Corona-NEWSticker | Update 29.11.2020 20:52 Uhr
14.611 Neuinfektionen in Deutschland gemeldet +++ Landkreis Main-Spessart mit höchstem Inzidenzwert in Unterfranken++ Drei unterfränkische Städte und Landkreis liegen über dem Inzidenzwert von 200

3Bilder

[b]

+++Meldungen 28. November und 29. November 2020+++

29.11.2020[/b]

Weltweit

20:13 Uhr: Scholz: Firmen können weiter auf staatliche Hilfen setzen
Auch nach dem Auslaufen der staatlichen Hilfen für November und Dezember im Teil-Lockdown können Firmen auf Unterstützung des Staates setzen, sagt Bundesfinanzminister Olaf Scholz. Es sei richtig, Gastronomie, Kultur und Sport jetzt besonders unter die Arme zu greifen. "Klar ist, ab dem nächsten Jahr gilt das normale Regime der Überbrückungshilfen", sagt der SPD-Politiker in der ZDF-Sendung Berlin Direkt.
Diese sollten bis mindestens Juni 2021 gelten und seien umfassender und großzügiger als bisher. Scholz zeigt sich zuversichtlich, dass Deutschland die durch die Corona-Krise erhöhten Schulden wieder abbauen könne. (Quelle: Tagesschau) 

16:31 Uhr: Schuster hält "Querdenken" für Fall für den Verfassungsschutz
Nach Ansicht des Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, sollte die Bewegung "Querdenken" vom Verfassungsschutz überprüft werden. "Das was hier gesagt wird, geht bei Weitem über das hinaus, was man in einer Demokratie als freie Meinungsäußerung akzeptieren muss", sagte Schuster in der ARD-Sendung Bericht aus Berlin. "Es ist nichts anderes als Volksverhetzung." Zudem forderte der Zentralrats-Präsident strafrechtlich dagegen vorzugehen, wenn Teilnehmer bei Anti-Corona-Demonstrationen Judensterne tragen. Vergleiche mit der Widerstandskämpferin Sophie Scholl oder dem Holocaust-Opfer Anne Frank bezeichnete er als "abscheulich". Die Gruppe der Corona-Leugner halte er für "sehr gefährlich", sagte Schuster, da dort auch Rechtsextreme mitmischten, die damit ein Thema gefunden hätten, um "eigentlich gutmeindende Menschen" für ihre Sache "ködern" zu können. Er forderte, die kürzlich von der Bundesregierung beschlossenen 89 Maßnahmen zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus in Zukunft auch anzuwenden und sie nicht in der Schublade verschwinden zu lassen. (Quelle: Tagesschau) 

13:50 Uhr: Söder: Es wird zu wenig über Corona-Tote geredet
Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat sich empört darüber geäußert, dass in Deutschland zu wenig über Corona-Tote gesprochen werde. Gesundheitsminister Jens Spahn habe in den Beratungen mit den Ministerpräsidenten gesagt, dass Corona in diesem Jahr die dritthäufigste Todesursache in Deutschland werden dürfte, sagte der CSU-Politiker bei einem Treffen der Jungen Union. In Bayern verzeichne man sechsmal so viele Corona- wie Verkehrstote. (Quelle: Tagesschau) 

11:49 Uhr: Kurz: Auch nach 7. Dezember massive Einschränkungen in Österreich
Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz hat die Erwartungen auf baldige Lockerungen der Corona-Maßnahmen nach dem aktuellen Lockdown gedämpft. "Wir werden nach dem 7. Dezember mit weiteren massiven Einschränkungen leben müssen", sagt er der "Kleinen Zeitung". Es werde keine übereilten Öffnungsschritte geben. "Jedem muss bewusst sein, dass wir noch Wochen und Monate mit gewissen Einschränkungen leben müssen." Ziel sei es, ab 7. Dezember im Handel und für Schulen vorsichtige Öffnungsschritte zu setzen. Dies sei von den Infektionszahlen abhängig. Je höher diese sind, "desto schwieriger wird es sein, Öffnungsschritte zu setzen". Was das für die derzeit geschlossenen Ski-Gebiete bedeutet, ist offen. Für Mittwoch kündigt Kurz entsprechende Regierungspläne an. "Was klar ist: Après-Ski wird es frühestens in einem Jahr wieder geben." (Quelle: Tagesschau) 

10:29 Uhr: Tschechien kündigt Lockerungen an
Die tschechische Regierung will ab Donnerstag einige Corona-Maßnahmen lockern. Das teilte der tschechische Gesundheitsminister Jan Blatný mit. Sämtliche Geschäfte und Restaurants sollen wieder öffnen dürfen, allerdings mit einer begrenzten Zahl von Kunden. Außerdem wird die nächtliche Ausgangssperre aufgehoben und sportliche Aktivitäten dürfen eingeschränkt wieder ausgeübt werden. (Quelle: Tagesschau) 

05:48 Uhr: 14.611 Neuinfektionen in Deutschland gemeldet
Erwartungsgemäß haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) am Wochenende vergleichsweise wenig neue Corona-Infektionen gemeldet. Innerhalb eines Tages wurden 14.611 neue Fälle übermittelt, wie das RKI bekanntgab. Der bisherige Höchststand war am Freitag vor einer Woche (20.11.) mit 23.648 gemeldeten Fällen erreicht worden. Am vergangenen Sonntag hatte die Zahl bei 15.741 gelegen.
Sonntags und montags sind die Zahlen vergleichsweise gering, weil laut RKI am Wochenende weniger Proben genommen werden und dadurch auch insgesamt weniger getestet wird. Die deutschen Gesundheitsämter meldeten binnen 24 Stunden zudem 158 neue Todesfälle. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken 

Landkreis Main-Spessart mit höchstem Inzidenzwert in Unterfranken
Nach aktuellen Corona-Fallzahlen des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) weist der Landkreis Main-Spessart mit einem Wert von 278,22 die höchste 7-Tage-Inzidenzrate in Unterfranken auf. Im Landkreis Haßberge ist der Inzidenzwert im Vergleich zum Vortag gesunken. Während der Wert gestern noch bei 260,71 lag, liegt er heute bei 248,86. Alle anderen unterfränkischen Regionen liegen unter dem Wert von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen.
Im Landkreis Rhön-Grabfeld beträgt die 7-Tage-Inzidenzrate aktuell 197,15. Darauf folgt der Landkreis Miltenberg mit einem Wert von 180,2. In der Stadt Schweinfurt gab es 142,25 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Im Landkreis Aschaffenburg waren es 137,2, im Landkreis Schweinfurt 127,33, im Landkreis Kitzingen 105,32 und in der Stadt Aschaffenburg 101,41. Knapp unter einem Inzidenzwert von 100 liegt der Landkreis Bad Kissingen mit 99,77. In Unterfranken sind die Inzidenzwerte im Raum Würzburg am niedrigsten. In der Stadt Würzburg beträgt die 7-Tage-Inzidenzrate aktuell 81,29, im Landkreis Würzburg 64,69.
Im Vergleich zum Vortag sind in ganz Unterfranken 220 Neuinfektionen dazu gekommen. Die 7-Tage-Inzidenzrate beträgt unterfrankenweit 143,59. Der Regierungsbezirk liegt damit weiterhin unter dem gesamtbayerischen Durchschnitt von derzeit 175,92. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

Offenbacher Polizei löst Party auf
Die Offenbacher Stadtpolizei hat am Wochenende eine Party mit rund 30 Feiernden aufgelöst. Es seien dort keinerlei Corona-Auflagen eingehalten worden, teilte die Stadt am Sonntag mit. Mehrere Personen hätten beim Eintreffen der Beamten versucht, zu flüchten. Die Personalien der meisten Teilnehmer seien aber festgestellt worden. Sie müssten nun mit Bußgeldern in bis zu vierstelliger Höhe rechnen. Die Räume des Veranstalters im Stadtteil Offenbach-Ost wurden versiegelt. (Quelle: Hessenschau) 

Erweiterung des Verlustrücktrags soll Unternehmen entlasten
Hessen fordert zusammen mit Baden-Württemberg und Bayern die Erweiterung des steuerlichen Verlustrücktrags, um Unternehmen in der Corona-Krise weiter zu entlasten. Gemeinsam wollen sie in der Wirtschaftsministerkonferenz am 30. November einen entsprechenden Beschlussvorschlag einbringen. Danach soll die Obergrenze der Verlustverrechnung auf 50 Millionen Euro angehoben und der Rücktragzeitraum auf zwei Jahre – aktuell also die Jahre 2019 und 2018 - ausgedehnt werden.
Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) sagte, die Maßname sei die "ideale Hilfe für Unternehmen, die ein tragfähiges Geschäftsmodell haben. Sie brauchen Liquidität nicht nur zum Überleben, sondern auch für Zukunftsinvestitionen.“ Zudem sei sie leicht umzusetzen und helfe zielgenau Unternehmen, die in den letzten Jahren ihre Steuern in Deutschland gezahlt haben. Beim Verlustrücktrag können Verluste des aktuellen Geschäftsjahres mit Gewinnen des vergangenen Jahres verrechnet werden. (Quelle: Hessenschau) 

1.434 Neuinfektionen, acht weitere Todesfälle
Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 1.434 gestiegen. Im selben Zeitraum starben acht weitere Menschen an oder mit Covid-19, wie das Robert-Koch-Institut am Sonntag (Stand 0 Uhr) mitteilte. Damit wurden seit Beginn der Pandemie 1.240 Todesfälle gemeldet.
Die höchste 7-Tage-Inzidenz weist die Stadt Offenbach mit 253,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner auf, gefolgt vom Main-Kinzig-Kreis (215,4) und dem Landkreis Offenbach (208,8). Die übrigen Kreise liegen unter 200. Den niedrigsten Wert zeigt der Landkreis Waldeck-Frankenberg mit 87,6. (Quelle: Hessenschau) 

Odenwaldkreis

Anstieg bei Infektionsfällen abgeflacht
Mit einem aktuellen Plus von 15 Infektionsfällen auf insgesamt 1.335 (Stand 28.11., 16:25 Uhr) ist das Wachstum gegenüber dem Vortag wieder abgeflacht, als 40 Fälle hinzugekommen waren. Eine Person mehr ist genesen (insgesamt 1.006). Die Zahl der Verstorbenen (76) ist konstant. Der Infektionssaldo liegt demnach bei 253. In den vergangenen sieben Tagen gab es 127 Neu-Ansteckungen. Das Robert-Koch-Institut gibt die Sieben-Tage-Inzidenz mit 130,3 an (29.11., 00:00 Uhr); das ist ein Rückgang um rund sechs Punkte. Die Unterzent weist mit 44 die meisten neuen Fälle auf (Höchst 10, Breuberg 32, Lützelbach 2). In Erbach/Michelstadt sind es 35 Fälle (Erbach 17, Michelstadt 18) und in Bad König/Brombachtal 24 (Bad König 23, Brombachtal 1). Im Gersprenztal und im Gebiet Mossautal/Oberzent liegt die Zahl jeweils bei zwölf (Reichelsheim 6, Brensbach 0, Fränkisch-Crumbach 6 beziehungsweise Mossautal 0, Oberzent 12). Stationär behandelt werden aktuell 27 Patienten, so viele wie bereits am Vortag. Davon sind 18 im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis in Erbach. Drei von ihnen liegen auf der Intensivstation, bei einer Person steht das Testergebnis noch aus. In anderen Kliniken befinden sich neun Personen.

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

Weniger gemeldete Fälle am Wochenende
Das Landesgesundheitsamt meldet heute 1.425 neue Corona-Infektionen für Baden-Württemberg. Am vergangenen Sonntag waren es 1.569. Seit Beginn der Pandemie wurden damit insgesamt 149.301 laborbestätigte Covid-19-Fälle registriert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona stieg um 13 auf 2.714. Als genesen gelten derzeit schätzungsweise 101.647 Menschen - 1.927 mehr als gestern. Die Sieben-Tage-Inzidenz - der Wert für die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen - liegt landesweit bei 132,6 (gestern 129,4). Aktuell sind in Baden-Württemberg 424 Covid-19-Fälle in intensivmedizinischer Behandlung. Derzeit sind 77,6 Prozent von 2.991 verfügbaren Intensivbetten belegt. (Quelle: SWR) 

+++ 580 Neuinfektionen und zwei weitere Tote in RP +++
Die Zahl der Corona-Infektion ist in Rheinland-Pfalz erneut um mehrere Hundert gestiegen. Nach Angaben des Landesuntersuchungsamts gibt es 580 Infektionen mehr als gestern. Die Zahl der laborbestätigten Fälle liegt bei 43.590. Im Vergleich zum Vortag sind zwei weitere Todesfälle zu beklagen. Insgesamt sind 517 Menschen im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. (Quelle: SWR) 

Polizei löst Party auf - Beamter verletzt
Die Polizei hat am frühen Sonntagmorgen im Mannheimer Stadtteil Schwetzinger-Vorstadt eine Party aufgelöst. Sechs Gäste aus fünf unterschiedlichen Haushalten hatten gemeinsam gefeiert. Die Beamten waren aufgrund einer Meldung wegen Ruhestörung zu der Wohnung gekommen. Als die Beamten wegen des Verstoßes gegen die Corona-Verordnungen ermitteln wollten, widersetzte sich der 23-jährige Wohnungseigentümer den Aufforderungen der Beamten, leistete körperlichen Widerstand und verletzte dabei einen Polizisten. Gegen den Angreifer wird nun wegen Körperverletzung ermittelt, die übrigen Partygäste müssen sich wegen eines Verstoßes gegen die Corona-Verordnung verantworten. (Quelle: SWR) 

400.000 Euro Soforthilfe für Obdachlose
Das Land Baden-Württemberg stellt weitere 400.000 Euro Soforthilfe für Obdachlose bereit. Mit dem Geld sollen Kommunen, Stadt- und Landkreise unterstützt werden, um mehr Räume für Notübernachtungen zur Verfügung zu stellen. Die Corona-Krise treffe Menschen ohne festen Wohnsitz besonders in der kalten Jahreszeit hart, so Sozialminister Manfred Lucha (Grüne). "Die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus ist für Menschen, die auf der Straße leben, ganz besonders hoch", teilte der Grünen-Politiker mit. "Mit unserem jetzt zum zweiten Mal während der Corona-Pandemie aufgelegten Soforthilfeprogramm für Wohnungslose wollen wir diesen Menschen im Winter eine sichere Rückzugs- und Schutzmöglichkeit geben." (Quelle: SWR) 

Zwei Corona-Fälle beim FC Heidenheim
Beim Fußball-Zweitligisten 1. FC Heidenheim hat es vor dem Duell gegen Tabellenführer Hamburger SV bei obligatorischen PCR-Tests zwei positive Coronafälle gegeben. Torhüter Kevin Ibrahim und Abwehrspieler Jonas Föhrenbach wurden positiv auf COVID-19 getestet. Das Spiel gegen den HSV konnte heute trotzdem wie geplant angepfiffen werden. Beiden Spielern gehe es gut, so der FCH. Sie befinden sich in häuslicher Quarantäne und stehen Cheftrainer Frank Schmidt damit vorerst nicht zur Verfügung. Alle anderen Spieler sowie das gesamte Trainer- und Funktionsteam wurden hingegen negativ getestet. (Quelle: SWR) 

Main-Tauber-Kreis

45 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 28./29. November) 
Im Main-Tauber-Kreis wurden am Wochenende insgesamt 45 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt, davon 41 am Samstag, 28. November, und vier am Sonntag, 29. November. Die betroffenen Personen leben im Gebiet von 13 Städten und Gemeinden des Main-Tauber-Kreises. Es handelt sich in 29 Fällen um Kontaktpersonen zu bekannten Fällen sowie um eine Person, die aus einem Risikogebiet im Ausland zurückgekehrt ist. 42 neu Infizierte befinden sich in häuslicher Isolation, drei sind in stationärer Behandlung. Für die Kontaktpersonen der neu Infizierten wird, sofern noch erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 1400.

Mittlerweile sind, wie berichtet, insgesamt 1138 Personen wieder genesen. Derzeit sind 247 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 3 (+1), Assamstadt: 2 (+1), Bad Mergentheim: 33 (+7), Boxberg: 25, Creglingen: 13 (+1), Freudenberg: 16 (+3), Großrinderfeld: 4, Grünsfeld: 2, Igersheim: 7, Königheim: 1, Külsheim: 7 (+1), Lauda-Königshofen: 32 (+6), Niederstetten: 16 (+5), Tauberbischofsheim: 22 (+4), Weikersheim: 10 (+2), Werbach: 9 (+5), Wertheim: 42 (+8) und Wittighausen: 3 (+1).

Sieben-Tage-Inzidenz bei 134,4

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz liegt am Sonntag, 29. November, bei 134,4 und damit bei einem neuen Höchstwert. Eine Woche zuvor, am 22. November, lag er deutlich niedriger bei 92,9, was auf ein steigendes Infektionsgeschehen schließen lässt. Die Sieben-Tage-Inzidenz beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (22. bis 28. November) je 100.000 Einwohner, berechnet durch das Gesundheitsamt anhand der tagesaktuellen Fallzahlen.

28.11.2020
Weltweit

12:11 Uhr: Belgien kritisiert deutsche Corona-Weihnachtsregeln
Belgiens Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke hat die in Deutschland geplanten Lockerungen der Corona-Regeln über Weihnachten kritisiert. "Wenn es etwas gibt, was das Virus mag, dann sind das Feste, vor allem mit wechselnden Teilnehmern, das müssen wir unbedingt vermeiden", sagte Vandenbroucke laut einem Bericht der Agentur Belga. "Deshalb finde ich, dass unsere Nachbarländer nicht das tun, was angebracht wäre." Ministerpräsident Alexander De Croo hatte von Reisen in rote Zonen im Ausland abgeraten und Kontrollen an den belgischen Grenzen angekündigt, ob Einreisende das vorgeschriebene Formular ausgefüllt haben. Anschließend soll stichprobenartig geprüft werden, ob die geforderte Quarantänezeit eingehalten wird. "Wir sehen, dass sich die Zahlen in unserem Land gut entwickeln", sagte De Croo. "Das Letzte, was wir wollen, ist, das Virus wieder nach Belgien zu importieren." Belgien hatte sich trotz sinkender Corona-Zahlen entschieden, bis mindestens Mitte Januar und auch über Weihnachten strikte Kontaktbeschränkungen aufrecht zu erhalten. Haushalte dürfen nur eine weitere Person einladen. Nur Alleinstehende dürfen an den Feiertagen zwei Freunde oder Verwandte gleichzeitig empfangen - die sogenannten Knuffelcontacte. In Deutschland sollen an Weihnachten bis zu zehn Personen zusammen feiern dürfen, plus Kinder.
Das kleine Belgien hatte zeitweise pro Kopf die höchsten Corona-Fallzahlen in Europa und verhängte deshalb Anfang November scharfe Auflagen. Am Freitag einigten sich Regierung und Regionen auf geringfügige Lockerungen: Ab Dienstag dürfen alle Geschäfte wieder öffnen, statt nur Lebensmittelhändler und Läden mit unbedingt notwendigen Waren. Auch Museen und Schwimmbäder dürfen wieder aufmachen. Lokale, Kinos und Veranstaltungssäle bleiben jedoch geschlossen, ebenso Friseure und andere Geschäfte mit Körperkontakt. Über Neujahr gilt ein landesweites Böllerverbot. (Quelle: Tagesschau) 

11:04 Uhr: Merkel spricht Bürgern Mut zu: "Zeigen, was in uns steckt"
Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht in ihrem neuen Video-Podcast zur Corona-Pandemie den Bürgerinnen und Bürgern Mut zu. Sie hob die herausragenden Forschungsleistungen und die täglichen Anstrengung der Menschen hervor. "Wir können durchaus stolz darauf sein, wozu wir in den vergangenen 10 Monaten seit Beginn der Pandemie in der Lage waren. Jede und jeder einzelne von uns - und wir als Gemeinschaft", sagte die CDU-Politikerin. Seit dem Beginn der Verbreitung des Coronavirus habe sich viel getan, sagte Merkel. Noch zu Jahresanfang habe man es mit einem völlig unbekannten Virus zu tun gehabt. "Heute wissen wir so viel mehr über die Wege der Infektion, über die Möglichkeiten sich zu schützen, über Symptome und Behandlungswege." Impfstoffe würden in Rekordzeit entwickelt. Das liege am "großartigen Forschergeist" der Menschen, erklärte Merkel. "Wenn diese Pandemie überhaupt irgendetwas Gutes hat, dann ist es dies: Sie zeigt, wozu wir Menschen imstande sind, wenn wir unser Herz in die Hand nehmen, wenn wir mit Ausdauer und mit Kreativität handeln - und ganz wichtig: Wenn wir über Grenzen hinweg zusammenarbeiten." Merkel appellierte an die Menschen im Land, sich auch in der Advents- und Weihnachtszeit an die Sicherheitsregeln zu halten. "Zeigen wir Menschen weiter, was in uns steckt, indem wir uns auch jetzt - im Winter, vor Weihnachten, zum Jahreswechsel - an die Regeln halten, die für uns alle gelten", sagte sie. "Weil wir erleben werden, dass es sich lohnen wird. Weil wir so gemeinsam stärker sein werden als das Virus." (Quelle: Tagesschau) 

08:59 Uhr: Beschränkungen könnten laut Altmaier bis deutlich ins Jahr 2021 hinein gelten
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hält eine Verlängerung der Beschränkungen des öffentlichen Lebens bis ins nächste Jahr für möglich. "Wir haben drei bis vier lange Wintermonate vor uns", sagt der CDU-Politiker der "Welt". "Deshalb kann man leider keine Entwarnung geben: Es kann sein, dass die Beschränkungen auch in den ersten Monaten 2021 bestehen bleiben." Solange es in großen Teilen Deutschlands Inzidenzen von über 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner gebe, sei die Pandemie nicht unter Kontrolle. (Quelle: Tagesschau) 

07:52 Uhr: "Wirtschaftsweise": Teil-Lockdown ohne viel Einfluss auf Konjunktur
Der verlängerte Teil-Lockdown in Deutschland wird nach Auffassung der "Wirtschaftsweisen" Veronika Grimm kaum gravierende Auswirkungen auf die Wirtschaftskraft in der Bundesrepublik haben. Die hauptsächlich betroffenen Branchen wie Gastronomie, die Kulturszene oder die Verkehrsbranche hätten einen vergleichsweise geringen Anteil an der Bruttowertschöpfung, sagte die Inhaberin des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre an der Universität Erlangen der Nachrichtenagentur dpa. So habe das derzeit weitgehend geschlossene Gastgewerbe einen Anteil von 1,6 Prozent an der gesamten Bruttowertschöpfung - die gegenwärtig vergleichsweise gut laufende Industrie dagegen einen Anteil von rund 25 Prozent und der ebenfalls geöffnete Einzelhandel von um die 10 Prozent. "Die Wirtschaft wird dadurch nicht stark einbrechen. Es kommt jetzt darauf an, die betroffenen Betriebe gut durch die Krise zu bringen", sagte Grimm. Deshalb seien die Milliarden-Ausgaben von Bund und Ländern für Hilfsprogramme gerechtfertigt. (Quelle: Tagesschau) 

06:01 Uhr: RKI: 21.695 neue Corona-Infektionen in Deutschland
In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 21.695 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden übermittelt. Am vergangenen Samstag hatte die Zahl bei 22.964 gelegen. Der Höchststand war am Freitag vor einer Woche (20.11.) mit 23.648 gemeldeten Fällen erreicht worden. Die Gesundheitsämter meldeten binnen eines Tages zudem 379 neue Todesfälle. In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Sars-CoV-2 Infektion gestorben sind, stieg auf insgesamt 15.965. Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 1.028.089 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 28. 11., 00.00 Uhr). (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Inzidenzwerte in den Landkreisen Haßberge und Main-Spessart am höchsten
Nach aktuellen Corona-Fallzahlen des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), weisen die Landkreise Haßberge und Main-Spessart die höchsten Inzidenzwerte in Unterfranken auf. In den Haßbergen liegt die 7-Tage-Inzidenzrate bei 260,71 und ist im Vergleich zum Vortag wieder ein wenig angestiegen. Ähnlich hoch ist der Wert im Landkreis Main-Spessart. Dort liegt die 7-Tage-Inzidenzrate aktuell bei 260,78. Alle anderen unterfränkischen Regionen liegen unter dem Wert von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen.
Im Landkreis Rhön-Grabfeld ist der Inzidenzwert an einem Tag von 218,50 auf 184,59 gesunken. Auch in der Stadt Schweinfurt lag die 7-Tage-Inzidenzrate vor einem Tag noch bei über 200. Aktuell beträgt der Wert in der Stadt 170,33. Ebenfalls leicht gesunken ist die 7-Tage-Inzidenzrate im Landkreis Miltenberg. Dort liegt der Wert derzeit bei 183,31. Über dem Grenzwert von 100 liegen auch der Landkreis Aschaffenburg mit 142,37, der Landkreis Schweinfurt mit 140,33, der Landkreis Bad Kissingen mit 116,24 und der Landkreis Kitzingen mit 100,93. Unter 100 liegt die 7-Tage-Inzidenzrate in der Stadt Aschaffenburg mit einem Wert von 87,32, die Stadt Würzburg mit 81,29 und der Landkreis Würzburg mit 78,87.
In ganz Unterfranken sind im Vergleich zum Vortag 326 Neuinfektionen dazu gekommen. Die 7-Tage-Inzidenzrate beträgt unterfrankenweit 147,16. Der Regierungsbezirk liegt damit weiterhin unter dem gesamtbayerischen Durchschnitt von derzeit 174,06. (Quelle: BR) 

Neue Maßnahmen an unterfränkischen Schulen
Nachdem beim Corona-Gipfel am Mittwoch neue Maßnahmen für die Schulen beschlossen wurden, reagieren auch die Regionen in Unterfranken. Als erste Region haben die Haßberge heute bekannt gegeben, dass sie die Maßnahmen ab kommendem Dienstag, 1. Dezember, umsetzen wird. Laut den aktuellen Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat die Region Haßberge eine Sieben-Tage-Inzidenz von 258,34 und ist Spitzenreiter in Unterfranken.
Konkret heißt das: Die Schulen sind bereits über die Umstellung auf Wechsel-Unterricht informiert und bereiten sich vor. Alle Jahrgänge ab der achten Klasse werden ab 1. Dezember bis zum Beginn der Weihnachtsferien im Wechsel unterrichtet. Das sagte Michael Rahn aus dem Büro des Landrats auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks. Das heißt: Große Klassen werden geteilt, um die Mindestabstände einhalten zu können. "Kleinere Klassen mit einer geringen Anzahl an Schülern, die die Einhaltung der AHA+L Regeln in den vorhandenen Räumlichkeiten gewährleisten können, werden weiterhin gemeinsam unterrichtet", so Rahn. Der Landkreis Haßberge will an den Schulen außerdem verstärkt Antigen-Schnelltests einsetzen und richtet dafür eine mobile Teststrecke ein.
Der Landkreis Rhön-Grabfeld hat – Stand heute – einen Inzidenzwert von 218,50, will aber erst nach dem Wochenende über die konkreten Maßnahmen entscheiden. "Wir wollen die weitere Entwicklung abwarten und das weitere Vorgehen am Montag besprechen. Hoffentlich liegen wir nach dem Wochenende wieder unter 200", so eine Sprecherin des Landratsamts.
Mit einer Inzidenz von 209,64 liegt auch die Stadt Schweinfurt über dem Wert von 200. "Wir wissen zwar, was der Freistaat Bayern ab dem 1. Dezember plant. Aber uns liegt die neue Infektionsschutzverordnung noch nicht vor. Die brauchen wir, um unsere Maßnahmen mit dem Gesundheitsamt absprechen zu können", so eine Pressesprecherin der Stadt Schweinfurt.
Auch das Landratsamt Main-Spessart in Karlstadt wartet noch auf die genauen Vorgaben des Freistaats. "Vorher können wir dazu nichts sagen", heißt es von dort. Im Raum Main-Spessart liegt der Inzidenzwert bei 252,06. Alle anderen unterfränkischen Regionen liegen unter 200. (Quelle: BR)

Landkreis Miltenberg

Vier Personen im Landkreis Miltenberg auf Intensivstation
Im Landkreis Miltenberg befinden sich aktuell vier Personen auf der Intensivstation, insgesamt 14 Personen sind wegen Corona-Infektionen im Krankenhaus. Die Zahl der Verstorbenen liegt nach Angaben des Landratsamts weiterhin bei 26.
Aktuell gelten im Kreis 428 Menschen als erkrankt und noch nicht genesen. 797 Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Im Vergleich zum Vortag gibt es 35 Neuinfektionen. (Quelle: BR) 

Landkreis Aschaffenburg

Impfzentrum für Stadt und Landkreis Aschaffenburg eingerichtet
Der Standort eines Corona-Impfzentrums für die Stadt und den Landkreis Aschaffenburg steht nun fest. Es soll in der Industriestraße 2 in Hösbach angesiedelt werden. Das teilt das Landratsamt Aschaffenburg mit. Das Büro- und Geschäftsgebäude biete gute Parkmöglichkeiten und wird vom Landratsamt für diesen Zweck gemietet, so eine Sprecherin gegenüber dem BR. Das stationäre Impfangebot werde durch mobile Impfteams ergänzt, die zum Beispiel in Alten- und Pflegeheimen zum Einsatz kommen können.
Vorgesehen sei auf freiwilliger Basis zunächst eine Impfung für: Menschen hohen Alters oder mit chronischen Erkrankungen, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sowie Betreute und Bewohner in stationären und teilstationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, Menschen mit einem erhöhten Infektionsrisiko wie beispielsweise medizinisches Personal. Das Bayerische Kabinett hat alle Landkreise und kreisfreien Städte aufgefordert bis zum 15. Dezember ein Impfzentrum zu errichten. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

Kleinere Proteste gegen Corona-Regeln
Bei einer Demonstration gegen die Corona-Politik von Bund und Ländern kamen am Samstag etwa 100 Anhänger der sogenannten "Querdenker" in Darmstadt zusammen. Die Zahl der protestierenden Menschen habe weit unter den zuvor angekündigten 900 Demonstranten gelegen, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Protest sowie eine Gegendemonstration seien zunächst friedlich geblieben. Auch in anderen hessischen Städten, etwa in Fulda, Marburg sowie in Gießen und Hanau, protestierten Anhänger der "Querdenker". Allerdings blieb die Zahl der Teilnehmer überschaubar. In Hanau kamen etwa 15 Demonstranten zusammen, wie ein Sprecher der Polizei sagte.

1.594 Neuinfektionen, weitere 33 Todesfälle
In Hessen ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden um 1.594 gestiegen. Im selben Zeitraum starben 33 weitere Menschen an oder mit Covid-19, wie das Robert-Koch-Institut am Samstag (Stand 0 Uhr) mitteilte. Insgesamt wurden damit seit Beginn der Pandemie 1.232 Todesfälle gemeldet.
Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 255,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner weist die Stadt Offenbach weiterhin den höchsten Wert in Hessen auf. Es folgen der Kreis Groß-Gerau (203,5), der Kreis Offenbach (197,9) und Frankfurt (193,2). Die übrigen hessischen Kreise weisen einen Wert von unter 200 auf, alle liegen jedoch über der für die Gesundheitsbehörden wichtigen Marke von 50. (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

+++ 365 Neuinfektionen, sieben weitere Todesfälle +++
Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus hat sich am Samstag in Rheinland-Pfalz um 365 erhöht. Das teilte das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz (LUA) mit. Damit gab es seit Beginn der Pandemie 43.010 laborbestätigte Infektionen mit dem Erreger im Land. Aktuell sind nachweislich 16.783 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das LUA meldete außerdem sieben weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus - die Zahl der Toten stieg somit auf 515 Menschen. Als genesen gelten 25.712 Personen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt für Rheinland-Pfalz bei 116,5. Die meisten Fälle pro 100.000 Einwohner hat in den vergangenen sieben Tagen die Stadt Speyer gemeldet. Dort liegt der Wert bei 274,9. Es folgt die Stadt Mainz mit 204,5. (Quelle: SWR) 

Schnäppchenjagd in Mannheim sorgt für Missachtung der Corona-Regeln
Auf der Jagd nach Schnäppchen haben Kunden die Läden in der Mannheimer Innenstadt derart gestürmt, dass die Polizei zusätzliche Einsatzkräfte ordern und manche Läden zeitweise schließen musste. Ein Problem sei die Einhaltung der Corona-Beschränkungen hinsichtlich Mindestabstand und Mund-Nasen-Schutz gewesen. Hintergrund war der sogenannte Black Friday, an dem viele Unternehmen mit besonders hohen Rabatte werben. Geschäftsbetreiber wurden aufgefordert, ihre Corona-Konzepte nachzubessern, um Kundenobergrenzen einzuhalten. (Quelle: SWR) 

Etwa 2.200 Neuinfektionen - Inzidenzwert bleibt stabil
Das Landesgesundheitsamt meldet heute 2.269 neue Corona-Infektionen für Baden-Württemberg - die Zahlen sind am Wochenende allerdings immer etwas niedriger. Seit Beginn der Pandemie wurden damit insgesamt 147.876 laborbestätigte Covid-19-Fälle registriert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona stieg um 31 auf 2.701. Als genesen gelten derzeit 99.720 Menschen - 2.427 mehr als gestern. Die Sieben-Tage-Inzidenz - der Wert für die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen - liegt landesweit bei 129,4 (gestern 128,4). Alle 44 Stadt- und Landkreise liegen über dem Grenzwert von 50. Aktuell sind in Baden-Württemberg 431 Covid-19-Fälle in intensivmedizinischer Behandlung. Derzeit sind 79,7 Prozent von 2.998 verfügbaren Intensivbetten belegt. (Quelle: SWR) 

Mehr als 2.700 Neuinfektionen
Das Landesgesundheitsamt meldet 2.739 neue Corona-Infektionen für Baden-Württemberg. Seit Beginn der Pandemie wurden damit insgesamt 145.607 laborbestätigte Covid-19-Fälle registriert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona stieg um 45 auf 2.670. Als genesen gelten derzeit 97.293 Menschen - 2.466 mehr als gestern. Die Sieben-Tage-Inzidenz - der Wert für die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen - liegt landesweit bei 128,4 (gestern 129,2). Alle Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg liegen weiter über dem Grenzwert von 50, ab dem ein Kreis als Risikogebiet gilt. Für den Ostalbkreis wurde jedoch zunächst keine Sieben-Tage-Inzidenz übermittelt. Aktuell sind in Baden-Württemberg 439 Covid-19-Fälle in intensivmedizinischer Behandlung. Derzeit sind 81,1 Prozent von 3.023 verfügbaren Intensivbetten belegt. (Quelle: SWR) 

[b]

+++Meldungen 27. November 2020+++

[/b]Weltweit

09:32 Uhr: Flughafen in Rom plant Einreisen von getesteten Passagieren
In Italien gilt derzeit eine zweiwöchige Quarantänepflicht für Einreisende aus dem Ausland. Doch Flughafen Rom-Fiumicino will diese Auflage umgehen, indem Passagiere vor ihrem Abflug und nach der Landung getestet werden. Geplant ist, dass schon im Dezember erste Flüge aus Frankfurt, München sowie aus New York, Newark und Atlanta in den USA in Rom landen. Das müsste allerdings von den italienischen Behörden genehmigt werden. Von den US-Flughäfen New York, Newark und Atlanta einreisende Passagiere müssten dann nicht mehr in Quarantäne, wenn sie innerhalb von 48 Stunden vor dem Abflug sowie nach der Ankunft in Italien negativ getestet wurden. Die Fluggesellschaften Alitalia und Delta Air Lines sind an dem Experiment beteiligt. (Quelle: Tagesschau) 

07:38 Uhr: Inzidenz im Kreis Hildburghausen bei 630
Im thüringischen Kreis Hildburghausen - wo zuletzt zahlreiche Gegner der Corona-Maßnahmen ohne Mundschutz und Abstand protestiert hatten - ist die Inzidenz weiter gestiegen. Sie liegt inzwischen bei 630 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Der Landkreis ist damit Spitzenreiter in Deutschland. In dem Landkreis gilt seit Mittwoch ein harter Lockdown. (Quelle: Tagesschau) 

05:23 Uhr: RKI: 22.806 Neuinfektionen in Deutschland
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut zufolge 22.806 neue Corona-Fälle gemeldet. Damit stieg die Gesamtzahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus auf 1.006.394 Fälle. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg um 426 auf 15.586. Zuvor gingen bereits US-Forscher der Johns Hopkins-Universität vom Überschreiten der Marke von einer Million Infektionen aus. (Quelle: Tagesschau) 

02:26 Uhr: US-Forscher: Mehr als eine Million Infektionen in Deutschland
Die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen in Deutschland hat US-Forschern zufolge die Marke von einer Million überschritten. Das ging am Donnerstag aus Daten der Universität Johns Hopkins (JHU) in Baltimore hervor. Rechnerisch wäre damit fast jeder 80. Deutsche bereits infiziert worden. Die Daten der Forscher werden regelmäßig aktualisiert und zeigen daher häufig einen höheren Stand als offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder der betroffenen Länder. (Quelle: Tagesschau) 

Meldungen aus Bayern

Unterfranken

Landkreis Main-Spessart

Main-Spessarts Landrätin Sitter in Quarantäne
Die Coronalage im Landkreis Main-Spessart spitzt sich zu, nun ist auch Landrätin Sabine Sitter in häuslicher Quarantäne als Kontaktperson I. Das wurde am Donnerstagnachmittag in einer Pressekonferenz im Landratsamt bekannt, zu der Sitter noch tags zuvor eingeladen hatte.
Voraussichtlich bis 3. Dezember wird Sitter nun im Homeoffice sein. Die Pressekonferenz hat ihr Stellvertreter Christoph Vogel übernommen. Er appellierte eindringlich, die bestehenden Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten, um den Inzidenzwert in den Griff zu bekommen. Der liegt aktuell bei 227, die Zahl der Toten ist um eine weitere Person auf 22 gestiegen. (Quelle: BR) 

Meldungen aus Hessen

1.924 Neuinfektion, weitere 36 Todesfälle
In Hessen ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden um 1.924 gestiegen. Im selben Zeitraum starben 36 weitere Menschen an oder mit Covid-19, wie das Robert-Koch-Institut am Freitag (Stand 0 Uhr) mitteilte. Insgesamt wurden damit seit Beginn der Pandemie 1.199 Todesfälle gemeldet.
Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 274,0 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner weist die Stadt Offenbach weiterhin den höchsten Wert in Hessen auf. Es folgen der Kreis Groß-Gerau (218,7), Frankfurt (212,5) und der Main-Kinzig-Kreis (201,6). Die übrigen hessischen Kreise weisen einen Wert von unter 200 auf, alle liegen jedoch über der für die Gesundheitsbehörden wichtigen Marke von 50. (Quelle: Hessenschau) 

Meldungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 

+++ Mainz: 5.000 Euro an Bußgeldern verhängt +++
Die Stadt Mainz hat seit dem Frühjahr rund 5.000 Euro Bußgeld wegen der Maskenpflicht verhängt. Das teilte die Stadtverwaltung mit. 91 Personen seien bei Kontrollen ohne Mund-Nase-Schutz erwischt worden. In Gastronomiebetrieben habe das Ordnungsamt 30 Verstöße registriert und geahndet. Gründe seien zum Beispiel zu lange Öffnungszeiten oder zu wenig Abstand zwischen den Tischen gewesen. Einzelhändler wurden laut Stadt bisher nur verwarnt. (Quelle: SWR) 

Vier Tote in Pflegeheim
Die Corona-Situation in Einrichtungen der Diakonie Stetten (Rems-Murr-Kreis) ist sehr angespannt. Wie jetzt bekannt wurde, starben in den vergangenen Tagen im Alexanderstift im Teilort Hegnach vier Bewohner, die positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Ob die Infektion die Ursache für ihren Tod war, konnte nach Angaben der Diakonie Stetten nicht abschließend geklärt werden. Für 17 weitere Bewohner und sieben Mitarbeiter, die ebenfalls infiziert waren, konnte die Quarantäne inzwischen aufgehoben werden. Auch in den Remstal Werkstätten in Waiblingen gab es einen Corona-Ausbruch. Dort sind aktuell 21 Mitarbeiter mit Behinderung und sechs Betreuer infiziert. Die betroffenen Werkstatträume sind vorläufig geschlossen. (Quelle: SWR) 

Kommunen wollen Händlern im Weihnachtsgeschäft helfen
Mit einem Mix an Maßnahmen wollen viele Kommunen in Baden-Württemberg ihre wirtschaftlich in Not geratenen Einzelhändler im Weihnachtsgeschäft unterstützen. Zu den Initiativen zählen etwa kostenlose Innenstadt-Parkplätze an bestimmten Tagen im Dezember, Gutschein-Aktionen und Gratis-Lieferungen nach Hause. Besonders beliebt sind Gutschein-Modelle, mit denen etliche Kommunen den ansässigen Handelsbetrieben unter die Arme greifen wollen. So werden beispielsweise in Stuttgart, Karlsruhe, Konstanz, Pforzheim, Reutlingen, Ludwigsburg, Freiburg, Tübingen, Ulm, Esslingen und Heilbronn meist kommunal organisierte Gutscheine in unterschiedlichen Höhen zum Kauf angeboten. Diese können von den Kunden branchenübergreifend in teilnehmenden Geschäften eingelöst werden, je nach Stadt in mehreren Dutzend bis mehreren hundert Läden. (Quelle: SWR) 

Hier geht's zum Corona-NEWSarchiv der letzten Tage:

Informationen für Bayern, Baden-Württemberg und Hessen

+++ Allgemeine Informationen +++[/b][b]
Informationen und Verhaltensregeln finden Sie hier:
Robert-Koch-Institut - Startseite
Robert-Koch-Institut - Fragen zum Coronavirus
Robert-Koch-Institut - Hygienehinweise

Helios Telefon-Hotline
Als deutschlandweiter Anbieter stationärer und ambulanter Gesundheitsleistungen startet Helios heute eine eigene Telefon-Hotline für Anfragen rund um die neuartige COVID-19-Erkrankung, das sogenannte Corona-Virus. Die kostenfreie 24-Stunden-Hotline ist ab sofort unter der Nummer (0800) 8 123 456 erreichbar.

Baden-Württemberg

Hotline zum Coronavirus: 07 11/9 04-3 95 55
(täglich 9-18 Uhr)
Landesgesundheitsamt Baden Württemberg
Landratsamt Mosbach (Neckar-Odenwald-Kreis)
Landratsamt Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis)

Bayern 
Hotline zum Coronavirus: 0 91 31/ 68 08-51 01
Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Landratsamt Miltenberg (Kreis)
Landratsamt Aschaffenburg (Kreis)
Landratsamt Karlstadt (Main-Spessart-Kreis)

Hessen[/b]
Hotline zum Coronavirus: 08 00/5 55 46 66
(täglich 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr)
Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI)
Landratsamt Erbach (Odenwald-Kreis)
Auch nach d

Autor:

meine-news.de Redaktion aus Miltenberg

3 Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen