Corona-NEWSticker | Update 12.04.2021 19:36 Uhr
RKI meldet 13.245 Neuinfektionen +++ Inzidenzwerte in Unterfranken: Nur noch drei Landkreise unter 100er-Marke

3Bilder

+++ Meldungen 12.04.2021+++

Weltweit 

19:11 Uhr: Baden-Württemberg lockert Quarantäne-Regeln für Geimpfte
Baden-Württemberg will die Quarantäne-Regeln für Menschen mit vollständigem Impfschutz lockern. "Es wird eine Ausnahmeregelung in die jeweiligen Verordnungen aufgenommen, wonach sich geimpfte, symptomlose Personen künftig nicht mehr in Absonderung begeben müssen, wenn sie Kontakt zu einem Covid-19-Fall hatten", erklärte Landesgesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) in Stuttgart. Gleiches gelte für Einreisende aus sämtlichen Risikogebieten im Ausland.Lucha begründete das geplante Vorgehen mit Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI). Demnach sind vollständig Geimpfte weniger infektiös als Menschen mit negativem Schnelltest und einer symptomlosen Corona-Infektion. (Quelle: Tagesschau) 

17:54 Uhr: Verstöße: Embolo soll 8400 Euro Bußgeld an Stadt Essen zahlen
Gegen den Profifußballer Breel Embolo von Borussia Mönchengladbach hat die Stadt Essen nach einer illegalen Party wegen Verstößen gegen Corona-Bestimmungen ein Bußgeld in Höhe von 8400 Euro verhängt. "Der Bescheid umfasst insgesamt drei Verstöße, darunter die Teilnahme an einer Veranstaltung sowie der Verstoß gegen die Maskenpflicht", berichtete Stadtsprecherin Silke Lenz auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa.Grund für die Bußgeldhöhe seien die "besonderen Einkommensverhältnisse". Der Bescheid sei inzwischen ergangen, die Einspruchsfrist sei verstrichen. "Einen Einspruch gab es nicht, daher ist der Bescheid bestandskräftig", so Lenz weiter. Über Bußgelder gegen andere Teilnehmer der Party wurde zunächst nichts bekannt. (Quelle: Tagesschau) 

17:26 Uhr: Offener Brief von Aerosolforscher: Sport im Freien ohne Gefahr
Sportverbände haben auf einen Offenen Brief der Gesellschaft für Aerosolforschung (GAeF) an Bundeskanzlerin Angela Merkel reagiert und mehr Bewegungsmöglichkeiten im Freien gefordert. "Die Ausführungen der Gesellschaft für Aerosolforschung bestärken uns einmal mehr in der Position, die wir seit Monaten klar vertreten", sagte Rainer Koch, der für den Amateursport zuständige Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bundes, zum Offenen Brief, über den die ARD-Sportschau berichtet hatte. "Die Angst vor dem Amateurfußball als Corona-Treiber ist unbegründet."Die GAeF hatte in dem Schreiben vom Sonntag an die Kanzlerin kritisiert, dass "bis heute wesentliche Erkenntnisse unserer Forschungsarbeit nicht in praktisches Handeln übersetzt" worden sei. "Stattdessen werden eher symbolische Maßnahmen wie die Maskenpflicht beim Joggen erlassen, die keinen nennenswerten Einfluss auf das Infektionsgeschehen erwarten lassen." Die Übertragung der Sars-Cov-2 Viren finde fast ausnahmslos in Innenräumen statt, betonten die Forscher. "Übertragungen im Freien sind äußerst selten." (Quelle: Tagesschau) 

17:13 Uhr: WHO: Kampf gegen Coronavirus ist an einem kritischen Punkt
Im Kampf gegen das Coronavirus ist nach Überzeugung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein kritischer Punkt erreicht. Die Zahl der Neuinfektionen und der Todesfälle sei zum siebten Mal in Folge auch in der vergangenen Woche deutlich angestiegen, warnte die WHO. "Die Kurve der Pandemie wächst gerade exponentiell", sagte WHO-Expertin Maria Van Kerkhove.Vergangene Woche seien 4,4 Millionen Neuinfektionen gemeldet worden, vor einem Jahr seien es um diese Zeit etwa 500.000 Fälle gewesen. Die Lieferung und Verabreichung von Impfstoffen laufe zwar, aber das reiche zumindest aktuell nicht aus. "Die Pandemie ist weit davon entfernt, vorüber zu sein", warnte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. (Quelle: Tagesschau) 

15:19 Uhr: Bericht: Lockdown könnte bis mindestens Ende Mai andauern
Der Lockdown in Deutschland könnte einem Bericht zufolge bis Ende Mai oder Mitte Juni andauern. Die Bundesregierung gehe von einer verschärften Infektionslage aus, die noch sechs bis acht Wochen andauern werde, berichtete der "Tagesspiegel" unter Berufung auf eine Besprechung der Länder mit Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) am Sonntag.Daraus sei zu schließen, dass mit einer Aufrechterhaltung der per Bundesgesetz geplanten Lockdown-Maßnahmen ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 bis Ende Mai oder Mitte Juni zu rechnen sei. Aus Länderkreisen heiße es, dass der Bund nicht bereit sei, vom Inzidenzwert als alleinigem Maßstab für die Lockdown-Verfügung abzurücken.
(Quelle: Tagesschau) 

14:35 Uhr: Merkel: Dritte Corona-Welle "vielleicht die härteste"
Bundeskanzlerin Angela Merkel will zur Eindämmung des anhaltenden Anstiegs der Infektionen vor allem auf Tests und Impfungen setzen. "Wir müssen sagen, dass diese dritte Welle für uns vielleicht die härteste ist", sagte die CDU-Politikerin. Die Infektionszahlen seien aktuell viel zu hoch, die Auslastung der Intensivstationen nehme wieder zu. Um die Welle zu brechen, sei "die wichtigste Waffe, die wir haben, das Impfen", betonte Merkel. "Und das Testen hilft uns, eine Brücke zu bauen, bis das Impfen wirkt."
(Quelle: Tagesschau) 

14:09 Uh: rBundesregierung will Unternehmen zu Testangeboten verpflichten
Unternehmen sollen ihren Beschäftigten Corona-Tests anbieten müssen, wenn diese nicht im Homeoffice arbeiten. In der Bundesregierung wird nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa dazu eine Paketlösung angestrebt. Die entsprechende Änderung der Arbeitsschutzverordnung soll dabei gemeinsam mit der geplanten Novelle des Infektionsschutzgesetzes für eine bundesweite Corona-Notbremse kommen. Die Arbeitgeber sollen die Tests zur Verfügung stellen. Sie müssen aber voraussichtlich nicht dokumentieren, dass ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Tests auch in Anspruch nehmen.
(Quelle: Tagesschau)

13:02 Uhr: Johnson & Johnson startet mit Lieferung in EU
Die Impfungen mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson können nun auch in der Europäischen Union starten. Der Hersteller beginne heute mit der Lieferung an die EU-Staaten, bestätigte die EU-Kommission in Brüssel. Sie erwartet bis Ende Juni bis zu 55 Millionen Dosen des Impfstoffs. Gut 10 Millionen Dosen sollen nach Deutschland gehen.Die Besonderheit: Das Vakzin muss nur einmal gespritzt werden, statt wie die übrigen drei zugelassenen Impfstoffe zweimal. Deshalb setzen Deutschland und andere Staaten große Hoffnungen darauf, dass die Impfkampagne damit beschleunigt wird. (Quelle: Tagesschau) 

12:59 Uhr: Athen verteilt gratis 380.000 Coronatests
Im Kampf gegen das Coronavirus hat die Regierung in Athen 380.000 Corona-Selbstests gratis verteilt. Als erste seien 250.000 Schüler der letzten drei Klassen der Gymnasien sowie die Lehrer und das Personal dieser Schulen getestet worden, teilte der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis im Staatsfernsehen (ERT) mit. Es seien 613 Fälle von Infektionen registriert worden. (Quelle: Tagesschau) 

12:25 Uhr: Außengastronomie im Norden wieder offen
In großen Teilen Schleswig-Holsteins ist heute ein kleines Stück Normalität zurückgekehrt. Mitten in der Pandemie durften in den meisten Kreisen und Städten nach monatelanger Pause die Terrassen von Cafés und Restaurants wieder öffnen.Die Landesregierung hatte die Öffnung in der vergangenen Woche unter strengen Auflagen erlaubt. Möglich ist die Bewirtung, wo die Zahl der Infektionen innerhalb von sieben Tagen je 100.000 Einwohner stabil unter 100 liegt. (Quelle: Tagesschau) 

11:52 Uhr: Griechenland öffnet den Tourismus ab 14. Mai
Urlauber aus den anderen EU-Staaten werden ab 14. Mai ohne Quarantänepflicht nach Griechenland reisen und Urlaub machen können. Dies teilte die griechische Tourismus-Vizeministerin Sofia Zacharaki mit. Es werde aber Voraussetzungen geben: "Die Urlauber müssen entweder geimpft sein oder einen PCR-Corona-Test vorzeigen", sagte sie dem griechischen Nachrichtensender Skai. Anschließend werden sie frei ihre Ferien in Griechenland machen können, hieß es.Diese Regelung werde auch für einige andere Staaten gelten. Darunter seien auch Serbien und Großbritannien, teilte die Vizeministerin weiter mit. Athen hatte bereits Ende März auf bilateraler Ebene die Quarantänepflicht für Besucher aus Israel abgeschafft. Israelische Urlauber müssen eine offizielle Bestätigung auf Englisch vorzeigen, dass sie geimpft sind. Zudem müssen 14 Tage nach der zweiten Impfung vergangen sein. Die Besucher aus Israel müssen auch einen negativen PCR-Corona-Test vorzeigen, der nicht mehr als 72 Stunden alt sein darf. (Quelle: Tagesschau)

11:45 Uhr: Einzelhandelsverband befürchtet Pleitewelle
Der Einzelhandelsverband HDE warnt vor einer Pleitewelle. Bei einer Umfrage unter mehr als 1000 Unternehmen der Branche geben demnach 45 Prozent an, ihre Existenz sei im Laufe des Jahres akut gefährdet. Das betreffe vor allem Firmen, die nichts mit Lebensmitteln zu tun hätten, teilt der HDE mit. In der vergangenen Woche hätten die Umsätze von Innenstadthändlern 60 Prozent unter normalen Zeiten gelegen. "Dort, wo die Kunden mit Terminvereinbarung einkaufen durften, verzeichneten die Händler ein Minus von fast 50 Prozent."Der Handelsverband warnte davor, im Zuge der Neufassung des Infektionsschutzgesetzes einen schärferen Lockdown im Einzelhandel durchzusetzen. "Viele Nicht-Lebensmittelhändler verlieren aufgrund der angekündigten Veränderungen im Infektionsschutzgesetz jegliche Perspektive. Die Geschäfte ab einem Inzidenzwert von über 100 wieder zu schließen, wird der Lage nicht gerecht", sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. (Quelle: Tagesschau) 

07:18 Uhr. Aerosolforscher warnen vor kontraproduktiven Anti-Corona-Maßnahmen
"Wer sich zum Kaffee in der Fußgängerzone trifft, muss niemanden in sein Wohnzimmer einladen": Führende Aerosolforscher aus Deutschland fordern von der Politik einen Kurswechsel bei den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Die Gefahr einer Ansteckung sei vor allem in Innenräumen gegeben, bekräftigen die Forscher in einem Brief an die Bundesregierung und an die Landesregierungen. Debatten über das Flanieren auf Flusspromenaden, den Aufenthalt in Biergärten, Joggen oder Radfahren seien hingegen kontraproduktiv. Hier würden wertvolle Ressourcen verschwendet. Sie kritisieren auch die Ausgangssperren: "Die heimlichen Treffen in Innenräumen werden damit nicht verhindert, sondern lediglich die Motivation erhöht, sich den staatlichen Anordnungen noch mehr zu entziehen", schreiben sie.
(Quelle: Tagesschau) 

06:49 Uhr: Weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen in England
In Großbritannien geht es mit der Impfkampagne gut voran. Deshalb werden die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie im größten Landesteil weiter gelockert. In England dürfen von heute an unter anderem Läden, Friseure und auch die Außengastronomie wieder aufmachen. Auch Fitness-Studios, Schwimmbäder und Vergnügungsparks dürfen wieder Besucher empfangen. Es ist der zweite von mehreren Öffnungsschritten, die das Land nach dem Willen von Premierminister Boris Johnson bis zum 21. Juni wieder komplett zur Normalität führen sollen. Anders als in Deutschland sind die Fallzahlen im Vereinigten Königreich rückläufig oder stagnierend. (Quelle: Tagesschau) 

05:02 Uhr: RKI meldet 13.245 Neuinfektionen
Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Montag 13.245 Neuinfektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 136,4 (Vortag: 129,2). Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt haben. 99 Menschen sind in den vergangenen 24 Stunden in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 78.452. Insgesamt wurden bisher mehr als drei Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. (Quelle: Tagesschau) 

01:03 Uhr: Lauterbach: EM in zwölf Ländern "verantwortungslos"
Gesundheitsexperte Karl Lauterbach kritisiert das Festhalten der Europäischen Fußball-Union (UEFA) an einer Fußball-EM in möglichst zwölf Ländern in diesem Sommer als "verantwortungslos". Der SPD-Politiker verwies in einem Interview der "Neuen Osnabrücker Zeitung" auf ein steigendes Risiko für Fußballprofis für Spätfolgen nach Corona-Infektionen. "Das sind gesundheitliche Langzeitschäden, die das sofortige Karriereende bedeuten können. Dies muss man Menschen, deren Gesundheit ihr Kapital ist, ehrlich mitteilen", sagte Lauterbach mit Blick auf Erkrankungen, die in der Fachsprache "Long Covid" (Langzeit-Covid-19") genannt werden. Die UEFA will am 19. April entscheiden, ob die auf dieses Jahr verlegte Europameisterschaft wie geplant in zwölf Ländern gespielt werden kann. Als deutscher Ausrichter ist München vorgesehen. Kernpunkt ist die Zulassung von Zuschauern, die acht EM-Städte bereits zugesichert haben. München muss bei seinem Konzept in diesem Punkt nach Willen der UEFA noch nachbessern. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken 

Inzidenzwerte in Unterfranken: Nur noch drei Landkreise unter 100er-Marke
Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) steigen die Inzidenzwerte in den meisten unterfränkischen Regionen. Unter dem Grenzwert von 100 liegen nur noch die Landkreise Miltenberg, Main-Spessart und Bad Kissingen. Der Landkreis Miltenberg kommt heute auf einen Inzidenzwert von 60,6 – und hat damit nicht nur den niedrigsten Wert in Unterfranken, sondern auch in ganz Bayern. Die Landkreise Haßberge und Rhön-Grabfeld überschreiten nach wie vor die 200er-Marke. Im Landkreis Haßberge ist die Sieben-Tage-Inzidenz am Wochenende sprunghaft um rund 100 Punkte angestiegen. Von Sonntag auf Montag ist sie etwas gesunken und liegt aktuell bei 233,5.

Hier alle unterfränkischen Zahlen im Überblick:

Landkreis Haßberge: 233,5 ↓
Landkreis Rhön-Grabfeld: 234,8 ↑
Landkreis Aschaffenburg: 140,6 ↑
Stadt Schweinfurt: 121,7 ↓
Landkreis Kitzingen: 142,6 ↑
Landkreis Schweinfurt: 115,2 ↓
Stadt Würzburg: 117,2 →
Stadt Aschaffenburg: 128,1 ↑
Landkreis Würzburg: 104,7 ↑
Landkreis Main-Spessart: 95,1 ↑
Landkreis Bad Kissingen: 86,2 ↑
Landkreis Miltenberg: 60,6 ↓ (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Aktuell befinden sich 208 mit SARS-CoV-2 infizierte Personen in Isolation und Überwachung durch das Staatliche Gesundheitsamt Miltenberg. Seit Freitag kamen 51 Neuinfektionen hinzu. Zusätzlich befinden sich 320 Menschen als Kontaktperson I in Quarantäne. Zur Zeit werden 16 Menschen aus dem Landkreis stationär behandelt, davon sind drei Personen intensivpflichtig. Es gab bisher 118 Todesfälle. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen beläuft sich auf 4.889 Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 60,6 (Quelle: RKI, Stand 12. April, 3:08 Uhr).

Landkreis Miltenberg legt "Impfturbo" ein
Auch der Landkreis Miltenberg hat eine Sonderlieferung des Impfstoffs von AstraZeneca bekommen und kann deshalb beim Impfen nun erst einmal Tempo machen. Ab Dienstag, 13. April 2021, stehen für sieben Tage über 1.100 Impftermine pro Tag zur Verfügung. Damit erhalten nun alle derzeit in der Prioritäts-Stufe 2 registrierten Impflinge eine Einladung zur Impfung. Landrat Jens Marco Scherf äußerte sich erfreut darüber, dass nun endlich die volle Kapazität des Impfzentrums Miltenberg genutzt werden könne. Innerhalb der kommenden sieben Tage könne man nun etwa 8.000 Impfungen anbieten. Das Angebot richtet sich an die Über-60-Jährigen. Alle noch nicht registrierten Personen dieser Altersgruppe werden gebeten, sich schnellstmöglich unter www.impfzentren.bayern zu registrieren. (Quelle: BR) 

Landkreis Main-Spessart

Aktuelle Situation im Landkreis Main-Spessart
Im Landkreis Main-Spessart sind aktuell 255 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bei 95,1. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 3.964 Personen im Landkreis positiv auf das Virus getestet. 3.519 sind davon wieder genesen. 190 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Momentan befinden sich 409 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne. (Quelle: BR) 

Stadt und Landkreis Aschaffenburg

Polizei löst bei Aschaffenburg illegale Party auf
Eine Geburtstagsparty mit 28 Feiernden in einem Partykeller musste die Polizei am Samstagabend in Sailauf im Landkreis Aschaffenburg auflösen. Zuvor hatte die Polizei entsprechende Hinweise erhalten. Als sie mit mehreren Streifenwagenbesatzungen eintraf, entdeckten sie im Partykeller eines Hauses 28 Feiernde zwischen 21 und 51 Jahren. Der Wohnungsinhaber gab an, dass es sich um eine Geburtstagsparty handeln würde. Gegen alle Anwesenden leitete die Polizei daraufhin Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz ein. Die Höhe der Bußgelder setzt jetzt die zuständige Kreisverwaltungsbehörde fest. (Quelle: BR) 

Zahlen für Stadt und Landkreis Aschaffenburg
In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind aktuell 565 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das meldet das Gesundheitsamt. 342 Kontaktpersonen befinden sich aktuell in Quarantäne. 39 Infizierte werden derzeit stationär im Krankenhaus behandelt, 12 von ihnen auf der Intensivstation. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis Aschaffenburg laut Robert Koch-Institut bei 140,6, in der Stadt Aschaffenburg bei 128,2. Insgesamt 294 Menschen sind seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

Ausgangssperre in Offenbach bleibt bestehen
In Offenbach bleibt die Ausgangssperre weiterhin bestehen, das teilte die Stadt am Montag mit. Zwei Antragsteller hatten gegen die Maßnahme der Stadt geklagt. Das Verwaltungsgericht wies die Klagen jedoch ab und bestätigte die Richtigkeit der Ausgangssperre. Lediglich ein paar Begriffe hätte die Stadt in ihrer Verfügung präzisieren müssen. "Die Inzidenz ist über 200, das ist sehr wichtig, nach fünf Tagen unter einer Inzidenz von 200 würden wir die Ausgangsbeschränkung auch sofort wieder aufheben", sagt Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD). Die Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt liegt laut Gesundheitsamt bei 243,3 (Stand 11. April). (Quelle: Hessenschau) 

Klagen gegen Ausgangssperre im Landkreis Groß-Gerau
Gegen die Ausgangssperre im Landkreis Groß-Gerau sind am Montag zwei Eilverfahren beim Verwaltungsgericht Darmstadt beantragt worden. Das hat ein Gerichtssprecher dem hr bestätigt. Die Anträge seien von Privatleuten gestellt worden. Der Kreis hat nun Gelegenheit, dazu Stellung zu nehmen. Eine Entscheidung wird dem Sprecher zufolge in den kommenden Tagen erwartet. Die Ausgangssperre ist seit dem 1. April in Kraft und soll zunächst bis zum kommenden Sonntag gelten. Der Kreis hatte sie angesichts der steigenden Zahl an Corona-Neuinfektionen verhängt, obwohl die vom Eskalationsstufenkonzept der Landesregierung hierfür vorgesehene 7-Tage-Inzidenz von 200 nicht erreicht wurde. Am Montag, 0 Uhr, lag sie nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) bei 133,1. Landrat Thomas Will (SPD) will einer Sprecherin zufolge dennoch an der Ausgangssperre festhalten. Der Verwaltungsstab will sich planmäßig am Dienstag wieder treffen, um über die Corona-Maßnahmen zu beraten. Im Main-Kinzig-Kreis war am Freitag die Ausgangssperre bereits aufgehoben worden. Ein Kläger hatte für sich vor dem Frankfurter Verwaltungsgericht per Eilantrag das Recht erstritten, die Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr nicht beachten zu müssen. (Quelle: Hessenschau) 

Forscher kritisieren Corona-Politik
Aerosolforschende haben die Debatten über Joggen im Freien oder Treffen in Biergärten kritisiert. In einem offenen Brief haben die führenden Köpfe der Gesellschaft für Aerosolforschung (GAef) die Bundesregierung aufgerufen, ihren Umgang mit der Corona-Pandemie teilweise zu überdenken. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler seien sich einig: Die Übertragung der Viren finde "fast ausnahmslos in Innenräumen statt". Zu Clusterinfektionen komme es vor allem in Altenheimen, Wohnheimen, Schulen, bei Veranstaltungen, Chorproben oder Busfahrten. Ansteckungen im Freien seien hingegen äußerst selten. Dr. Gerhard Scheuch aus Gemünden (Waldeck-Frankenberg) ist einer der beteiligten Forscher. Er sagt, die Corona-Kommunikation sei katastrophal. Durch Verbote, wie sich in Parks zu treffen, beliebte Strecken für Spaziergänge komplett zu sperren oder auch die angedachten nächtlichen Ausgangssperren, entstehe der Eindruck: "Achtung! Draußen ist es gefährlich, bleibt drinnen." Doch genau das Gegenteil sei der Fall, man müsse die Leute motivieren rauszugehen. (Quelle: Hessenschau) 

Viele Prostituierte stark verschuldet
Mehr als ein Jahr nach der coronabedingten Schließung der Bordelle sind viele in Hessen arbeitende Prostituierte bereits stark verschuldet. Das geht aus der Antwort des Sozialministeriums auf eine Kleine Anfrage der FDP zurück. Fachberatungsstellen hätten dem Ministerium die Situation der Prostituierten als prekär beschrieben, heißt es darin. Der Beratungsbedarf habe sich insbesondere zu Beginn der Pandemie deutlich erhöht - vor allem, wenn es um existenzielle Notlagen, Beantragung von Sozialleistungen, psychosoziale Beratungen und Infektionsschutz gehe. Während Bordelle und ähnliche Einrichtungen geschlossen seien, umfasse das Verbot nicht die Vermittlung von Prostituierten nach Hessen, etwa über Escort Services. Zur Lage von Prostituierten, die nun außerhalb von Bordellen oder Clubs ihrem Gewerbe nachgehen, hieß es, es bestehe die Gefahr, dass unseriöse Kunden und Zuhälter die derzeit bestehenden Existenznöte der Prostituierten ausnutzten. Die Landesregierung sei sich der Auswirkungen der Pandemie auf Prostituierte sowie das Prostitutionsgewerbe sehr bewusst, hieß es zum Drängen vieler Bordellbetreiber auf Öffnungsmöglichkeiten. "Dennoch besteht unverändert ein besonders hohes Infektionsrisiko, das bei der sexuellen Dienstleistung noch gesteigert wird." (Quelle: Hessenschau) 

628 Neuinfektionen, Inzidenz steigt
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 628 Fälle angestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum starben sieben Menschen im Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 6.488. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 233.812 Corona-Fälle gemeldet. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg von 138,7 am Vortag auf 141,5. Die höchste Zahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche weisen die Kreise Hersfeld-Rotenburg (248,5) und Fulda (242,9) sowie die Stadt Offenbach mit 236,4 auf. Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz hat der Rheingau-Taunus-Kreis mit 82,8, gefolgt vom Werra-Meißner-Kreis (83,5).  (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Nur wenige Neu-Infektionen – Inzidenz mit 103,4 etwas niedriger
Am Sonntag (11. April) gab es lediglich drei neue positive Corona-Testergebnisse. Die Gesamtzahl ist damit auf 3.641 gestiegen. Acht weitere Personen gelten als genesen (insgesamt 3.281), die Zahl der Todesfälle bleibt konstant (159). Der Infektionssaldo ist leicht gesunken und liegt bei 201. Auch die 7-Tage-Inzidenz ist etwas niedriger und beträgt nach Berechnungen des Robert-Koch-Instituts 103,4 (Stand 12.04., 00:00 Uhr). Das Gesundheitsamt erfasste in den vergangenen sieben Tagen 100 neue Corona-Infektionen. Mit 40 gab es die meisten Fälle in der Unterzent (Höchst 21, Breuberg 13, Lützelbach 6) gefolgt von Erbach/Michelstadt mit 25 (Erbach 11, Michelstadt 14). In Oberzent/Mossautal gab es 14 Fälle (Mossautal 2, Oberzent 12), in Bad König/Brombachtal 13 (Bad König 8, Brombachtal 5) und im Gersprenztal acht (Reichelsheim 4, Brensbach 4, Fränkisch-Crumbach 0). Im Gesundheitszentrum in Erbach werden auf den Corona-Stationen derzeit neun Patienten behandelt. Davon benötigen vier eine intensivmedizinische Betreuung. In Kliniken außerhalb des Kreises werden fünf weitere Patienten betreut. Von einer Quarantäne betroffen ist eine Gruppe des Kindergartens Mümling-Grumbach.

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

+++ 632 Neuinfektionen, sieben weitere Todesfälle im Land +++
Die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz haben heute 632 neue Corona-Infektionen gemeldet. Die landesweite Inzidenz stieg auf 117,7, wie das Landesuntersuchungsamt mitteilte. Vor einer Woche waren es 103,9, vor einem Monat 53,8. Aktuell sind 12.442 Menschen im Land mit dem Erreger infiziert. Die Zahl der Patienten, die infolge der Infektion starben, stieg um sieben auf 3.405. Die höchste Inzidenz gab es am Montag in der Stadt Worms mit 216,7. Danach folgen Ludwigshafen (206,1), der Kreis Germersheim (174,4) und Speyer (174,0). Über einer Inzidenz von 100 sind 20 der 36 Kreise und Städte im Land. Die niedrigste Inzidenz hat der Kreis Bitburg-Prüm mit 59,6. In der Landeshauptstadt Mainz waren es am Montag 151,0. (Quelle: SWR) 

Inzidenz in Baden-Württemberg steigt auf 143,7
Die Zahl der neu gemeldeten Corona-Infektionen im Land hat im Vergleich zu gestern um 1.125 zugenommen (gesamt: 389.433). Am Montag vor einer Woche lag die Zahl der Neuinfektionen noch bei 730. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner steigt auf 143,7. Vergangenen Montag lag sie noch bei 116,8, gestern bei 139,5. Heute wurden 19 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet (gesamt: 8.946). 486 an Covid-19 erkrankte Menschen werden zurzeit auf Intensivstationen behandelt - vor einer Woche waren es 428. Das Robert-Koch-Institut (RKI) weist darauf hin, dass an den Osterfeiertagen meist weniger Tests gemacht und gemeldet wurden. Der Stadtkreis Heilbronn (286,7) und der Landkreis Schwäbisch Hall (271,4) haben weiterhin die landesweit höchste Sieben-Tage-Inzidenz. Die niedrigste Inzidenz mit 61,9 gibt es derzeit im Stadtkreis Heidelberg. (Quelle: SWR) 

Rastatter Kirchen distanzieren sich von Gottesdienst bei Demo
Die evangelischen und katholischen Kirchen in Rastatt distanzieren sich von einem so genannten Gottesdienst auf der "Querdenker"-Demonstration in Rastatt. Am Samstag hatten Kritiker der Corona-Maßnahmen trotz eines gerichtlichen Verbots eine Kundgebung in Rastatt abgehalten. Während der
nicht genehmigten Demonstration mit zeitweise bis zu 200 Teilnehmern kam es am Samstag auch zu einem spontanen Gottesdienst auf einemSchulgelände. Die Rastatter Kirchen wehren sich in einer gemeinsamen
Pressemitteilung entschieden gegen jeden Versuch, die Pandemie zu bagatellisieren. (Quelle: SWR) 

Mehr als 5.000 Verstöße gegen Corona-Verordnung am Wochenende
Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) warnt angesichts zahlreicher Verstöße gegen die Corona-Verordnung vor zu großer Sorglosigkeit. "Es ist nicht die Zeit des Schleifenlassens oder der Resignation, sondern des Durchhaltens", so Strobl am Mittag in einer Pressemitteilung. Laut Ministerium stellte die Polizei in Baden-Württemberg für die Zeit zwischen 9. April und 11. April insgesamt rund 5.200 Verstöße gegen die Corona-Verordnung fest. Davon bezogen sich mehr als 2.300 auf die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung und knapp 1.200 auf die Bestimmungen zu Ansammlungen und privaten oder sonstigen Veranstaltungen. (Quelle: SWR) 

Landtag diskutiert Verbot der "Querdenken"-Demo
Die Debatte um ein Verbot des Stuttgarter Massenprotests gegen die Corona-Auflagen beschäftigt auch die Landespolitik. Neben dem Innenministerium und Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) wird sich auch Stuttgarts Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) heute um 14 Uhr im Innenausschuss zum Streit der Behörden äußern. Es geht vor allem um die Frage, warum der schließlich ausgeuferte Protest am Karsamstag nicht von Anfang an verboten wurde - so wie es die Stadt bei den beiden angemeldeten kommenden Protesten auch tun möchte. (Quelle: SWR) 

+++ Meldungen 11.04.2021 +++

Weltweit 

20:24 Uhr: Corona-Ampel im Saarland auf "Gelb"
Im Saarland hat die Sieben-Tage-Inzidenz drei Tage in Folge über 100 gelegen. Damit springt die Corona-Ampel im Land von "Grün" auf "Gelb". Ab Montag gilt eine erweiterte Testpflicht. Dazu zählten auch der Einzelhandel sowie die körpernahen Dienstleistungen, so die Gesundheitsbehörden. Im Saarland seien binnen eines Tages weitere 66 Corona-Fälle registriert worden. Am Dienstag hatte das Saarland trotz steigender Infektionszahlen mit einem Ausstieg aus dem Corona-Lockdown begonnen. (Quelle: Tagesschau) 

19:48 Uhr: Scholz: SPD-Länderchefs unterstützen Corona-Gesetz
SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz erwartet trotz kritischer Stimmen aus seiner Partei eine Unterstützung der SPD-Ministerpräsidenten für das geplante Corona-Bundesgesetz. "Sie stehen alle hinter diesem Vorgehen und werden es auch unterstützen", sagt der Vizekanzler im ZDF. Es werde eine ordentliche Beratung geben. "Aber der Weg ist klar und wird von allen getragen." Er habe noch am Sonntagabend mit den SPD-Länderchefs gesprochen. Zuvor war besonders aus dem SPD-regierten Niedersachsen Kritik am Entwurf des Bundesgesetzes laut geworden. (Quelle: Tagesschau) 

17:57 Uhr: Söder: Bayern und CSU werden für neues Infektionsschutzgesetz stimmen
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat die volle Unterstützung seines Landes und der CSU für die Neufassung des Infektionsschutzgesetzes angekündigt. "Der Entwurf wird gerade noch abschließend beraten und natürlich werden wir sowohl als Bayern als auch als CSU in der Bundesregierung da sogar Mittreiber sein, dass es beschlossen wird", sagte der CSU-Chef in der ARD-Sendung Bericht aus Berlin.Söder begründete die Notwendigkeit der Gesetzesänderung, mit der Tatsache, dass einige Bundesländer die Notbremse in Regionen mit Inzidenzen von mehr als 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche nicht konsequent umsetzen würden. Dies hatte auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wiederholt kritisiert. (Quelle: Tagesschau) 

16:39 Uhr: Intensivmediziner zu Infektionsschutzgesetz: "Jeder Tag zählt"
Die Intensivmediziner fordern mit Blick auf eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes schnelles Handeln der Politik. Die Lage sei jetzt schon "dramatisch", sagte Gernot Marx, der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), dem ARD-Hauptstadtstudio."Jeder Tag zählt. Unser dringender Appell an die politisch Verantwortlichen ist, dass die Regelung möglichst schnell in Kraft tritt. Von unserer Seite aus: Am besten nächste Woche, damit wir ganz schnell das Gesundheitssystem und insbesondere die Intensivstationen wieder entlasten können." (Quelle: Tagesschau) 

14:45 Uhr: Merkel übt Kritik an Bayern
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Bayerns Vorgehen in der Corona-Pandemie kritisiert, wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Teilnehmer der Sitzung des geschäftsführenden Fraktionsvorstands der Union berichtet. Bayern sei deutlicher von den zwischen den Ländern und dem Bund vereinbarten Beschlüssen abgewichen als andere Bundesländer, etwa Nordrhein-Westfalen.
(Quelle: Tagesschau)

13:23 Uhr: Zahl der Corona-Intensivpatienten steigt auf 4.566
Die Zahl der Corona-Intensivpatienten in den Krankenhäusern steigt immer weiter. Das Divi Register meldet am Sonntag 4.566 Patienten. Die Zahl steigt seit dem 12. März ununterbrochen, hat aber noch nicht die Höchstzahl während der zweiten Corona-Welle von 5.745 erreicht. Intensivmediziner warnen, dass ein weiterer Anstieg jedoch wahrscheinlich sei, da schwere Krankheitsverläufe erst ein bis zwei Wochen nach einer Infektion deutlich werden. (Quelle: Tagesschau)

13:17 Uhr: Kreise: Merkel für konsequenten "Brücken-Lockdown"
Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich für einen konsequenten Lockdown im Kampf gegen die dritte Corona-Welle ausgesprochen. Die Brücke der Beschränkungen solle möglichst kurz sein, sagte Merkel nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa von Teilnehmern in der Klausur der Spitze der Unionsfraktion. Deshalb solle jetzt konsequent vorgegangen werden. Ziel sei es, Öffnungsschritte mit Testen zu verbinden. (Quelle: Tagesschau) 

12:38 Uhr: Niedersachsens Innenminister nennt Bundes-Corona-Gesetz "Fehler"
Aus Niedersachsen kommt vehemente Kritik am geplanten Corona-Gesetz mit mehr Kompetenz für den Bund. "Fakt ist: Dort, wo der Bund die Befugnisse hatte, hat er zum Teil kläglich versagt", sagt Innenminister Boris Pistorius der "Welt". Als Beispiele nennt der Sozialdemokrat die Beschaffung von Impfstoff und Schutzausrüstung. Der Bund habe keine Expertise für Krisenbewältigung oder Krisenkommunikation. "Deshalb wäre es auch keine gute Idee, die Länder jetzt mitten in der Krise zu entmachten. Das wäre ein großer Fehler". (Quelle: Tagesschau) 

11:03 Uhr: Ex-Richterbund-Chef "fassungslos" über neuen Corona-Pläne des Bundes
Der frühere Vorsitzende des Deutschen Richterbunds, Jens Gnisa, empört sich über Pläne der Bundesregierung, im Kampf gegen die Pandemie das Infektionsschutzgesetz zu verschärfen. "Man sieht mich selten fassungslos. Aber nun ist es so weit. Der Bund schießt deutlich über alle Verhältnismäßigkeitsgrenzen hinaus", so der Direktor des Amtsgerichts Bielefeld. Es gehe bei den Vorschlägen nun nicht mehr um einen Brücken-Lockdown von zwei oder drei Wochen, sondern um einen "nicht mehr einzufangenden Dauerlockdown", rügte er.Gnisa nannte es eine "Nichtachtung der Justiz", wenn ab 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen nächtliche Ausgangssperren verhängt werden müssten - obwohl von Gerichten deren Wirksamkeit angezweifelt worden sei. Auch seien die strengen Kontaktbeschränkungen aus seiner Sicht rechtlich zweifelhaft. "Eltern ab einer Inzidenz von 100 zu verbieten, ihre Kinder zu treffen, entspricht für mich auch nicht dem Bild des Grundgesetzes".
(Quelle: Tagesschau) 

10:38 Uhr: Bahn verhängt erste bundesweite Zugverbote gegen Maskenverweigerer
Die Deutsche Bahn hat einem Bericht zufolge erste bundesweite Zugverbote gegen Maskenverweigerer verhängt. Die Bahn habe eine "niedrige zweistellige Zahl Beförderungsausschlüsse beziehungsweise Hausverbote verfügt", sagte eine Sprecherin der Zeitung "Welt am Sonntag". Ende vergangenen Jahres hatte die Bahn angekündigt, solche Beförderungsausschlüsse auszusprechen, wenn Passagiere wiederholt ohne Maske in Zügen angetroffen werden.Die nun verhängten Zugverbote gelten dem Bericht zufolge für sechs Monate und bedeuten, dass die Maskenverweigerer in dieser Zeit nicht mit der Bahn im Regional- oder Fernverkehr reisen oder einen Bahnhof betreten dürfen. Zwar sei ein solcher Beförderungsausschluss nur schwer zu kontrollieren. Sollten Betroffene aber erwischt werden, kann die Bahn Anzeige wegen Hausfriedensbruchs erstatten. (Quelle: Tagesschau) 

06:39 Uhr: Polizei löst Partys in mehreren Bundesländern auf
Die Polizei hat in mehreren Bundesländern illegale Partys beendet. Dabei feierten in der Nacht zum Sonntag teilweise mehrere Dutzend Menschen - trotz strenger Corona-Regeln, die das verbieten. So lösten die Beamten im rheinland-pfälzischen Vallendar etwa eine Feier in einem Parkhaus auf. Die Partygäste trugen weiße Kleidung und hatten fluoreszierende Farbe im Gesicht. Zudem sei in einem Nebenraum viel Alkohol gelagert gewesen. Als sie die Beamten sahen, flohen einige Feiernde. 24 Menschen konnten kontrolliert werden.Auch im oberpfälzischen Vilseck musste die Polizei einschreiten. Mehr als 30 Partygäste seien auf frischer Tat in einem Privathaus ertappt worden. Weitere Kontrollen gab es etwa im Landkreis Vorpommern-Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern. Bei zwei Partys in Ramin und Eggesin entdeckten die Beamten insgesamt 27 Menschen. Auf alle Feiernden kommen nun Anzeigen zu. (Quelle: Tagesschau) 

05:54 Uhr: 17.855 Neuinfektionen und 104 neue Todesfälle
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 17.855 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 104 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI hervor.Am Sonntag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Die Zahlen könnten zudem wegen der Schulferien noch nicht mit früheren Werten vergleichbar sein. Vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 12.196 Neuinfektionen und 68 neue Todesfälle verzeichnet. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Sonntagmorgen bundesweit bei 129,2. (Quelle: Tagesschau) 

03:43 Uhr: Mehr als 15 Prozent haben Erstimpfung erhalten
In Deutschland haben mehr als 15 Prozent der Menschen eine Erstimpfung erhalten. Das geht aus Daten hervor, die das Robert Koch-Institut veröffentlichte. Demnach sind 15,2 Prozent in Deutschland mindestens einmal geimpft, das sind 12,7 Millionen Menschen (Datenstand 10.4., 8.00 Uhr). 5,9 Prozent (4,9 Millionen Menschen) haben schon eine Zweitimpfung erhalten. Mehreren Studien zufolge gibt bereits die erste Impfung einen gewissen Schutz. Nach einer britischen Studie verhinderten die Corona-Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und AstraZeneca nach der ersten Dosis mehr als die Hälfte aller zu erwartenden Infektionen bei Pflegeheimbewohnern.Nachdem die Hausarztpraxen in die Corona-Impfungen eingestiegen waren und auch mehr Impfstoffe zur Verfügung standen, hatte sich die Zahl der Impfungen in der vergangenen Woche pro Tag stark erhöht auf über 700.000 am Donnerstag, danach sank sie wieder. (Quelle: Tagesschau) 

01:32 Uhr: Landkreise kritisieren Bundes-Notbremse
Die deutschen Landkreise haben die Pläne zur Vereinheitlichung der Corona-Schutzmaßnahmen scharf verurteilt. "Der vorliegende Entwurf ist ein in Gesetz gegossenes Misstrauensvotum gegenüber Ländern und Kommunen", sagte der Präsident des Deutschen Landkreistages, Reinhard Sager, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Damit verlässt der Bund den Modus gemeinsamer Krisenbekämpfung und will direkt vor Ort wirkende Maßnahmen anordnen."Die Bundesregierung will die dritte Corona-Welle in Deutschland mit bundesweit einheitlichen und verpflichtenden Regeln brechen. Dazu soll im Eilverfahren das Infektionsschutzgesetz nachgeschärft werden. In einem Entwurf schlägt der Bund unter anderem vor, dass es in Landkreisen mit einer Inzidenz von mehr als 100 Infektionen pro 100.000 Einwohnern in einer Woche nächtliche Ausgangsbeschränkungen geben sollte, Schulschließungen ab einer Inzidenz von 200.
(Quelle: Tagesschau) 

00:10 Uhr: Pflegebeauftragter: "Wir brauchen einheitlichen Lockdown"
Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, ruft die Politik in Bund und Ländern zu einem raschen und entschlossenen Handeln bei der Corona-Bekämpfung auf. "Jeder Tag, der ohne Entscheidung vergeht, kostet Menschenleben und bringt das Personal auf den Intensivstationen näher an den Rand ihrer Kräfte", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe: "Wir brauchen jetzt so schnell wie möglich einen einheitlichen Lockdown, um endlich die Virusverbreitung einzudämmen."Westerfellhaus ergänzte, die Belegungszahlen auf den Intensivstationen und die mahnenden Rufe der Pflegekräfte und Mediziner seien eindeutig. Angesichts der alarmierenden Zeichen in der dritten Infektionswelle sei es "jetzt nicht mehr angebracht, über mögliche Lockerungen oder Verschärfungen der Maßnahmen hin- und herzudiskutieren. Wir haben nicht mehr die Zeit, das Geschehen zu beobachten". (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Mehrere Verstöße gegen Corona-Regeln
In Unterfranken ist es am Wochenende zu mehreren Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz gekommen. Wie die Polizei mitteilt, hatten am Samstag etwa zwei Bekleidungsgeschäfte in Karlstadt im Landkreis Main-Spessart ohne Beachtung der Corona-Auflagen uneingeschränkt geöffnet. Für Geschäfte im Landkreis Main-Spessart gelten aktuell die Regeln von "Click & Meet". Ohne vorherige Terminvereinbarung dürfen Kunden Geschäfte demnach nicht betreten. Diese Vorschrift haben die zwei Bekleidungsgeschäfte in Karlstadt laut Polizei außer Acht gelassen. Gegen die beiden Geschäftsleitungen wurde ein Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten eingeleitet. Im Landkreis Miltenberg haben außerdem mehrere Gruppen gegen die Kontaktbeschränkungen verstoßen. Am Samstagabend hat die Polizei zum Beispiel eine Feier in einem Schrebergarten in Erlenbach am Main aufgelöst. Laut Polizei haben dort acht Jugendliche aus verschiedenen Haushalten gefeiert. Gegen sie wurden mehrere Bußgeldverfahren eingeleitet. Am frühen Sonntagmorgen hat die Polizei auch auf einem Parkplatz nahe der Untermainhalle in Elsenfeld und am Mainufer in Kleinwallstadt Zusammenkünfte aufgelöst. In Elsenfeld hatten sich fünf Personen ohne Mindestabstand und ohne Mund-Nasen-Schutz getroffen. In Kleinwallstadt waren es sechs Personen aus verschiedenen Haushalten. (Quelle: BR) 

Inzidenzwerte in Unterfranken fast überall gesunken
Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) sind die Inzidenzwerte in den meisten unterfränkischen Regionen gesunken. Gestiegen sind die Werte lediglich in den Landkreisen Haßberge und Aschaffenburg sowie in der Stadt Würzburg. Der Anstieg im Landkreis Haßberge ist allerdings enorm: Während die Sieben-Tage-Inzidenzrate am Freitag noch bei 144,6 lag, ist sie am Samstag auf 227,5 und am heutigen Sonntag auf 248,9 angestiegen. Ebenfalls über einem Inzidenzwert von 200 liegt der Landkreis Rhön-Grabfeld. Unter dem Grenzwert von 100 liegen nur die Landkreise Würzburg und Main-Spessart. In allen anderen unterfränkischen Regionen ist der Wert zwischen 100 und 200.

Hier alle unterfränkischen Zahlen im Überblick:

Landkreis Haßberge: 248,9 ↑
Landkreis Rhön-Grabfeld: 217,2 ↓
Landkreis Aschaffenburg: 132,6 ↑
Stadt Schweinfurt: 127,3 ↓
Landkreis Kitzingen: 125,1 ↓
Landkreis Schweinfurt: 117,8 –
Stadt Würzburg: 117,2 ↑
Stadt Aschaffenburg: 108,4 ↓
Landkreis Würzburg: 99,2 ↓
Landkreis Main-Spessart: 75,3 ↓
Landkreis Bad Kissingen: 71,7 ↓
Landkreis Miltenberg: 63,7 ↓ (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

"Querdenker" sagen Demonstration in Frankfurt ab
Die für Sonntag geplante Demonstration der "Querdenken"-Bewegung in Frankfurt ist von den Veranstaltern kurzfristig abgesagt worden. Wie die Polizei dem hr bestätigte, sahen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von einem Ausweichen auf das von der Stadt zugewiesene Rebstockgelände ab. Ursprünglich sollte die Kundgebung gegen die Corona-Berichterstattung in den Medien nahe dem Hessischen Rundfunk stattfinden. Vereinzelte Ansammlungen vor dem hr waren von der Polizei bereits am Mittag konsequent unterbunden worden. Rund 1.000 "Querdenker" waren angemeldet. Wie viele tatsächlich anreisten, ist unklar. (Quelle: Hessenschau) 

1.605 Neuinfektionen, Inzidenz steigt auf 138,7
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 1.605 Fälle angestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum starben acht Menschen im Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 6.481. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 233.184 Corona-Fälle gemeldet.
Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg von 123,6 am Vortag auf 138,7. Die höchste Zahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche weist nun die Stadt Offenbach mit 239,5 auf, gefolgt vom Landkreis Fulda mit 233,5. Alle anderen Landkreise und kreisfreien Städte liegen laut RKI unter dem Wert von 200. Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz hat mit 79,3 der Kreis Waldeck-Frankenberg. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

19 neue positive Corona-Testergebnisse – Infektionssaldo und Inzidenz steigen
Am Samstag (10. April) gab es 19 neue positive Corona-Testergebnisse. Die Gesamtzahl steigt daher auf 3.638. Elf weitere Personen gelten als genesen (Gesamt 3.273), die Zahl der Todesfälle bleibt konstant (159). Der Infektionssaldo steigt auf 206. Auch die 7-Tage-Inzidenz steigt und beträgt nach Berechnungen des Robert-Koch-Instituts 108,6 (Stand 11.04., 00:00 Uhr). Das Gesundheitsamt erfasste in den vergangenen sieben Tagen 105 neue Corona-Infektionen. Mit 41 gab es die meisten Fälle in der Unterzent (Höchst 21, Breuberg 14, Lützelbach 6) gefolgt von Erbach/Michelstadt mit 25 (Erbach 11, Michelstadt 14). In Oberzent/Mossautal gab es 15 Fälle (Mossautal 3, Oberzent 12), in Bad König/Brombachtal 13 (Bad König 7, Brombachtal 6) und im Gersprenztal elf (Reichelsheim 7 Brensbach 4, Fränkisch-Crumbach 0). Im Gesundheitszentrum in Erbach werden auf den Corona-Stationen derzeit zehn Patienten behandelt. Davon benötigen vier eine intensivmedizinische Betreuung, bei einer Person steht das Testergebnis noch aus. In Kliniken außerhalb des Kreises werden vier weitere Patienten betreut. Von einer Quarantäne betroffen ist eine Gruppe des Kindergartens Mümling-Grumbach.

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

Landesweite Inzidenz steigt auf 139,5
Die Zahl der neu gemeldeten Corona-Infektionen im Land hat im Vergleich zu gestern um 1.549 zugenommen. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt derzeit bei 139,5. Vergangenen Sonntag lag sie noch bei 121,0, gestern bei 134,0. Heute wurden 15 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet. Der Landkreis Schwäbisch Hall (264,8) und der Stadtkreis Heilbronn (281,2) haben weiterhin die landesweit höchste Sieben-Tage-Inzidenz. 479 an Covid-19 erkrankte Menschen werden zurzeit auf Intensivstationen behandelt - vor einer Woche waren es 424. Das Robert-Koch-Institut weist darauf hin, dass an den Wochenenden meist weniger Tests gemacht und gemeldet werden. (Quelle: SWR) 

+++ 726 Neuinfektionen, Inzidenz steigt deutlich +++
In Rheinland-Pfalz hat sich die Zahl der bestätigten Corona-Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag um 726 erhöht. Das teilte das Landesuntersuchungsamt (LUA) heute mit. Am Sonntag vor einer Woche hatte das LUA 527 Ansteckungen registriert. Seit Beginn der Pandemie gab es damit 124.088 laborbestätigte Infektionen im Land. Derzeit sind 12.484 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit Covid-19 starben, stieg um vier auf 3.398. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg deutlich auf 109,8. Alle Kreise und Städte liegen weiterhin über der kritischen 50er-Marke. Die höchste Inzidenz weist die Stadt Ludwigshafen mit 185,8 auf. Auf Platz zwei folgt Worms mit einem Wert von 184,3. Die Sieben-Tage-Inzidenz beschreibt die Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. (Quelle: SWR) 

Landkreis Heilbronn verhängt nächtliche Ausgangssperre
Im Landkreis Heilbronn gelten ab Dienstag (13.04.) nächtliche Ausgangsbeschränkungen zwischen 21 und 5 Uhr, teilt das Landratsamt mit. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist laut Landratsamt fast kontinuierlich gestiegen, auf mittlerweile gut 160 (Stand Samstag). Die "Notbremse" bei einer Inzidenz über 100 habe keine ausreichende Wirkung gezeigt, um die Zahlen zu senken, heißt es in einer Mitteilung. Mit den nächtlichen Ausgangsbeschränkungen sollen nicht essentielle Kontakte am Abend und in der Nacht beschränkt werden. Nur mit triftigem Grund darf dann ab Dienstag zwischen 21 und 5 Uhr die Wohnung verlassen werden. Dazu zählen zum Beispiel die Versorgung von Haustieren, medizinische Notfälle oder Pflegetätigkeiten. (Quelle: SWR) 

Polizei löst Party mit elf Teilnehmern auf
Die Polizei hat in Illerrieden (Alb-Donau-Kreis) in der Nacht eine Party mit elf Personen aufgelöst. Mit dem Treffen sei gegen die Corona-Beschränkungen verstoßen worden, teilte ein Polizeisprecher mit. Als die Streife vor Ort eintraf, wurde demnach in dem Haus das Licht ausgemacht. Dafür seien mehrere Taschenlampen angegangen. Polizisten umstellten das Gebäude. Zwei Menschen flüchteten, wurden aber kurz darauf festgenommen. Erst nachdem es gelungen sei, einen Bewohner mit Schlüssel zu ermitteln, sei den Beamten Zugang gewährt worden. Die Teilnehmer im Alter zwischen 19 und 30 Jahren stammten aus mehreren Haushalten. Sie müssen demnach mit einem Bußgeld rechnen. Bei der Party gab es den Angaben zufolge reichlich Alkohol. Eine junge Frau war nicht mehr ansprechbar. Die 24-Jährige musste in ein Krankenhaus gebracht werden. (Quelle: SWR) 

+++ Meldungen 10.04.2021 +++

Weltweit 

15:30 Uhr: OVG Bautzen verbietet "Querdenken"-Demo in Leipzig
Das Sächsische Oberverwaltungsgericht in Bautzen hat in einem Eilverfahren das Verbot einer für den gleichen Tag geplanten "Querdenken"-Demonstration in Leipzig bestätigt. Die Richter schlossen sich einer Einschätzung des Verwaltungsgerichtes Leipzig vom Freitag an und wiesen eine Beschwerde der "Querdenken"-Anmelder gegen das Verbot ab. Der Beschluss ist unanfechtbar.Das Verwaltungsgericht hatte die Begründung der Stadt geteilt, von der angemeldeten Versammlung auf dem Leipziger Augustusplatz gingen infektionsschutzrechtlich nicht vertretbare Gefahren für Versammlungsteilnehmer, Polizeibeamte und Passanten aus, die nur durch ein Verbot zu vermeiden seien.Zudem sei mit erheblich mehr als den angemeldeten 500 Teilnehmern und auch mit mehr als den nach der sächsischen Corona-Schutzverordnung maximal zulässigen 1000 Teilnehmern zu rechnen. Der Antragsteller selber habe aufgezeigt, dass er weder willens noch in der Lage sei, die Versammlung auf eine bestimmte Teilnehmerzahl zu beschränken.
(Quelle: Tagesschau) 

12:12 Uhr: Wissenschaftlerin: Corona verändert Sprachschatz
Corona verändert nach Auffassung der Sprachwissenschaftlerin Annette Klosa-Kückelhaus die deutsche Sprache wie kein anderes Ereignis der letzten Jahrzehnte. Der "Brücken-Lockdown" des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) sei nur eines von vielen neuen Wörtern, sagte die Forscherin am Leibniz-Institut für Deutsche Sprache in Mannheim dem WDR-Hörfunk.Sie sammelt in einem Wortschatz-Lexikon neue Wörter zur Corona-Pandemie. Fast 1400 Begriffe stehen dort inzwischen. Hinzugekommen seien beispielsweise viele neue Komposita, also zusammengesetzte Wörter, sowie viele aus dem Englischen entlehnte Wörter wie Social Distancing, Homeschooling oder Lockdown. Auch wissenschaftliche Fachterminologie werde nun im Alltag viel häufiger verwendet. (Quelle: Tagesschau) 

10:31 Uhr: Hotels und Gaststätten: Jeder vierte Betrieb rechnet mit Aus
Nach einer aktuellen Umfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) erwägt einem Medienbericht zufolge inzwischen jedes vierte Unternehmen der Branche, den Betrieb aufzugeben. Viele Hoteliers und Gastronomen seien "nervlich und finanziell am Ende", zitiert Merkur.de Dehoga-Präsident Guido Zöllick. 75 Prozent der befragten Unternehmer bangten um ihre Existenz. Rund 25 Prozent rechneten mit einer Betriebsaufgabe. "Sie ziehen das ganz konkret in Betracht." Tausende Mitarbeiter bangten um ihre Jobs. Zöllick fordert die Politik auf, im Laufe des Mai wieder eine Öffnung von Hotels, Restaurants und Ferienwohnungen zu erlauben - "in jeglicher Form, innen und außen". (Quelle: Tagesschau) 

10:03 Uhr: Städtebund für lokal unterschiedliche Corona-Regeln
Der Chef des Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, befürwortet lokal unterschiedliche Corona-Regeln. "Ich finde das sehr gut", sagte Landsberg in einem Interview mit dem SWR. Tübingen, Rostock und andere Städte hätten gute Ideen, so Ladsberg. "Hier zeigt sich, dass man vor Ort häufig Lösungen hat, die auf Bundes-, oder Landesebene noch nicht einmal angedacht werden", so Landsberg. Bund und Länder sollten noch mehr von den Kommunen lernen.Der Ruf der Bürger nach bundeseinheitlichen Regeln sei dennoch nachvollziehbar, aber nicht die Lösung, so Landsberg. Zentralistisch organisierte Länder wie beispielsweise Frankreich stünden deutlich schlechter da. "Wir haben nach wie vor ein Infektionsgeschehen, das regional sehr unterschiedlich ist. Und da macht es schon Sinn, auch regional unterschiedlich zu reagieren", so Landsberg. Das bedeute aber nicht, dass es für bestimmte Maßnahmen nicht auch bundeseinheitliche Vorgaben geben sollte. Diese gebe es ja bereits, aber nicht immer hielten sich die Länder daran. "Das finde ich schon problematisch", so Landsberg. (Quelle: Tagesschau)

09:14 Uhr: Regierung plant offenbar bundesweit einheitliche Ausgangssperren
In einer "Formulierungshilfe" für die Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD, schlägt die Regierung offenbar bundesweit einheitliche nächtliche Ausgangssperren von 21 Uhr bis 5 Uhr in allen Landkreisen und kreisfreien Städten ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 vor. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP, der das Papier vorliegt. Weitere Regelungen betreffen die Schließung von Schulen, Kitas, Läden, Gastronomie, Hochschulen, Sportstätten und Kultureinrichtungen.Mit der geplanten Gesetzesänderung, die im Eilverfahren durch Kabinett und Parlament beschlossen werden soll, zieht der Bund mehr Kompetenzen in der Pandemiebekämpfung an sich. "Damit werden dem Bund zusätzlich dieselben Handlungsmöglichkeiten wie den Ländern gegeben, um eine bundesweit einheitliche Steuerung des Infektionsschutzes zu gewährleisten", heißt es in der Vorlage. (Quelle: Tagesschau) 

08:17 Uhr: Scholz pocht auf Testangebot-Pflicht in Unternehmen
Vizekanzler Olaf Scholz bekräftigt seine Forderung nach einer Testpflicht in den Betrieben. "Nur sechs von zehn Beschäftigten erhalten bislang ein Angebot ihres Arbeitgebers, sich regelmäßig testen zu lassen", sagt der SPD-Kanzlerkandidat der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" laut Vorabbericht. "Das ist deutlich zu wenig, unsere Vereinbarung zielte auf eine Testquote von 90 Prozent." Deshalb sei die Zeit der Appelle vorüber."Wir müssen die Unternehmen verbindlich dazu verpflichten, ihren Beschäftigten ein Testangebot zu machen. Das sollte Bestandteil unserer Corona-Beschlüsse in der kommenden Woche sein." Mehr Homeoffice, der Einsatz von medizinischen Masken und umfangreiches Testen, darauf seien viele Unternehmen in der Pandemie auch von selbst gekommen, erstaunlicherweise aber nicht alle, so der Finanzminister. "Das könnte man auch als nationale Pflicht begreifen. Es gibt Dinge, die man einfach tut, weil es sich gehört." Man könne eine Pandemie nicht bekämpfen, wenn jeder als Erstes nach einer Entschädigung frage. (Quelle: Tagesschau) 

07:31 Uhr: Charité besorgt über dritte Pandemie-Welle
Die Berliner Charité betrachtet mit großer Sorge die Entwicklungen in der dritten Pandemie-Welle. "Wenn die Anzahl schwer kranker Covid-Patienten die zweite Welle übertrifft, kommen wir in eine kritische Situation", sagte Martin Kreis, Vorstand für die Krankenversorgung in Deutschlands größter Uniklinik. Anfang des Jahres sei an der Charité durch die hohe Zahl an schweren Covid-Fällen auf Intensivstationen eine absolute Grenzbelastung erreicht gewesen. So habe die Charité im Januar nicht alle Patienten aus bereits überlasteten Kliniken anderer Bundesländern aufnehmen können. Sie selbst habe aber keine Corona-Kranken in andere Bundesländer verlegen müssen. «Wir werden weiter alles daran setzen, Patienten aus der Region auch in Berlin zu versorgen», sagte Kreis. Die Zahl der Neuzugänge auf den Intensivstationen der Charité war in den vergangenen beiden Wochen deutlich gestiegen. (Quelle: Tagesschau) 

05:32 Uhr: RKI registriert 24.097 Corona-Neuinfektionen und 246 neue Todesfälle
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut binnen eines Tages 24.097 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 246 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 18.129 Neuinfektionen und 120 neue Todesfälle verzeichnet. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag am Morgen bundesweit bei 120,6. Am Vortag gab das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 110,4 an, vor einer Woche lag sie noch bei über 130. (Quelle: Tagesschau) 

05:32 Uhr: Bolsonaro schließt trotz Tausender Corona-Toter Lockdown aus
Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro schließt trotz eines neuen Höchstwerts bei den Corona-Toten einen landesweiten Lockdown weiter aus. "Wir werden diese Politik des Zuhausebleibens und des kompletten Zusperrens nicht hinnehmen", sagte Bolsonaro in einer Rede in Chapeco in der Provinz Santa Catarina. "Es wird keinen nationalen Lockdown geben." Am Dienstag hatte das brasilianische Gesundheitsministerium 4195 Corona-Tote gemeldet, so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie innerhalb von 24 Stunden. Brasilien war erst das zweite Land der Welt nach den USA, in dem diese traurige Marke überschritten wurde. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken 

Inzidenzwerte in Unterfranken fast überall gestiegen
Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) sind die Inzidenzwerte in fast allen unterfränkischen Regionen gestiegen. Gesunken sind die Werte lediglich im Landkreis Würzburg und im Landkreis Bad Kissingen. Die Landkreise Rhön-Grabfeld und Haßberge haben eine 7-Tage-Inzidenz von über 200. Nur drei unterfränkische Regionen unterschreiten den Grenzwert von 100.

Hier alle unterfränkischen Zahlen im Überblick:

Landkreis Haßberge: 227,5 ↑
Landkreis Rhön-Grabfeld: 221,0 ↑
Landkreis Kitzingen: 143,7 ↑
Stadt Schweinfurt: 132,0 ↑
Landkreis Aschaffenburg: 124,6 ↑
Landkreis Schweinfurt: 117,8 ↑
Stadt Aschaffenburg: 112,7 ↑
Stadt Würzburg: 104,0 ↑
Landkreis Würzburg: 101,0 ↓
Landkreis Main-Spessart: 85,6 ↑
Landkreis Bad Kissingen: 80,4 ↓
Landkreis Miltenberg: 73,0 ↑

Meldungen aus Hessen

Bouffier von Söders Impfstoff-Alleingang überrascht
Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat vor Alleingängen der Bundesländer bei der Beschaffung von Corona-Impfstoff gewarnt. Dass Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) 2,5 Millionen Dosen des russischen Impfstoffs Sputnik V für sein Bundesland bestellt habe, habe ihn "überrascht", sagte Bouffier der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. "Bisher hatten wir eine Verständigung: Der Bund beschafft den Impfstoff und verteilt ihn nach der Einwohnerzahl an die Länder." Falls Bayerns Beispiel Schule mache, müsse man über die Verteilung reden, meinte Bouffier. "Ich kann doch niemandem in Hessen klarmachen, dass jetzt ein Land Millionen Impfdosen mehr hat, aber bundesweit immer noch das Gleiche bekommt." Hessen sei stolz darauf, "in Rekordzeit" ein neues Biontech-Werk in Marburg genehmigt zu haben. "Wenn Alleingänge Schule machen, müsste ich jetzt darauf dringen, dass Biontech nicht mehr an alle zugleich liefert, sondern zuerst an uns. Was würden denn die anderen dann sagen?" (Quelle: Hessenschau) 

Mehr als 2.000 Neuinfektionen, Inzidenz steigt auf 123,6
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 2.025 Fälle angestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum starben 19 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 6.473. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 231.579 Corona-Fälle gemeldet.
Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg von 111,8 am Vortag auf 123,6. Die höchste Zahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche weist der Kreis Hersfeld-Rotenburg auf. Dort liegt die Inzidenz bei 216,2. Die Stadt Offenbach folgt mit 210,3. Auch der Kreis Fulda liegt über der Marke von 200 (202,3). Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz hat der Kreis Bergstraße mit 71,8. (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

+++ 533 neue Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz +++
In Rheinland-Pfalz hat sich die Zahl der bestätigten Corona-Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag um 533 erhöht. Das teilte das Landesuntersuchungsamt am Samstag mit. Seit Beginn der Pandemie gab es damit 123.362 laborbestätigte Infektionen im Land. Aktuell sind 12.488 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit Covid-19 starben, stieg um sieben auf 3.394. Die landesweite Inzidenz sank leicht auf 99,8. Alle Kreise und Städte liegen weiterhin über der kritischen 50er-Marke. Die höchste Inzidenz weist die Stadt Ludwigshafen mit 194,5 auf. Die Sieben-Tage-Inzidenz beschreibt die Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. (Quelle: SWR) 

Querdenken-Demo in Heilbronn verläuft friedlich
In Heilbronn ist die Demonstration der Querdenken-Initiative am Nachmittag friedlich verlaufen. Nur mit Maske konnte das Gelände neben der Theresienwiese betreten werden, die Polizei hat die Einhaltung der Abstände und Maskenpflicht kontrolliert. Rund 150 Teilnehmer waren laut Polizei vor Ort, etwa 25 Gegendemonstranten standen ihnen gegenüber. Die Stadt Heilbronn hatte zunächst die Demonstration untersagt, das Verwaltungsgericht Stuttgart hat diese Entscheidung jedoch gekippt. (Quelle: SWR) 

Corona-Demo in Heilbronn erlaubt - in Rastatt verboten
In Rastatt wird es heute nach jetzigem Stand keine Demonstration von Gegnern der Corona-Politik geben. Das Verwaltungsgericht Karlsruhe hat einen Eilantrag gegen das Verbot abgelehnt. Geplant war ein Demonstrationszug durch die Stadt mit 1.000 Teilnehmern. Dagegen kann eine Versammlung der "Querdenker" in Heilbronn heute nun doch wie geplant stattfinden. Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat das von der Stadt ausgesprochene Verbot am Freitagabend gekippt und die Argumentation der Stadt zurückgewiesen, wie eine Sprecherin des Gerichts gestern Abend mitteilte. Die Stadt will nicht gegen die Entscheidung vorgehen. (Quelle: SWR) 

Freizeitparks im Land vor ungewisser Zukunft
Die baden-württembergischen Freizeitparks gehen infolge der Corona-Pandemie weiteren unsicheren Wochen entgegen und sorgen sich um die Saison 2021. Die besondere Schwierigkeit für Tripsdrill bestehe darin, dass man auf die Saisonmitarbeiter angewiesen sei und auch diese Planungssicherheit benötigten, sagte Birger Meierjohann, der Sprecher der Geschäftsleitung in Cleebronn (Kreis Heilbronn). Für zahlreiche Saisonkräfte starte daher die Saison erneut mit Kurzarbeit. Der Schwaben Park mit Sitz in Kaisersbach (Rems-Murr-Kreis) hat seine Tore ebenfalls seit Anfang November 2020 geschlossen. Ein Sprecher sagte, in der vorletzten Ministerpräsidentenkonferenz sei über viele Branchen gesprochen und Öffnungsperspektiven aufgezeigt worden. "Freizeitparks werden in den geplanten fünf Lockerungsphasen nicht genannt, was für uns und viele andere deutsche Betreiber von Freizeitaktivitäten unverständlich ist." (Quelle: SWR) 

+++ Meldungen 09.04.21 +++

Weltweit

16:45 Uhr: Brüssel will offenbar weitere 1,8 Milliarden Impfstoff-Dosen ordern
Die EU-Kommission will offenbar weitere 1,8 Milliarden Dosen Impfstoff für die Mitgliedstaaten kaufen. Sie sollten für Auffrischungsimpfungen auch gegen neue Varianten des Coronavirus und Impfungen von Kindern eingesetzt werden, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Kommissionskreisen. Bestellt werden sollten dabei Impfstoffe der neuartigen mRNA-Technik. Erste Dosen sollten ab diesem Jahr bis zum Jahr 2023 geliefert werden. Über die Pläne hatte zunächst die Zeitung "Die Welt" berichtet. Die EU-Kommission hat bisher im Auftrag der Mitgliedstaaten bis zu 2,6 Milliarden Dosen Impfstoff bei sechs Herstellern geordert. Zugelassen sind Biontech/Pfizer, Moderna, Astrazeneca und Johnson & Johnson. Bei CureVac und Sanofi-GSK steht eine Zulassung noch aus. Bei Biontech/Pfizer, Moderna und CureVac handelt es sich um mRNA-Impfstoffe. (Quelle: Tagesschau) 

15:33 Uhr: Altmaier strebt Verlängerung der Überbrückungshilfe III an
Besonders belastete Unternehmen und Selbstständige in der Corona-Krise könne auf längere staatliche Finanzhilfen hoffen. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sprach sich dafür aus, die Überbrückungshilfe III bis zum Jahresende zu verlängern - das zentrale Kriseninstrument des Bundes ist bisher bis Mitte des Jahres befristet. Firmen bekommen darüber Zuschüsse zu betrieblichen Fixkosten.Finanzminister Olaf Scholz (SPD) signalisierte Bereitschaft dazu, die Überbrückungshilfe III zu verlängern. (Quelle: Tagesschau) 

15:24 Uhr: AstraZeneca in Griechenland für alle über 30
Der Impfstoff AstraZeneca wird in Griechenland fortan an Menschen über 30 verimpft. Das teilte das griechische Impfkomitee mit. Bisher war das Vakzin wegen europaweit vermehrter Fälle von Thrombosen in Hirnvenen in Griechenland nur an Personen zwischen 60 und 64 Jahren verabreicht worden.
(Quelle: Tagesschau) 

14:25 Uhr: Brasilien: Gericht lässt Umgang Bolsonaros mit Pandemie untersuchen
Ein Richter des Obersten Gerichtshofs in Brasilien hat den Senat zu einer Untersuchung des Umgangs der Regierung von Präsident Jair Bolsonaro mit der Corona-Krise angewiesen. Unmittelbar zuvor hatte das gesamte Gericht die Befugnis örtlicher Behörden bestätigt, Kirchen und anderen Gotteshäusern eine Öffnung während der Pandemie zu verbieten.Der Präsident hat die Gefahr durch das Coronavirus seit dem Beginn der Pandemie heruntergespielt. Bolsonaro argumentiert, die wirtschaftlichen und emotionalen Folgen von Lockdowns würden der Bevölkerung mehr schaden als die Pandemie. (Quelle: Tagesschau) 

12:29 Uhr: Altmaier will Unternehmen derzeit nicht zu Corona-Tests verpflichten
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hält eine Pflicht zu Corona-Tests in Unternehmen nicht für nötig. "Es ist erstaunlich, wie viel erreicht wurde", sagte der CDU-Politiker in Berlin mit Blick auf den freiwilligen Aufbau von Testmöglichkeiten in Firmen. Es brauche aber eine weitere Steigerung. "Ich glaube, dass es machbar und möglich ist."Kanzlerin Angela Merkel hatte der Wirtschaft zuletzt mit Auflagen gedroht, wenn nicht mindestens 90 Prozent der Firmen regelmäßige Testmöglichkeiten schaffen, am besten zwei Tests pro Woche. Dies gelte nach wie vor, die Zahlen seien aber ermutigend, sagte Altmaier. Details zum weiteren Vorgehen würden Anfang nächster Woche geklärt. Arbeits- und Wirtschaftsministerium hatten am Donnerstag mitgeteilt, in etwa zwei von drei Firmen seien auf Kurs zu regelmäßigen Corona-Tests. Das SPD-geführte Arbeitsministerium nannte die Ergebnisse aus zwei jeweils repräsentativen Umfragen allerdings "nicht zufriedenstellend". (Quelle: Tagesschau) 

12:03 Uhr: Intensivmediziner enttäuscht über Bund-Länder-Absage
Deutschlands Intensivmediziner sind enttäuscht über die Absage des Corona-Gipfels von Bund und Ländern. "Das ist eine enttäuschende neue Situation", sagte Gernot Marx, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi). Er könne nur hoffen, dass es stattdessen zeitnahe alternative politische Entscheidungen gebe.Die Divi forderte erneut einen umgehenden harten Lockdown von zwei bis drei Wochen, um die Zahl der Neuinfektionen in der Pandemie zu drücken. 25.000 Neuinfektionen pro Tag bedeuteten rund zwei Wochen später rund 350 bis 750 neue Intensivpatienten mit Covid-19, sagte Marx. Die Lage auf den Intensivstationen sei bereits jetzt dramatisch, einige Regionen könnten keine Covid-Patienten mehr aufnehmen, sagte Marx. (Quelle: Tagesschau) 

11:54 Uhr: Bund und Länder einig über Änderung von Infektionsschutzgesetz
Bund und Länder haben sich nach Angaben von Vize-Regierungssprecherin Ulrike Demmer auf eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes für bundeseinheitliche Regelungen verständigt. Entsprechend werde sich das Bundeskabinett damit bereits am Dienstag befassen, sagte sie weiter. Man sei auch in enger Abstimmung mit den Fraktionen.Ziel seien einheitliche Einschränkungen in Deutschland bei über 100 Infektionsfällen über sieben Tage pro 100.000 Einwohnern in einem Landkreis. Die geplante Konferenz mit den Ministerpräsidenten der Länder werde es daher so in der nächsten Woche nicht geben.
(Quelle: Tagesschau) 

11:29 Uhr: Neuer Impfrekord in Deutschland
Am Donnerstag wurden in Deutschland fast 720.000 Impfdosen verabreicht. Das ist ein neuer Tagesrekord. 325.000 davon entfielen dabei auf die Arztpraxen. Damit sind nun 4,8 Millionen Menschen vollständig geimpft. Das entspricht 5,8 Prozent der Gesamtbevölkerung. Insgesamt haben 12,2 Millionen Menschen mindestens eine Impfdosis erhalten.Gesundheitsminister Spahn dämpfte allerdings die Erwartungen an die Schutzimpfungen in den Arztpraxen. Es werde nicht jeden Tag einen neuen Rekord geben können, so Spahn. Er wies Spekulationen zurück, der Bund könne die Auslieferung der Impfdosen an die Praxen wieder drosseln. Es sei allerdings nicht auszuschließen, dass es wegen der Produktionsabläufe zu Veränderungen bei den Liefermengen kommen könne. (Quelle: Tagesschau) 

10:30 Uhr: Spahn fordert Lockdown mit nächtlichen Ausgangssperren
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hält die aktuell niedrigen Infektionszahlen wegen der Osterfeiertage nicht für verlässlich. Die sozialen Kontakte müssten eingeschränkt werden, notfalls auch mit nächtlichen Ausgangssperren, sagte Spahn in Berlin. "Es braucht einen Lockdown." Nur so könne die dritte Infektionswelle gebrochen werden. Es gebe schon wieder fast 4500 Patienten auf Intensivstationen. "Wenn es so weitergeht, sind es zu viele für unser Gesundheitssystem."Ab Mitte nächster Woche erwartet RKI-Chef Lothar Wieler wieder aussagekräftigere Zahlen zu den Neuinfektionen. In der gemeinsamen Pressekonferenz mit Spahn rief er dazu auf, das Virus ernst zu nehmen. Es gebe verstärkt schwere Verläufe, mehr jüngere Menschen seien betroffen. "Die Intensivstationen füllen sich rasant."
(Quelle: Tagesschau) 

10:30 Uhr: Bundesweit höchste Inzidenz weiter in Region Hof
Die Region Hof hat weiter die höchsten Corona-Infektionszahlen in ganz Deutschland. Das RKI meldete für die Stadt Hof 571,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tage. Der Landkreis Hof folgt mit einem Wert von 451,5, bayernweit lag der Wert laut RKI bei 129.Stadt und Landkreis Hof erhalten nun zusätzlich 4000 Dosen AstraZeneca-Impfstoff. Dafür können sich von heute an alle Impfwilligen ab 18 Jahre unabhängig von Vorerkrankungen oder Beruf anmelden. Fast 20 Prozent der Menschen in Stadt und Landkreis Hof seien schon mindestens ein Mal gegen das Coronavirus geimpft worden, hatten Landrat Oliver Bär und Oberbürgermeisterin Eva Döhla (SPD) am Donnerstag mitgeteilt. (Quelle: Tagesschau) 

09:19 Uhr: Günther Jauch mit Corona infiziert
TV-Star Günther Jauch hat sich laut RTL mit dem Coronavirus infiziert. Der 64-Jährige muss deshalb zum ersten Mal seit 31 Jahren krankheitsbedingt bei einem Moderationsjob ausfallen. Jauch sollte eigentlich ab kommender Woche laut Bundesregierung für die Corona-Schutzimpfung werben. Dafür nennen Bürgerinnen und Bürger aber eben auch Prominente honorarfrei ihre Gründe, warum sie persönlich bereit für die Corona-Schutzimpfung sind. (Quelle: Tagesschau) 

08:48 Uhr: Termin für MPK am Montag wackelt
Bei dem für Montag geplanten Corona-Gipfel von Bund und Ländern wird es laut Berlins Regierendem Bürgermeisters Müller "bestenfalls eine kurze Rücksprache" zwischen dem Bund und den Ministerpräsidenten geben. Im gemeinsamem Morgenmagazin von ARD und ZDF begründete Müller seine Einschätzung mit den anhaltenden Meinungsunterschieden zu einer möglichen Verschärfung der Schutzmaßnahmen sowie dem Wunsch des Bundestages nach einer stärkeren Beteiligung. Müller ist als Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) für die Koordinierung der Länder zuständig.Der niedersächsische Ministerpräsident Weil zeigte sich offen für eine Verschiebung der MPK. "Wenn man der Auffassung sein sollte, um zu besseren Ergebnissen zu gelangen, brauchen wir noch etwas mehr Zeit, dann soll es mir auch recht sein", sagte der SPD-Politiker RTL und ntv. Alle Beteiligten müssten vorher wissen, dass ein Ergebnis dabei herauskomme, mit dem sie gut leben könnten. "Davon sind wir, glaube ich, derzeit noch ein kleines Stück entfernt." Bayerns Ministerpräsident Söder hatte eine Verschiebung der für Montag geplanten Beratungen ins Gespräch gebracht. (Quelle: Tagesschau) 

07:55 Uhr: Trotz steigender Infektionszahlen: Rostock will Pilotprojekt fortsetzen
Rostocks Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen hat an die Landes- und Bundesregierung appelliert, trotz steigender Infektionszahlen das Pilotprojekt zur Lockerung von Kontaktbeschränkungen fortführen zu können. "Wir beobachten die Zahlen. Bei allen Parametern liegen wir im Plan, wir haben keinen Anlass zur Sorge", sagte Madsen der dpa.Im Rahmen des Projekts waren etwa die Zulassung von 777 Zuschauern im Ostseestadion beim Heimspiel von Hansa Rostock gegen den Halleschen FC, eine Premiere im Volkstheater und Öffnungen im Einzelhandel möglich.Noch am 21. März hatte in Rostock die Sieben-Tage-Inzidenz bei 22,0 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern gelegen, am Sonntag lag sie bei 76,5, am Donnerstag bei 63,1. Laut RKI sind die jüngsten Zahlen wegen der Feiertage aber noch nicht verlässlich. Es gehe bei dem Projekt in erster Linie darum, Wissen zu generieren, sagte Madsen. Er ging davon aus, dass ein neuerlicher Lockdown nicht die notwendige Akzeptanz erreichen würde. Für Madsen wäre die Auskunft des Gesundheitsamts, dass die Kontakte nach einer Infektion häufig nicht mehr nachzuvollziehen seien, das Signal, über eine Änderung nachzudenken. "Dann müssen wir gegensteuern." (Quelle: Tagesschau) 

07:36 Uhr: Intensivmediziner fordern raschen, harten Lockdown
Die Intensivmediziner fordern rasch drastische Beschränkungen des öffentlichen Lebens statt Lockerungen. "Wir brauchen wirklich einen harten Lockdown", sagte Gernot Marx, der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF. Die Lage sei sehr dramatisch. "Wir müssen unbedingt das Infektionsgeschehen unter Kontrolle bringen und drücken." Es habe überhaupt keinen Sinn, jetzt über Modelle zum Öffnen nachzudenken. In den vergangenen Tagen seien täglich 80 bis 100 Patienten auf den Intensivstationen hinzugekommen. "Und wir werden mit Sicherheit bis Ende April über 5000 Patienten zu versorgen haben. Das sind wirklich sehr hohe Zahlen." Zudem sei die Anzahl der Intensivbetten knapp. (Quelle: Tagesschau)

05:05 Uhr: RKI meldet 25.464 Neuinfektionen - Inzidenz steigt auf 110,4
Das Robert-Koch-Institut hat am Morgen 25.464 Neuinfektionen gemeldet. Das sind 3576 mehr als vor einer Woche. 296 weitere Menschen sind in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 110,4 von 105,7 am Vortag. Insgesamt wurden bislang mehr als 2,96 Millionen Infektionen in Deutschland bestätigt. 78.003 Personen starben dem RKI zufolge nach einer Infektion mit dem Virus. Das Institut erklärte auf seiner offiziellen Webseite, sinkende Zahlen könnten auch daran liegen, dass rund um Ostern weniger Menschen einen Arzt aufsuchten und somit weniger getestet werde. Auch könne es sein, dass nicht alle Gesundheitsämter und Landesbehörden ihre Fallzahlen übermittelten. (Quelle: Tagesschau)

05:05 Uhr: Schäuble: Stärkung der Rolle des Bundes in Corona-Bekämpfung rasch möglich
Bundestagspräsident Schäuble (CDU) hält eine Gesetzgebung zur Stärkung der Kompetenzen des Bundes im Kampf gegen die Corona-Pandemie für rasch machbar. Dies könne "schnell gehen, wenn die Beteiligten alle wollen", sagte Schäuble am Abend im ZDF. Die entsprechende Gesetzgebung zum Infektionsschutz lasse sich in den beiden nächsten Sitzungswochen "oder zur Not auch in einer Sitzungswoche" rasch verabschieden.Laut Schäuble gibt es zwei Optionen für eine solche Gesetzgebung. Der Bundestag könne ein Gesetz auf den Weg bringen, das die Bundesregierung ermächtige, bundeseinheitliche Regelungen für Corona-Maßnahmen zu erlassen. Dafür sei die Zustimmung des Bundesrats erforderlich. Als zweite Option könne der Bundestag ein Bundesgesetz verabschieden, das "bestimmte Regeln für die Länder" verbindlich vorschreibt. Ein solches Gesetz müsse nicht von der Länderkammer genehmigt werden.
(Quelle: Tagesschau)

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

In drei unterfränkischen Regionen sind alle Intensiv-Betten belegt
In Unterfranken sind derzeit in der Stadt Aschaffenburg, im Landkreis Miltenberg und im Landkreis Kitzingen alle Intensivbetten belegt. Das geht aus den aktuellen Zahlen der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) hervor. Insgesamt gibt es in Unterfranken laut dem DIVI-Intensivregister 468 Intensivbetten, belegt sind derzeit 434, davon 61 mit Covid-19 Patienten. In der Stadt Aschaffenburg gibt es insgesamt 42 Intensivbetten. Zehn davon sind laut dem DIVI-Intensivregister mit Covid-19 Patienten belegt. Auf BR-Anfrage teilt das Klinikum Aschaffenburg mit, dass die Anzahl der Covid-19 Patienten momentan tendenziell steigend ist. Da die Kapazitäten im Klinikum voll ausgeschöpft sind, werden intensivpflichtige Patienten an andere Kliniken weitergeleitet, sagt eine Sprecherin des Klinikums Aschaffenburg. Zur Not seien aber noch ein paar Übergangskapazitäten vorhanden. Die Sprecherin erklärt, dass die Anzahl der Covid-19 Patienten zwar insgesamt steigt. Die Kapazitäten im Klinikum seien aber nicht nur deshalb ausgeschöpft. Aktuell sind auch viele andere intensivpflichtige Patienten in der Klinik, so die Sprecherin. Auch im Landkreis Miltenberg sind die Kapazitäten an Intensivbetten laut DIVI-Intensivregister ausgeschöpft, zehn Intensivbetten stehen dort zur Verfügung. Im Vergleich zu den anderen unterfränkischen Regionen sind im Landkreis Miltenberg überdurchschnittlich viele Covid-19 Patienten in Behandlung auf der Intensivstation. Vier der zehn Betten sind mit Covid-19 Patienten belegt. Somit liegt der Anteil der Corona-Erkrankten bei 40,0 Prozent. Der Landkreis Kitzingen verfügt laut DIVI-Intensivregister über acht Intensivbetten. Diese sind alle belegt, zwei davon mit einem Corona-Patienten. Damit sind 25 Prozent der Intensivbetten im Landkreis mit Covid-19 Patienten belegt. Im Landkreis Würzburg ist im Moment nur ein Intensivbett frei, acht der insgesamt neun Intensivbetten sind belegt. Unter den Patienten im Landkreis Würzburg ist ein Covid-19 Fall. In der Stadt Schweinfurt sind nur noch zwei Betten frei. Insgesamt gibt es in Schweinfurt 56 Intensivbetten, momentan sind 54 belegt, 14 davon mit Covid-19 Patienten. Die meisten freien Intensivbetten gibt es im Landkreis Main-Spessart. Laut DIVI-Intensivregister sind vier der acht Betten belegt. Darunter ist ein Covid-19 Patient. (Quelle: BR) 

Inzidenzwerte in Unterfranken: Keine Region mehr unter 50
Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) sind die Inzidenzwerte in mehreren unterfränkischen Regionen gestiegen. Damit ist aktuell kein Landkreis und keine kreisfreie Stadt mehr unter dem Wert von 50. Den höchsten Inzidenzwert hat der Landkreis Rhön-Grabfeld mit 204,7. Die niedrigste 7-Tage-Inzidenz hat der Landkreis Miltenberg mit 71,5. Im Vergleich zum Vortag sind die Werte in sechs Landkreisen und kreisfreien Städten gestiegen und in sechs leicht gesunken.

Hier alle unterfränkischen Zahlen im Überblick:

Landkreis Rhön-Grabfeld: 204,7 ↓
Landkreis Haßberge: 144,6 ↓
Landkreis Aschaffenburg: 122,3 ↑
Landkreis Kitzingen: 121,8 ↑
Stadt Schweinfurt: 114,2 ↓
Landkreis Würzburg: 106,0 ↑
Stadt Würzburg: 91,5 ↑
Stadt Aschaffenburg: 90,1 ↑
Landkreis Bad Kissingen: 83,3 ↓
Landkreis Schweinfurt: 82,3 ↓
Landkreis Main-Spessart: 81,6 ↓
Landkreis Miltenberg: 71,5 ↑ (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Aktuell befinden sich 209 mit SARS-CoV-2 infizierte Personen in Isolation und Überwachung durch das Staatliche Gesundheitsamt Miltenberg. Seit gestern kamen 21 Neuinfektionen hinzu. Zusätzlich befinden sich 302 Menschen als Kontaktperson I in Quarantäne. Zur Zeit werden 13 Menschen aus dem Landkreis stationär behandelt, davon sind drei Personen intensivpflichtig. Es gab keinen neuen Todesfall. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen beläuft sich auf 4.838 Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 71,5 (Quelle: RKI, Stand 9. April, 3:08 Uhr).

Landkreis Main-Spessart

Aktuell 218 Infizierte im Landkreis Main-Spessart
Im Landkreis Main-Spessart sind aktuell 218 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Laut Landratsamt in Karlstadt werden derzeit 20 Patienten im Klinikum Main-Spessart behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt für den Landkreis Main-Spessart aktuell 81,6 (Quelle: RKI). 361 enge Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Bei einem aktuellen Inzidenzwert von 81,6 im Landkreis Main-Spessart sind die Kitas und Schulen in der Woche vom 12. bis zum 18. April geöffnet. In den Kitas erfolgt die Betreuung in festen Gruppen. In den Schulen herrscht Wechselunterricht, wenn Abstände von 1,5 Metern eingehalten werden können Präsenzunterricht für die gesamte Klasse. Kitas und Schulen müssen dabei ein entsprechendes Schutz- und Hygienekonzept einhalten. In den Klassen, für die Präsenz- oder Wechselunterricht stattfindet, gilt zudem eine Testpflicht. Seit Beginn der Pandemie gibt es 3.910 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Main-Spessart. 190 Menschen sind an den Folgen einer Infektion gestorben. (Quelle: BR) 

Stadt und Landkreis Aschaffenburg

Home Schooling und Notbetrieb in den Kitas im Landkreis Aschaffenburg
Der aktuelle Inzidenzwert von 122,3 im Landkreis Aschaffenburg bedeutet für die Woche vom 12. bis zum 18. April Home Schooling und Notbetrieb in den Kitas. Ausgenommen sind die vierten Klassen der Grundschulen und die Abschlussklassen der weiterführenden Schulen. Hier findet Wechsel- oder Präsenzunterricht statt, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Kitas bleiben geschlossen, eine Notbetreuung findet aber statt. In den Klassen, für die Präsenz- oder Wechselunterricht stattfindet, gilt zudem eine Testpflicht. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

Weniger Grippe-Fälle wegen Hygienemaßnahmen
Aufgrund der zahlreichen Corona-Hygienemaßnahmen gehen Grippe-Fälle enorm zurück. Das bestätigte das Gießener Uniklinikum am Freitag. 2019 und 2020 habe man noch 200 Patientinnen und Patienten der Grippe registriert. In der aktuellen Saison 2020/2021 gebe es hingegen keinen einzigen Influenzafall am Gießener Uniklinikum. "Es zeigt einmal mehr eindrucksvoll, wie effektiv die eingeleiteten Hygienemaßnahmen, das Maskentragen, die Abstandsregeln aber ebenso die eingeschränkte Reisetätigkeit aus dem Ausland sind", sagt Christian Schüttler, Leiter der Virusdiagnostik und ärztlicher Leiter des Nationalen Referenzzentrums in Gießen. (Quelle: Hessenschau) 

Goetheturm ab Samstag wieder geöffnet
Gute Nachrichten für alle, die während der Corona-Pandemie auf der Suche nach Ausflugszielen sind: Der Frankfurter Goetheturm öffnet wieder - zumindest an den Wochenenden. Nachdem die Holzkunstruktion Mitte der Woche wegen kurzfristiger Wartungsarbeiten geschlossen werden musste, können Besucher den Turm nun wieder erklimmen, sagte eine Sprecherin des Umweltdezernats. Von 8.00 Uhr bis spätestens 20.00 Uhr sei der Besuch möglich. Werktags hingegen bleibe der Turm geschlossen. Das erste Mal öffnet der Goetheturm wieder an diesem Samstag. Dabei seien die aktuellen Corona-Hygieneregeln zu beachten. (Quelle: Hessenschau) 

Ex-Ministerpräsident Koch kritisiert Krisenmanagement
Der frühere Ministerpräsident Roland Koch (CDU) hat das Corona-Krisenmanagement von Bund und Ländern scharf kritisiert. In einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung sprach sich der ehemalige CDU-Bundesvize deutlich gegen weitere Lockdown-Maßnahmen aus. "Individuelle Freiheit, das Recht auf wirtschaftliche Betätigung, das Recht auf Bildung und soziale Inklusion und auch das Recht zu reisen" hätten in der Verfassungsordnung einen Rang, der es verbiete, sie dauerhaft "einem Krisenregime des Stillstandes und der allumfassenden Zwangsbewirtschaftung zu unterwerfen", mahnte Koch. Das gelte ausdrücklich sogar dann, wenn dafür vom Staat materielle Entschädigung geleistet werde.
(Quelle: Hessenschau) 

Knapp 2.000 Neuinfektionen, Inzidenz sinkt leicht
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 1.973 Fälle angestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum starben 13 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 6.454. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 229.554 Corona-Fälle gemeldet.
Die Sieben-Tage-Inzidenz sank weiter leicht von 112,5 auf 111,8. Die höchste Zahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche weist die Stadt Offenbach auf. Dort liegt die Inzidenz bei 221,8. Der Kreis Hersfeld-Rotenburg folgt mit 188,9. Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz hat der Kreis Bergstraße mit 68,4. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Keine Corona-Fälle bei über 80-jährigen – Inzidenz leicht gestiegen
Die Zahl der positiven Corona-Tests ist am Donnerstag (08. April) um 28 auf 3.593 gestiegen. Davon gelten 3.249 Personen bereits als genesen (plus 17). Die Zahl der Todesfälle bleibt weiter unverändert (insgesamt 159). Der Infektionssaldo ist gestiegen und liegt bei 185. Derzeit sind 47 Personen mit Virusmutationen in Quarantäne; in 46 Fällen handelt es sich um die britische Variante, eine weitere Variante ist nicht näher bestimmt.  Die 7-Tage-Inzidenz steigt leicht und liegt nach Berechnungen des Robert-Koch-Instituts bei 77,6 (Stand 09.04., 00:00 Uhr). Das Gesundheitsamt erfasste in den vergangenen sieben Tagen 75 neue Corona-Infektionen. Mit 26 Fällen gab es die meisten in der Unterzent (Höchst 13, Breuberg 7, Lützelbach 6), gefolgt von Erbach/Michelstadt mit 19 (Erbach 10, Michelstadt 9). In Bad König/Brombachtal gab es 14 Infektionen (Bad König und Brombachtal jeweils 7), in Mossautal/Oberzent zehn (Mossautal 1, Oberzent 9) und im Gersprenztal sechs (Reichelsheim 5, Brensbach 0, Fränkisch-Crumbach 1). Die 75 Fälle verteilen sich folgendermaßen auf die unterschiedlichen Altersgruppen: 0 bis 9 Jahre (7), 10 bis 19 Jahre (12), 20 bis 29 Jahre (9), 30 bis 39 Jahre (16), 40 bis 49 Jahre (11), 50 bis 59 Jahre (13), 60 bis 69 Jahre (6), 70 bis 79 Jahre (1), bei den über 80-jährigen Personen gibt es derzeit keine Corona-Fälle. Auf den Corona-Stationen des Gesundheitszentrums in Erbach werden derzeit acht Patienten behandelt. Davon benötigen vier eine intensivmedizinische Betreuung. In Kliniken außerhalb des Kreises befinden sich vier weitere Patienten.
Von einer Quarantäne betroffen ist der Evangelische Kindergarten Regenbogen in Erbach.

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

+++ Mehr als 1.000 Neuinfektionen, Inzidenz wieder über 100 +++
Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz in Rheinland-Pfalz ist wieder über die Marke von 100 geklettert. Laut Landesuntersuchungsamt (LUA) lag sie am Freitag bei 101,4, am Vortag bei 90,9. Die Zahl der laborbestätigten Infektionen stieg binnen eines Tages um 1.018. Zehn weitere Menschen sind im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gestorben. (Quelle: SWR) 

Landratsamt Rastatt prüft Verbot von Corona-Demo
Das Rastatter Landratsamt will die für morgen in der Stadt geplante Demonstration von Kritikern der Corona-Maßnahmen untersagen. Eine Entscheidung hierüber soll nach Angaben der Behörde spätestens am Vormittag getroffen werden. Privatleute hatten für Samstag eine Kundgebung mit anschließendem Zug durch die Stadt mit rund 1.000 Teilnehmern angemeldet. Beim Rastatter Landratsamt prüfe man nun, ob die Kundgebung im Hinblick auf den Infektionsschutz und die Corona-Verordnung untersagt werden könne. (Quelle: SWR) 

Hier geht's zum Corona-NEWSarchiv der letzten Tage:

Informationen für Bayern, Baden-Württemberg und Hessen

+++ Allgemeine Informationen +++
Informationen und Verhaltensregeln finden Sie hier:
Robert-Koch-Institut - Startseite
Robert-Koch-Institut - Fragen zum Coronavirus
Robert-Koch-Institut - Hygienehinweise

Helios Telefon-Hotline
Als deutschlandweiter Anbieter stationärer und ambulanter Gesundheitsleistungen startet Helios heute eine eigene Telefon-Hotline für Anfragen rund um die neuartige COVID-19-Erkrankung, das sogenannte Corona-Virus. Die kostenfreie 24-Stunden-Hotline ist ab sofort unter der Nummer (0800) 8 123 456 erreichbar.

Baden-Württemberg
Hotline zum Coronavirus: 07 11/9 04-3 95 55
(täglich 9-18 Uhr)
Landesgesundheitsamt Baden Württemberg
Landratsamt Mosbach (Neckar-Odenwald-Kreis)
Landratsamt Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis)

Bayern 
Hotline zum Coronavirus: 0 91 31/ 68 08-51 01
Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Landratsamt Miltenberg (Kreis)
Landratsamt Aschaffenburg (Kreis)
Landratsamt Karlstadt (Main-Spessart-Kreis)

Hessen
Hotline zum Coronavirus: 08 00/5 55 46 66
(täglich 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr)
Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI)

Autor:

meine-news.de Redaktion aus Miltenberg

6 Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen