie vor wird niemand stationär behandelt, die Zahl der Todesfälle liegt bei fünf Personen und 293 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Landkreis Aschaffenburg 

Landkreis Main-Spessart 

Im Landkreis Main-Spessart gibt es aktuell (Stand: 15. Juni, 9 Uhr) vier positiv auf Covid-19 getestete Personen. Insgesamt gibt es im Landkreis Main-Spessart bislang 157 positiv auf Covid-19 getestete Personen. Genesen sind davon 147 Personen. Die Zahl der an bzw. mit Sars-CoV-19 Verstorbenen liegt unverändert bei sechs. Drei Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Meldungen aus Hessen 

Land zahlt Pflege-Bonus alleine 
Die hessischen Arbeitgeber in der Pflege haben ihre Entscheidung verteidigt, sich nicht finanziell am geplanten aufgestockten Bonus für Pflegekräfte zu beteiligen. "Es ist nicht mangelnder Wille oder mangelnde Bereitschaft, sondern es sind mangelnde finanzielle Möglichkeiten", sagte Michael Schmidt von der Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen am Dienstag. Der Aufstockungsbetrag muss nun komplett aus dem Landeshaushalt bezahlt werden, dafür sind etwa 35 Millionen Euro vorgesehen. Hessen will auf die Corona-Prämie des Bundes einen Zusatzbetrag drauflegen. Vom Bund sind bis zu 1.000 Euro geplant - je nach Funktion und Arbeitszeit. Der gestaffelte Aufstockungsbetrag in Hessen soll bis zu 500 Euro betragen. (Quelle: Hessenschau) 

Tarifverhandlungen bei Gebäudereinigern
Während der Corona-Krise wurde diese Branche wohl wichtig wie nie, jetzt soll es mehr Geld geben: In Frankfurt haben am Dienstag die Tarifverhandlungen für die bundesweit etwa 700.000 Beschäftigten im Gebäudereinigungs-Handwerk begonnen. Vertreter der IG BAU und der Arbeitgeber kamen am Vormittag zu ersten Gesprächen zusammen, wie ein Sprecher der Gewerkschaft bestätigte. Die Forderungen: Erhöhung der Mindestlöhne um 1,20 Euro pro Stunde und Weihnachtsgeld. "Der Wert der Gebäudereinigung ist in der Corona-Pandemie mehr als offensichtlich geworden. Das muss sich endlich auch im Lohn spiegeln", argumentiert die Gewerkschaft. Der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV) nannte die Forderungen "vollkommen realitätsfern". (Quelle: Hessenschau) 

Kritik an Corona-Hilfen für Studenten
Kyra Beninga, die AStA-Sprecherin der Frankfurter Goethe-Universität, hat die Bedingungen der Corona-Hilfen für Studenten kritisiert. Studierende, die wegen der Corona-Krise in finanzielle Probleme geraten sind, können im Juni, Juli und August jeweils 500 Euro Soforthilfe bekommen. Allerdings nur, wenn sie weniger als 500 Euro auf dem Konto haben. "Und das entspricht nicht der Lebensrealität", so Beninga. Vor allem in Großstädten koste schon ein WG-Zimmer 500 Euro, hinzu komme Geld für das alltägliche Leben, das auf dem Konto sein müsse. Dass diese vermeintlich reicheren Studenten keinen Anspruch auf Unterstützung haben, sei ungerecht. "Zudem kommen die Hilfen viel zu spät. Viele mussten sich bereits verschulden." (Quelle: Hessenschau)

Spendenkonto für Bedürftige in Marburg 
Marburg hält zusammen: Da die Stadt im Rahmen eines Corona-Programms Gutscheine an die Bevölkerung verteilen will, viele auf diese aber nicht angewiesen sind, sollen nun Bedürftige profitieren. Laut einer Mitteilung der Marburger Tafel vom Dienstag wurde ein Konto eingerichtet, um die Gutscheine in Spendengelder umwandeln zu können. Sollten Bürger den Wert ihres Gutscheins für wohltätige Zwecke zur Verfügung stellen wollen, ist das ab sofort möglich. Der Plan sieht derzeit vor, dass eine vierköpfige Familie 140 Euro erhält. (Quelle: Hessenschau) 

47 Neuinfektionen, vier neue Todesfälle
Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen im Vergleich zum Vortag um 47 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Dienstag, 0 Uhr. Es gab vier weitere Todesfälle, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen bei 495 liegt.
Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.371 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 9.600 (92 Prozent) als genesen.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Den mit Abstand höchsten Wert weist der Kreis Hersfeld-Rotenburg mit rund 11 Fällen auf. In Frankfurt liegt die Zahl bei 4,2.
(Quelle: Hessenschau) 

+++ Wenige Passagiere am Frankfurter Flughafen +++
Die ersten Mallorca-Touristen sind zwar bereits wieder glücklich abgereist, die Passagier- und Flugzahlen am Frankfurter Flughafen bleiben dennoch weiter auf sehr niedrigem Niveau. Wie Fraport am Dienstag mitteilte, sank die Zahl der abgefertigten Reisenden in der Woche vom 8. bis 14. Juni im Vergleich zum Vorjahr um 92,8 Prozent auf 109.376. Damit fiel der prozentuale Rückgang etwas höher aus als in der Vorwoche, auch die Passagierzahl ging im Wochenvergleich etwas zurück. Das Aufkommen an Fracht und Luftpost fiel in den sieben Tagen bis zum 14. Juni um 12,3 Prozent auf 34.043 Tonnen. Die Zahl der Flugbewegungen ging um 81 Prozent auf 2.043 Starts und Landungen zurück. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis 

Corona-Lage im Odenwaldkreis weiter stabil
Erneut gibt es im Vergleich zu gestern im Odenwaldkreis keine Veränderung bei den Zahlen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie (Stand 16.06., 12:00 Uhr). Es bleibt bei 407 positiven Testergebnissen, 343 genesenen Personen und 61 Todesfällen.
Die drei Odenwälderinnen und Odenwälder, die derzeit noch an dem Corona-Virus erkrankt sind, werden in Klinken außerhalb des Kreises behandelt.
Das Land Hessen errechnet für den Odenwaldkreis nach wie vor eine 7-Tage-Inzidenz von null (Stand 06.06., 00:00 Uhr).

Landrat tritt Corona-Gerücht entgegen
Im Odenwaldkreis gibt es schon seit mehreren Tagen de facto keinen aktiven Covid-19-Fall. Die Zahlen weisen auch für heute (15.6.) wieder ein Infektionssaldo von drei aus. Das heißt: Noch drei Menschen werden als erkrankt geführt, sie werden alle in Krankenhäusern außerhalb des Odenwaldkreises behandelt. „Diese Stabilität hält nun schon einige Tage an, was mich sehr freut“, sagt Landrat Frank Matiaske. „Ich hoffe, dass auch die drei Patienten bald wieder genesen.“
Umso schwerer wiegt ein Gerücht, das in Lützelbach seit einiger Zeit die Runde macht: Das Pflegeheim Haus Geist habe einen Covid-19-Fall oder zumindest einen gehabt. Seitdem sieht sich Geschäftsführer Reinhard Geist damit konfrontiert, dass die Einrichtung quasi gemieden wird. „Es gibt null Nachfrage“, teilt er dem Landrat mit. Damit verbunden seien massive finanzielle Einbußen.
„Das Gerücht entbehrt jeder Grundlage, einen Covid-19-Fall hatte es dort nie gegeben und gibt es auch derzeit nicht“, stellt Matiaske klar, der heute mit dem Betreiber telefoniert hat. Angefangen hatte alles mit einer Graphik, die das Landratsamt Ende Mai veröffentlicht hatte. Sie zeigt die Verteilung von positiv auf das Corona-Virus Getesteten im Odenwaldkreis und weist auch „Heimbetroffene“ aus, also Menschen, die in Pflegeheimen wohnen oder dort arbeiten.
Für Lützelbach wurden zwölf Fälle festgehalten, davon ein Heimbetroffener. Die Auffassung, es könne sich bei dem einen Fall nur um jemanden im Haus Geist handeln, war schnell in der Welt. Allerdings handelt es sich um eine Person, die in einem anderen Pflegeheim arbeitet, aber in Lützelbach wohnt. Nur deswegen taucht sie dort in der Statistik auf.
Landrat Matiaske sieht sich aufgrund dieser Entwicklung in seiner strikten Haltung bestätigt, keine auf die Odenwälder Kommunen aufgeschlüsselten, tagesaktuellen Corona-Zahlen veröffentlicht beziehungsweise die Namen betroffener Pflegeheime nicht bekannt gegeben zu haben. „Bei dieser Linie sind wir trotz teils massiver Kritik konsequent geblieben, um Schaden von Einzelpersonen oder Einrichtungen abzuwenden. Einen Nutzen für die Bevölkerung hat die tagesaktuelle Veröffentlichung nicht, sie wiegt die Menschen höchstens in einer falschen Sicherheit.“ Gleichwohl würden auch künftig zum Ende eines Monats Statistiken veröffentlicht. „Wir werden sie aber nun noch besser erläutern.“
Matiaske bedauert sehr, was dem Haus Geist widerfahren ist. Das Pflegeheim bietet insgesamt Platz für 54 Bewohnerinnen und Bewohner; beschäftigt sind dort mehr als 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Ich weiß, dass sich diese Einrichtung in der Corona-Pandemie vorbildlich verhalten hat. Das Engagement der Mitarbeiter ist nicht hoch genug einzuschätzen.“ Statistiken seien gegenüber falschen Interpretationen nicht gefeit. „Gerüchte in die Welt zu setzen, ist leicht, es verbietet sich aber.“

Südhessen 

+++ Crumbacher Muschelfest erst wieder 2021 +++
Jetzt ist auch das beliebte Muschelfest in Fränkisch-Crumbach abgesagt - wegen der Corona-Krise. Die Muschelsäcke bleiben also in diesem Jahr leer. Eigentlich war die 10. Ausgabe für Anfang September geplant. Ein ungünstiger Zeitpunkt, sagen die Veranstalter – doch sie bleiben trotz allem positiv: "2021 lassen wir es dann richtig krachen, mit 200 Prozent Feierlaune." (Quelle: FFH) 

Meldungen aus Baden-Württemberg

+++ Heidelberg sagt Großveranstaltungen mit Ausnahme Weihnachtsmarkt ab +++
Die Stadt Heidelberg sagt mit Ausnahme des Weihnachtsmarktes alle Großveranstaltungen mit mehreren tausend Besuchern bis Ende des Jahres ab. Davon betroffen sind die Angebote von Heidelberg Marketing wie der Heidelberger Herbst und die Schlossbeleuchtungen. Auch die üblichen Stadtteilfeste können in diesem Zeitraum aufgrund der Corona-Pandemie nicht durchgeführt werden. Auch den Weihnachtsmarkt werde es voraussichtlich nicht in der bisherigen Form geben können. „Wir hoffen jedoch, dass wir alternative Angebote machen können“, sagt Oberbürgermeister Würzner. (Quelle: FFH) 

Neckar-Odenwald-Kreis

+++CORONAVIRUS: AKTUELLE INFORMATIONEN UND FALLZAHLEN VOM 16. JUNI 2020 +++
Zur Pressemeldung 

Main-Tauber-Kreis 

Keine neue Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 16. Juni) - Wenige positive Ergebnisse trotz vieler Tests

Im Main-Tauber-Kreis wurde am Dienstag, 16. Juni, kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen weiter bei 399. Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 387 wieder genesen. Derzeit sind noch zwei Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen.
Besonders erfreulich ist, dass die Zahl der bestätigten Infektionen derzeit äußerst gering ist, obwohl weiter zahlreiche Corona-Tests angefertigt werden. Im Zentralen Abstrichzentrum in Tauberbischofsheim und in der Fieberambulanz in Bad Mergentheim wurden in den vergangenen vier Wochen seit 18. Mai insgesamt 230 Personen getestet, davon 229 negativ und lediglich eine positiv. Im Rahmen der flächendeckenden Testung in Pflegeheimen und Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigung wurden im gleichen Zeitraum bereits 1500 Bewohner und Mitarbeiter getestet. Hierbei wurde bislang – wie berichtet – nur eine einzige Corona-Infektion bestätigt, 1499 Tests waren negativ. Hinzu kommen zahlreiche Tests in Krankenhäusern und bei niedergelassenen Ärzten, über deren Zahl das Gesundheitsamt keine Kenntnis hat, weil negative Ergebnisse der Behörde nach wie vor nicht gemeldet werden müssen. 

+++Meldungen 15. Juni+++

Weltweit

18:48 Uhr: Mehr als 100 bestätigte Infektionen in Peking
In Peking haben sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO inzwischen mehr als 100 Menschen neu mit dem Coronavirus infiziert. Die WHO sei wegen des Ausbruchs besorgt, weil Peking eine große und eng verflochtene Stadt sei, sagte Mike Ryan, bei der WHO zuständig für das Coronavirus. Man verfolge die Lage "sehr genau".
Die WHO habe der Regierung in Peking ihre Unterstützung angeboten, sagte Ryan. Der Ausbruch werde untersucht. Das gelte insbesondere für die Hypothese, dass das Virus mit Lachs oder Lachs-Verpackungen nach Peking gekommen sei. Er sei aber zurückhaltend damit, dass nun alle Verpackungen auf das Virus getestet werden müssten. (Quelle: ARD)

16:55 Uhr: Finnland hebt Ausnahmezustand auf 
Finnland hebt den vor drei Monaten wegen der Corona-Krise verhängten Ausnahmezustand im Land auf. Ihre Regierung sei zu dem Schluss gekommen, dass die Behörden die Corona-Pandemie wegen der verbesserten Lage auch mit ihren normalen Befugnissen handhaben könnten, sagte Ministerpräsidentin Sanna Marin. Das dem Schritt zugrunde liegende Gesetz werde deshalb aufgehoben, womit Finnland ab Dienstag in den Normalzustand zurückkehre. Dies bedeute jedoch nicht, dass die vom Coronavirus ausgehende Gefahr gebannt sei. Justizministerin Anna-Maja Henriksson erklärte dennoch: "Das hier ist ein Tag der Freude."
Der am 16. März eingeführte Ausnahmezustand hatte die Regierung mit Sonderrechten ausgestattet, um beispielsweise den Verkehr in und aus der Region rund um Helsinki, der bevölkerungsreichsten finnischen Landschaft Uusimaa, zu beschränken. Auch Schulen wurden vorübergehend geschlossen. Die meisten Maßnahmen konnte Finnland wieder lockern. Die Corona-Situation verbesserte sich deutlich. Bis Montag wurden in dem EU-Land mit seinen etwa 5,5 Millionen Einwohnern rund 7100 Infektionen gemeldet. 326 Menschen mit Covid-19-Erkrankung sind bisher gestorben. (Quelle: ARD)

16:29 Uhr: Urteil in Sachsen-Anhalt: Unterricht auch ohne Mindestabstand
Schüler dürfen in Sachsen-Anhalt auch ohne den allgemein geltenden Mindestabstand unterrichtet werden. Das hat das Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt entschieden. Es wies den Antrag eines Grundschullehrers ab, der gegen die Aufweichung des Corona-Abstandsgebots geklagt hatte.
Nach Einschätzung des Gerichts verletzen die geltenden Regelungen nicht die staatliche Pflicht zum Schutz der Gesundheit der betroffenen Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler. Die OVG-Entscheidung ist laut einer Sprecherin unanfechtbar. (Quelle: ARD) 

15:17 Uhr: EU-Kommission startet Plattform für Reiseinformationen
Was wo und wie in den 27 EU-Ländern während der Corona-Krise geregelt ist und welche Empfehlungen es gibt, können Reisende auf der Website "Re-open EU" der EU-Kommission nachlesen. Dort werden Informationen über Grenzverfahren, Verkehrsmittel und den Tourismusbereich in den Staaten bereitgestellt. Zudem gibt es Hinweise über Gesundheitsmaßnahmen wie Quarantänepflichten, Abstandsregeln und das Tragen von Gesichtsmasken. (Quelle: ARD) 

12:36 Uhr: Bund will bei Impfstoffentwickler CureVac einsteigen
Der Bund will sich drei mit der Sache vertrauten Personen zufolge an der Tübinger Biotechfirma CureVac beteiligen. Das Bundeswirtschaftsministerium, CureVac und sein Hauptinvestor dievini, der dem SAP-Gründer Dietmar Hopp gehört, wollten sich dazu nicht äußern. Die drei haben für Mittag zu einem Pressestatement eingeladen. Zum Inhalt wurden in der Einladung keine Angaben gemacht. CureVac gehört zu den Unternehmen, die sich im Rennen um die Entwicklung eines Corona-Impfstoffes befinden.
Die Biotechfirma hatte Mitte Mai positive präklinische Ergebnisse zu ihrem Projekt veröffentlicht. CureVac war im März in die Schlagzeilen geraten, da die US-Regierung angeblich Interesse an der Gesellschaft hatte. (Quelle: ARD) 

10:52 Uhr: Jeder dritte Kurzarbeiter hat Angst um seinen Job
Die Beschäftigten in Deutschland halten ihre Arbeitsplätze trotz der Corona-Krise nach Angaben der Ökonomen des Mannheimer ZEW großteils für sicher. Unter Kurzarbeitern wächst allerdings die Angst vor dem Jobverlust, wie aus einer Untersuchung des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hervorgeht. Das ZEW befragt wöchentlich rund 3600 Menschen nach ihrem Leben in Zeiten von Corona.
In der Gruppe von Beschäftigten in Kurzarbeit hält etwa ein Drittel der Befragten den eigenen Arbeitsplatz für "akut gefährdet". "Das Instrument der Kurzarbeit wird von den Betroffenen längst nicht mehr als zuverlässiger Schutz gegen Arbeitslosigkeit betrachtet", sagte Friedrich Heinemann, Co-Autor der Studie. Noch pessimistischer sind laut ZEW diejenigen, die bereits ohne Lohn freigestellt wurden. Von ihnen glaube mit 26,9 Prozent nur noch gut jeder Vierte, dass der Arbeitsplatz die Krise überleben werde. (Quelle: ARD) 

Übersicht Stand 15. Juni 2020 11:04 Uhr: (188 Länder)
Weltweit: 7.925.237 Infizierte | 433.648 Tote | 3.783.781 Geheilte
Deutschland: 187.518 Infizierte | 8.801 Tote | 172.089 Geheilte
Italien: 236.989 Infizierte | 34.345 Tote | 176.370 Geheilte
Spanien: 243.928 Infizierte | 27.136 Tote | 150.376 Geheilte
Frankreich: 194.153 Infizierte | 29.410 Tote | 72.982 Geheilte
Türkei: 178.239 Infizierte | 4.807 Tote | 151.417 Geheilte
Quelle Johns Hopkins University

09:41 Uhr: Maas schließt Reiselockerungen für Nicht-EU-Länder nicht aus
Außenminister Heiko Maas (SPD) hält es für möglich, dass auch Reisewarnungen für Nicht-EU-Länder in den nächsten Wochen gelockert werden. "Ich würde jetzt nicht ausschließen, dass es auch weitere Länder gibt, wo wir in den nächsten Wochen die Reisewarnung aufheben und Reisehinweise aussprechen", sagte der SPD-Politiker im ZDF-"Morgenmagazin". Die Entscheidung werde jedoch immer davon abhängen, wie die Lage in den jeweiligen Ländern ist. (Quelle: ARD) 

05:07 Uhr: 192 registrierte Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland
Innerhalb von 24 Stunden haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem Robert Koch-Institut (RKI) 192 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 186.461 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie das RKI am Montagmorgen meldete. 8791 mit dem Virus infizierte Menschen starben nach RKI-Angaben in Deutschland - das bedeutet ein Plus von 4 im Vergleich zum Vortag. Etwa 172.600 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Das sind 400 mehr als noch einen Tag zuvor. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag knapp über der kritischen Marke von 1,0 bei 1,05. Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwa einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Am Vortag hatte er bei 1,02 gelegen. (Quelle: ARD) 

04:13 Uhr: Nach Ausbruch in Peking: China meldet 49 neue Corona-Fälle
In Folge des Coronavirus-Ausbruchs auf einem Großmarkt in Peking ist die Zahl der Covid-19-Fälle in China weiter gestiegen. Wie die nationale Gesundheitsbehörde am Montag mitteilte, registrierte sie 49 neue Infektionen, darunter 10 «importierte» Fälle mit Sars-CoV-2 bei Reisenden und 39 lokale Ansteckungen. Von den im Inland übertragenen Fällen wurden 36 in Peking und drei in der benachbarten Provinz Hebei registriert.
Nachdem in China über viele Wochen kaum noch neue Erkrankungen gemeldet wurden, war es vergangene Woche auf einem Großmarkt der chinesischen Hauptstadt zu einem neuen Ausbruch gekommen, was Ängste vor einer neuen Virus-Welle schürte. Dutzende neue Ansteckungen wurden seit Freitag auf dem Xinfadi-Markt im Stadtviertel Fengtai gemeldet. Der Großmarkt, der rund 90 Prozent des Gemüses und Obsts der 20-Millionen-Metropole liefert, wurde geschlossen. Im Umfeld wurden Wohnviertel abgeriegelt sowie Kindergärten und Grundschulen zugemacht. Rund 10.000 Händler und Mitarbeiter des Marktes sollen getestet werden. (Quelle: ARD) 

04:03 Uhr: Studenten können ab Dienstag Corona-Nothilfen beantragen
Studenten, die wegen der Corona-Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten, können schon bald mit Nothilfe des Staats rechnen. "Ab Dienstag können die Betroffenen nicht rückzahlbare Zuschüsse von bis zu 500 Euro pro Monat über ein bundesweit einheitliches Online-Verfahren beantragen", sagte die Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) der "Augsburger Allgemeinen".
Die Anträge würden dann vom jeweils vor Ort zuständigen Studenten- oder Studierendenwerk bearbeitet. Die Hilfe steht Studenten aus dem In- und Ausland zu, unabhängig von Alter und Semesterzahl, wie Karliczek erläuterte. "Entscheidendes Kriterium ist die pandemiebedingte individuelle, akute Notlage." Laut einer Erhebung des Deutschen Studierendenwerks gingen vor der Ausbreitung des Coronavirus rund zwei Drittel der Studenten einem Nebenjob nach, um ihr Studium zu finanzieren. Viele dieser Jobs, zum Beispiel in der Gastronomie, sind weggefallen. (Quelle: ARD) 

02:56 Uhr: Corona-Neuinfektionen steigen nach Lockerungen in der Türkei wieder
Nach der Lockerung von Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen nehmen die Corona-Neuinfektionen in der Türkei wieder zu. Die Behörden hätten binnen 24 Stunden 1562 neue Fälle festgestellt, twitterte Gesundheitsminister Fahrettin Koca am Sonntag. Damit sei die Zahl der neu Erkrankten höher als die der im gleichen Zeitraum Geheilten, die bei 1330 gelegen habe. Auch der Bedarf an Intensivmedizin und Beatmungsgeräten steige.
Insgesamt hat die Türkei 178.239 Infektionen mit Sars-CoV-2 gemeldet. Gut 4800 Erkrankte starben. Die Regierung hatte Anfang Juni erlaubt, dass Cafés, Restaurants, Sportstudios, Parks, Badestrände und Museen wieder öffnen dürfen. Die Ausgangssperren für alte und junge Menschen wurden gelockert. Ein Ausgangsverbot für das Wochenende wurde nicht mehr erlassen. Angesichts der neuen Zahlen rief Koca die Bürgerinnen und Bürger ab Montag zu einer Periode "kontrollierten sozialen Lebens" auf, um einen weiteren Anstieg der Neuinfektionen zu stoppen. (Quelle: ARD) 

00:58 Uhr: Niedrigste Zahl neuer Corona-Toter in Großbritannien seit März
Großbritannien hat die niedrigste Zahl neuer Todesopfer durch die Corona-Pandemie seit März verzeichnet. Am Samstag wurden nur 36 weitere Todesfälle registriert, wie Gesundheitsminister Matt Hancock am Sonntag im Kurzbotschaftendienst Twitter mitteilte. Dies sei die niedrigste Zahl seit dem 21. März. "Wir gewinnen die Schlacht gegen diese fürchterliche Krankheit", erklärte Hancock. Die Zahlen zum Coronavirus sind am Wochenende in Großbritannien allerdings wegen einer langsameren Erfassung der Fälle häufig niedriger als an den übrigen Wochentagen. Die offizielle Zahl der Corona-Toten im Land liegt bei rund 41.700. In der weltweiten Statistik steht Großbritannien damit hinter den USA und Brasilien auf dem dritten Platz. (Quelle: ARD) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken 

Verhaltener Kino-Neustart
Die bayerischen Kinos und Theater dürfen nach der Corona-Pause wieder öffnen. Nur einzelne Betreiber sperren in Unterfranken aber tatsächlich schon ihre Säle auf. Zum Beispiel: das Cineworld im Mainfrankenpark bei Dettelbach oder die Burg-Lichtspiele in Karlstadt. Die Filmwelt Schweinfurt hingegen will frühestens zum 2. Juli wieder Besucher empfangen: "Wenig neue Filme, komplette Datenerfassung aller Besucher und die Abstände würden weder euch, noch uns das erwünschte Kinoerlebnis bieten. Wir hoffen auf weitere Lockerungen", heißt es in einer Mitteilung. Auch das Starlight Kino in Bad Neustadt plant die Wiederöffnung erst für den Juli, ebenso das Ochsenfurter Programmkino "Casablanca". Am 18.06.2020 wollen das Würzburger Central Kino und das Roxy in Kitzingen wieder Filme zeigen. Beim Kinopolis in Aschaffenburg gibt es laut den Betreibern noch keinen fixen Termin für die Wiedereröffnung. (Quelle: BR)

Wegen Haltbarkeitsdatum: Feuerwehr Würzburg verschenkt Desinfektionsmittel
Die Berufsfeuerwehr Würzburg verschenkt Desinfektionsmittel an soziale Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Religionsgemeinschaften oder Sportvereine im Stadtgebiet. Grund ist das Haltbarkeitsdatum mancher Lagerbestände. Teile der aufgestockten Lagerbestände würden sonst verfallen. Das teilt die Stadt Würzburg mit. Weil eine zweite Infektionswelle mit dem Coronavirus im Moment nicht genau vorausgesagt werden könne und weil ab Oktober die ersten Haltbarkeitsdaten der noch vor kurzem so begehrten Ware abliefen, werde man diese kostenlos für den Eigenbedarf abgeben. Ein Weiterverkauf sei strikt untersagt, teilte die Berufsfeuerwehr weiter mit. Wer Desinfektionsmittel bekommen möchte, muss einen schriftlichen Antrag auf der Homepage der Stadt Würzburg ausfüllen. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt bei 302 Personen. Nach wie vor wird niemand stationär behandelt. Die Zahl der Todesfälle liegt bei fünf Personen und 292 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Landkreis Aschaffenburg

Corona-Fallzahlen in Stadt und Landkreis Aschaffenburg
Nach Angaben des Gesundheitsamts Aschaffenburg (Stand 14.00 Uhr) haben sich seit Beginn der Pandemie insgesamt 660 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. Davon sind 611 Menschen bereits wieder genesen. Derzeit sind 7 Menschen an dem Virus erkrankt. Es gab es keinen weiteren Neuinfektionen und auch keine weiteren Todesfälle. Bisher sind insgesamt 42 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (Quelle: BR) 

Landkreis Main-Spessart 

Im Landkreis Main-Spessart gibt es aktuell (Stand: 15. Juni, 9 Uhr) vier positiv auf Covid-19 getestete Personen. Insgesamt gibt es im Landkreis Main-Spessart bislang 157 positiv auf Covid-19 getestete Personen. Genesen sind davon 147 Personen. Die Zahl der an bzw. mit Sars-CoV-19 Verstorbenen liegt unverändert bei sechs. Drei Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Freibadbetrieb in Main-Spessart läuft an
Die Marktgemeinde Frammersbach war am Wochenende die erste Kommune im Landkreis Main-Spessart, die Badegäste ins Freibad gelassen hat: Am Samstag durften exklusiv die Dauerkarteninhaber zum Einschwimmen kommen, am Sonntag öffnete das Terrassenbad dann für alle mit unveränderten Preisen und Öffnungszeiten. Dennoch gibt es in Coronazeiten Einschränkungen: So sind zum Saisonstart nur 540 Badegäste zugelassen. Innenduschen und Innenumkleiden sind aktuell gesperrt.
Nun am Montag folgt das Zellinger Freibad. Dort gibt es einen Zweischichtbetrieb von 9 bis 13 und 14 bis 19 Uhr mit jeweils maximal 350 Personen. Am kommenden Samstag folgen das Karlstadter und das Burgsinner Freibad. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen 

+++ Flieger mit ersten Mallorca-Urlaubern abgehoben +++
Nach wochenlanger Corona-Pause ist am Frankfurter Flughafen erstmals wieder ein Flugzeug mit Urlaubern nach Mallorca aufgebrochen. Am Montagnachmittag hob der Flieger der Airline Tui fly planmäßig ab, wie ein Tui-Sprecher der Nachrichtenagentur dpa sagte. Die Maschine war mit 185 Passagieren fast voll besetzt. Die Reisenden mussten an Bord Schutzmasken tragen.
Deutsche Urlauber dürfen seit Montag wieder auf die Balearen-Inseln Mallorca, Ibiza, Menorca und Formentera reisen. In einem ersten Kontingent sind maximal 10.900 Reisende erlaubt. Die Flüge sind Teil eines Pilotprojekts, bei dem Sicherheitsmaßnahmen gegen Covid-19 getestet werden. Diese sollen in ganz Spanien zum Einsatz kommen, wenn sich das Land am 21. Juni wieder für den Tourismus aus den Ländern des Schengenraums öffnet. Der erste Ferienflieger aus Deutschland nach Mallorca war am Morgen von Düsseldorf aus gestartet. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Gesundheitsamt Marburg-Biedenkopf erhält Masken-Spende +++
Mehr als 6.500 Atemschutzmasken der Schutzstufe FFP2 hat die Alfred Pracht Lichttechnik GmbH aus Dautphetal an das Gesundheitsamt des Landkreises Marburg-Biedenkopf gespendet. Eingesetzt würden die Schutzmasken in Einrichtungen der ambulanten und stationären Pflege, teilte der Kreis am Montag mit. Eine zu Beginn der Corona-Krise eingerichtete Task Force organisiere die Verteilung. "Wir verfügen über einige gute Verbindungen nach Fernost und sind auch regelmäßig vor Ort. Mit Aufkommen der Krise war für uns klar, dass wir diese Kontakte nutzen wollten, um einen kleinen Beitrag zur Versorgung mit Schutzausrüstung zu leisten", sagte der Geschäftsführer des Unternehmens Jonathan Pracht. (Quelle: Hessenschau) 

+++ CSD Frankfurt findet statt - aber anders als sonst +++
Der Frankfurter "Christopher Street Day" (CSD) wird in diesem Jahr online und in Form einer Demonstration stattfinden. Das kündigte das Organisationsteam am Montag an. Weltweit demonstrieren jedes Jahr tausende Menschen mit Straßenparaden gegen Diskriminierung und Ausgrenzung der queeren Community. Corona-bedingt soll der Frankfurter CSD vom 17. bis 19. Juli aber hauptsächlich ins Netz verlagert werden: Auf YouTube, der CSD-Homepage, Instagram und Facebook wird es Videos von Künstlern, Szene-Veranstalterinnen und Promis geben. Sechs Drag Queens führen durch das Programm. Für den 18. Juli ist auch auf Frankfurts Straßen eine Demonstration geplant, allerdings in Form eines Autokorsos. Die sonst übliche laute Musik wird in diesem Jahr nicht aufgedreht, um Partys am Straßenrand zu vermeiden. Wer am Autokorso teilnehmen will, muss sich außerdem online anmelden. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Trotz Corona weniger Insolvenzen +++
11.19 Uhr: Trotz Corona sind in diesem Jahr bisher weniger hessische Firmen in die Pleite gerutscht als in der ersten Jahreshälfte 2019. Mit 48 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen lag Hessen zudem unter dem Bundesschnitt von 54, wie die Wirtschaftsauskunftei Creditreform am Montag mitteilte. In den ersten sechs Monaten 2019 hatte es Creditreform zufolge 55 Firmen je 10.000 Unternehmen getroffen.
Allerdings hat der Gesetzgeber Unternehmen, die wegen der Corona-Krise zahlungsunfähig werden, vorübergehend von der Pflicht zum Insolvenzantrag befreit. Zudem kann die Bearbeitung von Anträgen in manchen Gerichten derzeit länger dauern, weil auch dort der Betrieb teils nur eingeschränkt läuft. Amtliche Insolvenzzahlen des Statistischen Bundesamtes für das erste Halbjahr liegen noch nicht vor. Etliche Ökonomen rechnen für das Gesamtjahr mit einem spürbaren Anstieg der Firmenpleiten - auch, weil zahlungsunfähige Unternehmen ab September wieder verpflichtet sind, Insolvenzanträge zu stellen.
(Quelle: Hessenschau) 

+++ Trennscheiben für Frankfurts Busse +++
Die Frankfurter Stadtbusse werden in den kommenden Wochen mit Trennscheiben ausgestattet. Sie sollen die Fahrer und Fahrgäste vor einer gegenseitigen Ansteckung mit dem Coronavirus schützen, teilte die Verkehrsgesellschaft Traffiq mit. Seit Beginn der Corona-Pandemie im März waren in Linienbussen die vorderen Türen gesperrt, die Fahrer durften keine Tickets verkaufen. Dies soll dank der Trennscheiben dann wieder möglich sein. Bis alle der über 350 im Frankfurter Linienverkehr eingesetzten Busse umgebaut sind, wird es aber voraussichtlich bis in den Herbst hinein dauern. Das liegt laut Traffiq an den unterschiedlichen Bustypen und den langen Lieferzeiten für die Trennscheiben. Sobald eine größere Anzahl von Fahrzeugen ausgestattet sei, werde es auch wieder verstärkt Fahrscheinprüfungen in den Bussen geben. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Schwimmbäder dürfen wieder öffnen +++
Im Wasser plantschen, am Badesee liegen oder in der Sauna schwitzen - das alles ist seit dem heutigen Montag wieder erlaubt. Allerdings gilt nach wie vor: Sowohl außerhalb als auch im Wasser muss ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Volle Liegewiesen und Becken wird es also nicht geben. Warteschlangen sollen vermieden werden, deshalb verkaufen viele Bäder ihre Tickets nun online.
Die Betreiber der Bäder dürfen der Verordnung zufolge nur öffnen, wenn sie "ein anlagenbezogenes Infektionsschutz- und Zugangskonzept" vorlegen. Bei manchen Kommunen könne das noch dauern, heißt es beim Hessischen Städte- und Gemeindebund, schließlich seien die Gegebenheiten vor Ort sehr unterschiedlich. Mitglieder von Schwimmvereinen in Hessen durften bereits seit dem 1. Juni wieder ins Wasser, auch Schwimmkurse waren seitdem wieder möglich. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Erstmals keine Neuinfektionen gemeldet +++
Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen im Vergleich zum Vortag erstmals seit dem akuten Ausbruch der Krankheit nicht gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Montag, 0 Uhr. Es gab auch keine weiteren Todesfälle, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen bei 491 blieb. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.324 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 9.600 (93 Prozent) als genesen.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Den mit Abstand höchsten Wert weist der Kreis Hersfeld-Rotenburg mit knapp 20 Fällen auf. In Frankfurt liegt die Zahl bei 2,0.
(Quelle: Hessenschau) 

+++ Grüne Berufe wollen von Corona profitieren +++
Der Landesbetrieb Landwirtschaft sieht in der Corona-Krise eine mögliche Chance für mehr Nachwuchskräfte auf den Höfen. "Die Attraktivität der grünen Berufe könnte nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie einen Aufschwung erfahren", erklärte der Sprecher Karl-Josef Walmanns in Kassel. Das Bewusstsein in der Bevölkerung für die Nahrungsmittelproduktion und die Verfügbarkeit regionaler Lebensmittel könnte durch die Pandemie wachsen.
In der hessischen Landwirtschaft gab es Ende vergangenen Jahres 1.612 Auszubildende. Davon lernen beispielsweise 785 den Beruf des Gärtners, 423 wollen Landwirt und 137 Gartenbauhelfer werden, wie aus einer Antwort des Landwirtschaftsministeriums auf eine SPD-Anfrage hervorgeht. Die Ausbildungszahlen in den landwirtschaftlichen Berufen seien in den vergangenen Jahren relativ stabil gewesen, erläuterte Walmanns. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Arbeitgeber beteiligen sich nicht am Pflegebonus +++
Bei dem geplanten aufgestockten Pflegebonus in Hessen muss das Land auf die finanzielle Unterstützung der Arbeitgeber verzichten. Die Träger der Pflegeeinrichtungen hätten mitgeteilt, sich nicht an der Corona-Prämie für Pflegekräfte zu beteiligen, erklärte das Sozialministerium auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa. Der Aufstockungsbetrag muss nun aus dem Landeshaushalt bezahlt werden. Dafür seien etwa 35 Millionen Euro im zweiten Nachtragshaushalt angemeldet.
Hessen will die Corona-Prämie des Bundes mit einem Zusatzbetrag erhöhen. Vom Bund sind bis zu 1.000 Euro geplant - je nach Funktion und Arbeitszeit. Der gestaffelte Aufstockungsbetrag in Hessen soll bis zu 500 Euro betragen. Laut Sozialministerium werden den Pflegebonus rund 80.000 Beschäftigte in 2.600 Einrichtungen erhalten. Das Geld soll ab Juli gezahlt werden. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Schwimmbäder dürfen wieder öffnen +++
Im Wasser plantschen, am Badesee liegen oder in der Sauna schwitzen - das alles ist seit dem heutigen Montag wieder erlaubt. Allerdings gilt nach wie vor: Sowohl außerhalb als auch im Wasser muss ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Volle Liegewiesen und Becken wird es also nicht geben. Warteschlangen sollen vermieden werden, deshalb verkaufen viele Bäder ihre Tickets nun online.
Die Betreiber der Bäder dürfen der Verordnung zufolge nur öffnen, wenn sie "ein anlagenbezogenes Infektionsschutz- und Zugangskonzept" vorlegen. Bei manchen Kommunen könne das noch dauern, heißt es beim Hessischen Städte- und Gemeindebund, schließlich seien die Gegebenheiten vor Ort sehr unterschiedlich. Mitglieder von Schwimmvereinen in Hessen durften bereits seit dem 1. Juni wieder ins Wasser, auch Schwimmkurse waren seitdem wieder möglich. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis 

7-Tage-Inzidenz bleibt bei null – Corona-Zahlen unverändert
Auch heute bleiben die Zahlen in Zusammenhang mit dem Corona-Virus stabil. Weiterhin wurden 407 Personen im Odenwaldkreis positiv auf das Virus getestet, 343 sind bereits genesen und 61 Menschen sind verstorben (Stand 15.06., 12:30 Uhr).
Die drei Personen, die derzeit noch an Corona erkrankt sind, werden in Krankenhäusern außerhalb des Kreises behandelt. Im Gesundheitszentrum in Erbach gibt es aktuell keine Patienten, die mit dem Corona-Virus infiziert sind, allerdings wartet eine Person mit dem Verdacht darauf noch auf ihr Testergebnis.
Die 7-Tage-Inzidenz, die das Land Hessen für den Odenwaldkreis errechnet liegt weiter bei null (Stand 15.06., 00:00 Uhr).

Meldungen aus Baden-Württemberg

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 35.154
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Neckar-Odenwald-Kreis

+++CORONAVIRUS: AKTUELLE INFORMATIONEN UND FALLZAHLEN VOM 15. JUNI 2020 +++
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Main-Tauber-Kreis 

Keine neue Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 15. Juni) - Regelungen für die Kinder- und Jugendangebote

Im Main-Tauber-Kreis wurde am Montag, 15. Juni, kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen weiter bei 399. Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 387 wieder genesen. Derzeit sind noch zwei Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen.

Lockerungen bei Angeboten für Kinder und Jugendliche

Seit 2. Juni 2020 können die Träger der Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit unter bestimmten Voraussetzungen wieder Veranstaltungen und Aktivitäten bis maximal 15 Personen anbieten. Aus Gründen des Infektionsschutzes werden Fachkräfte und Betreuende in die Maximalpersonenanzahl mit eingerechnet. Die Öffnung der Angebote umfasst Termine in Anlauf- und Beratungsstellen, feste Gruppenangebote sowie auch mehrtägige Angebote, wenn die Teilnehmenden im jeweiligen eigenen Haushalt übernachten. Untersagt bleiben weiterhin Angebote ohne Dokumentation der Teilnehmenden und ohne feste Gruppengröße.
Von den Trägern ist im genutzten Innenraum sowie auf den genutzten Außenflächen der Einrichtungen jeweils eine Fläche von zehn Quadratmetern pro Person vorzusehen. Die geltende Abstandsregelung von 1,5 Metern zwischen Betreuenden und Teilnehmenden ist durchgängig einzuhalten. Die Träger der Einrichtungen haben eigene Hygieneschutzkonzepte vorzuhalten. Zur Sicherstellung der Nachverfolgbarkeit möglicher Infektionsketten dokumentieren Träger die Kontaktdaten, die Teilnahme am konkreten Angebot sowie den Zeitraum der Teilnahme für alle Beteiligten und bewahren diese für vier Wochen nach Ende des Angebots auf.
Die freien Träger und Kommunen benötigen Planungssicherheit für die vielseitigen Freizeitangebote, die jedes Jahr in den Sommerferien stattfinden. Das betrifft insbesondere Waldheime und die Stadtranderholung sowie Zeltlager und andere Angebote, bei denen Teilnehmende für mehrere Tage außerhalb des Elternhauses in einer Einrichtung oder in Zelten übernachten. Für diese Angebotsformen wurde mit Rücksicht auf die weiterhin angespannte Pandemiesituation ein Rahmenplan erstellt, mit dem die Träger ihre Angebote bis zu den Sommerferien vorbereiten können.
Bis Mitte Juli soll die Gesamtzahl der an Angeboten beteiligten Teilnehmenden und Betreuenden auf bis zu 100 Personen erhöht werden, falls dies das Infektionsgeschehen zulässt. In diesem Umfang sollen im Sommer auch wieder mehrtägige Freizeiten in Angeboten der Waldheime und Stadtranderholung und Übernachtungsfreizeiten in Zeltlagern und festen Einrichtungen möglich sein. Für Angebote, die Übernachtungen beinhalten, sollen dabei zusätzlich zu einem bereits jetzt notwendigen Hygienekonzept Maßnahmen zum Präventions- und Ausbruchsmanagement vorbereitet werden, um im Ernstfall im Zusammenwirken mit dem lokalen Gesundheitsamt die schnelle Eindämmung eines lokalen Infektionsherds sicherzustellen.

+++Meldungen 14. Juni+++

Weltweit 

17:10 Uhr: Tausende Menschen bei illegalen Partys in Großbritannien
In Großbritannien haben tausende Menschen in der Corona-Krise gegen das Versammlungsverbot verstoßen und Rave-Partys gefeiert. Auf einem Rave in Droylsden mit rund 4000 Feiernden starb ein 20-Jähriger mutmaßlich an einer Überdosis Drogen, wie die Polizei des Bezirks Greater Manchester mitteilte. An einem weiteren Rave in Carrington beteiligten sich etwa 2000 Menschen.
Dabei kam es zu schweren Zwischenfällen: Die Polizei meldete drei Messerangriffe, bei denen unter anderem ein 18-Jähriger schwer verletzt wurde. Ein 25-Jähriger wurde wegen mutmaßlichen Waffenbesitzes festgenommen. Die Polizei ermittelt zudem wegen der mutmaßlichen Vergewaltigung einer 18-Jährigen. Einige Teilnehmer griffen die Polizei mit Projektilen an, ein Polizeiauto wurde beschädigt.
Der stellvertretende Polizeichef Chris Sykes kritisierte die Raves scharf. Sie seien "ein eindeutiger Verstoß gegen das Gesetz" gewesen und hätten "tragische Folgen" gehabt. Die örtliche Abgeordnete Angela Rayner von der Labour-Partei verurteilte die Rave-Partys ebenfalls. Die Teilnehmer hätten "ihr eigenes Leben und das ihrer Angehörigen in Gefahr gebracht". Gemäß der britischen Corona-Auflagen dürfen sich höchstens sechs Menschen im Freien, in Parks oder in privaten Gärten treffen.
(Quelle: ARD) 

11:43 Uhr: IWF dürfte Konjunkturprognose nach unten revidieren
Der Internationale Währungsfonds (IWF) wird seine Prognose für die Weltwirtschaft wahrscheinlich nach unten revidieren. Die meisten Staaten habe die Krise stärker getroffen als in der Vorhersage vom April angenommen, erklärt IWF-Chefin Kristalina Georgiewa. "Eine kleine Anzahl von Staaten schlägt sich besser, doch das ändert nichts an der allgemeinen Tendenz." Im April hatte der IWF für die globale Wirtschaft ein Minus von drei Prozent im Jahr 2020 vorhergesagt. Er war damit optimistischer als etwa die Weltbank, die von minus 5,2 Prozent ausgeht. Die aktualisierte Prognose des IWF wird laut Georgiewa am 24. Juni veröffentlicht. (Quelle: ARD) 

11:22 Uhr: Corona-Warn-App startet am Dienstag
Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes wird am Dienstag vorgestellt und freigeschaltet. Das meldet die Nachrichtenagentur dpa. Letzte Tests seien gut verlaufen, hieß es. Die App solle von Gesundheitsminister Jens Spahn, Innenminister Horst Seehofer, Vertretern der an der Entwicklung beteiligten Unternehmen T-Systems und SAP sowie Kanzleramtschef Helge Braun vorgestellt werden.
Mit der App sollen die Corona-Infektionsketten besser erkannt werden. Sie soll dafür sorgen, dass bei einer Lockerung für das öffentliche Leben die Ausbreitung des Coronavirus nicht wieder stark zunimmt. Nach dpa-Informationen dürfte die App bereits am Montagabend in den Stores von Google und Apple zum Herunterladen bereitstehen. (Quelle: ARD) 

10:10 Uhr: Bahn nimmt reguläre Fahrten ins Ausland wieder auf
Nach der Grenzöffnung will die Deutsche Bahn (DB) ihr Angebot an Verbindungen ins Ausland schrittweise wieder hochfahren. Bis Ende Juni werde der internationale Fernverkehr in alle erreichbaren Länder wieder aufgenommen, kündigte DB-Fernverkehrschef Michael Peterson an. Einige Strecken ins Ausland waren auch in den vergangenen Wochen schon bedient worden.
Bis Ende Juni sollen dann wieder alle Züge in die Schweiz, nach Österreich, Italien, Tschechien, Frankreich, Belgien, Dänemark, Polen und in die Niederlande regulär fahren. Zudem ist nach DB-Angaben ab 27. Juni eine neue ICE-Verbindung zwischen Berlin und Innsbruck geplant sowie eine neue Direktverbindung von Berlin über Dresden, Prag und Wien nach Graz ab dem 16. Juni.
Deutschland beendet seine wegen der Corona-Pandemie eingeführten Grenzkontrollen heute um 24:00 Uhr. Mit der Aufhebung der Binnengrenzkontrollen müssen Reisende auch keinen triftigen Einreisegrund mehr nachweisen. (Quelle: ARD) 

07:29 Uhr: Nachfrage nach Tieren aus Heimen gestiegen
In der Corona-Krise haben Menschen in Deutschland vermehrt Haustiere aus Tierheimen angefragt. Einige Heime hätten in den vergangenen Wochen sehr viele Anfragen erhalten, teilte der Deutsche Tierschutzbund mit. Das Berliner Tierheim bekam während der Krise beispielsweise an einem Wochenende 500 E-Mails. "Das ist vorher noch nie passiert", sagte die Sprecherin des Tierheims, Annette Rost.
In Köln ist ebenfalls eine gestiegene Nachfrage zu beobachten. "Bei Kaninchen zum Beispiel war es so, dass viele Menschen durch Corona Zeit hatten, endlich das schon lange geplante Gehege im Garten zu bauen und Tiere dann aufzunehmen", erklärte die erste Vorsitzende des örtlichen Tierschutzvereins, Anne Kolditz.
Der Deutsche Tierschutzbund führt die höhere Nachfrage auf die besonderen Umstände seit dem Ausbruch der Pandemie zurück. "Unsere Tiere fühlen mit uns, leisten uns Gesellschaft, lenken uns ab und spenden Trost", sagte Sprecherin Lea Schmitz. (Quelle: ARD) 

04:58 Uhr: RKI: 247 registrierte Neuinfektionen in Deutschland
Innerhalb von 24 Stunden haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 247 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 186.269 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. 8787 mit dem Virus infizierte Menschen starben nach RKI-Angaben in Deutschland. Etwa 172.200 Menschen haben die Infektion demnach überstanden. (Quelle: ARD)

03:11 Uhr: China meldet höchsten Anstieg bei Corona-Neuinfektionen seit April
China hat den höchsten Anstieg bei Neuinfektionen mit Sars-CoV-2 seit April gemeldet. Innerhalb von 24 Stunden seien 57 neue Infektionsfälle registriert worden, teilte die nationale Gesundheitskommission mit. 36 der Fälle traten den Angaben zufolge in der Hauptstadt Peking auf und wurden offenbar nicht aus dem Ausland eingeschleppt. Auch in der nordöstlichen Provinz Liaoning gab es demnach zufolge zwei Infektionsfälle, die nicht aus dem Ausland eingeschleppt wurden. Bei diesen beiden Infizierten handelte es sich demnach um Kontaktpersonen von Patienten aus Peking.
In der Volksrepublik wächst derzeit die Angst vor einer zweiten Infektionswelle. Wegen Dutzender Neuinfektionen in Peking hatten die Behörden am Samstag mehrere Wohngebiete im Süden der Hauptstadt abgeriegelt. Die Neuinfektionen stehen nach Behördenangaben im Zusammenhang mit einem nahegelegenen Fleischgroßmarkt. Auch neun Schulen und Kindergärten wurden wegen des neuen Krankheitsausbruchs geschlossen.
Die ursprünglich für Montag geplante Öffnung der Grundschulen wurde wegen des neuen Infektionsherds verschoben. Auch alle Sportveranstaltungen und sowie Gruppenreisen in andere Provinzen wurden abgesagt. Am Donnerstag war in Peking erstmals seit zwei Monaten wieder ein Corona-Infektionsfall festgestellt worden. Bei dem Infizierten handelte es sich um einen Besucher des Xinfadi-Fleischmarkts, der in letzter Zeit nicht gereist war.
China, das als Ursprungsland des Coronavirus gilt, hatte die Ausbreitung des Erregers Sars-CoV-2 nach offiziellen Angaben durch strikte Ausgangsbeschränkungen weitgehend unter Kontrolle gebracht. Bei der Mehrzahl der Fälle in den vergangenen Monaten handelte es sich demnach um aus dem Ausland kommende Menschen, die bei ihrer Rückkehr nach China positiv getestet wurden. (Quelle: ARD) 

00:18 Uhr: Mehr als 21.000 Neuinfektionen in Brasilien
Das Coronavirus breitet sich in Brasilien weiter rasant aus. Das Gesundheitsministerium meldete 21.704 Neuinfektionen. Damit stieg die Gesamtzahl der Ansteckungen auf 850.514. Die Zahl der Todesfälle legte binnen 24 Stunden um 892 auf 42.720 zu. Brasilien weist in der Coronavirus-Pandemie nach den USA weltweit die meisten Infektionen und Todesfälle auf. (Quelle: ARD) 

00:08 Uhr: 70 Prozent der Maschinenbauer verzichten auf Staatshilfe
Die deutschen Maschinenbauer sind laut dem Branchenverband VDMA bislang vergleichsweise wenig auf staatliche Hilfe angewiesen. 70 Prozent der Unternehmen planten derzeit nicht mit Geldern aus den Schutzschirm-Programmen von Bund und Ländern, heißt es in einer Umfrage des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, die der "Welt am Sonntag" vorliegt. Viele Firmen hätten deutlich höhere Polster aufgebaut und ihr Eigenkapital gestärkt. Nur 18 Prozent hätten in den vergangenen Wochen Kreditlinien gezogen, weil ihnen Aufträge fehlen oder Kunden nicht bezahlt haben. 59 Prozent der Betriebe erklären, sie hätten aktuell keinen zusätzlichen ungeplanten Liquiditätsbedarf. (Quelle: ARD) 

Meldungen aus Bayern

Huml: Auswahlverfahren für bayerische Landarztquote ist abgeschlossen – Bayerns Gesundheitsministerin: Ab dem 15. Juni werden die erfolgreichen 114 Bewerberinnen und Bewerber benachrichtigt
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Unterfranken 

Kontaktfreies" Thüringen - Landrat von Rhön-Grabfeld mahnt zur Wachsamkeit
Bislang durften sich nur Menschen von maximal zwei Haushalten treffen. Das ist nun vorbei: als erstes Bundesland hat Thüringen die Corona-Kontaktbeschränkungen aufgehoben. Zwar gilt weiterhin Maskenpflicht und das Abstandsgebot. Seit Samstag gelten nur noch Empfehlungen: Man soll sich mit nicht mehr als einem weiteren Haushalt oder zehn Menschen treffen. Wer sich in Thüringen nicht an die Empfehlungen hält, muss aber mit keinerlei Konsequenzen rechnen.
Den Thüringer "Alleingang" sieht man im benachbarten Unterfranken mit Skepsis. Der Landrat von Rhön-Grabfeld, Thomas Habermann, erklärte gegenüber dem Bayerischen Rundfunk, er verstehe zwar die Entscheidung, die in Thüringen getroffen wurde. Dennoch mahnt der Landrat, „vorsichtig und wachsam zu sein: Die Gefahr ist nicht gebannt!“

Meldungen aus Hessen 

+++ Auch Sonntag kaum Verstöße gegen Corona-Regeln +++
Bei größtenteils regnerisch- trübem Wetter in Hessen haben sich am Sonntag die meisten Menschen laut Polizei weithin an die Corona-Beschränkungen gehalten. Auf Nachfrage hieß es aus den Präsidien, Beamte hätten kaum einschreiten müssen. Mit Blick auf Demonstrationen beziehungsweise Mahnwachen in den Innenstädten war es demnach in der Städten ebenfalls ruhig.
Wie die Polizei in Frankfurt mitteilte, gab es lediglich wenige kleinere Veranstaltungen, die aber allesamt friedlich geblieben seien. In Darmstadt gingen etwa 60 Menschen friedlich auf die Straße, um an das Schengener Abkommen von 1995 zu erinnern. Damals wurden in sieben europäischen Staaten die Grenzkontrollen abgeschafft. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Condor will 1.000 Stellen abbauen +++
Die in Kelsterbach ansässige Fluglinie Condor will infolge der Corona-Krise beinahe jeden vierten Arbeitsplatz abbauen. Davon könnten bis zu 1.000 Stellen betroffen sein, sagte Firmenchef Ralf Teckentrup der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Er äußerte zugleich die Einschätzung, dass die durch die Corona-Pandemie bedingte Krise der Luftfahrtbranche noch bis 2024 dauern werde. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Drei Neuinfektionen, keine weiteren Todesfälle +++
Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen im Vergleich zum Vortag um drei registrierte Fälle angestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Sonntag, 0 Uhr. Es gab keine weiteren Todesfälle, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen bei 491 blieb. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.324 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 9.500 (92 Prozent) als genesen.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Die mit Abstand höchste Zahl weist Kreis Hersfeld-Rotenburg mit 20 Fällen auf. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Bäder-Öffnung: Beschäftigte appellieren an Eigenverantwortung +++
Am Montag dürfen in Hessen Schwimmbäder unter Auflagen wieder öffnen. Unter anderem gelten Abstandsregeln und Zugangsbeschränkungen. Die Beschäftigten blicken "gespannt" auf die kommende Woche, wie Michaela Fisseler-Weinrich sagte, die Vorsitzende des Landesverbands Hessen im Bundesverband Deutscher Schwimmmeister. Der Verband vertritt in Hessen rund 250 Mitglieder. Sie appellierte an die Besucher, eigenverantwortlich zu handeln. "Jeder muss darauf achten, dass die Regeln eingehalten werden. Das ist im Bad ja nicht anders als im Park oder in einem Geschäft."
Fisseler-Weinrich schätzte, dass etwa nur maximal die Hälfte der Bäder gleich am Montag aufmachen wird. Großbetriebe hätten es tendenziell leichter als kleinere Bäder mit wenigen Angestellten. Etwa 20 Prozent der hessischen Bäder würden diesen Sommer nicht öffnen. (Quelle: Hessenschau)

+++ Marburger Virologe hofft auf App-Nachfrage +++
Was bringt die am kommenden Dienstag startende Corona-App? Das entscheiden nach Überzeugung des Marburger Virologen Stephan Becker vor allem die Bürgern. "Der Erfolg dieser Tracing App hängt davon ab, wie viele Menschen sie herunterladen. Sie ist möglicherweise neben Schutzmasken und Abstandhalten ein weiterer Faktor, um aus diesem Lockdown zu kommen", sagte der Leiter des Instituts für Virologie an der Universität Marburg am Sonntag.
Mit der App sollen die Corona-Infektionsketten besser erkannt werden. Sie misst über den Kurzstreckenfunk Bluetooth, ob sich Anwender über einen Zeitraum von 15 Minuten oder länger näher als ungefähr zwei Meter gekommen sind. Wird ein Nutzer positiv auf Corona getestet und teilt er diese Information in der App, werden die anderen Anwender informiert, dass sie in der Nähe einer infizierten Person waren. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Erneut unveränderte Corona-Zahlen
Die Zahlen in Zusammenhang mit dem Corona-Virus bleiben erneut unverändert. Es gibt nach wie vor 407 positive Testergebnisse auf das Virus, 343 genesene Personen und 61 Todesfälle (Stand 14.06., 12:00 Uhr). Dadurch ergibt sich ein Infektionssaldo von drei.
Die drei noch aktiven Corona-Fälle werden in Krankenhäusern außerhalb des Kreises behandelt. Im Gesundheitszentrum in Erbach wartet derzeit eine Person, bei der der Verdacht auf eine Corona-Erkrankung besteht, auf ihr Testergebnis.
Die vom Land Hessen errechnete 7-Tage-Inzidenz liegt bei null (Stand 14.06., 00:00 Uhr).

Meldungen aus Baden-Württemberg

Neckar-Odenwald-Kreis

+++CORONAVIRUS: AKTUELLE INFORMATIONEN UND FALLZAHLEN VOM 14. JUNI 2020 +++
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Main-Tauber-Kreis

Keine neue Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 13. Juni) - Regeln für religiöse Veranstaltungen und Bestattungen

Im Main-Tauber-Kreis wurde am Samstag, 13. Juni, kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen weiter bei 399. Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 387 wieder genesen. Derzeit sind noch zwei Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen.

Corona-Verordnung für Gottesdienste

Die Corona-Verordnung für Gottesdienste und weitere religiöse Veranstaltungen sowie Bestattungen wurde vom Land zuletzt am 11. Juni geändert. In für religiöse Zwecke genutzten Räumlichkeiten von Kirchen und Religions- und Glaubensgemeinschaften gibt es keine fixe Obergrenze für die Zahl der Besucher, solange ein Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt ist. Ausgenommen von der Abstandsvorgabe sind Personen, die in häuslicher Gemeinschaft leben. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird empfohlen.

Körperkontakte und die Verwendung von Gegenständen, die von mehreren Personen genutzt werden, sind so weit wie möglich zu vermeiden. Ein Trinken aus einem gemeinsamen Gefäß, etwa bei einer Kelchkommunion, ist ausgeschlossen.

Bei religiösen Veranstaltungen und Ansammlungen unter freiem Himmel soll die Gesamtzahl von 100 Teilnehmenden nicht überschritten werden. Staatlicherseits ist das Führen einer Teilnehmerliste bei Gottesdiensten und weiteren religiösen Veranstaltungen nicht vorgesehen. Die örtlichen Behörden können jedoch verlangen, dass solch eine Liste geführt wird.

Bestattungen, Urnenbeisetzungen und Totengebete unter freiem Himmel sind mit höchstens 100 Teilnehmenden zulässig. Bestatter und weitere Mitarbeiter sind hierbei nicht mitzuzählen, sofern sie mit der Trauergemeinde nicht in unmittelbaren Kontakt kommen. Außer bei Bestattungen ist für jeden Veranstaltungsort ein schriftliches Infektionsschutzkonzept zu erstellen.

+++Meldungen 13. Juni+++


Weltweit 

13:54 Uhr: Corona-Infektionsrate im Thüringer Kreis Sonneberg kritisch
Die Corona-Situation im Thüringer Kreis Sonneberg bleibt kritisch. Die Infektionsrate lag dort nur knapp unter der Marke von 35 neuen Infektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche. Thüringen setzt diesen Grenzwert in seiner Corona-Verordnung niedriger an als die von Bund und Ländern erarbeiteten Empfehlungen, die eine Schwelle von 50 Neuinfektionen vorsehen.
Die Zahl der bekannten Infektionen im Kreis Sonneberg stieg um drei auf 284, wie das Landratsamt mitteilte. Der Kreis setzt nun nicht alle in der neuen Thüringer Corona-Verordnung vorgesehenen Lockerungen um. Per Allgemeinverfügung ist etwa die Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Schutz erweitert und gilt auch für Beschäftigte in Geschäften sowie Servicepersonal in Gaststätten.
Als erstes Bundesland hat Thüringen seine Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie heute beendet. Nun gelten nur noch Empfehlungen: Man soll sich mit nicht mehr als einem weiteren Haushalt oder zehn weiteren Menschen treffen. (Quelle: ARD) 

09:27 Uhr: US-Regierungsberater Fauci sieht Alarmzeichen
Der Pandemie-Experte und US-Regierungsberater Anthony Fauci warnt davor, dass der von einigen Bundesstaaten gemeldete Anstieg von Krankenhausaufenthalten von Corona-Infizierten ohne strikte Kontaktsperren außer Kontrolle geraten könnte. Da die Beschränkungen des öffentlichen Lebens gelockert würden, stiegen die Infektionszahlen, sagt er CNN. "Wenn man aber anfängt, immer mehr Krankenhausaufenthalte zu registrieren, ist das ein sicheres Alarmzeichen dafür, dass man dabei ist, in die falsche Richtung zu gehen." In den USA sind mehr als 114.000 Menschen in Verbindung mit dem Virus gestorben, mehr als zwei Millionen Menschen haben sich nachweislich damit angesteckt. (Quelle: ARD) 

04:40 Uhr: RKI meldet 348 Neuinfektionen in Deutschland
Innerhalb von 24 Stunden haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem Robert Koch-Institut (RKI) 348 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 186.022 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie das RKI meldete. 8781 mit dem Virus infizierte Menschen starben demnach in Deutschland. Etwa 171.900 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Quelle: ARD) 

00:58 Uhr: EU-Kommission will Hilfen für Start-Ups und Kleinunternehmen erleichtern
Die EU-Kommission will Vorschriften lockern, um zusätzliche Hilfen für Kleinunternehmen während der Corona-Krise zu ermöglichen. Zum einen soll es für Privatinvestoren leichter werden, solche Firmen und Start-Ups zu rekapitalisieren, erklärte sie. Parallel dazu sollen auch die kleineren Unternehmen staatliche Hilfen erhalten dürfen, die bereits vor der Krise in Schwierigkeiten waren.
Durch diese Änderungen könnten insbesondere innovative Start-Ups besser unterstützt werden, die für die wirtschaftliche Erholung der EU dringend benötigt würden. Die Kommission will nun Stellungnahmen der EU-Mitgliedsstaaten einholen und dann einen endgültigen Entwurf der Maßnahmen ausarbeiten. (Quelle: ARD) 

00:13 Uhr: Studie: Maskenpflicht verhinderte offenbar Zehntausende Infektionen
Die Maskenpflicht hat einer Studie zufolge womöglich Zehntausende Corona-Infektionen verhindert. Zur Eindämmung des Virus sei das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes sogar noch wichtiger als Abstandsregeln und Ausgangssperren, heißt es in der im US-Fachmagazin PNAS veröffentlichten Untersuchung.
So habe sich das Infektionsgeschehen dramatisch verändert, als die Maskenpflicht in Norditalien am 6. April und in New York am 17. April eingeführt worden seien. "Allein diese Schutzmaßnahme reduzierte die Zahl der Infektionen erheblich, und zwar um mehr als 78.000 in Italien vom 6. April bis 9. Mai und um mehr als 66.000 in New York City vom 17. April bis 9. Mai", berechneten die Wissenschaftler. (Quelle: ARD) 

Meldungen aus Bayern

Landkreis Aschaffenburg

Hoher Versorgungsgrad mit persönlicher Schutzausrüstung
Die Verteilung von Persönlicher Schutzausrüstung und Schutzmaterial gegen die Infektion mit dem Coronavirus an die Bedarfsträger wird zum 30. Juni eingestellt. Auf diese Weisung des Bayerischen Innenministeriums hin schließt auch das Verteilzentrum des Landkreises Aschaffenburg seine Pforten zum Monatswechsel.
Diesen Beschluss fasste der Ministerrat in seiner Sitzung am 26. Mai und begründet ihn mit den wöchentlich sinkenden Bedarfsmeldungen. Diese ließen erkennen, dass zum genannten Termin die Bedarfsträger wieder selbstständig in er Lage seien, ausreichende Schutzausrüstung zu beschaffen.
Die entfallene Notwendigkeit, Einrichtungen im Gesundheitsbereich – wie etwa Krankenhäuser, Pflegeinrichtungen oder Arztpraxen – aus öffentlicher Hand mit Schutzausrüstung zu versorgen, zeigt den hohen Versorgungsgrad, der sich zwischenzeitlich stabilisiert hat.
Der Landkreis wird die Situation selbstverständlich aber nicht aus den Augen verlieren. Sollte dennoch ein Not-Bedarf entstehen, wird der Landkreis auch weiterhin unterstützend aktiv werden. Ein solcher Notbedarf kann auch nach dem 30. Juni unter der Mail-Adresse psa@ab112.de angemeldet werden. Auf diesem Wege kann gegen entsprechende Rechnungslegung Material ausgegeben werden. Privatpersonen können in diesem Rahmen nicht bedacht werden.
Für dringende Notfälle steht Ihnen auch die folgende Rufnummer zu Verfügung: 06021/394-847

Meldungen aus Hessen

+++ Corona-Warn-App laut TÜV-Test sicher +++
Die Corona-Warn-App des Bundes, die in der kommenden Woche starten soll, ist nach Einschätzung des TÜV sicher. Ein IT-Experte sagte der Agentur dpa, man habe die App geprüft. Das System laufe stabil. Niemand müsse die Befürchtung haben, überwacht zu werden. Die freiwillige App soll anzeigen, ob man Kontakt zu jemandem hatte, der mit Corona infiziert ist. Dadurch soll die Verbreitung des Virus künftig schneller gestoppt werden. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Acht Neuinfektionen, zwei weitere Todesfälle +++
Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen im Vergleich zum Vortag um 8 registrierte Fälle angestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Samstag, 0 Uhr. Es gab zwei weitere Todesfälle, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen bei 491 liegt. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.321 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 9.500 (92 Prozent) als genesen.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Die mit Abstand höchste Zahl weist die Stadt Frankfurt mit 25 Fällen auf, gefolgt vom Kreis Hersfeld-Rotenburg mit 24 Fällen.
(Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis 

Corona-Zahlen bleiben gleich
Auch heute (13.06., 12:00 Uhr) hat sich die Corona-Statistik nicht verändert: Die Zahl der Infektionsfälle (407), der Genesenen (343) und der Verstorbenen (61) ist gleich geblieben, so dass der Infektionssaldo weiter bei drei liegt. Die drei Patienten werden in Kliniken außerhalb des Odenwaldkreises behandelt. Im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis steht ein Testergebnis noch aus. Die vom Land Hessen errechnete Sieben-Tage-Inzidenz zur Messung von Neu-Infektionen beträgt null (13.06., 00:00 Uhr).

Meldungen aus Baden-Württemberg

Neckar-Odenwald-Kreis

Main-Tauber-Kreis 

Keine neue Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 13. Juni) - Regeln für religiöse Veranstaltungen und Bestattungen
Im Main-Tauber-Kreis wurde am Samstag, 13. Juni, kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen weiter bei 399. Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 387 wieder genesen. Derzeit sind noch zwei Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen.

Corona-Verordnung für Gottesdienste

Die Corona-Verordnung für Gottesdienste und weitere religiöse Veranstaltungen sowie Bestattungen wurde vom Land zuletzt am 11. Juni geändert. In für religiöse Zwecke genutzten Räumlichkeiten von Kirchen und Religions- und Glaubensgemeinschaften gibt es keine fixe Obergrenze für die Zahl der Besucher, solange ein Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt ist. Ausgenommen von der Abstandsvorgabe sind Personen, die in häuslicher Gemeinschaft leben. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird empfohlen.
Körperkontakte und die Verwendung von Gegenständen, die von mehreren Personen genutzt werden, sind so weit wie möglich zu vermeiden. Ein Trinken aus einem gemeinsamen Gefäß, etwa bei einer Kelchkommunion, ist ausgeschlossen.
Bei religiösen Veranstaltungen und Ansammlungen unter freiem Himmel soll die Gesamtzahl von 100 Teilnehmenden nicht überschritten werden. Staatlicherseits ist das Führen einer Teilnehmerliste bei Gottesdiensten und weiteren religiösen Veranstaltungen nicht vorgesehen. Die örtlichen Behörden können jedoch verlangen, dass solch eine Liste geführt wird.
Bestattungen, Urnenbeisetzungen und Totengebete unter freiem Himmel sind mit höchstens 100 Teilnehmenden zulässig. Bestatter und weitere Mitarbeiter sind hierbei nicht mitzuzählen, sofern sie mit der Trauergemeinde nicht in unmittelbaren Kontakt kommen. Außer bei Bestattungen ist für jeden Veranstaltungsort ein schriftliches Infektionsschutzkonzept zu erstellen.

+++ Meldungen 12. Juni +++

Weltweit

20:35 Uhr: Ukraines Präsident wegen Corona-Infektion seiner Frau eingeschränkt
In der Ukraine ist Präsident Wolodymyr Selenskyj wegen einer Coronavirus-Infektion seiner Ehefrau Olena Selenska zu einem "besonderen Arbeitsregime" übergegangen. Da das Staatsoberhaupt gemäß der Verfassung seine Vollmachten nicht delegieren könne, werde es keine komplette Selbstisolation sein, teilte das Präsidentenbüro in Kiew mit. Dennoch werde der 42-Jährige auf Dienstreisen verzichten und physische Kontakte auf seine Berater und Leibwächter beschränken. Zudem werde er täglich auf das Virus getestet. Wenige Stunden zuvor hatte sich seine 42-jährige Ehefrau nach dem Bekanntwerden ihrer Infektion in Selbstisolation begeben. Tests bei Selenskyj und den beiden Kindern des Paares seien negativ gewesen.
Staatschef Selenskyj trägt bei öffentlichen Auftritten häufig keine Schutzmaske und steht deshalb in der Kritik. Weil er ein Café besuchte und damit gegen die Corona-Beschränkungen verstieß, drohen ihm zudem mehr als 1100 Euro Geldstrafe.
Gestern hatte die Ukraine eine Rekordzahl an Neuansteckungen gemeldet. Zuvor hatte das Land seine Beschränkungen gegen die Ausbreitung des Virus gelockert. In dem osteuropäischen Land sind bisher etwa 30.000 Infektionen nachgewiesen worden. (Quelle: ARD) 

19:58 Uhr: Braunschweig genehmigt Leichtathletik-Meisterschaften
Die eigentlich für voriges Wochenende geplanten deutschen Leichtathletik-Meisterschaften dürfen nun definitiv am 8. und 9. August in Braunschweig stattfinden. Die Stadt genehmigte nach Angaben des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) die Veranstaltung. Zuschauer sind bei den Titelkämpfen nicht zugelassen. Der Verband hatte für die Meisterschaften ein Hygienekonzept erarbeitet, angepasst an die Anforderungen in Niedersachsen. "Wir verfolgen natürlich die aktuellen Lockerungen, und wenn eine Möglichkeit besteht, planen wir Wettbewerbe der Mittel- und Langstrecke ein", sagte DLV-Präsident Kessing. Bisher sind nur Laufwettbewerbe bis 800 Meter in getrennten Bahnen vorgesehen. Das hatte Kritik hervorgerufen. (Quelle: ARD) 

19:23 Uhr: WHO: Mütter sollen ihre Babys auch bei Corona-Infektion stillen
Mütter sollen ihre Neugeborenen nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO auch im Fall einer vermuteten oder bestätigten Corona-Infektion stillen. "Die Vorteile des Stillens überwiegen", sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Kinder hätten nach aktuellem Forschungsstand der WHO ein geringeres Risiko, sich mit Corona anzustecken. Allerdings seien sie deutlich anfälliger für andere Krankheiten, wenn sie nicht gestillt werden. Bisher sei SARS-CoV-2 nicht als Lebendvirus in Muttermilch nachgewiesen worden, sagte ein WHO-Experte. (Quelle: ARD) 

19:06 Uhr: Norwegen öffnet Grenzen
Norwegen will am Montag die Grenzen zu fast allen Nachbarländern wieder öffnen. Dies gab Regierungschefin Erna Solberg bekannt. Reisende könnten von Dänemark, Finnland und Island problemlos nach Norwegen kommen - bei Schweden gebe es regionale Regelungen: Vorerst dürften nur Besucher von der Insel Gotland einreisen, weil in den anderen Regionen Schwedens das Infektionsniveau noch nicht "akzeptabel" sei. Norwegen ist nicht Mitglied der EU, aber des Schengen-Raums, innerhalb dessen ab Montag weitgehend wieder grenzüberschreitendes Reisen möglich sein soll.
In Norwegen starben bisher 242 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. In den vergangenen Tagen hatte es stets nur sehr wenige Neu-Infektionen gegeben. (Quelle: ARD) 

17:54 Uhr: Fast 100 Corona-Infizierte auf Spargelhof in Bayern
Auf einem Spargelhof in Bayern sind inzwischen 95 Menschen positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. 525 Mitarbeiter seien untersucht worden, teilte das Landratsamt in Aichach mit. "Aktuell werden alle Kontaktpersonen der Erkrankten ermittelt." Die Getesteten hätten zum Zeitpunkt des Abstrichs jedoch keine Symptome einer Covid-19-Erkrankung gezeigt, teilte die Behörde mit. Nach Einschätzung der Behörde betrifft der Ausbruch lediglich den Spargelhof. (Quelle: ARD) 

17:32 Uhr: Corona-Fall in Weiden: 55 Menschen müssen in Quarantäne
Nachdem sich ein Bewohner einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende in Weiden in der Oberpfalz mit dem Coronavirus infiziert hat, müssen mehr als 50 weitere Bewohner vorsorglich in Quarantäne. Das Gesundheitsamt habe heute 36 Bewohner auf das Virus getestet, teilte die Regierung der Oberpfalz mit.
Da die Kontaktpersonen nicht sicher nachverfolgt werden konnten, stellte das Gesundheitsamt das gesamte betroffene Gebäude unter Quarantäne. Wie lange die 55 Bewohner, zu denen auch Kleinkinder zählen, ihre Zimmer nicht verlassen dürfen, war zunächst unklar. Ein Catering-Service versorge die Bewohner mit Essen, hieß es. (Quelle: ARD) 

17:15 Uhr: Sechs Schulen in Magdeburg wegen Coronavirus geschlossen
Wegen eines Corona-Ausbruchs sind in Magdeburg von Montag an sechs Schulen und zwei Kinder- und Jugendeinrichtungen geschlossen. Die Infektionsketten seien noch nicht vollständig nachvollziehbar, teilte das Gesundheitsamt mit. "Derzeit wissen wir noch nicht, warum es die neuen Erkrankungen in so vielen verschiedenen Familien gibt", sagte der Amtsarzt Eike Henning.
Bereits gestern hatte die Stadt entschieden, eine Grundschule zu schließen. Heute wurde bekannt, dass fünf weitere Schulen nach dem Wochenende nicht wieder öffnen. In Magdeburg sind den Angaben zufolge nun 132 Covid-19-Fälle gemeldet. Zwei Erkrankte werden nach Angaben des Gesundheitsamts derzeit in Krankenhäusern behandelt, eine weitere Person ist in der vergangenen Nacht gestorben. (Quelle: ARD) 

16:02 Uhr: Mehrwertsteuersenkung: Neue Preisschilder im Handel nicht nötig
Pauschale Rabatte wie im Schlussverkauf statt neuer Preisschilder: Das Wirtschaftsministerium will es Geschäften einfach machen, die während der Corona-Krise gesenkte Mehrwertsteuer an die Kunden weiterzugeben. Geschäfte müssten dafür nicht alle Preisschilder ändern, erklärte das Ministerium. Sie könnten eine Ausnahmeregelung nutzen und den Rabatt pauschal an der Kasse gewähren. Das Verfahren kennen Kunden etwa aus dem Schlussverkauf. (Quelle: ARD) 

16:00 Uhr: Mieterbund: Immer mehr Mieter können nicht zahlen
Mieter geraten nach Angaben des Deutschen Mieterbunds in der Corona-Krise zunehmend in Zahlungsschwierigkeiten. Mittlerweile gehe es darum in jeder zehnten Beratung bei den örtlichen Mietervereinen, teilte der Verband mit. Hochgerechnet könnten demnach etwa 10.000 Haushalte betroffen sein.
Trotz Einkommensverlusten hätten die meisten Mieter zwar im April und Mai noch zahlen können. Nun steige aber die Zahl derer, die nicht mehr oder nur teilweise zahlen können, hieß es. Der Mieterbund fordert deshalb, den Kündigungsschutz für Mieter in der Corona-Krise um drei bis sechs Monate zu verlängern. Bislang gilt: Bis Ende Juni kann Mietern wegen ausbleibender Meitzahlungen nicht gekündigt werden. Die Betroffenen bleiben die Miete aber schuldig, müssen also nachzahlen.
(Quelle: ARD) 

15:48 Uhr: Ab Montag keine Kontrollen mehr an Grenze zu Frankreich
Die Zeit der Grenzkontrollen bei der Einreise aus Frankreich ist am Montag vorbei: "Mit Ablauf des Sonntags enden die Kontrollen", sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Die Präsidenten der Bundespolizeidirektionen seien in einer Telefonkonferenz übereingekommen, dass mit Beginn des Montags Schluss sei. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hatte zuvor das Ende der Grenzkontrollen an den deutschen Landesgrenzen angekündigt.
"Wir sind sehr erleichtert, dass die Kontrollen zu Ende gehen", sagte der Bundespolizei-Sprecher. "Das bedeutet wieder ein Stück mehr Normalität." Von Mitte März bis Mitte Mai hatte es systematische Kontrollen an der Grenze zu Frankreich und auch zu Luxemburg gegeben, seitdem wurde nur noch stichprobenartig kontrolliert. (Quelle: ARD) 

12:52 Uhr: DIW: Selbständige stärker betroffen als Angestellte
Die Corona-Rezession trifft einer Studie zufolge die gut vier Millionen Selbstständigen in Deutschland stärker als Arbeiter und Angestellte. Rund 60 Prozent der Selbstständigen beklagen Einkommensverluste, geht aus einer Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervor. Bei den abhängig Beschäftigten betreffe dies hingegen nur etwa 15 Prozent. Rund die Hälfte der von der Krise negativ betroffenen Selbstständigen verfüge nur für maximal drei Monate über Liquiditätsreserven, während sie zugleich relativ wenig direkte staatliche Unterstützung zum Ausgleich ihrer Einkommensausfälle erhielten. (Quelle: ARD) 

11:13 Uhr: Kabinett beschließt Konjunkturpaket
Das Bundeskabinett hat die zeitweise Absenkung der Mehrwertsteuer ab Juli beschlossen. Die Steuerentlastung im Volumen von etwa 20 Milliarden Euro soll bis zum 29. Juni von Bundestag und Bundesrat beschlossen werden und am 1. Juli in Kraft treten. "Wir wollen aus der Krise raus mit voller Kraft", erklärte Bundesfinanzminister Olaf Scholz.
Ebenfalls gebilligt wurden Gesetzentwürfe für einen Kinderbonus von 300 Euro pro Kind für Familien sowie Überbrückungshilfen für kleinere und mittelgroße Unternehmen. Der Kinderbonus soll in zwei Raten zu je 150 Euro im September und Oktober gemeinsam mit dem Kindergeld überwiesen werden. Das sagte Bundesfamilienministerin Franziska Giffey. Das Kabinett brachte auch die Reform der Kfz-Steuer auf den Weg, die eine stärkere Ausrichtung der Besteuerung am CO2-Ausstoß vorsieht - große Spritschlucker sollen also höher besteuert werden. (Quelle: ARD) 

10:58 Uhr: Wahlkampf: Trump-Anhänger müssen Verzicht auf Klage unterschreiben
US-Präsident Donald Trump will sich mit Blick auf mögliche Corona-Infektionen während seiner Wahlkampfauftritte rechtlich absichern. Um sich für Trumps Auftritt kommende Woche in der Stadt Tulsa anzumelden, müssen Anhänger des Republikaners bestätigen, dass sie sich der Ansteckungsgefahr bewusst sind und zusichern, dass sie im Falle einer Infektion keine rechtlichen Schritte gegen Trumps Wahlkampfteam oder dessen Auftragnehmer einleiten. Angaben zu einer Maskenpflicht oder anderen Schutzmaßnahmen bei den Wahlkampfveranstaltungen finden sich auf der Website nicht. (Quelle: ARD) 

10:42 Uhr: Spahn warnt vor Sorglosigkeit
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die Menschen davor gewarnt, zu leichtfertig mit der BEdrohung durch das Coronavirus umzugehen. Im rbb sagte er: "Wir haben weiterhin eine Entwicklung auf niedrigem Niveau, jeden Tag Neuinfektionen, aber in einer Größenordnung, mit der wir gut umgehen können." Er ergänzte aber: "Wir sehen aber auch, ob bei Familienfeiern oder Gottesdiensten, das Virus ist noch da. Und wenn wir es ihm zu leichtmachen, wenn wir zu sorglos sind, dann verbreitet es sich wieder sehr schnell." (Quelle: ARD) 

04:55 Uhr: 258 registrierte Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland
nnerhalb von 24 Stunden haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem Robert Koch-Institut 258 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 185.674 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. 8763 mit dem Virus infizierte Menschen starben nach RKI-Angaben in Deutschland - das bedeutet ein Plus von 8 im Vergleich zum Vortag. Etwa 171.600 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Das sind 400 mehr als noch einen Tag zuvor. (Quelle: ARD) 

04:30 Uhr: 100 symbolische "Gräber" am Strand von Copacabana
Mit der symbolischen Aushebung von 100 "Gräbern" am Strand von Copacabana haben Aktivisten gegen den Umgang der brasilianischen Regierung mit der Corona-Pandemie protestiert. Am Strandabschnitt direkt vor dem berühmten Hotel "Copacabana Palace" schaufelten sie Reihen von rechteckigen Löchern. Darauf steckten sie schwarze Kreuze mit kleinen brasilianischen Fahnen. Mit der Aktion solle der brasilianischen Opfer der Pandemie gedacht und zugleich die "Inkompetenz" der Regierung von Präsident Jair Bolsonaro angeprangert werden, erklärten die Aktivisten. Die Reihen von Löchern im Copacabana-Strand erinnern an die hastig geschaufelten Gräber in besonders hart von der Pandemie betroffenen brasilianischen Gegenden wie etwa der Amazonasmetropole Manaus. (Quelle: ARD) 

04:30 Uhr: Kanzleramtschef mahnt: Kontaktbeschränkungen weiter einhalten
Kanzleramtschef Helge Braun hat an die Bürger appelliert, sich weiter an die Abstandsregeln und Kontaktbeschränkungen in der Corona-Krise zu halten. Dass die Infektionszahlen in Deutschland so niedrig seien, habe mit der sehr guten Disziplin der Gemeinschaft zu tun und nicht damit, dass das Coronavirus nicht gefährlich sei, sagte der CDU-Politiker in der ZDF-Sendung "maybrit illner". Auch wenn Deutschland an vielen Stellen jetzt zur Normalität zurückkehre, müssten die elementaren Regeln solange durchgehalten werden, bis es eines Tages einen Impfstoff gebe. (Quelle: ARD) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken 

3.521 Corona-Fälle in Unterfranken
Die unterfränkischen Gesundheitsbehörden melden am Freitag (12.06.20) 3.521 bestätigte Corona-Fälle in dem Regierungsbezirk. In der Region sind 189 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. In Stadt und Landkreis Würzburg sind es 884 Corona-Fälle. 59 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Schweinfurt sind es 704 Corona-Fälle. 43 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind es 660 Corona-Fälle. 42 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Bad Kissingen sind es 269 Corona-Fälle. 19 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Haßberge sind es 162 Corona-Fälle. Sechs Menschen sind gestorben. Im Landkreis Kitzingen sind es 191 Corona-Fälle. Drei Menschen sind gestorben. Im Landkreis Main-Spessart sind es 157 Corona-Fälle. Sechs Menschen sind gestorben. Im Landkreis Miltenberg sind es 299 Corona-Fälle. Fünf Menschen sind gestorben. Im Landkreis Rhön-Grabfeld: 195 Corona-Fälle. Sechs Menschen sind gestorben. (Quelle: BR) 

Film-Photo-Ton-Museum in Gemünden öffnet wieder
Das Film-Photo-Ton-Museum im Gemündener Huttenschloss öffnet ab diesem Samstag wieder – natürlich unter "Coronabedingungen", die Besucher müssen Mund-Nasen-Schutz tragen. Wegen des personellen Mehraufwands ist die Öffnungszeit beschränkt auf jeweils samstags von 14 bis 17 Uhr. Führungen werden nur begrenzt angeboten und müssen angemeldet werden. Die beliebten Kinovorführungen und Konzertveranstaltungen des Museumsvereins müssen bis auf Weiteres ausfallen. (Quelle: BR) 

7-Tage-Inzidenz sinkt unter 1,0
Gute Nachrichten gibt es von der Regierung von Unterfranken und vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Die sogenannte "7-Tage-Inzidenz" ist im Regierungsbezirk erstmals seit Beginn der Pandemie unter 1,0 gefallen. Das bedeutet, dass in Unterfranken in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner nur noch etwa ein neuer Coronafall gemeldet wurde. (Quelle: BR) 

Eine Neuinfektion im Raum Würzburg
Dem Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg wurde (Stand: 12.06.20, 07.30 Uhr) seit dem 10. Juni eine weitere positiv auf das Corona-Virus getestete Person gemeldet. Damit steigt die Zahl der insgesamt positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen in Stadt und Landkreis Würzburg auf 884. Derzeit sind sieben Personen in Stadt und Landkreis am Coronavirus erkrankt. Als gesund entlassen wurden bisher insgesamt 818 Personen. Aktuell sind 18 Personen in häuslicher Quarantäne. Im Raum Würzburg sind 59 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt bei 299 Personen. Nach wie vor wird niemand stationär behandelt. Die Zahl der Todesfälle liegt bei fünf Personen und 290 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen. 

Landkreis Aschaffenburg

Kein Anstieg im Raum Aschaffenburg
Das Gesundheitsamt Aschaffenburg meldet (Stand: 12.06.20, 13.30 Uhr) keine Neuinfektion mit dem Coronavirus in Stadt und Landkreis Aschaffenburg. Damit liegt die Zahl der bestätigten Corona-Fälle weiterhin bei 660. Aktuell sind elf Personen am Coronavirus erkrankt. Eine Person befindet sich auf der Intensivstation. 607 Personen sind wieder gesund. 14 Menschen befinden sich als Kontaktpersonen in Quarantäne. Im Raum Aschaffenburg sind 42 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben.
(Quelle: BR)

Aschaffenburg startet Volksfest-Alternativprogramm
Das Aschaffenburger Volksfest, das eigentlich vom 19. bis 29. Juni hätte stattfinden sollen, wurde wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Damit dennoch ein wenig Volksfest-Atmosphäre Einzug halten kann, stehen Aschaffenburger Schaustellern nun im Wechsel Standplätze in der Innenstadt zur Verfügung – "um volksfesttypische Waren anbieten zu können", wie es von Seiten der Stadt heißt. Das Konzept hat die Stadt Aschaffenburg in Zusammenarbeit mit den örtlichen Schaustellerverbänden erarbeitet. (Quelle: BR) 

Landkreis Main-Spessart

Im Landkreis Main-Spessart gibt es aktuell (Stand: 12. Juni, 9 Uhr) sechs positiv auf Covid-19 getestete Personen. Damit ist die Zahl seit der letzten Meldung vom 10. Juni unverändert. (Vergleich zur letzten Woche, 5. Juni: Fünf positiv auf Covid-19 getestete Personen). Insgesamt gibt es im Landkreis Main-Spessart bislang 157 positiv auf Covid-19 getestete Personen. (Vergleich zur letzten Woche, 5. Juni: 156 positiv auf Covid-19 getestete Personen). Genesen sind davon 145 Personen. (Stand, 5. Juni: 145 Personen genesen). Die Zahl der an bzw. mit Sars-CoV-19 Verstorbenen liegt unverändert bei sechs. Drei Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. (Stand, 5. Juni: Zwei Personen in häuslicher Quarantäne). 

Meldungen aus Hessen 

+++ Vogelsbergkreis gilt als Corona-frei +++
17.33 Uhr: Seit sechs Wochen hat es im Vogelsbergkreis nach offiziellen Angaben keine einzige Neuinfektion mehr gegeben. Der letzte Erkrankte gilt seit Mittwoch als genesen. Der Kreis verzeichnete bislang fünf Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus und 116 Genesene. Ebenfalls für Corona-frei hatte sich zuvor der Odenwaldkreis erklärt. Im Werra-Meißner-Kreis liegt derzeit nur noch ein Infizierter im Krankenhaus, 197 andere gelten als genesen. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Lilien-Coach Grammozis: "Leute leiden brutal" +++
16.23 Uhr: Zuschauer dürfen in der Fußball-Bundesliga und Zweiten Liga aufgrund der Corona-Pandemie weiterhin nicht ins Stadion. Ein Umstand, den auch Dimitrios Grammozis, Trainer des SV Darmstadt 98, nicht loslässt. "Wir wollen auch für unsere Fans alles geben. Die Leute leiden brutal darunter, nicht ins Stadion kommen zu dürfen", sagte der Lilien-Coach vor dem Geister-Heimspiel seines Teams gegen Hannover am Sonntag (13.30 Uhr). (Quelle: Hessenschau) 

+++ Wetzlar: 46 Anzeigen nach Shisha-Bar-Kontrollen +++
12.56 Uhr: Die Polizei in Wetzlar hat am Mittwochabend in vier Shisha-Bars Kontrollen aufgrund der aktuellen Corona-Bestimmungen durchgeführt. Dabei stellten die Beamten 46 Anzeigen an Gäste aus, alleine 43 davon in einer einzigen der vier Bars. Laut Polizei saßen die Gäste mit Angehörigen von mehr als zwei Haushalten an den Tischen oder hielten die Mindestabstände nicht ein. Auch auf den Betreiber der Bar kommen demnach gleich mehrere Anzeigen zu. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Digitaler Anne Frank-Tag in Frankfurt +++
Der von der Stadt Frankfurt und der Bildungsstätte Anne Frank gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern ausgerichtete Anne Frank-Tag findet in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie digital statt. Unter dem Motto "Es beklemmt mich doch mehr, als ich sagen kann …", thematisieren am 15. und 16. Juni zahlreiche Online-Veranstaltungen alte und neue Formen von Antisemitismus. Den Anne Frank-Tag gibt es bereits seit 2017. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Kontrollen, aber keine Absperrbänder am Friedberger Platz +++
11.24 Uhr: Brückentag und bestes Sommerwetter: Die Hessen zieht es heute wieder ins Freie, in den Städten könnten die öffentlichen Plätze und Parks trotz Corona-Krise richtig voll werden. Die Polizei will die gelockerten Kontakt-Regeln weiter kontrollieren, wie die Beamten in Kassel, Wiesbaden und Frankfurt dem hr sagten. Am Frankfurter Party-Hotspot Friedberger Platz könnte das am Abend eine Herausforderung werden: "Wir werden kontrollieren, ob sich die Menschen dort nicht in Gruppen von mehr als zehn Personen zusammenschließen", kündigte Michael Jenisch, Sprecher des Ordnungsamtes, an. Bei Verstößen sollen die Einsatzkräfte "maßvoll eingreifen", indem sie die Besucher ansprechen. Absperrbänder auf der Rasenfläche sind laut Jenisch aber erst einmal nicht geplant.
Auch in Gaststätten sollen die Bestimmungen überprüft werden. "Natürlich kontrollieren wir auch weiterhin die Einhaltung der Hygieneregeln und die Existenz der Gästelisten in gastronomische Betrieben", so Jenisch. Es werde auch auf die Gruppengrößen geschaut. Seit Donnerstag dürfen sich in der Öffentlichkeit wieder zehn Personen treffen - unabhängig davon, aus welchem Haushalt sie stammen.
(Quelle: Hessenschau)

+++ 17 Neuinfektionen, keine weiteren Todesfälle +++
Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen im Vergleich zum Vortag um 17 registrierte Fälle angestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Freitag, 0 Uhr. Es gab keine weiteren Todesfälle, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen bei 489 liegt. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.313 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 9.500 (92 Prozent) als genesen.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Die mit Abstand höchste Zahl weist der Kreis Hersfeld-Rotenburg mit 20,7 Fällen auf, gefolgt vom Kreis Fulda mit 6,3. In Frankfurt liegt die Zahl der Neuinfektionen bei 3,9. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Rheingau-Taunus-Kreis bietet Ferienangebote +++
In einigen Kommunen des Rheingau-Taunus-Kreises wird es trotz der Corona-Pandemie während der bald anstehenden Sommerferien doch noch ein deutlich kleineres und abgespecktes Freizeitprogramm mit unterschiedlichen Aktionen für Kinder geben. Wie der Kreis am Freitag mitteilte, würde die geringe Zahl an Neuinfizierten dies zulassen. "Da sehr viele Familien wegen der Corona-Pandemie ihre Wohnungen zuletzt nicht verlassen konnten, war es für uns wichtig, dass wenigstens einige Ferienfreizeiten in einem kleinen Rahmen - unter Einhaltung der Vorgaben - stattfinden können", erklärte Jugendhilfe-Dezernentin Monika Merkert. "Eltern können sich in einigen Tagen vor Ort in ihren Kommunen informieren, wo es Angebote gibt", fügte Landrat Frank Kilian (parteilos) hinzu. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Keine Veränderungen bei den Corona-Zahlen
Auch heute bleiben die Zahlen in Zusammenhang mit dem Corona-Virus unverändert. Es gibt weder neue positive Testergebnisse noch weitere Todesfälle oder Genesene (Stand: 12.06., 12:45 Uhr). Somit bleibt es konstant bei 407 positiven Tests, 343 genesenen Personen, 61 Todesfällen und einem Infektionssaldo von drei.
Die drei aktiven Corona-Fälle werden in Krankenhäusern außerhalb des Kreises betreut.
Eine Meldung des Landes Hessen zur 7-Tage-Inzidenz im Odenwaldkreis lag noch nicht vor, als diese Mitteilung erstellt wurde.

Südhessen 

+++ Trennscheiben für Fahrerschutz in Bussen +++
Um die Ansteckungsgefahr zwischen Fahrpersonal und Fahrgästen zu minimieren, rüstet die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) ihre Omnibusse mit speziellen gläsernen Trennscheiben aus. Ab Montag wird dadurch auch der Vordereinstieg sowie der Fahrkartenverkauf in den umgebauten Fahrzeugen wieder möglich, teilte das Unternehmen mit. Zudem können wieder alle Sitzplätze im Bus benutzt werden, da auf das provisorische Absperrband zwischen Fahrer- und Fahrgastbereich verzichtet werden kann. (Quelle: FFH)

Meldungen aus Baden-Württemberg 

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 35.094
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Neckar-Odenwald-Kreis

+++CORONAVIRUS: AKTUELLE INFORMATIONEN UND FALLZAHLEN VOM 12. JUNI 2020 +++
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Main-Tauber-Kreis

Keine neue Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 12. Juni) 
Im Main-Tauber-Kreis wurde am Freitag, 12. Juni, kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen weiter bei 399. Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 387 wieder genesen. Derzeit sind noch zwei Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen.

+++Meldungen 11. Juni+++

Weltweit

18:26 Uhr: Bulgarien: "Wohl zweite Welle"
n Bulgarien breitet sich das Coronavirus offenbar erneut stärker aus. Das zunächst kaum von der Pandemie getroffene Land verzeichnete heute mit 104 Neuerkrankungen binnen 24 Stunden einen Rekordwert. Eine ursprünglich bis 14. Juni verhängte "epidemische Ausnahmesituation" soll bis Ende des Monats verlängert werden. Der bisherige Rekord mit 90 Coronavirus-Neuinfektionen an einem Tag war am 24. April gemessen worden.
Bulgarien befinde sich wohl in einer zweiten Welle der Krankheit, sagte der Oberste Inspektor für Gesundheit und Mitglied des Krisenstabs in Sofia, Angel Kuntschew. Das Virus breite sich jetzt aber vor allem lokal in Netzwerken, sogenannten Clustern, aus. Die Situation könne unter Kontrolle gebracht werden. Regierungschef Boiko Borissow appellierte, weiter Distanz zu anderen Menschen zu halten. (Quelle: ARD) 

17:51 Uhr: Schweden verzeichnet Rekordanstieg bei Neuinfektionen
Schweden hat die bislang höchste Anzahl von Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. 1474 Erkrankungen seien hinzugekommen, teilte die Gesundheitsbehörde mit. Der Anstieg sei eine "direkte Konsequenz vermehrter Tests". Dadurch seien auch Fälle erfasst worden, bei denen die Betroffenen nur milde Symptome gezeigt hätten. Insgesamt seien nunmehr 48.300 Infektionen bestätigt. Die Zahl der Corona-Toten kletterte den Angaben zufolge um 19 auf 4814.
Im Verhältnis zur Einwohnerzahl Schwedens sind das deutlich mehr als in den benachbarten nordeuropäischen Ländern, aber weniger als in den am schlimmsten betroffenen europäischen Staaten Spanien, Großbritannien und Italien. Die Sterblichkeitsrate liegt ebenfalls höher als in anderen nordischen Staaten. Schweden hat in der Krise mehr auf freiwillige Maßnahmen statt auf Vorschriften gesetzt.
(Quelle: ARD) 

17:16 Uhr: Medienbericht: Scholz plant 210 Milliarden Euro Corona-Schulden
Bundesfinanzminister Olaf Scholz plant laut einem Zeitungsbericht in diesem Jahr mittlerweile mit einer Nettokreditaufnahme von rund 210 Milliarden Euro. Das Volumen des geplanten zweiten Nachtragshaushalts werde sich auf rund 50 Milliarden Euro belaufen, berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf Regierungskreise. Zuletzt war Scholz von einem zweiten Nachtragshaushalt in Höhe von rund 30 Milliarden Euro ausgegangen.
Bereits zu Beginn der Corona-Krise hatte die große Koalition einen Nachtragshaushalt in Höhe von 156 Milliarden Euro beschlossen. Zwar hat die Bundesregierung dem Bericht zufolge daraus noch etwas mehr als 60 Milliarden Euro übrig. Diese Mittel reichten aber nicht aus, um die im Konjunkturprogramm beschlossenen Maßnahmen zu finanzieren. Zudem belasten milliardenschwere Zuschüsse an die Sozialversicherungen den Bundeshaushalt. Dieser wird laut "Handelsblatt" somit in diesem Jahr von den ursprünglich geplanten 362 Milliarden Euro auf weit über eine halbe Billion Euro anwachsen. (Quelle: ARD) 

16:19 Uhr: NRW lockert weiter: Größere Feiern erlaubt, Bars öffnen
Nordrhein-Westfalen lockert ab Montag weitere Corona-Beschränkungen. Seit den ersten Lockerungen am 20. April sei die Zahl der Neuinfektionen um mehr als 75 Prozent zurückgegangen, teilte die Düsseldorfer Staatskanzlei mit. Das erlaube weitere Schritte "in eine verantwortungsvolle Normalität zu gehen". Private Feste wie Hochzeiten, Taufen oder Geburtstage sind nun mit bis zu 50 Teilnehmern wieder erlaubt. Hygieneregeln und eine Datenerfassung der Gäste bleiben aber Pflicht. Öffentliche Veranstaltungen und Versammlungen sind mit bis zu 100 Personen erlaubt - aber mit 1,5 Metern Mindestabstand und der Rückverfolgbarkeit der Zuschauer und Teilnehmer.
Außerdem können Bars nach den für die übrige Gastronomie geltenden Hygiene- und Infektionsschutzregeln wieder öffnen. Diskotheken und Bordelle bleiben geschlossen. In Theatern, Konzertsälen und anderen Veranstaltungsorten mit festen Sitzplätzen entfällt die Abstandsregel. Die Kontaktbeschränkung im öffentlichen Raum und die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in bestimmten Bereichen gelten weiterhin. (Quelle: ARD) 

15:35 Uhr: Maas: Corona-Lage ist fragil
Bundesaußenminister Heiko Maas mahnt angesichts der wieder gestiegenen Infektionszahlen in Deutschland die Einhaltung der Corona-Maßnahmen an. "Die Entwicklung zeigt, dass die Lage nach wie vor fragil ist", sagte er. Wenn das Infektionsgeschehen wieder zunehme, müsse man notfalls auch wieder bereits gelockerte Restriktionen verhängen.
Mit Blick auf eine mögliche Aufhebung der Reisewarnung für die Türkei sagte Maas, dass sein Ministerium mit der türkischen Regierung und den Behörden in engem Kontakt stehe. Ob und wann die Warnung aufgehoben werden könne, hänge unter anderem vom Infektionsgeschehen und den Kapazitäten des örtlichen Gesundheitssystems ab. Dies gelte auch für andere Nicht-EU-Länder. (Quelle: ARD) 

12:40 Uhr: EU-Kommission: Einreisestopp ab Juli schrittweise lockern
Der in der Corona-Krise verhängte Einreisestopp soll nach Empfehlungen der EU-Kommission bis Ende Juni verlängert und dann schrittweise aufgehoben werden. Bis dahin sollten die EU-Staaten eine Liste von Ländern erarbeiten, für die die Beschränkungen am 1. Juli aufgehoben werden könnten, schlug die EU-Behörde vor. Welche das sein könnten, ließ sie offen.
Grundlage der Entscheidung sollten die epidemiologische Situation in den Ländern sowie deren Reaktion auf das Coronavirus sein. Ebenso solle bei der Entscheidung berücksichtigt werden, ob das Land selbst EU-Bürger einreisen lässt. Konkret wurde die EU-Kommission nur mit Blick auf die sechs Balkanstaaten Albanien, Kosovo, Nordmazedonien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro und Serbien. Für sie solle vom 1. Juli an der Einreisestopp aufgehoben werden, weil die epidemiologische Situation dort vergleichbar mit dem EU-Durchschnitt oder besser sei.
Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie hatten sich Mitte März alle EU-Staaten außer Irland sowie die Nicht-EU-Staaten Schweiz, Norwegen, Liechtenstein und Island darauf geeinigt, nicht zwingend notwendige Reisen in die EU zunächst zu verbieten. Der Einreisestopp war bereits zweimal um jeweils 30 Tage verlängert worden und gilt derzeit bis zum 15. Juni. Es gelten Ausnahmen unter anderem für EU-Bürger, Ärzte und Pflegekräfte.
Für Länder, aus denen ab Juli noch nicht frei wieder eingereist werden darf, plädiert die EU-Kommission für weitere Ausnahmen - etwa für internationale Studierende. Über solche Einreisebeschränkungen kann jedes Land für sich entscheiden. Die EU-Kommission versucht jedoch, das Vorgehen zu koordinieren. (Quelle: ARD) 

11:19 Uhr: DIW will weiteres milliardenschweres Konjunkturpaket
Deutschland braucht aus Sicht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ein weiteres Konjunkturpaket. Rund 192 Milliarden Euro sollen demnach in den nächsten zehn Jahren investiert werden: etwa in Kitas und Ganztagsschulen, in Schlüsseltechnologien, Unternehmensgründungen, eine Entschuldung der Kommunen und eine Umstiegsprämie für Menschen, die vom Auto auf Fahrrad, Bus und Bahn wechseln. Ziel müsse ein digitaler, ressourcen- und klimaschonender Umbau der Industrienation sein, teilte das Institut mit.
Das vorgeschlagene Paket könne das jährliche Wachstum in den kommenden zehn Jahren um durchschnittlich 0,5 Prozent jährlich erhöhen, so das DIW. Zugleich werde die Beschäftigung um mehr als 800.000 Arbeitsplätze aufgebaut. Das von der Bundesregierung bereits beschlossene Konjunkturprogramm von 130 Milliarden Euro gehe zwar in die richtige Richtung, stabilisiere aber vor allem kurzfristig, sagte DIW-Konjunkturchef Claus Michelsen. Das jetzt vorgeschlagene zweite Konjunkturpaket schaffe mehr Arbeitsplätze, als durch die Corona-Krise verloren gegangen seien. Durch höhere Steuereinnahmen finanziere es sich knapp zur Hälfte selbst.
Das Institut rechnet damit, dass die deutsche Wirtschaftsleistung in diesem Jahr um 8,1 Prozent schrumpft und im nächsten Jahr um 4,3 Prozent wächst. Eine zweite Corona-Welle würde die Prognose weiter trüben.
(Quelle: ARD) 

08:38 Uhr: Datensicherheitsexperten warnen vor betrügerischen Corona-Apps
Datensicherheitsexperten warnen vor betrügerischen Corona-Warn-Apps, die täuschend echt aussehen, aber Nutzerdaten ausspähen. Weltweit gebe es derzeit mindestens ein Dutzend solcher Apps, teilten die Experten des kalifornischen Unternehmens Anomali mit. Einmal installiert, sind die Apps Einfallstor für Schadsoftware oder greifen die Daten der Nutzer ab. Die Experten erklärten, offenbar würden die betrügerischen Apps nicht über die offiziellen Kanäle wie den Google Play Store verbreitet, sondern über andere Apps oder Internetseiten. Die Betrüger nutzten dabei den "bekannten und Angst machenden" Namen des Virus. Den Angaben zufolge tauchten die gefälschten Apps in Armenien, Brasilien, Indien, Kolumbien, Indonesien, Iran, Italien, Kirgistan, Russland und Singapur auf - in manchen Fällen waren es täuschend echte Kopien der jeweiligen Regierungs-App.
Viele Länder entwickeln derzeit Corona-Warn-Apps - in Deutschland soll die App in der kommenden Woche starten. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn stellte eine "breit angelegten Kampagne" in Aussicht, die bei den Bürgern für die Verwendung der App werben soll. Die Software soll strenge Vorgaben beim Datenschutz und der Datensicherheit erfüllen. (Quelle: ARD) 

06:35 Uhr: US-Behörden sagen Coachella-Festival ab
Das legendäre Coachella-Festival in Kalifornien soll wegen der Coronavirus-Pandemie in diesem Jahr ganz ausfallen. Die zuständige Gesundheitsbehörde im Bezirk Riverside County teilte mit, dass das Musik-Festival vor 2021 nicht abgehalten werden könne. Die Konzert-Veranstalter äußerten sich zunächst nicht. Das anfangs für Mitte April geplante Coachella-Konzert in Südkalifornien war im März auf Oktober verschoben worden. Mit dem Aufschub würde man den Empfehlungen der Gesundheitsbehörde folgen, hieß es damals. Als Hauptacts sollten dieses Jahr unter anderem Rage Against the Machine, Travis Scott, Frank Ocean, Lana Del Rey, Big Sean und Calvin Harris auftreten. (Quelle: ARD) 

05:34 Uhr: 555 registrierte Neuinfektionen in Deutschland
nnerhalb von 24 Stunden haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem Robert Koch-Institut (RKI) 555 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 185.416 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. 8755 mit dem Virus infizierte Menschen starben nach RKI-Angaben in Deutschland - das bedeutet ein Plus von 26 im Vergleich zum Vortag. Etwa 171.200 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Das sind 400 mehr als noch einen Tag zuvor. (Quelle: ARD) 

05:00 Uhr: Belgischer Prinz verstößt in Spanien gegen Corona-Auflagen
Der belgische Prinz Joachim hat in Spanien gegen die Corona-Auflagen verstoßen und muss daher eine Strafe von 10.400 Euro zahlen. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus örtlichen Regierungskreisen. Die Website "El Confidencial" hatte zuerst unter Berufung auf die andalusischen Gesundheitsbehörden über den Fall berichtet. Demnach war "eine Person aus Belgien" Ende Mai eingereist und hatte mit knapp 30 Freunden und Bekannten in einem Wohnhaus in Cordoba gefeiert. Die Zusammenkunft von mehr als 15 Menschen ist dort zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie verboten. Zwei Tage nach der Party sei "dieselbe Person aus Belgien" positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. (Quelle: ARD) 

Meldungen aus Bayern

Huml ruft zu Vorsorge-Untersuchungen trotz Corona auf – Bayerns Gesundheitsministerin: Auch Hinweise auf einen möglichen Schlaganfall oder Herzinfarkt sofort vom Arzt prüfen lassen
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Unterfranken

Katholiken feiern Fronleichnam auf dem Residenzplatz
Dichte Regenwolken hingen am Vormittag über Würzburg. Pünktlich zum Gottesdienstbeginn auf dem Würzburger Residenzplatz haben sie sich etwas gelichtet. 350 Katholiken dürfen dort heute trotz Corona-Pandemie einen gemeinsamen Gottesdienst feiern. Eine entsprechende Ausnahmegenehmigung haben Stadt und Gesundheitsamt erteilt. Vorab war jedoch eine Anmeldung für den Gottesdienst des Bistums Würzburg notwendig. Das Bistum Würzburg überträgt den etwas anderen Gottesdienst im Livestream (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen 

+++ Keine Verstöße gegen Corona-Regeln an Fronleichnam +++
Die Polizei in Hessen hat an Fronleichnam keine Verstöße gegen die Corona-Regelungen registriert. Nach Angaben der Polizeipräsidien verlief der Feiertag bis Donnerstagnachmittag ruhig und ohne Vorkommnisse. Nach den jüngsten Lockerungen der Corona-Beschränkungen in Hessen dürfen sich seit Donnerstag wieder bis zu zehn Menschen in der Öffentlichkeit treffen. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Linke-Chef kritisiert Bundesregierung wegen Lufthansa +++
Nach Meldungen über tausende Stellen, die bei der Lufthansa auf der Kippe stehen, hat die Linke die geplanten Staatshilfen für das Unternehmen im Milliardenhöhe und den Verzicht auf Mitspracherechte scharf kritisiert. Dies sei ein einziger Skandal, schrieb Parteichef Bernd Riexinger am Donnerstag bei Twitter. "Wenn die Lufthansa 22.000 Arbeitsplätze streichen sollte, ist die Bundesregierung verantwortlich!" (Quelle: Hessenschau) 

+++ 40 Neuinfektionen, vier weitere Todesfälle +++
7.25 Uhr: Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen im Vergleich zum Vortag leicht angestiegen - um 40 Fälle. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Donnerstag, 0 Uhr. Es gab vier weitere Todesfälle, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen bei 489 liegt. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.296 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 9.370 (91 Prozent) als genesen. Etwa 412 Menschen, also vier Prozent der Fälle, sind laut RKI derzeit infiziert.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Die mit Abstand höchste Zahl weist der Kreis Hersfeld-Rotenburg mit 27,3 Fällen auf, gefolgt vom Kreis Fulda mit 9,4. In Frankfurt liegt die Zahl der Neuinfektionen bei 4,1. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Corona-Lage unverändert stabil
Die Corona-Zahlen im Odenwaldkreis haben sich von gestern auf heute (Stand 11.06., 12.00 Uhr) nicht verändert. Es bleibt bei 407 positiv auf das Corona-Virus Getesteten, 343 Genesenen und 61 Verstorbenen. Das Infektionssaldo liegt somit weiterhin bei drei.
Die drei Personen, die noch erkrankt sind, werden in Kliniken außerhalb des Odenwaldkreises behandelt.
Die vom Land Hessen errechnete Sieben-Tage-Inzidenz zur Messung von Neu-Infektionen liegt aktuell (11.06., 00:00 Uhr) bei null.

Südhessen

+++ Freibäder im Landkreis Darmstadt-Dieburg erst ab Juli offen +++
Die Städte und Gemeinden im Landkreis Darmstadt-Dieburg haben sich darauf verständigt, die Freibäder erst am 1.7. zu öffnen. In einer Mitteilung der Stadt Groß-Umstadt heißt es: "Da die Kreiskommunen mit ihren Planungen mehr oder weniger weit fortgeschritten sind, hat man sich aus Gründen der Fairness und Glaubwürdigkeit auf das Öffnungsdatum Anfang Juli verständigt." Die kreisfreie Stadt Darmstadt wird bereits ab dem 15.6. den Woog öffnen. Wer dort baden will, muss sich vorher anmelden. Die Besucherzahlen werden begrenzt, wie die Stadt auf einem Pressetermin am Freitag mitgeteilt hat.  (Quelle: FFH) 

Meldungen aus Baden-Württemberg

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 35.059
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Neckar-Odenwald-Kreis 

+++CORONAVIRUS: AKTUELLE INFORMATIONEN UND FALLZAHLEN VOM 11. JUNI 2020 +++
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Main-Tauber-Kreis

Eine neue Coronavirus-Infektion bestätigt
Im Main-Tauber-Kreis wurde am Donnerstag, 11. Juni, in Wertheim ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 399. Die neu infizierte Person befindet sich in Quarantäne.
Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet und zudem eine Testung veranlasst. Von den infizierten Personen sind inzwischen 387 wieder genesen. Derzeit sind im Main-Tauber-Kreis noch zwei Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen.

+++ Meldungen 10. Juni+++

Weltweit

21:26 Uhr Spanische Klinik lässt alle 4500 Mitarbeiter testen
Ein Krankenhaus in Nordspanien hat sich als neuer Infektionsherd des Coronavirus erwiesen. Bislang seien im Basurto-Universitätskrankenhaus in Bilbao 25 Menschen positiv auf das Virus getestet worden, ein infizierter Patient sei gestorben, sagte der Leiter der Einrichtung, Eduardo Maiz, auf einer Pressekonferenz. Nun würden alle 4500 Mitarbeiter des öffentlichen Krankenhauses im Baskenland getestet. Die Besuche wurden eingeschränkt. Kurz zuvor waren am Montag im Baskenland fast alle Corona-Beschränkungen aufgehoben worden. In Spanien haben sich bisher nach offiziellen Angaben 242.280 Menschen mit dem neuen Coronavirus infiziert. (Quelle: ARD) 

18:44 Uhr: Johnson in der Kritik wegen Schulöffnung
Die britische Regierung steht wegen der Schulöffnung in der Kritik - weil beispielsweise Zoos öffnen sollen, noch bevor wieder alle Kinder zur Schule gehen. Eltern hätten das Vertrauen in das Vorgehen der Regierung in der Corona-Krise verloren, sagte Oppositionsführer Keir Starmer von der Labour-Partei bei einer Parlamentsdebatte. Kinder würden sechs Monate Unterricht versäumen, "die Ungleichheit wird steigen".
Premierminister Boris Johnson warf hingegen dem Labour-Chef vor, dieser habe selbst noch vergangene Woche gegen eine Schulöffnung argumentiert. Bildungsgewerkschaften hätten diese ebenfalls verzögert.
Experten und Anti-Rassismus-Initiativen gehen davon aus, dass Heimunterricht besonders für sozial benachteiligte Kinder von Nachteil ist. Die britische Regierung hatte am Dienstag eingestanden, dass sie die meisten Schulen nicht mehr in diesem Monat werde öffnen können. Johnson wird mittlerweile selbst von einigen seiner stärksten Befürworter für sein Corona-Krisenmanagement kritisiert. In Großbritannien starben bereits mehr als 40.000 Menschen, das ist weltweit die zweithöchste Zahl nach den USA. (Quelle: ARD) 

16:23 Uhr: Frankreich will Gesundheitsnotstand am 10. Juli beenden
Frankreichs Regierung will den Ausnahmezustand im Gesundheitsbereich am 10. Juli auslaufen lassen. Premier Édouard Philippe präsentierte einen entsprechenden Gesetzesentwurf bei der Kabinettssitzung unter Vorsitz von Emmanuel Macron, wie der Élyséepalast mitteilte. "Selbst wenn die Epidemie unter Kontrolle ist, ist sie noch nicht besiegt", sagte Regierungssprecherin Sibeth Ndiaye. Das Coronavirus zirkuliere immer noch im Land.
Der Gesetzesentwurf sieht daher eine Übergangsphase vor. Für einen Zeitraum von vier Monaten nach dem Ende des Gesundheitsnotstands behält der Premier die Befugnisse, Versammlungen einzuschränken oder den Zugang zu Transportmitteln und öffentlichen Räumen zu regeln. Strenge landesweite oder örtliche Ausgangsbeschränkungen können aber nur mit einem vom Parlament abgesegneten Gesetz wieder eingeführt werden. (Quelle: ARD) 

16:02 Uhr: Polen will wohl am Wochenende seine Grenzen öffnen
Polen öffnet nach Informationen deutscher Behörden seine Grenzen zu Deutschland. Die Einreise-Beschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie werden in der Nacht von Freitag auf Samstag 0.00 Uhr aufgegeben. Darüber habe das polnische Innenministerium Brandenburgs Ministerpräsidenten Dietmar Woidke (SPD), der auch Polen-Koordinator der Bundesregierung sei, informiert, teilte die Staatskanzlei mit.
Ein Sprecher des Innenministeriums in Warschau wollte diese Informationen nicht kommentieren. Woidke sagte, dies sei ein wichtiger Schritt bei der Rückkehr zur europäischen Normalität. Darauf habe man lange gewartet. "Er wurde möglich, weil Deutsche und Polen bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie verantwortungsbewusst gehandelt haben", sagte der Ministerpräsident. (Quelle: ARD) 

15:00 Uhr: Studie: Sterblichkeit unter Pflegebedürftigen besonders hoch
Menschen in Pflegeheimen sind durch die Corona-Pandemie besonders stark gefährdet: Nach Hochrechnungen von Forschern der Universität Bremen waren in Deutschland 60 Prozent aller Covid-19-Verstorbenen Menschen, die stationär in Pflegeheimen oder ambulant von Pflegediensten betreut wurden. Diese Gruppe stellte der Studie zufolge etwa 8,5 Prozent aller bundesweit mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infizierten Personen, teilte die Universität Bremen mit.
"Pflegeheime sind der wichtigste Ort in Bezug auf Covid-19-Verstorbene, obwohl nur ein Prozent der Bevölkerung in dieser Wohnform lebt", betont Co-Autor Heinz Rothgang. Die Sterblichkeit unter Pflegebedürftigen sei mehr als 50 Mal so hoch wie im Rest der Bevölkerung. Für die Studie befragte das Forscherteam bundesweit 824 Pflegeheime, 701 Pflegedienste und 96 teilstationäre Einrichtungen. (Quelle: ARD) 

14:40 Uhr: Tragen von Mundschutz könnte zweite Welle verhindern
Das bevölkerungsweite Tragen eines Mundschutzes könnte das Coronavirus-Infektionsgeschehen einer Studie zufolge auf ein kontrollierbares Niveau senken. Weitere Wellen der Pandemie könnten in Kombination mit Lockdowns verhindert werden, wie aus der Studie von Wissenschaftlern der Universitäten in Cambridge und Greenwich hevorgeht. Ausgangssperren alleine könnten ein Wiederaufleben des neuen Coronavirus nicht aufhalten, aber schon selbstgemachte Masken könnten die Übertragungsraten drastisch senken, wenn genügend Menschen sie in der Öffentlichkeit tragen würden.
Die Weltgesundheitsorganisation hatte am Freitag erklärt, sie empfehle nun, dass jeder in der Öffentlichkeit Stoffmasken trägt, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verringern. (Quelle: ARD) 

14:26 Uhr: Mehrheit der Mitteldeutschen will sich impfen lassen
Rund 84 Prozent der Menschen in Mitteldeutschland wollen sich laut einer MDR-Umfrage impfen lassen, falls es einen Impfstoff gegen das Coronavirus geben wird. 43 Prozent der Befragten ist eine möglichst frühzeitige Impfung wichtig, ergibt das MDR-Meinungsbarometer. 41 Prozent würden sich erst impfen lassen, wenn Langzeitstudien vorliegen. Etwa jeder siebte Befragungsteilnehmer (14 Prozent) will sich gar nicht impfen lassen.
Fast die Hälfte der Befragten (49 Prozent) sei der Meinung, dass bestimmte Maßnahmen bis zum Finden eines Impfstoffs oder von Medikamenten beibehalten werden sollten, heißt es weiter. Das betrifft demnach vor allem das weitere Verbot von Großveranstaltungen, das 85 Prozent befürworten, sowie die Einhaltung von Abstandsvorschriften (84 Prozent), die Maskenpflicht (80 Prozent) und die Desinfektionsvorschriften (80 Prozent). (Quelle: ARD) 

10:05 Uhr: OECD sieht hohes Risiko für Wirtschaft bei zweiter Corona-Welle
Sollte es in Deutschland zu einer zweiten Welle an Corona-Infektionen und damit zu neuen Einschränkungen kommen, werde die deutsche Wirtschaft im kommenden Jahr nur um 1,7 Prozent wachsen können. Diese Prognose veröffentlichte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). "Eine zweite Welle würde die Vorteile einer frühen und gut organisierten Lockerung untergraben", so die Organisation.
Bleibt aber eine zweite Welle aus, rechnet die OECD in diesem Jahr mit einem Minus des Bruttoinlandsprodukts von 6,6 Prozent, dem 2021 ein Wachstum von 5,8 Prozent folgen soll. (Quelle: ARD) 

09:49 Uhr: Bundeselternrat pocht auf Lehrerfortbildung in den Sommerferien
Der Vorsitzende des Bundeselternrates, Stephan Wassmuth, sprach sich in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" dafür aus, dass sich Lehrer in den Wochen der Sommerferien speziell mit dem Fokus auf Online-Unterricht fortbilden sollten.
Dies sei unumgänglich, um den Unterricht in der Schule durch "qualifizierten Fernunterricht zu ergänzen", so Wassmuth. Das biete nicht nur im Hinblick auf die Corona-Krise Vorteile. "Es gilt grundsätzlich, die Defizite der letzten Jahre aufzuarbeiten und moderne Unterrichtskonzepte umzusetzen." (Quelle: ARD) 

09:38 Uhr: Corona und die Finanzierung der EU - Onlinediskussion zum Aufbauplan und EU-Haushalt – Stellen Sie Ihre Fragen
Zur Pressemeldung 

08:44 Uhr: Hotels und Herbergen verzeichnen größtes Minus an Übernachtungen
Im April sind sogenannten Beherbergungsbetrieben der Tourismusbranche im Vergleich zum Vorjahresmonat fast 90 Prozent der Übernachtungen weggebrochen. Das ergaben Daten des Statistischen Bundesamtes. Das sei das größte Minus an Übernachtungen seit Beginn der Erhebung 1992.
Demnach seien in den Hotels, Pensionen und Herbergen nur 4,3 Millionen Übernachtungen gebucht worden: Davon entfielen eine halbe Million auf Gäste aus dem Ausland, was im Vergleichszeitraum einen Rückgang um 93,1 Prozent bedeutet. Auf inländische Gäste kamen 3,8 Millionen Übernachtungen - ein Minus von 88,5 Prozent gegenüber April 2019.
Seit Mitte März durften Hotels und Herbergen keine privat reisenden Gäste mehr aufnehmen, auch die Übernachtungen von Geschäftsreisenden wurden stark eingeschränkt. (Quelle: ARD) 

06:58 Uhr: Studie: Folgen der Pandemie könnten Frieden bedrohen
Jedes Jahr veröffentlicht die Denkfabrik Institute for Economics and Peace (IEP) ihren Global Peace Index: Darin untersucht sie die Lage in mehr als 160 Ländern mit Blick auf Faktoren wie Krieg, Terrorismus und gewaltsame Ausschreitungen. In diesem Jahr berücksichtigte das Institut auch möglichen Auswirkungen der Corona-Pandemie.
Das Ergebnis: Gerade die ökonomischen Folgen, die die Ausbreitung des Virus nach sich zieht, könnten für eh schon instabile Länder negative Konsequenzen nach sich ziehen. So könnten die Mittel für Entwicklungshilfe oder Friedensmissionen gekürzt werden. Konflikte in Staaten wie Afghanistan, Liberia oder dem Südsudan drohten sich zu verschärfen. Und in Ländern, die bereits mit Wirtschaftskrisen zu kämpfen hätten, erhöhe sich das Risiko von Unruhen und Ausschreitungen. Dazu zählt die Denkfabrik etwa Brasilien oder Argentinien.
Das friedlichste Land weltweit ist laut Index Island. Auf dem letzten Rang steht Afghanistan. Deutschland landet in diesem Jahr auf Platz 16 und klettert damit gegenüber 2019 um sechs Ränge nach oben. Das IEP begründet den Aufstieg mit weniger Waffenexporten, einer geringeren Zahl an Tötungsdelikten und weniger terroristischen Vorfällen. (Quelle: ARD) 

06:39 Uhr: RKI meldet 318 weitere bestätigte Corona-Fälle
Binnen 24 Stunden sind dem Robert Koch-Institut 318 weitere Infektionen mit dem Coronavirus in Deutschland gemeldet worden. Die Zahl der Todesfälle infolge einer Ansteckung stieg um 18 auf insgesamt 8729 an.
Bundesweit gelten mittlerweile etwa 170.700 Menschen nach einer Infektion als genesen. In den vergangenen 24 Stunden meldeten die Gesundheitsämter rund 500 weitere Erkrankte, die sich nun wieder erholt haben. (Quelle: ARD) 

06:20 Uhr: Brasilien meldet mehr als 32.000 neue Corona-Fälle binnen 24 Stunden
In Brasilien sind Behördenangaben zufolge in den vergangenen 24 Stunden fast 32.100 weitere Corona-Infektionen bestätigt worden. Damit haben sich laut Johns-Hopkins-Universität mittlerweile mehr als 739.500 Menschen in dem Land mit dem Virus angesteckt.
Die Zahl der Todesfälle durch die Pandemie stieg um knapp 1270 Opfer auf insgesamt rund 38.400 an.
Auf Weisung des Obersten Gerichts des Landes will die brasilianische Regierung wieder alle Zahlen zu den Corona-Fällen veröffentlichen. Das Gesundheitsministerium gab in seiner Statistik im Internet wieder die Infektionen und Todesfälle der vergangenen 24 Stunden sowie die gesamten Fallzahlen seit dem Ausbruch der Pandemie an.
Ende der vergangenen Woche hatte die Regierung unter Präsident Jair Bolsonaro das Ministerium angewiesen, nur noch die Entwicklung des vergangenen Tages abzubilden. Medien sollten die Zahlen erst spät verbreiten. Zudem soll Bolsonaro das Ministerium angewiesen haben, dass die täglichen Todesfälle die Grenze von 1000 Fällen nicht überschreiten sollten.
Mehrere regionale Behörden hatten der Regierung daraufhin Manipulation vorgeworfen. (Quelle: ARD)

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

3.516 Corona-Fälle in Unterfranken
Die unterfränkischen Gesundheitsbehörden melden am Mittwoch (10.06.20) 3.516 bestätigte Corona-Fälle im Regierungsbezirk. In der Region sind 188 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. In Stadt und Landkreis Würzburg sind es 883 Corona-Fälle. 59 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Schweinfurt sind es 704 Corona-Fälle. 42 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind es 660 Corona-Fälle. 42 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Bad Kissingen sind es 269 Corona-Fälle. 19 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Haßberge sind es 162 Corona-Fälle. Sechs Menschen sind gestorben. Im Landkreis Kitzingen sind es 191 Corona-Fälle. Drei Menschen sind gestorben. Im Landkreis Main-Spessart sind es 157 Corona-Fälle. Sechs Menschen sind gestorben. Im Landkreis Miltenberg sind es 296 Corona-Fälle. Fünf Menschen sind gestorben. Im Landkreis Rhön-Grabfeld sind es 194 Corona-Fälle. Sechs Menschen sind gestorben. (Quelle: BR) 

Volkshochschulen beginnen wieder mit Kursprogramm
Die Volkshochschule Aschaffenburg nimmt nach den Pfingstferien wieder schrittweise ihren Betrieb auf. Das gibt die Stadtverwaltung bekannt. Es sei ein umfangreiches Hygienekonzept zum Schutz für Teilnehmende und Kursleitungen erarbeitet worden. Auch die Volkshochschule Lohr-Gemünden will wieder ihren Kursbetrieb starten, laut Stadt Lohr ebenfalls zum 15. Juni.
Neben den allgemeinen Verhaltensregeln wie Abstand halten, Mund-Nasen-Bedeckung und regelmäßigem Lüften der Kursräume, seien weitere Vorkehrungen getroffen worden: Das VHS-Haus in Aschaffenburg darf demnach nur von Kursleitungen und Teilnehmenden oder nach vorheriger Terminvereinbarung betreten werden. Die Kursteilnehmer und Besucher mit Termin werden jeweils an der Eingangstür abgeholt und zu den Unterrichts- und Beratungsräumen geführt. Die VHS Lohr-Gemünden will einige ihrer Gesundheitskurse im Freien fortsetzen. (Quelle: BR) 

Keine weiteren Fälle in Würzburg
Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Stadt und Landkreis Würzburg bleibt stabil. Wie das Gesundheitsamt mitteilt, wurden in den letzten 24 Stunden keine neuen Fälle gemeldet. (Quelle: BR) 

3.515 Corona-Fälle in Unterfranken
Die unterfränkischen Gesundheitsbehörden melden am Dienstag (09.06.20) 3.515 betätigte Corona-Fälle im Regierungsbezirk. In der Region sind 188 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. In Stadt und Landkreis Würzburg sind es 883 Corona-Fälle. 59 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Schweinfurt sind es 704 Corona-Fälle. 42 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind es 660 Corona-Fälle. 42 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Bad Kissingen sind es 269 Corona-Fälle. 19 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Haßberge sind es 161 Corona-Fälle. Sechs Menschen sind gestorben. Im Landkreis Kitzingen sind es 191 Corona-Fälle. Drei Menschen sind gestorben. Im Landkreis Main-Spessart sind es 157 Corona-Fälle. Sechs Menschen sind gestorben. Im Landkreis Miltenberg sind es 296 Corona-Fälle. Fünf Menschen sind gestorben. Im Landkreis Rhön-Grabfeld sind es 194 Corona-Fälle. Sechs Menschen sind gestorben. (Quelle: BR)

s.Oliver spendet Maltesern 50.000 Mund-Nasen-Schutzmasken
Der Modekonzern s.Oliver aus Rottendorf hat den Maltesern in Würzburg 50.000 Mund-Nasen-Schutzmasken gespendet. Dries Jennen von s.Oliver übergab das Material am Dienstag (09.06.20) an den Leiter Einsatzdienste Ernst Freier und dessen Stellvertreter Lorenz Böck. "Das ist wirklich wunderbar, dass s.Oliver erneut die Malteser in der Corona-Pandemie unterstützt", freuten sich die beiden. "Wir helfen gerne den Organisationen vor Ort", erklärte Jennen und fuhr fort: "Da wissen wir genau, was da von den Haupt- und Ehrenamtlichen geleistet wird". Die Masken werden nach wie vor gebraucht, um haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter zu schützen, insbesondere jetzt, wo die Dienste – etwa der Fahrdienst, die Schulbegleiter oder die Ausbildung in Erste-Hilfe – nach und nach wiederaufgenommen werden. "Für all diese Aufgaben benötigen wir Masken, um den Hygieneanforde-rungen gerecht zu werden, ganz abgesehen vom sowieso erhöhten Bedarf im Rettungsdienst und Krankentransport" berichteten Böck und Freier. (Quelle: BR) 

Landkreis Aschaffenburg

Keine Neuinfektion im Raum Aschaffenburg.
Das Gesundheitsamt Aschaffenburg meldet (Stand: 10.06.20. 13.45 Uhr) keine weitere Neuinfektion mit dem Coronavirus in Stadt und Landkreis Aschaffenburg. Damit sind es weiterhin 660 bestätigte Corona-Fälle im Raum Aschaffenburg. Aktuell gibt es 13 Erkrankte. Eine Person befindet sich in stationärer Behandlung. 605 Menschen sind wieder gesund. Im Raum Aschaffenburg sind 42 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. (Quelle: BR) 

Landkreis Main-Spessart

Im Landkreis Main-Spessart gibt es aktuell (Stand: 10. Juni, 9 Uhr) sechs positiv auf Covid-19 getestete Personen. Damit ist die Zahl seit gestern unverändert. Insgesamt gibt es im Landkreis Main-Spessart bislang 157 positiv auf Covid-19 getestete Personen. Genesen sind davon 145 Personen. Die Zahl der an bzw. mit Sars-CoV-19 Verstorbenen liegt unverändert bei sechs. Drei Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Hessenschau

+++ Gastronomieverband begrüßt Lockerung der Kontaktbeschränkung +++
Die Initiative Gastronomie Frankfurt (IGF) hat die Lockerung der Kontaktbeschränkungen begrüßt, nach der sich ab Donnerstag wieder zehn Personen gemeinsam in der Öffentlichkeit aufhalten – also auch an einem Tisch sitzen - dürfen. "Das ist eine weitere Erleichterung und ein Schritt auf dem Weg zur Normalität", sagte der Vereinsvorsitzende Madjd Djamegari hessenschau.de.
Zwischen den Restauranttischen muss der Abstand aber weiterhin 1,5 Meter betragen. Profitabel sei die Gastronomie deshalb weiterhin nicht, so Djamegari. Nach wie vor blieben einige Gaststätten komplett geschlossen, weil sich die Teilöffnung nicht rechne. Mit der neuen Lockerung könnten viele Gaststätten nun eine Auslastung von 70 Prozent erreichen, schätzt die IGF. "Das reicht dann vielleicht, um die Kosten zu decken, aber nicht, um alle Mitarbeiter aus der Kurzarbeit zu holen." (Quelle: Hessenschau) 

+++ Virologe Stürmer: Schulöffnung "ein gewisses Experiment" +++
Der Frankfurter Virologe Martin Stürmer hat skeptisch auf die überraschende Ankündigung des regulären Schul- und Kita-Betriebs noch vor den Sommerferien reagiert. "Ein gewisses Experiment ist schon dahinter", sagte Stürmer mit Blick auf die ungeklärte Lage bezüglich des Infektionsrisikos von Kindern.
Da die Krankheit bei Kindern zumeist milder verlaufe als bei Erwachsenen, sei eine Corona-Infektion bei ihnen mutmaßlich seltener aufgefallen und daher auch seltener getestet worden, sagte der Virologe. Auch die Langzeitfolgen seien bei Kindern kaum erforscht. "Ob Langzeitnebenwirkungen auftreten, wissen wir nicht. Es gibt nur wenige Daten über Kinder." (Quelle: Hessenschau) 

+++ Messe Kreativ Welt abgesagt +++
Die Messe Kreativ Welt, die Ende Oktober in Frankfurt stattfinden sollte, fällt in diesem Jahr aus. Das teilte der Veranstalter am Mittwoch mit. Behördliche Auflagen und das schwer prognostizierbare Besucherinteresse machten eine wirtschaftliche Umsetzung der Messe für Aussteller und Veranstalter unmöglich, heißt es in der Begründung. Die Messe, die sich an Bastel-, Deko- und Back-Interessierte richtet, wird jährlich ausgerichtet und hat nach Angaben des Veranstalters rund 40.000 Besucher. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Deutlich weniger Aufträge in der hessischen Industrie +++
11.57 Uhr: Die Corona-Krise hat die hessische Industrie im März teilweise stark gebeutelt. Die Auftragslage verschlechterte sich deutlich und lag mit knapp 19,9 Milliarden Euro um 15,9 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch mitteilte.
Der Rückgang betraf vor allem die Maschinenbau-Branche (minus 47 Prozent) und die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (minus 45,4 Prozent). "Der März bedeutete für die Betriebe vorübergehende Betriebsschließungen, durchbrochene Lieferketten und Kurzarbeit", erklärten die Statistiker. Doch es gab auch den gegenteiligen Trend: So verbuchten beispielsweise die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen und Geräten ein Auftragsplus von 17,7 Prozent. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Lockerungen für Kitas, Schulen, Treffen und Schwimmbäder +++
Die Corona-Regeln in Hessen werden in den kommenden Tagen deutlich gelockert. Das hat Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Mittwoch auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben.
Hier die Lockerungen und neuen Regeln im Überblick:
Kontaktbeschränkungen: Ab dem morgigen Donnerstag dürfen sich zehn Personen treffen, unabhängig davon, ob sie zwei oder mehr Hausständen angehören. Für Treffen im privaten Raum entfällt die Personenbeschränkung.
Schulen: Alle Grundschulen sollen am 22. Juni zum normalen Betrieb zurückkehren. Auf die Abstandsregeln wird verzichtet.
Kitas: Die Kitas sollen ab dem 6. Juli für alle Kinder wieder öffnen. Damit endet die Notbetreuung.
Schwimmbäder: Schwimmbäder, Saunen und Badeseen sollen ab dem 15. Juni wieder öffnen können. Es sollen speziellen Hygienebestimmungen gelten.
Sport: Wettkampfmäßiger Sport mit Körperkontakt wird im Amateurbereich wieder erlaubt, es gilt die neue Beschränkung auf maximal zehn Personen.
Maskenpflicht: Künftig muss auch in Bahnhofs- und Flughafengebäuden eine Abdeckung für Mund und Nase getragen werden.
Gottesdienste: Es müssen Listen mit allen Teilnehmern geführt werden, eine Maskenpflicht gilt weiterhin nicht. (Quelle: Hessenschau) 

+++ 19 Neuinfektionen, ein weiterer Todesfall +++
Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen im Vergleich zum Vortag leicht angestiegen - und zwar um 19 Fälle. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Mittwoch, 0 Uhr. Es gab einen weiteren Todesfall, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen bei 485 liegt. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.256 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 9.400 (92 Prozent) als genesen.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Die mit Abstand höchste Zahl weist der Kreis Hersfeld-Rotenburg mit 21,5 Fällen auf, gefolgt vom Kreis Fulda mit 11,7. In Frankfurt liegt die Zahl der Neuinfektionen bei 3,6. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Studie zur Rolle von Kindern in der Pandemie startet heute +++
Um mehr über die Rolle von Kindern bei der Verbreitung des Coronavirus zu erfahren, starten Forscher des Universitätsklinikums Frankfurt am heutigen Mittwoch mit einer hessenweiten Studie. Dazu sollen Kinder in 60 Kitas wöchentlich auf das Virus getestet werden. Bei Kindern verläuft eine Infektion oft mild oder sogar gänzlich symptomfrei. Ob sie sich möglicherweise weniger leicht infizieren und wie sie das Virus weitergeben, ist bisher noch nicht abschließend geklärt. Das Land Hessen finanziert die SAFE-Kids-Studie mit 270.000 Euro. Erste Ergebnisse erwarten die Forscher in 4 bis 5 Wochen. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Im Odenwaldkreis nur noch drei Personen am Corona-Virus erkrankt
Erneut wurde keine weitere Person positiv auf das Corona-Virus getestet. Damit bleibt es konstant bei 407 positiven Testergebnissen (Stand 10.06., 12:30 Uhr). Auch ist keine weitere Person in Verbindung mit einer Corona-Erkrankung verstorben.
Zwei weitere Odenwälderinnen und Odenwälder konnten das Krankenhaus gesund verlassen, so dass insgesamt 343 Personen nach einer Corona-Infektion wieder genesen sind. Die drei Personen, die dementsprechend derzeit noch als krank gelten, sind Patienten in Kliniken außerhalb des Kreises.
Im Gesundheitszentrum in Erbach wartet außerdem eine Person, bei der der Verdacht auf eine Corona-Erkrankung besteht, auf ihr Testergebnis.
Die 7-Tage-Inzidenz, die das Land Hessen errechnet, liegt im Odenwaldkreis weiter bei eins (Stand 10.06., 00:00 Uhr)

Südhessen

+++ Wembach-Hahn geht neue Digital-Wege +++
Während viele Orte ihre liebgewonnene Kerb schweren Herzens absagen müssen, geben sich die Veranstalter der Kerb in Wembach-Hahn (Stadtteil von Ober-Ramstadt) trotzig. Sie posten bei Facebook: "Wir schreiben Geschichte und feiern die weltweit 1. DigitalKerb. Seid dabei und macht mit, denn auch in Zeiten wie diesen lassen wir uns die gute Laune nicht verderben." Programmpunkte im Livestream unter anderem: Bieranstich am Freitag (12.) und die Live-Übertragung der Kerbredd am Sonntag. (Quelle: FFH) 

Meldungen aus Baden-Württemberg

Neckar-Odenwald-Kreis

+++CORONAVIRUS: AKTUELLE INFORMATIONEN UND FALLZAHLEN VOM 10. JUNI 2020 +++
Zur Pressemeldung 

Main-Tauber-Kreis 

Keine neue Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 10. Juni) - Kontaktverbote weiter gelockert

Im Main-Tauber-Kreis wurde auch am Mittwoch, 10. Juni, kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen weiter bei 398. Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 387 wieder genesen. Derzeit ist noch eine Person aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen.

Corona-Verordnung erneut geändert

Seit Mittwoch, 10. Juni, gelten weitere Lockerungen der baden-württembergischen Corona-Verordnung. Wie bisher gilt, in der Öffentlichkeit wo immer möglich zu anderen Personen einen Mindestabstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten. In Läden und Einkaufszentren sind weiterhin Alltagsmasken zu tragen. Die Maskenpflicht gilt auch im öffentlichen Personenverkehr, wie zum Beispiel in U-Bahnen und Bussen, an allen Bahn- und Bussteigen, in Fernzügen der Deutschen Bahn sowie in Flughafengebäuden.

Zu den wesentlichen Änderungen zählen die Regelungen zum Aufenthalt im öffentlichen Raum. Dieser ist künftig in einer Gruppe mit Angehörigen von bis zu zwei weiteren Haushalten oder mit bis zu zehn Personen aus verschiedenen Haushalten erlaubt. Bislang durfte man sich im öffentlichen Raum nur mit den Personen eines weiteren Haushalts treffen.

Bereits seit 9. Juni 2020 sind private Feiern mit maximal 99 Teilnehmenden in angemieteten oder gebuchten Räumlichkeiten möglich. Die Corona-Verordnung für private Veranstaltungen regelt, unter welchen Bedingungen solche Feiern stattfinden können. Bei Treffen in der eigenen Wohnung oder auf dem eigenen Grundstück dürfen sich nun bis zu 20 Personen aus mehreren Haushalten treffen. Noch mehr Personen dürfen zusammenkommen, wenn es sich ausschließlich um direkte Verwandte sowie Geschwister mit Nachkommen oder Lebenspartnerinnen und Lebenspartner handelt oder die Personen dem eigenen Haushalt angehören.

Die Geltungsdauer der Corona-Verordnung des Landes wird bis einschließlich 30. Juni 2020 verlängert. Ausgenommen ist § 4a dieser Verordnung (Mutter-Kind- und Vater-Kind-Maßnahmen in Müttergenesungswerken oder gleichartigen Einrichtungen). Dieser tritt bereits mit Ablauf des 14. Juni 2020 außer Kraft.

Neuregelung im Einzelhandel

Ferner hat das Land seine Corona-Verordnung Einzelhandel geändert. Im Einzelhandel muss nun eine verbindliche Mindestfläche von zehn Quadratmetern pro Person zur Verfügung stehen. Vorher waren es 20 Quadratmeter, aber lediglich als Richtgröße festgelegt. Damit hat das Land ein Gerichtsurteil umgesetzt.

+++Meldungen 9. Juni+++

Weltweit

17:54 Uhr: Slowakei öffnet Grenzen auch für Deutsche
Die Slowakei öffnet ab Mittwoch ihre Grenzen auch für Bürger Deutschlands und 15 anderer Staaten Europas. Diese Länder seien vom slowakischen Corona-Krisenstab als ausreichend sicher eingestuft worden, gab Regierungschef Igor Matovic bekannt. Seit vergangener Woche waren bereits die slowakischen Grenzen für Bürger der drei Nachbarländer Tschechien, Österreich und Ungarn offen (Quelle: ARD) 

17:35 Uhr: Österreich öffnet auch Grenze zu Italien
Österreich wird Regierungskreisen zufolge am 16. Juni die Reisefreiheit nach Italien, Kroatien, Griechenland und viele andere EU-Staaten wieder herstellen. Das bedeutet, bei der Einreise aus diesen Ländern gelten dann die selben Regelungen wie vor Corona. Quarantäne oder ein Covid-Test sind dann nicht mehr notwendig. Ausdrücklich ausgenommen bleibe hingegen Schweden, hieß es. Offiziell beschlossen werden soll der Öffnungsschritt am Mittwoch bei einem runden Tisch im Bundeskanzleramt. (Quelle: ARD) 

17:09 Uhr: Hotels in Mecklenburg-Vorpommern dürfen wieder alle Betten belegen
Die Hotels in Mecklenburg-Vorpommern dürfen ab Montag wieder alle Betten belegen. Nach der Öffnung des Landes für Touristen aus anderen Bundesländern am 25. Mai seien die Infektionszahlen mit dem neuartigen Coronavirus nicht in die Höhe gegangen, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) nach einer Beratung des Kabinetts mit Vertretern der Kommunen und der Wirtschaft in Schwerin. Das rechtfertige die Freigabe. Mindestabstände und Vorsichtsmaßnahmen müssten eingehalten werden. Restaurants dürfen bis Mitternacht öffnen. (Quelle: ARD) 

13:29 Uhr: Thüringen beendet Kontaktbeschränkungen ab Samstag
Die geltenden Kontaktbeschränkungen in Thüringen werden ab Samstag aufgehoben. Das teilte Gesundheitsministerin Heike Werner mit. Das Kabinett einigte sich auf eine Grundverordnung, die nur noch empfiehlt, dass sich Bürger nur mit Mitgliedern eines weiteren Haushalts oder mit maximal zehn Menschen treffen sollen.
Bund und Länder hatten ursprünglich miteinander vereinbart, die Kontaktbeschränkungen in einer abgemilderten Form noch bis zum 29. Juni zu verlängern.
Die Maskenpflicht in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr soll weiterhin gelten. Der Kabinettsbeschluss sieht zudem vor, dass Einrichtungen wie Schwimm- und Freizeitbäder in geschlossenen Räumen sowie Thermen, Saunen und Kinos öffnen dürfen. Allerdings müssen sie zunächst Hygienekonzepte vorlegen. (Quelle: ARD) 

11:47 Uhr: Studie: Deutsche sind gut durch Corona-Krise gekommen
Die Deutschen haben die corona-bedingten Einschränkungen offenbar wider Erwarten gut verkraftet. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).
Demnach hat sich die Krise kaum negativ auf das Wohlbefinden und die psychische Gesundheit ausgewirkt, obwohl die subjektive Einsamkeit deutlich zugenommen hat. Einzig bei Depressions- und Angstsymptomen gab es einen Anstieg.
Während in Deutschland lebende Menschen im Jahr 2017 recht wenig einsam waren (Durchschnittswert 3 auf einer Skala von 0 bis 12), stieg dieser Wert durch die Krise auf 5,4, wie es in der Auswertung heißt.
Vor allem Frauen und junge Menschen unter 30 Jahren fühlten sich demnach einsam. Dabei beschreibt der Begriff "Einsamkeit" die Diskrepanz zwischen gewünschten und tatsächlich vorhandenen sozialen Beziehungen. (Quelle: ARD) 

10:17 Uhr: Bericht: Konjunkturhilfen sollen stufenweise beschlossen werden
Die einzelnen Punkte des Konjunkturpakets, auf die sich die Spitzen der Großen Koalition geeinigt hatten, sollen einem Bericht der "Bild" zufolge in drei Stufen beschlossen werden.
Als erstes werde das Kabinett bereits am Freitag über die vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer sowie den geplanten Bonus beim Kindergeld abstimmen. Knapp zwei Wochen später könnte dann auch der Bundesrat die Hilfen absegnen, heißt es in dem Bericht.
Auch über die Übernahme der Kosten für die Unterbringung von Hartz-IV-Empfängern will das Kabinett demnach noch vor der Sommerpause debattieren. Das Votum von Bundestag und Bundesrat solle dann im Herbst folgen, damit die Regelungen ab Oktober in Kraft treten könnten.
Über weitere Änderungen im Steuerrecht sowie die Reform der Kfz-Steuer stünden die ersten Beratungen erst im Herbst an. (Quelle: ARD) 

07:42 Uhr: Erstmals mehr als 100 Corona-Tote binnen 24 Stunden in Pakistan
Die Gesundheitsbehörden in Pakistan haben zum ersten Mal innerhalb eines Tages mehr als 100 Todesfälle infolge einer Corona-Infektion registriert. Zudem seien in dem Zeitraum mehr als 4600 neue Fälle gemeldet worden.
Damit stieg die Zahl der bestätigten Infektionen landesweit auf mehr als 108.300 an. In Pakistan starben bisher rund 2170 Menschen, nachdem sie sich mit dem Virus angesteckt hatten. (Quelle: ARD)

06:55 Uhr: Kalifornien: Kinos dürfen ab Wochenende öffnen
Nach wochenlangem Betriebsstopp dürfen die Kinos im US-Bundesstaat Kalifornien ab dem Wochenende wieder Filme über die Leinwand flimmern lassen.
Allerdings sind die Auflagen für die Wiedereröffnung sehr streng: Pro Kinosaal dürfen nur 25 Prozent der Sitzplätze genutzt oder maximal 100 Besucher eingelassen werden. Die Gäste müssen Schutzmasken tragen und weitere Hygienevorschriften beachten. (Quelle: ARD) 

05:50 Uhr: RKI: 350 Neuinfektionen und 37 weitere Todesfälle
Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Deutschland ist binnen 24 Stunden um 350 auf 184.543 gestiegen, wie Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) für Infektionskrankheiten zeigen. Die Zahl der Todesopfer steigt nach offiziellen Angaben um 37 auf 8711.
Seit Beginn der Pandemie in Deutschland seien rund 170.200 Menschen nach eienr Infektion wieder genesen. (Quelle: ARD) 

05:50 Uhr: BDI: Konjunkturerholung wird sich bis weit ins Jahr 2022 erstrecken
Die Industrie rechnet trotz des milliardenschweren Konjunkturpaketes der Bundesregierung in diesem Jahr mit einer schweren Rezession in Deutschland. "Die Wirtschaftsleistung dürfte um real 6,5 Prozent sinken. Die Erholung wird sich bis weit ins Jahr 2022 erstrecken", sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Joachim Lang.
Das Konjunktur- und Wachstumspaket der Großen Koalition kommt nach Einschätzung des BDI zur rechten Zeit. Ein Großteil der beschlossenen Maßnahmen werde noch in diesem Jahr Wirkung entfalten. Vor allem die Stützung der privaten Konsumausgaben solle den Konjunktureinbruch deutlich abmildern. (Quelle: ARD) 

Übersicht Stand 9. Juni 2020 6:32 Uhr: (188 Länder)
Weltweit: 7.119.454 Infizierte | 406.540 Tote | 3.293.579 Geheilte
Deutschland: 186.109 Infizierte | 8.695 Tote | 169.556 Geheilte
Italien: 235.278 Infizierte | 33.964 Tote | 166.584 Geheilte
Spanien: 241.717 Infizierte | 27.136 Tote | 150.376 Geheilte
Frankreich: 191.313 Infizierte | 29.212 Tote | 71.182 Geheilte
Türkei: 171.121 Infizierte | 4.711 Tote | 136.360 Geheilte
Quelle Johns Hopkins University

Meldungen aus Bayern

Huml: Schon mehr als 110.000 Pflegekräfte haben Corona-Pflegebonus bekommen – Bayerns Gesundheits- Zur Pressemeldung 

Unterfranken 

Zwei Neuinfektionen im Raum Würzburg
Dem Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg wurden (Stand: 9. Juni 2020, 7.30 Uhr) zwei weitere positiv auf das Corona-Virus getestete Personen gemeldet. Damit steigt die Zahl der insgesamt auf das Corona-Virus positiv getesteten Personen in Stadt und Landkreis Würzburg auf 883. Derzeit sind 19 Personen in Stadt und Landkreis Corona-positiv. Als gesund entlassen wurden bisher insgesamt 805 Patienten. Aktuell sind 30 Personen in häuslicher Quarantäne. 59 Personen sind an Covid-19 verstorben. (Quelle: BR) 

3.512 Corona-Fälle in Unterfranken
Die unterfränkischen Gesundheitsbehörden melden am Montag (08.06.20) 3.512 bestätigte Corona-Fälle im Regierungsbezirk. In der Region sind 188 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. In Stadt und Landkreis Würzburg sind es 881 Corona-Fälle. 59 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Schweinfurt sind es 703 Corona-Fälle. 42 Menschen sind gestorben. In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind es 660 Corona-Fälle. 42 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Bad Kissingen sind es 269 Corona-Fälle. 19 Menschen sind gestorben. Im Landkreis Haßberge sind es 161 Corona-Fälle. Sechs Menschen sind gestorben. Im Landkreis Kitzingen sind es 191 Corona-Fälle. Drei Menschen sind gestorben. Im Landkreis Main-Spessart sind es 157 Corona-Fälle. Sechs Menschen sind gestorben. Im Landkreis Miltenberg sind es 296 Corona-Fälle. Fünf Menschen sind gestorben. Im Landkreis Rhön-Grabfeld sind es 194 Corona-Fälle. Sechs Menschen sind gestorben. (Quelle: BR) 

260 Wohnungen in Würzburger Studentenwohnheimen stehen wegen Corona leer
In Studentenwohnheimen in Würzburg stehen derzeit rund 260 Wohnungen leer. Frank Tegtmeier vom Würzburger Studentenwerk sagt, das liege vor allem an den ausländischen Studierenden, die das Semester wegen Corona nicht in Würzburg verbringen. Normalerweise sind die Wartelisten lang: Laut Studentenwerk warten Bewerber im Durchschnitt ein bis zwei Semester auf eine Wohnung. Tegtmeier macht sich Sorgen um die finanziellen Einnahmen, die jetzt wegbrechen. Dazu kommt, dass das Studentenwerk auch in den Mensen deutlich weniger einnimmt als üblich. Er hofft, dass sich die Lage zum Wintersemester hin wieder beruhigt. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Im Vergleich zu Montag haben sich keine Änderungen bei den Fallzahlen ergeben.
Das Landratsamt weist darauf hin, dass das Bürgertelefon zu Fragen rund um das Coronavirus unter der Telefonnummer 09371 501-700 ab sofort freitags nur noch von 8 bis 13 Uhr und montags bis donnerstags wie gewohnt von 8 bis 16 Uhr erreichbar ist.

Landkreis Aschaffenburg

Alternative für das Aschaffenburger Volksfest
Wegen der Corona-Pandemie wurde auch das Aschaffenburger Volksfest abgesagt – doch die Stadt bietet jetzt eine Alternative an: Ab Freitag (12.06.) sollen in der Aschaffenburger Innenstadt volksfesttypische Waren angeboten werden – es werden beispielsweise Bratwürste, Crepes, Mandeln oder Zuckerwatte verkauft. Beim Verkauf müssen immer die Hygienerichtlinien, wie 1,5 Meter Abstand, eingehalten werden. Außerdem soll es bei der Volksfest-Alternative auch Kinderkarussells in der Innenstadt geben. Die Pressereferentin der Stadt betonte aber im BR-Gespräch, dass lediglich kleine Fahrgeschäfte zugelassen seien, ein Riesenrad und ähnlich große Fahrgeschäfte werde es nicht geben.
Die ersten Schaustellerbetriebe starten am Freitag (12.06.) im offenen Schöntal vor der Citygalerie, in der Herstallstraße und an der Sandkirche. Wie lange diese Alternativ-Aktion durchgeführt werden soll, ist noch nicht entschieden. Laut Aussage der Stadt soll es die Stände ab dem 12.06. für mindestens zwei Wochen geben, möglicherweise auch etwas länger. Um diese Volksfest-Alternative durchführen zu können, hat die Stadt Aschaffenburg gemeinsam mit den örtlichen Schaustellerverbänden ein Konzept erarbeitet, dem der Stadtrat zugestimmt hat. Das Aschaffenburger Volksfest lockt normalerweise rund 500.000 Besucher an und hätte zwischen dem 19.06. und 29.06.2020 stattfinden sollen. (Quelle: BR) 

Landkreis Main-Spessart

Die Zahlen sind zu gestern unverändert: Im Landkreis Main-Spessart gibt es bislang insgesamt 157 positiv auf Covid-19 getestete Personen (Stand: 9. Juni, 9 Uhr). Genesen sind davon 145 Personen. Die Zahl der an bzw. mit Sars-CoV-19 Verstorbenen liegt unverändert bei sechs. Zwei Personen sind derzeit in häuslicher Quarantäne.

Meldungen aus Hessen 

+++ Streit um fehlenden Mundschutz - Mann schubst Rentnerin +++
In einer Regionalbahn von Fulda Richtung Gießen hat ein Mann am Montag eine Rentnerin angegriffen, nachdem sie ihn auf seinen fehlenden Mundschutz angesprochen hatte. Das berichtet die Bundespolizei Kassel am Dienstag. Der 30-Jährige habe gereizt auf die Ermahnung der Frau reagiert, ihr ins Gesicht gespuckt und sie geschubst. Andere Fahrgäste konnten die 61-Jährige auffangen, sie blieb unverletzt. Bei seiner Ankunft in Gießen wartete die Polizei bereits auf Mann. Sie leitete ein Strafverfahren gegen ihn ein, unter anderem wegen Körperverletzung und Beleidung. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Bordelle bleiben zu - Betreiberin scheitert mit Eilantrag +++
Die Bordelle in Hessen müssen wegen der Corona-Pandemie geschlossen bleiben. Das entschied der Verwaltungsgerichtshof in Kassel und lehnte damit den Eilantrag einer Bordellbetreiberin aus Offenbach ab. Die Schließungen seien angesichts des "nach wie vor fragilen epidemiologischen Geschehens" sowie des für Bordelle typischerweise schnell wechselnden Aufenthalts von Personen gerechtfertigt und verhältnismäßig.
Die Klägerin argumentierte, dass ein absolutes Betriebsverbot nicht länger zu rechtfertigen sei, und verwies auf die bereits geöffneten Friseurbetriebe, Massagesalons und Fitnessstudios. Auch ein Hygienekonzept legte die Betreiberin vor, das laut dem Gericht das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, Mindestabstände und Fiebermessen bei Kunden vorgesehen hatte. Die Richter überzeugte das nicht: Weder die Betreiberin noch die Ordnungsbehörden seien in der Lage, die Einhaltung dieser Hygienevorgaben effektiv zu kontrollieren. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Corona-Sondervermögen soll vor allem Steuerverluste ausgleichen +++
Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) gab auf einer Pressekonferenz am Dienstag in Wiesbaden bekannt, wofür das Corona-Sondervermögen in Höhe von 12 Milliarden Euro verwendet werden soll. So sind allein 5 Milliarden Euro für den Ausgleich von Steuermindereinnahmen des Landes vorgesehen. Weitere 2,5 Milliarden Euro sollen bei den Kommunen unter anderem Ausfälle bei der Gewerbesteuer kompensieren. Der Coronafonds sieht außerdem 1,5 Milliarden Euro für Hessens Wirtschaft vor, etwa eine Beteiligung an Unternehmen über einen Hessenfonds. Das Geld soll zudem unter anderem für den Klimaschutz, ein Nothilfeprogramm für Studenten, den geplanten Bonus für Pflegekräfte und für Schul-Laptops bereit stehen.
Der Coronafonds wird mit geliehenem Geld gespeist. Das Vorhaben ist daher mit einer Kreditermächtigung verknüpft, für die Schwarz-Grün wegen Hessens Schuldenbremse eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Landtag braucht und auf Stimmen aus der Opposition angewiesen ist. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Filmfest "Nippon Connection" startet online +++
Vor 20 Jahren wollten einige Studenten einfach mal ein paar aktuelle japanische Filme nach Frankfurt holen. Inzwischen ist "Nippon Connection" zum größten japanischen Filmfest weltweit geworden. Wegen der Corona-Pandemie findet es im Jubiläumsjahr online statt, Beginn ist am heutigen Dienstag. Auf der Plattform Vimeo werden rund 70 Filme zu sehen sein. Ein verschlanktes Rahmenprogramm mit Baby-Shiatsu und Karaoke, kommentiertem Filmeschauen oder einem exklusiven Interview mit dem Regisseur Werner Herzog wird auf verschiedenen digitalen Plattformen präsentiert. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Alle Schüler zurück: Testphase in Planung +++
In den hessischen Schulen könnte es früher als erwartet zu einem Wiedersehen aller Schüler kommen. Kultusminister Alexander Lorz (CDU) erwägt nach eigener Aussage eine Art Testbetrieb in den beiden Wochen vor den Sommerferien. Das hatten renommierte Virologen und Mediziner angeregt. So könnte man anschließend besser abschätzen, ob und wie stark die Infektionszahlen anschließend steigen und entsprechend gegensteuern.
Man werde das "sehr ernsthaft prüfen", sagte Lorz in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau. "Allerdings möchte ich betonen, dass auch der erhoffte Regelbetrieb nach den Sommerferien nicht der gleiche sein wird wie vor Corona. Wahrscheinlich wird zumindest das erste Schulhalbjahr noch von gewissen Einschränkungen geprägt sein, selbst wenn wir die Abstandsregeln aufgeben und die Gruppengrößen wieder auf den regulären Stand bringen." (Quelle: Hessenschau) 

+++ 30 Neuinfektionen, kein weiterer Todesfall +++
Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen im Vergleich zum Vortag leicht angestiegen - und zwar um 30 Fälle. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Dienstag, 0 Uhr. Es gab keinen weiteren Todesfall, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen weiterhin bei 484 liegt. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.237 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 9.300 (91 Prozent) als genesen.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Keine neuen Fälle und wieder mehr Genesene
Die heutige Corona-Statistik für den Odenwaldkreis (09.06., 12.15 Uhr) gibt weiter Anlass für gute Nachrichten: Die Zahl der positiv Getesteten liegt unverändert bei 407, während es abermals mehr Genesene gibt. Deren Zahl stieg gegenüber gestern um vier auf 341. Neue Todesfälle gibt es nicht.
Somit liegt das Infektions-Saldo bei fünf. Dabei handelt es sich um jene fünf Patienten, die derzeit in Krankenhäusern behandelt werden; sie sind alle in Kliniken außerhalb des Kreises.
Die vom Land Hessen errechnete Sieben-Tage-Inzidenz zur Messung von Neu-Infektionen liegt bei 1 (09.06, 00:00 Uhr).

Südhessen 

+++ Kerb-Absagen: "Nicht zu verantworten" +++
Wie im gesamten Kreisgebiet Groß-Gerau wird es auch in den fünf Riedstädter Stadtteilen in diesem Jahr keine Kerb geben. Die Kerb in den Riedstädter Stadtteilen hat eine lange Tradition und ist im Spätsommer und Herbst eine der lang erwarteten Höhepunkte des Jahres. Doch wie im gesamten Kreis Groß-Gerau werden auch die Kerb in Crumstadt (6. September), in Wolfskehlen (4. Oktober), in Goddelau (11. Oktober), Leeheim (18. Oktober) und Erfelden (25. Oktober) in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Die Bürgermeister der Kreiskommunen haben sich zu diesem einheitlichen Schritt entschlossen. Bürgermeister Marcus Kretschmann als Alt-Kerweborsch ist diese Entscheidung nicht leichtgefallen, doch hält er sie wie seine Amtskollegen für unumgänglich. „Die Tanzveranstaltungen, die Umzüge, die Kerweplätze und alle weiteren mit den Kerwen verbundenen Traditionen würden unter den gegebenen Umständen keinen Spaß machen. Vor allem aber wären sie nicht zu verantworten“, erklärt der Bürgermeister. (Quelle: FFH) 

+++ Alle Büchereien in Riedstadt wieder offen +++
Die Bücherei in Erfeden war die Erste, gefolgt von Wolfskehlen. Nun sind auch die übrigen Standorte der Städtischen Bücherei von Riedstadt geöffnet - in Crumstaddt, Goddelau und Leeheim. Das freut nicht nur Leiterin Anja Stark und ihre engagierten Helferinnen, sondern vor allem all die vielen Lesehungrigen, die in den letzten Wochen immer mal wieder nachgefragt hatten, wann es in ihren Stadtteil losgeht, so die Mitteilung der Stadtverwaltung. Nachdem landesweit die Büchereien unter strengen Abstands- und Hygieneregeln wieder öffnen durften, hatten die Büchereileiterin und ihre ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen unter Hochdruck an den notwendigen Schutzmaßnahmen gearbeitet. (Quelle: FFH) 

+++ Fahrrad-Boom durch Corona +++
Radfahren erlebt durch Corona einen Boom wie selten zuvor. Viele Radhändler melden eine enorme Nachfrage. Um dem rasant anwachsenden Radverkehr auch in Innenstädten gerecht zu werden, fordern Initiativen, Auto-Fahrspuren unkompliziert in Radwege umzuwandeln – mit Warnbaken oder Baustellen-Hütchen. (Quelle: FFH) 

+++ Rettungsschirm für ÖPNV soll Zukunft sichern +++
Einen Rettungsschirm für den ÖPNV fordern die Verkehrsdezernenten mehrerer südhessischer Landkreise. Sie haben ein gemeinsames Schreiben an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) geschickt. Darin geht es unter anderem um die Forderung nach einer Übernahme der Corona-bedingten Einnahmeausfälle im ÖPNV. Die Fahrgastzahlen waren bundesweit um 75-90 Prozent zurückgegangen. „Ich ärgere mich, dass Fluglinien bereits durch den Steuerzahler gerettet wurden, während wir vor Ort den Laden am Laufen halten, aber in halbleere Portemonnaies schauen“, sagt der erste Kreisbeigeordnete Robert Ahrnt (Kreis Darmstadt-Dieburg), der ebenfalls zu den Unterzeichnern gehört. "Wenn der Kreis und die Kommunen das alles übers Schuldenmachen abfedern müssen, dann bemerkt man das irgendwann auch im Fahrplan.“
(Quelle: FFH) 

+++ Wegen Corona: Kein Treffen der Handball-Weltmeister von 1978 +++
Die Corona-Krise bringt die Handball-Weltmeister von 1978 um ihr jährliches Treffen rund um Fronleichnam. "Wir wollten uns in Heidelberg treffen. Das ist leider nicht möglich", sagte Heiner Brand in einem Gespräch der Deutschen Presse-Agentur. Die DHB-Auswahl hatte 1978 durch einen 20:19-Endspielsieg gegen den großen Favoriten Sowjetunion erstmals den Titel gewonnen und damit deutsche Sport-Geschichte geschrieben. Seit mehr als 30 Jahren verbringen die einstigen WM-Helden immer zu Fronleichnam einige gemeinsame Tage, bei denen sie in Erinnerungen schwelgen. Brand hofft, das Treffen noch in diesem Jahr nachholen zu können. (Quelle: FFH) 

Meldungen aus Baden-Württemberg

Änderung der Corona-VO Einzelhandel
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Neckar-Odenwald-Kreis

+++CORONAVIRUS: AKTUELLE INFORMATIONEN UND FALLZAHLEN VOM 9. JUNI 2020 +++
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Main-Tauber-Kreis 

Keine neue Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 9. Mai) - Auflagen für Veranstaltungen und Indoor-Freizeit
Im Main-Tauber-Kreis wurde auch am Dienstag, 9. Juni, kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen weiter bei 398. Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 387 wieder genesen. Derzeit ist noch eine Person aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen.
Theatervorstellungen, Konzerte und Kinoaufführungen mit weniger als 100 Besuchern sind seit dem 1. Juni wieder erlaubt. Veranstalter müssen hierfür ein Hygienekonzept erstellen. Zu den wichtigsten Regeln, die es einzuhalten gilt, zählen ein Mindestabstand von 1,50 Meter zwischen den Zuschauern, eine gute Belüftung der Innenräume, eine Registrierung der Gäste, feste Sitzplätze, regelmäßiges Reinigen etwa von Türgriffen oder Armlehnen, Hygienehinweise und nach Möglichkeit bargeldlose Bezahlung.
Auch Anbieter von Freizeitaktivitäten in geschlossenen Räumlichkeiten müssen ein spezifisches Hygienekonzept vorweisen, das die Art der Freizeitaktivität und die örtlichen Gegebenheiten berücksichtigt. Der Zutritt muss im Rahmen der örtlichen Gegebenheiten und des Notwendigen gesteuert werden. Warteschlangen sollen so vermieden werden.
Alle Vorgaben finden sich in den Corona-Verordnungen „Veranstaltungen“ bzw. „Indoor-Freizeitaktivitäten“, die unter www.main-tauber-kreis.de/coronavirus abrufbar sind.

+++Meldungen 8. Juni+++

Weltweit

12:53 Uhr: Studien: Corona-Maßnahmen verhinderten viele Tote
Die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus haben Analysen zufolge allein in elf europäischen Ländern bis Anfang Mai etwa 3,1 Millionen Todesfälle verhindert. Der großangelegte Lockdown samt Grenzschließungen, Kontaktsperren und Schulschließungen habe eine Kontrolle des Pandemie-Verlaufs ermöglicht, berichtet ein britisches Forscherteam um Seth Flaxman vom Imperial College London nach der Analyse der Todesfallzahlen im Fachmagazin "Nature". Wenn der gegenwärtige Trend anhalte, bestehe Anlass zu Hoffnung.
Bis zum 6. April hätten die Maßnahmen rund 530 Millionen Infektionen allein in sechs Ländern verhindert, berichtet ein zweites Forscherteam ebenfalls in "Nature". Sie hatten den Infektionsverlauf bis zu diesem Stichtag in China, Südkorea, Italien, Iran, Frankreich und den USA analysiert. "Ich denke, kein anderes menschliches Unterfangen hat jemals in so kurzer Zeit so viele Leben gerettet", sagte Studienleiter Solomon Hsiang von der UC Berkeley in den USA. (Quelle: ARD) 

12:14 Uhr: Studie: Masken schützen gegen Corona-Infektion
Eine Studie hat die Schutzwirkung von Masken gegen das Coronavirus bestätigt. Die allgemeine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, zum Beispiel beim Einkaufen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln, trage offenbar deutlich zur Eindämmung der Corona-Pandemie bei, teilte die Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit. Wissenschaftler von vier Universitäten verglichen dafür die Entwicklung der Infektionszahlen im thüringischen Jena mit denen vergleichbarer Städte, wo die Maskenpflicht erst später eingeführt wurde. Jena hatte als erste Großstadt bereits am 6. April das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes zur Pflicht gemacht und damit wesentlich früher als in allen anderen Landkreisen und kreisfreien Städten Deutschlands. Daraufhin stieg die Zahl der registrierten Infektionen in Jena nur noch schwach. (Quelle: ARD) 

10:27 Uhr: Tourismus in Zypern ohne Quarantänepflicht
Touristen aus Deutschland und zwölf weiteren Staaten können ab morgen ohne Quarantänepflicht nach Zypern reisen. Allerdings müssen sie sich vor der Einreise einem Corona-Test unterziehen. Diese Pflicht gilt bis 20. Juni, wie das Staatsfernsehen RIK unter Berufung auf die Regierung in Nikosia berichtete.
Demnach dürfen Touristen aus Deutschland, Österreich, Malta, Griechenland, Israel, Bulgarien, Finnland, der Slowakei, Slowenien, Litauen, Norwegen, Dänemark und Ungarn frei einreisen. Sollten Touristen oder andere Reisende während ihres Aufenthalts auf Zypern an den Folgen einer Coronavirus-Infektion erkranken, wolle die Regierung der Inselrepublik die Kosten übernehmen, hieß es. Urlauber aus einer zweiten Ländergruppe könnten erst ab 20. Juni nach Zypern reisen. Dies betreffe Reisende aus der Schweiz, Tschechien, Polen, Rumänien sowie Kroatien und Estland. Diese müssten dann aber einen Corona-Virustest vorlegen.
Die Regierung in Nikosia hatte bereits vergangene Woche mitgeteilt, dass diese Länderlisten regelmäßig geändert würden je nach Lage der Corona-Pandemie. Dies betreffe auch die zwei wichtigsten Staaten, aus denen Touristen nach Zypern reisen: Großbritannien und Russland. Reisen aus diesen Ländern sind zunächst nicht erlaubt. (Quelle: ARD) 

08:27 Uhr: Produktion in Deutschland bricht ein
Deutsche Unternehmen haben ihre Produktion im April angesichts der Coronakrise stark gedrosselt. Industrie, Bau und Energieversorgern stellten zusammen 17,9 Prozent weniger her als im Vormonat, wie das Statische Bundesamt mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es sogar einen Einbruch von 25,3 Prozent. "Dies ist der stärkste Rückgang seit Beginn der Zeitreihe im Januar 1991", hieß es. "Der konjunkturelle Tiefpunkt ist damit erreicht", erklärte das Bundeswirtschaftsministerium dazu. "Mit der schrittweisen Lockerungen der Schutzmaßnahmen und der Wiederaufnahme der Produktion in der Automobilindustrie setzt nun die wirtschaftliche Erholung ein."
Der Weg dürfte aber steinig werden: Der exportabhängigen Industrie brachen die Aufträge im April in Rekordtempo weg. Sie fielen um 25,8 Prozent niedriger aus als im März. Die Industriebetriebe erwarten daher für die kommenden drei Monate einen weiteren Rückgang ihrer Produktion, der allerdings nicht mehr so stark ausfallen dürfte. Das entsprechende Barometer der Produktionserwartungen stieg im Mai auf minus 20,4 nach minus 51,0 Punkten im April, wie das Münchner Ifo-Institut unter Berufung auf eine Umfrage unter Unternehmen mitteilte. Das sei zwar der größte Anstieg seit der Wiedervereinigung. "Aber das bedeutet nur, dass der Sturzflug nun flacher wird", erläuterte Ifo-Experte Klaus Wohlrabe. (Quelle: ARD) 

08:19 Uhr: Giffey: Kinderbonus ist Konjunkturimpuls
Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hat den im Konjunkturpaket der Bundesregierung vorgesehenen Kinderbonus gegen Kritik verteidigt. Die 300 Euro seien als zusätzliche Unterstützung für Familien gedacht, um die Kaufkraft zu steigern, sagte die SPD-Politikerin im Morgenmagazin von ARD und ZDF. Darüber hinaus gebe es sowohl einen Kinderzuschlag für Familien mit Einkommenseinbußen durch die Corona-Krise als auch Kurzarbeitergeld und Lohnausfallleistungen.
Familienverbände hatten kritisiert, ein einmaliger Bonus von 300 Euro pro Kind sei keine langfristige Hilfe für Familien. Neben den Finanzhilfen für Familien verwies Giffey auf Milliardenzahlungen, die im Rahmen des Konjunkturpakets unter anderem für den Ausbau der Kinderbetreuung zur Verfügung gestellt würden. Familien seien in der Corona-Krise von Anfang an wichtig gewesen, sagte Giffey zu kritischen Stimmen, die dies angesichts der Diskussionen um die Öffnung von etwa Möbelhäusern und dem Start der Fußball-Bundesliga vor der Öffnung von Kitas und Schulen bezweifelt hatten. "Wir haben aber von Anfang an den Gesundheitsschutz als ersten Fokus gehabt, wir haben die Abmilderung von Einkommenseinbußen als zweiten Fokus gehabt. Jetzt geht es um Lockerungen, die müssen schrittweise erfolgen." Die Kitas seien nun zum Großteil wieder geöffnet. Wenn das Infektionsgeschehen es zulasse, solle auch der Schulunterricht nach den Sommerferien wieder in vollem Umfang losgehen, so Giffey. (Quelle: ARD) 

05:24 Uhr: Die aktuellen Zahlen des Robert Koch-Institus für Deutschland
Aktuell sind oder waren in Deutschland 184.193 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das ist ein Plus von 214 Fällen. Die Zahl der Todesopfer stieg um 6 auf 8674.

02:38 Uhr: Spahn: Corona-Warnapp wird in wenigen Tagen präsentiert
Die von der Bundesregierung geplante Corona-Warnapp soll in den kommenden Tagen vorgestellt werden. Das sagt Gesundheitsminister Jens Spahn der "Rheinischen Post". Die bisherige Zeit habe man für die Entwicklung gebraucht für die Entwicklung: Die App müsse strenge Vorgaben beim Datenschutz, der Datensicherheit und bei der Energieeffizienz erfüllen. Auch solle sie allen Bürgern zugänglich sein.
Spahn hofft, dass die App gut angenommen wird: "Wenn wir in den kommenden Wochen einige Millionen Bürger von der App überzeugen, dann bin ich schon zufrieden", sagte er. Eine zusätzliche gesetzliche Grundlage für die App lehnte der Minister unter Verweis auf die Datenschutzgrundverordnung ab.
Die Deutsche-Telekom-Tochter T-Systems arbeitet gemeinsam mit dem Walldorfer Softwareanbieter SAP an einer App zur Kontaktverfolgung von Covid-19-Infizierten. Ursprünglich sollte eine solche App in Deutschland ähnlich wie in Österreich bereits im April auf den Markt kommen. Sie gilt als eine wesentliche Hilfe, um Beschränkungen weiter zu lockern. (Quelle: ARD) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken 

Zwei Neuinfektionen im Raum Würzburg
Dem Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg wurden (Stand: 08.06.20, 07.30 Uhr) seit dem 5. Juni zwei weitere positiv auf das Corona-Virus getestete Personen gemeldet. Damit steigt die Zahl der insgesamt positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen auf 881. Derzeit sind 17 Personen in Stadt und Landkreis Würzburg Corona-positiv. Aktuell sind 29 Personen in häuslicher Quarantäne. Als gesund entlassen wurden bisher insgesamt 805 Patienten. 59 Menschen sind an den Folgen des Coronavirus gestorben. (Quelle: BR) 

Marktheidenfelder Minigolfanlage mit zweimonatiger Verspätung wieder geöffnet
Auf der städtischen Minigolf-Anlage in der Lengfurter Straße in Marktheidenfeld im Landkreis Main-Spessart dürfen ab heute wieder die kleinen Bälle rollen. Normalerweise öffnet die von jungen Flüchtlingen betreute Freizeitanlage immer im April, was aufgrund der Corona-Krise in diesem Jahr nicht möglich war. In dieser Woche steht die Freizeitanlage heute, morgen, am Mittwoch und am Freitag von 16 bis 19 Uhr sowie am Donnerstag, Samstag, Sonntag von 14 bis 20 Uhr offen. Ab 15. Juni ist nur samstags, sonntags und an Feiertagen von 14 bis 20 Uhr geöffnet. Für die Minigolfanlage hat das Team ein eigenes Schutz- und Hygienekonzept erarbeitet. Erst kürzlich ist das Projekt Minigolf in Marktheidenfeld mit dem dritten Platz beim Bayerischen Integrationspreis ausgezeichnet worden. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt bei 296 Personen. Nach wie vor wird niemand stationär behandelt. Die Zahl der Todesfälle liegt bei fünf Personen und 287 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen.

Landkreis Aschaffenburg

Landkreis Main-Spessart

Im Landkreis Main-Spessart gibt es bislang insgesamt 157 positiv auf Covid-19 getestete Personen (Stand: 8. Juni, 9 Uhr). Genesen sind davon 145 Personen. Die Zahl der an bzw. mit Sars-CoV-19 Verstorbenen liegt unverändert bei sechs. Zwei Personen sind derzeit in häuslicher Quarantäne.

Meldungen aus Hessen 

+++ 3.600 Euro Strafe für Quarantäne-Verstoß +++
Ein Mann aus dem Schwalm-Eder-Kreis muss 3.600 Euro Strafe zahlen, weil er gegen das Infektionsschutzgesetz verstoßen hat. Das teilte die Staatsanwaltschaft Marburg am Montag mit. Obwohl das zuständige Gesundheitsamt den 28-Jährigen im März unter häusliche Quarantäne gestellt hatte, verließ er seine Wohnung. Das Amtsgericht Schwalmstadt verurteilte ihn deswegen zu 60 Tagessätzen à 60 Euro. (Quelle: Hessenschau)

+++ Marburger Medizinstudent initiiert Blutspende-Wettbewerb +++
Seit Beginn der Corona-Krise schlagen Experten immer wieder Alarm, weil die Zahl der Blutspenden vielerorts deutlich zurückgeht. Das Universitätsklinikum Marburg zum Beispiel meldet aktuell bis zu 30 Prozent weniger Spender. Mit einem Wettbewerb will eine Gruppe um den Marburger Medizinstudenten Leonard Richter dem Mangel an Blutkonserven entgegenwirken. Gesucht wird "die blutreichste Hochschule Deutschlands", wie die Initiative "Medisspendenblut" am Montag mitteilte.
Dabei bitten Teams an rund 20 deutschen Universitäten und Hochschulen bitten dabei um Blutspenden - welches Team am Ende im Verhältnis zur Anzahl der Medizinstudenten die meisten Spenden bekommen hat, hat gewonnen. Die Aktion endet am 3. Juli, der Wettbewerb soll künftig jährlich ausgetragen werden. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Kabinett will grünes Licht für Corona-Sondervermögen geben +++
Die Pläne für ein milliardenschweres Corona-Sondervermögen in Hessen sollen am heutigen Montag im Kabinett verabschiedet werden. Dies wird voraussichtlich gegen Abend der Fall sein, wenn das Gremium in der Staatskanzlei getagt hat. Einzelheiten zu dem Sondervermögen und einem zweiten Nachtragshaushalt sollen erst am Dienstag bekannt gegeben werden.
Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) hatte angekündigt, bis 2023 müsse ein "erheblicher Milliardenbetrag" aufgewendet werden, etwa um die Steuerausfälle beim Land und bei den Kommunen in der Corona-Krise auszugleichen. Laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung beläuft sich die Summe auf zwölf Milliarden Euro. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Opel fährt Produktion wieder hoch +++
Im Opel-Stammwerk in Rüsselsheim wird nach fast zweimonatiger coronabedingter Zwangspause heute die Produktion wieder hochgefahren. Wie der Konzern mitteilte, hat er für den Neustart mehr als 100 Sicherheitsmaßnahmen eingeführt, darunter eine Maskenpflicht in allen Produktionsbereichen und mehr Pausen zum Händewaschen. Bis zu den Werksferien Ende Juli sollen in Rüsselsheim Auftragsrückstände abgearbeitet werden. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Vier Neuinfektionen, kein weiterer Todesfall +++
Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen im Vergleich zum Vortag nur geringfügig angestiegen - und zwar um vier Fälle. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Montag, 0 Uhr. Es gab keinen weiteren Todesfall, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen weiterhin bei 484 liegt. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.207 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 9.300 (91 Prozent) als genesen.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Der höchste Wert liegt nach RKI-Angaben vom Montag bei umgerechnet 12,6 Fällen in Fulda. Der Vogelsbergkreis, der Lahn-Dill-Kreis, der Landkreis Limburg-Weilburg und die Stadt Darmstadt haben dagegen keine Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage registriert. (Quelle: Hessenschau) 

+++ 10.000 Tablets für Heimbewohner +++
Die Alten-, Pflege- und Behindertenheime in Hessen sollen wegen der Coronakrise mit insgesamt 10.000 Tablets ausgestattet werden. Das hat die Landesregierung angekündigt. Am Montag sollen die ersten 17 Tablets symbolisch an ein Pflegeheim in Wiesbaden übergeben werden.
Laut Landesregierung sollen die Tablets den Bewohnern helfen, trotz der derzeitigen Besuchsbeschränkungen mit ihren Familien und Freunden in Kontakt zu bleiben. Verteilt würden die Tablets in den kommenden Wochen nach einem bestimmten Schlüssel, den man gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden vereinbart habe. Danach komme im Schnitt ein Tablet auf sieben Bewohner. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Corona-Lage weiter stabil – nur Zahl der Genesen steigt
Auch heute präsentiert sich die Statistik zum Corona-Virus im Odenwaldkreis stabil: Keine weitere Person wurde positiv auf das Virus getestet (Stand 08.06., 12:30 Uhr), sodass es bei 407 positiven Testergebnissen bleibt. Die Zahl der Genesenen steigt um zwei auf 337, die Zahl der Todesfälle bleibt konstant bei 61. Dadurch ergibt sich ein Saldo von neun Infektionsfällen.
Die 7-Tage-Inzidenz, die das Land Hessen errechnet, bleibt stabil bei eins (Stand 08.06., 00:00 Uhr).
Fünf Odenwälderinnen und Odenwälder werden noch stationär in Krankenhäusern außerhalb des Kreises behandelt.

Südhessen

+++ Ohne Mund-Nasen-Bedeckung im Supermarkt in Kelsterbach +++
Ärger in einem Supermarkt, weil sich ein Mann nicht an die Corona-Regeln gehalten hat. Zwei Streifenbeamtinnen der Polizeistation Kelsterbach fiel ein Kunde auf, der ohne Mund-Nasen-Bedeckung einkaufen war. Den Markt wollte er nicht verlassen, auch nicht nach Aufforderung. Er habe sich dagegen vehement gewehrt, so eine Sprecherin der Polizei. Es kam zu einem Gerangel. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und später nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Er wird sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zu verantworten haben. (Quelle: FFH) 

Meldungen aus Baden-Württemberg

Neckar-Odenwald-Kreis

+++CORONAVIRUS: AKTUELLE INFORMATIONEN UND FALLZAHLEN VOM 8. JUNI 2020 +++
Zur Pressemeldung 

Main-Tauber-Kreis 

Keine neue Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 8. Juni) - Auflagen für Einrichtungen der Tages- und Nachtpflege
Im Main-Tauber-Kreis wurde auch am Montag, 8. Juni, kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen weiter bei 398. Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 387 wieder genesen. Derzeit ist noch eine Person aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen.

Der Betrieb von Einrichtungen der Tages- und Nachtpflege ist seit 2. Juni wieder zulässig. Voraussetzung für den Betrieb ist die Einhaltung eines einrichtungsspezifischen Betriebs-, Raum- und Nutzungskonzepts. Vorzuhalten sind darüber hinaus ein Gesundheitskonzept mit Hygiene-, Schutz- und Abstandsmaßnahmen, ein angepasstes Personaleinsatzkonzept und ein Aufklärungskonzept.
Zulässig ist der eingeschränkte Betrieb mit in der Regel jeweils fünf Tages- oder Nachtpflegegästen. Dabei ist mindestens die Versorgung unter ständiger Verantwortung einer ausgebildeten Pflegefachkraft und einer weiteren Hilfskraft sicherzustellen. Die Leitung der Einrichtung hat die Zahl der Nutzerinnen und Nutzer zu reduzieren, wenn die Einhaltung des Gesundheitskonzepts dies erfordert.
Personen, die in Kontakt zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person stehen oder standen, dürfen nicht am Betrieb teilnehmen, wenn seit dem letzten Kontakt noch nicht 14 Tage vergangen sind oder wenn sie Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur aufweisen.
Sofern durch den eingeschränkten Betrieb die Platzkapazitäten der Einrichtung nicht ausreichen, entscheidet die Leitung der Einrichtung über die Vergabe der Plätze. Soweit möglich, sollen Pflegebedürftige, pflegende Angehörige und vergleichbar Nahestehende selbst die notwendige Beförderung der Pflegebedürftigen von der Wohnung zur Einrichtung und zurück sicherstellen.
Die entsprechenden Regelungen finden sich in der Corona-Verordnung Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen.

+++Meldungen 7. Juni+++

Weltweit

17:06 Uhr: Neuer Bahn-Ansager wünscht Passagieren Gesundheit
Mit einer Durchsage zur Corona-Pandemie hat der neue Bahnansager Heiko Grauel seinen ersten großen Auftritt: Seit diesem Wochenende ist der Hesse an Bahnhöfen bundesweit mit Hygiene-Hinweisen zu hören. "Schützen Sie sich und andere", ruft der 46-Jährige darin auf - und bittet die Fahrgäste, den Mindestabstand einzuhalten, die Mund-Nasen-Bedeckung im gesamten Bahnhof zu tragen und die gesamte Zuglänge zum Ein- und Aussteigen zu nutzen. "Bleiben Sie gesund", heißt es zum Schluss.
Von Montag an sollen die Durchsagen bundesweit an rund 500 Bahnhöfen zu hören sein, hatte die Deutsche Bahn mitgeteilt. Darunter seien vor allem die großen Knoten- und Metropolbahnhöfe wie beispielsweise Frankfurt, Kassel, Gießen, Fulda, Bremen, Essen, Berlin, Mannheim, Nürnberg, Rosenheim und Würzburg. Die Durchsage sei Teil der Hygieneoffensive der Bahn. (Quelle: ARD) 

17:02 Uhr: EU-Kommissar: Trendwende in Corona-Rezession
Die europäische Wirtschaft hat nach Einschätzung von EU-Kommissar Paolo Gentiloni den Tiefpunkt in der Corona-Krise voraussichtlich erreicht. Die Rezession gehe auf die Beschränkungen des öffentlichen Lebens zurück. "Jetzt wird die Wirtschaft langsam wieder hochgefahren und makroökonomisch betrachtet dürfte es nicht mehr schlimmer werden", sagte der Italiener der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" laut einem Vorabbericht. "Die europäische Wirtschaft wird erst wieder wachsen, wenn das Vertrauen der Verbraucher und der Investoren zurückkehrt."
Deutschland und Europa droht dieses Jahr wegen der Coronavirus-Pandemie die schwerste Rezession der Nachkriegszeit. Der EU-Wirtschaftskommissar lobte in diesem Zusammenhang das 130 Milliarden Euro schwere Konjunkturpaket in Deutschland. Es zeuge von politischem Mut, vor allem die befristete Mehrwertsteuersenkung sei wichtig, um den Konsum wieder anzukurbeln. "Die europäische Wirtschaft wird sich nicht erholen, ohne dass die deutsche wieder deutlich wächst, und umgekehrt. Deshalb wird dieses Paket ganz Europa helfen." (Quelle: ARD) 

15:53 Uhr: Niedersachsen: Weiterer Infektionsfall in Schlachtbetrieb
n einem Schlacht- und Zerlegebetrieb im niedersächsischen Lohne bei Oldenburg gibt es einen weiteren bestätigten Corona-Fall. Die Kontaktpersonen am Arbeitsplatz des Mannes und in seinem privaten Umfeld wurden in Quarantäne versetzt, teilte der Landkreis Vechta mit. Obwohl die Kollegen schon negativ getestet worden seien, nehme das Gesundheitsamt erneute Tests bei ihnen vor.
Bereits am Freitag war eine Infektion bei einer Mitarbeiterin des Betriebs bestätigt worden. Vier Familienmitglieder, die am Freitag in Quarantäne versetzt wurden, seien inzwischen ebenfalls positiv getestet worden. Mit den jetzt vorliegenden Ergebnissen habe das Gesundheitsamt die vom Land angeordnete Testreihe in Schlacht- und Zerlegebetrieben, die Subunternehmer beschäftigen, abgeschlossen, hieß es. Die Arbeits- und Lebensbedingungen von Schlachthof-Mitarbeitern waren nach einer Reihe von Coronavirus-Infektionen bundesweit in die Kritik geraten. (Quelle: ARD) 

14:36 Uhr: Erstes Wochenende ohne Ausgangssperre in Istanbul
Am ersten Wochenende ohne Ausgangssperre in Istanbul sind Bewohner an die Ufer und in die Parks der Stadt geströmt. Gesundheitsminister Fahrettin Koca warnte, dass die Corona-Pandemie weiterhin eine Bedrohung sei. "Lasst uns nicht zu stark normalisieren", twitterte er und rief dazu auf, Mundschutzmasken zu tragen und Abstand zu anderen Menschen zu halten. In sozialen Netzwerken und den Medien waren allerdings Bilder zu sehen, auf denen Menschenmengen am Samstagabend picknickten und feierten, ohne Abstand zu wahren oder Masken zu tragen. Restaurants, Cafés, Fitnessstudios, Parks, Strände und Museen hatten schon am Montag begonnen, wieder zu öffnen. (Quelle: ARD) 

10:07 Uhr: Virologe Streeck hofft auf "schleichende Immunität" im Sommer
Der Bonner Virologe Hendrik Streeck geht davon aus, dass es noch dauern wird, bis ein Impfstoff gegen das Coronavirus zur Verfügung steht. Trotzdem "sollten wir uns im Sommer etwas mehr Mut erlauben", so der Professor gegenüber der Deutschen Presseagentur.
Sein Gedankengang: Studien hätten belegt, dass knapp 80 Prozent der Ansteckungen mit dem Virus ohne Symptome verlaufen. Und nach der Infektion seien die Betroffen immun oder zumindest teilweise immun.
"Wir wissen noch nicht, ob es eine schützende Immunität ist, aber sie bauen zumindest Antikörper gegen das Virus auf, und da kann man davon ausgehen, dass das zumindest einen Teilschutz ergibt. Wenn wir jetzt während der Sommermonate solche Infektionen zulassen, dann bauen wir eine schleichende Immunität in der Gesellschaft auf, die dann am Ende diejenigen schützt, die auch einen schwereren Verlauf haben können", so Streeck. (Quelle: Hessenschau) 

08:59 Uhr: WHO empfiehlt nun Gesichtsmasken
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ihren Standpunkt zum Tragen von Gesichtsmasken in der Corona-Krise geändert. Zur Eindämmung von Infektionen empfehle man nun ihre Nutzung in überfüllten öffentlichen Einrichtungen, teilte die WHO in Genf mit. Zugleich warnte die UN-Organisation jedoch, Masken könnten das Erkrankungsrisiko sogar erhöhen, wenn Menschen diese mit schmutzigen Händen berührten und so kontaminierten. "Masken können auch ein falsches Gefühl der Sicherheit vermitteln", sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Bislang war die Haltung der WHO, dass Mundschutz nur für Kranke und Menschen, die Kranke pflegten, sinnvoll sei. Der Massengebrauch wurde nicht empfohlen. (Quelle: ARD) 

05:45 Uhr: Maas erteilt Rückholaktionen für infizierte Deutsche eine Absage
Die Bundesregierung wird nach Angaben von Außenminister Heiko Maas (SPD) im Sommer keine Urlauber mit Coronavirus-Infektionen nach Deutschland zurückholen. "Wer sich im Urlaub infiziert, kann jedenfalls nicht davon ausgehen, dass wir ihn nach Deutschland zurückbringen", sagte Maas der "Bild am Sonntag".
"Natürlich stehen in akuten Notfällen unsere Auslandsvertretungen immer bereit, konsularisch zu unterstützen. Aber: Die Bundesregierung wird im Sommer nicht noch einmal Flieger schicken können, um deutsche Urlauber heimzuholen."

05:30 Uhr: RKI meldet 301 bestätigte Neuinfektionen für Deutschland
Das Robert Koch-Institut meldet 301 bestätigte Neuinfektionen für Deutschland. Die Gesamtzahl der Fälle liegt damit bei 183.979. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus erhöht sich um 22 auf 8668. (Quelle: ARD) 

Übersicht Stand 7. Juni 2020 8:33 Uhr: (188 Länder)
Weltweit: 6.898.613 Infizierte | 399.832 Tote | 3.087.714 Geheilte
Deutschland: 185.450 Infizierte | 8.673 Tote | 168.958 Geheilte
Italien: 234.801 Infizierte | 33.846 Tote | 165.078 Geheilte
Spanien: 241.310 Infizierte | 27.145 Tote | 150.376 Geheilte
Frankreich: 190.759 Infizierte | 29.145 Tote | 70.924 Geheilte
Türkei: 169.218 Infizierte | 4.669 Tote | 135.322 Geheilte
Quelle Johns Hopkins University

Stand: 7.6.2020 - 0 Uhr | Quelle: RKI
Stand: 7.6.2020 - 0 Uhr | Quelle: RKI

Meldungen aus Bayern

Huml: Pflegende Angehörige brauchen gerade in Corona-Zeiten Unterstützung – Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml setzt sich für die Entlastung pflegender Angehöriger ein
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Meldungen aus Hessen

+++ 32 Neuinfektionen, ein weiterer Todesfall +++
Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen im Vergleich zum Vortag um 32 Fälle angestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Sonntag, 0 Uhr. Es gab einen weiteren Todesfall, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen bei 484 liegt. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.203 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 9.200 (rund 90 Prozent) als genesen.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Der höchste Wert liegt nach RKI-Angaben vom Sonntag bei 12,6 Fällen in Fulda. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Corona-Krise erschwert Weg aus Sucht +++
Die Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie erschweren Süchtigen den Weg aus der Abhängigkeit. "Die höheren Belastungen haben zu mehr Rückfällen geführt", sagte der Leiter des Zentrums für Jugendberatung und Suchthilfe im Main-Taunus-Kreis, Wolfgang Mazur. Die Pandemie habe bei Abhängigen die Unsicherheit verstärkt und Ängste ausgelöst. Die Krise habe bisher aber nicht zu einer Welle an neuen Klienten geführt, sondern die getroffen, die bereits in Behandlung und Beratung gewesen seien. Die Arbeit der Suchhelfer war in den vergangenen Wochen nur stark eingeschränkt möglich. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Mehr illegale Müllhalden im Wald +++
Hessens Forstämter haben in den zurückliegenden Wochen mehr Müll im Wald registriert als sonst. Vor allem in der Nähe von Städten sei die Zahl illegaler Müllhalden deutlich gewachsen, sagte der Leiter von Hessen Forst, Michael Gerst: "Teilweise wurden ganze Lkw-Ladungen Bauschutt oder Altreifen an Waldwegen abgekippt." Gerst vermutet als Grund für den Anstieg die Corona-Regeln: "Die Bürger verbringen mehr Zeit zu Hause und nutzen die Gelegenheit, in Haus und Garten für Ordnung zu sorgen", erläuterte er. In manchen Fällen scheine auch kriminelle Energie mitzuspielen. Vielerorts sei die Arbeit der Recyclinghöfe wegen der Corona-Regeln eingeschränkt.
Der Abfall beeinträchtigt den Wald massiv. "Autoreifen, Farbeimer oder Benzinkanister setzen nicht selten giftige Stoffe frei, die den Boden und das Grundwasser verunreinigen", warnte Gerst. (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg

Neckar-Odenwald-Kreis

+++CORONAVIRUS: AKTUELLE INFORMATIONEN UND FALLZAHLEN VOM 7. JUNI 2020 +++
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+++Meldungen 6. Juni+++

Weltweit 

16:02 Uhr: 108-Jährige übersteht Infektion symptomfrei
Fatima Negrini wurde am Mittwoch 108 Jahre alt. Die Italienerin lebt in einem Pflegeheim in Mailand. Auch in dieser Einrichtung starben bereits mehrere Bewohner durch das Coronavirus.
Auch Fatima steckte sich im April an - doch ihre Infektion verlief ohne Symptome. Im Mai wurde sie auf das Virus getestet. Das Ergebnis: negativ. In einem Zeitungsinterview sagte Fatima selbst: "Gott hat mich vergessen." (Quelle: ARD) 

15:42 Uhr: Keine Corona-Fälle mehr im Vatikan
Eigenen Angaben zufolge sind derzeit keine Mitglieder oder Mitarbeiter des Vatikanstaates mit dem Coronavirus infiziert. Bei der letzten Person, bei der eine Ansteckung zuletzt bestätigt worden war, sei heute keine Covid-19-Erkrankung mehr nachweisbar gewesen, teilte das vatikanische Presseamt mit.
Insgesamt hatten sich etwa zwölf Mitglieder des Vatikanstaates mit dem Virus infiziert. (Quelle: ARD) 

13:38 Uhr: Ungarn hebt Reisebeschränkungen gegenüber Deutschland auf
Ungarn hebt alle Beschränkungen im Personenverkehr mit Deutschland auf, die es im März wegen der Corona-Pandemie verhängt hat. Dies gab der ungarische Außenminister Peter Szijjarto bekannt. Deutsche Staatsbürger können ab Sonntag ohne Auflagen in Ungarn einreisen. Ungarn, die aus Deutschland zurückkehren, brauchen sich nicht mehr einer 14-tägigen Heimquarantäne zu unterziehen. Österreicher, Tschechen und Slowaken dürfen seit Freitag uneingeschränkt nach Ungarn reisen, Slowenen und Serben seit etwas längerer Zeit. (Quelle: ARD) 

10:10 Uhr: Weltärztechef Montgomery warnt vor schnellen Corona-Lockerungen
Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, warnt ungeachtet der offiziell niedrigen Neuinfektionszahlen vor weitgehenden Lockerungen in der Corona-Krise. Zwar gebe es nur noch wenige bekannte Infektionsherde, sagte Montgomery der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Das heiße aber nicht, dass nicht weiterhin viele Infektionen im Verborgenen stattfänden.
Aus China sei inzwischen bekannt, dass Menschen auch nach überstandener Covid-19-Erkrankung noch Viren aufwiesen und deswegen weiter ansteckend seien. In Deutschland werde das nicht getestet, "hier lauert also eine unentdeckte Gefahr". Durch die Grenzöffnungen und den Tourismus komme wieder ein neues Risiko hinzu, dass Menschen aus anderen Ländern das Virus einschleusten, sagte Montgomery. Zudem gebe es die sogenannten Superspreader-Events, "bei denen einige wenige Infizierte auf einen Schlag ganz viele Menschen anstecken".
Massenevents dürfen nach Ansicht von Montgomery auf gar keinen Fall wieder zugelassen werden. Eine Öffnung der Fußballstadien für Zuschauer "wäre verheerend und könnte uns wieder weit zurückwerfen". Auch Parteitage sollten in diesem Jahr abgesagt oder nur online abgehalten werden. Das Infektionsrisiko würde Montgomery zufolge auch durch eine völlige Öffnung der Schulen und Kitas steigen. Es gelte, den Mittelweg zu finden, um so viel Betreuung wie möglich zu gewährleisten. Für maximalen Infektionsschutz müssten die Kinder daheimbleiben. Aus psychologischer und pädagogischer Sicht müssten sie wieder betreut werden. (Quelle: ARD) 

08:39 Uhr: Gardasee wartet auf deutsche Touristen
Der Tourismusbetrieb am Gardasee in Italien hofft in diesem Jahr trotz Corona auf zahlreiche Urlauber aus Deutschland. "Die Besucher können sich hier absolut sicher fühlen. Wir hatten hier nur einen einzigen Corona-Fall", sagte der Bürgermeister der Kommune Limone sul Garda, Antonio Martinelli, der Nachrichtenagentur dpa. Hotels, Attraktionen und Fähren würden nun nach und nach den Betrieb aufnehmen. Urlauber müssten auch nicht mit Atemschutzmasken am Strand liegen oder im Restaurant sitzen, dafür gelte aber auch beim Urlauben ein Sicherheitsabstand.
Limone sul Garda ist vor allem bei ausländischen Touristen beliebt, etwa 70 Prozent kämen aus Deutschland, sagte Martinelli. Letztes Jahr habe der kleine Ort insgesamt 1,3 Millionen Übernachtungen gezählt - mehr habe in der Region Lombardei nur die Metropole Mailand. Die Saison geht üblicherweise von März bis Oktober, bis jetzt sei sie wegen Corona komplett ins Wasser gefallen. "Wir hoffen aber, nun wieder etwas reinzuholen." Alle Hoffnungen ruhen nun auf dem 15. Juni, wenn die Deutschen wieder ohne Reisewarnung nach Italien fahren können. (Quelle: ARD) 

07:54 Uhr: Corona-Zuschüsse für Studierende in Not sollen bald fließen
Nach längeren Anlaufschwierigkeiten sollen Studierende in Notlage noch in diesem Monat Corona-Zuschüsse des Bundes in Höhe von bis zu 500 Euro monatlich beantragen können. Das Deutsche Studierendenwerk habe am Freitag rückwirkend zum 15. Mai die Bewilligung zur Auszahlung erhalten, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesbildungsministerium, Michael Meister, der Nachrichtenagentur AFP. Die Überbrückungshilfe könne damit noch im Juni starten.
Die Hilfen könnten zunächst für die Monate Juni, Juli und August über die Studierendenwerke beantragt werden und müssten nicht zurückgezahlt werden, sagte Meister. Der Staatssekretär räumte Probleme ein: "Ein neues Antragssystem und seine technischen Voraussetzungen aufzubauen, ist naturgemäß nicht ohne Tücken." Einen Termin zum Start der Auszahlung nannte er noch nicht. Das Ministerium sei aber "auf der Zielgeraden".
Von den Zuschüssen sollen Studierende profitieren, die wegen der Corona-Krise ihre Jobs verloren haben und keinen Anspruch auf andere ausreichende Unterstützung haben. Die Hilfen sollen die Zeit überbrücken, bis die Empfänger eine neue Einkommensquelle haben. Am Dienstag will das Ministerium eine Telefon-Hotline und eine E-Mail-Adresse freischalten, an die sich Betroffene wenden können. Meister betonte, dass Studierenden bereits dadurch geholfen werde, dass die Bildungskredite der KfW bis Ende März 2021 zinslos gestellt worden seien. Alleine die Anträge für den Monat Mai umfassten hier ein Finanzvolumen von über 167 Millionen Euro. (Quelle: ARD) 

05:57 Uhr: Seehofer rechnet vor Jahresende mit Covid-19-Impfstoff
Bundesinnenminister Horst Seehofer rechnet noch im Laufe des Jahres mit der Entwicklung eines Impfstoffes gegen Covid-19. "Am wichtigsten ist ein Impfstoff. Es heißt, das könne bis Jahresende gelingen. Ich habe die Hoffnung, dass es vielleicht auch schneller geht", sagte der CSU-Politiker den Zeitungen der "Funke"-Mediengruppe. Er sei davon überzeugt, dass die große Mehrheit der Bürger geimpft werden möchte. "Ich bin nicht dafür, eine Impfung vorzuschreiben", stellte er klar. Als wichtigsten Eigenschutz bezeichnete er die Vernunft, sich an die relativ einfachen Regeln zu halten. "Auch wenn wir jetzt an vielen Stellen vorsichtig lockern, ist es wichtig, dass wir alle weiterhin vorsichtig sind, bis ein Impfstoff gefunden ist."
(Quelle: ARD) 

05:38 Uhr: RKI meldet 407 Neuinfektionen in Deutschland
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 407 Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 183.678 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie das RKI am frühen Samstagmorgen meldete. Bislang starben nach RKI-Angaben in Deutschland 8646 nachweislich mit dem Virus Infizierte, damit stieg die Zahl der gemeldeten Toten innerhalb von 24 Stunden um 33. Etwa 168.900 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden, das sind 400 mehr als noch einen Tag zuvor. (Quelle: ARD) 

05:27 Uhr: Warnungen vor zweiter Corona-Welle
Der Chef der Innenministerkonferenz mahnt, bis zum Herbst die Vorräte an kritischen Artikeln wie Schutzkleidung und Medikamente aufzufüllen, um für eine zweite Corona-Infektionswelle gewappnet zu sein. "Man muss ja damit rechnen, dass es im Herbst ein Wiederaufflammen gibt, weil man sich dann beispielsweise wieder öfter in geschlossenen Räumen aufhält", sagte Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt.
Auch die NATO treibt nach Angaben ihres Generalsekretärs konkrete Planungen voran, um sich für eine mögliche zweite Welle der Corona-Pandemie zu wappnen. Das sagte Jens Stoltenberg der "Welt am Sonntag". Ziel sei dabei ein koordiniertes Vorgehen im Kampf gegen das Virus. "Wir müssen unsere Planungen so abstimmen, dass den NATO-Mitgliedern und den Partnerländern, die eng mit dem Bündnis verbunden sind, bei der Bekämpfung des Corona-Virus noch besser und schneller geholfen werden kann", betonte Stoltenberg. (Quelle: ARD) 

05:27 Uhr: Kalifornien will Film- und Fernsehdrehs ab Mitte Juni erlauben
Rund drei Monate nach dem plötzlichen Drehstopp wegen der Coronavirus-Pandemie könnte der Film- und Fernsehbetrieb in Hollywood wieder anlaufen. Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom gab am Abend (Ortszeit) grünes Licht für einen Produktionsbeginn ab dem 12. Juni. Laut Mitteilung der Gesundheitsbehörde des Westküstenstaates müssen an den Drehorten aber zahlreiche Auflagen erfüllt werden. Etwa darf eine kritische Schwelle von Covid-19-Fallzahlen in den Bezirken nicht überschritten werden, es muss ausreichende Testkapazitäten geben und die Produktionsteams müssen strikte Hygieneregeln befolgen. (Quelle: ARD) 

Meldungen aus Bayern

Huml: Corona-Hilfsprogramme für stationäre Einrichtungen gestartet – Bayerns Gesundheitsministerin: Freistaat unterstützt Reha-Einrichtungen und Privatkliniken und gewährt Sonderzahlung für die Behandlung von COVID-19-Erkrankten
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Unterfranken

3.507 Corona-Fälle in Unterfranken
Die unterfränkischen Gesundheitsbehörden melden am Freitag im Regierungsbezirk 3.507 bestätigte Corona-Fälle. In der Region sind 188 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben.
Dabei sind es in Stadt und Landkreis Würzburg 879 Corona-Fälle und 59 Menschen, die an der Erkrankung gestorben sind. In Stadt und Landkreis Schweinfurt sind es 703 Corona-Fälle und 42 Tote. Stadt und Landkreis Aschaffenburg zählen 660 Corona-Fälle und 42 Verstorbene, im Landkreis Bad Kissingen sind es 269 Corona-Fälle und 19 Menschen, die an Covid-19 verstorben sind. Der Landkreis Haßberge weist 160 Corona-Fälle und sechs Tote auf, im Landkreis Kitzingen sind es 191 Infektionen und drei Corona-Tote. Der Landkreis Main-Spessart zählt 156 Erkrankungen, sechs Menschen sind gestorben. Im Landkreis Miltenberg sind es 295 Corona-Fälle und fünf Verstorbene, der Landkreis Rhön-Grabfeld zählt 194 Infektionen, sechs Menschen sind gestorben. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

+++ Acht Neuinfektionen, ein weiterer Todesfall +++
Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen im Vergleich zum Vortag um acht Fälle angestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Samstag, 0 Uhr. Es gab einen weiteren Todesfall, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen bei 483 liegt. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.171 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 9.200 (rund 90 Prozent) als genesen.
Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Der höchste Wert liegt nach RKI-Angaben vom Samstag bei zwölf Fällen im Kreis Hersfeld-Rotenburg. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Trotz Corona mehr Organspender - aber nicht in Hessen +++
9.06 Uhr: Trotz der Corona-Pandemie ist die Bereitschaft zur Organspende in Deutschland nicht gesunken, wohl aber in Hessen. Das berichtete die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) zum Tag der Organspende am Samstag. Von Januar bis Ende April 2020 gab es nach vorläufigen Zahlen bundesweit 330 postmortale Organspender. 2019 waren es im selben Zeitraum 296. "Damit weicht die Entwicklung von der in vielen anderen europäischen Ländern ab", teilte die DSO mit.
In Hessen ist der Trend anders: In den ersten vier Monaten dieses Jahres zählte die DSO bisher 17 Spender. 2019 waren es im gleichen Zeitraum 20, 2018 sogar 30. Die Zahl der gespendeten Organe ging sogar noch stärker zurück: Januar bis April bis 2020 wurden in Hessen nur 54 Organe zur Transplantation freigegeben, 2019 waren es 64, 2018 sogar 104. (Quelle: Hessenschau) 

+++ Bürgermeisterwahlen erst wieder ab 1. November +++
Die Landesregierung hält trotz gelockerter Corona-Regeln an ihrer Entscheidung fest, Bürgermeisterwahlen erst wieder ab dem 1. November zuzulassen. Ziel sei nach wie vor der bestmögliche Gesundheitsschutz für alle Bürger, Wahlhelfer und kommunalen Mitarbeiter, sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Die spätere Terminierung ermögliche es, dass Wahlvorschläge mit den Bewerbern noch bis zum 24. August beim Wahlleiter eingereicht werden können.
Die Mitglieder- und Vertreterversammlungen, die über die Kandidaten entscheiden, könnten so nach den Sommerferien für die Aufstellung zusammenkommen, erläuterte der Sprecher. "Diese Zusammenkünfte können somit zu einem Zeitpunkt erfolgen, der unter Gesundheitsaspekten vertretbar ist."
Wegen der Corona-Pandemie wurden knapp 50 Bürgermeisterwahlen verschoben. Die Abstimmungen waren ursprünglich zwischen dem 26. April und 25. Oktober geplant. (Quelle: Hessenschau)

Meldungen aus Baden-Württemberg

Neckar-Odenwald-Kreis

+++CORONAVIRUS: AKTUELLE INFORMATIONEN UND FALLZAHLEN VOM 6. JUNI 2020 +++
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Main-Tauber-Kreis

Wieder Schwitzen im Fitness-Studio

Seit dem 2. Juni ist auch der Indoor-Sport unter Auflagen wieder möglich, ab dem 6. Juni dürfen Bäder nach strengen Vorgaben wieder öffnen. Landrat Reinhard Frank appelliert in diesem Zusammenhang an Sportler und Badefreunde, die Regeln einzuhalten: „Die Situation ist immer noch dynamisch, der Gesundheitsschutz hat nach wie vor absolute Priorität.“

Prinzipiell dürfen jetzt alle öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten wieder öffnen – egal ob drinnen oder draußen. Auch Fitness- und Yogastudios, Tanzschulen und ähnliche Einrichtungen dürfen Kurse anbieten. Während des gesamten Trainings und bei allen Übungen muss ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zu allen anderen Sportlerinnen und Sportlern eingehalten werden. Mehr Nähe darf auch beim Sport nur dann sein, wenn die Personen in gerader Linie verwandt sind, wenn es sich um Geschwister oder deren Nachkommen handelt oder die Personen ohnehin in einem gemeinsamen Haushalt zusammenleben. Sportarten, die zwingend nahen Kontakt erfordern, dürfen weiter nicht ausgeübt werden.

Werden während des Trainings Raumwege zurückgelegt, dürfen Gruppen von höchstens zehn Personen trainieren. Außerdem muss die Trainings- und Übungsfläche so bemessen sein, dass jeder Person mindestens 40 Quadratmeter zur Verfügung stehen. Verbleiben die Sportlerinnen und Sportler beim Training hingegen auf einem festen Platz, genügt eine Fläche von mindestens zehn Quadratmetern. Beim Tanzen in Gruppen von maximal zehn Personen oder zehn festen Paaren müssen mindestens 25 Quadratmeter pro Person bzw. Paar zur Verfügung stehen.

Um das Infektionsrisiko weiter zu senken, müssen alle Kontakte rund um die Sportstätte außerhalb der Trainings- und Übungszeiten auf ein Mindestmaß beschränkt werden. Ansammlungen im Eingangsbereich oder vor der Getränkeausgabe dürfen nicht sein. Falls die Toiletten zu klein sind, um den Mindestabstand einhalten zu können, dürfen diese nur zeitlich versetzt betreten werden. Alle weiteren Gemeinschaftsbereiche wie Umkleiden und Sanitärräume, insbesondere Duschräume, Wellness- und Saunabereiche, müssen geschlossen bleiben. Damit die Gesundheitsämter Infektionsketten im Zweifel nachverfolgen können, müssen alle Sportler Namen und Kontaktdaten angeben, um trainieren zu dürfen. Dafür wie auch für die Einhaltung der weiteren Hygienemaßnahmen sind die Betreiber der Sportstätten verantwortlich.

Schwimmbäder dürfen ab 6. Juni öffnen

Schwimmbäder dürfen seit Dienstag, 2. Juni, unter Auflagen für Schwimmkurse, Schwimmunterricht, zur Prüfungsvorbereitung sowie für Trainingseinheiten von Sportvereinen öffnen. Für die Allgemeinheit können Schwimm- und Hallenbäder, Thermal- und Spaßbäder sowie Badeseen mit kontrolliertem Zugang ab 6. Juni unter strengen Auflagen betrieben werden.

Betreiber von Bädern müssen hierfür ein einrichtungsspezifisches Hygienekonzept festlegen. Demnach ist die Anzahl der am Badebetrieb teilnehmenden Personen zu beschränken. So kann beispielsweise im Schwimmerbecken die Wasserfläche mit geeigneten Markierungen in einzelne Bahnen unterteilt werden. Diese können auf 50 Meter Bahnlänge von maximal zehn Personen mit Abstand gleichzeitig genutzt werden. Zu- und Ausstiege aus den Becken sind räumlich voneinander zu trennen.

Auf Liegewiesen und Liegeflächen müssen zehn Quadratmeter pro Person zur Verfügung stehen. Falls Räumlichkeiten, insbesondere Toiletten, die Einhaltung des Mindestabstands nicht zulassen, ist die Anzahl der Personen, die diese gleichzeitig benutzen dürfen, zu beschränken. Kontakte außerhalb der Schwimmbecken und der einzelnen Attraktionen sind auf ein Mindestmaß zu beschränken.

Schwimmkurse und Schwimmunterricht, einschließlich Trainingseinheiten und Angebote von Sportvereinen, dürfen ausschließlich individuell oder in Gruppen von maximal zehn Personen erfolgen.

Der Bad-Betreiber muss, ausschließlich zum Zweck der Auskunftserteilung gegenüber dem Gesundheitsamt oder der Ortspolizeibehörde, Kontaktdaten bei den Nutzerinnen und Nutzern erheben und vier Wochen speichern, außerdem Datum sowie Beginn des Besuchs unter Angabe der maximal zulässigen Badezeit entsprechend des gekauften Tickets. Für den Besuch ist die Angabe der Kontaktdaten zwingend. Alle Auflagen finden sich in der Corona-Verordnung für Sportstätten unter www.main-tauber-kreis.de/coronavirus.

Hier geht's zum Corona-NEWSarchiv der letzten Tage:

Informationen für Bayern, Baden-Württemberg und Hessen

+++ Allgemeine Informationen +++

Informationen und Verhaltensregeln finden Sie hier:
Robert-Koch-Institut - Startseite
Robert-Koch-Institut - Fragen zum Coronavirus
Robert-Koch-Institut - Hygienehinweise

Helios Telefon-Hotline
Als deutschlandweiter Anbieter stationärer und ambulanter Gesundheitsleistungen startet Helios heute eine eigene Telefon-Hotline für Anfragen rund um die neuartige COVID-19-Erkrankung, das sogenannte Corona-Virus. Die kostenfreie 24-Stunden-Hotline ist ab sofort unter der Nummer (0800) 8 123 456 erreichbar.

Baden-Württemberg

Hotline zum Coronavirus: 07 11/9 04-3 95 55
(täglich 9-18 Uhr)
Landesgesundheitsamt Baden Württemberg
Landratsamt Mosbach (Neckar-Odenwald-Kreis)
Landratsamt Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis)

Bayern

Hotline zum Coronavirus: 0 91 31/ 68 08-51 01
Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Landratsamt Miltenberg (Kreis)
Landratsamt Aschaffenburg (Kreis)
Landratsamt Karlstadt (Main-Spessart-Kreis)

Hessen

Hotline zum Coronavirus: 08 00/5 55 46 66
(täglich 8-20 Uhr)

Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI)
Landratsamt Erbach (Odenwald-Kreis)
Das Robert Koch-Institut meldet 301 bestätigte Neuinfektionen für Deutschland. Die Gesamtzahl der Fälle liegt damit bei 183.979. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus erhöht sich um 22 auf 8668.
Eine Studie hat die Schutzwirkung von Masken gegen das Coronavirus bestätigt. Die allgemeine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, zum Beispiel beim Einkaufen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln, trage offenbar deutlich zur Eindämmung der Corona-Pandemie bei, teilte die Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit. Wissenschaftler von vier Universitäten verglichen dafür die Entwicklung der Infektionszahlen im thüringischen Jena mit denen vergleichbarer Städte, wo die Maskenpflicht erst später eingeführt wurde. Jena hatte als erste Großstadt bereits am 6. April das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes zur Pflicht gemacht und damit wesentlich früher als in allen anderen Landkreisen und kreisfreien Städten Deutschlands. Daraufhin stieg die Zahl der registrierten Infektionen in Jena nur noch schwach.
Polen öffnet nach Informationen deutscher Behörden seine Grenzen zu Deutschland. Die Einreise-Beschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie werden in der Nacht von Freitag auf Samstag 0.00 Uhr aufgegeben. Darüber habe das polnische Innenministerium Brandenburgs Ministerpräsidenten Dietmar Woidke (SPD), der auch Polen-Koordinator der Bundesregierung sei, informiert, teilte die Staatskanzlei mit.Ein Sprecher des Innenministeriums in Warschau wollte diese Informationen nicht kommentieren. Woidke sagte, dies sei ein wichtiger Schritt bei der Rückkehr zur europäischen Normalität. Darauf habe man lange gewartet. "Er wurde möglich, weil Deutsche und Polen bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie verantwortungsbewusst gehandelt haben", sagte der Ministerpräsident.
Frankreichs Regierung will den Ausnahmezustand im Gesundheitsbereich am 10. Juli auslaufen lassen. Premier Édouard Philippe präsentierte einen entsprechenden Gesetzesentwurf bei der Kabinettssitzung unter Vorsitz von Emmanuel Macron, wie der Élyséepalast mitteilte. "Selbst wenn die Epidemie unter Kontrolle ist, ist sie noch nicht besiegt", sagte Regierungssprecherin Sibeth Ndiaye. Das Coronavirus zirkuliere immer noch im Land.Der Gesetzesentwurf sieht daher eine Übergangsphase vor. Für einen Zeitraum von vier Monaten nach dem Ende des Gesundheitsnotstands behält der Premier die Befugnisse, Versammlungen einzuschränken oder den Zugang zu Transportmitteln und öffentlichen Räumen zu regeln. Strenge landesweite oder örtliche Ausgangsbeschränkungen können aber nur mit einem vom Parlament abgesegneten Gesetz wieder eingeführt werden.
Nachdem sich ein Bewohner einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende in Weiden in der Oberpfalz mit dem Coronavirus infiziert hat, müssen mehr als 50 weitere Bewohner vorsorglich in Quarantäne. Das Gesundheitsamt habe heute 36 Bewohner auf das Virus getestet, teilte die Regierung der Oberpfalz mit.Da die Kontaktpersonen nicht sicher nachverfolgt werden konnten, stellte das Gesundheitsamt das gesamte betroffene Gebäude unter Quarantäne. Wie lange die 55 Bewohner, zu denen auch Kleinkinder zählen, ihre Zimmer nicht verlassen dürfen, war zunächst unklar. Ein Catering-Service versorge die Bewohner mit Essen, hieß es.
+++ CSD Frankfurt findet statt - aber anders als sonst +++12.06 Uhr: Der Frankfurter "Christopher Street Day" (CSD) wird in diesem Jahr online und in Form einer Demonstration stattfinden. Das kündigte das Organisationsteam am Montag an. Weltweit demonstrieren jedes Jahr tausende Menschen mit Straßenparaden gegen Diskriminierung und Ausgrenzung der queeren Community. Corona-bedingt soll der Frankfurter CSD vom 17. bis 19. Juli aber hauptsächlich ins Netz verlagert werden: Auf YouTube, der CSD-Homepage, Instagram und Facebook wird es Videos von Künstlern, Szene-Veranstalterinnen und Promis geben. Sechs Drag Queens führen durch das Programm. Für den 18. Juli ist auch auf Frankfurts Straßen eine Demonstration geplant, allerdings in Form eines Autokorsos. Die sonst übliche laute Musik wird in diesem Jahr nicht aufgedreht, um Partys am Straßenrand zu vermeiden. Wer am Autokorso teilnehmen will, muss sich außerdem online anmelden.
Innerhalb von 24 Stunden haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem Robert Koch-Institut (RKI) 378 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 186.839 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt.8800 mit dem Virus infizierte Menschen starben nach RKI-Angaben in Deutschland - das bedeutet ein Plus von neun im Vergleich zum Vortag. Etwa 173.100 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Das sind 500 mehr als noch einen Tag zuvor.
Innerhalb von 24 Stunden haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem Robert Koch-Institut 580 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Gestern waren es noch 345. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 187.764 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt.8856 mit dem Virus infizierte Menschen starben nach RKI-Angaben in Deutschland - das bedeutet ein Plus von 26 im Vergleich zum Vortag. Etwa 174.100 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Das sind 400 mehr als noch einen Tag zuvor.
Angesichts von etwa 100 neuen Coronavirus-Infektionen in einem Göttinger Hochhaus ist der Gebäudekomplex vollständig unter Quarantäne gestellt worden. Von der Entscheidung sind knapp 700 Bewohner betroffen, wie die niedersächsische Stadt am Donnerstag mitteilte. Mit der Maßnahme sollen die Übertragungswege des Virus unterbrochen werden, weil die Behörden davon ausgehen, dass es eine hohe Zahl an Kontaktpersonen ersten Grades in dem Wohnkomplex gibt.Ob der neue Fall die Rücknahme weiterer Lockerungen in Göttingen nach sich zieht, wurde zunächst nicht bekannt. Die Zahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tage pro 100 000 Einwohner stieg für Stadt und Landkreis Göttingen auf 44,86.
Rund acht Millionen Menschen in Deutschland haben die Corona-Warnapp heruntergeladen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Downloads mit 7,9 Millionen an. "Jede Nutzerin und jeder Nutzer der Corona-Warn-App leistet einen wichtigen Beitrag zur weiteren Eindämmung der Pandemie", schrieb das RKI weiter auf Twitter.Laut einer Umfrage des Instituts Civey für das Portal "t-online.de" hält die Mehrheit der Bürger das Konzept der App für richtig. 55 Prozent der Befragten äußerten sich demnach positiv dazu, nur etwa ein Viertel negativ. 20 Prozent waren noch unschlüssig. In Regionen mit hoher Bevölkerungsdichte ist der Zuspruch dabei höher als in dünner besiedelten Regionen. Nach Alter ausgewertet, sind den Angaben zufolge vor allem die 18 bis 29-Jährigen gegenüber dem Konzept aufgeschlossen. Die größte Skepsis komme von Befragten in der Altersgruppe von 30 bis 39 Jahren.
Deutschlands mittelständische Unternehmen rechnen einer Umfrage zufolge mit einem langen Weg aus der Corona-Krise. Trotz Lockerungen der Beschränkungen gehen 60 Prozent der etwa 3,8 Millionen Firmen davon aus, dass sie die Krisenfolgen noch lange spüren werden. Das geht aus einer zweiten repräsentativen KfW-Sonderbefragung zu dem Thema hervor. Im Schnitt erwarten diese Unternehmen eine Normalisierung ihrer Geschäftslage erst in gut acht Monaten – also ungefähr im März 2021. "Der Weg aus dem Corona-Tal wird ein langer, mühsamer sein", sagte KfW-Chefvolkswirtin Fritzi Köhler-Geib voraus.
Nach dem neuen Coronavirus-Ausbruch in Peking ist die Zahl der Infizierten weiter gestiegen. Nach Angaben der staatlichen Gesundheitskommission wurden in der Hauptstadt 22 weitere Ansteckungen nachgewiesen. Landesweit wurden insgesamt 26 Infizierte neu gemeldet.Als Reaktion auf den neuen Ausbruch, der vergangene Woche auf dem Xinfadi-Großmarkt der Stadt begann, hatten die Behörden am Dienstag die zweithöchste Sicherheitsstufe ausgerufen, womit Peking teilweise abgeriegelt wurde. Flüge aus und in die Hauptstadt wurden drastisch reduziert. Auch der Busverkehr in andere Provinzen wurde inzwischen eingestellt. Menschen sollen die Stadt nicht mehr verlassen. Wenn doch Reisen notwendig sind, muss ein negativer Coronatest vorliegen.
Die nationale Gesundheitskommission in China meldet binnen 24 Stunden 22 neue bestätigte Coronavirus-Fälle, 13 davon in Peking. Tags zuvor waren auf dem chinesischen Festland 18 Fälle aufgetreten, darunter 9 in der Hauptstadt. Die Stadt mit mehr als 20 Millionen Einwohnern meldete den ersten Fall einer neuen Virus-Welle am 11. Juni. Der erneute Ausbruch wird mit einem Lebensmittelgroßhandel im Südwesten Pekings in Verbindung gebracht. Dabei haben sich bisher nach offiziellen Angaben 249 Menschen in der Stadt angesteckt. Die chinesische Gesundheitskommission meldet sieben weitere asymptomatische Fälle, die in China nicht zu den bestätigten Fällen zählen, da die Infizierten keinerlei Symptome zeigen.
Nach Thüringen und Brandenburg fallen auch in Berlin die Kontaktbeschränkungen ganz weg. Das hat der Senat nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa beschlossen. Bisher gilt, dass sich in der Hauptstadt wegen der Corona-Pandemie maximal fünf Personen aus mehreren oder nur Mitglieder zweier Haushalte in der Öffentlichkeit treffen dürfen. In den meisten anderen Bundesländern sind Kontakte noch auf zwei Haushalte oder auf bis zu zehn Personen beschränkt.
Als erstes Mitglied einer ausländischen Regierung hat Bundesaußenminister Heiko Maas Spanien einen Kurzbesuch abgestattet. In Valencia kam er mit seiner spanischen Amtskollegin Arancha González Laya zusammen.Maas äußerte sich lobend über die Maßnahmen, die Spanien ergriffen habe, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern. Er sei sicher, dass ein Urlaub in dem Land "unter den bestmöglichen Rahmenbedingungen" stattfinden könne - vorausgesetzt, die Touristen und Einheimischen würden sich an die Regeln halten.Spanien hatte erst am Sonntag nach 14 Wochen den Notstand für beendet erklärt. Damit wurden auch die Landesgrenzen wieder für Touristen geöffnet. Im selben Zuge hob das Auswärtige Amt in Berlin die Reisewarnung für das EU-Land auf.
Im Kreis Gütersloh ist der Andrang auf das Corona-Testzentrum so groß, dass schon am Mittwochmorgen die Kapazitäten ausgelastet gewesen sind. "Jetzt wollen sich viele testen lassen", sagte eine Sprecherin des Kreises. Es mache keinen Sinn mehr, sich anzustellen, Menschen würden auf Donnerstag vertröstet.Die Anzahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage ist im Kreis Gütersloh am Mittwoch auf 270,2 gestiegen. Am Dienstag lag der Wert laut NRW-Gesundheitsministerium noch bei 257,4. Im benachbarten Kreis Warendorf stieg derselbe Wert auf 66,2. Am Tag zuvor hatte der Wert bei 61,2 gelegen.
Schwedens Staatsepidemiologe Anders Tegnell bereut einen Teil seiner Strategie im Umgang mit dem Coronavirus. Der Schutz vor einer Ansteckung der Älteren in schwedischen Senioreneinrichtungen sei gescheitert und die Todesrate "schrecklich", sagte Tegnell im schwedischen Radio. "Wir dachten vermutlich, dass unsere alters-segregierte Gesellschaft uns erlauben würde, eine Situation zu vermeiden wie in Italien, wo verschiedene Generationen viel häufiger zusammenleben. Aber das erwies sich als falsch."An Schwedens lockerer Corona-Strategie, für die Tegnell federführend verantwortlich war, mehrt sich die Kritik. Denn die Infektions- und Todeszahlen pro Einwohner sind im Vergleich zum restlichen Skandinavien und auch zu Deutschland sehr hoch. Im Land mit seinen etwas mehr als zehn Millionen Einwohnern wurden laut der staatlichen Gesundheitsbehörde bislang etwa 62.300 Menschen positiv auf das Virus getestet. Mehr als 5200 Menschen sind im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben.Zu Schwedens Sonderweg mit lediglich moderaten Einschränkungen für die Bevölkerung sagte der 64-Jährige, an sich habe das Gesundheitssystem die Pandemie bewältigen können. Aber vor allem die vielen Toten unter den Senioren hätten vermieden werden müssen. Der Epidemiologe hatte erstmals Anfang Juni Selbstkritik an der Strategie geübt und bedauert, dass das Land zu wenig Maßnahmen im Kampf gegen das Virus ergriffen habe.
Von 2000 aktuell durchgeführten Corona-Tests im Kreis Gütersloh ist nur einer positiv ausgefallen. Das sagte der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann in einer Sondersitzung des Gesundheitsausschusses.
Zehntausende Studierende haben bislang in der Corona-Krise Nothilfen beantragt. Nach Angaben des Deutschen Studentenwerks gingen 58.000 Anträge ein. Würden alle bewilligt, käme eine Summe von 24,5 Millionen Euro zusammen. Insgesamt stehen für die Monate Juni, Juli und August 100 Millionen Euro Überbrückungshilfe vom Bund zur Verfügung. Zuerst hatte der "Tagesspiegel" über die Zahlen berichtet."Wir gehen nicht von einem progressiven, linearen weiteren Verlauf der Antragsstellung aus", sagte der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, Achim Meyer auf der Heyde, der Nachrichtenagentur dpa. Durch die Lockerungen der Pandemiemaßnahmen könnten Studierende möglicherweise wieder klassische Sommersemester-Nebenjobs finden.Insgesamt sind an Hochschulen nach Angaben des Deutschen Studentenwerks 2,7 Millionen Studierende eingeschrieben, die theoretisch Anspruch auf die staatliche Nothilfen hätten. Betroffene können je nach Kontostand 100 bis 500 Euro pro Monat bekommen. Das Geld müssen sie nicht zurückzahlen. Gezahlt wird die Hilfe für maximal drei Monate (Juni, Juli, August).
Angesichts der Corona-Ausbrüche in großen Schlachtbetrieben hat sich SPD-Vizefraktionschefin Katja Mast für bundesweite Tests in der Branche ausgesprochen. "Ich bin dafür, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Fleischindustrie auf das Corona-Virus getestet werden", sagte sie der Nachrichtenagentur AFP. "Falls notwendig auch mehrfach", fügte sie hinzu. "Arbeitsschutz ist immer auch Gesundheitsschutz."Nachdem sich die deutsche Fleischindustrie am Freitag nun doch für das von der Bundesregierung geplante Verbot von Werkverträgen ausgesprochen hatte, betonte Mast zudem, es gehe nicht nur um Werkverträge. "Es geht auch um das Verbot von Leiharbeit im Kernbereich der Produktion, Subunternehmertum und Unterbringung der Beschäftigten", sagte sie. "Die Fleischindustrie hat uns doch jahrelang vorgemacht, dass sie jedes Schlupfloch findet", kritisierte die SPD-Politikerin.  Sie hoffe nun "auf einen breiten politischen Konsens", sagte Mast. "Die Bevölkerung gibt uns Rückhalt. Niemand versteht, wenn das jetzt im politischen Klein-Klein endet. Damit wäre vor allem den Betroffenen nicht geholfen."Die Bundesregierung will Werkverträge in Schlachthöfen nach einer Häufung von Corona-Infektionen verbieten lassen. Nur noch Angestellte des eigenen Betriebs sollen Tiere schlachten und zerlegen dürfen. Ein Kabinettsbeschluss sieht vor, die Werkverträge ab 1. Januar 2021 zu untersagen.
Die Fleischindustrie in Nordrhein-Westfalen muss Beschäftigte auf ihre Kosten künftig mindestens zwei Mal pro Woche auf das Coronavirus testen lassen. Die neue Vorgabe gelte ab 1. Juli für Schlachthöfe, Zerlegebetriebe und vorrangig fleischverarbeitende Betriebe mit mehr als 100 Beschäftigten und unabhängig davon, ob es sich um eigene Beschäftigte oder Werkvertragsnehmer handele, teilte das NRW-Ministerium für Arbeit und Gesundheit mit.Die Kosten müssen die Betriebsinhaber tragen. Nur Mitarbeiter mit negativem Testergebnis dürfen weiter eingesetzt werden, die Betrieb müssen entsprechende Nachweise auf Verlangen vorzeigen. Zudem sind sie verpflichtet, die Namen und Wohn- beziehungsweise Aufenthaltsadressen sämtlicher auf dem Betriebsgelände anwesender Personen zu erheben und für vier Wochen aufzubewahren. "Es kann nicht sein, dass bei einem Ausbruchsgeschehen die Behörden vor Ort tagelang diesen Daten hinterherlaufen müssen", erklärte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) dazu.
In der Corona-Pandemie hat sich nach Einschätzung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Stärke der Demokratie und die Schwäche autoritärer Systeme bewiesen. "Die vergangenen Wochen haben gezeigt: Unsere Demokratie kann auf existenzielle Bedrohungen reagieren, und zwar schnell, entschieden und kraftvoll", sagte Steinmeier. "Wir sind gemeinsam in der Lage, in kürzester Zeit umzusteuern, gewohnte Pfade zu verlassen und auch unter Ungewissheitsbedingungen zu entscheiden, notfalls Irrtümer einzuräumen und zu korrigieren." Bei einem Forum zum Thema "Testfall Corona - Wie geht es unserer Demokratie?" erinnerte Steinmeier daran, dass es zuletzt in vielen Teilen der Welt, auch in Europa, eine "Faszination des Autoritären" gegeben habe. Diese Gefahr sei nicht gebannt, aber in der Corona-Krise habe das Autoritäre an Faszination verloren. "Im Kampf gegen das Virus hilft es nicht, wenn Zahlen gefälscht oder gar nicht erst erhoben werden, um das eigene Regime besser aussehen zu lassen. Und es ist skrupellos, wenn gewählte Regierungen den Kampf gegen das Virus missbrauchen, um Freiheitsrechte weiter abzubauen und eigene Macht zu zementieren suchen", so der Bundespräsident.
Nach der tiefen Rezession infolge der Corona-Pandemie erwarten viele Wirtschaftsverbände im kommenden Jahr kräftiges Wachstum. Allerdings werden nach Einschätzung des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW/Köln) die Zuwächse nicht allen Branchen ausreichen, um auf Vorkrisenniveau zurückzukehren. "Das Produktionspotenzial dürfte in der Industrie und auch im Dienstleistungsbereich wohl auch in 2021 vielfach deutlich unterausgelastet bleiben", schreibt das IW auf Grundlage einer heute veröffentlichten Umfrage unter Wirtschaftsverbänden. In einigen Bereichen werde die Wirtschaftsleistung erst im Jahr 2022 wieder das Niveau von vor der Corona-Krise erreichen.
Sechs Monate nach ersten Meldungen über das Coronavirus im chinesischen Wuhan - und weltweit inzwischen mehr als zehn Millionen Infektionen - ist die Pandemie nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch lange nicht beendet. "Wir alle wollen, dass dies vorbei ist, wir alle wollen mit unserem Leben weitermachen. Aber die harte Realität ist: Es ist noch nicht einmal annähernd vorbei", sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus auf einer Pressekonferenz.Mit Blick auf das Ausmaß der Pandemie mit inzwischen mehr als 500.000 Todesfällen sagte Tedros: "Dies hätte mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln verhindert werden können." Der WHO-Chef forderte die Länder auf zu testen, soziale Kontakte zurückzuverfolgen und Quarantäneregeln zu verhängen.Verantwortlich für das Ausmaß der Corona-Pandemie sind nach seiner Einschätzung Versäumnisse bei der Umsetzung grundlegender Gegenmaßnahmen sowie eine mangelnde Einheit innerhalb und zwischen Ländern. "Das schlimmste wird noch kommen", sofern dieses politische Problem nicht angegangen wird, sagte Tedros. "Deshalb müssen wir unsere Kräfte bündeln und dieses gefährliche Virus gemeinsam bekämpfen."
Zwischen den USA und der EU ist ein Streit um das Mittel Remdisivir ausgebrochen. Während das US-Gesundheitsministerium mitteilte, einen Großteil der bis September anvisierten Produktionsmenge des Mittels Remdesivir gesichert zu haben, erwartet das Bundesgesundheitsministerium "noch in dieser Woche" die Zulassung des Medikaments Remdesivir für die Behandlung von Covid-19-Patienten in der EU. "Mit der Zulassung ist die Verpflichtung verbunden, auch in angemessenem Umfang liefern zu können. Wir gehen davon aus, dass Gilead dieser Verpflichtung auch nachkommt", sagte ein Sprecher des Ministeriums."Der Bund hat sich frühzeitig Remdesivir für die Therapie von Corona-Patienten gesichert", fügte der Sprecher hinzu. "Momentan gibt es noch genug Reserven. Laut dem US-Gesundheitsministerium wurde allerdings bereits eine Vereinbarung zwischen den Vereinigten Staaten und dem Biotech-Unternehmen Gilead Sciences über den Erwerb von Wirkstoff-Dosen für mehr als 500.000 Behandlungen abgeschlossen. Das entspreche 100 Prozent der geplanten Produktionsmenge für Juli sowie jeweils 90 Prozent für August und September.Zu der Frage, ob durch die Vereinbarung die Versorgung mit dem Wirkstoff in Europa gefährdet sei, wollte sich ein Gilead-Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa nicht äußern. Pharma-Experte Andrew Hill von der britischen Universität Liverpool sagte laut "Guardian": "Sie (die USA) haben Zugriff auf einen Großteil des Medikaments, also bleibt nichts für Europa."Remdesivir gilt als eines der aussichtsreichsten Medikamente bei schweren Corona-Symptomen. Es kann Studien zufolge den Krankenhausaufenthalt bei Covid-19 verkürzen. Gilead vereinbarte nach eigenen Angaben mit der US-Regierung, dass nicht zugeteilte Teile der Produktion "für andere Verwendungszwecke, auch für Länder außerhalb der Vereinigten Staaten, bereitgestellt werden können". Dazu werde man die Bedarfsmeldungen der Krankenhäuser engmaschig beobachten und alle zwei Wochen evaluieren, hieß es weiter.Erst vergangene Woche hatte die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA eine Zulassung für das Mittel mit dem Handelsnamen Veklury unter Auflagen in Europa empfohlen. Eine Entscheidung durch die EU-Kommission wird noch diese Woche erwartet. Remdesivir wurde ursprünglich zur Behandlung von Ebola entwickelt, zeigte aber eine zu geringe Wirkung. Es ist bislang in keinem Land der Welt uneingeschränkt als Medikament zugelassen.

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