Corona-NEWSticker | Update 29.10.2020 08:49 Uhr
RKI meldet erstmalig über 16.000 Neuinfektionen +++ Massive Kontaktbeschränkungen offenbar ab 2. November +++ Maskenpflicht – Bayernweite Kontrollaktion

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+++Meldungen 29. Oktober 2020+++

Weltweit 

08:26 Uhr: Spahn: Haben uns Entscheidung nicht leicht gemacht
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hält trotz Kritik die ab Montag für einen Monat geltende Schließung von Gaststätten und Restaurants für notwendig. "Das ist besonders hart und schmerzhaft", räumte Spahn im WDR ein. Bund und Länder hätten sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. "In irgendeinem Bereich müssen wir Kontakte reduzieren." Wenn in Kitas und Schulen richtigerweise weitestgehend der Regelbetrieb aufrechterhalten werde, auch um Wirtschaft und Arbeitsplätze zu sichern, dann müssten in anderen Bereichen, vor allem im privaten Bereich und im Freizeitbereich die Kontakte reduziert werden. (Quelle: Tagesschau) 

07:14 Uhr: Altmaier: Diesmal keine Grenzschließungen
Trotz der weitreichenden Einschränkungen will die Bundesregierung anders als im Frühjahr die Grenzen diesmal nicht schließen. "Wir müssen alles tun, um Grenzschließungen auch weiterhin zu vermeiden", sagt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier der "Wirtschaftswoche". Der Europäische Binnenmarkt setze voraus, dass Lieferketten auch in Pandemiezeiten funktionierten, sagt der CDU-Politiker. Diesbezüglich habe man aus dem ersten Shutdown gelernt. (Quelle: Tagesschau) 

06:33 Uhr: Schauspielverband: Kultureller Kahlschlag droht
Der Bundesverband Schauspiel (BFFS) hat die geplante Schließung von Theatern im November als unsinnig kritisiert. "Gerade kleinere und nicht öffentlich geförderte Häuser werden diesen erneuten und vollkommen unnötigen Schlag vor den Bug nicht überleben", heißt es in einem offenen Brief, den der Schauspielverband online veröffentlichte. Alle bisherigen Schutzmaßnahmen hätten sie mitgetragen. "Sie waren schmerzhaft und haben viele von uns in existenzielle Krisen gestürzt", schreibt der Verband. Aber sie hätten sie als notwendig erkannt, um die exponentielle Ausbreitung des Virus zu stoppen. In Theatern würden heute deutlich weniger Plätze besetzt als früher. Es gebe nur wenige öffentliche Orte, die so sicher seien, schrieb der Verband. Theater nun zu schließen, obwohl sie "kein Risiko darstellen", sei weder sinn- noch maßvoll. "Ein kultureller Kahlschlag ohne Beispiel wird die Folge sein." (Quelle: Tagesschau) 

04:50 Uhr: RKI meldet erstmalig über 16.000 Neuinfektionen
Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet erstmalig über 16.000 Neuinfektionen. Die Gesundheitsämter verzeichneten 16.774 Ansteckungsfälle binnen 24 Stunden. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 89 auf 10.272. Insgesamt haben sich 481.013 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Alle unterfränkischen Regionen weiterhin über 50
In Unterfranken liegen weiterhin alle Regionen über dem Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts wird der Inzidenzwert von 100 aktuell in fünf Regionen überschritten. In der Stadt Würzburg beträgt der Inzidenzwert 116,5, in der Stadt Schweinfurt 217,1, im Landkreis Schweinfurt 190,6, im Landkreis Kitzingen 120,7 und im Landkreis Miltenberg 139,0. Alle anderen unterfränkischen Regionen liegen aktuell zwischen den Grenzwerten 50 und 100. In den Haßbergen liegt der Inzidenzwert bei 80,6, im Landkreis Rhön-Grabfeld bei 59,0, im Landkreis Bad Kissingen bei 55,2, im Landkreis Main-Spessart bei 55,5, im Landkreis Aschaffenburg bei 82,1, in der Stadt Aschaffenburg bei 70,4 und im Landkreis Würzburg bei 82,6. Die Corona-Ampel bleibt in allen unterfränkischen Städten und Landkreisen unverändert. (Quelle: BR) 

Landkreis Aschaffenburg

Zwei Schüler in Aschaffenburg positiv, 47 in Quarantäne
In Aschaffenburg sind an zwei Schulen Schüler und Schülerinnen positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden, damit sind insgesamt 47 Schüler in Quarantäne geschickt worden. Wie die Stadt Aschaffenburg heute mitteilte, wurde ein Schüler an der Berufsschule 2 positiv getestet. Die 21 Schüler der Klasse wurden als Kontaktpersonen der Kategorie 1 eingestuft und müssen bis zum 4. November in Quarantäne. Ob Lehrer als Kontaktpersonen der Kategorie 1 einzustufen sind, wird individuell ermittelt. In der Brentano-Mittelschule wurden drei Schüler aus der Klasse 9 positiv auf SARS-CoV2 getestet. Nach derzeitigem Kenntnisstand sind aufgrund von klassen-übergreifendem Unterricht 26 Schüler als Kontaktpersonen der Kategorie 1 einzustufen und bis 5. November in Quarantäne. Ein erneuter Test ist geplant. Bei sechs Lehrkräften wird individuell die Einordnung als Kontaktpersonen der Kategorie 1 oder 2 vorgenommen. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

Knapp 1.700 Neuinfektionen, Inzidenzen steigen weiter
Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen erneut kräftig gestiegen. Binnen 24 Stunden wurden 1.697 neue Fälle registriert, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag mit Stand 0 Uhr mitteilte. Zudem gab es acht neue Todesfälle. Damit sind in Hessen bisher 637 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben. Seit Beginn der Pandemie wurden 37.385 Menschen positiv getestet, davon gelten rund 23.900 als genesen.
Auch die Sieben-Tage-Inzidenzen sind in vielen Kreisen und kreisfreien Städten weiter angestiegen. Den höchsten Wert weist laut RKI der Kreis Marburg-Biedenkopf mit nun 238 Infektionen pro 100.000 Einwohner auf. Auch die Städte Offenbach (234,1) und Frankfurt (219,0) legten erneut zu. (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

Mittelständische Wirtschaft: Kultur ist nicht nur Freizeitvergnügen
Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) in Baden-Württemberg hat die neu beschlossenen Corona-Maßnahmen kritisiert. Es werde der Eindruck erweckt, "dass Freizeit-Einrichtungen inklusive Theater, Konzert, Kino oder Kabarett dem reinen Vergnügen dienen", so Landessprecher Ulrich Köppen. Vielmehr sei es so, dass gerade die im Ausland bewunderte, vielfältige deutsche Kulturlandschaft von der Basisversorgung bis hin zu Spitzenleistungen von Selbstständigen und Kleinstfirmen realisiert werde. Der gesamte Kulturbetrieb sei ein milliardenschwerer Wirtschaftsfaktor und für deren Macher kein Freizeitvergnügen. (Quelle: SWR) 

+++Meldungen 28. Oktober 2020+++

Weltweit

17:41 Uhr: Amateur- und Freizeitsportbetrieb weitestgehend untersagt
Der deutsche Profisport darf wegen der steigenden Infektionszahlen im November nur ohne Zuschauer ausgetragen werden, das gilt auch für die Fußball-Bundesliga. Der Amateur- und Freizeitsportbetrieb wird zudem weitestgehend untersagt, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder beschlossen. (Quelle: Tagesschau) 

17:17 Uhr: Vorerst wohl keine touristischen Übernachtungsangebote
Bund und Länder wollen wegen der weiter steigenden Corona-Infektionszahlen touristische Übernachtungsangebote im Inland im November verbieten. Diese dürften nur noch für notwendige Zwecke wie zwingende Dienstreisen gemacht werden, beschlossen nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten bei einer Videokonferenz am Mittwoch (Quelle: Tagesschau) 

16:24 Uhr: Kosmetikstudios und Massagepraxen sollen wohl schließen
Bund und Länder wollen wegen der sich verschärfenden Corona-Krise Betriebe im Bereich der Körperpflege wie Kosmetikstudios, Massagepraxen oder Tattoostudios im November schließen. Friseursalons bleiben aber unter den bestehenden Hygienevorgaben geöffnet. Auch medizinisch notwendige Behandlungen wie Physiotherapien sollen weiter möglich sein. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dpa aus der Video-Konferenz von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten. (Quelle: Tagesschau) 

16:22 Uhr: Bund und Länder: Groß- und Einzelhandel bleiben offen
Trotz drastisch steigender Corona-Infektionszahlen sollen Groß- und Einzelhandel im November offen bleiben. In einer Videokonferenz einigten sich die Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa aber darauf, dass sich in den Geschäften nicht mehr als ein Kunde pro zehn Quadratmeter aufhalten darf. In der Beschlussvorlage des Bundes war ursprünglich von 25 Quadratmetern die Rede gewesen. (Quelle: Tagesschau) 

16:14 Uhr: Schulen und Kindergärten sollen wohl weiter offen bleiben
Schulen und Kindergärten sollen auch im November verlässlich geöffnet bleiben. Darauf einigten sich laut Nachrichtenagentur dpa Bund und Länder bei den Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten. (Quelle: Tagesschau) 

16:08 Uhr: Gastronomiebetriebe sollen vorübergehend schließen
Bund und Länder haben sich beim Corona-Gipfel auf eine Schließung der Gastronomie zur Eindämmung der Pandemie verständigt, wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe sowie die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf Teilnehmerkreise berichten. Demnach sollen Gastronomiebetriebe vom 2. November für den restlichen Monat schließen. Davon ausgenommen sein soll die Lieferung und Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause, Kantinen sollen offen bleiben dürfen. (Quelle: Tagesschau) 

15:52 Uhr: Profisport wohl nur noch ohne Zuschauer
Bund und Länder wollen angesichts steigender Infektionszahlen den Profisport im November nur noch ohne Zuschauer zulassen. Das gilt auch für die Fußball-Bundesliga. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dpa aus den virtuellen Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder. (Quelle: Tagesschau) 

15:51 Uhr: Kontakte in Öffentlichkeit sollen drastisch beschränkt werden
Bund und Länder wollen angesichts dramatisch steigender Corona-Infektionszahlen den gemeinsamen Aufenthalt in der Öffentlichkeit nur noch Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes mit maximal zehn Personen gestatten. Dies gelte verbindlich. Verstöße gegen diese Kontaktbeschränkungen würden von den Ordnungsbehörden sanktioniert, erfuhr die Nachrichtenagentur dpa aus den Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder. Zuvor hatte die "Bild" über diese Einigung berichtet. (Quelle: Tagesschau) 

15:46 Uhr: Freizeiteinrichtungen sollen weitgehend schließen
Bund und Länder wollen wegen der Corona-Krise Veranstaltungen, die der Unterhaltung und der Freizeit dienen, im November deutschlandweit weitgehend untersagen. So sollen Theater, Opern oder Konzerthäuser vom 2. November an bis Ende des Monats schließen. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dpa aus den Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten. Die Regelung betreffe auch den Freizeit- und Amateursportbetrieb, Individualsport soll ausgenommen werden. (Quelle: Tagesschau)

14:57 Uhr: Massive Kontaktbeschränkungen offenbar ab 2. November
Bund und Länder wollen die drastisch steigenden Corona-Infektionszahlen mit massiven Kontaktbeschränkungen bereits vom 2. und nicht wie ursprünglich in der Beschlussvorlage des Bundes vorgesehen vom 4. November an in Kraft treten. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus den Video-Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder. Nach zwei Wochen - also etwa um den 11. November - wollen die Kanzlerin und die Regierungschef erneut beraten, die durch die Maßnahmen erreichten Ziele bewerten und notwendige Anpassungen vornehmen. (Quelle: Tagesschau) 

13:40 Uhr: Tausend Corona-Tote pro Tag in Europa
Die Anzahl der Corona-Toten hat in Europa nach Aussage eines Experten drastisch zugenommen. "Letzte Woche lag die Zahl um ein Drittel höher als in der Vorwoche, das bedeutet, dass rund 1000 Menschen jeden Tag an Covid sterben", sagte Peter Piot, Sonderberater der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei der Bekämpfung des Coronavirus. "Die Lage ist sehr ernst und sie droht, noch schlimmer zu werden, wenn wir nicht dringende und drastische Maßnahmen ergreifen", fügte er hinzu. Piot forderte, dass noch viel mehr Menschen in Europa einen Mund-Nasen-Schutz tragen. "Wir müssen bei rund 95 Prozent statt jetzt 60 Prozent ankommen; das kann Hunderttausende Leben retten, wenn wir das tun", so Piot. (Quelle: Tagesschau) 

13:33 Uhr: Länderchefs: Bundestag soll möglichen Lockdown beschließen
Vor den Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten kommt aus den Reihen der Länderchefs die Forderung nach einem Bundestagsbeschluss für einen möglichen neuen Lockdown. Laut der Nachrichtenagentur AFP könne ein Rückhalt durch das Parlament beispielsweise in Form einer fraktionsübergreifenden Entschließung erfolgen. Die Vorschlag des Bundes für die Beratungen mit den Ländern sieht vor, dass "Gastronomiebetriebe sowie Bars, Klubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen" im November geschlossen werden sollen. Die Vorlage sieht zudem vor, touristische Übernachtungen im Inland zu verbieten und Freizeiteinrichtungen wie Theater, Kinos, und Fitnessstudios für vier Wochen zu schließen. Zur Bekämpfung der Corona-Pandemie sollen die Bürger ihre privaten Kontakte auf ein "absolut nötiges Minimum" reduzieren. (Quelle: Tagesschau) 

13:31 Uhr: Kabinett billigt weitere Sonderbefugnisse
Das Bundeskabinett hat weitere Sonderregelungen für die Zeit der Corona-Pandemie auf den Weg gebracht. Die Bundesregierung kann dem heute gebilligten Entwurf für ein drittes Gesetz zum Bevölkerungsschutz zufolge Impfprogramme vorbereiten. Die Reiseregelungen für Risikogebiete werden verschärft. Berufstätige Eltern sollen künftig auch dann eine Lohnentschädigung erhalten, wenn sie ein unter Quarantäne stehendes Kind betreuen. Die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn angestrebte Verlängerung der Sonderbefugnisse über den 31. März 2021 hinaus ist nicht vorgesehen. Sie war am Widerstand der SPD gescheitert. Dem Gesetz muss auch der Bundesrat zustimmen. Es soll im Dezember in Kraft treten. (Quelle: Tagesschau) 

10:41 Uhr: Schweiz: Krankenhaus-Kapazitäten werden knapp
Das Schweizer Gesundheitssystem kämpft mit der zunehmenden Zahl von Patienten, die nach einer Ansteckung mit dem Virus erkrankt sind. Angesichts von Infektionsraten, die weit über denen in Deutschland und Italien liegen, könnten in zehn Tagen die Krankenhaus-Kapazitätsgrenzen erreicht werden, warnen Experten. Bereits jetzt werden Mediziner im Ruhestand reaktiviert und Krankenhaus-Abteilungen ohne Bezug zur Pandemie geschlossen. (Quelle: Tagesschau) 

09:19 Uhr: Ärzteverband fordert Kontaktbeschränkungen
Der Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Dienstes hat angesichts der gestiegenen Infektionszahlen neue Maßnahmen gefordert. Es sei wichtig, dass es bundesweit einheitliche Regelungen gebe, sagte Verbandsvorsitzende Ute Teichert im RBB-Inforadio. Die meisten Ansteckungen fänden momentan im privaten Umfeld statt. "Eine enorme Änderung ist, dass fast die Hälfte der positiv getesteten Personen nicht mehr angeben können, wo sie den Kontakt zuletzt hatten", so Teichert. Kontaktbeschränkungen finde sie zwar schade und schwierig, "aber wir haben keine Medikamente, wir haben keinen Impfstoff, die einzige Möglichkeit, die Virusausbreitung zu verhindern ist, die Kontakte zu reduzieren», betonte Teichert. (Quelle: Tagesschau) 

08:49 Uhr: Altmaier will Soloselbstständige mehr unterstützen
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat Soloselbstständigen in der Corona-Krise stärkere Unterstützung zugesagt. Zwar stünden Selbständigen die Corona-Soforthilfen von bis zu 15.000 Euro zur Verfügung, sagte Altmaier im ARD-Morgenmagazin. Allerdings sei problematisch, dass diese nur für Kosten vorgesehen sind. "Das hilft dem Soloselbstständigen, der über ein Büro verfügt, der Geräte gemietet hat. Es hilft weniger dem, der zuhause im Wohnzimmerschrank seine Trompete aufbewahrt hat", sagte der Minister.
Soloselbstständige hätten die Möglichkeit, zu erleichterten Bedingungen Grundsicherung zu beantragen. "Das schreckt aber viele ab", sagte Altmaier. Deshalb werde die Bundesregierung in den kommenden Wochen über "zumutbare Alternativen" beraten. (Quelle: Tagesschau) 

08:16 Uhr: RKI meldet fast 15.000 Neuinfektionen in Deutschland
Das Robert Koch-Institut meldet 14.964 Neuinfektionen in Deutschland. Hinzu kommen 27 neue Todesfälle. Insgesamt haben sich damit bislang 449.275 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 10.098 sind daran gestorben.

Meldungen aus Bayern

Unterfranken 

Inzidenzwerte in Kitzingen und Würzburg Stadt wieder unter 100
Die Sieben-Tage-Inzidenzrate liegt in Kitzingen und Würzburg Stadt nun wieder knapp unter 100. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor (Stand: 28.10.2020, 00.00 Uhr). Kitzingen steht demnach bei einem Inzidenzwert von 93,2, Würzburg-Stadt bei 89,1. Auch in Stadt und Landkreis Schweinfurt sind die hohen Inzidenzwerte etwas gesunken, sie liegen in der Stadt bei 149,7 und im Landkreis bei 148,1. Für den Landkreis Miltenberg zeigt das RKI einen Wert von 101,8 an. Der Landkreis Aschaffenburg liegt mit 47,1 nun wieder etwas unter dem Grenzwert von 50. Alle anderen unterfränkischen Kommunen bleiben auf der "Corona-Ampel" unverändert.
Wegen unterschiedlicher Meldezeitpunkte können die Daten des RKI von denen des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) abweichen. Fallen die Inzidenzzahlen wieder unter einen der Grenzwerte, so haben in der Vergangenheit viele Kommunen die geltenden Corona-Maßnahmen zunächst noch einige Tage beibehalten. Zunächst wollten viele Städte und Kreise sichergehen, dass die Werte weiterhin sinken. (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der aktuell mit Covid-19 infizierten Personen im Landkreis Miltenberg liegt aktuell bei 226, die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen bei insgesamt 771 Personen. Derzeit werden sieben Person stationär behandelt, davon eine Person intensivpflichtig. Elf Menschen sind verstorben, 534 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen. 829 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Eine Person im Landkreis Miltenberg verstorben
Im Landkreis Miltenberg ist eine weitere Person in Folge einer Corona-Infektion verstorben. Wie das Landratsamt mitteilt, steigt die Zahl der insgesamt verstorbenen Personen damit auf elf. Aktuell befinden sich sieben Patienten im Krankenhaus, davon einer auf der Intensivstation. Derzeit gelten im Landkreis 226 Personen als infiziert und nicht gesundet. Seit Beginn der Pandemie gab es im Landkreis insgesamt 771 bekannt gewordene Infektionen. 829 Menschen sind derzeit in häuslicher Quarantäne. (Quelle: BR) 

Landkreis Aschaffenburg

Aschaffenburg – Corona-Fälle in der Berufsschule 2 und der der Brentano-Mittelschule
Wie das Gesundheitsamt Aschaffenburg mitteilt, wurde ein Schüler der Berufsschule 2 positiv auf SARS-CoV-2 getestet. 21 Schüler der Klasse FLL 11c wurden als Kontaktpersonen der Kategorie 1 eingestuft. Sie müssen in Quarantäne. In der Brentano-Mittelschule wurden drei Schüler aus der Klasse 9a positiv auf SARS-CoV2 getestet. Aufgrund von klassen-übergreifendem Unterricht wurden 26 Schüler als Kontaktpersonen eingestuft. Sie müssen in Quarantäne. Sechs Lehrkräfte wurden als Kontaktpersonen eingestuft. (Quelle: BR) 

Landkreis Main-Spessart 

Corona-Ampel steht im Landkreis Main-Spessart auf "rot"
Das Landratsamt in Karlstadt meldet am Mittwoch (28.10.20) 18 Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Main-Spessart. Dort sind aktuell 79 Personen infiziert. Ein Patient wird stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt. 818 Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Neu in Quarantäne musste eine Klasse der Mittelschule Lohr, und eine Klasse und ein Vorkurs der Grundschule Triefenstein, wegen jeweils eines positiven Falles.
Seit heute liegt der 7-Tage-Inzidenzwert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Main-Spessart bei 50,7. Damit gelten für den Landkreis Main-Spessart ab Donnerstag, 29. Oktober 2020, verschärfte Regeln. Insgesamt gab es im Landkreis Main-Spessart seit Beginn der Pandemie 368 positiv auf Covid-19 getestete Personen. Sechs Landkreisbewohner sind an den Folgen des Coronavirus gestorben. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

Bouffier: "Die Lage ist ernst"
Mit eindringlichen Worten hat Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Mittwoch die neuen Corona-Einschränkungen erklärt: Er habe sich intensiv beraten lassen, sagte Bouffier. Die Kliniken verzeichneten einen starken Anstieg an belegten Betten in den Intensivstationen. "Schon jetzt müssen wir Erkrankte aus dem Rhein-Main-Gebiet nach Mittel- und Nordhessen verlegen", sagte er. "Die Lage ist ernst."
Jetzt habe man noch die Möglichkeit, zu reagieren, sagte Bouffier. "Jetzt können wir die Infektionsketten noch eindämmen, sonst explodieren sie." Zeitlich begrenzte Kontaktbeschränkungen sehe er als angemessene Antwort: "Wir müssen alles tun, damit wir Menschen behandeln können, sie vor dem Tod bewahren."
Es zähle jeder Tag, sagte Bouffier weiter. Nur noch ein hessischer Kreis verzeichne eine 7-Tage-Inzidenz von unter 50. "Die Infiziertenzahlen haben sich zuletzt alle sechs Tage verdoppelt", unterstrich Bouffier. "Deswegen war jetzt zu handeln." (Quelle: Hessenschau) 

Bouffier sieht "nationalen Gesundheitsnotstand"
Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) bewertet die derzeitige Situation Deutschlands in der Corona-Pandemie als "nationalen Gesundheitsnotstand". Nicht, weil man zurzeit Menschen noch nicht versorgen könne, sagte Bouffier am Mittwoch in Wiesbaden. "Aber wenn wir nicht handeln, dann kommen wir an einen Punkt, wo wir sie nicht versorgen können."
Das Infektionsgeschehen habe sich innerhalb einer Woche verdoppelt, sagte Bouffier. Nur mit einschneidenden Maßnahmen könne diese Entwicklung gestoppt werden. "Das tut weh, das tut mir auch weh. Aber wenn wir sie nicht treffen, dann werden wir noch viel härtere Maßnahmen treffen müssen, die noch viel länger dauern." Bouffier will gegen 17 Uhr die mit dem Bund abgestimmten neuen Maßnahmen verkünden. (Quelle: Hessenschau) 

157 Corona-Patienten werden in Hessen beatmet
In Hessen liegen derzeit 975 mit Corona infizierte Menschen in Krankenhäusern, davon werden 157 in der Intensivstation beatmet. Das teilte das Sozialministerium am Mittwoch mit.
Die Zahl der zur Verfügung stehenden Betten mit Beatmung liegt demnach bei 2.285. Aktuell gibt es noch 542 freie Beatmungsbetten in hessischen Krankenhäusern. Insgesamt gibt es in hessischen Krankenhäusern mit Stand Dienstag noch 5.826 freie Betten, das sind 208 weniger, als noch in der Vorwoche. (Quelle: Hessenschau) 

1.488 Neuinfektionen, 12 Todesfälle
Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen erneut gestiegen. Binnen 24 Stunden wurden 1.488 neue Fälle registriert, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch mit Stand 0 Uhr mitteilte. Zudem gab es 12 neue Todesfälle. Damit sind in Hessen bisher 629 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hessen 35.688 Menschen positiv getestet, davon gelten rund 23.300 als genesen. (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

+++ 630 Neuinfektionen in Rheinland-Pfalz +++
Die Zahl der Corona-Infektionen klettert in Rheinland-Pfalz weiter nach oben. Angaben des Gesundheitsministeriums zufolge gibt es 630 neue Corona-Infektionen. 6.475 Menschen sind derzeit mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Todesfälle stieg um drei auf 279. Seit Beginn der Pandemie gibt es insgesamt 18.405 bestätigte Covid19-Fälle. 11.651 Menschen sind genesen. (Quelle: SWR) 

2.402 neue Corona-Infektionen in Baden-Württemberg
Das Landesgesundheitsamt hat am Mittwoch 2.402 neue Corona-Infizierte für Baden-Württemberg ans Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Krise mindestens 75.137 Menschen mit SARS-CoV-2 angesteckt. Laut Behörden sind mindestens 1.999 an oder mit Covid-19 gestorben. Die Inzidenz (7-Tages-R) wird mit 95,9 Infizierte pro 100.000 Einwohner angegeben und ist damit erneut gestiegen (89,9 am Dienstag). Den höchsten Wert weist der Stadtkreis Heilbronn mit 158 auf. Direkt dahinter liegt der Alb-Donau-Kreis mit einem Wert von 157,8. Die Stadtkreise Pforzheim (155,6) und Mannheim (153,2) weisen ebenfalls sehr hohe Werte auf. Insgesamt liegen 15 Stadt- und Landkreise über der Schwelle von 100 bei der Sieben-Tage-Inzidenz. (Quelle: SWR) 

+++ Maskenpflicht in Kaiserslauterns Innenstadt +++
In Kaiserslautern gilt ab heute eine Maskenpflicht in der Fußgängerzone und der Altstadt. Die Stadt reagiert damit auf die Einstufung in die Corona-Warnstufe Rot. Auch in allen Kaiserslauterer Schulen muss der Mund-Nasen-Schutz in den Pausen und im Unterricht getragen werden. Ausgenommen davon seien nur die Grundschulen und einzelne Klassen der Förderschulen. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, sind Veranstaltungen in geschlossenen Räumen auf 50 Personen begrenzt, im Freien können noch 100 Menschen teilnehmen. In Restaurants dürfen an einem Tisch nur noch fünf Gäste aus maximal zwei Haushalten sitzen. Zudem gelte zwischen 23 und 6 Uhr ein Verkaufs- beziehungsweise Ausschankverbot von Alkohol. (Quelle: SWR) 

Handballverband Württemberg setzt Spielbetrieb aus
Der Handballverband Württemberg (HVW) setzt den Spielbetrieb mit sofortiger Wirkung bis Ende November aus. Damit ziehe man die Konsequenz aus der "explodierenden Corona-Situation", heißt es in einer Mitteilung. Die Aussetzung erfolgt zunächst bis zum online durchgeführten Verbandstag am 28. November, bei dem alternative Konzepte zur Fortsetzung der Saison vorgestellt werden sollen. "Wir werden schnellstmöglich Alternativen entwickeln", kündigte HVW-Präsident Hans Artschwager an. Neben dem Meisterschaftsbetrieb werden auch Freundschaftsspiele und Turniere ausgesetzt. (Quelle: SWR) 

Ravensburger Christkindelsmarkt abgesagt
Der Christkindlesmarkt in Ravensburg fällt nun doch komplett aus. Ravensburgs Oberbürgermeister Daniel Rapp (CDU) begründet die Absage mit den steigenden Corona-Infektionszahlen. (Quelle: SWR) 

Weitere Todesfälle in Laichinger Altenheim
In einem Pflegeheim in Laichingen (Alb-Donau-Kreis) sind zwei weitere
Bewohner an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Das teilte
das Landratsamt des Alb-Donau-Kreises mit. Damit steigt die Zahl der
Todesfälle in der Einrichtung auf insgesamt zwölf. Bei einem zuvor verstorbenen Bewohner hat sich im Nachhinein herausgestellt, dass er doch nicht mit dem Virus infiziert war. Insgesamt haben sich bis jetzt 80 Menschen in dem Heim angesteckt, darunter 46 Bewohner. (Quelle: SWR) 

+++ Kontrollen der Maskenpflicht in Ludwigshafen +++
In Ludwigshafen hat der der kommunale Vollzugsdienst bisher 72 Verstöße gegen die seit Freitag geltende Maskenpflicht in der Innenstadt geahndet. Die Stadt hatte angekündigt, die verschärften Corona- Bestimmungen intensiv zu kontrollieren. Die Verstöße gelten als Ordnungswidrigkeit. Die dafür festgelegte Geldstrafe von 50 Euro sei meistens direkt abkassiert worden, hieß es. Bei einigen Kontrollen hat es nach Angaben von Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (SPD) auch Protest und Widerstand gegeben. Eine kontrollierte Person sei handgreiflich geworden. Dabei habe sich die städtische Mitarbeiterin des Vollzugsdienstes verletzt.

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+++Meldungen 27. Oktober 2020+++

Weltweit[/b]

19:02 Uhr: Tschechien: Minister muss nach Verstoß gegen Auflagen gehen
Der tschechische Gesundheitsminister Roman Prymula muss nach einem Verstoß gegen die von ihm selbst erlassenen Corona-Maßnahmen seinen Posten räumen: Präsident Milos Zeman werde Prymula entlassen und am Donnerstag den Arzt Jan Blatny zu seinem Nachfolger ernennen, teilte ein Sprecher des Präsidenten mit. Prymula steht seit vergangener Woche massiv unter Druck: Ein Paparazzo hatte den Minister beim Verlassen eines Restaurants in Prag fotografiert, das wegen der strikten Corona-Regeln eigentlich geschlossen sein sollte. (Quelle: Tagesschau) 

16:48 Uhr: Bald ganz Bayern "dunkelrot"
Wegen der weiterhin steigenden Zahl an Neuinfektionen ist bald ganz Bayern "dunkelrot". Nach den neuesten Zahlen des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit sind in den vergangenen sieben Tagen im gesamten Freistaat pro 100.000 Einwohner 96 positiv getestet worden. Vor wenigen Tagen hatte die Staatsregierung die 100er-Marke als zusätzliche, dunkelrote Warnstufe festgelegt, zuvor war der rote Wert 50 die höchste Stufe. Den landesweit höchsten Sieben-Tages-Wert hat weiterhin der oberbayerische Landkreis Berchtesgadener Land mit 296 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. (Quelle: Tagesschau)

15:05 Uhr: Höchstwert an Neuinfektionen in Schweden
In Schweden melden die Gesundheitsbehörden 1870 neue Corona-Fälle. Das ist die höchste Zahl seit Ausbruch der Pandemie. Der bisherige Spitzenwert lag bei 1698 neuen Positiv-Tests binnen 24 Stunden und datiert von Ende Juni. Nach Auskunft der Behörden dürften die Höchstwerte im Frühling allerdings viel höher gewesen sein, weil sie mangels ausreichender Tests nicht erfasst wurden. Schweden fährt einen international stark beachteten Sonderweg in der Corona-Krise mit deutlich geringeren Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Die Totenzahl im Verhältnis zur Bevölkerungsstärke ist viel höher als in den skandinavischen Nachbarländern, aber niedriger als in großen europäischen Ländern wie Spanien und Großbritannien. (Quelle: Tagesschau) 

13:56 Uhr: Appell der Wissenschaft: Kontakte auf ein Viertel reduzieren
In einem gemeinsamen Appell an Regierung und Bevölkerung rufen Wissenschaftsorganisationen zu weiteren deutlichen Kontaktbeschränkungen auf. Kontakte ohne Vorsichtsmaßnahmen, also vorrangig im privaten Umfeld, sollten schnellstmöglich auf ein Viertel reduziert werden, so die Forderung der sechs führenden deutschen Wissenschaftsorganisationen. Die Fallzahlen müssten reduziert werden, bevor die Bettenauslastung in den Kliniken kritisch werde. Je früher diese weitere Kontaktbeschränkung geschehe, desto kürzer dauere die Einschränkung an und desto weniger psychische, soziale und wirtschaftliche Schäden entstünden daraus. Ziel sei es, die Fallzahlen so weit zu senken, dass die Gesundheitsämter die Kontaktnachverfolgung wieder vollständig durchführen könnten. Sobald eine Nachverfolgung wieder erfolgreich gelinge, könnten die Beschränkungen vorsichtig gelockert werden, ohne dass unmittelbar eine erneute Pandemiewelle drohe, so die Einschätzung der Wissenschaftler. Der Appell wurde unterzeichnet von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. (Quelle: Tagesschau) 

12:25 Uhr: Lauterbach für "Wellenbrecher-Shutdown"
Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach wirbt für eine befristete Schließung zahlreicher Einrichtungen für zwei Wochen, um den starken Anstieg der Corona-Infektionen zu stoppen. "Wenn wir den Sonderweg Deutschlands retten wollen, auch besser durch die zweite Welle zu kommen, dann muss ein Wellenbrecher-Shutdown jetzt kommen", sagte Lauterbach der Nachrichtenagentur dpa. Konkret gehe es um ein Konzept, "bei dem man über zwei Wochen hinweg mit Ankündigung - in der Regel mit einer Woche Vorlauf - bundesweit Einrichtungen schließt: Restaurants, Bars, Kneipen, alle Kulturstätten, Fitnessstudios, Vereine. Offen bleiben aber Schulen, Kitas und essenzielle Geschäfte." Private Treffen müssten auf ein absolutes Minimum reduziert werden. In Betrieben sollte so viel Homeoffice gemacht werden wie möglich. "Wenn dieses Konzept sehr früh ergriffen wird, kann es uns für eine längere Zeit aus dem exponentiellen Wachstum der Infektionszahlen herausbringen, wenn dieses noch nicht zu lange gelaufen ist", sagte Lauterbach. "In dieser Situation sind wir jetzt. Wenn wir es jetzt nicht beschließen, ist aus meiner Sicht ein kompletter Lockdown auch mit Schulen, der viel länger dauern könnte, in einigen Wochen unabwendbar." (Quelle: Tagesschau) 

12:20 Uhr: Merkel gegen Ausschluss Schutzbedürftiger
Angesichts der zugespitzten Corona-Lage in Deutschland hat Bundeskanzlerin Angela Merkel auf die Beachtung des Wissenstands als Maßstab für Einschränkungen gepocht. "Wir wissen heute etwas mehr über das Virus", sagte Merkel. "Wir wissen, wie wir uns schützen können. Wir können zielgerichteter vorgehen. Aber wir sehen auch bei den steigenden Zahlen, dass wenn wir das, was wir wissen über das Virus, nicht einhalten, dass wir dann wieder in Situationen kommen, die ausgesprochen schwierig sind." Merkel wandte sich gegen den Ausschluss Kranker, Pflegebedürftiger und von Menschen mit Behinderungen vom gesellschaftlichen Leben im Zuge des Infektionsschutzes. Kontaktbeschränkungen auch für die Menschen in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Hospizen seien sehr belastend. Für sie und das ganze Bundeskabinett seien solche Einschränkungen nur schwer erträglich, sie dürften auch nur befristet sein. (Quelle: Tagesschau) 

11:11 Uhr: Scholz fordert zusätzliche Schritte gegen Corona-Welle
Vizekanzler Olaf Scholz hat schnelle zusätzliche Maßnahmen gegen die rapide steigende Zahl der Corona-Infektionen gefordert. Der dramatische Anstieg in den vergangenen Tagen sei "sehr besorgniserregend", sagte Scholz der Nachrichtenagentur dpa. "Jetzt sind schnelle und entschlossene Schritte nötig, um diese neue Infektionswelle zu brechen." Die zusätzlichen Maßnahmen sollten zielgerichtet und zeitlich befristet sein. "Und sie sollten deutschlandweit möglichst einheitlich getroffen werden und allgemein verständlich sein", sagte der Finanzminister. In diesen Wochen entscheide sich, ob Deutschland weiter vergleichsweise gut durch die Pandemie komme. "Wir haben es selbst in der Hand", betonte Scholz. (Quelle: Tagesschau) 

09:38 Uhr: Altmaier erwartet Ende der Woche 20.000 Neuinfektionen
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier rechnet Ende der Woche mit 20.000 Corona-Neuinfektionen in Deutschland. Altmaier sagte bei einem Deutsch-Französischen Wirtschaftstag: "Wir haben es zu tun mit einem exponentiellen Wachstum." In Deutschland steige die Zahl der Neuinfektionen jeden Tag um rund 70, 75 Prozent im Vergleich zur Woche davor. "Und das bedeutet: Wir werden wahrscheinlich schon Ende dieser Woche 20.000 Neuinfektionen am Tag haben", sagte Altmaier. Dies sei eine Zahl, die man sich vor drei Wochen noch gar nicht habe vorstellen können. (Quelle: Tagesschau) 

05:28 Uhr: 11.409 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
Die Gesundheitsämter haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom frühen Morgen 11.409 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Insgesamt haben sich dem RKI zufolge seit Beginn der Pandemie bundesweit 449.275 Menschen mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Montag um 42 auf insgesamt 10.098. Das RKI schätzt, dass rund 326.700 Menschen inzwischen genesen sind. (Quelle: Tagesschau) 

03:40 Uhr: Nächtliche Ausgangssperre in Tschechien
Wegen stark steigender Corona-Infektionszahlen hat die tschechische Regierung eine nächtliche Ausgangssperre angekündigt. Der erhoffte Rückgang der Neuinfektionen sei nicht eingetreten, sagte Gesundheitsminister Roman Prymula in Prag. Die vergangene Woche erlassenen strengen Ausgangsbeschränkungen hätten nur "geringfügige Auswirkungen" gehabt. Die Ausgangssperre soll am Mittwoch in Kraft treten und bis zum 3. November jede Nacht von 21.00 Uhr bis 04.59 Uhr gelten. Die Menschen dürfen in dieser Zeit nur noch das Haus verlassen, um zur Arbeit oder mit dem Hund Gassi zu gehen. Geschäfte müssen künftig um 20.00 Uhr und den ganzen Sonntag schließen. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

7-Tages-Inzidenz – fünf Regionen reißen die 100er-Marke
Wie die vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) veröffentlichten 7-Tage-Inzidenzwerte am Dienstag (Stand: 27.10.20, 08.00 Uhr) zeigen, sind in Unterfranken fünf Regionen über der 100er-Marke, nur drei Regionen liegen unter der 50er-Marke. Die Stadt Schweinfurt weist mit einem Wert von 175,94 die höchsten Infektionszahlen auf, gefolgt vom Landkreis Schweinfurt (172, 38), dem Landkreis Miltenberg (115,73) dem Landkreis Kitzingen (112,99) und der Stadt Würzburg (107,09). Der Landkreis Haßberge hat eine 7-Tages-Inzidenz von 90,06, der Landkreis Würzburg den Wert 72,70, der Landkreis Rhön-Grabfeld: den Wert 61,53 und der Landkreis Aschaffenburg den Wert 60,28. Unter der 50er-Marke liegen die Stadt Aschaffenburg (49,29), der Landkreis Bad Kissingen (48,43) und der Landkreis Main-Spessart: (41,22). Die 7-Tages-Inzidenz für ganz Unterfranken beträgt laut LGL 88,57.

Kickers gegen Bochum ohne Zuschauer
Das Spiel der Fußball-Zweitligisten Würzburger Kickers und VfL Bochum am Sonntag wird ohne Zuschauer ausgetragen. Grund ist nach Angaben der Kickers die gestiegene Zahl der Corona-Infektionen in Würzburg. Der Inzidenzwert in der Stadt Würzburg ist auf über 100 gestiegen. 50 Personen seien zugelassen, aber "dieses geringe Kontingent ist durch die Unterstützung von ehrenamtlichen Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen rund um das Heimspiel bereits ausgeschöpft". (Quelle: BR) 

Landkreis Miltenberg

Verschärfte Maßnahmen im Kreis Miltenberg
Im Landkreis Miltenberg ist der Inzidenzwert auf über 100 gestiegen. Durch die steigenden Coronazahlen gelten nun laut Landratsamt verschärfte Maßnahmen bei Veranstaltungen: Es dürfen maximal 50 Personen zusammenkommen. Ausgenommen davon sind Gottesdienste, Demonstrationen und die anstehende Gräbersegnung bei Allerheiligen. Außerdem gilt ab 21.00 Uhr Sperrstunde und auf allen öffentlichen Plätzen herrscht Alkoholverbot.

Fallzahlen im Landkreis Miltenberg
Die Zahl der aktuell mit Covid-19 infizierten Personen im Landkreis Miltenberg liegt aktuell bei 176, die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen bei insgesamt 715 Personen. Derzeit werden sechs Person stationär behandelt, davon eine Person intensivpflichtig. Zehn Menschen sind verstorben, 529 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen. 758 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Landkreis Main-Spessart

Aktuell 63 Infizierte im Landkreis Main-Spessart
Wie das Landratsamt in Karlstadt mitteilt, sind im Landkreis Main-Spessart aktuell 61 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Es befinden sich 778 Personen in häuslicher Quarantäne. Neu hinzugekommen ist heute eine Klasse der Mittelschule Lohr aufgrund eines bestätigten positiven Falles. Insgesamt gab es im Landkreis Main-Spessart seit Beginn der Pandemie 350 positiv auf das Coronavirus Getestete, genesen sind davon 283 Personen. Sechs Landkreisbewohner sind an den Folgen des Virus gestorben. (Quelle: BR)

Meldungen aus Hessen

Bouffier: Entscheidungen werden "weh tun"
Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat für die Bund-Länder-Schalte am Mittwoch zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie "harte Entscheidungen" angekündigt. «Die Lage ist weit dramatischer als viele glauben», sagte der CDU-Politiker der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Und weiter: "Bei uns laufen die Betten zu. Schon heute gehen wir an die Grenzen. Wir werden für Deutschland einiges beschließen, was weh tut und nicht schön ist."
Kanzlerin Angela Merkel (CDU) werde außerdem am Donnerstag im Bundestag eine Rede halten, "die keine Fragen mehr offen lassen wird". (Quelle: Hessenschau) 

Ruf nach Hilfen für Weihnachtsmarkthändler
Nach Absagen und Einschränkungen der Weihnachtsmärkte in Hessen fordern die Marktbeschicker staatliche Hilfen. Die Lage vieler Unternehmen sei "wirtschaftlich äußerst prekär", teilte der Geschäftsführer des Landesverbandes für Markthandel und Schausteller Hessen, Roger Simak, der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit. Mindestens seit den Weihnachtsmärkten 2019 habe es keine Erträge mehr gegeben, viele Kosten liefen aber fast unvermindert weiter. Vor allem die Lebenshaltungskosten, die durch praktisch keine Art staatlicher Hilfe ersetzt würden, so Simak. Hier bleibe im Zweifel nur Hartz IV, "was niemand möchte und was bei ansonsten privat Versicherten nicht ausreicht". Erst am Wochenende war der traditionelle Weihnachtsmarkt in Frankfurt abgesagt worden. (Quelle: Hessenschau) 

Über 1.300 Neuinfektionen, sechs Todesfälle
Nach einer kleinen Delle am Wochenende ist die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Hessen weiter in die Höhe geschossen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete für Dienstag (Stand 0 Uhr) 1.349 neue Fälle. Dazu gab es sechs Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Insgesamt wurden seit der Pandemie in Hessen rund 34.200 Infektionen gemeldet, etwa 22.600 gelten als genesen.
In der Stadt Kassel stieg die Inzidenz innerhalb eines Tages von 89,8 auf 108,6 an. Die Stadt hatte auf die Ausbreitung des Virus am Montagabend mit der Bekanntgabe weiterer Beschränkungen reagiert. In Frankfurt liegt die Inzidenz am Dienstag bei 204,8, den zweithöchsten Wert hat der Kreis Marburg-Biedenkopf (182,4). (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Fünf weitere positive Corona-Testergebnisse am Montag
Mit Abschluss der gestrigen Datenerfassung (17:00 Uhr) wurden insgesamt 684 positive Corona-Tests verzeichnet. Die Zahl war im Laufe des Nachmittags um fünf weitere Testergebnisse gestiegen. 464 Personen sind bereits wieder genesen, 64 verstorben. Daher beträgt der Infektionssaldo 156.
In den letzten sieben Tagen gab es im Odenwaldkreis 133 neue Fälle. Sie verteilen sich vor allem auf die Regionen Gersprenztal mit 56 Infektionsfällen (Reichelsheim 13, Brensbach 39, Fränkisch-Crumbach 4) und Unterzent mit 42 Fällen (Höchst 16, Breuberg 19, Lützelbach 7). Das Robert-Koch-Institut meldet für den Odenwaldkreis eine 7-Tage-Inzidenz von 140,6 (Stand 27.10., 00:00 Uhr). Neun Patienten werden derzeit stationär im Krankenhaus behandelt. Sechs davon im Gesundheitszentrum (GZO) in Erbach, drei in Kliniken außerhalb des Kreises. Im GZO warten außerdem noch zwei Personen, bei denen der Verdacht auf eine Corona-Infektion besteht, auf ihr Testergebnis.

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

+++ Zahl der Corona-Neuinfektionen erreicht Rekordwert +++
Die Zahl der Corona-Infektionen klettert in Rheinland-Pfalz weiter nach oben und hat einen neuen Rekord erreicht. Angaben des Gesundheitsministeriums zufolge gibt es 698 neue Corona-Infektionen. Das sind 157 mehr als am Vortag. 5.960 Menschen sind derzeit mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Todesfälle stieg um acht auf 276. Seit Beginn der Pandemie gibt es insgesamt 17.775 bestätigte Covid19-Fälle. 11.539 Menschen sind genesen. (Quelle: SWR) 

+++ Quarantäne-Flüchtlinge im Kreis Bad Kreuznach +++
Im Landkreis Bad Kreuznach hat es offenbar mehrere sogenannte Quarantäne-Flüchtlinge gegeben. Dabei handelt es sich um Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind, aber ihre Quarantäne nicht einhalten und die Rückreise in ihre Heimatländer antreten. Nach Angaben der Kreisverwaltung handelt es sich dabei um Saisonarbeiter in der Landwirtschaft oder auf dem Bau. Den Betroffenen droht ein Bußgeld. (Quelle: SWR) 

Infektionszahlen in BW steigen weiter
In Baden-Württemberg nimmt die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiter zu. Dem Landesgesundheitsamt wurden 1.843 neue Infektionen gemeldet (Stand 16 Uhr). Das sind rund 500 weitere neu gemeldete Infektionen als noch am Montagnachmittag. Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Coronavirus Gestorbenen stieg um acht auf 1.985. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg nochmals auf jetzt 89,9 Infektionen pro 100.000 Einwohner. Den derzeit höchsten Inzidenz-Wert hat der Stadtkreis Heilbronn (148,5). Die niedrigste Inzidenz hingegen wurde im Kreis Biberach verzeichnet (33,8). (Quelle: SWR) 

Zahl der Auszubildenden drastisch gesunken
In Baden-Württemberg ist die Zahl der Auszubildenden in IHK-Berufen drastisch zurückgegangen. Laut des baden-württembergischen Industrie- und Handelskammertags wurden bis zum 30. September 38.000 neue Ausbildungsverträge in IHK-Berufen abgeschlossen. Das sind 14,4 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum im vergangenen Jahr. Gegenüber dem SWR sagte die Vizepräsidentin des baden-württembergischen Industrie- und Handelskammertags, Marjoke Breuning, dass die Lage auf dem Ausbildungsmakt ernst sei. Sie spiegle die große wirtschaftliche Unsicherheit in Industrie, Handel und Dienstleistung wider. Obwohl es genug freie Ausbildungsstellen gebe, stehe Baden-Württemberg sogar etwas schlechter da als der Bundesdurchschnitt. Dabei gehe der Rückgang quer durch alle Branchen. Neben der Corona-Krise spiele bei der Automobilindustrie auch der große Transformationsprozess eine Rolle. Wann sich dich Lage wieder erholen wird, hänge vom Verlauf der Pandemie ab. (Quelle: SWR) 

Lucha warnt vor Halloween-Klingeltouren von Kindern
Mit Blick auf das bevorstehende Halloween-Fest am 31. Oktober rät der baden-württembergische Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) von Umzügen ab. Angesichts der deutlich steigenden Corona-Zahlen stellten die beliebten Klingeltouren von Haustür zu Haustür ein zu hohes Infektionsrisiko dar, so Lucha. "Natürlich wird niemand kontrollieren, ob ein paar Nachbarskinder bei Ihnen klingeln und Gummibärchen erpressen - aber es ist ganz sicher nicht die Zeit, zu zehnt um die Häuser zu ziehen oder gar richtige Umzüge zu veranstalten." Die Menschen in Baden-Württemberg sollten nur noch das machen, was zwingend notwendig sei, damit eine flächendeckende Schließung von Kitas, Schulen und Wirtschaftsbereichen verhindert werden könne. Eltern rief er auf, verantwortungsvoll mit der Situation umzugehen. "Sie sollten nicht vergessen: Es besteht immer die Gefahr, bei Menschen zu klingeln, die krank sind oder die sich gerade in Quarantäne befinden." (Quelle: SWR) 

Hier geht's zum Corona-NEWSarchiv der letzten Tage:

Informationen für Bayern, Baden-Württemberg und Hessen

+++ Allgemeine Informationen +++[/b]

[b]Informationen und Verhaltensregeln finden Sie hier:

Robert-Koch-Institut - Startseite
Robert-Koch-Institut - Fragen zum Coronavirus
Robert-Koch-Institut - Hygienehinweise

Helios Telefon-Hotline
Als deutschlandweiter Anbieter stationärer und ambulanter Gesundheitsleistungen startet Helios heute eine eigene Telefon-Hotline für Anfragen rund um die neuartige COVID-19-Erkrankung, das sogenannte Corona-Virus. Die kostenfreie 24-Stunden-Hotline ist ab sofort unter der Nummer (0800) 8 123 456 erreichbar.

Baden-Württemberg

Hotline zum Coronavirus: 07 11/9 04-3 95 55
(täglich 9-18 Uhr)
Landesgesundheitsamt Baden Württemberg
Landratsamt Mosbach (Neckar-Odenwald-Kreis)
Landratsamt Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis)

Bayern 
Hotline zum Coronavirus: 0 91 31/ 68 08-51 01
Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Landratsamt Miltenberg (Kreis)
Landratsamt Aschaffenburg (Kreis)
Landratsamt Karlstadt (Main-Spessart-Kreis)

Hessen
Hotline zum Coronavirus: 08 00/5 55 46 66
(täglich 8-20 Uhr)
Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI)
Landratsamt Erbach (Odenwald-Kreis)

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