Bildergalerie und Essay.
Wie meistert man den Übergang von der Sommer- zur Winterzeit?
- …mit Humor, guter Laune und Optimismus
- hochgeladen von Roland Schönmüller
🍂 Wohlfühlen im Herbst – Zwischen Tee, Nebel und „Lass mich in Ruh!“
Wenn der Sommer sich verzieht wie ein schlecht gelaunter Teenager und der Winter noch im Pyjama steckt, beginnt die Zeit der Übergangskünstler.
Der Herbst ist da – mit raschelndem Laub, dampfender Suppe und einer Stimmung zwischen „Ach wie schön“ und „Ich bleib im Bett“.
Wir haben sechs Menschen getroffen, die diese Zwischenzeit nicht nur überleben, sondern zelebrieren.
🌞 Der Sonnenfänger
„Ich jage Licht – auch wenn’s flieht.“
Michael aus Großheubach, 32, steht täglich um 6:30 Uhr auf, um „die goldene Stunde zu inhalieren“. Mit Thermoskanne und Stirnband zieht er durch den Nebel, als wäre er auf Schatzsuche.
„Wenn ich einen Sonnenstrahl erwische, ist der Tag gerettet. Und wenn nicht – dann gibt’s wenigstens gute Fotos.“
🧣 Die Nestbauerin
„Ich mach’s mir schön – innen wie außen.“
Saskia aus Schneeberg , 58, hat ihr Wohnzimmer in ein Herbstparadies verwandelt: Kastanien, Kerzen, Kürbis in allen Aggregatzuständen.
„Ich dekoriere gegen den Novemberblues. Und wenn’s draußen stürmt, back ich Apfelkuchen – das beruhigt sogar die Nachbarn.“
🧑🎤 Der Gesellschafts-Gaukler
„Wenn’s draußen grau wird, wird drinnen gefeiert.“
Louis aus Großwallstadt, 24, organisiert Spieleabende mit Kürbissuppe und Playlist.
„Ich bin der Grund, warum Leute ihre Jogginghose verlassen. Herbst ist kein Grund zur Depression – sondern zur Party mit Schal.“
🐿️ Die Vorratsdenkerin
„Ich plane Wärme – für Körper und Kopf.“
Rebekka aus Stadtprozelten, 41, hat bereits 17 Teesorten, 5 Bücherstapel und einen Notfallplan für Stromausfall.
„Ich mag’s vorbereitet. Wenn der Winter kommt, bin ich mental längst da – mit Wärmflasche und Ideen.“
🌫️ Die Nebelwanderin
„Ich liebe das Zwielicht – da ist alles möglich.“
Hans aus Laudenbach, 67, geht täglich in den Wald, wenn andere noch nach dem Lichtschalter tasten.
„Der Nebel ist mein Freund. Er sagt nichts, aber er versteht alles.“
🔥 Der Wärmesammler
„Ich finde Wärme – auch wenn’s kalt wird.“
Claudia aus Eichenbühl , 29, lädt zum Kaminabend mit Tee und echten Gesprächen.
„Ich spüre, wenn jemand friert – innerlich. Dann gibt’s Suppe, Geschichten und keine Ausreden.“
Fazit:
Der Herbst ist kein Stimmungskiller – sondern ein Charaktertest.
Zwischen Nebel und Nusskuchen zeigt sich, wer das Wohlfühlen beherrscht.
Ob draußen im Licht, drinnen im Nest oder mittendrin im Gespräch: Die Übergangszeit gehört denen, die sie gestalten.
Autor:Roland Schönmüller aus Miltenberg |
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