Unterschiedliche soziale Projekte verwirklicht
Toller Abschluss der 72-Stunden-Aktion

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus sieben Gruppen beteiligten sich in insgesamt acht Projekten bei der diesjährigen 72-Stunden-Aktion, der größten Sozialaktion in Deutschland.
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  • Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus sieben Gruppen beteiligten sich in insgesamt acht Projekten bei der diesjährigen 72-Stunden-Aktion, der größten Sozialaktion in Deutschland.
  • Foto: Jugendhaus St. Kilian
  • hochgeladen von Andrea Kaller-Fichtmüller

Sie haben tatkräftig angepackt, mitgeholfen und zugehört. Sie haben sich ihrer selbst gewählten oder auferlegten Herausforderung gestellt und diese am Ende bravourös gemeistert. Dabei hatten sie alle ein gemeinsames Ziel vor Augen: In 72 Stunden die Ziellinie zu überschreiten. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus sieben verschiedenen Gruppen im Landkreis haben sich in insgesamt acht Projekten bei der 72-Stunden-Aktion, der größten Sozialaktion in Deutschland, beteiligt.

Wettlauf gegen die Zeit

Mit dem Startschuss am Donnerstag, 23. Mai um 17.07 Uhr begann der gnadenlose Wettlauf gegen die Zeit für die Pfadfinder des Stammes Germania aus Elsenfeld, die KJG Elsenfeld, die Ministranten aus Bürgstadt, Kleinwallstadt, Weilbach sowie von den Pfarreiengemeinschaften „Lumen Christi“ aus Obernburg und „Am Engelberg“ aus Kleinheubach.

Am Ende waren sie alle zwar geschafft, aber zu Recht sehr glücklich, stolz und zufrieden, dass sie ihr Ziel erreicht und die Aufgabe bewältigt haben.

Großes Fest zum Abschluss

Mit einem großen Fest auf dem Freigelände des Jugendhauses St. Kilian in Miltenberg fand die Aktion am Sonntag, 26. Mai um 17 Uhr einen gebührenden Abschluss. Jugendseelsorger Bernd Winter hatte alle Teilnehmer dazu eingeladen. „Jugend bringt etwas voran, Jugend gestaltet und Jugend will gut in die Zukunft gehen“, begann Bernd Winter seine Ausführungen. „Ihr habt das in den letzten 72 Stunden bewiesen. Es war schön mit anzusehen, wie ihr eure Projekte angegangen seid und wie ihr euch an die Arbeit gemacht habt. Ich hoffe, ihr hattet auch viel Spaß dabei und eure Gemeinschaft ist dadurch auch gestärkt worden. Schön, dass ihr euch engagiert habt in unserer Region bei der 72 Stunden Aktion!“ Miteinander Spaß zu haben, miteinander etwas voranzubringen und miteinander etwas zu gestalten seien, so Bernd Winter, in den letzten Tagen wichtig gewesen.

Ehrenamtsfest mitgefeiert

Der BDKJ-Regionalvorstand und die Regionalstelle verbanden mit dem Fest zum Abschluss der 72-Stunden-Aktion ihr Ehrenamtsfest. „Hier wird auch deutlich, dass das ganze Jahr über viel Gutes in der Jugendarbeit in unserer Region und auch hier im Jugendhaus ehrenamtlich geleistet wird“, erläuterte der Jugendseelsorger weiter. „Die letzten 72 Stunden sind beispielhaft, wie vielfältig und wie unterschiedlich junge Menschen sich engagieren. Ich danke euch, dass ihr so Kirche präsent macht und mitgestaltet. Ihr packt an und tut Gutes in euren Bereichen, mit und für andere! Ihr habt in den letzten 72 Stunden vieles Gute für die Allgemeinheit getan und ihr tut Vieles für andere im ganzen Jahr über.“ Der Abend, sagte Bernd Winter abschließend, sei dazu da, um für all das ganz besonders „Danke“ zu sagen.

Verantwortung übernommen und weiter übernehmen

Landrat Jens Marco Scherf betonte in seinem Grußwort, dass er stolz und dankbar sei, für dieses Projekt die Schirmherrschaft übernommen zu haben. „Es ist wichtig, sich zu engagieren und etwas zu tun, denn der Glaube erfüllt nur dann seine Wirkung, wenn wir es spüren.“ Scherf verwies auf den Geburtstag des deutschen Grundgesetzes, der sich am vergangenen Donnerstag, dem Beginn der 72-Stunden-Aktion, zum 70. Mal gejährt habe. „Freiheit und Demokratie brauchen Begeisterte, genau wie der Glaube. Das Menschenbild unserer Verfassung ist sehr ähnlich mit dem, was der Glaube aussagt.“ Dass dies kein Zufall sei, liege laut Scherf daran, dass in der Entstehungszeit des Gesetzes nach dem zweiten Weltkrieg die Väter und Mütter des Grundgesetzes Orientierung im christlichen Menschenbild suchten. „Nutzt die Freiheit, um Verantwortung zu übernehmen“, gab er den jungen Menschen abschließend mit auf den Weg. „Es gibt mit Hoffnung und Kraft, wenn ich euch sehe. Ihr seid auf dem richtigen Weg, lasst euch davon nicht abbringen. Genießt eure Gemeinschaft und das Zusammensein!“

Projekte präsentiert

Alle Gruppen präsentierten anschließend ihre jeweiligen Projekte, die vom Bau von Insektenhotels und Liegen, Renovierung von Waldlehrpfaden und Kreuzwegen über Neugestaltung von Jugendräumen bis zum Generationenprojekt mit Senioren reichten. Als Dank erhielten sie eine Urkunde von Schirmherr Jens Marco Scherf.

Die Feierstunde und das anschließende Fest wurden von der Gruppe „Schmitti and friends“ musikalisch gestaltet. Für das leibliche Wohl der Teilnehmer war mit einem Food-Truck und Getränken ebenfalls bestens gesorgt.

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