Essay und Bildergalerie
Kälte – Knirschen – Kinderlachen.

Felix Breunig(rechts) aus Bürgstadt, 24 Jahre alt, unterwegs mit seinem gleichaltrigen Schulfreund Benjamin Müller aus Miltenberg, trägt seinen alten Einmann-Bob den Hang hinauf an der Wenschdorfer Steige, als trüge er ein Relikt aus einer anderen Zeit. Er erzählt, dass der „Skibockel“ noch aus seiner Grundschulzeit stammt, und in seinem Lächeln liegt ein ganzer Winter von früher.
Dann stößt er sich ab, ein kurzer, entschlossener Ruck, und saust hinunter. Die Spur zieht sich wie ein silbriger Blitz durch den Schnee, und für einen Augenblick wirkt die Szene wie ein lebendig gewordenes Detail aus einem Brueghel-Wimmelbild. Unten angekommen, klopft Felix sich lachend die Jacke ab und sagt, dass dies der beste Winter seit Jahren sei und man sofort wieder Kind werde. Sein Satz trägt jene Mischung aus Melancholie und Freude, die man in vielen Winterbildern der Romantik findet: das Wissen um die Vergänglichkeit und die Lust am Augenblick.
104Bilder
  • Felix Breunig(rechts) aus Bürgstadt, 24 Jahre alt, unterwegs mit seinem gleichaltrigen Schulfreund Benjamin Müller aus Miltenberg, trägt seinen alten Einmann-Bob den Hang hinauf an der Wenschdorfer Steige, als trüge er ein Relikt aus einer anderen Zeit. Er erzählt, dass der „Skibockel“ noch aus seiner Grundschulzeit stammt, und in seinem Lächeln liegt ein ganzer Winter von früher.
    Dann stößt er sich ab, ein kurzer, entschlossener Ruck, und saust hinunter. Die Spur zieht sich wie ein silbriger Blitz durch den Schnee, und für einen Augenblick wirkt die Szene wie ein lebendig gewordenes Detail aus einem Brueghel-Wimmelbild. Unten angekommen, klopft Felix sich lachend die Jacke ab und sagt, dass dies der beste Winter seit Jahren sei und man sofort wieder Kind werde. Sein Satz trägt jene Mischung aus Melancholie und Freude, die man in vielen Winterbildern der Romantik findet: das Wissen um die Vergänglichkeit und die Lust am Augenblick.
  • hochgeladen von Roland Schönmüller


Die stille Wucht des Winters im Odenwald, Spessart und Main- und Taubertal.

Landkreis Miltenberg. Der Winter hat unsere Region mit jener stillen Wucht erfasst, die man aus den großen Winterdarstellungen der Kunstgeschichte kennt. Über Nacht fiel wieder Neuschnee, der nicht einfach die Landschaft bedeckte, sondern sie verwandelte.

Er glitzerte wie die fein gesetzten Lichtpunkte in Pieter Brueghels „Jäger im Schnee“, knisterte unter jedem Schritt wie ein Echo aus Jahrhunderten und lag da, als hätte die Welt einen Moment innegehalten, um sich neu zu ordnen.

Die Wintersonne, ein meist blasser, aber entschlossener Gast, legte einen d’Azur-Schimmer über Felder und Wälder, der an jene zarten, fast metaphysischen Himmelsfarben erinnert, die Caspar David Friedrich über seine winterlichen Horizonte spannte.

Die kahlen Bäume standen wie filigrane Zeichnungen gegen den Himmel, als hätte ein romantischer Maler sie mit einer einzigen, ruhigen Bewegung skizziert. Wenn der Wind kurz aufflackerte, wirbelten Schneekristalle auf, die an die vibrierenden Farbflächen eines winterlichen Emil Nolde erinnerten.

In manchen Momenten schien es, als hätte der vor exakt 500 Jahren geborene Maler Arcimboldo selbst die Landschaft neu zusammengesetzt: die verschneiten Dächer wie helle Stirnen, die dunklen Wälder wie Augenhöhlen, die Wege wie Linien eines Gesichts, das nur der Winter kennt. Über allem lag jene poetische Stille, die Eichendorff, Mörike, Storm, Hesse und Trakl immer wieder suchten — ein Schweigen, das nicht leer ist, sondern voller Möglichkeiten.

Von Prüfungen und Geschenken.

Derzeit haben wir einen ein Winter, der die Menschen prüft und zugleich beschenkt. Pendler tasten sich über glatte Straßen, Schülerinnen und Schüler stehen frierend an Haltestellen, Senioren wägen jeden Schritt ab.
Doch wer hinausgeht, spürt jene stille, fast feierliche Freude, die nur der Winter kennt: das Knirschen unter den Schuhen, die klare Luft, die den Atem schärft, und eine Ruhe, die sich wie ein unsichtbarer Mantel über den Tag legt.

Diese Ruhe ist nicht nur meteorologisch, sondern kulturell. Sie ist die Ruhe, die in alten Winterbräuchen steckt: im Räuchern, im Dreikönigssingen, im winterlichen Kirchgang, im stillen Gang durch den Wald. Sie ist die Ruhe, die in den Winterbildern der Kunstgeschichte liegt, in den Gedichten der Romantik, in den Erzählungen der Großeltern, die von früheren Wintern berichten, als Schnee noch verlässlich kam und der Winter eine Jahreszeit war, kein Ereignis.

Der Winter war über Jahrhunderte hinweg eine soziale Ordnung. Er bestimmte das Leben, den Rhythmus, die Arbeit, die Gemeinschaft. In den Dörfern war er die Zeit der Stubenwärme, der Geschichten, der handwerklichen Arbeiten, die man im Sommer nicht schaffte.

Die Menschen flickten Werkzeuge, besserten Kleidung aus, schlachteten, räucherten, konservierten. Der Winter war ein Prüfstein für Vorratshaltung, Nachbarschaftshilfe und Solidarität. Auf den Höfen war es selbstverständlich, dass man Holz gemeinsam machte, Wege gemeinsam freischaufelte und sich gegenseitig mit warmem Essen versorgte, wenn jemand krank wurde.

Die Kinder spielten draußen, solange es hell war, und drinnen, sobald die Dunkelheit kam. Die Alten erzählten Geschichten von Wintern, in denen der Main zugefroren war, in denen man mit Pferdeschlitten über die Felder fuhr, in denen die Nächte so klar waren, dass man die Sterne wie Nadeln spürte.

Der Winter war auch ein sozialer Ausgleich. Wer wenig hatte, bekam Hilfe. Wer viel hatte, gab. Die Dorfgemeinschaft war im Winter enger als im Sommer, weil man einander brauchte. Und vielleicht ist es genau diese alte Winterkultur, die heute wieder aufscheint, wenn Menschen auf Rodelhängen miteinander ins Gespräch kommen, wenn Fremde sich gegenseitig beim Aufstehen helfen, wenn Jung und Alt dieselben Wege teilen.

Winterfreuden auf den Hängen

Felix Breunig aus Bürgstadt, 24 Jahre alt, unterwegs mit seinem gleichaltrigen Schulfreund Benjamin Müller aus Miltenberg, trägt seinen alten Einmann-Bob den Hang hinauf an der Wenschdorfer Steige, als trüge er ein Relikt aus einer anderen Zeit. Er erzählt, dass der „Skibockel“ noch aus seiner Grundschulzeit stammt, und in seinem Lächeln liegt ein ganzer Winter von früher.
Dann stößt er sich ab, ein kurzer, entschlossener Ruck, und saust hinunter. Die Spur zieht sich wie ein silbriger Blitz durch den Schnee, und für einen Augenblick wirkt die Szene wie ein lebendig gewordenes Detail aus einem Brueghel-Wimmelbild. Unten angekommen, klopft Felix sich lachend die Jacke ab und sagt, dass dies der beste Winter seit Jahren sei und man sofort wieder Kind werde. Sein Satz trägt jene Mischung aus Melancholie und Freude, die man in vielen Winterbildern der Romantik findet: das Wissen um die Vergänglichkeit und die Lust am Augenblick.

Rodelwiesen und Kinderlachen.

Auf einer Rodelwiese bei Windischbuchen entfaltet sich ein lebendiges Tableau, das an jene übervollen, atmenden Winterbilder erinnert, die Brueghel mit so viel Menschenkenntnis malte. Rote Nasen, bunte Schlitten, fliegende Mützen, kreischende Kurven – ein Durcheinander, das zugleich vollkommen geordnet wirkt, weil es dem Rhythmus des Winters folgt.

Die achtjährige Mara ruft, dass sie bereits acht Fahrten geschafft habe, und erzählt, dass sie am liebsten jeden Tag so einen Winter hätte. Sie findet, dass der Schnee die Welt heller mache und dass man im Winter viel mehr lachen müsse, weil es sonst zu kalt werde.

Neben ihr versucht Lukas, zehn Jahre alt, eine elegante Kurve, scheitert, lacht, steht auf und fährt weiter. Er sagt, dass der Hang besser sei als jeder Spielplatz, weil man hier richtig schnell werden könne, und dass der Winter wie ein großes Abenteuer sei, bei dem man nie wisse, ob man elegant fährt oder lachend im Schnee landet.

Zauber auf dem Eisweiher.

Am Waldrand von Gottersdorf liegt der geräumige einstige Kloster-Eisweiher, dessen Oberfläche eine feste, tragende Eisdecke bildet. Sie ist dick genug, um Rodler, Läufer und Eishockeyspieler zu tragen. Die Sonne bricht durch die Wolken und lässt das Eis in einem gläsernen Blau aufleuchten, das an Noldes Winterfarben erinnert.

In der Stille liegt etwas von Caspars David Friedrichs Melancholie und Arcimboldos Symbolkraft. Jonas, fünfzehn, erklärt, dass man hier zwar keine großen Kunststücke wagen könne, das Gleiten aber wunderbar funktioniere. Er sagt, dass er den Eisweiher liebe, weil man dort für ein paar Minuten alles vergesse, sogar die Schule, und dass der Winter die Menschen ehrlicher mache, weil man im Schnee nicht so tun könne, als wäre man jemand anderes.

Ältere Spaziergänger bleiben stehen, lächeln und beobachten die Szene. Viele bleiben länger als geplant, weil dieser Kloster-Eisweiher etwas besitzt, das man nicht oft erlebt: Wintermut und Wintermagie zugleich. Ein erwachsenes Paar trinkt Punsch am Ufer, gutgelaunte Mütter sind mit ihren fröhlichen Kindern auf sicherem Eisdecken-Terrain unterwegs.

Winterlandschaften verbinden.

Während im Odenwald die Kinder über das Eis tänzeln, ziehen sich die winterlichen Linien weiter in den Spessart, wo die Hänge steiler und die Wälder dunkler sind, und hinab ins Maintal, wo der Schnee sich wie ein helles Tuch über Weinberge und Uferwege legt. So entsteht ein winterlicher Dreiklang, der die Region verbindet. Odenwald, Spessart sowie Main- und Taubertal wirken im Sommer oft verschieden, doch im Winter teilen sie denselben klaren Atem – ein Atem, der in der Kunstgeschichte immer wieder als Symbol für Übergang, Sammlung und Neubeginn gedeutet wurde.

Wintersport und Generationen.

Wintersport stärkt den Körper, klärt den Geist, verbindet die Menschen und trägt Traditionen weiter. Er ist ein sozialer Raum, ein generationsübergreifender Treffpunkt, ein Stück regionaler Identität.

Sarah, dreißig aus Niedernberg, sagt, dass sie den Winter brauche, um den Kopf zu sortieren, weil die klare Luft alles ordne, was im Sommer durcheinandergerät. Sie erzählt, dass sie jeden ersten Schnee wie einen alten Freund begrüßt und dass sie dann immer das Gefühl hat, dass etwas Neues beginnt.

Marco, vierzig aus Mönchberg, meint, dass der Winter die Menschen entschleunige und man auf den Hängen endlich wieder miteinander statt nebeneinander sei. Er erzählt, dass er früher mit seinen Brüdern stundenlang im Spessart unterwegs war und dass er diese Zeit heute in seinen Kindern wiedererkennt.

Frau R., sechzig aus Kirchzell, erinnert sich daran, wie sie als Kind mit ihren Geschwistern stundenlang auf selbstgebauten Schlitten unterwegs war, und sagt, dass diese Wintertage wie kleine Feste waren. Sie meint, dass der Winter die Generationen verbinde, weil jeder Mensch eine eigene Wintergeschichte hat.

Frau H., 78 aus Bürgstadt, erzählt, dass sie früher mit ihrem Mann auf dem Main Schlittschuh gelaufen sei und dass sie diese Winter wie Schätze in sich trägt. Sie sagt, dass der Winter ihr zeige, dass man auch im Alter noch staunen könne, wenn man nur langsam genug gehe.

Herr L., 85 aus Faulbach, betont, dass der Winter die beste Zeit zum Erinnern sei, weil die Stille des Schnees die Vergangenheit hörbar mache. Er erzählt, dass er als Junge mit Pferdeschlitten Holz aus dem Wald geholt habe und dass diese Fahrten wie kleine Abenteuer waren.

Willy, 70 aus Mömlingen, erzählt, dass er früher auf dem zugefrorenen Main Schlittschuh gelaufen sei, mit Schuhen, an die man Kufen schraubte, und dass der Winter damals härter gewesen sei, aber auch gemeinschaftlicher, weil man sich gegenseitig half, wenn jemand im Schnee stecken blieb.

Fazit: Die Wärme im Blick.

Der Januar hat Odenwald, Spessart und Main- und Taubertal in eine Landschaft verwandelt, die fordert und verzaubert. Die Menschen nehmen diesen Winter an, mit Vorsicht, mit Humor, mit Lust am Rodeln und mit dem Wissen, dass solche Tage selten geworden sind.

Vielleicht liegt darin die größte Bedeutung des Winters: Er zeigt, dass Menschen aller Generationen denselben Hang hinunterfahren und denselben Himmel teilen. Vielleicht liegt darin auch die Wahrheit der Winterkunst: dass sie uns lehrt, wie viel Schönheit in der Kälte liegt — und wie viel Wärme im gemeinsamen Blick darauf.

Winterwonne – Waldwege – Wohlgefühl

Wie unsere Region im Freien zum generationsübergreifenden Wintersport-Atelier wird.

Der Winter bei uns im Odenwald, Maintal und Spessart ist kein Spektakel, sondern eher ein höflicher Besucher: Er klingelt nicht, er steht einfach irgendwann da. Mal mit Puderzucker, mal mit Matsch, mal mit dem berühmten „Hauch von Schnee“, der in der Region schon als Naturereignis gilt. Und doch verwandelt er die Hügel zwischen Amorbach, Miltenberg, Niedernberg, Mömlingen,Mönchberg und Collenberg zuverlässig in ein Freiluft-Fitnessstudio, das ohne Mitgliedsbeitrag auskommt.

Wandern & Winterwalking – der stille Klassiker mit überraschenden Nebeneffekten.

Wer an einem frostklaren Morgen den Eselsweg entlanggeht, merkt schnell: Winterwandern ist die einzige Sportart, bei der man gleichzeitig Kalorien verbrennt und sich wie in einem Naturfilm fühlt.

Katja, 22, bringt es als junge Erwachsene präzise auf den Punkt: „Wenn wir durch den Schnee stapfen, fühlt sich das an wie Ferien. Und danach gibt’s Kakao. Das ist der beste Teil.“

Winterwandern schont die Gelenke, stärkt die Ausdauer und hat eine Verletzungsgefahr, die selbst Helikopter-Eltern beruhigt. Außerdem wirkt die kalte Luft wie ein kostenloser Spa-Aufenthalt für die Lunge – nur ohne Bademantel.

Langlauf – die leise Eleganz der Spur (und der lautlose Kampf mit der Bindung)

Wenn genug Schnee liegt, gleiten die Langläufer über die Hochflächen, als hätten sie heimlich im Sommer Ballett geübt. Von außen wirkt es meditativ. Von innen manchmal auch – außer, wenn die Bindung klemmt.
Susanne, 65, erinnert sich: „Langlauf war für mich immer wie ein Gespräch mit mir selbst. Manchmal ein freundliches, manchmal ein strenges.“

Langlauf trainiert den ganzen Körper, schont die Gelenke und lässt einen gleichzeitig so elegant aussehen, dass selbst Spaziergänger kurz neidisch werden. Herz, Lunge und Rücken freuen sich – und der Kopf gleich mit.

Rodeln – das generationenverbindende Vergnügen mit Adrenalinfaktor
Kaum fällt der erste Schnee, wird jeder Hügel zur olympischen Rodelstrecke. Kinder kreischen, Eltern tun so, als hätten sie alles unter Kontrolle, und Großeltern halten die Thermoskanne wie einen heiligen Gral.
Gunther, 49, sagt trocken: „Ich bin kein Sportfreak, aber mit dem Schlitten die Kids runterjagen – das hält jung. Und wach.“

Rodeln braucht keine Vorbereitung, keine Technik und keine Ausrüstung außer Mut und einem funktionierenden Bremsfuß. Koordination und Reaktionsvermögen verbessern sich automatisch – spätestens, wenn ein Baum näher kommt.

Schlittschuhlaufen – die Kunst der Balance und der kontrollierten Peinlichkeit

Wenn die Weiher zufrieren, verwandelt sich die Region in eine Bühne für elegante Pirouetten und spektakuläre Bauchlandungen. Beides gehört dazu.

Monika, 29, beschreibt es poetisch: „Gleiten ist wie Tanzen, nur ohne Publikum. Außer natürlich, wenn man hinfällt.“
Schlittschuhlaufen stärkt die Tiefenmuskulatur, verbessert die Haltung und sorgt für Geschichten, die man noch Jahre später beim Stammtisch erzählt.

Joggen & Winterfitness – die klare Kopfsache mit roter-Nase-Garantie

Nicht alle brauchen Schnee, um sportlich zu werden.
Kevin, 17, läuft am Main entlang: „Die Kälte macht den Kopf frei. Und Miltenberg sieht im Schnee aus wie ein Filmset. Nur ohne Schauspieler.“

Dominik, 23, nutzt den Winter zum Entschleunigen: „Wald, Schnee, Ruhe – das sortiert mich. Und man sieht endlich mal Rehe, die sonst nur über einen lachen.“

Joggen im Winter wirkt wie ein natürlicher Stimmungsaufheller. Die Nase wird rot, der Kopf klar, und der Körper arbeitet so effizient, dass man sich fast sportlich fühlt.

Winter als Naturtherapie – die stille Medizin

Die Mischung aus Höhenluft, Waldduft und Kälte wirkt wie ein Gesundheitsprogramm, das die Krankenkasse eigentlich bezuschussen müsste. Der Stoffwechsel läuft schneller, die Durchblutung besser, und die Stresshormone machen Winterpause.

Heinrich, 70, sagt es mit Altersweisheit: „Der Winter zeigt die Landschaft ohne Make-up. Und das steht ihr.“
Walburga, 65, findet ihr Glück im Wald: „Wenn Schnee liegt, gehe ich raus. Die Stille ist unbezahlbar. Und wenn ich heimkomme, bin ich zufrieden – egal, wie kalt es war.“

Resümee: Schneespaß – Spurensinn – Seelenstärke

Der Winter im Odenwald–Spessart ist kein Spektakel, sondern ein Versprechen: Wer hinausgeht, findet Bewegung, Begegnung und Balance – und manchmal auch seine verlorene Mütze. Ob wandernd, gleitend, rutschend oder schwebend: Jede Wintersportart öffnet ein eigenes Fenster zur Gesundheit. Und wenn am Ende des Tages die Wangen rot sind und die Gedanken klar, dann weiß man: Dieses stille Weiß hat mehr Humor, als man ihm ansieht.

Roland Schönmüller

Autor:

Roland Schönmüller aus Miltenberg

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Finanzen, Steuern & RechtAnzeige

Zukunft im Blick: Julian Kaiser verstärkt ab 2026 den Vorstand der Volksbank Franken eG

Die Volksbank Franken eG freut sich bekanntzugeben, dass Julian Kaiser zum 01.01.2026 in den Vorstand der Bank berufen wurde. Der Vorstand setzt sich nun aus drei Personen zusammen. Der Aufsichtsrat hat im Frühjahr 2025 einstimmig beschlossen, Herrn Kaiser mit dieser verantwortungsvollen Aufgabe zu betrauen. Er arbeitet seit fast zehn Jahren für die Volksbank Franken eG, hat in dieser Zeit viel bewegt und wird fachlich, wie menschlich sehr geschätzt. „Mit seiner Expertise und seinem Engagement...

Essen & TrinkenAnzeige

Burger Größen: Small, Medium oder Large?

Drei Burgergrößen, ein Menü. Small, Medium oder Large. Finde die perfekte Burgergröße für deinen Hunger. Mit Pommes, Coleslaw & Getränk. Small – Medium – Large 🍔Welche Burgergröße bist du? Manchmal reicht ein kleiner Burger, manchmal darf es ein echtes Brett sein. Genau dafür gibt es bei uns drei Burgergrößen. Small, Medium oder Large, jede Größe kommt immer als Menü. Ohne Rechnen, ohne Extras zusammenzusuchen. Burger bestellen, zurücklehnen, genießen. Drei Burgergrößen, ein klares Prinzip 🍔...

Beruf & AusbildungAnzeige

Verabschiedung in den Ruhestand: Danke Roman & Günter

Nach 48 Jahren sagen wir Danke: Emotionale Verabschiedung von Roman und Günter in den wohlverdienten Ruhestand. Ein Rückblick voller Wertschätzung. Verabschiedung in den wohlverdienten Ruhestand: Danke Roman und Günter48 Jahre. Diese Zahl wirkt nüchtern, wenn man sie liest. Im Alltag bedeutet sie jedoch tausende Arbeitstage, unzählige Projekte, Gespräche in der Werkhalle oder im Büro, Entscheidungen mit Tragweite und Erfahrungen, die man nicht aus Lehrbüchern lernt. Roman und Günter haben...

Auto & Co.Anzeige

Hyundai IONIQ 9: Sicherheit neu gedacht

Wie der Hyundai IONIQ 9 mit modernen Assistenzsystemen den Alltag entspannter und sicherer macht. Jetzt mehr erfahren. Sicherheit auf einem neuen Level: Der Hyundai IONIQ 9 im AlltagWer das erste Mal im Hyundai IONIQ 9 sitzt, merkt schnell, dass dieses Modell nicht nur futuristisch aussieht, sondern auch konsequent auf Sicherheit ausgelegt ist. Der Begriff „HERO-Auto“ kommt nicht von ungefähr. Viele Fahrerinnen und Fahrer schildern, wie sich ihr Fahrverhalten mit modernen Assistenzsystemen...

Auto & Co.Anzeige
0:37

Dark Mode On
Das macht die Volvo Black Edition im Autohaus Erftal aus

Mit der Black Edition zeigt Volvo, wie zeitlose Eleganz und sportliche Präsenz perfekt miteinander verschmelzen. Dieses exklusive Sondermodell richtet sich an alle, die ein klares Designstatement setzen möchten. Ohne Kompromisse bei Komfort, Sicherheit und Technologie. Was macht die Volvo Black Edition so besonders? Die Black Edition steht ganz im Zeichen des dunklen Looks. Markante schwarze Designelemente sorgen für einen selbstbewussten Auftritt. Von den Außenspiegeln über die Felgen bis hin...

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.